Hat Microsoft eine Illustrator-Alternative?

KI-Bild-Generatoren im Marketing nutzen

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Bilder sind im modernen Marketing unverzichtbar – sei es für überzeugende Landingpages, ansprechende Social-Media-Beiträge, informative Blogartikel oder die eindrucksvolle Präsentation von Produkten. Während früher oft umfangreiche Kenntnisse in der Bildbearbeitung nötig waren, übernehmen heute fortschrittliche KI-Bild-Generatoren einen erheblichen Teil dieser Arbeit. Es ist daher nicht verwunderlich, dass bereits ein signifikanter Anteil der Internetnutzer generative KI-Technologien verwendet, die Bilder, Videos oder Texte auf Basis vorhandener Daten erstellen. Dieser Leitfaden taucht tief in die praktische Anwendung von KI-Bild-Generatoren für Ihr Marketing ein. Neben einer detaillierten Vorstellung von zehn der besten Tools erhalten Sie konkrete Anwendungsbeispiele, wertvolle Tipps und Einblicke in aktuelle Studien, die Ihr Verständnis vertiefen und Ihnen helfen, das immense Potenzial der Künstlichen Intelligenz optimal zu erschließen.

Ein KI-Bild-Generator ist im Grunde eine Form der Künstlichen Intelligenz, die in der Lage ist, auf Grundlage Ihrer Vorgaben völlig neue Bilder zu erschaffen oder bestehende Bilder zu modifizieren. Die Anweisungen werden dabei meist in Form von Text eingegeben. Diese KI-Tools analysieren riesige Mengen an Daten, erkennen darin Muster und nutzen dieses Wissen, um darauf basierend einzigartige visuelle Inhalte zu generieren. Die möglichen Anwendungsbereiche sind außerordentlich vielfältig und reichen von der Erstellung täuschend echter, realistischer Porträts über abstrakte Kunstwerke bis hin zu feinen, detaillierten Zeichnungen.

Welche Alternativen gibt es zu Adobe Illustrator?
ADOBE ILLUSTRATOR: ALTERNATIVE SOLL KOSTENLOS, ABER GENAUSO EFFEKTIV SEINInkscape. Inkscape ist als Open-Source-Software erhältlich und eine der beliebtesten, kostenlosen Alternativen zu Adobe Illustrator. ...Figma. ...Vectr. ...GIMP. ...Vectornator. ...Method Draw. ...Sketch. ...Affinity Designer.

Wofür werden KI-Bild-Generatoren eingesetzt?

Der Haupteinsatzzweck von KI-Bild-Generatoren liegt darin, kreative Prozesse signifikant zu beschleunigen und zu automatisieren. Das Ziel ist, so viele Bereiche im Marketing wie möglich durch innovative, frische und kreative Bilder zu bereichern und aufzuwerten. Zahlreiche Unternehmen quer durch die verschiedensten Branchen haben die Vorteile erkannt und setzen KI-Bildgeneratoren bereits für eine Vielzahl von Zwecken ein.

KI-Bild-Generatoren im Social-Media-Marketing

Für Unternehmen jeder Größe, von der Agentur über den Automobilhersteller bis zum lokalen Handwerksbetrieb, ist die Gestaltung von Social-Media-Inhalten oft eine Herausforderung, die Zeit, Budget und spezifisches Know-how in Fotografie und Design erfordert. Eine KI kann hier grundlegend unterstützen und diese Hürden senken. Die Anwendung ist denkbar einfach, da viele Generatoren ein Bild auf Basis einer simplen Texteingabe erstellen. Dabei gilt: Je präziser und detaillierter Ihre Eingabe, desto zielgerichteter und besser wird das Ergebnis sein.

Ihrer Kreativität sind praktisch keine Grenzen gesetzt. Sie können Konzeptgrafiken für LinkedIn, beeindruckende Karussell-Posts für Instagram oder humorvolle Comics für Facebook erstellen. Ein entscheidender Vorteil ist das Wissen, das die KI mit jeder Interaktion über Ihr Unternehmen und Ihre Marke sammelt. Sie lernt beispielsweise:

  • Ihre bevorzugten Farbschemata
  • Spezifische Stilelemente und Designvorlieben
  • Bestimmte Bildkompositionen, die zu Ihrer Marke passen

All dies geschieht mit dem übergeordneten Ziel, dass die generierten Bilder perfekt zu Ihrer Markenidentität passen und diese stärken. Die KI kann nicht nur neue Bilder erschaffen, sondern auch bestehende bearbeiten. Sie haben unter anderem die Möglichkeit, Hintergründe zu entfernen, neue Farben zu wählen oder ein Produkt oder einen Slogan so hervorzuheben, dass es noch besser zur Geltung kommt.

Stellen Sie sich vor, eine lokale Bankfiliale möchte ihre Social-Media-Präsenz verstärken, um neue Mitarbeiter anzuziehen. Das Social-Media-Team ist bereits stark ausgelastet und nutzt eine KI zur Unterstützung. In die Textbeschreibung könnten Attribute wie „vertrauenswürdig“, „Kundennähe“ oder „innovativ“ einfließen, um das gewünschte Bild zu optimieren. Für noch bessere Ergebnisse ist es hilfreich, die KI mit Beispielbildern zu füttern (dem sogenannten Image-to-Image-Konzept), an denen sich das Team orientieren kann.

KI-Bilder für Blogartikel

Wer regelmäßig Texte verfasst – sei es für den internen Ratgeberbereich, Produktbeschreibungen oder Blogartikel – weiß, wie wichtig visuelle Auflockerungen durch Grafiken oder Beispielbilder sind, um die Lesbarkeit zu erhöhen und Abwechslung zu bieten. Oft bieten herkömmliche Bilddatenbanken jedoch nicht die exakt passenden oder wirklich einzigartigen Fotos, die man sich wünscht.

Es bietet sich an, zuerst den Text zu schreiben und anschließend zu überlegen, welche Bilder diesen am besten ergänzen könnten. Wenn Sie dafür eine KI nutzen möchten, sollten Sie bei der Generierung folgende Kriterien detailliert angeben. Denn auch hier gilt: Mit klaren und detaillierten Informationen kann Ihr gewähltes Tool die besten Ergebnisse erzielen. Folgende Angaben sind dabei besonders hilfreich:

  • Stimmung: Soll das Bild eine düstere, futuristische, fröhliche oder romantische Atmosphäre vermitteln?
  • Hauptmotiv: Was oder wer soll unzweifelhaft im Mittelpunkt des Fotos stehen?
  • Lichtverhältnisse: Soll das Foto wie in der Morgendämmerung aufgenommen aussehen? Ist es ein grauer Tag oder eher frühlingshaft hell und sonnig?
  • Stil: Entscheiden Sie sich für eine realistische Wiedergabe, einen Cartoon-Look, Aquarell-Stil oder zum Beispiel einen Fantasy-Stil.
  • Besonderheiten: Sollen spezifische Eigenschaften Ihres Unternehmens oder Ihrer Marke eingebracht werden? Gibt es andere besondere Elemente wie Jahreszeiten, bestimmte Perspektiven oder Produkte, die gezeigt werden sollen? Wenn Personen abgebildet sind: Wie alt sollen sie ungefähr sein?

