Der Markt für Drohnen hat sich in den letzten Jahren rasant entwickelt. Immer mehr Menschen entdecken die Faszination, ihre Umgebung aus der Vogelperspektive zu filmen oder einzigartige Fotos aufzunehmen. Die Technologie ist so weit fortgeschritten, dass selbst Anfänger problemlos in das Hobby einsteigen können, da moderne Drohnen sehr stabil fliegen und die Position halten, sobald die Steuerung losgelassen wird.

Die Frage „Welche Drohne ist aktuell die beste?“ lässt sich nicht pauschal beantworten, da „am besten“ stark von den individuellen Bedürfnissen und dem Budget abhängt. Der Markt für hochwertige Kameradrohnen wird derzeit klar vom chinesischen Hersteller DJI dominiert. Ehemalige Konkurrenten wie GoPro oder Parrot haben sich entweder zurückgezogen oder konzentrieren sich auf Nischen.
Wir haben zahlreiche Modelle unter die Lupe genommen, von günstigen Einsteigerdrohnen bis hin zu teuren Profimodellen. Hier stellen wir Ihnen die Top-Empfehlungen und wichtige Informationen vor, die Ihnen bei der Entscheidung helfen.
Unsere Top-Empfehlungen im Überblick
Die Auswahl der „besten“ Drohne hängt stark vom Einsatzzweck und dem Budget ab. Basierend auf Leistung, Benutzerfreundlichkeit und Kameraqualität haben sich einige Modelle besonders hervorgetan:
Testsieger & Unser Favorit für Hobbyisten: DJI Mini 4 Pro
Für die meisten Hobby-Piloten ist die DJI Mini 4 Pro unsere Top-Empfehlung. Sie ist klein, leicht (unter 250 Gramm), sehr einfach zu steuern und liefert eine ausgezeichnete Foto- und Videoqualität. Dank ihres geringen Gewichts (unter 250 Gramm) benötigt man in vielen Regionen, wie der EU, keinen Drohnenführerschein. Eine Registrierung, Haftpflichtversicherung und Kennzeichnung sind jedoch trotzdem notwendig. Sie bietet bis zu 30 Minuten Flugzeit und verfügt über eine hervorragende Hinderniserkennung und intelligente Flugmodi.
Besser, aber teurer: DJI Air 3
Wer etwas höhere Ansprüche hat, auch bei stärkerem Wind fliegen möchte und Wert auf einen optischen Zoom legt, für den ist die DJI Air 3 eine ausgezeichnete Wahl. Sie ist größer und schwerer als die Mini-Serie und positioniert sich zwischen Einsteiger- und Profimodellen. Die Air 3 verfügt über zwei Kameras mit optischem Zoom und liefert beeindruckende Flugzeiten von bis zu 40 Minuten. Sie bietet viele Sicherheitsfunktionen und eine sehr gute Bildqualität. Im Vergleich zu älteren Modellen wurde der Sensor verbessert und es gibt mehr interne Speicher.
Luxusklasse für Profis: DJI Mavic 3 Pro
Für professionelle Filmer und Fotografen, die das Maximum an Bildqualität und Flexibilität suchen, ist die DJI Mavic 3 Pro die Referenz. Sie beeindruckt mit einem einzigartigen Dreifach-Kamera-System, inklusive einer Hasselblad-Kamera, filmt in höchster Auflösung (bis zu 5.1K) und bietet vielfältige kreative Möglichkeiten durch verschiedene Brennweiten und Profi-Codecs. Sie verfügt über ein hochentwickeltes Hinderniserkennungssystem und eine lange Flugzeit. Diese Drohne ist allerdings auch sehr teuer.
FPV-Flug für Einsteiger: DJI Avata 2
Wer in die Welt des FPV-Fliegens (First Person View) eintauchen möchte, findet mit der DJI Avata 2 einen zugänglichen Einstieg. Sie liefert ein immersives Flugerlebnis aus der Ich-Perspektive. Robust gebaut, einfach zu steuern (auch mit Bewegungscontroller) und mit automatisierten Stunt-Effekten ausgestattet, macht sie viel Spaß. Die Bildqualität ist gut, wenn auch nicht auf dem Niveau der klassischen Kameradrohnen von DJI, da sie primär auf Action ausgelegt ist.
