Hochzeitsplanung: Ihre ultimative Checkliste

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Aaah, Ihr wollt ganz offiziell JAAAAA! zueinander sagen? Ihr wollt heiraten und die ganze Welt soll von Eurer baldigen Hochzeit erfahren? Na, dann ist es schon in Ordnung, jetzt den einen oder anderen lieben Menschen aus der Familie und dem Freundeskreis zu kontakten, um Eure Freude mitzuteilen. Aber Obacht: Einmal reicht meistens, sonst nervt es! Vielleicht kanalisiert Ihr Eure positive Energie lieber in die Hochzeitsplanung. Denn Planung und Hochzeitsvorbereitung macht nicht nur Spaß, sondern bedeutet jede Menge Arbeit, Geduld und Sorgfalt. Spannende Wochen und Monate liegen vor Euch.

Was muss man für eine Hochzeit vorbereiten?
CHECKLISTE HOCHZEIT - DIE 12 WICHTIGSTEN TO-DO'SHochzeitstermin festlegen.Budget planen.Rahmen der Hochzeit festlegen.Gästeliste zusammenstellen.Hochzeitslocation aussuchen.Save-the-Date-Karten versenden.Standesamtliche Eheschließung anmelden.Hochzeitsdienstleister festlegen.

Die folgenden Punkte und Tipps unterstützen Euch bei der Hochzeitsplanung. Wenn Ihr unsere Hochzeitscheckliste bei der Planung Eurer Traumhochzeit berücksichtigt, entgeht Euch kein Detail bei der Vorbereitung. Unsere Hochzeitscheckliste ist ein sehr umfangreicher Ratgeber in Form einer strukturierten Liste, den Ihr finden könnt. Mit guter Planung wird Eure Hochzeit schöner – Schritt für Schritt! Richtiges Planen mit der perfekten Hochzeitscheckliste ist nicht alles, erleichtert aber vieles.

Hier ist eine Übersicht der wichtigsten Meilensteine Eurer Hochzeitsplanung:

ZeitraumWichtige Schritte
1 Jahr oder längerTermin festlegen, Budget & Rahmen planen, Location suchen
6-12 MonateLocation buchen, Trauzeugen wählen, Save-the-Date versenden
3-6 MonateStandesamt/Kirche anmelden, Dienstleister buchen, Einladungen versenden
1-3 MonateGästeliste/Sitzordnung finalisieren, Ehevertrag, Reden
1-4 WochenLetzte Checks, Ringe abholen, Junggesellen/Polterabend
Weniger als 1 WochePacken, Notfall-Set, Entspannen
Nach der HochzeitFlitterwochen, Dankeskarten, Rechnungen

Die Hochzeitsplanung beginnt: 1 Jahr oder länger im Voraus

Zuallererst einmal sucht Ihr Euch aus, wann Ihr genau heiraten wollt. Stimmt den angestrebten Hochzeitstermin schon mal im allerengsten Kreis mit den wichtigsten Gästen ab. Dafür könnt Ihr sie nach dem ersten Freudenschrei sicher auch noch ein zweites Mal binnen kurzer Zeit behelligen. Idealerweise gebt Ihr Euch ein Jahr Zeit, mindestens aber 9-12 Monate, um das Fest aller Feste zu planen. Kurzfristiger geht es natürlich ebenfalls. Doch dann steigt das Risiko, dass Ihr bei der Planung Kompromisse eingehen müsst. Zudem sind einfach mehr Dinge auf einmal zu erledigen. Das könnte Euren Stresspegel deutlich steigern. Werft mal einen ruhigen Blick auf unsere Checkliste zur Hochzeit! Geht diese Checkliste gerne Punkt für Punkt durch und Ihr werdet sicher selbst schnell feststellen: Eile mit Weile empfiehlt sich bei der Hochzeitsplanung allemal!

Allgemeinen Rahmen der Hochzeit bestimmen

Werdet Euch klar darüber, wie Eure Trauung stattfinden soll. Kommt überein, welche Form der Vermählung am besten zu Euch passt. Soll die Trauung standesamtlich, kirchlich, beides oder als freie Zeremonie stattfinden? Das ist ein zentraler Punkt der Hochzeitscheckliste. Soll das Fest nach der Trauung eher im großen Rahmen oder im kleinen Kreis gefeiert werden? Soll die Hochzeitsfeier prunkvoll oder gediegen, romantisch oder modern, eher städtisch oder doch lieber auf dem Lande steigen? Wie gefällt es Euch an Eurem großen Tag besonders gut?

Budget planen

Dass Eure Hochzeit nur das Beste verdient, ist klar. Aber wie viel Geld möchtet Ihr ganz realistisch für Eure Hochzeit ausgeben? Legt Euer Budgetplanung fest. Überlegt auch gut, welche Sachen Euch bei Programm und Gestaltung besonders wichtig sind. Dies ist ein sehr wichtiger Punkt Eurer Planung und Checkliste. Sicher gibt es Punkte, bei denen Ihr es eher etwas schlichter und günstiger angehen lassen könnt. Nicht jeder hat ein unbegrenztes Budget. Da sind clevere Spartipps zur Hochzeitsplanung von Vorteil. Der Fokus sollte auf dem Wesentlichen liegen. Und wer an nichts sparen muss, hat ebenfalls die Qual der Wahl. Bei der Budgetplanung Eurer Hochzeit solltet Ihr Euch mindestens einen Spielraum von zehn Prozent geben. Denn unerwartete Posten können schnell zu höheren Ausgaben führen.

Erste Gästeliste zusammenstellen

Um einen Überblick über die ungefähre Personenzahl zu bekommen, mit der Ihr zu Eurer Hochzeit planen wollt, erstellt eine erste vorläufige Gästeliste. Geht realistisch heran. Addiert hier zur Sicherheit ebenso nochmals zehn Prozent Reservekapazität hinzu. Überraschungen sind die Regel.

Hochzeitslocation aussuchen

Wenn Ihr ungefähr den Termin, Rahmen, Budget und die grob geschätzte Gästeanzahl festgelegt habt, geht Ihr auf die Suche nach Eurer Hochzeitslocation. Oft werdet Ihr sogar zwei Locations benötigen – eine für die Trauung und eine für die Hochzeitsfeier danach. Eher die Ausnahme sind Orte, an denen sich beide Festakte räumlich miteinander verbinden lassen. So könnt Ihr zum Beispiel in der Kirche oder Kapelle kaum auch Eure rauschende Hochzeitsparty danach feiern. Klärt ab, ob die Location an Eurem Wunschdatum verfügbar ist und welche Kosten anfallen. Vorteilhaft ist, sich im gleichen Zuge nach passenden Übernachtungsmöglichkeiten für auswärtige Gäste umzuschauen. Ganz besonders geeignet sind fußläufig erreichbare Unterbringungslösungen wie etwa im angrenzenden Hotel. So habt Ihr später weniger Arbeit mit der Organisation der Gästetransporte zwischen den Locations zum Feiern.