Denken Sie bei all Ihren Angaben immer an Ihre Zielgruppe. Bilder werden im Gehirn extrem schnell verarbeitet und können bereits vor dem Lesen eines Artikels eine bestimmte Stimmung oder Meinung hervorrufen. Sie können anziehen oder abschrecken und die Wahrnehmung der Besucher maßgeblich beeinflussen. Eine KI kann Ihnen helfen, Ihre Blogartikel visuell zu bereichern, aber die Auswahl und Steuerung sollte niemals willkürlich erfolgen.

KI-Bilder für die Werbung

Der Einsatz von KI in der Werbung kann ein enormer Hebel sein, um schnell einen großen Output an Visuals zu generieren oder innovative Bilder zu erschaffen, die sich deutlich von der Masse abheben. Von visuellen Elementen für Online-Anzeigen über täuschend echte Produktfotos bis hin zu ganzen KI-gestützten Kampagnen: Mit den richtigen Tools wird all dies möglich. Doch wie werden solche KI-Entwürfe von Betrachtern wahrgenommen und worauf legen sie Wert?

Dieser Frage ist die Fotodatenbank iStock in einer interessanten Studie nachgegangen. Dabei wurde festgestellt, dass Authentizität bei der Erstellung von KI-Bildern von enormer Bedeutung ist. Laut der Umfrage sind ganze 98 Prozent der Verbraucher der Meinung, dass „authentische“ Bilder und Videos entscheidend sind, um Vertrauen aufzubauen. Das bedeutet im Klartext: Die Bilder müssen glaubwürdig zur Marke, zum Produkt oder zur Dienstleistung passen. Auch Transparenz war den weltweit befragten 30.000 Erwachsenen wichtig. 90 Prozent erwarten, dass klar gekennzeichnet wird, wenn ein Bild mithilfe von KI erstellt wurde.

KI-Bilder im E-Commerce-Bereich

Wenn Sie KI in diesem Bereich strategisch und richtig einsetzen, werden Sie feststellen, dass sie Arbeitsprozesse erheblich optimieren kann – ähnlich wie in anderen Bereichen. Produktbilder können skaliert, Variationen schnell erstellt und die Notwendigkeit für aufwendige Model- oder Location-Shootings reduziert werden. Darüber hinaus ermöglicht KI eine Hyperpersonalisierung.

Diese Hyperpersonalisierung bedeutet, dass eine extrem genaue Feinabstimmung von Produktanzeigen auf die spezifische Zielgruppe möglich ist. Eine Bitkom-Studie unterstreicht, wie erfolgreich das sein kann: „54 Prozent der Deutschen haben mindestens einmal ein Produkt online gekauft, nachdem sie personalisierte Werbung dazu gesehen oder gehört haben“, so die Studie. KI kann hierbei helfen, visuelle Anzeigen zu schaffen, die genau auf die Vorlieben und den Kontext einzelner Kundensegmente zugeschnitten sind.

Wie werden KI-Bilder generiert?

KI-Bildgeneratoren nutzen fortschrittliche Machine-Learning-Algorithmen, um Bilder zu erstellen. Dazu analysiert die KI zunächst riesige Datensätze, die Millionen von Bildern und die dazugehörigen beschreibenden Texte oder Metadaten enthalten. Durch diese Analyse ermittelt die KI im Laufe der Zeit Muster und lernt, wie bestimmte Konzepte, Objekte, Stile oder Prompts in visuellen Elementen dargestellt werden. Sie lernt die Beziehung zwischen Text und Bild.

Sobald das System trainiert ist, kann es auf Basis eines beschreibenden Textes, des sogenannten Prompts, völlig neue und einzigartige Bilder erzeugen. Dieser Text-Input steuert das Bildergebnis maßgeblich. Er fungiert wie ein Befehl oder eine detaillierte Anweisung an die KI. Sie bestimmen über den Prompt, wie das Ergebnis aussehen soll: realistisch oder abstrakt, modern oder klassisch, farbig oder schwarz-weiß, ein bestimmter Künstlerstil oder eine spezifische Atmosphäre. Das Endergebnis hängt also entscheidend von der Qualität und Detailtiefe Ihrer Angaben ab.

Das Formulieren effektiver Prompts kann zu Beginn eine Herausforderung sein, da die KI oft sehr genaue Angaben benötigt. Mit etwas Übung und eventuell der Hilfe von Leitfäden, die Beispiele und Vorlagen liefern, wird das Prompting jedoch schnell einfacher und intuitiver.

Text-to-Image: Mit KI aus Text Bilder erstellen

Wie die Vorstellung der verschiedenen Tools zeigt, nutzen die meisten gängigen KI-Bild-Generatoren die Text-to-Image-Technologie. Hierbei wird im technischen Sinne eine textliche Beschreibung in eine visuelle Darstellung umgewandelt. Sie geben eine detaillierte Anweisung als Text ein, und die Anwendung erzeugt darauf basierend ein oder mehrere passende Bilder. Ein Prompt könnte beispielsweise lauten: „Drei realistisch wirkende Mammuts in einer schmelzenden Eislandschaft, fotografischer Stil, dramatisches Licht der untergehenden Sonne“.

Image-to-Image: KI zur Optimierung und Anpassung von Bildern

Bildgestaltung mit KI funktioniert auch auf einem anderen Weg: der Image-to-Image-Technik. Diese Methode verwendet bereits vorhandene Bilder als Input. Bestehende Bilder werden so zu neuen Bildern umgewandelt – beispielsweise in einem gewünschten Stil oder unter bestimmten Vorgaben. Sie könnten das Mammut-Bild von vorhin nehmen und es im Comic-Stil, als Aquarell oder im Stil eines berühmten Künstlers wie Van Gogh generieren lassen. Anders ausgedrückt: Diese Variante wird vor allem dann genutzt, wenn Sie vorhandene Bilder optimieren, stilistisch anpassen oder in eine neue kreative Richtung entwickeln möchten.

10 KI-Bild-Generatoren für Anfänger und Fortgeschrittene

Ich stelle Ihnen nachfolgend zehn beliebte KI-Bild-Generatoren näher vor, die ich genauer unter die Lupe genommen und getestet habe. Die Tools sind nicht nach Leistung, Preis oder Bewertung gelistet, da die Wahl stark von Ihren individuellen Bedürfnissen abhängt. Darüber hinaus gibt es noch viele weitere Anbieter auf dem Markt. Diese Liste bietet jedoch einen hervorragenden Startpunkt, um in die Welt der KI-generierten Bilder einzutauchen. Es sind sowohl Tools für Anfänger (wie Canva) als auch leistungsstarke KI-Bild-Generatoren für Fortgeschrittene (wie Adobe Firefly oder Midjourney) dabei.