Alternative FPV-Drohne: Parrot Anafi FPV
Parrot bietet mit der Anafi FPV ein interessantes FPV-Komplettpaket mit Drohne, Controller, FPV-Brille und Rucksack. Sie ist einfach zu steuern, liegt ruhig in der Luft und bietet eine überzeugende Videoqualität. Die FPV-Funktion ermöglicht ein einzigartiges Flugerlebnis. Im Gegensatz zu DJI-Modellen fehlt hier allerdings die Hinderniserkennung, und einige Zusatzfunktionen müssen extra erworben werden.
Vergleich ausgewählter Drohnenmodelle
Um Ihnen die Entscheidung zu erleichtern, hier ein Vergleich der wichtigsten Modelle, die wir betrachtet haben:
| Modell | Kategorie | Gewicht | Max. Videoauflösung | Max. Flugzeit (ca.) | Hinderniserkennung | Besonderheiten |
|---|---|---|---|---|---|---|
| DJI Mini 4 Pro | Einsteiger/Hobby | 249 g | 4K | 30 Min | Ja (Omnidirektional) | Unter 250g, Sehr portabel, Hohe Bildqualität für die Größe |
| DJI Air 3 | Fortgeschrittene/Hobby | 720 g | 4K | 40 Min | Ja (Omnidirektional) | Zwei Kameras (Wide & Tele), Optischer Zoom, Guter Kompromiss |
| DJI Mavic 3 Pro | Profis | 958 g | 5.1K | 39 Min | Ja (Omnidirektional) | Dreifach-Kamera (Hasselblad), Profi-Codecs, Hoher Dynamikbereich |
| Parrot Anafi FPV | FPV-Einsteiger | 315 g | 4K | 24 Min | Nein | FPV-Komplettpaket, Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis für FPV |
| DJI Avata 2 | FPV-Einsteiger | 377 g | 4K | 20 Min | Ja (Hinten/Unten) | Immersives FPV-Erlebnis, Robust, Einfache Steuerung |
| DJI Air 2S | Älteres Modell (Gut) | 595 g | 5.4K | 31 Min | Ja (Vorne, Hinten, Oben, Unten) | 1-Zoll-Sensor, Sehr gute Bildqualität, Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis (ehemals) |
| DJI Mini 2 | Älteres Modell (Basic) | 249 g | 4K | 27 Min | Nein | Unter 250g, Sehr kompakt, Solide Basis-Drohne |
| DJI FPV | FPV/Hybrid | 795 g | 4K | 18 Min | Ja (Vorne, Unten - bremst) | Sehr schnell, FPV- und Normal-Modi, Eingeschränkte Stabilisierung |
| Holy Stone HS720E | Budget | 495 g | 4K (30p) | 20 Min (mit 2 Akkus) | Nein | Preiswert, Tasche/2 Akkus dabei. *Flugverhalten/Qualität mangelhaft.* |
| Holy Stone HS360S | Budget | 249 g | 4K (20p) | 12 Min | Nein | Unter 250g, Sehr preiswert. *Flugverhalten/Qualität mangelhaft.* |
Hinweis: Die Angaben zur Flugzeit sind theoretische Maximalwerte; die tatsächliche Flugzeit kann je nach Wind und Flugstil variieren.
Drohnenrecht und Vorschriften
Bevor Sie mit Ihrer Drohne abheben, ist es unerlässlich, sich mit den geltenden Gesetzen vertraut zu machen. Seit Anfang 2021 gilt eine neue EU-Drohnenverordnung, die in allen Mitgliedsstaaten einheitliche Regeln schafft. Zusätzlich können nationale Regeln gelten.
Die Verordnung teilt den Drohnenbetrieb in drei Kategorien ein:
- Offen: Für Drohnen unter 25 kg Startmasse, die in Sichtweite und bis maximal 120 Meter Höhe fliegen und keine gefährlichen Güter transportieren oder Gegenstände abwerfen. Dies ist die relevanteste Kategorie für Hobbyisten.
- Speziell: Wenn der Betrieb die Grenzen der Kategorie „Offen“ überschreitet (z. B. Flug außerhalb der Sichtweite oder über 25 kg).
- Zulassungspflichtig: Für sehr große und schwere Drohnen (z. B. zum Transport von Personen).
Für die Kategorie „Offen“ gelten weitere wichtige Punkte:
- Registrierung: Alle Betreiber von Drohnen über 250 Gramm Startgewicht oder Drohnen unter 250 Gramm mit Kamera (sofern es sich nicht um Spielzeug handelt) müssen sich registrieren. Die Registrierungsnummer muss sichtbar an der Drohne angebracht sein.