Rahmenprogramm planen

Die beste Band, der beliebteste Alleinunterhalter oder der coolste DJ sind schnell und lange im Voraus ausgebucht. Auch hier sprechen wir eher über Monate als Wochen. Wenn Termin, Rahmen, Budget, Teilnehmerzahl und Location stehen, solltet Ihr Euch umgehend um die von Euch favorisierten Künstler und Dienstleister kümmern. Zumindest ist die Recherche von Musikern, DJs, Bands und Künstlern wichtig, die das Rahmenprogramm Eurer Hochzeitsfeier maßgeblich prägen sollen. Holt Euch rechtzeitig Angebote für die Hochzeitsplanung ein und achtet darauf, dass darin sämtliche organisatorische Details zum Leistungsspektrum enthalten sind.

Hochzeitsordner anlegen

Spätestens jetzt merkt Ihr langsam, dass schon eine ordentliche Informationsflut mit der Planung auf Euch einprasselt. Angebote, Recherchen, Termine und Hintergrundinfos beginnen sich in Dokumenten überall zu stapeln. Da ist es höchste Zeit für das Anlegen eines thematisch gegliederten Hochzeitsordners. Sonst geht die Übersicht schnell verloren. Alles Wichtige zur Hochzeit gehört in den Hochzeitsordner: Angebote aller Dienstleister, Recherchen, Termine/Probetermine, Telefonnummern, Adressen, Ideen, Reden, Rechnungen, sonstige Dokumente der Hochzeitsplanung. Am besten ist, Ihr erstellt sogar zwei Hochzeitsordner – einen analog zum klassischen Abheften der Papiere, einen digital zum Einsortieren aller Online-Kommunikation. Ohnehin solltet Ihr mit jedem Dienstleister, den Ihr bucht, einen schriftlichen Vertrag unterschreiben. Selbst, wenn es Freunde sind, die Euch unterstützen. Und für die Gedanken, die Euch unterwegs spontan einfallen, legt Ihr Euch obendrein am besten noch ein kleines Notizbuch zu. Tipps und Ideen sind gut, Infos sind besser. Der beste Ratgeber lautet auch hier: ein bisschen Struktur hilft viel!

6-12 Monate bis zum Hochzeitstag

Wedding Planer engagieren

Wenn Ihr jetzt schon feststellt, dass Euch die Vielzahl an Vorbereitungsdetails vielleicht über den Kopf wachsen könnte, dann holt Euch Unterstützung durch einen Hochzeitsplaner. Startet mit der Suche nach einem Wedding Planer ebenfalls beizeiten. Er ist der Dienstleister, der alle anderen Dienstleister professionell steuert. Im Idealfall macht Ihr das möglichst gleich zu Beginn der Vorbereitungen Eurer Hochzeit. So vermeidet Ihr doppelte und unnötige Organisationsarbeit oder gar Organisationspannen bei der Planung. Außerdem sind die besten Hochzeitsplaner ähnlich wie gute Künstler ebenso lange im Voraus ausgebucht.

Hochzeitslocation buchen

Aus Eurer Auswahl an Locations entscheidet Ihr Euch für die, die am besten passt. Die Hochzeitslocation etwa ein Jahr im Vorfeld zu buchen, ist inzwischen in vielen Teilen Deutschlands Standard. Wer sich wirklich seine Traumlocation zum Wunschdatum seiner Hochzeit sichern will, bucht frühzeitig und verbindlich.

Zimmerkontingente für Übernachtungsgäste reservieren

Anhand Eurer groben Gästeschätzung reserviert Ihr am besten auch gleich konkrete Zimmerkontigente in den Hotels und Pensionen, die Ihr vorab schon recherchiert habt. Wählt verschiedene Größen und Preiskategorien entsprechend Eurer Gästekalkulation. Die Gästeunterkünfte liegen optimalerweise im direkten Umfeld der Hochzeitslocation. Zudem lassen sich kostenlose Reservierungen relativ lange aufrechterhalten. Damit es bei Wegfall des einen oder anderen Zimmers nicht zu Mehrkosten kommt, die sich schlecht planen lassen, informiert Euch über die kostenfreien Stornierungsfristen. Die unterscheiden sich von Hotel zu Hotel.

Trauzeugen und Brautjungfern festlegen

Stimmt miteinander ab, ob und welche Trauzeugen oder Trauzeugin Ihr Euch für Eure Hochzeit wünscht. Sprecht diese persönlich an, ob sie die Aufgabe übernehmen möchten. Da sie zu den wichtigsten Hochzeitsgästen gehören, ist eine frühzeitige Abstimmung ratsam. Auch Eure liebsten Hochzeitshelfer können später überraschend wegen Krankheit oder anderer Unwägbarkeiten kurzfristig ausfallen. Deshalb empfiehlt sich, jeweils eine Alternativbesetzung in petto zu haben. Kommuniziert das immer transparent unter allen Beteiligten.

Save-the-Date-Karten versenden

Um sicherzustellen, dass Ihr Euren Traumtag mit allen wichtigen Gästen zusammen feiern könnt, solltet Ihr Eure Besucher frühzeitig über den Termin informieren. Versendet gerne hübsch gestaltete Save-the-Date-Karten. Diese Karten weisen dann schon auf die bevorstehende Hochzeit hin, sind aber nicht mit einer Hochzeitseinladung gleichzusetzen. Eure Hochzeitsgäste können sich so das Datum Eurer Hochzeit bereits dick in den Kalender eintragen und den Termin freihalten, noch bevor die ausführlichen Einladungen mit allen Informationen verschickt werden.

Hochzeits-Homepage anlegen

Wenn Ihr Details Eurer Hochzeitsplanung und später Eure Hochzeitserinnerungen interaktiv oder zumindest online teilen möchtet, könnt Ihr eine Hochzeitshomepage einrichten. Überlegt, welche Features Eure Hochzeitswebsite enthalten soll und welche Inhalte Ihr später mit Euren Gästen teilen möchtet.

Brautkleid aussuchen

Mit der Suche nach dem perfekten Hochzeitsoutfit kann Frau nicht früh genug beginnen. Vor allem ist das Finden des richtigen Brautkleides samt Brautschleier eine echte Schlüsselaufgabe. An das Brautkleid werden meist sehr hohe Erwartungen gestellt, das kann schon mal einige Zeit in Anspruch nehmen. Oft werden Hochzeitskleider auch nicht von der Stange, sondern individuell gefertigt. Da nimmt der Schneider erst einmal Maß. Die Anfertigung in solider Handarbeit dauert ebenso ein Weilchen. Da lohnt sich rechtzeitiges Anfangen doppelt. Sonst droht der unfreiwillige Styling-Kompromiss.

Hochzeitsanzug wählen

Was für die Dame gilt, hat für den Herren die gleiche Gültigkeit. Mit der Suche nach der perfekten Kleidung sollte Mann beizeiten beginnen. Schließlich soll Mann ja am großen Tag eine gute Figur neben seiner Herzensdame abgeben. Die Hochzeit ist auch für die maskuline Mode eine hohe Zeit. Dafür geht selbst der Herr der Schöpfung immer öfter wieder zum Schneider. Der Anzug, der nicht von der Stange kommt, macht einfach mehr Herr. Wenn es in Euer Budget passt, sollte der Bräutigam Maßanzug tragen. Und zwar einen, der stilistisch und farblich perfekt zu Brautkleid und Brautschleier passt.

