Hat der Beruf Fotograf noch Zukunft?

Lehrlingslohn Schweiz: Was verdienst du?

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Der Start in eine Berufsausbildung, eine sogenannte Lehre, in der Schweiz ist ein aufregender Schritt. Man taucht in die Arbeitswelt ein, lernt einen Beruf von Grund auf und sammelt wertvolle praktische Erfahrungen. Neben all den neuen Eindrücken und Herausforderungen stellt sich für viele Lehrlinge und ihre Familien natürlich auch die Frage nach dem Finanziellen: Wie viel verdient man während der Ausbildung?

Diese Frage ist berechtigt, denn auch als Auszubildende:r hat man Ausgaben, sei es für den Arbeitsweg, Mittagessen, Lehrmittel oder persönliche Bedürfnisse. Eine klare Vorstellung vom möglichen Einkommen hilft bei der Budgetplanung und verschafft finanzielle Sicherheit. Basierend auf aktuellen Daten werfen wir einen Blick darauf, was Lehrlinge in der Schweiz durchschnittlich verdienen und welche Faktoren dabei eine Rolle spielen.

Wie viel verdient ein selbstständiger Fotograf?
Im Durchschnitt verdienen selbstständige Fotograf:innen mit Berufserfahrung etwa 2.500 Euro brutto im Monat. Dies kann jedoch erheblich variieren und viele Fotograf:innen verdienen deutlich weniger oder auch mehr.

Der durchschnittliche Lehrlingslohn in der Schweiz

Eine der häufigsten Fragen betrifft den Durchschnittswert. Was kann man im Durchschnitt erwarten, wenn man eine Lehre in der Schweiz beginnt? Laut einer Datenerhebung, die auf Lohnangaben von zahlreichen Nutzer:innen basiert, liegt der durchschnittliche Bruttojahreslohn für Auszubildende in der Schweiz bei rund 13.800 CHF.

Um diesen Jahreslohn besser einordnen zu können, wird er oft in einen Monatslohn umgerechnet. Geht man von 13 Monatslöhnen aus (ein in der Schweiz übliches Modell, bei dem zusätzlich zu den 12 Monatsgehältern ein 13. Gehalt, oft vor Weihnachten oder in den Ferien, gezahlt wird), ergibt sich ein durchschnittlicher Bruttomonatslohn von etwa 1.062 CHF.

Es ist wichtig zu verstehen, dass dies ein Durchschnittswert ist. Das bedeutet, dass viele Lehrlinge mehr verdienen, andere aber auch weniger. Dieser Durchschnitt gibt jedoch einen guten ersten Anhaltspunkt und zeigt die Grössenordnung des Verdienstes während der Ausbildung.

Die Lohnspanne: Von Minimum bis Maximum

Der Durchschnittslohn ist nur die halbe Wahrheit. Die tatsächlichen Gehälter von Lehrlingen in der Schweiz weisen eine erhebliche Spanne auf. Die vorliegenden Daten zeigen, dass die Bruttojahreslöhne für Auszubildende von minimal 8.300 CHF bis maximal 23.600 CHF reichen können. Diese grosse Lohnspanne von über 15.000 CHF pro Jahr verdeutlicht, dass es erhebliche Unterschiede gibt, je nachdem, um welche Ausbildung es sich handelt und unter welchen Bedingungen sie absolviert wird.

Warum gibt es diese grossen Unterschiede? Die Spanne wird von verschiedenen Faktoren beeinflusst, die wir im nächsten Abschnitt genauer betrachten werden. Sie zeigt aber auch, dass der individuelle Lehrlingslohn stark vom Durchschnitt abweichen kann. Es lohnt sich daher, genau hinzuschauen und die eigenen Erwartungen entsprechend anzupassen oder zu recherchieren.

Faktoren, die den Lehrlingslohn beeinflussen

Der genaue Betrag, den du als Auszubildende:r in der Schweiz verdienst, ist keine willkürliche Zahl. Er hängt von mehreren Schlüsselfaktoren ab. Das Verständnis dieser Faktoren kann dir helfen, deine eigenen Lohnchancen besser einzuschätzen und zu verstehen, warum der Durchschnittswert nur ein Ausgangspunkt ist.