- Kompetenznachweis (Drohnenführerschein): Ab 250 Gramm Startmasse ist ein Kompetenznachweis erforderlich. Für die Unterkategorien A1 und A3 reicht ein Online-Test. Für die Unterkategorie A2 (z. B. Betrieb näher an unbeteiligten Personen) ist zusätzlich zum Online-Test ein praktisches Selbststudium und eine weitere Theorieprüfung bei einer anerkannten Stelle nötig.
- Maximale Flughöhe: Grundsätzlich maximal 120 Meter.
Informieren Sie sich genau über die Regeln in Ihrer Region und planen Sie Ihre Flüge entsprechend.
Wo darf man fliegen? Flugverbotszonen
Neben den allgemeinen Regeln gibt es auch spezifische Orte, über denen das Fliegen von Drohnen verboten oder eingeschränkt ist:
- Über Menschenansammlungen.
- Über und in der Nähe von Industrieanlagen, Krankenhäusern, militärischen Anlagen und Verfassungsorganen.
- Über Einsatzorten von Polizei und Rettungskräften.
- Über Naturschutzgebieten.
- Über Bahnanlagen und Autobahnen.
- In der Nähe von Flughäfen (oft mehrere Kilometer Abstand nötig).
- Über Privatgrundstücken ohne ausdrückliche Genehmigung des Eigentümers (Ausnahme: Drohnen unter 250g ohne Kamera).
Es gibt Online-Tools und Apps, die Ihnen helfen können, Flugverbotszonen zu identifizieren, indem Sie einfach eine Adresse eingeben.
Tipps für Drohnen-Einsteiger
Wenn Sie neu in der Welt der Drohnen sind, beherzigen Sie einige Tipps, um sicher und mit Spaß zu fliegen:
- Übung macht den Meister: Beginnen Sie auf einer großen, freien Fläche ohne Hindernisse. Machen Sie sich mit der Steuerung vertraut. Probieren Sie aus, wie die Drohne auf Befehle reagiert, wie sie sich bei Wind verhält und wie zuverlässig Funktionen wie die automatische Rückkehr zum Startpunkt (RTH) funktionieren.
- Spiegelverkehrtes Denken: Wenn die Drohne auf Sie zufliegt, ist die Steuerung oft spiegelverkehrt. Üben Sie diese Situation.
- ND-Filter für Video: Für flüssige Videoaufnahmen bei Tageslicht sind ND-Filter (Neutraldichtefilter) empfehlenswert. Sie reduzieren das Licht, das auf den Sensor fällt, und ermöglichen so eine längere Belichtungszeit, die zur Bildrate passt (z. B. bei 25 fps Video eine Belichtungszeit von 1/50 Sekunde). Dies verhindert ruckelige Bewegungen (Jello-Effekt) und gibt Ihnen mehr Spielraum bei der manuellen Belichtung.
- Kamera-Einstellungen: Experimentieren Sie mit den Kameraeinstellungen. Lernen Sie, wie sich ISO, Verschlusszeit und Weißabgleich auf Ihre Fotos und Videos auswirken.
- Fliegen auf Sicht: Halten Sie Ihre Drohne immer im Auge. Die gesetzliche Vorschrift des Sichtflugs ist auch eine wichtige Sicherheitsregel.
Detaillierter Blick auf unsere Favoriten
DJI Mini 4 Pro
Der Hauptgrund, warum die Mini 4 Pro unser Favorit für die meisten ist, liegt in ihrer Kombination aus Portabilität, Leistungsfähigkeit und den geringeren regulatorischen Hürden. Mit nur 249 Gramm ist sie extrem leicht und faltbar, sodass sie in fast jede Jackentasche passt. Trotz ihrer Größe liefert sie gestochen scharfe 4K-Videos mit exzellenter Stabilisierung dank des 3-Achsen-Gimbals und hochauflösende Fotos (bis zu 48 Megapixel).
Die Steuerung ist intuitiv, besonders mit dem optionalen Controller mit integriertem Display (RC 2), der das Fliegen ohne Smartphone ermöglicht. Die omnidirektionale Hinderniserkennung ist in dieser Gewichtsklasse herausragend und hilft, Kollisionen zu vermeiden. Intelligente Flugmodi wie QuickShots und MasterShots erleichtern das Aufnehmen komplexer Flugmanöver.
Im Vergleich zum Vorgänger Mini 3 Pro bietet die Mini 4 Pro Verbesserungen bei der Hinderniserkennung, HDR-Videos in 4K/60fps, Zeitlupen in 4K/100fps und neue 10-Bit-Farbprofile (D-Log M, HLG) für mehr Flexibilität in der Nachbearbeitung. Auch der Nachtvideomodus und die simulierte Langzeitbelichtung sind kreative Pluspunkte.
