Call of Duty: Black Ops III, ein Titel, der die Herzen vieler Shooter-Fans eroberte, katapultierte die Spieler in eine düstere Zukunft voller technologischer Wunder und Schrecken. Er erschien am 6. November 2015 und markierte einen weiteren Schritt in der Evolution der beliebten Ego-Shooter-Reihe von Activision und Treyarch. Doch was machte diesen Ableger so besonders und wann genau erblickte er das Licht der Welt?
Die Veröffentlichung von Black Ops III war ein mit Spannung erwartetes Ereignis, das Fans weltweit gleichermaßen begeisterte und auf den Konsolen PlayStation 4, Xbox One und PC die volle Erfahrung bot. Für die älteren Konsolen, PlayStation 3 und Xbox 360, gab es leider Einschränkungen, auf die wir später noch eingehen werden.

Die dystopische Zukunft von 2065
Die Handlung von Call of Duty: Black Ops III entfaltet sich im Jahre 2065, exakt 40 Jahre nach den Geschehnissen des Vorgängers Black Ops II. Die Welt hat sich dramatisch verändert. Wissenschaft und Technologie haben Sprünge gemacht, die sowohl Bewunderung als auch Furcht auslösen. Diese rasanten Fortschritte führen zu weltweiten Protesten und Versuchen, die Entwicklung zu verlangsamen oder gar zu stoppen. Im militärischen Bereich hat die Technologie einen Punkt erreicht, an dem Robotik und kybernetische Verbesserungen eine zentrale Rolle spielen. „Supersoldaten“ wurden entwickelt, um auf dem Schlachtfeld eingesetzt zu werden, was unweigerlich Spekulationen und Ängste vor einer möglichen Machtübernahme durch Roboter hervorruft.
Der Spieler schlüpft in die Rolle eines Black-Ops-Soldaten, ganz im Stil der Serie. Nach einer schweren Verletzung im Kampf wird dieser Soldat selbst zu einem dieser Supersoldaten, ausgestattet mit metallenen Gliedmaßen – hochmodernen Prothesen für Arme und Beine. Zusätzlich wird ihm ein „Minicomputer“ in den Kopf implantiert, der ihm im Kampf weitere einzigartige Fähigkeiten verleiht. Die zentrale Geschichte dreht sich um die Jagd und Gefangennahme des ehemaligen Black-Ops-Mitglieds Taylor, der letztendlich stirbt, und die Aufklärung komplexer psychischer Gedankenspiele, die von der CIA inszeniert oder zumindest untersucht werden.
Innovative Spielmechaniken und Anpassung
Black Ops III brachte einige frische Elemente in das bewährte Call of Duty-Gameplay. Eine der bemerkenswertesten Neuerungen war die Möglichkeit, die Kampagne mit bis zu drei weiteren Spielern kooperativ zu erleben. Dies verlieh der Einzelspieler-Erfahrung eine völlig neue Dimension und erhöhte den Wiederspielwert erheblich.
Abseits der Kampagne bot Black Ops III umfangreiche Anpassungsmöglichkeiten. Spieler konnten ihren Charakter individuell gestalten. Im Mehrspielermodus gab es neben einem neuen, flüssigeren Bewegungssystem, das mehr vertikale und horizontale Manöver erlaubte, auch ein überarbeitetes Klassensystem namens „Spezialisten“. Jeder Spezialist verfügte über einzigartige Fähigkeiten oder Waffen, die im Laufe eines Matches aufgeladen und taktisch eingesetzt werden konnten, was dem Gameplay eine strategische Ebene hinzufügte.
Ein weiteres Highlight war der „Gunsmith“, ein System, das die individuelle Anpassung von Waffen auf ein neues Level hob. Spieler konnten ihre Waffen nicht nur mit verschiedenen Aufsätzen modifizieren, sondern sogar eigene Tarnungen erstellen und anbringen, was eine nie dagewesene persönliche Note ermöglichte.

Es ist wichtig zu erwähnen, dass die Versionen für PlayStation 3 und Xbox 360 aufgrund der technischen Limitierungen dieser älteren Konsolen ohne den Kampagnen-Modus veröffentlicht wurden. Käufer dieser Versionen erhielten lediglich den Multiplayer- und den Zombie-Modus.