Offizielle Dokumente beantragen

Informiert Euch fristgerecht über alle für die Trauung notwendigen Papiere und Behördengänge. Verschafft Euch einen Überblick, was, wann, wo und wie rund um Trauung und Hochzeit zu beantragen ist. Manche Dokumente können etwas dauern. Andere Dokumente sind schneller zu erhalten. Einige Dokumente wie der Taufschein (zuweilen Taufurkunde genannt) und das Firmungszeugnis bei kirchlicher Trauung oder die Ehefähigkeitsbescheinigung, etwaige Personenstandsurkunden und nötige Registervermerke wiederum dürfen nicht älter als eine bestimmte Zeit sein.

Tanzen (wieder) lernen

Einige Frauen und noch viel mehr Männer haben von Hause den klassischen Paartanz in ihrer Jugend etwas vernachlässigt. Bei der eigenen Hochzeit jedoch möchte jedes Brautpaar, dass der eigene Hochzeitstanz ein voller Erfolg wird. Die eigenen Tanzkünste mit dem geduldigen Tanzlehrer oder der nachsichtigen Tanzlehrerin aufzufrischen, bietet sich an. Entsprechende Tanzschulen und Tanzkurse in Eurer Nähe sind bestimmt zu finden. Bei langer Paartanz-Abstinenz empfehlen wir, mit dem Üben eher früher als später (wieder) anzufangen.

Trauringe aussuchen

Wenn das Tanzbein langsam wieder in Schwung kommt, lohnt sich auch schon das Umschauen nach den passenden Trauringen. Die Suche nach dem besten Ehering solltet Ihr sehr ernst nehmen. Schließlich tragt Ihr das gute Stück künftig Tag für Tag an Eurem Ringfinger. Beim Trauring sollte vom Design bis zum Sitz alles passen. Oft müssen Goldschmied oder Juwelier deshalb nochmals Hand anlegen und die Passform des Rings etwas abändern. Falls Ihr Euren Verlobungsring weiter als Ehering nutzen möchtet, reicht in der Regel eine zusätzliche Gravur.

3-6 Monate bis zum Hochzeitstag

Standesamtliche Eheschließung anmelden

Beim Überblicken aller erforderlichen Regularien und der Beantragung aller notwendigen Dokumente habt Ihr es sicherlich schon in Erfahrung gebracht: Die obligatorische Anmeldung zur standesamtlichen Trauung ist frühestens sechs Monate vor der Trauung möglich. Manche sehr beliebte Standesämter nehmen aber bereits früher Reservierungen entgegen. Nutzt diese Möglichkeit der Reservierung, wenn möglich. Dann habt Ihr Sicherheit bei der Planung der standesamtlichen Trauung. Und vergesst bitte nicht, alle notwendigen Dokumente zur Trauung gültig und vollständig einzureichen. Die Anmeldung für die standesamtliche Trauung ist frühestens sechs Monate vor Eurem Wunschtermin möglich. Habt Ihr also einen ganz bestimmten Termin für Eure Hochzeit im Auge, ist es sinnvoll, auf den Tag genau sechs Monate vorher zum Standesamt zu gehen und diesen anzumelden. Eure Chancen sind so am größten, Euren absoluten Wunschtermin zur Trauung zugesagt zu bekommen.

Kirchliche Trauung anmelden

Womöglich habt Ihr das Thema schon beim Auswählen Eures Festredners angerissen. Zum Beispiel dann, wenn Ihr Euch für eine kirchliche Trauung im Rahmen Eurer Hochzeit entschieden habt. So findet nach der standesamtlichen Trauung und vor dem Fest natürlich noch die kirchliche Trauzeremonie statt. Meldet Euch für die kirchliche Trauung an. Besprecht mit dem Theologen, Pfarrer oder Zeremonienmeister Eurer Wahl den genauen Ablauf, die Inhalte der Kirchenhefte und die musikalische Begleitung Eurer kirchlichen Trauzeremonie. Mindestens einmal solltet Ihr alles ganz genau mit dem Zeremonienmeister durchgesprochen haben.

Hochzeitsredner oder Theologen aussuchen

Wenn Ihr Euch einen Trauredner wünscht, der Eure Liebesgeschichte, das offizielle Eheversprechen oder Eure freie Trauung durch eine schöne Rede unterstreicht, dann wendet Euch an einen professionellen Hochzeitsredner oder freien Theologen und macht ein Traugespräch mit ihnen aus. Routiniert und mit Herz präsentiert er den Vortragsteil Eurer Traumhochzeit besonders würdig. Auch die Moderation verschiedener Gastredner aus Familie und Freundeskreis kann der Trauredner so leiten, dass sich Eure Gäste noch Jahre später an die schönen Reden erinnern.

Details mit der Hochzeitslocation abstimmen

Die von Euch schon längst gebuchte Location für Eure Hochzeit benötigt noch weitere Informationen für Euer Hochzeitsdatum. Klärt mit dem Betreiber der Location alle wichtigen Angelegenheiten, die die Örtlichkeit betreffen. Das ist ein eminent wichtiger Aspekt der gesamten Planung. Besprecht zum Beispiel die wichtigsten Punkte mit dem Restaurant wegen des Caterings und Tischschmucks. Dazu gehören auch das Kindermenü, alternative Speiseangebote für Allergiker und Vegetarier/Veganer, die Tischdekoration mit Tischkarten und Tischschmuck oder ganz allgemein der Veranstaltungsablauf.

Externen Caterer verpflichten

Falls die von Euch gebuchte Hochzeitslocation keine eigene Gastronomie mitbringt, sucht und bucht einen entsprechenden Caterer. Für den gilt in punkto Abstimmung von Speisenangebot, Speisenfolge und Alternativen für Allergiker und Vegetarier/Veganer dasselbe wie für einen Restaurantanbieter. Richtig gute Restaurants und Partyservices bieten übrigens immer öfter ein Probeessen des Hochzeitsmenüs an. Nehmt das wahr. Da könnt Ihr Euch vorab selbst einen Eindruck verschaffen, ob die Gaumenfreuden wirklich so lukullisch sind, wie später von Euch gewünscht.

Transportunternehmen beauftragen

Die Modalitäten der An- und Abreise sollten ebenso in Detail definiert werden. Wie kommen die Gäste vom Standesamt zur Kirche und anschließend zur Eventlocation? Gibt es genügend Parkplätze? Oder sind ein zusätzlicher Shuttle-Service bzw. ein Gästetransport nicht von größerem Vorteil? Schließlich wird auf fast jeder Hochzeit Alkohol gereicht und jeder Gast sollte nach den Feierlichkeiten wohlbehalten zurück bis in sein Nachtquartier gelangen können.

