Haben Sie jemals versucht, Sonneneruptionen in Ihren Fotos einzufangen, und am Ende hatten Sie nur einen grellen, unansehnlichen Lichtfleck, der das Bild ruinierte? Dann sind Sie hier genau richtig! In diesem umfassenden Leitfaden tauchen wir tief in die Welt der Sonneneruptionen – oft als Lens Flares bezeichnet – ein und geben Ihnen praktische, leicht umzusetzende Tipps, wie Sie diese faszinierenden Lichteffekte bewusst und ästhetisch in Ihren Bildern einsetzen können. Keine Sorge, Sie benötigen keine spezielle, teure Ausrüstung. Mit einem soliden Verständnis einiger grundlegender fotografischer Prinzipien und einer Prise Kreativität können Sie außergewöhnliche und stimmungsvolle Ergebnisse erzielen.

Sonneneruptionen sind optische Phänomene, die entstehen, wenn helles, nicht bildgebendes Licht (oft die Sonne selbst oder eine andere starke Lichtquelle) in ein Objektiv eindringt und dort an den Linsenoberflächen oder im Inneren des Objektivtubus reflektiert und gestreut wird. Diese Streuungen und Reflexionen manifestieren sich auf dem Sensor als sichtbare Artefakte – von diffusen Lichthöfen und -flecken über polygonale Formen bis hin zu den begehrten, sternförmigen Strahlen, die besonders bei geschlossener Blende auftreten. Während sie in der Frühzeit der Fotografie oft als Mangel an Objektiven galten, werden sie heute von Fotografen gezielt als kreatives Werkzeug genutzt, um ihren Bildern Atmosphäre, Wärme, Tiefe oder Dramatik zu verleihen.

Was verursacht Sonneneruptionen und wie entstehen sie in Ihren Fotos?
Das Grundprinzip der Entstehung einer Sonneneruption ist denkbar einfach: Sie müssen Ihr Kameraobjektiv so positionieren, dass die Sonnenstrahlen direkten Zugang zu den vorderen Linsenelementen haben. Das passiert zwangsläufig, wenn Sie die Sonne (oder eine andere starke Lichtquelle) in Ihr Bild integrieren oder sie sich knapp außerhalb des Bildausschnitts befindet. Die Lichtstrahlen, die nicht direkt zur Erzeugung des eigentlichen Bildes beitragen, treffen auf die verschiedenen Glasoberflächen im Inneren des Objektivs. Obwohl moderne Objektive über hochentwickelte Beschichtungen (Anti-Reflex-Coatings) verfügen, um interne Reflexionen zu minimieren, können diese nie vollständig eliminiert werden, insbesondere bei extrem hellen Lichtquellen wie der Sonne.
Diese internen Reflexionen springen von einer Linsenoberfläche zur nächsten und werden dabei gestreut. Die Form und das Aussehen der Sonneneruptionen hängen von mehreren Faktoren ab: der Stärke der Lichtquelle, dem Winkel, in dem das Licht auf das Objektiv trifft, der Anzahl und Form der Linsenelemente, den verwendeten Beschichtungen und, ganz wichtig, der Form und Größe der Blendenöffnung. Die Blendenlamellen spielen eine entscheidende Rolle bei der Formung der sternförmigen Strahlen, wie wir später noch genauer erläutern werden.
Obwohl Sonneneruptionen historisch und am häufigsten in der Landschaftsfotografie eingesetzt werden, um epische Sonnenauf- oder -untergänge zu betonen und eine Verbindung zur Natur herzustellen, beschränkt sich ihre Anwendung keineswegs darauf. Lens Flares können, wenn sie bewusst und mit Bedacht eingesetzt werden, jeder Art von Fotografie einen Mehrwert verleihen und einen besonderen „Wow“-Faktor schaffen. Stellen Sie sich vor, wie ein sanfter, warmer Flare einem Porträt eine verträumte oder romantische Note gibt, wie ein definierter Sonnenstern einem Architektur- oder Produktfoto Dynamik verleiht oder wie ein spielerischer Lichtpunkt Familien- oder Tieraufnahmen auflockert. Die Möglichkeiten sind nahezu unbegrenzt und reichen von Porträts über Produktfotografie, Fashion, Familien, Haustiere bis hin zur Hochzeitsfotografie. Es geht darum, das Licht nicht als Problem, sondern als kreativen Pinselstrich zu sehen.
