Viele Fotografen, insbesondere im Nikon-System, stellen sich irgendwann die Frage: Kann ich meine Objektive, die für Vollformatkameras (FX) konzipiert sind, auch an einer Kamera mit kleinerem Sensor (DX) verwenden? Die Antwort ist ja, das ist grundsätzlich möglich und wird oft praktiziert. Doch wie wirkt sich das genau aus und welche Konsequenzen hat es für Ihre Fotografie? Dieser Artikel beleuchtet die Kompatibilität, die Auswirkungen auf Brennweite und Blende sowie die Vor- und Nachteile dieser Objektivkombination.

Was sind DX und FX? Ein Blick auf die Sensorformate
Um die Frage der Objektivkompatibilität zu verstehen, ist es wichtig, die Unterschiede zwischen den Sensorformaten DX und FX zu kennen. Nikon verwendet diese Bezeichnungen für seine digitalen Spiegelreflex- (DSLR) und spiegellosen (Mirrorless) Kameras:
- FX-Format: Dies entspricht dem klassischen Kleinbildfilmformat von 35 mm und hat eine Sensorgröße von etwa 36 x 24 mm. Kameras mit FX-Sensoren werden oft als Vollformatkameras bezeichnet. Sie erfassen einen größeren Bildbereich und bieten in der Regel eine bessere Leistung bei schlechten Lichtverhältnissen und eine höhere Bildqualität, insbesondere in Bezug auf Dynamikumfang und Rauschen.
- DX-Format: Dieses Format verwendet einen kleineren Sensor, der als APS-C (Advanced Photo System type C) bekannt ist. Bei Nikon hat dieser Sensor eine Größe von etwa 24 x 16 mm. DX-Kameras sind in der Regel kompakter, leichter und kostengünstiger als ihre FX-Pendants.
Der entscheidende Unterschied liegt also in der physikalischen Größe des Bildsensors, der das Licht einfängt, das durch das Objektiv kommt.
Kompatibilität: Passen FX-Objektive an DX-Gehäuse?
Ja, FX-Objektive (F-Mount) sind mechanisch und elektronisch vollständig kompatibel mit Nikon DX-Kameras (F-Mount). Das F-Bajonett von Nikon ist seit Jahrzehnten weitgehend unverändert geblieben, was eine hohe Kompatibilität zwischen älteren und neueren Objektiven sowie Kameras ermöglicht. Sie können ein FX-Objektiv einfach an eine DX-Kamera ansetzen und es wird funktionieren.
Ebenso können FX-Objektive auch mit Nikon Z DX Kameras (wie Z50, Zfc, Z30) verwendet werden, allerdings benötigen Sie hierfür den Nikon FTZ oder FTZ II Bajonettadapter. Dieser Adapter ermöglicht die elektronische Kommunikation zwischen Objektiv und spiegelloser Kamera, sodass Autofokus, Blendensteuerung und Bildstabilisierung (falls vorhanden) funktionieren.
Der Crop-Faktor: Wie sich die Brennweite ändert
Obwohl FX-Objektive physisch auf DX-Kameras passen, gibt es eine wichtige Auswirkung: den sogenannten Crop-Faktor. Da der DX-Sensor kleiner ist als der FX-Sensor, erfasst er nur den zentralen Bereich des Bildkreises, den das FX-Objektiv projiziert. Bei Nikon DX-Kameras beträgt dieser Faktor in der Regel 1,5x.
Das bedeutet, dass ein Objektiv an einer DX-Kamera eine engere Perspektive liefert als an einer FX-Kamera. Die effektive oder 'gefühlte' Brennweite wird mit dem Crop-Faktor multipliziert. Ein 50mm FX-Objektiv an einer DX-Kamera hat somit den gleichen Bildausschnitt wie ein 75mm Objektiv an einer FX-Kamera (50mm * 1.5 = 75mm).
Diese 'Verlängerung' der Brennweite kann je nach Anwendungsbereich ein Vor- oder Nachteil sein:
- Vorteil bei Teleobjektiven: Ein 200mm FX-Teleobjektiv wird an einer DX-Kamera zu einem effektiven 300mm Objektiv (200mm * 1.5). Das ist ideal für Sport- oder Tierfotografie, wo man oft mehr Reichweite benötigt.
