Was kostet Arlo monatlich?

Arlo Abo wird teurer: Was Sie wissen müssen

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Die Welt der smarten Überwachungssysteme entwickelt sich ständig weiter, und mit ihr oft auch die Kosten. Besitzer von Arlo-Sicherheitskameras sehen sich nun mit einer bevorstehenden Änderung konfrontiert, die ihr monatliches Budget beeinflussen wird: Arlo hat eine Preiserhöhung für seine Arlo Secure Mitgliedschaften angekündigt. Diese Nachricht wurde den Kunden kürzlich per E-Mail übermittelt und betrifft alle Nutzer, die auf die erweiterten Funktionen und insbesondere die Cloud-Speicherung angewiesen sind, die das Abonnement bietet.

Was kostet Arlo monatlich?
Aufschlag von 1 bis 2 Euro pro Monat. Konkret erhöht sich der Preis für die „Single Camera“- und „Multi Camera“-Abos jeweils um 1 Euro monatlich. Das umfangreichere „Secure Plus Multi Camera“-Paket wird künftig 18,99 Euro statt bisher 16,99 Euro im Monat kosten.

Für viele Nutzer ist das Arlo Secure Abonnement ein integraler Bestandteil ihres Sicherheitssystems. Es schaltet eine Vielzahl von Funktionen frei, die über die reine Live-Ansicht hinausgehen und eine effektive Überwachung erst ermöglichen. Doch wie bei vielen abonnementbasierten Diensten im Technologiebereich sind auch hier Anpassungen der Gebühren keine Seltenheit. Die nun angekündigte Erhöhung wirft Fragen auf: Was genau ändert sich, wann tritt sie in Kraft, und sind die Gründe, die Arlo für diesen Schritt nennt, nachvollziehbar?

Die Arlo Secure Mitgliedschaft – Mehr als nur Cloud-Speicher

Bevor wir uns den bevorstehenden Preisänderungen widmen, ist es wichtig zu verstehen, was die Arlo Secure Mitgliedschaft überhaupt beinhaltet und warum sie für viele Nutzer als notwendig erachtet wird. Ohne ein kostenpflichtiges Abonnement sind die Funktionen der Arlo Kameras oft stark eingeschränkt. Zwar ist meist eine Basisnutzung möglich, die das Betrachten des Live-Streams erlaubt, doch die intelligenten und komfortorientierten Features bleiben hinter einer Bezahlschranke verborgen.

Zu den Kernfunktionen, die eine Arlo Secure Mitgliedschaft freischaltet, gehören beispielsweise die Einrichtung von Aktivitätszonen. Diese ermöglichen es der Kamera, Bewegungen nur in bestimmten, vom Nutzer definierten Bereichen zu erkennen und zu melden, was Fehlalarme reduziert. Eine weitere wichtige Funktion ist die Paketerkennung, die speziell darauf trainiert ist, die Zustellung von Paketen vor der Haustür zu identifizieren – ein Feature, das im Zeitalter des Online-Shoppings zunehmend an Bedeutung gewinnt. Auch die ausführlichen, interaktiven Benachrichtigungen, die oft Vorschaubilder oder kurze Videoclips enthalten und schnelle Reaktionen ermöglichen, sind Teil des Abo-Angebots.

Der wohl zentralste Punkt für die meisten Nutzer ist jedoch die Cloud-Speicherung. Ohne ein Arlo Secure Abonnement gibt es für die meisten neueren Arlo Modelle keine Möglichkeit, aufgezeichnete Videos in der Cloud zu speichern und später abzurufen. Dies bedeutet, dass im Falle eines Vorfalls keine Beweismittel gesichert werden oder auf ältere Aufnahmen zugegriffen werden kann. Die Cloud bietet zudem den Vorteil, dass die Aufzeichnungen auch dann sicher sind, wenn die Kamera selbst beschädigt oder gestohlen wird. Die Abhängigkeit von diesem Service macht das Abonnement für viele fast unverzichtbar.

Die bevorstehende Preiserhöhung ab Februar 2025

Die Nachricht, die Arlo-Kunden kürzlich per E-Mail erreichte, kündigt eine konkrete Preiserhöhung für die Arlo Secure Abonnements an. Diese Anpassung wird nicht sofort wirksam, sondern tritt ab dem 1. Februar 2025 in Kraft. Das gibt den Abonnenten zwar etwas Zeit, sich darauf einzustellen, ändert aber nichts an der Tatsache, dass die monatlichen Kosten steigen werden.