So fangen Sie bessere Sonneneruptionen ein: 7 bewährte Tipps für eindrucksvolle Ergebnisse
Um von zufälligen, potenziell störenden Lichtflecken zu gezielten, wunderschönen Sonneneruptionen zu gelangen, bedarf es ein wenig technisches Wissen und kreatives Experimentieren. Hier sind unsere Top 7 Tipps:
1. Die richtigen Kameraeinstellungen verwenden: Blende und ISO als Schlüssel
Die Wahl der korrekten Kameraeinstellungen ist fundamental, um die gewünschte Art der Sonneneruption zu erhalten und gleichzeitig ein technisch gutes Bild zu belichten. Zwei Einstellungen sind hierbei von besonderer Bedeutung: die Blende und der ISO-Wert.
Die Blende ist die Öffnung im Objektiv, die steuert, wie viel Licht auf den Sensor fällt. Sie wird durch die f-Zahl repräsentiert (z.B. f/2.8, f/8, f/16). Eine kleine f-Zahl (z.B. f/2.8) bedeutet eine weit geöffnete Blende, eine große f-Zahl (z.B. f/16) eine geschlossene Blende. Die Blende beeinflusst nicht nur die Helligkeit und die Schärfentiefe (den Bereich, der im Bild scharf erscheint), sondern auch ganz entscheidend das Aussehen der Sonneneruptionen.
Die Blendenöffnung wird von einer Reihe beweglicher Lamellen gebildet. Wenn Sie die Blende schließen (die f-Zahl erhöhen), rücken diese Lamellen enger zusammen und formen eine kleinere, oft polygonale Öffnung. Das Licht, das an den Kanten dieser Lamellen vorbeiströmt, wird durch ein physikalisches Phänomen namens Beugung abgelenkt. Diese Beugung ist es, die die charakteristischen sternförmigen Strahlen erzeugt, die man als Sonnensterne bezeichnet. Für ausgeprägte, scharfkantige Sonnensterne sollten Sie die Blende auf einen Wert zwischen f/11 und f/22 einstellen. Je weiter Sie die Blende schließen, desto kleiner wird die Öffnung und desto stärker wird die Beugung, was zu definierteren und oft längeren Strahlen führt. Bei weit geöffneter Blende (kleine f-Zahl, z.B. f/1.8 bis f/8) ist die Blendenöffnung größer und rundlicher, und die Lamellen haben weniger Einfluss. Die Sonneneruptionen erscheinen dann meist als weiche, diffuse Kreise, Bögen oder Flecken, die weniger strukturiert sind.
| Blendeneinstellung | Auswirkung auf Sonneneruption | Schärfentiefe | Lichtmenge |
|---|---|---|---|
| Weit geöffnet (z.B. f/1.4 - f/5.6) | Weich, diffus, oft runde oder unregelmäßige Lichtflecken, kaum oder keine definierten Strahlen. | Gering (Hintergrund wird unscharf, gut für Porträts). | Viel Licht gelangt auf den Sensor. |
| Mittel (z.B. f/8 - f/11) | Übergangsbereich; Flares können sowohl weiche Elemente als auch beginnende Strahlen zeigen. | Mittel bis hoch. | Mittlere Lichtmenge. |
| Geschlossen (z.B. f/16 - f/22) | Scharfkantig, ausgeprägte sternförmige Strahlen (Sonnensterne). Anzahl der Strahlen hängt von den Blendenlamellen ab. | Hoch (Vorder- und Hintergrund sind oft scharf, gut für Landschaft). | Wenig Licht gelangt auf den Sensor. |
Neben der Blende ist der ISO-Wert von Bedeutung für die Bildqualität. Der ISO-Wert bestimmt die Lichtempfindlichkeit des Kamerasensors. Ein niedriger ISO-Wert (z.B. 100 oder 200) bedeutet geringere Empfindlichkeit, führt aber zu Bildern mit minimalem digitalen Rauschen, feineren Details und besserer Farbwiedergabe. Beim Fotografieren direkt in die Sonne gibt es extrem helle Bereiche im Bild. Ein hoher ISO-Wert würde diese Lichter schnell überbelichten und Details verlieren lassen. Ein niedriger ISO-Wert hilft, den Dynamikbereich der Kamera besser zu nutzen und Details sowohl in den hellen Bereichen (dem Flare und der Sonne) als auch in den Schatten zu erhalten. Streben Sie einen möglichst niedrigen ISO-Wert an, idealerweise den Basis-ISO-Wert Ihrer Kamera (oft ISO 100). Erhöhen Sie den ISO-Wert nur dann, wenn es unbedingt notwendig ist, um eine ausreichend kurze Verschlusszeit zu erreichen und Bewegungsunschärfe zu vermeiden, insbesondere wenn Sie kein Stativ verwenden.
