Die Welt der spiegellosen Systemkameras hat sich rasant entwickelt, und Sony spielt dabei eine führende Rolle, insbesondere im Bereich der APS-C-Kameras. Diese Kameras bieten eine hervorragende Balance aus Leistung, Bildqualität und Portabilität. Ob Sie gerade erst in die Fotografie einsteigen oder von einer Kompaktkamera oder einem Smartphone aufrüsten möchten, die Sony Alpha APS-C Modelle bieten vielfältige Möglichkeiten. Dieser Artikel beleuchtet die Besonderheiten der kompakten Alpha 5100 und bietet einen umfassenden Leitfaden zur Auswahl der passenden Objektive für die beliebte Alpha 6000 Serie, die denselben Objektivanschluss nutzt.

Die kleinste Sony Systemkamera mit APS-C Sensor: Die Alpha 5100
Auf der Suche nach einer besonders handlichen Systemkamera mit großem Sensor stößt man unweigerlich auf die Sony Alpha 5100. Sie wurde nach der Alpha 5000 vorgestellt und positionierte sich als das kleinste Modell unter den Sony Systemkameras mit APS-C Sensor. Trotz ihrer geringen Größe und des eingebauten Blitzes sowie WiFi-Funktionalität, musste sie sich technisch keineswegs verstecken. Tatsächlich war die Alpha 5100 weitgehend mit der damals sehr leistungsfähigen Alpha 6000 ausgestattet.

Herzstück der Alpha 5100 ist ein hochauflösender 24,3-Millionen-Pixel CMOS-Sensor im APS-C Format. Dieser große, lichtempfindliche Sensor sorgt für detailreiche und rauscharme Bilder, selbst bei schwierigen Lichtverhältnissen. Unterstützt wird er vom leistungsstarken BIONZ X Bildprozessor, dem gleichen Prozessor, der auch in professionellen Kameras wie der Alpha 7 zum Einsatz kam. Diese Kombination aus Sensor und Prozessor ermöglicht eine hervorragende Bildqualität und schnelle Verarbeitung.
Ein besonderes Highlight der Alpha 5100 ist ihr schneller „Fast Hybrid-Autofokus“. Mit beeindruckenden 179 Autofokuspunkten auf der Sensoroberfläche arbeitet dieser Autofokus schnell und präzise. Laut Sony sollte er nahezu genauso schnell und genau scharfstellen wie der Autofokus der Alpha 6000. Dies ist ein enormer Vorteil für die Aufnahme sich schnell bewegender Motive. Ob es der Ball auf dem Spielfeld, das spielende Kind oder ein Tier in Bewegung ist, der Autofokus verfolgt das Motiv zielstrebig. Bei Porträts bietet die Kamera sogar die Möglichkeit, direkt auf die Iris des Auges scharfzustellen.
Die Bedienung der Alpha 5100 wurde bewusst einfach gehalten, was sie besonders attraktiv für ambitionierte Hobbyfotografen macht, die von einem Smartphone oder einer Kompaktkamera umsteigen. Ein berührungsempfindlicher Touchscreen auf der Rückseite ermöglicht die intuitive Steuerung. Mit dem Finger kann der Nutzer einfach den gewünschten Schärfepunkt im Bild auswählen. Das Scharfstellen oder sogar Auslösen per Touchscreen ist bequem möglich.
Der Bildschirm ist zudem um 180 Grad nach oben neigbar. Dies ist ideal für Selfies oder Aufnahmen aus ungewöhnlichen Perspektiven, da man die Bildkomposition jederzeit im Blick behalten kann. Neben der Fotografie glänzt die Alpha 5100 auch bei Videoaufnahmen. Der schnelle Autofokus bleibt auch bei bewegten Bildern aktiv und sorgt dafür, dass das Motiv durchgehend scharf bleibt. Videos werden im modernen XAVC S Format mit 50 Mbit/s in Full HD aufgezeichnet.
