Welches war das Foto des Jahres im National Geographic 2015?

Nat Geo Foto des Jahres 2015: Ein seltener Tornado

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Jedes Jahr zieht der Fotowettbewerb von National Geographic Fotografen aus aller Welt an, die ihre besten Aufnahmen einreichen, in der Hoffnung, Anerkennung zu finden und den begehrten Titel "Foto des Jahres" zu gewinnen. Im Jahr 2015 gab es ein Bild, das die Jury besonders beeindruckte und die Aufmerksamkeit weltweit auf sich zog: die Aufnahme eines seltenen Naturphänomens, festgehalten in einem Moment dramatischer Schönheit und roher Kraft.

Diese Auszeichnung ist nicht nur eine Anerkennung für den Fotografen, sondern auch eine Würdigung der Fähigkeit, die Wunder und Herausforderungen unserer Welt in einem einzigen Rahmen zu erfassen. Das Foto des Jahres wird aus den Siegern verschiedener Kategorien ausgewählt und repräsentiert das Beste der eingereichten Werke in Bezug auf Wirkung, Komposition und Geschichte.

Welches war das Foto des Jahres im National Geographic 2015?
Den Hauptpreis gewann schließlich der Fotograf James Smart mit seinem bewegenden Bild eines riesigen Tornadotrichters in Colorado . Ein seltener und atemberaubender antizyklonischer Tornado landet auf offenem Ackerland und verfehlt in diesem Gewinnerbild von James Smart nur knapp ein Haus in der Nähe von Simla, Colorado.29. Dez. 2015

Das Foto des Jahres 2015: Ein seltener Tornado

Das herausragende Foto des Jahres 2015 wurde von James Smart aufgenommen. Es zeigt einen seltenen antizyklonischen Tornado, der über offenes Farmland in der Nähe von Simla, Colorado, zieht. Das Bild ist besonders eindrucksvoll, da der Wirbelsturm nur knapp ein Wohnhaus verfehlt und die immense Kraft der Natur in einem einzigen Bild bündelt. Die Szene wirkt fast unwirklich in ihrer Dramatik, mit dem gewaltigen Wirbel, der sich gegen den Himmel abhebt und Staub und Erde aufwirbelt.

Solche antizyklonischen Tornados sind ungewöhnlich; die meisten Tornados drehen sich gegen den Uhrzeigersinn. Die Aufnahme dieses seltenen Phänomens in dieser Klarheit und Komposition machte es zu einem sofortigen Favoriten.

Die Geschichte hinter der Aufnahme

James Smart schilderte den Moment der Aufnahme wie folgt: Der Tornado wurde langsam größer, als er Staub und Erde vom Farmland aufwirbelte. Er bewegte sich nicht sehr schnell, sodass wir näher herankamen, während er sich neben dem Haus fortbewegte, wie man auf dem Bild sehen kann. Dieses langsame Vorankommen gab ihnen die Möglichkeit, die Szene genau zu beobachten und den richtigen Zeitpunkt für die Aufnahme zu wählen.

Ein glücklicher Umstand war ihre Position. Als sie auf einer unbefestigten Straße in Colorado fuhren, befanden sie sich zufälligerweise westlich des Tornados. Dies bedeutete, dass das Motiv von vorne beleuchtet wurde (front-lit). Diese Beleuchtung half maßgeblich dabei, großartige Details im Bild einzufangen und sorgte für das perfekte Licht sowohl für den Himmel als auch für den Vordergrund. Die Frontalbeleuchtung hob die Textur des Tornados und des aufgewirbelten Materials hervor und verlieh dem Bild eine zusätzliche Tiefe und Klarheit, die bei anderer Beleuchtung vielleicht verloren gegangen wäre.

Anerkennung und Preis

Für seine außergewöhnliche Aufnahme erhielt James Smart ein Preisgeld von 10.000 US-Dollar. Zusätzlich wurde er zu einer Reise nach Washington, D.C. eingeladen, um am angesehenen National Geographic Photography Seminar im Hauptquartier von National Geographic teilzunehmen. Diese Auszeichnung würdigte nicht nur die technische Fähigkeit, sondern auch den Mut und das richtige Timing, um ein solch dramatisches Ereignis festzuhalten. Die Teilnahme an einem solchen Seminar bietet unschätzbare Möglichkeiten zum Austausch und zur Weiterbildung für professionelle Fotografen.