Die Höhe des Aufschlags variiert je nach gewähltem Tarif. Arlo hat kommuniziert, dass die monatlichen Gebühren um 1 bis 2 Euro pro Monat steigen werden. Dies mag auf den ersten Blick nicht dramatisch erscheinen, summiert sich aber über das Jahr und stellt für die Nutzer eine zusätzliche finanzielle Belastung dar, die bei der Kalkulation der Gesamtkosten für das Sicherheitssystem berücksichtigt werden muss. Besonders für langjährige Kunden, die bereits seit einiger Zeit ein Abonnement nutzen, stellt dies eine spürbare Veränderung dar.

Konkrete Preisänderungen im Überblick

Die genauen Preisanpassungen variieren je nach gewähltem Tarif. Arlo bietet verschiedene Secure-Tarife an, die sich in Umfang und Anzahl der unterstützten Kameras unterscheiden. Die angekündigte Preiserhöhung betrifft die gängigen Tarife:

Arlo Secure TarifBisheriger Preis (pro Monat)Neuer Preis ab 01.02.2025 (pro Monat)Preisanpassung
Single CameraNicht angegeben im TextBisheriger Preis + 1 Euro+ 1 Euro
Multi CameraNicht angegeben im TextBisheriger Preis + 1 Euro+ 1 Euro
Secure Plus Multi Camera16,99 Euro18,99 Euro+ 2 Euro

Wie aus der Tabelle hervorgeht, erhöhen sich die Preise für die Tarife „Single Camera“ und „Multi Camera“ um jeweils 1 Euro pro Monat. Der umfangreichere Tarif „Secure Plus Multi Camera“, der oft zusätzliche Leistungen oder längere Speicherdauern bietet, verzeichnet die größte absolute Erhöhung von 2 Euro, was einer Steigerung von 16,99 Euro auf 18,99 Euro pro Monat entspricht. Diese neuen Preise werden automatisch mit der nächsten Abrechnungsperiode nach dem Stichtag am 1. Februar 2025 wirksam. Nutzer müssen nichts weiter tun, als die angepassten Abbuchungen zu akzeptieren, wenn sie den Dienst weiterhin nutzen möchten.

Warum erhöht Arlo die Preise? Die Begründung des Unternehmens

In der Kommunikation an seine Kunden nennt Arlo auch Gründe für die anstehende Preiserhöhung. Das Unternehmen verweist auf geplante Neuerungen und Verbesserungen innerhalb des Dienstes, die mit den erhöhten Gebühren finanziert werden sollen. Dies ist eine übliche Begründung in der Tech-Branche, wenn Preise angepasst werden.

Zu den angekündigten Verbesserungen sollen unter anderem zusätzliche Funktionen gehören, die das Nutzererlebnis verbessern sollen. Konkret werden ein neuer App-Widget genannt, der den schnellen Zugriff auf wichtige Funktionen ermöglichen könnte, sowie die Unterstützung mehrerer Nutzerkonten. Die Möglichkeit, das System mit mehreren Familienmitgliedern oder Mitbewohnern unter separaten Konten zu nutzen, ist ein oft gewünschtes Feature, das die gemeinsame Verwaltung erleichtern würde.

Darüber hinaus führt Arlo auch eine verbesserte Unterstützung durch den Kundenservice als Grund an. Hierbei werden beispielsweise die Einführung eines neuen Chatbots und ein überarbeitetes Kundenportal erwähnt. Diese Maßnahmen sollen darauf abzielen, schnellere und individuellere Hilfestellungen für die Nutzer zu bieten. Ein effektiver und leicht zugänglicher Kundenservice ist für Sicherheitssysteme, bei denen es im Ernstfall auf schnelle Hilfe ankommen kann, zweifellos wichtig.

Ob diese angekündigten Anpassungen und Verbesserungen die höhere monatliche Belastung aus Sicht der Abonnenten tatsächlich rechtfertigen, bleibt abzuwarten. Die tatsächliche Qualität und der Nutzen der neuen Features sowie des verbesserten Supports werden sich erst nach ihrer Einführung im Alltag zeigen. Für viele Nutzer dürfte die reine Notwendigkeit der Cloud-Speicherung und der Kernfunktionen der entscheidende Faktor bleiben.

Die Notwendigkeit des Abos – Funktionen hinter der Bezahlschranke

Wie bereits erwähnt, ist die Arlo Secure Mitgliedschaft eng mit der vollständigen Nutzung der Arlo-Kameras verknüpft. Ohne ein kostenpflichtiges Abonnement lassen sich viele der angebotenen Funktionen nicht oder nur stark eingeschränkt nutzen. Dies betrifft nicht nur den Komfort, sondern oft auch die Effektivität des Sicherheitssystems.