Die Videoübertragung (O4) ist sehr stabil und bietet theoretisch hohe Reichweiten, wobei natürlich immer auf Sicht geflogen werden muss. Die Bildqualität, sowohl bei Fotos als auch bei Videos, ist für eine Drohne dieser Größe beeindruckend dynamisch, farbkräftig und scharf.
DJI Air 3
Die DJI Air 3 richtet sich an ambitionierte Hobbyisten und Semiprofis, die mehr Leistung und Flexibilität benötigen als die Mini-Serie bietet, aber nicht die Investition in die Mavic Pro Klasse tätigen möchten. Ihr höheres Gewicht (720 Gramm) macht sie unempfindlicher gegenüber Wind. Das Highlight ist das Dual-Kamerasystem mit einer Weitwinkel- und einer Telekamera (3-facher optischer Zoom), die beide 4K-Videos mit 60fps unterstützen.
Die Air 3 verfügt über einen größeren Sensor in der Hauptkamera (1-Zoll-CMOS mit 50 Megapixel) im Vergleich zum Vorgänger Air 2S, was sich positiv auf den Dynamikbereich und die Leistung bei schlechten Lichtverhältnissen auswirkt. Auch die Telekamera bietet einen verbesserten Sensor. Beide Kameras unterstützen 10-Bit-Farbprofile für professionelle Nachbearbeitung. Vertikale Aufnahmen (2.7K) für Social Media sind direkt möglich.

Die omnidirektionale Hinderniserkennung ist ebenfalls an Bord und funktioniert zuverlässig. Das O4-Übertragungssystem sorgt für eine stabile Verbindung und Live-Vorschau. Mit bis zu 40 Minuten Flugzeit pro Akku sind ausgiebige Aufnahmesessions möglich.
Die Bildqualität der Air 3 ist hervorragend, mit scharfen Details, natürlichen Farben und einem guten Dynamikumfang. Der optische Zoom bietet kreative Möglichkeiten, die bei Drohnen unter 250g fehlen. Die Steuerung ist wie bei DJI üblich sehr präzise und das Flugverhalten auch bei Wind sehr stabil.
DJI Mavic 3 Pro
Die Mavic 3 Pro ist das Spitzenmodell für professionelle Luftbildfotografie und -videografie. Ihr herausragendes Merkmal ist das Dreifach-Kamerasystem: eine 4/3-Zoll-Hasselblad-Weitwinkelkamera, eine 70mm Telekamera (3x optischer Zoom) und eine 166mm Telekamera (7x optischer Zoom). Diese Vielfalt an Brennweiten eröffnet immense kreative Möglichkeiten.
Die Hasselblad-Kamera liefert eine überragende Bildqualität mit bis zu 5.1K Videoauflösung, 12-Bit RAW-Fotos und einem sehr hohen Dynamikbereich. Die Telekameras ergänzen dies perfekt für detailreiche Aufnahmen aus der Distanz. Unterstützung für professionelle Codecs wie Apple ProRes ist ebenfalls vorhanden, zusammen mit einem großen internen 1 TB SSD Speicher.
Die Mavic 3 Pro verfügt über eine der fortschrittlichsten omnidirektionalen Hinderniserkennungssysteme und intelligente Flugmodi. Das Flugverhalten ist extrem stabil, selbst bei starkem Wind. Die Flugzeit ist mit fast 40 Minuten sehr lang. Der Preis ist jedoch entsprechend hoch.
Weitere getestete Modelle und Alternativen
Neben unseren Top-Empfehlungen haben wir auch andere Modelle betrachtet:
Ältere DJI-Modelle
Ältere Modelle wie die DJI Mini 2 oder die DJI Air 2S waren zu ihrer Zeit sehr gut und sind möglicherweise noch gebraucht erhältlich. Die DJI Mini 2 ist ebenfalls unter 250g und bietet solide 4K-Aufnahmen, verzichtet aber auf Hinderniserkennung und einige der fortschrittlicheren intelligenten Modi der neueren Mini-Generation. Die DJI Air 2S punktet mit einem 1-Zoll-Sensor für exzellente Bildqualität, ist aber nicht mehr das neueste Modell in dieser Gewichtsklasse und wird von der Air 3 in einigen Punkten übertroffen.
