Licht ist mehr als nur eine physikalische Erscheinung, die es uns ermöglicht zu sehen. Es ist ein Symbol, ein Thema in der Kunst und ein zentraler Bestandteil der Geschichte unseres Universums. Von den ersten Momenten nach dem Urknall bis hin zu den Geschichten, die auf der Kinoleinwand erzählt werden, spielt Licht eine fundamentale Rolle. Dieser Artikel beleuchtet verschiedene Facetten des Lichts, basierend auf den uns vorliegenden Informationen.

"Das Licht" – Ein filmisches Werk von Tom Tykwer
Nach einer Pause seit seiner letzten Regiearbeit im Kino, "Ein Hologramm für den König", kehrt Regisseur und Drehbuchautor Tom Tykwer mit seinem neuen Kinofilm "Das Licht" zurück. Die Produktion dieses mit Spannung erwarteten Films wurde von der Film- und Medienstiftung NRW gefördert, was die Bedeutung regionaler Filmförderung unterstreicht. Gedreht wurde der Film bis Mitte Dezember 2023 an verschiedenen Schauplätzen, unter anderem prominent in Nordrhein-Westfalen.

Das erste veröffentlichte Szenenmotiv gibt einen Einblick in die Besetzung und die Atmosphäre des Films. Es zeigt die Schauspielerin Tala al Deen, die eine der Hauptrollen verkörpert. An ihrer Seite spielen weitere namhafte Darsteller wie Lars Eidinger, Nicolette Krebitz, Elke Biesendorfer, Julius Gause und Elyas Eldridge. Die Handlung des Films dreht sich um eine Familie, deren Leben auf den Kopf gestellt wird, als eine geheimnisvolle syrische Haushälterin in ihr Leben tritt. Durch diese Begegnung rückt die Familie wieder näher zusammen, während ihre emotionale Welt auf die Probe gestellt wird.
Die Produktion von "Das Licht" ist eine Gemeinschaftsarbeit mehrerer Filmgesellschaften. Als Hauptproduzent fungiert X Filme Creative Pool. Weitere Koproduzenten sind ZDF, ARP Séléction, Gold Rush Pictures, Gretchenfilm und B.A. Filmproduktion. Die finanzielle Unterstützung für das Projekt war breit gefächert. Die Film- und Medienstiftung NRW leistete eine bedeutende Förderung von 900.000 Euro. Zusätzliche Mittel kamen vom Medienboard Berlin-Brandenburg, dem Deutschen Filmförderfonds (DFFF) und der Filmförderungsanstalt (FFA). Dies zeigt die komplexe Finanzierungsstruktur großer Kinoproduktionen in Deutschland.
Der geplante Kinostart für "Das Licht" in Deutschland ist der 17. Oktober 2024. Der Verleih in Deutschland erfolgt durch X Verleih im Vertrieb von Warner Bros. Für den weltweiten Vertrieb zeichnet Beta Film verantwortlich. Dies deutet darauf hin, dass der Film nicht nur für den nationalen Markt, sondern auch international relevant sein soll.

Das erste Licht im Kosmos: Ein Relikt des Urknalls
Die Geschichte des Lichts reicht zurück bis zu den frühesten Momenten unseres Universums. Kurz nach dem Urknall, vor knapp 14 Milliarden Jahren, dominierte nicht Materie, sondern Strahlung das Kosmos. Die gewaltige Energie des noch jungen Universums existierte überwiegend in Form hochenergetischer elektromagnetischer Strahlung. Bereits in den ersten Sekundenbruchteilen nach diesem kosmischen Ereignis war das Licht, in Form dieser Strahlung, präsent.
In dieser Phase war das Universum ein heißes, dichtes Plasma. Obwohl Strahlung vorhanden war, konnte sie sich nicht frei bewegen, da sie ständig mit den geladenen Teilchen kollidierte. Das Universum war "trüb", wenngleich hell von der intensiven Strahlung. Erst rund 380.000 Jahre nach dem Urknall kühlte das Universum ausreichend ab, sodass sich die ersten neutralen Atome bilden konnten. Dieser Moment ist entscheidend: Indem die Elektronen an die Atomkerne gebunden wurden, wurde das Plasma neutral. Die elektromagnetische Strahlung, das Licht, konnte sich nun nahezu ungehindert im Raum ausbreiten.
Dieses Ereignis markiert den Zeitpunkt, an dem das Universum transparent wurde und von Licht erfüllt war, das sich frei durch den Kosmos bewegen konnte. Dieses allererste Licht, das sich damals ausbreitete, existiert noch heute. Es ist bekannt als die Kosmische Hintergrundstrahlung. Man kann sie als ein Fossil des Urknalls bezeichnen, ein direktes Zeugnis der frühen Phase des Universums. Selbst heute noch findet man in jedem Kubikzentimeter Weltraum etwa 400 Photonen dieser Hintergrundstrahlung.