Für meinen Test habe ich jeder KI die gleiche Aufgabe gestellt. Sie sollte ein Bild von zwei Katzenbabys erstellen, die auf einer Couch liegen. Der Prompt lautete auf Deutsch beziehungsweise Englisch, je nach Eingabesprache des Generators:

  • „Zwei Katzenbabys, die auf einer Couch liegen“
  • „Two kittens lying on a couch“

In der Tabelle sehen Sie alle vorgestellten KI-Bild-Generatoren im Überblick, bevor Sie danach meinen detaillierten Testbericht zu jedem einzelnen Tool lesen.

KI-BILD-GENERATORTESTERGEBNIS (BILDQUALITÄT)KI-MODELLPREISTESTVERSION / KOSTENLOSE NUTZUNG
Breeze Content-AgentSehr gute ErgebnisseGPT4o, Stable Diffusion 3, Dall-E 3im Content Hub Professional und Enterprise enthalten14-tägiger Testlauf
Dall-E 3Sehr gute ErgebnisseDall-E 3Ab 20 US-Dollar pro Monat (integriert in ChatGPT)Ja, über „free credits“ für Personen, die Dall-E 2 vor dem 6. April 2023 erwarben
MidjourneyGute ErgebnisseMidjourneyAb zehn US-Dollar pro Monat, je nach Plan (Basic, Standard, Pro, Mega) und BezahlmethodeNein
Stable DiffusionGute ErgebnisseStable DiffusionZwischen zehn und 20 US-Dollar pro Monat, App-Version startet bei 27 US-Dollar pro Monat und endet bei 147 US-DollarJa, in der Free-Version lassen sich zehn Bilder pro Tag generieren
NeuroflashGute Ergebnisse, Qualität und Anzahl der Bilder wählbarStable DiffusionZwischen 15 und 300 Euro pro Monat (bei monatlicher Zahlung)Ja, fünf Bilder pro Monat
Craiyon (ehemals Dall-E Mini)Gute ErgebnisseDall-E12 oder 24 US-Dollar pro Monat, Enterprise auf AnfrageJa, unbegrenzt (Erstellung dauert länger, enthält Wasserzeichen etc.)
CanvaSehr gute Ergebnisse, lassen sich direkt bearbeitenStable Diffusionab neun Euro pro MonatJa, unbegrenzt (allerdings begrenzter Zugriff auf KI-Tools)
Bing Image Creator / Microsoft DesignerGute ErgebnisseDall-E 3-Ja, unbegrenzt
Jasper AI Image SuiteSehr gute Ergebnisse (vier Bilder), viele Einstellungen möglichMischung aus eigenen und Drittanbieter-Modellen49 oder 69 US-Dollar pro MonatJa, sieben Tage (maximal 200 Bilder)
Adobe FireflyGute ErgebnisseFirefly Image 3ab 10,98 Euro pro Monat für Einzelnutzer:innenJa, begrenzte Credits

1. Breeze Content-Agent

Der Breeze Content-Agent ist HubSpots KI-Lösung, die speziell für Social-Media-Teams entwickelt wurde. Das Tool unterstützt Sie umfassend bei der Erstellung von Content basierend auf Ihren CRM-Daten – sei es für Blogs, Landingpages, Podcasts oder Fallstudien. Selbstverständlich können Sie auch Videos und Bilder generieren lassen, die sich nahtlos in Ihre Inhalte einbinden lassen. Ihnen stehen dabei verschiedene Stile zur Verfügung, darunter 3D-Modelle, Anime oder analoge Fotografie. Zudem können Sie einheitliche Farbschemata und spezifische Grafikelemente Ihres Unternehmens hinterlegen. Auch die Erstellung des Prompts wird erleichtert, da das System Vorschläge zur automatischen Optimierung der Befehle liefert.

Stellen Sie sich vor, Sie möchten eine Landingpage für ein neues Produkt erstellen. Diese Seite benötigt Texte, Meetinglinks, Formulare und natürlich ansprechende Bilder. Alle relevanten Daten können Sie im Breeze Content-Agent speichern und jederzeit abrufen. Die KI hilft Ihnen dabei, diese Inhalte zu optimieren und optimal anzuordnen, einschließlich der Generierung passender Bilder.

Auf meinen Prompt, die Katzenbabys zu erzeugen, lieferte der Breeze Content-Agent mit dem Stil „Fotografisch“ ein sehr ansprechendes Ergebnis.

Vorteile

  • Tiefe Integration in HubSpot-Systeme
  • Bilderstellung direkt dort, wo sie benötigt werden (z.B. auf einer Landingpage oder für Social Media)
  • Kostenlose Testversion verfügbar
  • Verschiedene Stile wählbar (Anime, Pixelkunst, Line-Art, Fotografisch etc.)
  • Funktioniert einwandfrei mit deutschen Eingaben
  • Verbesserungen nach der ersten Generierung sind über eine Chat-Funktion möglich
  • Verwendete Prompts bleiben unter dem Reiter „History“ gespeichert

Nachteile

  • Nur innerhalb von HubSpot nutzbar und nicht als eigenständige Anwendung

Funktionen

  • Text-to-Image-KI, die mehrere Bildformate unterstützt
  • Speicherung der generierten Bilder in der Content-Bibliothek des CRMs
  • KI-gestützte Optimierung der Prompts
  • Erstellung von Text und anderen Content-Formaten (Podcasts, Landingpages)

Das Besondere am Content-Agent: Er ist Teil von Breeze, einer umfassenden KI-Software-Suite für Unternehmen, die verschiedene Funktionen und KI-Tools bündelt und direkt an das HubSpot CRM angebunden ist.

Kosten

Sie können eine kostenlose Demo anfordern, um den Breeze Content Agent zu testen. Die Bild-KI ist Teil der Professional- und Enterprise-Versionen des Content Hubs. Der Professional-Plan beginnt bei 441 Euro pro Monat (bei jährlicher Zahlung) und beinhaltet drei Lizenzen. Die Enterprise-Version kostet 1.470 Euro pro Monat (bei jährlicher Zahlung) für fünf Lizenzen. Beide Hubs können jeweils über einen Zeitraum von 14 Tagen kostenlos getestet werden.

2. Dall-E 3 und ChatGPT 4o

Dall-E 3 – der Name deutet es an – ist die dritte Generation einer Text-to-Image-KI und stammt von OpenAI. Dieser Entwickler ist derselbe, der auch für ChatGPT verantwortlich ist, und gilt als Pionier im Bereich der generativen KI für Content Marketing. Um auf Dall-E 3 zuzugreifen, benötigen Sie einen Account bei OpenAI, der Ihnen auch Zugang zu anderen KI-Systemen des Unternehmens ermöglicht. Die Funktionsweise ist sehr intuitiv: Sie geben einfach ein, was Sie benötigen, und der KI-Bild-Generator liefert Ihnen Vorschläge. Dies funktionierte auch hervorragend für meinen Katzenbaby-Prompt.

Das Ergebnis dieser KI-Technologie ist beeindruckend und kann sich sehen lassen. Das Generieren der Bilder war sehr einfach und unkompliziert.