2. Nutzen Sie die Live-View-Funktion Ihrer Kamera für präzise Komposition
Dieser Tipp ist sowohl praktisch als auch sicherheitsrelevant. Beim Fotografieren direkt in oder nahe der Sonne kann das Blicken durch den optischen Sucher (bei Spiegelreflexkameras) sehr grell und potenziell schädlich für Ihre Augen sein. Vermeiden Sie dies! Nutzen Sie stattdessen die Live-View-Funktion Ihrer Kamera, bei der das Bild in Echtzeit auf dem LCD-Bildschirm auf der Rückseite angezeigt wird.
Die Live-View-Ansicht ist beim Komponieren von Aufnahmen mit Sonneneruptionen von unschätzbarem Wert. Sie sehen sofort und in Echtzeit, wie sich das Licht der Sonne auf Ihr Bild auswirkt und wo genau die Flares erscheinen. Sie können Ihre Kamera schrittweise bewegen, neigen und drehen und dabei auf dem Bildschirm beobachten, wie sich Form, Größe und Position der Sonneneruption ändern. Dies ermöglicht eine sehr präzise Steuerung des Effekts und hilft Ihnen, die Sonne genau an der gewünschten Stelle im Verhältnis zum Motiv zu positionieren, um den Flare als gezieltes Gestaltungselement einzusetzen. Es macht den Prozess des Findens der perfekten Komposition mit Sonneneruptionen nicht nur einfacher und intuitiver, sondern schützt auch Ihre Augen vor dem intensiven Sonnenlicht.
3. Sorgen Sie für stabile Unterstützung: Warum ein Stativ oft unerlässlich ist
Wie wir bei den Einstellungen besprochen haben, erfordert das Erzielen von ausgeprägten Sonnensternen oft die Verwendung einer sehr geschlossenen Blende (f/11, f/16, f/22). Eine geschlossene Blende reduziert die Lichtmenge, die in die Kamera gelangt. Wenn Sie gleichzeitig einen niedrigen ISO-Wert für beste Bildqualität verwenden, müssen Sie dies durch eine längere Verschlusszeit kompensieren, um eine korrekte Belichtung zu erzielen. Das Fotografieren mit längeren Verschlusszeiten aus der Hand birgt jedoch das Risiko von Kamerabewegungen, die zu unscharfen Bildern führen.
Hier ist ein stabiles Stativ Ihr bester Freund. Ein Stativ fixiert Ihre Kamera vollständig und eliminiert das Risiko von Verwacklungen, selbst bei Verschlusszeiten von mehreren Sekunden. Es ermöglicht Ihnen, die optimale Kombination aus geschlossener Blende (für Sonnensterne) und niedrigem ISO (für Qualität) zu verwenden, ohne sich Gedanken über Bewegungsunschärfe machen zu müssen. Das Ergebnis sind gestochen scharfe Bilder, bei denen sowohl das Hauptmotiv als auch die Sonneneruption selbst klar und definiert sind. Für maximale Stabilität und um selbst kleinste Vibrationen beim Drücken des Auslösers zu vermeiden, ist es ratsam, zusätzlich einen Fernauslöser zu verwenden oder den Selbstauslöser Ihrer Kamera einzustellen (z.B. auf 2 oder 10 Sekunden Verzögerung). Ein Stativ gibt Ihnen die Freiheit, die besten technischen Einstellungen für beeindruckende, scharfe Sonneneruptionen zu nutzen.