Konnektivität wird bei der Alpha 5100 großgeschrieben. Dank eingebautem WiFi und NFC (Near Field Communication) lassen sich Fotos und Videos einfach und schnell auf ein Android oder iOS Tablet oder Smartphone übertragen. Eine einfache Berührung der Geräte reicht bei NFC aus, um eine Verbindung herzustellen. Mit der „Smart Remote Control“ Funktion kann das Smartphone oder Tablet sogar als Fernauslöser mit Live-Bildkontrolle genutzt werden.
Die Funktionalität der Kamera kann zudem durch PlayMemories Camera Apps erweitert werden. Diese Apps, teils kostenfrei, teils kostenpflichtig, bieten zusätzliche Effekte und hilfreiche Funktionen zur Verbesserung der Fotos.
Zum Zeitpunkt ihrer Einführung im September 2014 war die Sony Alpha 5100 als Kit mit dem SEL-P1650 Objektiv für CHF 699.- erhältlich. Ein Doppel-Zoom-Kit mit SEL-P1650 und SEL-55210 kostete CHF 999.-.
Objektive für die Sony Alpha 6000 Serie: Ein Umfassender Guide
Die Sony Alpha 6000 Serie (umfasst Modelle wie A6000, A6100, A6300, A6400, A6500, A6600, A6700) ist enorm populär und bietet eine große Vielseitigkeit. Ein entscheidender Faktor für die Bildqualität und die kreativen Möglichkeiten ist das verwendete Objektiv. Die Kameras der Alpha 6000 Serie nutzen den Sony E-Mount Anschluss. Es ist absolut entscheidend, beim Kauf darauf zu achten, dass das Objektiv diesen Anschluss besitzt. Sony stellt auch Objektive mit A-Mount her, die jedoch nicht an die spiegellosen E-Mount Kameras passen.
E-Mount Objektive: APS-C vs. Vollformat
Alle in diesem Guide empfohlenen Objektive sind speziell für Kameras mit einem APS-C Sensor wie die Alpha 6000 Serie entwickelt. Es ist jedoch auch möglich, Objektive für die Sony Alpha 7 Serie (Vollformat E-Mount) an einer Alpha 6000 Kamera zu verwenden. Physisch passen sie an den Anschluss. Dabei ist zu beachten, dass durch den kleineren APS-C Sensor nur ein Ausschnitt des Bildkreises des Vollformatobjektivs genutzt wird, was einer Brennweitenverlängerung um den Faktor 1,5 entspricht.
Der umgekehrte Fall, also die Verwendung von APS-C E-Mount Objektiven an einer Vollformat Alpha 7 Kamera, ist zwar technisch möglich (die Kamera schaltet dann in den APS-C-Modus), aber die Objektive sind nicht für den größeren Sensor optimiert und nutzen dessen Potenzial nicht aus. Daher sollte man APS-C Objektive primär an APS-C Kameras wie der Alpha 6000 Serie verwenden.
Die Bedeutung des Bildstabilisators
Ein Bildstabilisator hilft, Verwacklungen auszugleichen und ermöglicht schärfere Fotos, insbesondere bei längeren Brennweiten oder schlechten Lichtverhältnissen. Bei der Alpha 6000 Serie verfügen nicht alle Modelle über einen integrierten Bildstabilisator im Kameragehäuse (IBIS). Die Alpha 6000, 6100, 6300 und 6400 haben keinen IBIS. Die Alpha 6500, 6600 und 6700 hingegen schon.
Wenn Ihre Kamera keinen integrierten Stabilisator hat, ist es ratsam, auf Objektive mit eingebautem optischem Bildstabilisator zu achten. Bei Sony Objektiven wird dieser oft als „Optical Steady Shot“ oder kurz „OSS“ bezeichnet. Viele Objektive für die Alpha 6000 Serie verfügen über OSS, aber nicht alle. Wir geben bei unseren Empfehlungen an, ob ein Objektiv stabilisiert ist.
