Samsung Galaxy Note 9: Wasserdicht?

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Die Frage nach der Robustheit moderner Smartphones ist für viele Nutzer entscheidend. Insbesondere bei Geräten wie dem Samsung Galaxy Note 9, einem Phablet, das für seine Vielseitigkeit und seinen leistungsstarken S-Pen bekannt ist, stellt sich oft die Frage: Hält es auch Wasser stand? Die gute Nachricht gleich zu Beginn: Ja, das Samsung Galaxy Note 9 wurde so konzipiert, dass es den Elementen trotzt.

Das Samsung Galaxy Note 9, das am 9. August 2018 als Nachfolger des Note 8 vorgestellt wurde, brachte eine Reihe von Verbesserungen und Features mit sich, die es zu einem herausragenden Gerät seiner Zeit machten. Neben einem größeren Akku, verbesserter Leistung und einem revolutionierten S-Pen wurde großer Wert auf die Haltbarkeit gelegt, wozu auch ein solider Schutz gegen Wasser und Staub gehört.

Ist das Note 9 wasserdicht?
Das Note 9 ist IP68 wasser- und staubdicht und verfügt über einen USB-C-Anschluss, der Samsung-DeX ohne Dock unterstützt. Das Gerät verfügt außerdem über eine 3,5-mm-Kopfhörerbuchse und AKG-Stereo-Lautsprecher mit Dolby Atmos-Unterstützung.

IP68-Zertifizierung: Schutz vor Wasser und Staub

Eines der wichtigsten Merkmale des Galaxy Note 9 in Bezug auf seine Widerstandsfähigkeit ist seine IP68-Zertifizierung. Diese Zertifizierung ist ein internationaler Standard, der den Grad des Schutzes elektronischer Geräte gegen das Eindringen von Staub und Wasser angibt. Was bedeutet IP68 im Detail für das Note 9?

Die erste Ziffer, '6', steht für den Schutz gegen feste Fremdkörper, insbesondere Staub. Eine '6' ist die höchste Stufe und bedeutet, dass das Gerät vollständig staubdicht ist. Staub kann nicht in schädigender Menge in das Gehäuse eindringen.

Die zweite Ziffer, '8', bezieht sich auf den Schutz gegen Wasser. Eine '8' bedeutet, dass das Gerät dauerhaftes Untertauchen unter bestimmten Bedingungen standhält. Samsung spezifiziert für IP68 in der Regel eine Tiefe von bis zu 1,5 Metern für eine Dauer von bis zu 30 Minuten in Süßwasser. Es ist wichtig zu beachten, dass dies in klarem Wasser und unter Laborbedingungen getestet wird. Salzwasser, Chlorwasser oder andere Flüssigkeiten sowie der Wasserdruck bei starker Strömung oder Spritzern können das Gerät dennoch beschädigen.

Somit können Besitzer des Galaxy Note 9 beruhigt sein, wenn ihr Gerät versehentlich ins Wasser fällt, ein Getränk verschüttet wird oder es bei Regen genutzt wird. Die IP68-Zertifizierung bietet einen soliden Schutz im Alltag, der das Gerät widerstandsfähiger macht als viele andere Smartphones ohne eine solche Zertifizierung.

Die Einführung der Wasserdichtigkeit in der Note-Serie begann mit dem Galaxy Note 7. Nach den bekannten Problemen mit dem Akku und der Neueinführung als Note Fan Edition behielt auch das Note 8 diese wichtige Funktion bei. Das Note 9 setzte diese Tradition fort und festigte damit den Ruf der Serie als leistungsstarke und zugleich robuste Geräte.

Mehr als nur wasserdicht: Design und Hardware

Neben der Wasserdichtigkeit bietet das Galaxy Note 9 eine beeindruckende Liste weiterer Hardware-Merkmale, die es zu einem High-End-Gerät seiner Zeit machten:

  • Display: Ein 6,4 Zoll großes Super AMOLED Display mit einer Auflösung von 1440 Pixeln und einem Seitenverhältnis von 18,5:9. Das sogenannte „Infinity Display“ von Samsung sorgte für ein nahezu randloses Erlebnis.
  • Prozessor und Leistung: Je nach Region war das Note 9 entweder mit einem Qualcomm Snapdragon 845 SoC (in den USA und China) oder einem Samsung Exynos 9810 SoC (außerhalb dieser Regionen) ausgestattet. Beide Prozessoren lieferten eine hohe Leistung, die auch anspruchsvolle Aufgaben und Spiele meisterte.
  • Speicher: Verfügbar war das Note 9 in zwei Hauptkonfigurationen: ein Modell mit 128 GB internem Speicher und 6 GB RAM sowie ein Modell mit 512 GB Speicher und beeindruckenden 8 GB RAM. Beide Varianten boten zudem einen Speicherkartensteckplatz, der microSD-Karten mit bis zu 512 GB unterstützte. Dies ermöglichte beim 512 GB Modell eine theoretische Gesamtkapazität von bis zu einem Terabyte.
  • Kühlung: Um die hohe Leistung auch bei längerer Nutzung aufrechtzuerhalten und Überhitzung zu vermeiden, verbaute Samsung eine Wasser-Kohlenstoff-Heatpipe, die als „Water-Cooling-System“ beworben wurde.
  • Anschlüsse und Audio: Das Gerät verfügte über einen USB-C-Anschluss, der Samsung DeX ohne zusätzliche Dockingstation unterstützte. Erfreulicherweise war auch eine 3,5-mm-Kopfhörerbuchse vorhanden. Für ein immersives Klangerlebnis sorgten AKG-Stereo-Lautsprecher mit Dolby Atmos-Unterstützung.
  • Fingerabdrucksensor: Der Sensor befand sich auf der Rückseite des Gehäuses, ähnlich wie bei den S9-Modellen, was eine Nutzung für Wischgesten ermöglichte.

Der Akku: Ein deutliches Upgrade

Ein häufiger Kritikpunkt bei früheren Note-Modellen war die Akkulaufzeit. Das Note 9 begegnete diesem Problem mit einem signifikant vergrößerten Akku. Mit einer Kapazität von 4000 mAh war dies zum Zeitpunkt der Veröffentlichung eine der größten Batterien, die Samsung in einem Nicht-Active-Variante-Gerät verbaut hatte (zuvor nur bei den Active-Varianten des S7 und S8 zu finden). Dieser größere Akku sorgte für eine deutlich verbesserte Laufzeit im Vergleich zum Vorgänger Note 8.

Das Note 9 unterstützte sowohl kabelloses Schnellladen nach dem Qi-Standard als auch kabelgebundenes Laden. Per Kabel konnten Ladeleistungen von bis zu 15 Watt mit Qualcomm Quick Charge 2.0 erreicht werden, was dem Standard des Vorgängers entsprach.

Was ist besser, S10 oder Note 9?
Obwohl das Note9 über einen größeren Bildschirm verfügt, bietet das S10 das lang erwartete Infinity-O-Display mit einer winzigen Aussparung für die Selfie-Kamera, die ein Vollbild-Erlebnis ermöglicht. Als neuere Version verfügt das S10 außerdem über eine Dreifachkamera und einen stärkeren Prozessor mit mehr RAM als das Note9 .

Das Kamerasystem und der revolutionäre S-Pen

Das Kamerasystem des Note 9 ähnelte dem des Galaxy S9+, verfügte aber über ein horizontal angeordnetes Dual-Kamera-Setup, ähnlich dem des Note 8. Es bestand aus einem Hauptobjektiv mit variabler Blende (f/1.5 und f/2.4) und einem Teleobjektiv. Videoaufnahmen waren in 2160p (4K) mit flüssigen 60 Bildern pro Sekunde möglich, Zeitlupenvideos in 1080p (Full HD) bei 240 Bildern pro Sekunde und kurzzeitig sogar in 720p (HD) bei 960 Bildern pro Sekunde.

Die vielleicht größte Neuerung des Galaxy Note 9 war jedoch der S-Pen. Zum ersten Mal verfügte der S-Pen über Bluetooth-Funktionen. Dies ermöglichte die Fernsteuerung des Geräts, indem man den Knopf am Stift drückte (halten, einfach oder doppelt). So konnte man beispielsweise die Kamera auslösen, durch Präsentationen oder Fotogalerien blättern. Entwickler konnten diese Funktionen über ein SDK auch für Apps von Drittanbietern nutzen. Der S-Pen besaß nun einen integrierten „Akku“ (genauer gesagt einen Superkondensator), der sich auflud, sobald der Stift in seinem Schacht im Telefon verstaut wurde.