Die Branche

Einer der bedeutendsten Faktoren ist die Branche, in der du deine Ausbildung machst. Einige Wirtschaftszweige sind traditionell zahlungskräftiger als andere. So können Lehrlinge in der Finanzbranche, in bestimmten technischen Berufen oder in der Pharmaindustrie oft mit höheren Löhnen rechnen als beispielsweise in sozialen Berufen, im Detailhandel oder im Gastgewerbe. Der Fachkräftemangel in bestimmten Sektoren kann ebenfalls zu attraktiveren Lehrlingslöhnen führen, um junge Talente anzuziehen.

Erfahrung und Lehrjahr

Obwohl die Daten einen Durchschnitt über alle Lehrjahre hinweg abbilden, ist es üblich, dass der Lohn im Verlauf der Ausbildung ansteigt. Im ersten Lehrjahr ist der Lohn oft am niedrigsten und erhöht sich dann schrittweise im zweiten, dritten und gegebenenfalls vierten Lehrjahr. Dieser Anstieg spiegelt die zunehmende Erfahrung, das wachsende Wissen und die übernommene Verantwortung wider. Jede:r Lehrling durchläuft diese Entwicklung, und die steigende Vergütung ist eine Anerkennung des Fortschritts.

Unternehmensgrösse

Auch die Grösse des Ausbildungsbetriebs kann eine Rolle spielen. Grosse Unternehmen haben oft klar definierte Lohnstrukturen und Budgets, die möglicherweise etwas grosszügiger sind als bei sehr kleinen Betrieben oder Handwerksbetrieben. Grosse Unternehmen bilden oft auch mehr Lehrlinge aus und haben standardisierte Vergütungssysteme. Kleinere Unternehmen zahlen aber nicht zwangsläufig weniger; es kann stärker vom individuellen Betrieb abhängen.

Standort und Region

Die Lebenshaltungskosten variieren in der Schweiz stark von Region zu Region. Es ist daher nicht verwunderlich, dass auch die Löhne – einschliesslich der Lehrlingslöhne – je nach Standort unterschiedlich ausfallen können. In urbanen Zentren und Kantonen mit hohen Lebenshaltungskosten (wie z.B. Zürich, Genf, Zug) können die Löhne tendenziell höher sein als in ländlicheren oder wirtschaftlich weniger starken Regionen. Dieser regionale Unterschied versucht oft, die lokalen Kostenunterschiede zumindest teilweise auszugleichen.

Leistung und Engagement

Obwohl nicht direkt in den obigen Durchschnittswerten abgebildet, kann auch die individuelle Leistung und das Engagement des Lehrlings eine Rolle spielen, insbesondere im Gespräch über Lohnerhöhungen im Verlauf der Ausbildung oder bei der Übernahme nach der Lehre. Wer sich engagiert, gute Noten hat und Verantwortung übernimmt, kann bessere Chancen auf eine positive Lohnentwicklung haben.

Datenbasis: Woher kommen die Zahlen?

Die hier präsentierten Zahlen basieren auf Lohnangaben von 635 Nutzer:innen einer Plattform (kununu), die freiwillig Informationen zu ihrem Verdienst teilen. Dies ist eine wertvolle Datenquelle, die einen Einblick in reale Gehälter auf dem Arbeitsmarkt gibt. Es ist jedoch wichtig zu wissen, dass solche Daten immer Momentaufnahmen sind und die Methodik (Selbstauskunft) berücksichtigt werden muss. Die Anzahl der Datensätze (635) ist repräsentativ genug, um einen soliden Durchschnitt und eine realistische Spanne aufzuzeigen, aber die individuelle Situation kann immer abweichen.

Budgetplanung als Lehrling: Reicht der Lohn zum Leben?

Angesichts des durchschnittlichen Monatslohns von rund 1.062 CHF brutto stellt sich die wichtige Frage: Reicht das zum Leben in der Schweiz? Die Antwort darauf ist komplex und hängt stark von der individuellen Situation ab.