Hochzeitsauto oder Hochzeitskutsche anmieten

Viele Brautpaare wünschen sich zur Trauung in der Kirche oder vor der Hochzeitslocation ganz besonders vorzufahren. Die Ankunft im besonderen Hochzeitsauto oder in der Kutsche zählt nicht nur auf den späteren Erinnerungsfotos zu den Highlights. Spätestens, wenn Ihr als Braut und Bräutigam aus dem eleganten Oldtimer steigt oder wie Sissi aus der prachtvollen Kutsche mit vorgespannten weißen Hengsten herabschreitet, richten sich alle Augen nur noch auf Euch. Ein Gefühl wie gemacht für echte Glückskinder.

Hochzeitsreise buchen

Empfehlungen für Flitterwochen gibt es jede Menge. Da macht das Blättern in Urlaubskatalogen richtig Spaß. Doch bucht Eure Hochzeitsreise auf jeden Fall rechtzeitig. Und zwar am besten direkt auf den neuen Namen. Dann gibt’s bei der Passkontrolle nach der Hochzeit später keine Probleme. Auch Kleinigkeiten sind bei der Hochzeitsplanung wichtig. Die Hochzeitsreise in exotische Gefilde planen? Dann schadet ein prüfender Blick auf die verbleibende Gültigkeit des Reisepasses nicht! Bei einigen Reisezielen ist zudem die Überprüfung des eigenen Impfstatus vorteilhaft. Womöglich sind Auffrischungen oder neue Impfungen erforderlich. In den Flitterwochen ernsthaft krank zu werden, ist ein Horrorszenario. Das möchte niemand. Das kann den Spaß an der Hochzeit rückblickend ziemlich beeinträchtigen. Und denkt selbstverständlich zugleich daran, Euren Liebesurlaub beim Arbeitgeber zu beantragen.

Hochzeitstisch erstellen

Wenn Braut und Bräutigam möchten, dass die Hochzeitsgäste wissen, welche Hochzeitsgeschenke erwünscht sind, empfiehlt sich die Erstellung eines Hochzeitstisches. Das lässt sich klassisch und analog handhaben, zum Beispiel in einem lokalen Geschäft. Zeitgemäß ist die Erstellung eines digitalen Online-Hochzeitstisches. Diesen Service haben viele Händler mittlerweile im Angebot. Selbstverständlich sollte in der Karte zur Hochzeitseinladung für die Gäste der Hinweis nicht fehlen, wo der Hochzeitstisch, die Geschenkwünsche und die Fürbitten konkret zu finden sind.

Finale Gästeliste festlegen

Bevor Ihr die Einladungskarten zu Eurer Hochzeit gestalten und drucken lasst und auf die Reise zu den glücklichen Empfängern schickt, legt verbindlich fest, wer eingeladen ist. Stellt Eure Gästeliste fertig.

Hochzeitsgrafiker aussuchen

Auch mit diesem Thema seid Ihr vielleicht schon bei den ersten Schritten der Planung in Berührung gekommen, etwa beim Erstellen Eurer Save-the-Date-Karten. Jetzt wird es allerdings höchste Zeit, dass Ihr Euren Grafiker zur Hochzeit hinsichtlich aller weiteren Drucksachen brieft. Nicht nur das Design der offiziellen Hochzeitseinladungen ist zu gestalten. Passende Menü-, Tisch- und Danksagungskarten, ein Gästebuch sowie Programmhefte für die Kirchenzeremonie sind beim Hochzeitsfest ebenso beliebt wie nützlich. Grafiker oder Wedding Planer geben Euch hier die besten Tipps und kennen die besten Papeterien für Eure Ideen und Wünsche.

Druckerei auswählen

Wenn alle Drucksachen gestaltet sind, müssen sie natürlich noch gedruckt werden. Diese Aufgabe der Planung könnt Ihr ebenfalls gerne an Euren Grafiker oder Hochzeitsplaner delegieren. Oder Ihr sucht Euch mithilfe von Empfehlungen selbst die geeignete Druckerei für Eure Hochzeitsdrucksachen.

Hochzeitsfotograf buchen

Jetzt ist die Zeit gekommen, zu der Ihr einen geeigneten Hochzeitsfotograf aussuchen und verpflichten solltet. Videografen zur filmischen Dokumentation Eurer Hochzeit, liegen gleichfalls immer mehr im Trend. Vereinbart mit dem Fotograf oder der Fotografin genau, welche Leistungen gewünscht sind. Je nach Budget und Anspruch finden sich Dienstleister entweder problemlos nahe der Eventlocation. Oder ihr entscheidet Euch für den Fotograf von weiter weg. Für den ist dann allerdings nicht nur das Honorar teurer. Eine Übernachtung schlägt meist obendrein noch zubuche. Die Wahl des richtigen Fotografen ist entscheidend, da er die unvergesslichen Momente Eures Tages für die Ewigkeit festhält.

Künstler für das Rahmenprogramm engagieren

Wenn Ihr es nicht schon längst getan habt, solltet Ihr spätestens jetzt die von Euch gewünschten Künstler für das Programm Eurer Hochzeit buchen. Wie schon erwähnt, sind die beste Bands, der beliebteste Alleinunterhalter oder der coolste DJ schnell ausgebucht. Die Songliste für die Hochzeit solltet Ihr mit den Musikern besprechen. Die Lieder zur kirchlichen Zeremonie klärt Ihr gegebenenfalls mit dem Theologen, Pfarrer oder Pastor. Achtet beim Buchen aber nicht nur auf das künstlerische Leistungsspektrum, die Spieldauer und die direkten Kosten. Auch die technischen Details wie etwa die Soundanlage und die Bühnengröße sind wichtig für das Planen der Details. Nur wenn die Band gut zu hören und der Zauberkünstler gut zu sehen ist, gelingt der Showact am Ende wirklich perfekt.

Einladungskarten verschicken

Sind die Einladungskarten gedruckt, sollten sie schleunigst versendet werden. Sechs Monate vor der Zeit ist des Heiratenden Pünktlichkeit. Bisher haben sich Eure Gäste zwar den Termin dank der Save-the-Date-Karten freigehalten Aber sie wollen schon noch offiziell wissen, zu wessen Hochzeit sie wann und wo eingeladen sind. Zudem wollen Eure auswärtigen Gäste gewiss ihre Übernachtung und Anreise planen. Dazu benötigen sie Informationen etwa zu Ansprechpartnern, reservierten Zimmerkontingenten, Transportmöglichkeiten, Hochzeitstisch und Dresscode. Viel Spaß beim Verschicken der Hochzeitseinladungen!

Hochzeits-Homepage live schalten

Wenn Ihr Euch neben den Einladungen noch für das Einrichten einer Hochzeitshomepage entschieden habt und diese angelegt ist, schaltet diese jetzt live. Sobald die Einladungskarten verschickt sind, könnt Ihr ab sofort Eure Gäste über diesen Online-Kanal zum Stand der Hochzeitsplanung auf dem Laufenden halten.