Wählen Sie das Objektiv passend zu Ihrem Einsatzzweck
Es gibt kein einzelnes Objektiv, das für alle Situationen perfekt ist. Die Wahl des richtigen Objektivs hängt stark davon ab, welche Art von Fotos Sie am liebsten machen möchten. Möchten Sie Porträts fotografieren? Dann ist eine hohe Lichtstärke (kleine f-Zahl) und eine passende Brennweite wichtig. Für Landschaftsaufnahmen eignen sich Weitwinkelobjektive mit kurzer Brennweite. Für weit entfernte Motive oder Tierfotografie benötigen Sie ein Teleobjektiv mit langer Brennweite. Überlegen Sie, was Ihr Hauptinteresse ist, um die Auswahl einzugrenzen.
Objektiv-Empfehlungen für die Sony Alpha 6000 Serie
Hier stellen wir Ihnen verschiedene Objektive vor, die sich für die Sony Alpha 6000 Serie eignen, basierend auf den bereitgestellten Informationen.
Standard-Zoomobjektive
Standard-Zooms decken einen vielseitigen Brennweitenbereich für den Alltag ab. Gute Modelle bieten oft eine durchgängige, hohe Lichtstärke.
- Das Kit-Objektiv: Sony E 16-50 mm F3.5-5.6 OSS (SEL-P1650)
Viele kaufen die Alpha 6000 im Kit mit diesem kompakten und leichten Objektiv (ca. 120g). Es ist ein guter und preisgünstiger Einstieg. Die Brennweite reicht für viele Situationen, die Lichtstärke ist typisch für ein Kit-Zoom. Es verfügt über einen integrierten Bildstabilisator (OSS). Der Einzelkauf ist mit ca. 349 Euro UVP (oft günstiger im Handel) weniger attraktiv als im Kit. - Das Premium-Zoom: Sony E 16-55 mm F2.8 G (SEL1655G)
Dieses Objektiv bietet eine hervorragende Bildqualität und eine durchgängig hohe Lichtstärke von F2.8. Der Autofokus ist schnell und präzise. Mit ca. 600g ist es schwerer und der Preis von ca. 1.200 Euro ist hoch. Wichtig: Es hat keinen eigenen Bildstabilisator, daher ideal für Kameras mit IBIS (A6500, A6600, A6700). - Der Geheimtipp: Sigma 18-50 mm F2.8 DC DN Contemporary
Eine tolle, preisgünstige Alternative zum Premium-Zoom. Es bietet ebenfalls eine durchgängige Lichtstärke von F2.8 in einem sehr kompakten und leichten Gehäuse (ca. 290g). Die Bildqualität stimmt, der Preis liegt bei attraktiven ca. 500 Euro. Es ist ein klarer Favorit für ein Standard-Zoom ohne integrierten Stabilisator. - Das lichtstarke Allround-Zoom: Tamron 17-70 mm F2.8 Di III-A VC RXD
Dieses Tamron bietet einen sehr praktischen und erweiterten Zoombereich (17-70 mm) mit einer durchgängigen Lichtstärke von F2.8. Es ist robust, gegen Staub und Spritzwasser geschützt und mit ca. 525g mittelschwer. Ein großer Vorteil ist der integrierte Bildstabilisator, der es ideal für Kameras ohne IBIS macht. Mit ca. 600 Euro ist es deutlich günstiger als das Sony Premium-Zoom und eine starke Empfehlung.
Reisezoom-Objektive
Reisezooms bieten einen sehr großen Brennweitenbereich, um viele Motive auf Reisen abzudecken, sind aber oft weniger lichtstark.