Vorteile

  • Nutzt das neueste KI-Modell für Bilder
  • Integration in ChatGPT ermöglicht direkte Kommunikation mit der KI
  • Versteht Kontext und komplexe Anfragen sehr gut
  • Liefert hohe Bildqualität
  • Beliebige Formate sind über den Prompt in ChatGPT möglich

Nachteile

  • Teilweise sehr sensible Filter bei Themen wie Copyright oder heiklen Inhalten
  • Kann nur über ChatGPT genutzt werden
  • Die kostenfreie Version über Bing hat Einschränkungen, insbesondere bei der Geschwindigkeit

Funktionen

  • Text-to-Image-KI
  • Erstellt fotorealistische Bilder von realen oder nicht existierenden Objekten
  • Kann Bilder auf Wunsch arrangieren und manipulieren

Alle Funktionen sind direkt in ChatGPT integriert. Die „Vollversionen“ von OpenAI lohnen sich aus meiner Sicht für viele Marketer, weil sie erweiterten Zugriff auf alle Features bieten, individuelle Anpassungen ermöglichen, Zeit sparen durch das Wegfallen von Limits, eine bessere Bildqualität und Auflösung liefern und keine Wasserzeichen auf den fertigen Bildern zu sehen sind.

Ende März 2024 erweiterte ChatGPT sein Angebot: Innerhalb von GPT4o lassen sich nun direkt im Chat fotorealistische Bilder erstellen. Bisher nutzten Anwender dafür Dall-E oder andere externe Plattformen. Jetzt erfolgt die Generierung mithilfe von Texteingaben direkt in der ChatGPT-Oberfläche. Auch hochgeladene Bilder können als visuelle Inspiration für die KI dienen. Besonders gut soll bei dieser Version die Kombination von Text und Bild funktionieren – eine frühere Schwachstelle bei KI-basierten Systemen. OpenAI erklärt, dass so zum Beispiel Rezepte, Infografiken oder Sticker mit Typografie erstellbar sind. Das tägliche Kontingent soll dem bisherigen Limit von Dall-E 3 entsprechen. Die Bildgenerierung wird schrittweise für Personen mit Plus-, Pro- und Team-Konten ausgerollt, auch Free-Konten sollen Zugang erhalten. Dall-E wird nicht verschwinden, sondern als eigenes GPT (eine Art separate App) verfügbar sein.

OpenAI räumt ein: „Unser Modell ist nicht perfekt. Wir sind uns derzeit mehrerer Einschränkungen bewusst, die wir nach der Markteinführung durch Modellverbesserungen angehen werden. Im Einklang mit unserer Modellspezifikation wollen wir die kreative Freiheit maximieren, indem wir wertvolle Anwendungsfälle wie die Entwicklung von Spielen, die Erforschung der Geschichte und die Bildung unterstützen und gleichzeitig strenge Sicherheitsstandards beibehalten.”

Ein Beispiel, wie gut Schrift, Farbe und Logo in ein Bild eingearbeitet werden können, zeigt ein von uns generiertes Parfüm mit HubSpot Branding.

Kosten

Um das Angebot grenzenlos zu nutzen, benötigen Sie einen Plus-Zugang zu ChatGPT für 20 Dollar im Monat. Ein Pro-Abo kostet 200 Dollar. Teams zahlen pro neuem User 30 Euro.

3. Midjourney

Neben Dall-E ist Midjourney ein weiterer äußerst populärer KI-Bild-Generator, den ich getestet habe. Auch hier ist die Grundfunktion simpel: Das Tool generiert auf Basis Ihres Prompts fertige Bilder. Nachdem die Nutzung lange Zeit primär über die Kommunikationsplattform Discord erfolgte, können Sie Midjourney mittlerweile auch wie ein klassisches Online-Tool über eine eigene Website nutzen, zum Beispiel per Anmeldung mit Ihrem Google-Account.

Vorteile

  • Zugang zur Community (über Discord) für Austausch, Inspiration und das Betrachten der Kreationen anderer
  • Generiert qualitativ sehr hochwertige Ergebnisse, oft künstlerisch ansprechend
  • Bietet ein Handbuch für effektive Prompts
  • Hohe Bildqualität ist ein Markenzeichen
  • Flexible Abo-Pläne verfügbar

Nachteile

  • Ein Discord- oder Google-Account ist für die Nutzung notwendig
  • Die Formulierung präziser Prompts kann für Anfänger zeitaufwendig sein und erfordert Übung
  • Nicht kostenlos nutzbar, auch keine Testversion der Discord- und Website-Varianten

Funktionen

  • Text-to-Image-KI
  • „Zoom-Out“-Funktion zur Erweiterung von Bildern
  • Möglichkeit zur Kombination zweier vorhandener Bilder
  • Eigene Bilder hochladen und auf Basis des Inputs verbessern lassen

Kosten

Der Basic-Plan beginnt bei 10 Dollar pro Monat. Standard-Pläne kosten 30 Dollar, der Pro-Plan 60 Dollar und der Mega-Plan 120 Dollar pro Monat. Innerhalb der Pläne ist es möglich, zusätzliche GPU-Zeit (Rechenleistung für schnellere Ergebnisse) ab vier Dollar zu erwerben.

Ein Midjourney-Abonnement kostet je nach gewähltem Plan zwischen zehn und 120 US-Dollar pro Monat.

4. Stable Diffusion

Stable Diffusion ist ein KI-Bild-Generator des Anbieters Stability AI. Er ist sowohl in einer zugänglichen Webversion als auch als App für iOS erhältlich. Er ermöglicht genauso einfach die Generierung von KI-Bildern wie die anderen Tools. Sie geben den Prompt online ein und erhalten nach kurzer Wartezeit in der Regel vier verschiedene Ausführungen Ihrer gewünschten Grafik.

Vorteile

  • Einfache Zugänglichkeit über die Website
  • Optionale App-Version verfügbar
  • Basiert auf einem beliebten und leistungsstarken KI-Modell
  • Vielseitig einsetzbar (Filmbranche, Produktkataloge, Marketingmaterialien)
  • Bietet Anpassungsmöglichkeiten für generierte Bilder (Seitenverhältnis, Stil, negative Prompts)
  • Verfügt über eine große Datenbank mit Beispielen und Prompts
  • Bietet einen Free-Plan, der zehn Bilderstellungen pro Tag ermöglicht (allerdings mit Wasserzeichen)

Nachteile

  • Teils lange Generierungszeiten, besonders bei komplexen Anfragen oder hoher Auslastung
  • Je nach Anfrage können hohe Rechenleistungen erforderlich sein, was die Geschwindigkeit beeinflusst
  • In der Free-Version sowie der Pro-Version werden die generierten Bilder standardmäßig veröffentlicht, es sei denn, man wählt einen teureren Plan

Funktionen

  • Text-to-Image-KI
  • Image-to-Image-KI
  • „Inpainting“-Funktion zur Reparatur oder Modifikation spezifischer Bildbereiche
  • Möglichkeit, generierte Bilder zu mischen, um völlig neue Kompositionen zu schaffen
  • Eingebaute CFG-Skala (Classifier-Free Guidance) ermöglicht engere oder freiere Anlehnung an den Prompt

Kosten

Stable Diffusion Online („PRO-AI-Bildgenerator“) kann in einer kostenlosen Version genutzt werden, die zehn Bilder pro Tag mit Wasserzeichen erlaubt. Zehn US-Dollar monatlich ermöglichen die Generierung von bis zu 2.000 Bildern ohne Wasserzeichen, 20 US-Dollar bereits 4.000 Bilder. Die App-Version für den Desktop, die Zugang zu 100 APIs und Modellen bietet, liegt preislich zwischen 27 und 147 US-Dollar pro Monat, je nach Umfang.