- Nachteil bei Weitwinkelobjektiven: Ein 24mm FX-Weitwinkelobjektiv wird an einer DX-Kamera zu einem effektiven 36mm Objektiv (24mm * 1.5). Es verliert seinen ausgeprägten Weitwinkelcharakter und wird zu einer Standardbrennweite. Für Landschafts- oder Architekturfotografie, wo ein weiter Bildwinkel wichtig ist, ist dies oft unerwünscht.
Es ist entscheidend zu verstehen, dass sich die tatsächliche physikalische Brennweite des Objektivs nicht ändert, sondern nur der Bildausschnitt, den der kleinere Sensor erfasst. Das Objektiv bleibt ein 50mm oder 200mm Objektiv, aber sein Wirkungsbereich auf dem DX-Sensor entspricht dem eines 75mm oder 300mm Objektivs auf einem Vollformatsensor.
| FX Objektiv-Brennweite | Effektive Brennweite an DX (1.5x Crop) | Wirkung auf Bildausschnitt |
|---|---|---|
| 20mm | ca. 30mm | Verlust an extremem Weitwinkel |
| 35mm | ca. 52.5mm | Weitwinkel wird Standard/leichtes Normal |
| 50mm | ca. 75mm | Normalbrennweite wird leichtes Tele |
| 85mm | ca. 127.5mm | Portrait-Tele wird stärkeres Portrait-Tele |
| 200mm | ca. 300mm | Tele wird Super-Tele |
Auswirkungen auf die Blende und Tiefenschärfe
Eine weitere häufige Frage betrifft die Blende. Ändert sich die maximale Blendenöffnung eines FX-Objektivs, wenn es an einer DX-Kamera verwendet wird? Die klare Antwort ist: Nein. Die angegebene Blendenzahl (z.B. f/2.8, f/4) ist ein Verhältnis der Brennweite zum Durchmesser der Eintrittspupille und bleibt eine Eigenschaft des Objektivs selbst.
Ein FX-Objektiv mit einer maximalen Blende von f/2.8 ist an einer DX-Kamera immer noch ein f/2.8 Objektiv. Es lässt die gleiche Menge Licht pro Flächeneinheit des Sensors einfallen wie an einer FX-Kamera. Die Belichtungseinstellungen (Verschlusszeit, ISO) bleiben also gleich, um die gleiche Helligkeit zu erzielen.
Was sich jedoch ändert, ist die wahrgenommene Tiefenschärfe (Schärfentiefe). Die Schärfentiefe hängt von der Brennweite, der Blende und dem Aufnahmeabstand ab. Da die effektive Brennweite an einer DX-Kamera um den Faktor 1,5x 'verlängert' wird, wirkt sich dies auf die Schärfentiefe aus. Um den gleichen Bildausschnitt mit einem FX-Objektiv an einer DX-Kamera zu erzielen wie mit einem anderen Objektiv an einer FX-Kamera, müssen Sie entweder den Aufnahmeabstand ändern oder eine entsprechende Brennweite wählen.
Vergleichen wir ein 50mm f/1.8 FX-Objektiv an einer FX-Kamera und an einer DX-Kamera. An der FX-Kamera bietet es eine typische Normalbrennweite und eine relativ geringe Schärfentiefe bei f/1.8. An der DX-Kamera wirkt es wie ein 75mm Objektiv. Ein 75mm Objektiv hat bei gleichem Aufnahmeabstand und gleicher Blende eine geringere Schärfentiefe als ein 50mm Objektiv. Wenn Sie jedoch den Abstand anpassen, um das gleiche Motiv formatfüllend abzubilden, wie Sie es mit dem 50mm an FX tun würden, dann kann die Schärfentiefe ähnlich erscheinen wie bei einem 50mm Objektiv mit einer Blende, die um etwa 1,5 Stufen weiter geschlossen ist (z.B. f/2.8 oder f/4), bezogen auf den Bildeindruck, nicht die tatsächliche Lichtmenge. Dies ist ein komplexer Punkt, aber die einfache Regel ist: Die Blendenzahl ändert sich nicht, aber der Bildeindruck der Schärfentiefe kann sich ändern, da Sie effektiv eine längere Brennweite für denselben Bildausschnitt verwenden.