Die Schweiz ist bekannt für ihre hohen Lebenshaltungskosten, insbesondere in Bezug auf Miete, Krankenversicherung, öffentliche Verkehrsmittel und Freizeitaktivitäten. Für viele Lehrlinge, die noch zu Hause wohnen, mag der Lohn ausreichen, um persönliche Ausgaben zu decken, für den Arbeitsweg aufzukommen und vielleicht etwas zu sparen.

Lehrlinge, die bereits eine eigene Wohnung haben oder einen Haushalt mitfinanzieren müssen, stehen oft vor grösseren finanziellen Herausforderungen. In solchen Fällen kann der Lehrlingslohn allein schwierig sein, um alle Kosten zu decken. Viele Familien unterstützen ihre Kinder während der Lehre finanziell, oder die Lehrlinge suchen nebenbei einen kleinen Nebenjob, sofern der Ausbildungsbetrieb zustimmt und es die Ausbildung nicht beeinträchtigt.

Eine sorgfältige Budgetplanung ist für Lehrlinge unerlässlich. Es hilft, Einnahmen und Ausgaben im Blick zu behalten und Prioritäten zu setzen. Wichtige Ausgabenposten können sein:

  • Krankenkassenprämien (obligatorisch)
  • Transportkosten (Öffentlicher Verkehr, Velo etc.)
  • Mittagessen und Verpflegung
  • Handy-Abo
  • Kleidung
  • Freizeitaktivitäten
  • Sparen für grössere Anschaffungen oder Notfälle

Es kann hilfreich sein, ein einfaches Haushaltsbuch zu führen oder eine Budget-App zu nutzen, um einen Überblick zu behalten. Viele Berufsfachschulen oder Jugendorganisationen bieten auch Kurse oder Beratungen zum Thema Budget an.

Verhandlungstipps und Erwartungen

Als angehende:r Lehrling hast du in der Regel wenig Spielraum bei der Verhandlung des Einstiegslohns, da die Löhne oft durch Branchenstandards, Gesamtarbeitsverträge (GAV) oder interne Unternehmensrichtlinien festgelegt sind. Dennoch ist es gut, informiert zu sein:

  • Recherchiere: Informiere dich über die üblichen Lehrlingslöhne in deiner Wunschbranche und Region. Berufsfachschulen, Berufsverbände oder Online-Plattformen können hierfür gute Quellen sein.
  • Verstehe den Vertrag: Lies deinen Lehrvertrag genau durch. Der Lohn, die Anzahl der Monatslöhne und allfällige Lohnsteigerungen pro Lehrjahr sollten dort klar geregelt sein.
  • Sprich mit deinem Berufsbildner: Wenn du Fragen zu deinem Lohn hast oder unsicher bist, sprich mit deinem Berufsbildner oder der Personalabteilung.
  • Leistung zählt: Auch wenn der Anfangslohn fix ist, kann gute Leistung im Betrieb und in der Berufsfachschule deine Position für spätere Lohnverhandlungen nach der Lehre stärken.

Sei dir bewusst, dass die Lehre in erster Linie eine Investition in deine berufliche Zukunft ist. Das erworbene Wissen, die praktischen Fähigkeiten und der Lehrabschluss sind von unschätzbarem Wert für deine Karriere und dein zukünftiges Einkommen.

Häufig gestellte Fragen zum Lehrlingslohn

Wird der Lehrlingslohn 12 oder 13 Mal pro Jahr gezahlt?

In der Schweiz ist es üblich, einen 13. Monatslohn zu zahlen, oft aufgeteilt oder als Ganzes vor den Sommerferien oder vor Weihnachten. Die meisten Lehrverträge sehen ebenfalls 13 Monatslöhne vor, aber es ist wichtig, dies im individuellen Vertrag zu überprüfen. Die oben genannten Durchschnittswerte (13.800 CHF pro Jahr, 1.062 CHF pro Monat) basieren auf 13 Löhnen.

Steigt der Lehrlingslohn jedes Jahr?

Ja, in der Regel steigt der Lehrlingslohn mit jedem weiteren Lehrjahr an. Die genaue Höhe der Steigerung ist im Lehrvertrag festgelegt und orientiert sich oft an internen Richtlinien des Betriebs oder branchenüblichen Empfehlungen.

Gibt es kantonale Unterschiede beim Lehrlingslohn?