Blumenschmuck und Hochzeitsdekoration ordern

Wählt Euren Floristen für den Brautstrauß und den hochzeitlichen Blumenschmuck aus und plant zusammen die florale Dekoration all Eurer Feierlocations. Denkt daran, dass Ihr verschiedenen Blumenschmuck für die Trauung und die Hochzeitsfeier benötigt. Der Brautstrauß und die Tischdekoration sind traditionell fast schon Pflicht. Aber auch das Hochzeitsauto oder die Kutsche und die Anstecknadel des Bräutigams sehen mit Blumenschmuck veredelt einfach schöner aus. Und freilich benötigen die Blumenkinder ebenfalls florale Munition. Für die Wahl Eurer Hochzeitsblumen solltet Ihr beachten, dass nicht jede Pflanze zu jeder Jahreszeit blüht. Entscheidet Ihr Euch für Blumen, die im Monat Eurer Hochzeit ihre volle Blütezeit haben, spart Ihr Geld. Außerhalb Ihrer Blütezeit sind Blumen meist um ein Vielfaches teurer.

Garderobe für Blumenkinder und Brautjungfern aussuchen

Das Brautkleid ist schon längst in Arbeit. Das Suchen danach ist erledigt. Doch natürlich sollten die kleinen und großen Frauen an Eurer Seite stilistisch ebenso gut ins Gesamtbild passen. Wählt vielleicht selber die Kleider für diese aus. Bestellt die gewünschte Garderobe schon mal in den passenden Größen beim Einzelhändler, Online-Händler oder mit dem nötigen Kleingeld beim Schneider Eurer Wahl. Zur Sicherheit empfiehlt sich, immer jeweils ein Garderobenstück oder Outfit mehr für Reservefälle zu ordern. In Unigröße versteht sich.

Aufgaben für das Hochzeitsfest festlegen

Viel habt Ihr schon geschafft. Doch die heiße Phase rückt langsam näher. Plant die Aufgaben für alle Helfer bei Trauung und Hochzeitsfeier. Stellt entsprechende Informationszettel zusammen oder fertigt kleine To-Do Listen an. Schickt diese Informationen schon mal an die Hochzeitshelfer. Dann könnt Ihr Rückfragen und Unklarheiten schnell beantworten. Oft hilft Euch das Feedback Eurer Liebsten sogar dabei, Planungslücken zu entdecken.

Ehevertrag beratschlagen

Eheverträge sind heutzutage schon längst kein Zeichen von Misstrauen mehr. Der Ehevertrag gibt beiden Partnern Tipps und Infos für mehr Sicherheit. Holt Euch gegebenenfalls Hilfe vom Profi. Ein Anwalt informiert Euch über die rechtlichen Hintergründe der möglichen Ehegemeinschaften. Es gibt verschiedene Formen wie Gütergemeinschaft, Gütertrennung oder Zugewinngemeinschaft. Wenn Ihr zum Anwalt geht, macht gleich zwei Termine aus. Einen ersten für die Beratung und einen zweiten für die Formalitäten, wenn Ihr Euch entschieden habt.

Trauspruch festlegen

Überlegt Euch, mit welchem Trauspruch Ihr Euer Ehegelübde einläuten wollt. Anregungen für Verse gibt es zahlreiche Ideen. Zur kirchlichen Trauung gehört in der Regel ein Vers aus der Bibel. Sucht Euch einen Trauspruch im Voraus aus und besprecht diesen mit dem Pfarrer. Bedenkt dabei: Euer Bund fürs Leben wird auf Dauer unter diesem Motto stehen! Der Trauspruch sollte also gut zu Euch passen und zugleich Begleiter für Euer ganzes gemeinsames Leben sein. Hier geht es also weniger um Suchen, mehr ums Finden.

Eheversprechen formulieren

Unabhängig vom geeigneten Trauspruch formulieren viele Heiratende ihr Versprechen ebenfalls individuell. Schließlich ist eine Hochzeit eine höchst persönliche Angelegenheit. Sicher könnte man nur die vom Pfarrer, Pastor oder Standesbeamten vorgegebenen Worte wiederholen. Schöner ist meist jedoch, seinem Partner das Versprechen für die Ehe mit eigenen Worten zu geben. Worte, die ausdrücken, was man tief im Herzen fühlt. Schließlich sind Eheversprechen Gefühlsäußerungen und keine reine Formalität.

Hochzeitstorte bestellen

Wenn das nicht ohnehin schon mit Eurem Gastronomen von Restaurant oder Caterer abgesprochen ist, solltet Ihr nun langsam die Hochzeitstorte bestellen. Teilt Eurem Konditor die Wünsche für Eure perfekte Hochzeitstorte mit und klärt die konkrete Anlieferung und Aufstellung.

Sind 4.000 $ viel für einen Hochzeitsfotografen?
Abhängig von Ihrem Hochzeitsbudget und den Kosten für einen Hochzeitsfotografen können Sie zwischen 1.000 und 50.000 US-Dollar ausgeben. Der Durchschnittspreis liegt in den USA bei etwa 2.500 bis 4.000 US-Dollar. Denken Sie daran, zusätzliche Kosten wie Reisekosten und einen zweiten Fotografen einzukalkulieren, wenn Sie die Höhe Ihrer Ausgaben berechnen.

Schönheitstermine für die Dame und den Herrn vereinbaren

Damit am Tag der Hochzeit die Frisur wirklich sitzt, wie sie soll, vereinbart frühzeitig die Termine bei einem Friseur für Euch beide. Falls Ihr nicht zu Eurem angestammten Friseur geht, vereinbart noch je einen Termin einen Monat zuvor für einen Probeschnitt. Für Braut und Bräutigam empfiehlt sich zudem noch ein weiterer Schönheitstermin bei der Maniküre. Gerade die Hände und Fingernägel – auch die des Mannes! - stehen bei einer Hochzeit besonders im Rampenlicht. Beliebtes Fotomotiv sind sie obendrein. Die Braut sollte, falls das nicht schon beim Friseurtermin inklusive sein sollte, in der Vorwoche zur Hochzeit noch einen Termin beim Visagisten oder Kosmetiker anvisieren. Der empfiehlt der Braut am besten, wie das Braut-Make-Up perfekt gelingt.

Passform von Brautkleid und Hochzeitsanzug checken

Brautkleid, Brautschleier und Anzug, die inzwischen lange fertig sein sollten, liegen für Euch beim Schneider bereit. Sie warten sehnsüchtig auf das Probetragen. Schlüpft hinein und schaut, ob noch letzte Änderungen vorgenommen werden müssen. Viel Zeit bleibt nicht mehr.

1-3 Monate: Die heiße Phase

Offizielle Dokumente bei Namensänderung ändern lassen

Informiert hattet Ihr Euch ja schon vor längerer Zeit dazu. Erledigt jetzt den Papierkram für die Namensänderung. Umzuschreiben sind alle offiziellen Dokumente oder Kundendaten. Das betrifft beispielsweise den Personalausweis, die Bankverbindung, sämtliche Versicherungsverträge oder den Mietvertrag.