Der packende Mehrspielermodus
Der Mehrspielermodus ist seit jeher das Herzstück der Call of Duty-Reihe, und Black Ops III bildete da keine Ausnahme. Wie in fast jedem Teil gab es eine Vielzahl von Modi, die für Abwechslung sorgten:
- Team-Deathmatch (TDM): Klassischer Kampf zweier Teams (typischerweise 6 gegen 6) um die meisten Abschüsse.
- Herrschaft: Einnehmen und Halten von drei strategischen Punkten auf der Karte, um Punkte zu sammeln.
- Abschuss Bestätigt: Ähnlich wie TDM, aber Punkte werden erst durch das Einsammeln von Dog-Tags fallen gelassener Gegner gutgeschrieben.
- Stellung: Ein Team muss eine sich ändernde Zone auf der Karte einnehmen und halten, um Punkte zu verdienen.
- Capture the Flag: Stehlen der gegnerischen Flagge und Bringen zur eigenen Basis.
- Search & Destroy: Rundenbasierter Modus, bei dem ein Team ein Ziel mit einer Bombe zerstören muss, während das andere Team dies verhindert.
Ein zentrales Element des Mehrspielermodus war das Freischalten von Waffentarnungen. Durch das Erfüllen spezifischer Aufgaben mit einer Waffe konnte man die Goldtarnung freischalten. Wer dies mit allen Waffen einer Klasse (z. B. Sturmgewehre) schaffte, erhielt die Diamanttarnung für diese Klasse, ein System, das bereits in Black Ops II beliebt war. Neu in Black Ops III war die begehrte Dark Matter Tarnung, die freigeschaltet wurde, sobald man alle Diamanttarnungen im Spiel erworben hatte.
Die Basiskarten des Mehrspielermodus basierten thematisch oft auf Schauplätzen der Kampagne. Spätere Karten, die durch DLCs (Downloadable Content) hinzugefügt wurden, folgten diesem Ansatz seltener.
Der beliebte Zombie-Modus kehrt zurück
Der von Treyarch populär gemachte Zombie-Modus durfte auch in Black Ops III nicht fehlen. Wie in den Vorgängern World at War, Black Ops und Black Ops II traten Spieler gegen immer stärker werdende Wellen von Zombies an. Black Ops III präsentierte eine komplett neue Geschichte für den Zombie-Modus, die unabhängig von der Hauptkampagne war und eigene Charaktere und Geheimnisse bot.
Treyarch unterstützte den Zombie-Modus intensiv nach der Veröffentlichung. Mit jedem großen DLC-Paket wurde eine neue Zombie-Karte veröffentlicht, was die Langzeitmotivation hochhielt. Aufgrund der enormen Beliebtheit dieses Modus veröffentlichte Treyarch im Mai 2017 sogar ein fünftes, sehr umfangreiches DLC namens „Zombie Chronicles“. Dieses Paket enthielt acht überarbeitete und grafisch aufpolierte Zombie-Karten aus früheren Call of Duty-Titeln, was von der Community begeistert aufgenommen wurde.

Ein weiterer wichtiger Schritt für die PC-Community waren die Mod-Tools, die 2016 für Black Ops III erschienen. Dies war das erste Mal seit Call of Duty: World at War, dass offizielle Tools zur Erstellung eigener Karten und Modi zur Verfügung gestellt wurden, was die Kreativität der Spieler förderte.
Der Vorgänger: Call of Duty: Black Ops II
Da die Frage nach Black Ops III oft im Zusammenhang mit Black Ops II gestellt wird, lohnt sich ein Blick zurück. Call of Duty: Black Ops II erschien am 13. November 2012 und war für viele Spieler ein Höhepunkt der Serie, insbesondere was den Multiplayer-Modus angeht. Viele Fans und Kritiker lobten BO2 als eines der besten Call of Duty-Spiele für den Online-Modus. Das Gameplay wurde als sehr ausgewogen empfunden, sowohl bei den Waffen als auch bei den „Streaks“ (den Belohnungen für Punkteserien). Karten wie Nuketown, Turbine und Raid wurden zu Favoriten der Community.