Ja, aufgrund der unterschiedlichen Lebenshaltungskosten und Wirtschaftsstrukturen in den verschiedenen Kantonen kann es regionale Unterschiede bei den Lehrlingslöhnen geben. Kantone mit höheren Lebenshaltungskosten weisen tendenziell auch höhere Löhne auf, was sich auf die Lehrlingslöhne auswirken kann.

Ist der angegebene Lohn brutto oder netto?

Die angegebenen Löhne (13.800 CHF jährlich, 1.062 CHF monatlich) sind Bruttolöhne. Davon werden noch Sozialversicherungsbeiträge (AHV, IV, EO, ALV), Pensionskasse (ab einem bestimmten Alter und Einkommen) und gegebenenfalls Quellensteuer (bei ausländischen Arbeitnehmer:innen) abgezogen. Der Nettolohn, der auf dem Konto landet, ist entsprechend niedriger.

Kann ich während der Lehre Sozialleistungen beantragen?

Obwohl der Lehrlingslohn nicht sehr hoch ist, gilt er in der Regel als Einkommen. Ob Anspruch auf zusätzliche Sozialleistungen wie z.B. Wohngeld besteht, hängt stark vom Wohnort, der Höhe des Lohns und der familiären Situation ab. Dies muss im Einzelfall bei den zuständigen Behörden geprüft werden.

Fazit

Der durchschnittliche Lehrlingslohn in der Schweiz von rund 13.800 CHF brutto pro Jahr bzw. 1.062 CHF brutto pro Monat (bei 13 Löhnen) bietet einen guten ersten Anhaltspunkt. Es ist jedoch entscheidend zu wissen, dass die tatsächlichen Löhne stark variieren können, von 8.300 CHF bis 23.600 CHF jährlich. Diese Unterschiede werden massgeblich von der gewählten Branche, der Erfahrung (Lehrjahr), der Unternehmensgrösse und dem Standort beeinflusst.

Auch wenn der Lehrlingslohn oft nicht ausreicht, um alle Lebenshaltungskosten in der teuren Schweiz allein zu decken, ist er ein wichtiger Beitrag zur finanziellen Unabhängigkeit und ein Zeichen der Wertschätzung für die geleistete Arbeit. Eine vorausschauende Budgetplanung ist für Lehrlinge unerlässlich.

Denke daran, dass die Lehre eine Investition in deine Zukunft ist. Die Fähigkeiten und das Wissen, die du während dieser Zeit erwirbst, legen den Grundstein für deine weitere Karriere und dein zukünftiges Verdienstpotenzial. Der Lohn während der Ausbildung ist nur ein Teil des Gesamtbildes.

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Andenmatten Soltermann

Hallo! Ich bin Andenmatten Soltermann, ein Schweizer Fotograf, der leidenschaftlich die Essenz der Welt durch seine Linse einfängt. Geboren und aufgewachsen in den majestätischen Schweizer Alpen, haben die deutsche Sprache und atemberaubende Landschaften meine kreative Vision geprägt. Meine Liebe zur Fotografie begann mit einer alten analogen Kamera, und seitdem widme ich mein Leben der Kunst, visuelle Geschichten zu erzählen, die berühren und verbinden.In meinem Blog teile ich praktische Tipps, Techniken und Erfahrungen, um dir zu helfen, deine fotografischen Fähigkeiten zu verbessern – egal, ob du ein neugieriger Anfänger oder ein erfahrener Profi bist. Von der Beherrschung des natürlichen Lichts bis hin zu Ratschlägen für wirkungsvolle Bildkompositionen ist es mein Ziel, dich zu inspirieren, die Welt mit neuen Augen zu sehen. Mein Ansatz verbindet Technik mit Leidenschaft, immer auf der Suche nach dem Funken, der ein Foto unvergesslich macht.Wenn ich nicht hinter der Kamera stehe, findest du mich auf Bergpfaden, auf Reisen nach neuen Perspektiven oder beim Genießen der Schweizer Traditionen, die mir so am Herzen liegen. Begleite mich auf dieser visuellen Reise und entdecke, wie Fotografie die Art und Weise, wie du die Welt siehst, verändern kann.

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