4. Blockieren Sie die Sonne teilweise ab, um den Flare zu gestalten und zu kontrollieren
Das direkte, ungedämpfte Licht der Sonne ist extrem hell. Wenn es vollständig und unblockiert in Ihr Objektiv scheint, kann es schnell zu starker Überbelichtung im Bild führen, insbesondere in dem Bereich um die Sonne herum. Dies kann dazu führen, dass der Flare als großer, unstrukturierter Lichtfleck erscheint und das restliche Bild beeinträchtigt wird. Eine der effektivsten Methoden, um den Flare zu kontrollieren, zu gestalten und Überbelichtung zu vermeiden, ist das strategische teilweise Abblocken der Sonne.
Suchen Sie in Ihrer Szene nach einem Objekt – einem Baum, einem Blatt, einem Gebäude, einem Ast, einem Felsen, einer Person oder sogar Ihrer Hand oder einem Finger –, das Sie so positionieren können, dass es die Sonne teilweise verdeckt. Das Ziel ist nicht, die Sonne komplett zu verstecken, sondern sie gerade so weit abzudecken, dass nur ein Teil davon oder das Licht, das um das Objekt herum scheint, in Ihr Objektiv gelangt. Bewegen Sie Ihre Kamera oder sich selbst, bis die Sonne gerade hinter dem gewählten Objekt hervorlugt, sei es am Rand, über einer Kante oder durch eine Lücke.
Indem Sie die Sonne auf diese Weise teilweise abschirmen, reduzieren Sie die Intensität des direkten Lichts, das ins Objektiv gelangt. Dies hilft der Kamera, den Kontrastumfang besser zu bewältigen und Details sowohl in den hellen als auch in den dunklen Bildbereichen zu erhalten. Gleichzeitig ermöglicht diese Technik dem Licht, sich um das verdeckende Objekt herum zu beugen und zu streuen, was oft zu wunderschönen, kontrollierten Flares führt, die sich organisch in die Komposition einfügen. Sie können als Strahlen erscheinen, die vom Rand des Objekts ausgehen, oder als Lichtkreise, die sich um das Objekt legen. Experimentieren Sie mit verschiedenen Objekten und wie viel von der Sonne Sie verdecken – schon kleine Anpassungen können das Aussehen des Flares dramatisch verändern.
5. Bewegen Sie sich und machen Sie genügend Bilder – Flexibilität und Masse führen zum Ziel
Die Fotografie von Sonneneruptionen ist ein Spiel des Winkels und der Position. Das Aussehen, die Form und die Platzierung des Flares in Ihrem Bild ändern sich mit jeder noch so kleinen Bewegung Ihrer Kamera. Wenn Sie die Sonne teilweise hinter einem Objekt verstecken, wie im vorherigen Tipp beschrieben, werden Sie feststellen, dass ein minimaler Schritt zur Seite, ein leichtes Anheben oder Absenken der Kamera oder eine geringfügige Drehung das Ergebnis völlig verändern kann. Ein Flare, der in einer Position perfekt aussieht, kann sich nur wenige Zentimeter entfernt in einen unattraktiven Lichtfleck verwandeln.