Die Kosmische Hintergrundstrahlung erfüllt das All gewissermaßen wie eine diffuse, gemusterte Mikrowellentapete. Aufnahmen, wie die basierend auf Daten des Planck-Weltraumteleskops, zeigen diese Muster, die winzige Dichteschwankungen im frühen Universum widerspiegeln. Diese Strahlung ist fundamental wichtig und erinnert uns an die strahlungsdominierte Ära des Kosmos. Allerdings hat sich ihre Natur im Laufe der Milliarden Jahre verändert. Durch die anhaltende Ausdehnung des Weltraums hat sich die Wellenlänge dieser Strahlung gedehnt und sie sich abgekühlt. Ihre Strahlungstemperatur liegt heute nur noch bei etwa minus 270 Grad Celsius, und ihre Wellenlänge befindet sich im Mikrowellenbereich. Dies ist der Grund, warum sie oft als Kosmische Mikrowellen-Hintergrundstrahlung (CMB) bezeichnet wird.
Seit ihrer Entdeckung vor über 50 Jahren hat die Kosmische Hintergrundstrahlung Astronomen wertvolle Einblicke in die Entwicklung und Zusammensetzung des Universums geliefert. Sie hat uns geholfen, Modelle des Urknalls zu bestätigen und das Alter des Universums zu bestimmen. Doch sie wirft auch weiterhin Rätsel auf. Beispielsweise gab es 2014 die Hoffnung, Spuren der kosmischen Inflation – einer hypothetischen Phase exponentieller Ausdehnung direkt nach dem Urknall – in den Mustern der Hintergrundstrahlung zu finden, was sich jedoch später als nicht eindeutig erwiesen hat. Die Erforschung dieses urzeitlichen Lichts bleibt ein aktives Feld der Astrophysik.
Die Frage nach dem Verschwinden des Lichts
Eine faszinierende, fast philosophische Frage ist die, wohin Licht eigentlich verschwindet. Die uns vorliegende Information bietet hierzu eine eher spekulative Antwort aus einem Forum. Dort wird die Vermutung geäußert, dass Licht, das auf eine Fläche trifft, nach dem Gesetz des Einfallswinkels gleich Ausfallswinkels in den Raum zurückreflektiert wird. Licht selbst ist an sich nicht sichtbar; wir sehen Objekte erst, wenn Licht von ihnen reflektiert wird und in unser Auge gelangt. Das Licht, das nicht direkt wahrgenommen wird, wird also durch kontinuierliche Reflexionen von Oberflächen im Raum verteilt.
Die Analogie, die in der Quelle verwendet wird, ist die zum Schall: Wie ein Echo, das an Wänden hin und her geworfen wird und irgendwann "totläuft", wird das Licht durch wiederholte Reflexionen in alle Richtungen gestreut und verteilt, bis seine Intensität so gering ist, dass es nicht mehr wahrnehmbar ist. Es verschwindet also nicht im Sinne einer Vernichtung, sondern wird durch Streuung und Verteilung im Raum 'unsichtbar' gemacht. Diese Erklärung ist jedoch als eine Vermutung zu verstehen, die auf einer Analogie basiert.

Die Redewendung: "Der letzte macht das Licht aus"
Diese bekannte Redewendung wird oft verwendet, um auszudrücken, dass eine Situation zu Ende geht, ein Ort verlassen wird oder eine Aktivität eingestellt wird. Sie impliziert, dass die letzte verbleibende Person die Verantwortung trägt, den Abschluss zu vollziehen. Die bereitgestellten Informationen enthalten jedoch keine Details über den genauen Ursprung oder die historische Entwicklung dieser spezifischen Redewendung. Daher können wir an dieser Stelle keine fundierte Aussage über ihre Herkunft treffen.
Häufig gestellte Fragen zum Thema Licht
Hier beantworten wir einige Fragen, die im Zusammenhang mit Licht häufig gestellt werden, basierend auf den Informationen, die uns vorliegen.
F: Woher stammt die Redewendung "Der letzte macht das Licht aus"?
A: Die uns vorliegende Information gibt keine Auskunft über den Ursprung dieser spezifischen Redewendung.

F: Wo wurde der Film "Das Licht" von Tom Tykwer gedreht?
A: Der Film wurde unter anderem in Nordrhein-Westfalen gedreht. Die Dreharbeiten dauerten bis Mitte Dezember 2023.
F: Wohin verschwindet das Licht, das wir nicht sehen?
A: Eine Vermutung besagt, dass Licht durch wiederholte Reflexionen und Streuung im Raum verteilt wird, bis seine Intensität zu gering ist, um wahrgenommen zu werden. Es verschwindet nicht im Sinne einer Auflösung, sondern wird durch Verteilung 'unsichtbar'.
F: Wann erschien das erste Licht im Universum?
A: Elektromagnetische Strahlung (Licht) war bereits in den ersten Sekundenbruchteilen nach dem Urknall dominant. Das erste Licht, das sich frei im Raum ausbreiten konnte (die Kosmische Hintergrundstrahlung), entstand etwa 380.000 Jahre nach dem Urknall, als das Universum transparent wurde.
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