Wenn Sie in Photoshop mit 3D-Elementen arbeiten, sei es Text, Formen oder Pfade, die Sie extrudiert haben, bietet Ihnen das Programm umfangreiche Möglichkeiten, diese Elemente detailliert anzupassen. Sobald Sie einzelne Elemente im 3D-Bedienfeld oder direkt im Dokumentfenster auswählen, verwandelt sich das Eigenschaften-Bedienfeld und zeigt Ihnen alle relevanten Einstellungen für das ausgewählte Element an. Dieses Bedienfeld ist Ihr zentrales Werkzeug zur Feinabstimmung Ihrer 3D-Kreationen.

Nachdem Sie alle gewünschten Anpassungen vorgenommen haben, können Sie Ihr 3D-Modell rendern, um das endgültige Aussehen mit korrekter Beleuchtung, Schatten und Texturen zu erhalten. Klicken Sie dazu einfach auf das Rendering-Symbol am unteren Rand des Eigenschaften-Bedienfelds. Für eine präzisere Platzierung von Objekten, Kameras und Lichtern können Sie auf das Koordinaten-Symbol oben im Bedienfeld klicken und genaue numerische Positionen eingeben. Ein nützlicher Tipp für einen schnellen Wechsel zwischen den Eigenschaftseinstellungen und den Koordinaten ist das Drücken der Taste V.

Das Eigenschaften-Bedienfeld: Ihr Zentrum der Kontrolle
Das Eigenschaften-Bedienfeld ist der Schlüssel zur Bearbeitung Ihrer 3D-Elemente in Photoshop. Abhängig davon, ob Sie ein Mesh (das eigentliche 3D-Modell), die Umgebung, die Szene, die Kamera, Materialien oder Lichter ausgewählt haben, zeigt das Bedienfeld unterschiedliche Einstellungsgruppen an. Jede Gruppe bietet spezifische Optionen, um das Aussehen und Verhalten Ihres 3D-Elements zu beeinflussen.
Mesh-Einstellungen: Kontrolle über Ihre 3D-Extrusionen
Die Mesh-Einstellungen sind besonders relevant, wenn Sie mit 3D-Extrusionen arbeiten. Hier finden Sie die Optionen, mit denen Sie die 3D-Extrusionen anpassen können. Dies umfasst typischerweise die Tiefe der Extrusion und andere geometrische Eigenschaften des extrudierten Objekts. Darüber hinaus ermöglichen Ihnen die Mesh-Einstellungen, festzulegen, ob das Objekt Schatten fängt und wirft. Sie können auch den Quelltext (bei extrudiertem Text) oder die Pfade (bei extrudierten Formen) bearbeiten, die die Grundlage für die Extrusion bilden.
Eine interessante Option in den Mesh-Einstellungen ist die Möglichkeit, ein Objekt auszublenden, während seine Schatten für das Compositing mit 2D-Bildern erhalten bleiben. Wählen Sie einfach die Option „Unsichtbar“, um das 3D-Modell selbst zu verbergen, aber seine Auswirkungen auf die Szene (Schatten) beizubehalten.
Weitere wichtige Einstellungsbereiche
Neben den Mesh-Einstellungen gibt es im Eigenschaften-Bedienfeld noch weitere Bereiche, die für die Gestaltung Ihrer 3D-Szene entscheidend sind:
Umgebungseinstellungen
Diese Einstellungen beeinflussen die globale Beleuchtung und die Interaktion Ihrer 3D-Elemente mit dem „Boden“ der Szene. Hier können Sie globale Umgebungslichtquellen und bildbasierte Lichter anpassen. Ebenso steuern Sie hier Bodenschatten und Reflexionen, was entscheidend für die Integration Ihrer 3D-Elemente in eine Szene oder ein 2D-Bild ist.
Szenen-Einstellungen
Der Bereich „Szene“ bietet Ihnen Kontrolle über das gesamte 3D-Setup und das finale Rendering. Hier finden Sie verschiedene Rendering-Voreinstellungen wie „Begrenzungsrahmen“ oder „Drahtmodell“, die nützlich für die Vorschau oder spezielle Effekte sind. Sie können auch benutzerdefinierte Rendering-Optionen für Querschnitte, Oberflächen und Punkte festlegen, um das Aussehen Ihrer gerenderten Szene weiter zu verfeinern.
Kamera-Einstellungen
Die Kamera-Einstellungen bestimmen, wie der Betrachter Ihre 3D-Szene sieht. Sie können das Sichtfeld (FOV) anpassen, um den Blickwinkel zu ändern, die Schärfentiefe steuern, um bestimmte Bereiche unscharf zu machen und Stereo-Optionen für anaglyphe, Linsenraster- oder nebeneinander liegende Ansichten konfigurieren, falls Sie stereoskopische Effekte erzeugen möchten.
Materialeinstellungen
Jedes 3D-Objekt hat Materialien, die sein Aussehen bestimmen. In diesem Bereich können Sie Textur- und Bump-Map-Einstellungen anpassen, um Oberflächenstrukturen zu simulieren. Eine erwähnte neue Option ist die Einstellung „Rauheit“, die beeinflusst, wie glatt oder rau die Oberfläche eines Materials erscheint und wie Licht von ihr reflektiert wird.
Licht-Einstellungen
Beleuchtung ist entscheidend für die Wirkung Ihrer 3D-Szene. Hier können Sie verschiedene Licht-Typen auswählen und anpassen: Unendlich, Spot und Punkt. Für jeden Licht-Typ können Sie Farbe, Intensität und Schatteneigenschaften festlegen, um die gewünschte Stimmung und Dramatik in Ihrer Szene zu erzeugen.