Die Cloud-Speicherung ist hier das prominenteste Beispiel. Während einige ältere Arlo-Modelle möglicherweise noch eine begrenzte kostenlose Cloud-Speicherung boten oder lokale Speicheroptionen über eine Basisstation (wie die Arlo Pro 2 mit Arlo Base Station VMB4000/VMB4500 via USB), sind neuere Modelle oft vollständig auf das Abo und die Cloud-Speicherung angewiesen. Das Fehlen einer lokalen Speicheroption bei vielen aktuellen Kameras bedeutet, dass ohne aktives Abonnement keine Videoaufzeichnungen gespeichert werden können, was den Nutzen der Kamera im Falle eines Einbruchs oder Diebstahls erheblich mindert.

Auch intelligente Erkennungsfunktionen wie die Unterscheidung zwischen Personen, Fahrzeugen, Tieren oder Paketen sowie die Möglichkeit, spezifische Aktivitätszonen einzurichten, erfordern in der Regel das Abonnement. Diese Features sind entscheidend, um die Anzahl der Benachrichtigungen zu optimieren und nur bei wirklich relevanten Ereignissen alarmiert zu werden. Ohne diese intelligenten Filter kann das System schnell zur Quelle unnötiger Benachrichtigungen werden, was dazu führt, dass wichtige Warnungen übersehen werden könnten.

Die Preisstruktur von Arlo, bei der viele Kernfunktionen an ein Abonnement geknüpft sind, unterscheidet sich deutlich von Modellen anderer Hersteller und macht die monatlichen Kosten zu einem festen Bestandteil der langfristigen Investition in ein Arlo-System. Für Nutzer, die das System in vollem Umfang nutzen möchten, führt kaum ein Weg am Abonnement vorbei.

Alternativen zu Arlo – Kameras ohne monatliche Kosten

Die Notwendigkeit eines kostenpflichtigen Abonnements für die volle Funktionalität und insbesondere die Cloud-Speicherung ist ein Punkt, der potenzielle Käufer von Überwachungskameras zunehmend kritisch sehen. Dies hat dazu geführt, dass sich auf dem Markt auch zahlreiche Alternativen etabliert haben, die ganz bewusst auf ein monatliches Abo verzichten oder zumindest lokale Speicheroptionen anbieten, die ein abofreies Betreiben ermöglichen.

Hersteller wie Eufy, Baseus und Reolink werden im Kontext von abofreien Überwachungslösungen oft genannt. Diese Anbieter verfolgen unterschiedliche Ansätze, um die Notwendigkeit eines Abos zu umgehen. Viele Kameras dieser Marken verfügen über einen integrierten Steckplatz für eine MicroSD-Karte, auf der Videos lokal gespeichert werden können. Andere Systeme nutzen eine Basisstation oder einen Netzwerkrekorder (NVR), der als zentraler Speicherpunkt für Aufzeichnungen dient, oft auf einer eingebauten Festplatte.

Der Vorteil abofreier Systeme liegt klar auf der Hand: Nach der einmaligen Anschaffung der Hardware fallen keine wiederkehrenden monatlichen Kosten für die Speicherung oder erweiterte Funktionen an. Dies macht die Gesamtkosten über die Nutzungsdauer oft transparenter und potenziell niedriger. Allerdings können abofreie Lösungen auch Nachteile haben, wie beispielsweise eine komplexere Einrichtung lokaler Speicherlösungen, fehlende Funktionen wie intelligente Cloud-Analyse oder die Notwendigkeit, physischen Zugriff auf die Kamera oder den Speicherort zu haben, um Aufzeichnungen zu sichern oder zu löschen.

Für Verbraucher, die die bevorstehende Preiserhöhung bei Arlo zum Anlass nehmen, über Alternativen nachzudenken, ist es entscheidend, die eigenen Bedürfnisse genau zu analysieren: Welche Funktionen sind wirklich wichtig? Ist Cloud-Speicherung zwingend erforderlich oder reicht eine lokale Lösung? Wie wichtig sind Komfort und einfache Bedienung im Vergleich zu den laufenden Kosten?

Fazit und Ausblick

Die angekündigte Preiserhöhung für die Arlo Secure Mitgliedschaften ab dem 1. Februar 2025 ist eine wichtige Information für alle aktuellen und potenziellen Nutzer von Arlo Überwachungskameras. Mit einem Aufschlag von 1 bis 2 Euro pro Monat wird die Nutzung der erweiterten Funktionen und insbesondere der Cloud-Speicherung zukünftig teurer.

