Smartphones und Infrarot: Ein Rückblick

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Ah, die gute alte Zeit der Mobiltelefone! Es gab eine Ära, in der MMS, Infrarot und PTT (Push-to-Talk) Technologien waren, die uns unverzichtbar schienen. Heute lachen wir vielleicht über WLAN in ein paar Jahren oder kennen Smartphones nur noch aus alten Filmen – so schnell ändert sich die Technik. Erinnern Sie sich noch daran, wie schnell man auf den roten „Auflegen“-Button tippte, wenn man versehentlich das Internet geöffnet hatte und die Kosten explodierten? Willkommen zurück in dieser gefühlten Steinzeit der Mobilkommunikation. In dieser nostalgischen Rückschau wenden wir uns einer spezifischen Technologie zu, die damals eine Rolle spielte: dem Infrarot. Und wir stellen uns die Frage: Haben Smartphones heute noch Infrarot?

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Um diese Frage zu erörtern, müssen wir zunächst verstehen, was Infrarot überhaupt ist. Die Sonne sendet viel mehr Licht aus als nur den Teil, den wir sehen können. Direkt jenseits des sichtbaren violetten Lichts liegt ultraviolettes (UV) Licht, und direkt jenseits des sichtbaren roten Lichts liegt Infrarot- (IR) Licht. Keines von beiden ist für das menschliche Auge sichtbar. Infrarot-Licht hängt nicht von sichtbarem Licht ab; IR-Licht kann auch unter dunklen oder unklaren Bedingungen erkannt werden. Fast alles gibt Infrarotlicht in Form von Wärme ab. Wenn Menschen Augen hätten, die darauf ausgelegt wären, Infrarot zu sehen, könnten sie von all der glühenden Materie um sie herum überwältigt sein. Bestimmte Tiere jedoch, wie Schlangen, Vampirfledermäuse und Käfer, haben Organe und Rezeptoren entwickelt, um Infrarot-Wärmesignaturen zu erkennen.

Obwohl wir Infrarotlicht nicht sehen können, können wir es dennoch nutzen. Ein bekanntes Beispiel ist die TV-Fernbedienung, die Infrarotlicht verwendet, um die Kanäle zu wechseln oder andere Funktionen zu steuern. Diese Technologie war auch in den frühen Tagen der Mobiltelefone präsent, oft genutzt, um Daten über kurze Distanzen auszutauschen – ein Vorläufer dessen, was später durch Bluetooth und WLAN abgelöst wurde. Es war eine Zeit, in der man sein Handy präzise auf das eines Freundes richten musste, um zum Beispiel ein Bild oder einen Klingelton zu senden. Eine langsame, aber damals faszinierende Art der Datenübertragung. Diese Art von Infrarot-Schnittstelle, oft als „IR-Blaster“ bezeichnet, war in einigen älteren Smartphone-Modellen zu finden und erlaubte es, das Telefon als Universalfernbedienung zu nutzen.

Haben Telefone eine Infrarotkamera?
Viele moderne Smartphones verfügen über IR-Filter an der Rückkamera, aber kaum oder gar keinen IR-Filter an der Frontkamera . Es ist wichtig, diese Demonstration mit beiden Kameras zu testen, bevor Sie sie der Klasse präsentieren. Nur eine Kamera sollte über den Filter verfügen.

Die Frage, die sich heute stellt, ist, ob diese Funktion noch in modernen Smartphones verbaut ist. Die bereitgestellten Informationen geben uns hierzu eine interessante Perspektive, die sich auf die Fähigkeiten der Smartphone-Kamera konzentriert, und nicht unbedingt auf eine dedizierte Infrarot-Schnittstelle im Sinne eines IR-Blasters oder einer Wärmebildkamera. Man kann eine Digitalkamera, einschließlich der Kamera eines Smartphones, verwenden, um die Anwesenheit von Infrarotlicht zu erkennen. Das ist ein faszinierender Aspekt, der zeigt, wie moderne Technologie mit diesem unsichtbaren Licht interagiert.

Wie funktioniert das? Nehmen Sie eine Fernbedienung und richten Sie sie auf die Kamera Ihres Smartphones. Drücken Sie einen Knopf auf der Fernbedienung; möglicherweise sehen Sie auf dem Bildschirm Ihrer Kamera ein Licht, das blinkt. Die Smartphone-Kamera erkennt das Infrarotlicht, das von der Fernbedienung ausgesendet wird, und wandelt dieses Signal in das sichtbare Licht um, das Sie auf dem Bildschirm sehen. Es ist nicht so, dass die Kamera selbst ein Infrarotbild im Sinne einer Wärmebildkamera erzeugt, sondern sie ist empfindlich genug, um die Wellenlänge des Infrarotlichts zu registrieren und dies als ein auf dem Bildschirm sichtbares Leuchten darzustellen.