Mit fotorealistischen Ergebnissen hat die KI meiner Erfahrung nach keine Probleme mehr, was lange Zeit eine Schwäche war. Das Ergebnis für meinen Katzenbaby-Prompt war sehr gut.

5. Neuroflash

Neuroflash ist ein Anbieter für KI-Lösungen aus Deutschland, mit Sitz in Hamburg. Das Unternehmen ist primär für seine Text-KI-Lösungen bekannt, die auf Künstlicher Intelligenz basieren. Aber sie bieten auch einen eigenen Bild-Generator namens ImageFlash an, den ich getestet habe. Dieser ist inzwischen in allen Neuroflash-Versionen verfügbar – mit geringerem bzw. größerem Output je nach gewähltem Plan.

Ein großer Vorteil von Neuroflash ist, dass es schon immer mit deutschen Prompts gefüttert werden konnte, was bei vielen internationalen Konkurrenten lange Zeit nicht der Fall war oder immer noch nicht optimal funktioniert. Das Ergebnis für unseren Katzenbaby-Prompt war sehr zufriedenstellend.

Welche Alternativen gibt es zu Adobe InDesign?
DIE 15 BESTEN ADOBE INDESIGN ALTERNATIVENAdobe Photoshop. von Adobe. 4,8 (2.323) ...GIMP (GNU Image Manipulation Program) von GIMP. 4,4 (3.503) ...Canva. von Canva. 4,7 (12.675) ...Adobe Illustrator. von Adobe. 4,8 (8.698) ...Adobe Creative Cloud. von Adobe. ...Fotor. von Everimaging. ...CorelDRAW. von Corel. ...SMASHINGLOGO. von SMASHINGLOGO.

Vorteile

  • Deutsche Prompts werden sehr gut verstanden
  • Auch kostenlos nutzbar, um das Tool auszuprobieren
  • Eingaben und Bilder können optimiert und angepasst werden
  • Sehr schnelle Bilderstellung innerhalb weniger Sekunden
  • Prompts können automatisch verbessert werden
  • Bilder lassen sich direkt in Dokumente verschieben, da Neuroflash eine ganze KI-Suite anbietet

Nachteile

  • Die kostenlose Version bietet nur ein Größenverhältnis (1:1) und die Qualität „Basic“ an
  • Nach den fünf kostenfreien Bildern pro Monat ist ein Upgrade notwendig
  • Einmal vorgenommene Anpassungen können nicht rückgängig gemacht werden

Funktionen

  • Text-to-Image-KI
  • Größe der Bilder kann mit bezahlter Mitgliedschaft variiert werden
  • Software schlägt Prompts vor oder hilft bei der Formulierung
  • Anzahl der gleichzeitig generierten Bilder kann ausgewählt werden

Kosten

Das Tool ist in einer freien Version verfügbar, die fünf KI-Bilder pro Monat ermöglicht. Wer mehr Bilder generieren möchte, benötigt eine Lizenz, die alle KI-Tools von Neuroflash beinhaltet. Diese liegt preislich zwischen 15 und 300 Euro monatlich, abhängig vom Funktionsumfang und der Anzahl der generierbaren Bilder.

6. Craiyon (ehemals Dall-E Mini)

Craiyon war lange Zeit als „Mini-Dall-E“ bekannt, da die zugrunde liegende KI auf einer früheren Version der Lösung von OpenAI basierte. Heute ist die Bild-KI unter eigenem Namen als Craiyon v4 bekannt und bietet Nutzern ähnliche Optionen wie die größeren Modelle, allerdings oft mit Fokus auf einfache Zugänglichkeit.

Vorteile

  • Dauerhaft kostenlos nutzbar
  • Kein Account oder Registrierung erforderlich
  • Liefert nach einem Prompt neun Bilder zur Auswahl
  • Es kann ein Bild als Inspiration hochgeladen werden (Image-to-Image-ähnlich)
  • Keine Limits bei der Anzahl der Bilder, die erstellt werden können
  • Bietet Prompt-Ideen, um eigene Eingaben zu verbessern

Nachteile

  • Bietet keine Auswahl an vielen verschiedenen Stilen wie bei anderen Tools
  • Längere Wartezeiten bei kostenloser Nutzung (bis zu 60 Sekunden oder mehr)
  • Die Website enthält viel Werbung
  • Kostenlos generierte Bilder sind oft von minderer Qualität und enthalten Wasserzeichen

Funktionen

  • Text-to-Image-KI
  • Funktion zur Hintergrundentfernung
  • Ein „Expert-Mode“ kann Bilder nach der Erstellung verbessern
  • Craiyon ermöglicht über einen „Screenshot“-Button eine einfache Aufnahme der zuvor erstellten Bilder

Kosten

Es gibt auch bezahlte Versionen von Craiyon. Als „Supporter“ oder „Professional“ arbeiten Sie werbefrei, erhalten Bilder ohne Wasserzeichen und die Generierung erfolgt schneller. Die Kosten liegen bei zwölf bzw. 24 US-Dollar pro Monat. Auch eine Enterprise-Version mit individuellen Einstellungen und hohem Volumen ist verfügbar.

Sie können das Tool jedoch dauerhaft kostenlos nutzen, indem Sie einfach die Website aufrufen und den Prompt eingeben. Es gibt keine Limitierung der Anzahl der Generierungen. Für meinen Test habe ich den Modus „Photo“ gewählt; die übrigen Einstellungen im „Expert Mode“ habe ich auf Standard belassen. Die Ergebnisse waren ordentlich bis gut.

Besonders spannend finde ich die Funktion „things to exclude“. Dadurch können Sie die Richtung der Ergebnisse noch besser beeinflussen: Wenn Sie das Wort „blau“ eingeben, wird die KI versuchen, weniger von dieser Farbe im generierten Bild zu verwenden.

7. Canva

Von Canva haben Sie mit Sicherheit schon gehört. Canva ist vor allem als benutzerfreundliches Designtool für die Erstellung von Visuals, Social-Media-Posts und für Bildbearbeitungstools bekannt. Mit tausenden Vorlagen lassen sich schnell Grafiken und Bilder erstellen. Mit der Integration der Bild-KI „Dream Lab“ – basierend auf der Technologie von Leonardo.Ai – wurde das „Magic Studio“ der Plattform erweitert.