Galaxy Note 9 vs. Galaxy S10: Ein Vergleich

Oft stellt sich die Frage, wie sich das Note 9 im Vergleich zum etwas später erschienenen Galaxy S10 positioniert. Beide Geräte waren High-End-Smartphones mit hervorragenden Displays, leistungsstarken Prozessoren und großen Akkus. Doch es gab entscheidende Unterschiede:

Das Note 9 bot ein etwas größeres 6,4-Zoll-Display im Vergleich zum 6,1-Zoll-Display des S10. Das S10 führte jedoch das neuere „Infinity-O“ Display ein, bei dem die Selfie-Kamera in einem kleinen Ausschnitt im Bildschirm untergebracht war, was zu einem noch nahtloseren Vollbild-Erlebnis führte.

In Bezug auf die Kamera hatte das S10 die Nase vorn, da es mit einem Triple-Kamera-Setup (zusätzlich mit einem Ultra-Weitwinkel-Objektiv) ausgestattet war, während das Note 9 ein Dual-Kamera-Setup besaß. Der Fingerabdrucksensor war beim S10 im Display verbaut (Ultraschall-Technologie), während er beim Note 9 klassisch auf der Rückseite saß.

Der offensichtlichste Unterschied und das Alleinstellungsmerkmal des Note 9 war und ist der S-Pen mit seinen Bluetooth-Funktionen. Wer den Stift für Notizen, Zeichnungen oder als Fernbedienung nutzen wollte, für den war das Note 9 klar die bessere Wahl.

Beide Geräte lieferten eine starke Leistung und lange Akkulaufzeiten. Das Note 9 verfügte über das erwähnte Wasser-Kohlenstoff-Kühlsystem zur besseren Temperaturkontrolle bei hoher Last.

Ist das Note 9 wasserdicht?
Das Note 9 ist IP68 wasser- und staubdicht und verfügt über einen USB-C-Anschluss, der Samsung-DeX ohne Dock unterstützt. Das Gerät verfügt außerdem über eine 3,5-mm-Kopfhörerbuchse und AKG-Stereo-Lautsprecher mit Dolby Atmos-Unterstützung.

Hier eine kurze Vergleichstabelle basierend auf den vorliegenden Informationen:

MerkmalSamsung Galaxy Note 9Samsung Galaxy S10
Displaygröße6,4 Zoll6,1 Zoll
Display-TypSuper AMOLED (Infinity Display)Dynamic AMOLED (Infinity-O Display)
FingerabdrucksensorRückseiteIm Display (Ultraschall)
Kamera hintenDual-Kamera (Weitwinkel, Tele)Triple-Kamera (Ultra-Weitwinkel, Weitwinkel, Tele)
S-PenJa (mit Bluetooth)Nein
WasserdichtigkeitIP68IP68
Kopfhöreranschluss (3,5mm)JaJa

Das Note 9 war somit das Gerät für Nutzer, die das größere Display und vor allem die einzigartigen Funktionen des S-Pens schätzten, während das S10 modernere Display-Technologie (Infinity-O, In-Display-Sensor) und eine vielseitigere Kamera bot.

Die Bedeutung des Note 9 in der Galaxy Note Geschichte

Das Galaxy Note 9 war ein wichtiges Kapitel in der Geschichte der Galaxy Note Serie, die als Pionier der „Phablets“ gilt – Smartphones mit besonders großen Bildschirmen, die die Lücke zwischen Telefon und Tablet schließen sollten. Die Serie, die mit dem Original Galaxy Note 2011 begann, war enorm erfolgreich und trug maßgeblich dazu bei, dass größere Smartphone-Displays zum Standard wurden.

Nach dem Note 9 folgten noch das Note 10 (in verschiedenen Varianten) und das Note 20. Mit der Einführung des Galaxy S21 Ultra und später des Galaxy S22 Ultra integrierte Samsung die beliebten S-Pen-Funktionen zunehmend in seine Flaggschiff-Modelle der S-Serie, was das Ende der eigenständigen Galaxy Note Serie markierte.

Das Note 9 bleibt jedoch als ein Höhepunkt der Serie in Erinnerung, insbesondere wegen der Einführung des Bluetooth-fähigen S-Pens und der Kombination aus großem Display, hoher Leistung und dem soliden IP68-Schutz, der es zu einem zuverlässigen Begleiter machte.

Häufig gestellte Fragen zum Galaxy Note 9

Hier beantworten wir einige gängige Fragen zum Samsung Galaxy Note 9, basierend auf den vorliegenden Informationen:

Ist das Samsung Galaxy Note 9 wirklich wasserdicht?

Ja, das Samsung Galaxy Note 9 ist gemäß der IP68-Zertifizierung wasser- und staubdicht. Das bedeutet, es kann bis zu 30 Minuten lang in einer Tiefe von bis zu 1,5 Metern in Süßwasser untergetaucht werden.