Welches Handy hat Infrarot?
Die meisten aktuellen Smartphones bieten keinen eingebauten IR-Sender, doch viele ältere Smartphones mit dem Betriebssystem Android verfügen über ein integriertes Infrarot-Auge. Dazu gehören: Samsung Galaxy S4, S5 und S6. HTC One M9.

Es ist wichtig zu wissen, dass die meisten Menschen, wenn sie einen Knopf auf einer Fernbedienung drücken, ein kleines, oft rotes Licht am Ende der Fernbedienung sehen könnten, selbst ohne eine Kamera zu verwenden. Dieses sichtbare Licht ist jedoch kein Hinweis darauf, dass Sie über eine Infrarot-Sehkraft verfügen. Dieses Indikatorlicht bedeutet lediglich, dass die Batterien in der Fernbedienung ordnungsgemäß funktionieren und ein Signal ausgesendet wird – das eigentliche Infrarotsignal, das die Befehle überträgt, ist für uns unsichtbar.

Basierend auf den uns vorliegenden Informationen können wir festhalten, dass die ursprüngliche Frage, ob Smartphones *noch* Infrarot im Sinne der älteren Datenübertragung oder einer universellen Fernbedienungsfunktion besitzen, nicht eindeutig für alle modernen Geräte beantwortet wird. Die bereitgestellten Texte konzentrieren sich auf die Fähigkeit der integrierten Kamera, unsichtbares Licht im Infrarotbereich von *externen Quellen* wie einer Fernbedienung zu *erkennen*. Dies zeigt, dass Infrarotlicht in der Welt der Technologie weiterhin eine Rolle spielt und moderne Geräte wie Smartphones auf unerwartete Weise damit interagieren können, selbst wenn sie nicht über die Infrarot-Funktionen der Vergangenheit verfügen. Die Smartphone-Kamera wird somit zu einem Werkzeug, das uns hilft, die Existenz dieses unsichtbaren Lichts, das uns ständig umgibt, sichtbar zu machen.

Kann man das Handy als Wärmebildkamera nutzen?
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Zusammenfassend lässt sich sagen: Während die nostalgische Ära der Infrarot-Datenübertragung zwischen Handys weitgehend vorbei ist und nicht alle modernen Smartphones über einen IR-Blaster verfügen, ist Infrarotlicht als Wärmestrahlung und in Anwendungen wie Fernbedienungen allgegenwärtig. Und unsere modernen Smartphones, insbesondere ihre Kameras, bieten uns eine Möglichkeit, dieses ansonsten für uns unsichtbare Phänomen zu detektieren und zu visualisieren. Ein kleiner, aber faszinierender Einblick in die Welt des Lichts, der uns zeigt, dass Technologie oft mehr wahrnehmen kann als das menschliche Auge.

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Andenmatten Soltermann

Hallo! Ich bin Andenmatten Soltermann, ein Schweizer Fotograf, der leidenschaftlich die Essenz der Welt durch seine Linse einfängt. Geboren und aufgewachsen in den majestätischen Schweizer Alpen, haben die deutsche Sprache und atemberaubende Landschaften meine kreative Vision geprägt. Meine Liebe zur Fotografie begann mit einer alten analogen Kamera, und seitdem widme ich mein Leben der Kunst, visuelle Geschichten zu erzählen, die berühren und verbinden.In meinem Blog teile ich praktische Tipps, Techniken und Erfahrungen, um dir zu helfen, deine fotografischen Fähigkeiten zu verbessern – egal, ob du ein neugieriger Anfänger oder ein erfahrener Profi bist. Von der Beherrschung des natürlichen Lichts bis hin zu Ratschlägen für wirkungsvolle Bildkompositionen ist es mein Ziel, dich zu inspirieren, die Welt mit neuen Augen zu sehen. Mein Ansatz verbindet Technik mit Leidenschaft, immer auf der Suche nach dem Funken, der ein Foto unvergesslich macht.Wenn ich nicht hinter der Kamera stehe, findest du mich auf Bergpfaden, auf Reisen nach neuen Perspektiven oder beim Genießen der Schweizer Traditionen, die mir so am Herzen liegen. Begleite mich auf dieser visuellen Reise und entdecke, wie Fotografie die Art und Weise, wie du die Welt siehst, verändern kann.

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