Gästeliste aktualisieren

Jetzt, wo die Einladungskarten bereits länger versandt sind, könnt ihr besser überblicken, welche Gäste kommen und welche nicht. Aktualisiert aus der Summe von Zusagen und Absagen die Gästeliste Eurer Hochzeit. Schickt den Gästen, die sich noch nicht zurückgemeldet haben, ruhig eine persönliche Erinnerung. Ein bisschen schlechtes Gewissen schadet nicht. Es geht um Eure Nerven. Es ist Eure Hochzeitsplanung und Euer Zeitplan. Nutzt für solche Erinnerungen in allgemeiner Form oder mit Status-Updates gern auch Eure Hochzeitshomepage.

Reservierungsstand der Zimmerkontingente überprüfen

Kontrolliert die Übernachtungssituation beim Hotel oder in der Pension, die Ihr nahe der Hochzeitslocation empfohlen habt. Mittlerweile sollten Eure Gäste, die zugesagt haben und eine Übernachtung benötigen, Ihre Zimmer gebucht haben. Es kann sein, dass sich jüngere, selbst noch kinderlose Besucher anderweitig in Gästezimmern aus dem Familienkreis einquartiert haben. Vor allem aber ältere Gäste, die von auswärts und weit weg anreisen, dürften inzwischen von Eurem Angebot Gebrauch gemacht haben.

Tischordnung bzw. Sitzordnung festlegen

Mit der aktualisierten Gästeliste solltet Ihr Euch nun zudem um einen Sitzplan bei der Hochzeitsfeier kümmern. Das dauert meist länger als man annimmt. Wer sitzt mit wem an einem Tisch? Sitzen Ex-Partner ungünstig zusammen? Sind an jedem Tisch genügend unterhaltsame Persönlichkeiten platziert? Sitzen Singles allein unter Paaren? Um eine gelungene Stimmung zum Fest zu komponieren, sind einige Klippen bei der Sitzordnung bzw. dem Sitzplan zu umschiffen. Jede schöne Hochzeit profitiert von einer gelungenen Sitzordnung.

Eigene Rede ausarbeiten

Wenn einer von Euch im Vortragsteil der Feier selbst eine Hochzeitsrede halten möchte, arbeitet diese nun langsam aus. Gerade für Redner, die nicht alltäglich und schon gar nicht oft vor Publikum vortragen, benötigt das etwas Zeit. Verfasst die Rede in lebendigen und authentischen Worten.

Junggesellenabschied wünschen

Solltet Ihr einen Junggesellenabschied bzw. Junggesellinnenabschied vor der Hochzeit feiern wollen, teilt das Euren Trauzeugen mit. Mit ihnen könnt Ihr Eure Wünsche und Ideen zur dieser kleinen Ehevorfeierlichkeit besprechen. Und lasst Euch dann freilich gebührend überraschen, wenn es soweit ist.

Polterabend ankündigen

Ladet gerne zum Poltern ein, wenn das in Eurer Familie gute Tradition ist. Gefeiert wird der Polterabend in der Regel vor dem Haus der Braut bzw. dem Ihrer Eltern. Eine explizite Gästeliste ist traditionell nicht vonnöten. Wer kann, der kommt. Terminmäßig hat sich der Brauch in der Neuzeit wohltuend entzerrt. Wurde der Polterabend herkömmlich wortwörtlich am Vorabend der Hochzeit gefeiert, kann man heute durchaus ein oder zwei Wochen vorher kräftig das gute alte Porzellan und Steingut zerschmeißen.

Letzte Abstimmung mit dem Theologen, Pfarrer oder Pastor

Angemeldet für die kirchliche Trauung habt Ihr Euch schon. Den genauen Ablaufplan der Zeremonie habt Ihr ebenfalls schon durchgesprochen. Dann klärt bitte ein letztes Mal mit Eurem Theologen, ob noch Fragen offen sind oder ob alles passt. Falls noch nicht geschehen, klärt auch, ob Ihr eigene Musiker mitbringt oder ob der Organist der Gemeinde Eure Trauung musikalisch begleiten soll. In letzterem Fall freut sich die Kirche meist über eine kleine Spende von 50-100 Euro.

Accessoires zur Hochzeitskleidung kaufen

Brautkleid, Brautschleier und Anzug sind schon organisiert und sitzen perfekt. Nun fehlen nur noch die passenden Accessoires? Dann kauft noch die Brautschuhe, Herrenschuhe, Manschettenknöpfe und was sonst noch zu Eurem Hochzeitsstyling gehören soll. Langsam beginnt der letzte Feinschliff Eurer Hochzeitsplanung. Damit die Braut bei Ihrer Traumhochzeit nicht ins Straucheln kommt oder sich Blasen an den Füßen holt, sollten die Hochzeitsschuhe einige Zeit vorher vorsichtig eingelaufen werden. Gleiches gilt für das Eintragen der Herrengaloschen. Auf der eigenen Hochzeit zu hinken, macht keinen Spaß und gibt zudem kein gutes Bild ab.

Kleine Hochzeitsgeschenke für Gäste und Helfer besorgen

Schaut Euch um, mit welcher kleinen Aufmerksamkeit Ihr Euch bei all den fleißigen Helfern und Gästen Eurer Hochzeit bedanken könnt. Kauft kleine Geschenke und verpackt sie hübsch. Die könnt Ihr dann am Ende Eurer rauschenden Hochzeitsfeier jedem Gast mit auf den Heimweg geben. Wie Ihr die kleinen Aufmerksamkeiten dankbar präsentiert und überreicht, liegt ganz bei Euch.

Kinderbeschäftigung organisieren

Habt Ihr bei Eurer Hochzeitsplanung schon daran gedacht, was es bedeutet, dass einige Eurer Gäste mit Kindern anreisen? Kinder spielen gerne! Können sie nicht spielen und müssen sie zu lange stillsitzen, geht das früher oder später schief. Organisiert deshalb aktive Beschäftigungsmöglichkeiten für die Kinder.

1-4 Wochen bis zum Hochzeitstag

Trauringe abholen

Vergesst nicht, beim Goldschmied oder Juwelier Eure Trauringe abzuholen. Inzwischen sollten die Hochzeitsringe angepasst, graviert und fingerfertig sein.

Letzten Generalcheck durchführen

Setzt Euch nochmals kurz mit allen Helfern, Dienstleistern und Beteiligten in Verbindung. Prüft, ob alles nach Plan läuft. Hat jeder seine Aufgabe richtig verstanden? Kennt jeder den Zeitplan? Hat jeder die richtige Adresse? Braucht jemand noch eine Wegbeschreibung? Teilt dem Veranstalter der Location samt Restaurant oder dem Caterer die finale Gästeanzahl und das finale Ablaufprogramm mit. Stellt sicher, dass alle Dienstleister pünktlich Zugang zur Location haben. Wenn Ihr selbst dekorieren möchtet und das auch dürft, bittet um Zugang am Abend davor.