Bildqualität: Nutzen des 'Sweet Spots'
Ein positiver Aspekt der Verwendung von FX-Objektiven an DX-Kameras ist die potenzielle Bildqualität. FX-Objektive sind so konstruiert, dass sie einen großen Bildkreis ausleuchten, der den gesamten Vollformatsensor abdeckt. Dieser Bildkreis ist in der Mitte in der Regel am schärfsten und weist die geringsten optischen Fehler (wie Vignettierung, Verzeichnung oder chromatische Aberration) auf.

Da der kleinere DX-Sensor nur den zentralen Bereich dieses großen Bildkreises nutzt, 'schneidet' er quasi die Ecken und Ränder ab, wo Objektive oft ihre Schwächen haben. Sie verwenden also den 'Sweet Spot' des Objektivs. Dies kann dazu führen, dass die Bilder, die mit einem FX-Objektiv an einer DX-Kamera aufgenommen wurden, in Bezug auf Schärfe, Kontrast und das Fehlen von Randfehlern sehr gut aussehen, oft sogar besser als mit einem vergleichbaren DX-Objektiv, das speziell für den kleineren Sensor entwickelt wurde.
Die Bildqualität, die Sie erzielen, hängt natürlich immer noch stark von der Qualität des jeweiligen FX-Objektivs ab. Ein hochwertiges FX-Objektiv wird in der Regel auch an einer DX-Kamera hervorragende Ergebnisse liefern.
Vorteile der Verwendung von FX-Objektiven an DX-Kameras
- Bestehende Investitionen nutzen: Wenn Sie bereits FX-Objektive besitzen (vielleicht von einer früheren FX-Kamera oder weil Sie planen, in Zukunft auf FX umzusteigen), können Sie diese sofort an Ihrer DX-Kamera verwenden. Das spart die Anschaffung neuer Objektive.
- Potenziell höhere Bildqualität: Wie erwähnt, nutzen Sie den optimalen Bereich des Objektivs, was zu sehr scharfen und fehlerarmen Bildern führen kann, insbesondere im Vergleich zu preiswerten DX-Objektiven.
- Zugang zu High-End-Objektiven: Viele der lichtstärksten (z.B. f/1.4, f/2.8 Zooms) und optisch besten Festbrennweiten sind FX-Objektive. Die Verwendung dieser Objektive an einer DX-Kamera ermöglicht den Zugang zu dieser überlegenen Optik.
- 'Verlängerung' der Brennweite bei Teleobjektiven: Der Crop-Faktor ist ein großer Vorteil für Telefotografie, da er die effektive Reichweite erhöht, ohne ein physikalisch längeres oder teureres Super-Teleobjektiv kaufen zu müssen.
- Zukunftssicherheit: Wenn Sie planen, irgendwann zu einer FX-Kamera zu wechseln, bauen Sie bereits ein Objektivportfolio auf, das Sie ohne Einschränkungen weiterverwenden können.
Nachteile der Verwendung von FX-Objektiven an DX-Kameras
- Verlust des Weitwinkels: Dies ist oft der größte Nachteil. Weitwinkel-FX-Objektive verlieren ihren Weitwinkelcharakter durch den Crop-Faktor und werden zu Normalbrennweiten. Um an einer DX-Kamera einen echten Weitwinkel zu erzielen, benötigen Sie entweder ein spezielles DX-Weitwinkelobjektiv oder ein extrem weitwinkliges FX-Objektiv (z.B. 14mm, das dann wie 21mm wirkt).
- Größe, Gewicht und Kosten: FX-Objektive sind in der Regel größer, schwerer und teurer als vergleichbare DX-Objektive. Ein großes FX-Objektiv kann eine kompakte DX-Kamera kopflastig und unhandlich machen.