Vorteile

  • Canva ist ein umfassendes Designtool und bietet viele Funktionen neben der eigentlichen Bild-KI
  • Sehr guter Hintergrund-Entferner ist integriert
  • Intuitive Integration in die gewohnte Canva-Oberfläche
  • Verschiedene Stile und Formate bei der Bildgenerierung auswählbar (16:9, 1:1, Bokeh, Illustration, filmisch etc.)
  • 3D-Rendering ist möglich

Nachteile

  • Durch die Vielzahl der Funktionen kann die Software für neue Nutzer zu Beginn etwas überwältigend wirken
  • Das „Magic Studio“ mit den KI-Funktionen ist nur mit einem Pro-Account oder höher nutzbar

Funktionen

  • Text-to-Image-KI
  • Nahtlose anschließende Bildbearbeitung der generierten Bilder
  • Direkte Verwendung der Bilder in Canva-Projekten (Präsentationen, Posts etc.)
  • Möglichkeit zur Erstellung von Grafiken und KI-Videos

Kosten

Wer KI-Bilder mit Canva erstellen möchte, benötigt mindestens einen Canva Pro Account, der ab zwölf Euro monatlich kostet (bei jährlicher Zahlung). Für Teams bietet sich Canva Teams für neun Euro pro Nutzer pro Monat an (bei jährlicher Zahlung). Es gibt eine kostenlose Testversion von Canva Pro, allerdings ohne vollen KI-Zugang.

Mit dem AI Image Generator konnte ich ähnlich einfach wie bei den „klassischen“ Funktionen Bilder erstellen. Das Ergebnis für meinen Test-Prompt war qualitativ sehr gut. Die Bilder lassen sich wie gewohnt direkt in ein Dokument, ein Bild oder eine andere Vorlage einfügen. Canva kreiert in der Regel vier Ergebnisse. Spannend sind die weiteren KI-Funktionen. Zum Beispiel kann ich das generierte Bild (wie jedes andere auch in Canva) nachträglich erweitern.

8. Bing Image Creator und Microsoft Designer

Auch Microsoft bietet einen eigenen KI-Bild-Generator namens Bing Image Creator an, der Teil der Copilot-KI-Suite ist. Dieser basiert auf Dall-E 3 und funktioniert klassisch als Text-to-Image-KI. Die Bedienung ist sehr simpel, das Ergebnis kann sich ebenfalls sehen lassen und wirkt oft erstaunlich realistisch.

Vorteile

  • Dauerhaft kostenlos nutzbar
  • Hohe Qualität dank der Nutzung von Dall-E 3
  • Sehr einfache Bedienung
  • Verarbeitet auch deutsche Kommandos zuverlässig

Nachteile

  • Die Bilderstellung dauert länger, nachdem die anfänglichen „Boosts“ aufgebraucht sind
  • Keine weitere Bildbearbeitung direkt im Tool möglich
  • Das Seitenverhältnis beträgt standardmäßig immer 1:1
  • Exklusiv für Inhaber eines Microsoft-Kontos nutzbar

Funktionen

  • Text-to-Image-KI
  • Nutzer erhalten zum Start 100 „Boosts“, die eine besonders schnelle Bilderstellung ermöglichen. Zusätzliche „Rewards-Punkte“ (zum Kauf von Boosts) lassen sich über verschiedene Microsoft-Anwendungen sammeln – das Konzept gleicht einem Belohnungssystem.

Das Beste an diesem bereits sehr guten KI-Bild-Generator: Es scheint kein hartes Limit zu geben. Ich konnte dutzende Bilder ohne Einschränkung generieren. Lediglich ein kostenloses Microsoft-Konto wird benötigt. Nach rund 25 Bildern wird die KI allerdings etwas langsamer, setzt aber weiterhin Ihre Prompts um.

Microsoft betreibt noch einen zweiten, neueren KI-Bild-Generator namens Microsoft Designer. Auch hier benötigen Sie ein Microsoft-Konto, und Sie können die Bildgröße ändern. Allerdings haben Sie weniger „Guthaben“ (Boosts) zur Verfügung. Die Ergebnisse sind sehr ähnlich, fast identisch im Vergleich zum Bing Image Creator.

9. Jasper Art

Jasper ist ein sehr umfangreiches KI-Toolset, das eine Vielzahl von Features für Content-Erstellung enthält. Darunter befindet sich auch ein leistungsstarker KI-Bild-Generator. Für viele Nutzer gilt Jasper als einer der kompetentesten Anbieter im Bereich der KI-gestützten Content-Erstellung.

Vorteile

  • Bietet sehr viele Einstellungsmöglichkeiten zur Steuerung der Bildgenerierung
  • Zahlreiche Stile wählbar (u.a. abstract, modern oil painting, pixel art)
  • Umfangreiches Tool-Set zur Bestimmung von Stimmung und passenden Keywords
  • Liefert sehr gute Ergebnisse
  • Speziell für die Bedürfnisse von Marketern konzipiert
  • Teamübergreifende Arbeit und Kollaboration sind möglich
  • Mehrsprachiger Support verfügbar

Nachteile

  • Das Tool gehört zu den hochpreisigeren Optionen auf dem Markt

Funktionen

  • Text-to-Image-KI
  • Image-to-Image-Generierung (Bild-zu-Bild)
  • Verschiedene Stile und Stimmungen einstellbar
  • KI-Bilder-Gruppen können per Screenshot gespeichert werden
  • „Drag-and-Drop“-Funktion, um eigene Bilder als Beispiele oder Referenzen zu verwenden
  • Verwendung von Vorlagen zur schnellen Erstellung bestimmter Bildtypen

Kosten

Um diese KI-Bilder erstellen zu können, ist die Anlage eines Accounts erforderlich. Die Kosten für ein Abo liegen bei 49 oder 69 US-Dollar pro Monat, abhängig vom gewählten Plan. Die ersten sieben Tage lassen sich alle Funktionen kostenlos nutzen, danach muss der volle Preis gezahlt werden. In der Testphase ist die Anzahl der Bilder auf maximal 200 begrenzt.

Sie können diverse Einstellungen von Stil über Stimmung bis zur Inspiration für das Bild treffen, um die KI möglichst detailliert mit Ihrer Texteingabe zu füttern. Das fotorealistische Ergebnis des Katzenbaby-Prompts war sehr überzeugend.

10. Adobe Firefly

Adobe ist vor allem bekannt für seine Creative Suite, aus der Programme wie Photoshop, Illustrator und InDesign herausstechen. Doch auch im Bereich der Künstlichen Intelligenz ist Adobe sehr aktiv und hat mit Adobe Firefly einen eigenen KI-Bild-Generator vorgestellt, der tief in das Adobe-Ökosystem integriert werden soll.

In meinem Test zeigte Firefly bei den fotorealistischen Motiven teils sehr gute, teils aber auch eher weniger überzeugende Ergebnisse. Die Qualität kann variieren.