Virtuelle Generalprobe abhalten

Nicht alles, vor allem nicht unter Realbedingungen, könnt Ihr wie beim Theater in einer Generalprobe prüfen. Einiges aber schon. Macht beispielsweise Probeläufe für alle Styling-Stationen am großen Tag. Übt nochmals und nochmals Euer Ehegelöbnis. So lange, bis Ihr es im Schlaf vortragen könnt.

Liebt Euch!

Bei aller Organisation und Stress, die nun langsam ihrem Höhepunkt zustreben, vergesst nicht Euch zu lieben. Nehmt Euch trotz der Hektik unbedingt Zeit füreinander. Plant planungsfreie Ruhetage in Euren Zeitplan ein, damit Eure Hochzeit nicht nur in Arbeit versinkt.

Junggesellenabschied begießen

Überraschung! Selbst wenn Ihr es im Trubel der Vorbereitungen schon fast vergessen habt: Der Abschied Eures Junggesellendaseins reißt Euch kurz aus dem Wahnsinn der Monate der Hochzeitsplanung. Feiert zusammen mit Euren engsten Freunden und Trauzeugen gebührend den Abschied vom Singledasein.

Polterabend feiern

Und die Feierlichkeiten vor dem großen Fest nehmen kein Ende. Feiert mit Freunden und Familie den Polterabend. Zerdeppert ordentlich Porzellan und Steingut. Lasst es krachen! Am besten natürlich mit köstlicher Hühnersuppe nach ebenso altem Brauch. Hühner waren früher nämlich ein Symbol für Fruchtbarkeit. Brautpaare erhielten sie als Geschenk am Vorabend der Hochzeit. Die weibliche Variante des vorehelichen Trinkgelages (eher ähnlich dem Junggesellinnenabschied) heißt übrigens im angelsächsischen Raum „Hen Night“ (dt. Hennennacht).

Weniger als 1 Woche bis zum Hochzeitstag

Logistik für die Hochzeitsgeschenke regeln

Kümmert Euch um Hilfe beim Abtransport und der Zwischenlagerung aller Hochzeitsgeschenke. Die müssen in der Regel noch am selben Abend bzw. in aller Herrgottsfrüh mitgenommen werden. Ein Familienmitglied übernimmt diese Aufgabe sicherlich gerne.

Koffer für die Hochzeitsnacht packen

Packt Eure Siebensachen für die Hochzeitsnacht zusammen. Sehr beliebt auf der „Habe-ich- vergessen-Liste“ sind Kleinigkeiten wie Zahnbürste, Make-Up-Entferner oder frische Unterwäsche für den Tag danach. Den Pyjama dagegen dürft Ihr ruhig vergessen.

Notfall-Set für das Brautpaar zusammenstellen

Bereitet ein Notfall-Set für kleine Missgeschicke vor. Enthalten sein sollten zum Beispiel Schmerztabletten, Nähzeug, Make-Up, Blasenpflaster, Sekundenkleber, Hygieneartikel, kleiner Spiegel, Pflegeartikel, Nagelfeile, Taschentücher, Schuhputzzeug und Kleingeld.

Gepäck für die Flitterwochen vorpacken

Etwas mehr als den Koffer für die Hochzeitsnacht sollte das Gepäck für Eure Honeymoon in den Flitterwochen schon enthalten. Wenn Ihr diese Arbeit weitestgehend schon vor der Hochzeit erledigt, könnt Ihr kurz nach der Hochzeit stressfreier in den Liebesurlaub düsen. Denkt an Eure Pässe und gegebenenfalls Visa!

Hübsch machen!

Der Bräutigam erledigt kurz vor der Hochzeit seinen Friseurtermin. Er lässt sich bei der Maniküre auch die Fingernägel schön machen. Die Braut nimmt ihre Termine beim Coiffeur, Visagisten oder Kosmetiker wahr.

Ein letztes Mal schlafen?

Vergesst es! Stellt Euren Wecker am besten in zweifacher Ausführung. Doch wundert Euch nicht, wenn Eure Nachtruhe nicht im Tiefschlaf endet. Oft finden Braut und Bräutigam, selbst wenn sie traditionell getrennt nächtigen, in der Nacht vor der Hochzeit bestenfalls zum „Power Napping“. Dann macht doch in der Zeit noch etwas Nützliches. Das Ehegelöbnis könnt Ihr mittlerweile in drei verschiedenen Sprachen und in allen Tonarten von A-Moll bis C-Dur? Prima! Macht trotzdem einen Spickzettel. Sicher ist sicher. Legt das Brautkleid, den Hochzeitsanzug und alle anderen Accessoires Eures Hochzeitsoutfits zurecht. Prüft lieber dreifach, ob alles vollständig ist. Die Handtasche der Braut sollte ebenfalls gepackt sein. Und verschwitzt nicht, die Ringe und alle nötigen Papiere einzupacken!

Der Hochzeitstag ist gekommen!

Heiratet einfach und seid glücklich! Atmet tief durch und lasst es jetzt einfach laufen, wie Ihr es nach besten Kräften organisiert habt. Der Ablauf Eurer Hochzeit fügt sich jetzt von ganz allein, ändern könnt Ihr jetzt eh nicht mehr viel. Sagt Euch selbst und Euren Familien, dass Ihr sie liebt. Dankt ihnen und Euren Gästen für alles. Strahlt Euch an und genießt jeden Augenblick! Vergesst nicht, zwischendurch mal durchzuatmen. Lasst den Tag nicht an Euch vorbeirauschen. Erfreut Euch an jedem Detail. Und selbst, wenn etwas schiefgehen sollte. Daraus entstehen genau die tollen Geschichten, die Ihr Euch später noch lange erzählen werdet. „Schatz, weißt du noch…?“

Nach der Hochzeit: Ankommen im Eheleben

Im Eheleben ankommen und in die Flitterwochen abheben

Gestern noch aufgeregter Single, heute schon glücklicher Ehepartner – so schnell geht das. Erst Monate der Planung, dann ist die Hochzeit an einem Tag vorbei. Und fast genauso schnell holt einen der Alltag wieder ein. Doch halt, noch nicht ganz! Bald geht es los in die Flitterwochen. Das Gepäck dafür steht ja schon weitgehend vorbereitet parat. Vorher empfiehlt es sich allerdings, das Brautkleid und den Hochzeitsanzug von etwaigen Flecken der Hochzeitsfeier zu reinigen. Dann kann beides umgehend als Andenken oder für weitere Anlässe eingemottet werden. Und anschließend ist nach zwei Nächten mit ganz wenig Schlaf erst einmal Ausschlafen angesagt.

Namensschilder austauschen

Nachdem ihr aus den Flitterwochen zurück seid und ganz wunderbar schön geflittert habt, hat Euch der echte Alltag jetzt aber wirklich wieder. Tauscht die Schilder an Tür und Briefkasten aus, wenn einer von Euch den Namen gewechselt hat.