Black Ops II führte damals das innovative „Pick 10“-System im „Create-a-Class“-Menü ein, bei dem Spieler 10 Slots für Waffen, Aufsätze, Perks und Granaten frei verteilen konnten, was eine hohe Individualisierung der Ausrüstung ermöglichte. Auch das Punkteserien-System wurde überarbeitet und hieß nun „Scorestreaks“, was bedeutet, dass man Punkte nicht nur für Abschüsse, sondern auch für das Erfüllen von Zielen erhielt, was das Teamplay in objektbasierten Modi förderte. Die Zombie-Modi in BO2 waren ebenfalls sehr beliebt und brachten neue Spielmodi wie „TranZit“ und „Grief“ mit sich.
Die Evolution der Serie nach Black Ops II
Nach Black Ops II im November 2012 folgte die Call of Duty-Reihe ihrem jährlichen Veröffentlichungsrhythmus. Die Frage, welches Spiel direkt nach Black Ops II kam, lässt sich klar beantworten, und es war nicht Black Ops III. Die Titel in chronologischer Reihenfolge nach BO2 waren:
- Call of Duty: Ghosts (November 2013)
- Call of Duty: Advanced Warfare (November 2014)
- Call of Duty: Black Ops III (November 2015)
Ghosts markierte den Beginn der neuen Konsolengeneration (PS4, Xbox One) und führte ein neues Setting ein. Advanced Warfare trieb das futuristische Szenario mit Exo-Skeletten und stark verbesserter Mobilität voran. Black Ops III setzte diesen Trend zur fortgeschrittenen Technologie fort und integrierte ihn in das Black Ops-Universum.
Kostenwahrnehmung bei Release (am Beispiel von Black Ops II)
Die Frage nach den Kosten ist bei Spielen immer komplex, da der Preis über die Zeit stark variiert und von Plattform, Edition und Händler abhängt. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung von Call of Duty-Titeln, einschließlich Black Ops II im Jahr 2012, lagen die Preise für neue Vollpreistitel typischerweise im Bereich von 60-70 Euro, je nach Plattform und Händler. Die damals geäußerten Meinungen zum Preis-Leistungs-Verhältnis von Black Ops II spiegelten oft eine ambivalente Haltung wider.

Einige Spieler fanden den anfänglichen Kaufpreis angesichts der relativ kurzen Einzelspielerkampagne (oft in unter 10 Stunden abschließbar) als hoch. Die Kritiker bemerkten, dass ein signifikanter Teil der Kampagnenzeit aus Zwischensequenzen bestand. Das Preis-Leistungs-Verhältnis für die Kampagne allein wurde von manchen als nicht angemessen empfunden, und es wurde vorgeschlagen, dass ein Preis von unter 20€ für die Kampagne passender wäre.
Auf der anderen Seite stand der Mehrspielermodus. Die begeisterten Meinungen betonten, dass der Online-Modus so gut und fesselnd sei, dass er monatelangen Spielspaß biete. Für diese Spieler rechtfertigte der umfangreiche und qualitativ hochwertige Multiplayer-Teil den vollen Preis. Die Investition wurde als lohnend angesehen, da man „monatelang online Spaß damit haben“ konnte. Dies zeigt, dass die wahrgenommenen Kosten stark davon abhingen, ob der Spieler hauptsächlich an der Kampagne oder am Multiplayer interessiert war.
Marketing und Präsentation
Das Marketing für Call of Duty: Black Ops III nutzte ebenfalls starke Elemente, um Aufmerksamkeit zu erregen. Im ersten Trailer des Spiels, der auch im Fernsehen ausgestrahlt wurde, wurde der ikonische Song „Paint It Black“ von The Rolling Stones verwendet. Dieser Song passte perfekt zur düsteren und intensiven Atmosphäre des Spiels und ist vielen Spielern im Gedächtnis geblieben.