Die originale DJI Mavic 3 war ebenfalls eine Top-Drohne, ist aber inzwischen teurer als die neue Mavic 3 Pro und daher für die meisten nicht mehr die erste Wahl.
FPV-Drohnen (Weitere)
Die DJI Avata (Vorgänger der Avata 2) war ebenfalls ein guter Einstieg ins FPV-Fliegen. Die DJI FPV ist eine Hybrid-Drohne, die sehr hohe Geschwindigkeiten erreichen kann und sowohl im FPV-Modus als auch in stabileren Modi geflogen werden kann. Sie erfordert aber mehr Übung und die Bildstabilisierung ist anders als bei klassischen Kameradrohnen.
Budget-Alternativen: Holy Stone
Modelle von Herstellern wie Holy Stone, z. B. die HS720E oder HS360S, sind preislich oft sehr attraktiv. Basierend auf unseren Tests können wir diese Modelle jedoch nicht empfehlen. Das Flugverhalten war oft unkontrollierbar und instabil, die versprochene Videoqualität (auch bei 4K-Angabe) war mangelhaft mit starken Wacklern und geringer Schärfe. Wichtige Sicherheitsfunktionen wie die Hinderniserkennung fehlen oft komplett. Sparen Sie hier nicht am falschen Ende und investieren Sie lieber in ein zuverlässiges Modell, eventuell ein älteres DJI-Modell gebraucht.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Hier beantworten wir einige gängige Fragen zum Thema Drohnenkauf und -flug:
Welche Drohne ist am besten für Anfänger geeignet?
Für Anfänger ist die DJI Mini 4 Pro aufgrund ihres geringen Gewichts (kein Drohnenführerschein nötig), der einfachen Steuerung und der guten Sicherheitsfunktionen (Hinderniserkennung) ideal. Sie liefert trotzdem sehr gute Ergebnisse bei Fotos und Videos.
Was bedeutet FPV bei Drohnen?
FPV steht für First Person View. Dabei sehen Sie das Kamerabild der Drohne live über eine spezielle Videobrille, was Ihnen das Gefühl gibt, selbst im Cockpit zu sitzen. Dies ermöglicht ein sehr immersives Flugerlebnis, besonders bei schnellen Flügen.
Brauche ich einen Drohnenführerschein?
In der EU benötigen Sie in der Regel einen Kompetenznachweis (kleiner Drohnenführerschein), wenn Ihre Drohne mehr als 250 Gramm wiegt. Auch Drohnen unter 250 Gramm mit Kamera erfordern eine Registrierung, aber keinen Führerschein, es sei denn, es handelt sich um reines Spielzeug ohne Kamera.
Wo darf ich meine Drohne fliegen?
Sie dürfen Ihre Drohne grundsätzlich in der Kategorie „Offen“ fliegen, wenn Sie die Vorschriften zur Registrierung und zum Kompetenznachweis erfüllen. Es gibt jedoch viele Flugverbotszonen, z. B. über Menschenansammlungen, Naturschutzgebieten, in der Nähe von Flughäfen oder über privaten Grundstücken ohne Erlaubnis. Informieren Sie sich vor jedem Flug über lokale Beschränkungen.
Was ist der Unterschied zwischen einer Drohne und einem Quadrocopter?
Ein Quadrocopter ist eine spezifische Art von Drohne. Eine Drohne ist ein allgemeiner Begriff für unbemannte Luftfahrzeuge. Ein Quadrocopter zeichnet sich durch vier Rotoren aus, die für Stabilität und Manövrierbarkeit sorgen. Die meisten Drohnen für Hobbyisten und Filmer sind Quadrocopter.
Fazit
Die Wahl der richtigen Drohne hängt von Ihren individuellen Anforderungen ab. Für die meisten Hobbyisten und Reiseenthusiasten ist die DJI Mini 4 Pro die beste Wahl, da sie maximale Portabilität mit beeindruckender Leistung und minimalen regulatorischen Hürden kombiniert. Wer höhere Ansprüche an Bildqualität, Windstabilität oder optischen Zoom hat, findet in der DJI Air 3 eine hervorragende Lösung. Professionelle Anwender mit entsprechendem Budget greifen zur DJI Mavic 3 Pro. Für den Einstieg ins FPV-Fliegen sind die DJI Avata 2 oder die Parrot Anafi FPV gute Optionen. Von sehr günstigen No-Name-Produkten raten wir aufgrund mangelnder Zuverlässigkeit und Qualität ab. Informieren Sie sich immer über die geltenden Gesetze und üben Sie, um Ihre Drohne sicher zu beherrschen.
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