- Keine Nutzung des vollen Bildkreises: Obwohl die Nutzung des Sweet Spots ein Vorteil sein kann, bedeutet es auch, dass ein großer Teil des vom Objektiv projizierten Lichts und der Informationen außerhalb des kleinen DX-Sensors verloren geht. Das volle Potenzial des Objektivs wird in Bezug auf den Bildwinkel nicht ausgeschöpft.
DX-Objektive an FX-Kameras?
Obwohl es im Mittelpunkt dieses Artikels steht, FX-Objektive an DX-Kameras zu verwenden, ist es der Vollständigkeit halber erwähnenswert, was passiert, wenn man den umgekehrten Weg geht. DX-Objektive können ebenfalls mechanisch an FX-Kameras montiert werden. Allerdings sind DX-Objektive so konstruiert, dass sie nur einen kleineren Bildkreis ausleuchten, der gerade groß genug für den DX-Sensor ist.
Wenn ein DX-Objektiv an einer FX-Kamera verwendet wird, wird der größere FX-Sensor nicht vollständig ausgeleuchtet. Das Ergebnis ist eine starke Vignettierung oder ein schwarzer Rand um das Bild herum. Die meisten modernen Nikon FX-Kameras erkennen, wenn ein DX-Objektiv angebracht ist, und schalten automatisch in einen 'DX-Crop-Modus'. Dabei wird nur der zentrale Bereich des FX-Sensors ausgelesen, der der Größe eines DX-Sensors entspricht. Das vermeidet die Vignettierung, reduziert aber die effektive Auflösung der Kamera erheblich, da nur ein Teil der Sensorpixel genutzt wird. Daher ist die Verwendung von DX-Objektiven an FX-Kameras in der Regel nicht empfehlenswert, es sei denn, Sie benötigen die maximale Bildrate oder eine kleinere Dateigröße und können auf Auflösung verzichten.
Identifizierung von DX- und FX-Objektiven und Kameras
Nikon macht es relativ einfach, den Typ eines Objektivs oder einer Kamera zu erkennen:
- DX-Objektive: Haben in der Regel die Bezeichnung 'DX' im Namen (z.B. AF-S DX NIKKOR 18-55mm f/3.5-5.6G VR).
- FX-Objektive: Haben keine spezielle Formatbezeichnung im Namen, es sei denn, es handelt sich um Z-Mount Objektive, die dann oft 'NIKKOR Z' und keine Formatbezeichnung für FX tragen (z.B. AF-S NIKKOR 50mm f/1.8G, NIKKOR Z 50mm f/1.8 S). Manchmal steht auch 'FX' auf dem Objektivgehäuse.
- DX-Kameras (DSLR): Haben normalerweise keine Formatbezeichnung auf dem Gehäuse (z.B. D3500, D5600, D7500, D500).
- FX-Kameras (DSLR): Haben die Bezeichnung 'FX' deutlich auf dem Gehäuse markiert (z.B. D750, D850, D6).
- DX-Kameras (Mirrorless Z): Haben die Bezeichnung 'DX' im Modellnamen (z.B. Z50, Zfc, Z30).
- FX-Kameras (Mirrorless Z): Haben keine Formatbezeichnung im Modellnamen, aber oft 'FX' auf dem Gehäuse oder in den Spezifikationen (z.B. Z5, Z6, Z7, Z8, Z9).
Häufig gestellte Fragen
Kann ich alle Funktionen meines FX-Objektivs an einer DX-Kamera nutzen?
Ja, in der Regel funktionieren alle Funktionen wie Autofokus (sofern das Objektiv einen eigenen Motor hat, AF-S oder AF-P bei F-Mount, oder Z-Mount), Blendensteuerung, Bildstabilisierung (VR) und manuelle Fokussierung wie vorgesehen. Bei sehr alten F-Mount Objektiven ohne eigenen Fokusmotor (AF-D Typ) funktioniert der Autofokus nur an DX-Kameras mit integriertem Fokusmotor (z.B. D7xxx-Serie, D500), nicht aber an Einsteiger-DX-Modellen (D3xxx, D5xxx). An Z-Kameras benötigen F-Mount Objektive den FTZ-Adapter, und der Autofokus funktioniert nur bei Objektiven mit eigenem Motor.