Daher ist es absolut entscheidend, dass Sie sich bewegen und experimentieren. Bleiben Sie nicht an einer Stelle stehen und machen Sie nur ein oder zwei Fotos. Stehen Sie auf, gehen Sie herum, suchen Sie verschiedene Standpunkte. Legen Sie sich auf den Boden für eine niedrige Perspektive, suchen Sie eine erhöhte Position, gehen Sie näher heran oder weiter weg von Ihrem Motiv. Während Sie sich bewegen, schauen Sie ständig auf den Live-View-Bildschirm Ihrer Kamera (siehe Tipp 2!), um zu sehen, wie sich der Flare verändert. Machen Sie dabei nicht nur ein oder zwei Aufnahmen aus jeder vielversprechenden Position, sondern machen Sie eine Serie von Bildern. Machen Sie viele Fotos! Die digitale Fotografie ist kostengünstig, nutzen Sie diesen Vorteil. Machen Sie eine Aufnahme, bewegen Sie sich dann leicht und machen Sie eine weitere, dann wiederholen Sie das. Auch wenn Sie denken, Sie hätten den perfekten Flare getroffen, könnte die nächste Aufnahme, nur eine winzige Positionsänderung entfernt, noch besser sein. Je mehr Varianten Sie haben, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass Sie später bei der Bildauswahl den magischen Schuss finden, der Ihre kreative Vision am besten widerspiegelt. Seien Sie geduldig, seien Sie flexibel und schießen Sie reichlich.
6. Wählen Sie die beste Tageszeit für den gewünschten Effekt und die Lichtstimmung
Obwohl Sonneneruptionen theoretisch zu jeder Tageszeit eingefangen werden können, beeinflusst der Stand der Sonne am Himmel ganz erheblich die Art des Lichts, die Farbe des Flares und die allgemeine Stimmung Ihres Bildes. Die beliebteste und oft als ideal angesehene Zeit für das Fotografieren mit der Sonne ist die „Goldene Stunde“. Dies ist die relativ kurze Periode kurz nach Sonnenaufgang und kurz vor Sonnenuntergang.
Während der Goldenen Stunde steht die Sonne sehr niedrig am Horizont. Das Licht muss einen längeren Weg durch die Erdatmosphäre zurücklegen, wodurch die blauen Lichtanteile stärker gestreut werden und das Licht wärmer, weicher und goldener erscheint. In dieser Zeit ist das Licht weniger grell und der Kontrast ist geringer als mittags, was das Fotografieren direkt in die Sonne erleichtert und die Gefahr von Überbelichtung reduziert. Sonneneruptionen, die während der Goldenen Stunde entstehen, haben typischerweise einen warmen, gelben bis goldenen Farbton und können sehr ausgeprägt und malerisch sein, insbesondere wenn die Sonne teilweise hinter Landschaftselementen oder Objekten verschwindet.
Das Fotografieren um die Mittagszeit, wenn die Sonne am höchsten steht, ist deutlich anspruchsvoller. Das Licht ist hart, sehr hell und hat einen kühleren, bläulicheren Farbton. Um Sonneneruptionen einzufangen, müssen Sie die Kamera oft fast senkrecht nach oben richten, was die Komposition erschweren kann. Die Flares, die mittags entstehen, sind oft kleiner, intensiver und können einen kühleren Farbton haben. Die Gefahr von Überbelichtung ist hier am größten. Es ist schwieriger, Details in den Lichtern und Schatten gleichzeitig zu erhalten. Experimentieren Sie mit verschiedenen Tageszeiten, um zu sehen, wie sich das Licht und die Sonneneruptionen verändern, und finden Sie heraus, welche Zeit am besten zu der gewünschten Stimmung in Ihren Bildern passt.
| Tageszeit | Sonnenstand / Winkel | Lichtqualität | Charakteristik des Flares | Belichtungs-Herausforderung |
|---|---|---|---|---|
| Sonnenaufgang / Sonnenuntergang (Goldene Stunde) | Niedrig, flach am Horizont | Weich, warm (gelb/golden), diffuse Schatten | Warm (gelb/golden), oft groß, weich oder dramatisch je nach Blende | Geringer Kontrast, einfacher zu belichten |
| Mittag | Hoch am Himmel | Hart, hell, kühl (bläulich), harte Schatten | Kühl (bläulich), oft kleiner, intensiver, kann unstrukturiert wirken | Hoher Kontrast, schwieriger, Über- und Unterbelichtung zu vermeiden |
| Bewölkter Tag | Diffus, keine direkte Sonne sichtbar | Sehr weich, gleichmäßig, kaum Schatten | Keine oder sehr schwache, diffuse Flares (keine direkten Sonnenstrahlen) | Keine |
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