Vergleich: Black Ops II vs. Black Ops III
Um die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der beiden Black Ops-Titel, die hier oft im Fokus standen, zu verdeutlichen, hilft eine kleine Tabelle:
| Merkmal | Call of Duty: Black Ops II (2012) | Call of Duty: Black Ops III (2015) |
|---|---|---|
| Release-Datum | 13. November 2012 | 6. November 2015 |
| Haupt-Setting | Nahe Zukunft (2025) mit Rückblenden | Dystopische Zukunft (2065) |
| Kampagnen-Struktur | Verzweigte Storylines (Strike Force) | Lineare Story (Koop-fähig) |
| Koop-Kampagne | Nein | Ja (bis zu 4 Spieler) |
| Verfügbarkeit auf PS3/Xbox 360 | Ja (volle Erfahrung) | Ja (nur Multiplayer & Zombies) |
| Key MP System | Pick 10, Scorestreaks | Spezialisten, Gunsmith, Scorestreaks |
| Zombie-Modus | Neue Story, neue Modi (Grief) | Komplett neue Story, Zombie Chronicles (8 Karten) |
| PC Mod-Tools | Nein | Ja (veröffentlicht 2016) |
Die Tabelle zeigt, dass Black Ops III in vielen Bereichen auf den Fundamenten von Black Ops II aufbaute, aber eigene, signifikante Neuerungen einführte, insbesondere bei der Koop-Kampagne, den Spezialisten und dem Gunsmith.
Häufig gestellte Fragen zu Black Ops III und II
Basierend auf den gängigen Fragen und den hier verfügbaren Informationen beantworten wir einige häufige Punkte:
- Wann kam Call of Duty: Black Ops 3 heraus?
Call of Duty: Black Ops III wurde am 6. November 2015 veröffentlicht. - Was ist die Handlung von Black Ops 3?
Die Handlung spielt im Jahr 2065 in einer technologisch fortgeschrittenen, aber dystopischen Zukunft. Es geht um Supersoldaten mit kybernetischen Verbesserungen, Bedrohungen durch Robotik und eine Story, die sich um ein ehemaliges Black Ops-Mitglied und psychische Elemente dreht. - Welche Spielmodi gibt es im Multiplayer von Black Ops 3?
Zu den Hauptmodi gehören Team-Deathmatch, Herrschaft, Abschuss Bestätigt, Stellung, Capture the Flag und Search & Destroy. - Was ist das Besondere am Zombie-Modus in Black Ops 3?
Black Ops III hat eine komplett neue Zombie-Geschichte. Später wurde das umfangreiche DLC „Zombie Chronicles“ veröffentlicht, das acht beliebte Zombie-Karten aus früheren Spielen neu aufbereitet enthielt. - Kam Black Ops 3 auch für ältere Konsolen?
Ja, Black Ops III wurde auch für PlayStation 3 und Xbox 360 veröffentlicht, jedoch ohne den Kampagnen-Modus. - Welches Call of Duty kam direkt nach Black Ops 2?
Direkt nach Call of Duty: Black Ops II (2012) kam Call of Duty: Ghosts im Jahr 2013. Danach folgte Advanced Warfare (2014) und erst dann Black Ops III (2015). - War Call of Duty: Black Ops 2 beliebt?
Ja, Call of Duty: Black Ops II war sehr beliebt, insbesondere der Multiplayer-Modus, der von vielen als einer der besten der Serie angesehen wurde. - Wie wurde der Preis von Black Ops 2 bei Release wahrgenommen?
Bei Release wurde der Preis von Black Ops II von manchen angesichts der kurzen Kampagne als hoch empfunden. Andere sahen den Preis durch den sehr guten und langlebigen Multiplayer-Modus gerechtfertigt.
Fazit
Call of Duty: Black Ops III war ein ambitionierter Titel, der die Black Ops-Serie weiter in die Zukunft führte. Mit seiner kooperativen Kampagne, den innovativen Multiplayer-Mechaniken wie den Spezialisten und dem Gunsmith sowie einem umfangreichen und von Fans geliebten Zombie-Modus bot das Spiel ein reichhaltiges Erlebnis. Auch wenn die Versionen für die älteren Konsolen Einschränkungen hatten, lieferte Black Ops III auf den neueren Plattformen ein vollständiges Paket, das die Spieler lange unterhielt. Es baute auf dem Erfolg und den Innovationen von Black Ops II auf und festigte Treyarchs Ruf als Entwickler, der bereit ist, mit der Formel zu experimentieren und den Spielern neue Wege zu bieten, Call of Duty zu erleben.
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