Was bedeutet IP68?

IP steht für International Protection oder Ingress Protection. Die erste Ziffer (6) gibt den Schutzgrad gegen feste Fremdkörper (Staubdichtigkeit) an, die zweite Ziffer (8) den Schutzgrad gegen Wasser. IP68 ist eine hohe Zertifizierung, die vollen Staubschutz und Schutz gegen dauerndes Untertauchen unter definierten Bedingungen bescheinigt.

Wie alt ist ein Galaxy Note9?
Am 27. Juni 2018 verschickte Samsung Einladungen zum nächsten „Unpacked“-Event und zeigte dabei ein gelbes S Pen-Bild. Das Galaxy Note 9 wurde daraufhin am 9. August 2018 angekündigt und war ab dem 24. August 2018 erhältlich . Das Note 9 ist eine stark überarbeitete Version des Note 8.

Kann ich das Note 9 im Schwimmbad oder Meerwasser verwenden?

Die IP68-Zertifizierung gilt typischerweise für klares Süßwasser unter Laborbedingungen. Salzwasser, Chlorwasser oder andere Flüssigkeiten können Dichtungen und Komponenten angreifen. Auch der Druck durch Wasserstrahlen oder beim Tauchen kann höher sein als im Test. Es wird daher nicht empfohlen, das Gerät absichtlich in solchen Umgebungen oder unter Wasser zu verwenden.

Was ist das Besondere am S-Pen des Note 9?

Der S-Pen des Note 9 war der erste mit Bluetooth-Funktionalität. Dadurch konnte er als Fernbedienung genutzt werden, zum Beispiel zum Auslösen der Kamera, zum Steuern von Präsentationen oder zum Blättern in Fotos, indem man den Knopf am Stift drückte.

Hat das Note 9 eine Kopfhörerbuchse?

Ja, im Gegensatz zu einigen neueren Modellen verfügt das Samsung Galaxy Note 9 über eine klassische 3,5-mm-Kopfhörerbuchse.

Ist das Galaxy S10 besser als das Note 9?

Das hängt von den Prioritäten ab. Das S10 ist neuer und bietet einige modernere Features wie ein Triple-Kamera-Setup und einen Fingerabdrucksensor im Display. Das Note 9 punktet jedoch mit einem etwas größeren Display und vor allem mit dem einzigartigen, Bluetooth-fähigen S-Pen. Beide sind leistungsstarke High-End-Smartphones mit IP68-Zertifizierung.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Samsung Galaxy Note 9 mit seiner IP68-Zertifizierung einen zuverlässigen Schutz gegen Wasser und Staub bietet, was es zu einem robusten und alltagstauglichen Gerät macht. In Kombination mit seinem leistungsstarken Innenleben, dem großen Display und dem innovativen S-Pen war es ein beeindruckendes Phablet, das auch heute noch seine Qualitäten hat.

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Andenmatten Soltermann

Hallo! Ich bin Andenmatten Soltermann, ein Schweizer Fotograf, der leidenschaftlich die Essenz der Welt durch seine Linse einfängt. Geboren und aufgewachsen in den majestätischen Schweizer Alpen, haben die deutsche Sprache und atemberaubende Landschaften meine kreative Vision geprägt. Meine Liebe zur Fotografie begann mit einer alten analogen Kamera, und seitdem widme ich mein Leben der Kunst, visuelle Geschichten zu erzählen, die berühren und verbinden.In meinem Blog teile ich praktische Tipps, Techniken und Erfahrungen, um dir zu helfen, deine fotografischen Fähigkeiten zu verbessern – egal, ob du ein neugieriger Anfänger oder ein erfahrener Profi bist. Von der Beherrschung des natürlichen Lichts bis hin zu Ratschlägen für wirkungsvolle Bildkompositionen ist es mein Ziel, dich zu inspirieren, die Welt mit neuen Augen zu sehen. Mein Ansatz verbindet Technik mit Leidenschaft, immer auf der Suche nach dem Funken, der ein Foto unvergesslich macht.Wenn ich nicht hinter der Kamera stehe, findest du mich auf Bergpfaden, auf Reisen nach neuen Perspektiven oder beim Genießen der Schweizer Traditionen, die mir so am Herzen liegen. Begleite mich auf dieser visuellen Reise und entdecke, wie Fotografie die Art und Weise, wie du die Welt siehst, verändern kann.

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