- Sony E 18-135 mm F3.5-5.6 OSS (SEL18135)
Ein kompaktes und leichtes (ca. 325g) Reisezoom mit integriertem Bildstabilisator. Der Zoombereich ist gut für viele Reise-Situationen. Preislich liegt es bei fairen ca. 480 Euro. - Sony E 18-200 mm F3.5-6.3 OSS (SEL18200)
Bietet einen noch größeren Zoombereich bis 200 mm. Das Gewicht steigt auf ca. 460g, der Preis auf über 600 Euro. Verfügt ebenfalls über OSS. - Tamron 18-300 mm F3.5-6.3 Di III-A VC VXD
Dieser Favorit von Tamron deckt einen enormen Brennweitenbereich (18-300 mm) ab. Die Bildqualität ist für ein solches Superzoom sehr gut. Es verfügt über einen integrierten Bildstabilisator und ein besonderes Feature: Makroaufnahmen mit einem Abbildungsmaßstab von 1:2 sind möglich. Der Preis von ca. 600 Euro ist angesichts des Bereichs und der Features sehr gut.
Teleobjektive
Für weit entfernte Motive sind Teleobjektive unerlässlich.
- Das einfache Tele-Objektiv: Sony E 55-210 mm F4.5-6.3 OSS (SEL55210)
Eine günstige Option mit ca. 210 mm maximaler Brennweite und integriertem Bildstabilisator. Die Lichtstärke ist moderat. Für unter 300 Euro ist es ein solider Einstieg, aber ein Reisezoom könnte für viele flexibler sein. - Preis-Leistungs-Tele: Tamron 70-300 mm F4.5-6.3 Di III RXD
Dieses Objektiv bietet 300 mm maximale Brennweite. Es ist wertig verarbeitet, gegen Staub und Spritzwasser geschützt und wiegt ca. 545g. Die Bildqualität überzeugt trotz geringer Lichtstärke. Wichtig: Es hat keinen integrierten Bildstabilisator, da es auch für Vollformat optimiert ist. Für Kameras ohne IBIS ist dies ein Nachteil bei Teleaufnahmen. Preislich bei ca. 550 Euro. - Richtig viel Brennweite: Sony E 70-350 mm F4.5-6.3 G OSS (SEL70350G)
Bietet bis zu 350 mm Brennweite, ideal für sehr weit entfernte Motive. Es verfügt über einen integrierten Bildstabilisator und ist staub- und spritzwassergeschützt. Das Gewicht ist mit ca. 527g für diesen Brennweitenbereich sehr gut. Die Bildschärfe ist gut, die Lichtstärke im oberen Bereich begrenzt. Preislich bei ca. 700 Euro mit sehr gutem Preis-Leistungs-Verhältnis für ein so langes Tele.
Weitwinkel-Zoomobjektive
Für Landschafts-, Architektur- oder Innenaufnahmen sind Weitwinkel gefragt.
- Einstiegs-Weitwinkel: Sony E 10-18 mm F4 OSS (SEL1018)
Bietet den Bereich 10-18 mm mit durchgängiger Lichtstärke F4 und integriertem Bildstabilisator. Die Bewertungen sind sehr gut. Preislich bei ca. 650 Euro. - Unser Favorit: Sigma 10-18 mm F2.8 DC DN Contemporary
Relativ neu und ein starker Konkurrent. Bietet ebenfalls 10-18 mm, aber mit einer deutlich höheren Lichtstärke von F2.8. Das lässt doppelt so viel Licht herein, ideal für schlechte Lichtbedingungen oder Sternenfotografie. Es ist kompakt und leicht (ca. 260g). Mit ca. 700 Euro preislich attraktiv für die gebotene Leistung. - Lichtstarkes Weitwinkel: Tamron 11-20 mm F2.8 Di III-A RXD
Ebenfalls mit hoher Anfangslichtstärke F2.8. Hat keinen Bildstabilisator, aber einen schnellen und leisen Autofokus-Motor, gut für Video. Der Brennweitenbereich ist etwas weniger weit als bei den 10mm-Optionen. Preislich bei ca. 700 Euro.
Festbrennweiten
Festbrennweiten bieten oft eine höhere Lichtstärke und Schärfe als Zooms, sind aber weniger flexibel im Bildausschnitt.