Arlo begründet diesen Schritt mit der Einführung neuer Features und der Verbesserung des Kundenservice. Ob diese Neuerungen den Preisanstieg rechtfertigen, liegt im Ermessen jedes einzelnen Nutzers. Fest steht, dass das Abonnement für die volle Funktionalität vieler Arlo-Kameras nach wie vor unerlässlich ist.

Die Preiserhöhung könnte dazu führen, dass einige Nutzer ihre Beziehung zum Arlo-System überdenken und sich nach abofreien Alternativen von Herstellern wie Eufy, Baseus oder Reolink umsehen. Diese Systeme bieten oft lokale Speicheroptionen, die den Verzicht auf ein monatliches Abonnement ermöglichen.

Letztendlich hängt die Entscheidung, welches System das richtige ist, von den individuellen Prioritäten ab: Komfort und Cloud-basierte Funktionen gegen monatliche Kosten oder lokale Kontrolle und abofreie Nutzung gegen potenziell weniger Komfort oder andere Einschränkungen. Die Information über die steigenden Arlo-Kosten ist ein Anlass, diese Überlegungen neu anzustellen.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wann steigen die Preise für Arlo Secure?
Die Preiserhöhung tritt ab dem 1. Februar 2025 in Kraft.
Um wie viel erhöhen sich die Kosten?
Die monatlichen Gebühren steigen je nach Tarif um 1 bis 2 Euro.
Welche Tarife sind von der Preiserhöhung betroffen?
Betroffen sind die Tarife "Single Camera", "Multi Camera" und "Secure Plus Multi Camera".
Wie hoch ist der neue Preis für das "Secure Plus Multi Camera" Abo?
Der neue Preis beträgt 18,99 Euro pro Monat (bisher 16,99 Euro).
Warum erhöht Arlo die Preise?
Arlo nennt geplante Neuerungen wie neue App-Funktionen (Widget, Multi-User) und einen verbesserten Kundenservice (Chatbot, Portal) als Gründe für die Preisanpassung.
Kann ich meine Arlo Kamera ohne Abonnement nutzen?
Grundlegende Funktionen wie die Live-Ansicht sind oft möglich, aber viele erweiterte Features wie Aktivitätszonen, Paketerkennung und insbesondere die Cloud-Speicherung erfordern ein kostenpflichtiges Abonnement.
Gibt es Alternativen zu Arlo, die keine monatlichen Kosten verursachen?
Ja, es gibt Hersteller wie Eufy, Baseus und Reolink, die Überwachungskameras mit abofreien Speicherlösungen, oft auf lokaler Basis (SD-Karte, NVR), anbieten.
Gibt es bei Arlo eine lokale Speicheroption ohne Abo?
Bei vielen neueren Modellen ist die Cloud-Speicherung via Abonnement die primäre oder einzige Option. Ältere Modelle mit Basisstationen boten teilweise lokale USB-Speicher, dies ist bei aktuellen Systemen aber nicht die Regel ohne Abo.

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Andenmatten Soltermann

Hallo! Ich bin Andenmatten Soltermann, ein Schweizer Fotograf, der leidenschaftlich die Essenz der Welt durch seine Linse einfängt. Geboren und aufgewachsen in den majestätischen Schweizer Alpen, haben die deutsche Sprache und atemberaubende Landschaften meine kreative Vision geprägt. Meine Liebe zur Fotografie begann mit einer alten analogen Kamera, und seitdem widme ich mein Leben der Kunst, visuelle Geschichten zu erzählen, die berühren und verbinden.In meinem Blog teile ich praktische Tipps, Techniken und Erfahrungen, um dir zu helfen, deine fotografischen Fähigkeiten zu verbessern – egal, ob du ein neugieriger Anfänger oder ein erfahrener Profi bist. Von der Beherrschung des natürlichen Lichts bis hin zu Ratschlägen für wirkungsvolle Bildkompositionen ist es mein Ziel, dich zu inspirieren, die Welt mit neuen Augen zu sehen. Mein Ansatz verbindet Technik mit Leidenschaft, immer auf der Suche nach dem Funken, der ein Foto unvergesslich macht.Wenn ich nicht hinter der Kamera stehe, findest du mich auf Bergpfaden, auf Reisen nach neuen Perspektiven oder beim Genießen der Schweizer Traditionen, die mir so am Herzen liegen. Begleite mich auf dieser visuellen Reise und entdecke, wie Fotografie die Art und Weise, wie du die Welt siehst, verändern kann.

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