Sammeln der Fotos von Hochzeitsgästen

Und während Ihr geflittert habt und vielleicht den einen oder anderen Urlaubsschnappschuss über Eure Hochzeitswebsite mit Euren Lieben teilen konntet, haben sich jede Menge weiterer Fotos angesammelt. In der Ära des allmächtigen Smartphones bleibt das nicht aus. Damit Euer Postfach nicht explodiert, habt Ihr hoffentlich eine Hochzeitswebsite mit Fotoupload- Funktion verwendet. So nehmen Euch die Gäste schon mal einige Arbeit ab. Und jeder hat gleich Zugriff auf die Aufnahmen. Außer natürlich, dass Ihr sie vorher lieber moderieren möchtet. Dann warten sie auf Freischaltung. Erledigt das doch gleich in einem Rutsch mit dem Hochladen der offiziellen Hochzeitsfotos von Eurem Hochzeitsfotografen. Sucht Euch die schönsten Fotos aus und bedankt Euch nochmals herzlich bei Euren Gästen.

Offene Rechnungen begleichen

So schön die Trauung, das Fest und die Flitterei Eurer Hochzeit gewesen sind. Denkt bitte ebenfalls daran, alle offenen Rechnungen zu bezahlen. Dann habt Ihr die Checkliste Hochzeit auch schon fast abgearbeitet. Nur eines bleibt noch zu tun.

Danksagungs-Karten versenden

Die vielen persönlichen Dankeschöns auf der Feier, auf der Hochzeitswebsite und ja selbst noch die mittels der kleinen Gastgeschenke nach dem Fest sind noch zu wenig des Dankes. Eure Lieben, Eure Familien und Eure Freunde haben noch ein ganz persönliches Dankeschön verdient. Verschickt zum Beispiel kleine gedruckte Klappkarten mit dem schönsten Hochzeitsfoto. Sagt mit einer handschriftlichen Widmung nochmals persönlich Danke bei jedem Gast. Hebt vielleicht auch das eine oder andere besondere Erlebnis aus der Hochzeitsplanung mit hervor. Das lässt alle noch lange in den schönsten Erinnerungen schwelgen.

Häufig gestellte Fragen zur Hochzeitsplanung (FAQ)

Wann sollten wir mit der Hochzeitsplanung beginnen?

Es wird empfohlen, mindestens 9-12 Monate vor dem gewünschten Hochzeitstermin mit der Planung zu beginnen, idealerweise sogar ein Jahr oder länger. Dies gibt Euch genügend Zeit, die besten Locations und Dienstleister zu sichern und Stress zu vermeiden.

Wie legen wir unser Hochzeitsbudget fest?

Setzt Euch zusammen und legt fest, wie viel Geld Ihr realistisch ausgeben könnt und möchtet. Berücksichtigt alle potenziellen Posten und plant einen Puffer von mindestens zehn Prozent für unerwartete Ausgaben ein. Priorisiert die Elemente, die Euch am wichtigsten sind.

Wann müssen wir die standesamtliche Trauung anmelden?

Die Anmeldung zur standesamtlichen Eheschließung ist frühestens sechs Monate vor Eurem Wunschtermin möglich. Wenn Ihr einen sehr beliebten Termin oder ein gefragtes Standesamt habt, solltet Ihr dies exakt sechs Monate vorher tun, um Eure Chancen zu maximieren.

Wie wählen wir die richtige Hochzeitslocation?

Nachdem Ihr Termin, Budget und die ungefähre Gästezahl festgelegt habt, sucht nach Locations, die Eurem Stil und den Anforderungen entsprechen. Prüft die Verfügbarkeit an Eurem Datum, die Kosten und klärt Details wie Catering, Platzangebot und Übernachtungsmöglichkeiten in der Nähe.

Wann ist der beste Zeitpunkt, Save-the-Date-Karten und Einladungen zu versenden?

Save-the-Date-Karten sollten rechtzeitig, idealerweise 9-12 Monate vor der Hochzeit, verschickt werden, damit sich die Gäste den Termin freihalten können. Die offiziellen Einladungen mit allen Details folgen etwa 6 Monate vor dem Hochzeitstag.

Warum ist ein Hochzeitsfotograf wichtig und wann sollten wir ihn buchen?

Ein Hochzeitsfotograf fängt die einzigartigen Momente Eures großen Tages für die Ewigkeit ein. Die besten Fotografen sind oft lange im Voraus ausgebucht. Daher solltet Ihr Euch etwa 6-12 Monate vor der Hochzeit um die Auswahl und Buchung kümmern.

Welche Dokumente benötigen wir für die Trauung?

Die benötigten Dokumente variieren je nach Art der Trauung (standesamtlich, kirchlich). Dazu können Geburtsurkunden, Ehefähigkeitszeugnisse, Tauf- oder Firmungsnachweise gehören. Informiert Euch frühzeitig bei den zuständigen Ämtern oder Kirchen, welche spezifischen Unterlagen benötigt werden und beachtet deren Gültigkeitsdauer.

Sollten wir einen Ehevertrag in Betracht ziehen?

Ein Ehevertrag ist heutzutage eine Möglichkeit, für beide Partner rechtliche Sicherheit zu schaffen und die Verhältnisse im Falle einer Trennung klar zu regeln. Es ist ratsam, sich von einem Anwalt über die verschiedenen Formen der Ehegemeinschaft und die Notwendigkeit eines Vertrags beraten zu lassen, falls Ihr dies in Erwägung zieht.

Unsere ultimative Hochzeitscheckliste zur Hochzeitsplanung soll Euch helfen, den Überblick zu behalten und den schönsten Tag in Eurem Leben rundum perfekt zu gestalten. Mit sorgfältiger Vorbereitung könnt Ihr die Zeit bis zur Hochzeit genießen und entspannt in Eure gemeinsame Zukunft starten.

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Andenmatten Soltermann

Hallo! Ich bin Andenmatten Soltermann, ein Schweizer Fotograf, der leidenschaftlich die Essenz der Welt durch seine Linse einfängt. Geboren und aufgewachsen in den majestätischen Schweizer Alpen, haben die deutsche Sprache und atemberaubende Landschaften meine kreative Vision geprägt. Meine Liebe zur Fotografie begann mit einer alten analogen Kamera, und seitdem widme ich mein Leben der Kunst, visuelle Geschichten zu erzählen, die berühren und verbinden.In meinem Blog teile ich praktische Tipps, Techniken und Erfahrungen, um dir zu helfen, deine fotografischen Fähigkeiten zu verbessern – egal, ob du ein neugieriger Anfänger oder ein erfahrener Profi bist. Von der Beherrschung des natürlichen Lichts bis hin zu Ratschlägen für wirkungsvolle Bildkompositionen ist es mein Ziel, dich zu inspirieren, die Welt mit neuen Augen zu sehen. Mein Ansatz verbindet Technik mit Leidenschaft, immer auf der Suche nach dem Funken, der ein Foto unvergesslich macht.Wenn ich nicht hinter der Kamera stehe, findest du mich auf Bergpfaden, auf Reisen nach neuen Perspektiven oder beim Genießen der Schweizer Traditionen, die mir so am Herzen liegen. Begleite mich auf dieser visuellen Reise und entdecke, wie Fotografie die Art und Weise, wie du die Welt siehst, verändern kann.

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