Weitwinkel-Festbrennweiten (ca. 11-16 mm)
Ideal für Architektur, Landschaft und Sternenfotografie.
- Besonders weit: Sony E 11 mm F1.8 (SEL11F18)
Ein extremes Weitwinkel mit großer Lichtstärke F1.8. Nur ca. 181g leicht und kompakt. Ermöglicht tolle Perspektiven und die Anbringung von Filtern. Mit ca. 500 Euro ein guter Kauf. - Richtig lichtstark: Sigma 16 mm F1.4 DC DN Contemporary
Eines der besten Festbrennweiten für APS-C mit überragender Lichtstärke F1.4. Bietet einen schnellen Autofokus und knackscharfe Bilder. Kein integrierter Bildstabilisator. Mit ca. 400 Euro sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.
Normalobjektive (ca. 30-35 mm)
Entsprechen etwa dem menschlichen Blickfeld, vielseitig einsetzbar für Street, Reportage, Porträt.

- Preis-Leistungs-Champion: Sigma 30 mm F1.4 DC DN Contemporary
Bietet eine fantastische Lichtstärke von F1.4 zu einem sehr günstigen Preis (unter 330 Euro). Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, aber ohne integrierten Bildstabilisator. - Unser Favorit: Sony E 35 mm F1.8 OSS (SEL35F18)
Eine beliebte Brennweite mit guter Lichtstärke F1.8 und integriertem Bildstabilisator (OSS). Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bei ca. 320 Euro.
Porträt-Objektive (ca. 50-85 mm)
Ideal für Porträts mit schönem Bokeh (Hintergrundunschärfe).
- Günstiger Einstieg: Sony E 50 mm F1.8 OSS (SEL50F18)
Ein schönes Porträt-Objektiv mit Offenblende F1.8 für geringe Tiefenschärfe und schönem Bokeh. Gute Abbildungsqualität und integrierter Bildstabilisator (OSS). Preislich sehr attraktiv bei ca. 280 Euro. - Preis-Leistung: Sigma 56 mm F1.4 DC DN Contemporary
Eine Top-Festbrennweite mit außergewöhnlicher Lichtstärke F1.4. Verfügt über Autofokus. Kein integrierter Bildstabilisator. Bietet ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis für ca. 400 Euro.
Spezialobjektive: Fisheye & Makro
Fisheye-Objektive
Bieten einen extrem weiten Blickwinkel mit starker Verzerrung für kreative Effekte.
- Samyang 8 mm F2.8 Fisheye
Ein Fisheye-Objektiv mit 8 mm Brennweite und Blende F2.8. Ermöglicht nahezu 180 Grad Bildwinkel. Preislich bei ca. 300 Euro.
Makro-Objektive
Ermöglichen extreme Nahaufnahmen von kleinen Motiven.
- Preis-Leistung: Sony E 30 mm F3.5 Macro (SEL30M35)
Ein guter und relativ günstiger Einstieg in die Makro-Fotografie (Preis 200-250 Euro). Naheinstellgrenze bei 9,5 cm. - Premium: Zeiss Touit 50 mm F2.8 Macro
Ein hochwertiges Makro-Objektiv mit praktischerer Brennweite (50 mm). Naheinstellgrenze bei nur 5 cm. Sehr gute Schärfe und Bildqualität. Preislich bei ca. 750 Euro.