Vorteile

  • Erweitert die Creative Suite um KI-generierte Bilder
  • Liefert größtenteils gute Qualität, die sich stetig verbessert
  • Bietet diverse Zusatzfunktionen und Optionen zur Steuerung der Generierung (z.B. Seitenverhältnis, Stil, Referenzbilder, Kamerawinkel, Design, Beleuchtung, Komposition)
  • Kostenlose Nutzung mit begrenzten Credits möglich
  • Eigens hochgeladene Referenzbilder verbessern den Output deutlich
  • Integration in Photoshop und andere Adobe-Programme

Nachteile

  • Die Software wird aus Bildmaterial von Adobe Stock trainiert, was zu bestimmten stilistischen Einschränkungen führen kann
  • Eine Kontoerstellung ist für die Nutzung erforderlich

Funktionen

  • Text-to-Image-KI
  • Tiefe Integration in Photoshop: Ermöglicht KI-gestützte Bildbearbeitung mit Texteffekten, Bilderweiterungen (Generative Expand), generativen Füllungen (Generative Fill) und anderen kreativen Ansätzen direkt im Bildbearbeitungsprogramm

Kosten

Adobe Firefly können Sie kostenlos mit bis zu 20 „Generative Credits“ pro Monat testen. Mehr Credits und erweiterte Funktionen gibt es in den Bezahl-Versionen, die für Einzelnutzer ab 10,98 Euro monatlich erhältlich sind.

Ich habe beispielsweise bei einem KI-generierten Bild versucht, den Hintergrund entfernen zu lassen. Diese Funktion ist noch ausbaufähig, kann aber für bestimmte, weniger komplexe Zwecke durchaus funktionieren.

Was macht einen guten KI-Bilder-Generator aus?

Gute KI-Bild-Generatoren zeichnen sich dadurch aus, dass sie die gegebenen Befehle, den Prompt, möglichst detailliert, präzise und realistisch umsetzen können. Wichtige Qualitätskriterien sind dabei die Detailtreue bei Texturen, die korrekte Darstellung von Lichtverhältnissen und Schatten sowie die konsistente Umsetzung des gewünschten Stils. Insbesondere Tools, die auf einen Schlag mehrere (z.B. vier oder mehr) Vorschläge für ein Bild erzeugen, sind hilfreich. Sie ermöglichen es, feine Unterschiede zu erkennen, schneller eine passende Auswahl zu treffen oder neue kreative Inspirationen zu erhalten. Letztlich ist auch die Wartezeit entscheidend. Manche KI-Bild-Generatoren benötigen verhältnismäßig lange, um Ergebnisse zu liefern, während andere nur wenige Sekunden brauchen.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Welche KI kann Bilder kostenlos erstellen?

Es gibt einige KI-Bild-Generatoren, die dauerhaft kostenlos genutzt werden können. Zu den bekanntesten gehören Craiyon und Bing Image Creator (Teil von Microsoft Copilot). Auf dem Markt finden Sie zwar weitere kostenlose Tools (wie KI-Bild-erstellen.de, Perchance, DeepAI), diese sind qualitativ allerdings oft nicht auf dem Niveau mit kostenpflichtigen oder Freemium-Alternativen. Viele Generatoren bieten jedoch kostenlose Testversionen oder ein monatliches Kontingent an Gratis-Bildern (z.B. Stable Diffusion, Neuroflash, Adobe Firefly, Canva mit Einschränkungen).

Welches KI-Tool lohnt sich als Bild-Generator am meisten?

Die Wahl des „besten“ Tools hängt stark von Ihren individuellen Anforderungen und Ihrem Budget ab. Ich persönlich nutze gerne den Breeze Content-Agent, da er tief in mein CRM integriert ist und meine Prompts direkt verbessert. Gleichzeitig bin ich vom neuen OpenAI-Modell (Dall-E 3/GPT4o) begeistert, das über Texteingabe die Bildgenerierung direkt im Chat ermöglicht und auf eine riesige Wissensdatenbank zurückgreift. Es bietet viele Einstellungsoptionen zur Beeinflussung der Ergebnisse. Aber auch Canva konnte überzeugen – im typischen, sehr intuitiven „Canva-Stil“ lassen sich hochwertige KI-Bilder erstellen. Tools wie Craiyon oder der Bing Image Creator (der meiner Meinung nach einfacher zu bedienen ist als der neuere Microsoft Designer bei ähnlicher Qualität) sind zudem komplett kostenlos nutzbar. Fast alle der hier vorgestellten Anbieter liefern mittlerweile gute bis sehr gute Ergebnisse.

Mein Tipp: Testen Sie sich durch einige der hier genannten Anbieter, idealerweise die mit kostenlosen Versionen oder Testphasen. So finden Sie am besten heraus, welcher für Sie persönlich der beste KI-Bild-Generator ist. Obwohl nicht alle Bilder immer perfekt sind, ist die Qualität insgesamt sehr gut. So können Sie auch prüfen, wie sich die Tools bei anderen Arten von Bildern verhalten. Ich habe hauptsächlich fotorealistische Bilder erstellen lassen, aber fast alle Generatoren beherrschen auch andere Stile – von abstrakten Bildern über Zeichnungen bis hin zu digitaler Kunst. Der KI-Kreativität sind kaum Grenzen gesetzt.

Verstoßen KI-Bild-Generatoren gegen das Urheberrecht?

Grundsätzlich ist die Rechtslage bezüglich des Urheberrechts bei KI-generierten Bildern noch nicht vollständig geklärt und kann von Land zu Land variieren. Die zentrale Frage ist: Wer hat das Bild erstellt? Der Nutzer, der den Prompt eingegeben hat? Die KI selbst? Oder der Anbieter der KI? In vielen Rechtssystemen, auch in Deutschland, ist diese Frage rechtlich noch offen. Für Bilder, die mit Dall-E generiert wurden, gilt beispielsweise, dass sie vom Nutzer kommerziell genutzt werden dürfen.

Laut Juristen sei es aus Transparenzgründen sinnvoll, klar zu kennzeichnen, sobald ein Bild mit einer KI generiert wurde – auch wenn dies derzeit nicht ausdrücklich gesetzlich vorgeschrieben ist, wie auch das Mittelstand-Digital Zentrum Berlin festhält.

Grundlegend gilt: Die Gesetze rund um Bildrechte stammen aus einer Zeit vor der Künstlichen Intelligenz. Angst vor einer Klage müssen Sie im Normalfall nicht haben, wenn Sie Bilder mit diesen Tools generieren und nutzen. Dies gilt allerdings nicht, wenn Sie urheberrechtlich geschützte Bilder als Input in die KI-Generatoren hochladen und bearbeiten lassen. Sobald diese Bilder modifiziert werden, kann das Urheberrecht verletzt werden. Gleiches gilt für die Verwendung von Abbildungen bekannter Personen oder geschützter Filmcharaktere in Ihren Prompts.

Der im August 2024 in Kraft getretene EU AI Act gibt zwar einen Rahmen vor und reguliert große Anbieter, aber klare Angaben zu KI-Bildern fehlen noch. Ab Februar 2025 müssen die ersten Vorgaben der KI-Verordnung umgesetzt werden. Wie amerikanische Anbieter wie OpenAI diese Vorgaben in ihren globalen Tools umsetzen, bleibt abzuwarten.

Darf man KI-generierte Bilder verkaufen?