Ändert sich die Lichtstärke (maximale Blende) des Objektivs?
Nein, die Blendenzahl des Objektivs ändert sich nicht. Ein f/2.8 Objektiv ist an beiden Formaten ein f/2.8 Objektiv und lässt die entsprechende Lichtmenge pro Flächeneinheit des Sensors einfallen. Die Belichtungseinstellungen bleiben daher gleich.
Wie wirkt sich der Crop-Faktor auf die Schärfentiefe aus?
Der Crop-Faktor 'verlängert' die effektive Brennweite. Bei gleicher Blende und gleichem Motivabstand hat eine längere Brennweite eine geringere Schärfentiefe. Um denselben Bildausschnitt wie an FX zu erzielen, müssen Sie sich mit der DX-Kamera weiter vom Motiv entfernen, was die Schärfentiefe erhöht. Oder Sie verwenden ein Objektiv mit kürzerer physikalischer Brennweite an der DX-Kamera, um den gleichen Bildausschnitt wie ein FX-Objektiv an FX zu erhalten, was dann zu einer ähnlich geringen Schärfentiefe führen kann, wenn die Blende entsprechend weit geöffnet ist. Es ist komplex, aber die einfachste Faustregel ist, dass das Erscheinungsbild der Schärfentiefe bei einem FX-Objektiv an einer DX-Kamera dem eines Objektivs mit 1,5-fach längerer Brennweite an einer FX-Kamera bei gleicher Blende ähnelt.
Lohnt es sich, FX-Objektive für eine DX-Kamera zu kaufen?
Das hängt von Ihren Zielen ab. Wenn Sie planen, in Zukunft auf eine FX-Kamera umzusteigen, kann es sinnvoll sein, direkt in FX-Objektive zu investieren. Wenn Sie jedoch dauerhaft bei DX bleiben möchten und vor allem Weitwinkel-Brennweiten benötigen, sind dedizierte DX-Objektive oft die bessere und kostengünstigere Wahl. Für Telefotografie kann die Kombination eines DX-Gehäuses mit einem FX-Teleobjektiv eine sehr effektive und preislich attraktive Lösung sein.
Gibt es Einschränkungen bei der Verwendung von FX-Objektiven an DX-Kameras?
Abgesehen vom Crop-Faktor und den damit verbundenen Auswirkungen auf den Bildwinkel gibt es kaum Einschränkungen. Die optische Leistung kann in den extremen Ecken des FX-Bildkreises, die der DX-Sensor nicht nutzt, schlechter sein, aber das beeinflusst das Bild an der DX-Kamera nicht. Die mechanische und elektronische Kompatibilität ist sehr gut.
Fazit
Die Verwendung von FX-Objektiven an Nikon DX-Kameras ist nicht nur möglich, sondern oft eine praktikable und qualitativ hochwertige Lösung. Sie ermöglicht es Fotografen, bestehende Objektivsammlungen weiter zu nutzen oder Zugang zu High-End-Optiken zu erhalten. Der wichtigste Effekt ist der 1,5-fache Crop-Faktor, der die effektive Brennweite 'verlängert' und den Bildausschnitt einschränkt. Während dies für die Telefotografie von Vorteil ist, kann es bei Weitwinkelobjektiven einschränkend sein. Die Blende des Objektivs ändert sich dabei nicht, auch wenn die Schärfentiefe anders wirken kann. Die Bildqualität ist oft sehr gut, da der DX-Sensor den scharfen zentralen Bereich des FX-Bildkreises nutzt. Ob sich diese Kombination lohnt, hängt letztlich von Ihren individuellen Bedürfnissen, dem vorhandenen Equipment und zukünftigen Plänen ab. Es ist eine flexible Option, die viele Möglichkeiten eröffnet.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass FX-Objektive an DX-Kameras eine sehr gut nutzbare Kombination darstellen, die spezifische Vor- und Nachteile mit sich bringt, die man kennen sollte, um das Beste aus seiner Ausrüstung herauszuholen.
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