Vergleichstabellen ausgewählter Objektive
Um Ihnen die Entscheidung zu erleichtern, hier einige Vergleiche wichtiger Objektivkategorien:
Standard-Zoomobjektive im Vergleich
| Objektiv | Brennweite | Lichtstärke | Bildstabilisator (OSS) | Gewicht (ca.) | Preis (ca.) |
|---|---|---|---|---|---|
| Sony E 16-50mm F3.5-5.6 OSS | 16-50 mm | F3.5-5.6 | Ja | 120 g | 300 - 350 € |
| Sony E 16-55mm F2.8 G | 16-55 mm | F2.8 (durchgängig) | Nein | 600 g | 1.200 € |
| Sigma 18-50mm F2.8 DC DN | 18-50 mm | F2.8 (durchgängig) | Nein | 290 g | 500 € |
| Tamron 17-70mm F2.8 Di III-A VC RXD | 17-70 mm | F2.8 (durchgängig) | Ja | 525 g | 600 € |
Lichtstarke Festbrennweiten im Vergleich
| Objektiv | Brennweite | Lichtstärke | Bildstabilisator (OSS) | Preis (ca.) |
|---|---|---|---|---|
| Sony E 11mm F1.8 | 11 mm | F1.8 | Nein | 500 € |
| Sigma 16mm F1.4 DC DN | 16 mm | F1.4 | Nein | 400 € |
| Sigma 30mm F1.4 DC DN | 30 mm | F1.4 | Nein | 330 € |
| Sony E 35mm F1.8 OSS | 35 mm | F1.8 | Ja | 320 € |
| Sony E 50mm F1.8 OSS | 50 mm | F1.8 | Ja | 280 € |
| Sigma 56mm F1.4 DC DN | 56 mm | F1.4 | Nein | 400 € |
Wichtige Begriffe erklärt
E-Mount: Der von Sony verwendete Objektivanschluss bei ihren spiegellosen Systemkameras (Alpha Serie).
APS-C Sensor: Ein Sensorformat, das kleiner ist als Vollformat. Kameras mit APS-C Sensor haben einen Crop-Faktor (bei Sony 1,5x).
BIONZ X: Sonys leistungsstarker Bildprozessor, der für schnelle Verarbeitung und hohe Bildqualität sorgt.
Autofokus: Das System, das die Kamera verwendet, um automatisch auf das Motiv scharfzustellen.
Bildstabilisator: Eine Technologie (entweder im Objektiv OSS oder in der Kamera IBIS), die Verwacklungen ausgleicht und für schärfere Bilder sorgt.
Brennweite: Bestimmt den Bildwinkel und die Vergrößerung. Kurze Brennweiten (z.B. 10mm) sind Weitwinkel, lange Brennweiten (z.B. 200mm) sind Tele.
Lichtstärke (Blende): Die größte Blendenöffnung eines Objektivs (kleinste f-Zahl, z.B. F1.4 oder F2.8). Eine hohe Lichtstärke lässt mehr Licht auf den Sensor fallen und ermöglicht geringere Tiefenschärfe (Bokeh) und schnellere Belichtungszeiten.
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Welche ist die kleinste Sony Systemkamera mit APS-C Sensor?
Laut den uns vorliegenden Informationen war die Sony Alpha 5100 zum Zeitpunkt ihrer Vorstellung das kleinste Modell in dieser Kategorie bei Sony.
Passen Objektive für die Sony Alpha 7 Serie an die Alpha 6000 Serie?
Ja, Objektive mit Sony E-Mount, die für die Vollformat Alpha 7 Serie konzipiert sind, passen an Kameras der Alpha 6000 Serie mit APS-C Sensor. Dabei ist jedoch ein Brennweiten-Crop-Faktor von 1,5x zu berücksichtigen.
Können Objektive der Alpha 6000 Serie an einer Alpha 7 Kamera verwendet werden?
Physisch passen die APS-C E-Mount Objektive an eine Vollformat Alpha 7 Kamera. Die Kamera schaltet dann in einen APS-C-Modus, nutzt aber nur einen Teil des Sensors. Die Objektive sind nicht für den Vollformatsensor optimiert und die Nutzung ist daher nur eingeschränkt sinnvoll.
Welche Modelle der Sony Alpha 6000 Serie haben einen integrierten Bildstabilisator im Gehäuse?
Die Modelle Alpha 6500, Alpha 6600 und Alpha 6700 verfügen über einen integrierten Bildstabilisator (IBIS). Die Alpha 6000, 6100, 6300 und 6400 haben keinen IBIS.