Vergleich der Einstellungsbereiche im Eigenschaften-Bedienfeld
| Einstellungsbereich | Beeinflusst | Schlüsseloptionen (basierend auf Text) |
|---|---|---|
| Mesh-Einstellungen | Das 3D-Modell (Extrusion) | 3D-Extrusionen anpassen, Schatten fangen/werfen, Quelltext/Pfade bearbeiten, Unsichtbar |
| Umgebungseinstellungen | Globale Beleuchtung, Boden | Globales Umgebungslicht, Bildbasierte Lichter, Bodenschatten, Reflexionen |
| Szenen-Einstellungen | Gesamte Szene, Rendering | Rendering-Voreinstellungen (Begrenzungsrahmen, Drahtmodell), Benutzerdefinierte Rendering-Optionen (Querschnitte, Oberflächen, Punkte) |
| Kamera-Einstellungen | Blickwinkel des Betrachters | Sichtfeld (FOV), Schärfentiefe, Stereo-Optionen |
| Materialeinstellungen | Oberfläche des Objekts | Textur-/Bump-Map-Einstellungen, Rauheit |
| Licht-Einstellungen | Lichtquellen in der Szene | Licht-Typen (Unendlich, Spot, Punkt), Farbe, Intensität, Schatten |
Häufig gestellte Fragen zu 3D-Einstellungen in Photoshop
Wie greife ich auf die Einstellungen für meine 3D-Elemente in Photoshop zu?
Sobald Sie einzelne Elemente im 3D-Bedienfeld oder direkt im Dokumentfenster auswählen, werden die zugehörigen Einstellungen im Eigenschaften-Bedienfeld angezeigt.
Wo genau kann ich die Tiefe oder Form meiner 3D-Extrusion anpassen?
Die Anpassungen für 3D-Extrusionen finden Sie innerhalb der Mesh-Einstellungen, nachdem Sie das entsprechende 3D-Mesh ausgewählt haben.
Ich möchte mein 3D-Objekt ausblenden, aber seinen Schatten behalten. Geht das?
Ja, in den Mesh-Einstellungen gibt es die Option „Unsichtbar“, mit der Sie das Objekt selbst ausblenden können, seine Schatten jedoch für das Compositing mit 2D-Bildern sichtbar bleiben.
Welche Arten von Lichtern kann ich in meiner 3D-Szene verwenden?
In den Licht-Einstellungen können Sie zwischen den Typen Unendlich, Spot und Punkt wählen und deren Farbe, Intensität und Schatten konfigurieren.
Welche Rendering-Voreinstellungen sind in den Szenen-Einstellungen verfügbar?
Basierend auf der verfügbaren Information sind Voreinstellungen wie „Begrenzungsrahmen“ und „Drahtmodell“ in den Szenen-Einstellungen aufgeführt.
Gibt es eine schnelle Möglichkeit, zwischen Eigenschaftseinstellungen und Koordinaten umzuschalten?
Ja, Sie können die Taste V drücken, um schnell zwischen den Eigenschafts- und den Koordinateneinstellungen im Eigenschaften-Bedienfeld zu wechseln.
Was ist die Option „Rauheit“ in den Materialeinstellungen?
Die Option „Rauheit“ ist eine Einstellung in den Materialeinstellungen, die zu den Textur- und Bump-Map-Einstellungen gehört und das Reflexionsverhalten der Materialoberfläche beeinflusst.
Fazit
Das Arbeiten mit 3D-Extrusionen in Photoshop wird durch das Eigenschaften-Bedienfeld erheblich erleichtert. Dieses zentrale Werkzeug ermöglicht Ihnen den Zugriff auf alle wichtigen Einstellungen, von der Geometrie der Extrusion selbst über die Materialbeschaffenheit und Beleuchtung bis hin zu den finalen Rendering-Optionen. Indem Sie die verschiedenen Bereiche wie Mesh-, Umgebung-, Szenen-, Kamera-, Material- und Licht-Einstellungen verstehen und nutzen, können Sie Ihre 3D-Elemente präzise steuern und beeindruckende visuelle Ergebnisse erzielen, die sich nahtlos in Ihre Designs integrieren lassen.
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