Sie dürfen KI-generierte Bilder verkaufen, solange sie nicht gegen das Urheberrecht verstoßen, insbesondere Dritter. Wie bereits erwähnt, ist die Rechtsprechung in diesem Bereich noch im Fluss und kann international unterschiedlich sein. Falls Sie planen, KI-generierte Bilder im großen Stil zu verkaufen oder kommerziell zu nutzen, sollten Sie im Zweifel zuvor rechtlichen Rat einholen, um sicherzustellen, dass Sie auf der sicheren Seite sind. Grundsätzlich, wenn Sie das Bild durch Ihren Prompt erstellt haben, entstammt es Ihrer kreativen Anweisung und unterliegt – sofern keine Elemente Dritter verwendet wurden – potenziell Ihrem Recht auf Nutzung und Verwertung.

KI-generierte Bilder: Es gibt noch Probleme und Fehler

Bei allem berechtigten Hype rund um KI-generierte Bilder muss auch eingeräumt werden: Es ist noch nicht alles perfekt. Bestimmte Aspekte wie Licht und Schatten sind beispielsweise oft eine Herausforderung für Dall-E, Midjourney und andere KI-Bild-Tools. Auch der Kontext einzelner Fotoelemente stimmt in manchen generierten Bildern nicht immer überein.

Bei einigen Anwendungen zeigen sich noch Probleme mit der realistischen oder detailreichen Darstellung von Feinheiten. Insbesondere komplexe Strukturen wie Hände oder Finger werden teilweise noch nicht korrekt oder natürlich gezeichnet. Auch konsistente oder spezifische Gesichtsausdrücke können für einige Anwendungen eine Schwierigkeit darstellen.

Aber: Die Entwicklung schreitet rasant voran, und es wird Jahr für Jahr besser. Ich teste den Katzen-Prompt immer wieder und stelle fest, wie sich die Ergebnisse positiv weiterentwickeln. Frühere Schwächen bei der Darstellung von Katzenaugen sind kaum noch zu sehen. Trotzdem wirken manche Katzen nach wie vor etwas unnatürlich oder „aufgesetzt“, die Proportionen oder die Positionierung der Pfoten passen teilweise nicht zu den Körpern, und so weiter.

So gut KI-Tools auch schon sind – es herrscht noch Luft nach oben. Das gilt auch für das Thema Stereotypisierung: Bei Angaben wie „mitfühlend“ oder „sensibel“ stellen manche Tools eher Frauen als Männer dar, während bei „Menschen in Machtpositionen“ oft Bilder von weißen Männern generiert werden. Dies zeigt, dass die Trainingsdaten der KIs noch Bias enthalten können, der sich in den generierten Bildern widerspiegelt. Es ist wichtig, sich dieser Limitierungen bewusst zu sein und kritisch mit den Ergebnissen umzugehen.

Fazit: KI-Bilder erstellen – längst keine Fiktion mehr

Lange Zeit galt Künstliche Intelligenz als ein Thema, das primär Forscher und Wissenschaftler beschäftigte. Seit einigen Jahren rückt das Thema jedoch immer stärker in den Fokus der breiten Öffentlichkeit, und KI ist auch im Marketing fest angekommen. Spätestens seit Tools wie ChatGPT, Midjourney und Dall-E bekannt wurden, ist klar, welche enormen Möglichkeiten KI auch im Bereich der Content-Produktion bietet. Menschliches Denken und menschliche Kreativität auf Knopfdruck: Das verspricht eine KI in der Bildgestaltung.

Mit den richtigen Prompts und den passenden Tools können Sie so unter anderem:

  • Hochwertige Visuals für Social Media, Blogartikel und Werbekampagnen in großer Menge generieren
  • Ihre Markenidentität stärken und eine konsistente Bildsprache entwickeln
  • Werbekosten, insbesondere für Stockfotos oder Shootings, potenziell reduzieren
  • Produktbilder hyperpersonalisieren und an Zielgruppen anpassen
  • Kreative Konzepte und Ideen in kürzester Zeit visuell umsetzen

Um den größtmöglichen Gewinn aus der Nutzung der KI-Bild-Generatoren zu ziehen, sollten Sie aber auch immer die noch unklaren rechtlichen Rahmenbedingungen (insbesondere das Urheberrecht) sowie die verbleibende Fehleranfälligkeit der Generatoren im Hinterkopf behalten und die Ergebnisse kritisch prüfen.

Ein kleines, aber aussagekräftiges Beispiel, warum KI weiterhin eine große Rolle spielt und vermutlich noch größer werden wird: Der Zahlungsanbieter Klarna konnte dank KI seine Agenturkosten weltweit um 25 Prozent senken. Außerdem wurden die Kosten für die Bildproduktion um 6 Millionen Dollar reduziert, obwohl gleichzeitig deutlich mehr Kampagnen erstellt und Bilder angefertigt wurden. „In der Vergangenheit wäre es sehr kostspielig gewesen, für diese Anlässe maßgeschneiderte Bilder bereitzustellen, aber mit KI ist das kein Problem mehr – wir können relevante Bilder für praktisch jede Veranstaltung erstellen. Im Grunde besteht dadurch kein Bedarf mehr an Stock-Bildern“, so Klarna-CMO David Sandström. Dies verdeutlicht das massive Potenzial zur Effizienzsteigerung und Kostensenkung.

Die Welt der KI-generierten Bilder ist spannend und entwickelt sich rasant weiter. Für Marketer eröffnen sich daraus völlig neue kreative Möglichkeiten. Experimentieren Sie mit den Tools und finden Sie heraus, wie Sie diese Technologie am besten für Ihre Zwecke nutzen können.

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Andenmatten Soltermann

Hallo! Ich bin Andenmatten Soltermann, ein Schweizer Fotograf, der leidenschaftlich die Essenz der Welt durch seine Linse einfängt. Geboren und aufgewachsen in den majestätischen Schweizer Alpen, haben die deutsche Sprache und atemberaubende Landschaften meine kreative Vision geprägt. Meine Liebe zur Fotografie begann mit einer alten analogen Kamera, und seitdem widme ich mein Leben der Kunst, visuelle Geschichten zu erzählen, die berühren und verbinden.In meinem Blog teile ich praktische Tipps, Techniken und Erfahrungen, um dir zu helfen, deine fotografischen Fähigkeiten zu verbessern – egal, ob du ein neugieriger Anfänger oder ein erfahrener Profi bist. Von der Beherrschung des natürlichen Lichts bis hin zu Ratschlägen für wirkungsvolle Bildkompositionen ist es mein Ziel, dich zu inspirieren, die Welt mit neuen Augen zu sehen. Mein Ansatz verbindet Technik mit Leidenschaft, immer auf der Suche nach dem Funken, der ein Foto unvergesslich macht.Wenn ich nicht hinter der Kamera stehe, findest du mich auf Bergpfaden, auf Reisen nach neuen Perspektiven oder beim Genießen der Schweizer Traditionen, die mir so am Herzen liegen. Begleite mich auf dieser visuellen Reise und entdecke, wie Fotografie die Art und Weise, wie du die Welt siehst, verändern kann.

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