Wie erkenne ich, ob ein Objektiv einen eigenen Bildstabilisator hat?
Bei Sony Objektiven wird ein integrierter optischer Bildstabilisator oft mit dem Zusatz „OSS“ (Optical Steady Shot) gekennzeichnet.
Was ist ein gutes Standardobjektiv für den Einstieg?
Das im Kit oft enthaltene Sony E 16-50 mm F3.5-5.6 OSS ist ein sehr guter und preisgünstiger Start. Für höhere Ansprüche bieten das Sigma 18-50 mm F2.8 DC DN oder das Tamron 17-70 mm F2.8 Di III-A VC RXD eine durchgängig höhere Lichtstärke und oft bessere Bildqualität.
Welches Objektiv eignet sich am besten für Porträts?
Festbrennweiten im Bereich von ca. 50mm bis 85mm (entsprechend ca. 75-128mm im Vollformat) mit hoher Lichtstärke (z.B. F1.8 oder F1.4) sind ideal für Porträts, da sie eine geringe Tiefenschärfe und ein schönes Bokeh ermöglichen. Empfehlungen sind z.B. das Sony E 50 mm F1.8 OSS oder das Sigma 56 mm F1.4 DC DN.
Ich möchte vor allem auf Reisen fotografieren und nicht oft das Objektiv wechseln. Welches Objektiv ist empfehlenswert?
Ein Reisezoom-Objektiv mit großem Brennweitenbereich ist hier ideal. Das Tamron 18-300 mm F3.5-6.3 Di III-A VC VXD bietet einen sehr großen Bereich und ist eine starke Option. Auch das Sony E 18-135 mm F3.5-5.6 OSS ist eine kompakte und gute Wahl.
Was bedeutet die Lichtstärke F1.4 oder F2.8 im Vergleich zu F3.5-5.6?
Eine kleinere f-Zahl (z.B. F1.4 oder F2.8) bedeutet eine größere maximale Blendenöffnung. Das Objektiv ist lichtstärker, lässt mehr Licht auf den Sensor und ermöglicht so kürzere Belichtungszeiten bei wenig Licht. Es erlaubt auch eine geringere Tiefenschärfe, was für Porträts mit unscharfem Hintergrund (Bokeh) erwünscht ist. Objektive mit durchgängig hoher Lichtstärke (z.B. F2.8 über den gesamten Zoombereich) sind in der Regel hochwertiger und teurer konstruiert.
Fazit
Die Sony Alpha APS-C Kameras bieten eine beeindruckende Kombination aus Technologie und Kompaktheit. Die Alpha 5100 zeigte, wie viel Leistung in ein kleines Gehäuse passen kann, ideal für Einsteiger und Reisende. Die Alpha 6000 Serie ist ein vielseitiges System, das mit einer breiten Palette an E-Mount Objektiven für nahezu jeden Einsatzzweck ausgestattet werden kann.
Ob Sie ein kompaktes Standard-Zoom, ein flexibles Reiseobjektiv, ein lichtstarkes Porträt-Objektiv oder ein Spezialobjektiv für Makro- oder Weitwinkelaufnahmen suchen – der Markt bietet zahlreiche Optionen von Sony und Drittherstellern wie Sigma, Tamron oder Zeiss. Die Wahl des richtigen Objektivs kann Ihre fotografischen Möglichkeiten enorm erweitern und Ihre Kreativität beflügeln. Berücksichtigen Sie Ihren Einsatzzweck, Ihr Budget und die Spezifikationen wie Brennweite, Lichtstärke und das Vorhandensein eines Bildstabilisators, um die beste Wahl für Ihre Sony Alpha Kamera zu treffen. Experimentieren Sie und entdecken Sie die Vielfalt der verfügbaren Objektive, um das volle Potenzial Ihrer Kamera auszuschöpfen.
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