Sieger in der Kategorie "Places"

Neben dem Hauptpreis wurde auch die Kategorie "Places" (Orte) ausgezeichnet. Der erste Platz in dieser Kategorie ging an Francisco Mingorance für sein Foto von Phosphogips-Teichen in Spanien. Mingorance erklärte, dass er bei der Vorbereitung eines Berichts über den Rio Tinto in Spanien aus der Luft beschloss, die Phosphogips-Teiche einzubeziehen, die sich in den roten Marschgebieten befinden und deren radioaktive Einleitungen einen Teil des Marschlandes zerstört haben.

Als Umweltfotojournalist sah er es als seine Pflicht an, über diese Geschichte zu berichten, aber er wollte dies mit einem Bild tun, das allein durch seine Ästhetik die Aufmerksamkeit des Betrachters auf sich zieht. Er suchte nach einer Möglichkeit, die Umweltproblematik visuell eindringlich darzustellen, ohne auf schockierende Bilder angewiesen zu sein. Während eines Trainingsfluges in geringer Höhe fiel ihm dieses Bild wegen seiner Ähnlichkeit mit dem Einschlag eines Asteroiden auf dem grünen Wasser auf. Diese ungewöhnliche Perspektive und die leuchtenden, doch beunruhigenden Farben machten das Bild zu einem starken Statement.

Wie wird man Nat-Geo-Fotograf?
Sie verfügen in der Regel über 5–10 Jahre Erfahrung im Fotojournalismus bei anderen Zeitungen oder Zeitschriften und haben ihre Fähigkeiten auf Bereiche wie Wildtiere, Unterwasser-, Landschafts-, Porträt-, Kultur-, Geopolitik- und Luftbildfotografie spezialisiert.

Was die Jury suchte

Jessie Wender, eine der Jurymitglieder, gab Einblicke in den Auswahlprozess. Sie suchte nach Bildern, die sie überraschten und fesselten, die eine kreative Vision demonstrierten und sich wirklich von den anderen Einreichungen abhoben. Für die Jury war es wichtig, Fotos zu finden, die nicht nur technisch gut waren, sondern auch eine Geschichte erzählten oder eine neue Perspektive auf ein bekanntes Thema boten.

Die Jury suchte nach Aufnahmen, die sowohl in Bezug auf Ästhetik als auch auf das Thema überzeugend waren und gleichzeitig originell und einzigartig wirkten. Das bedeutet, dass die Bilder nicht nur schön anzusehen sein sollten, sondern auch eine tiefere Bedeutung hatten oder auf eine Weise aufgenommen wurden, die man so noch nicht gesehen hatte. Die Kombination aus einem seltenen Naturphänomen, der dramatischen Szene und der perfekten technischen Ausführung machte James Smarts Tornadofoto zu einem klaren Favoriten, der all diese Kriterien erfüllte.

Vergleich der Siegerbeiträge

Obwohl das Tornadofoto der Gesamtsieger war und Mingorances Bild in einer Kategorie gewann, zeigen beide die Vielfalt dessen, was National Geographic in der Fotografie schätzt: sowohl dramatische Naturphänomene als auch wichtige Geschichten über unseren Planeten und die Auswirkungen menschlichen Handelns.

FotografAuszeichnungMotivOrtPreisBesonderheit laut Text
James SmartFoto des Jahres 2015Antizyklonischer TornadoSimla, Colorado, USA10.000 USD + Reise nach D.C.Seltener Tornado, Frontalbeleuchtung, Nähe zum Haus
Francisco Mingorance1. Platz Kategorie "Places"Phosphogips-TeicheSpanien (nahe Rio Tinto)Nicht im Text genanntUmweltbotschaft, Ähnlichkeit mit Asteroideneinschlag

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Hier beantworten wir einige der häufigsten Fragen zum National Geographic Foto des Jahres 2015, basierend auf den uns vorliegenden Informationen:

Welches war das Foto des Jahres im National Geographic 2015?

Laut den uns vorliegenden Informationen war das Foto des Jahres 2015 im National Geographic der seltene antizyklonische Tornado in der Nähe von Simla, Colorado, aufgenommen von James Smart.

Wie wird man Nat-Geo-Fotograf?

Die bereitgestellten Informationen geben keine Auskunft darüber, wie man Fotograf für National Geographic wird. Der Text konzentriert sich ausschließlich auf den Fotowettbewerb des Jahres 2015 und die ausgezeichneten Bilder sowie die Kriterien der Jury.

Der National Geographic Fotowettbewerb zeigt jedes Jahr aufs Neue die beeindruckende Vielfalt und das Talent von Fotografen weltweit. Das Foto des Jahres 2015 von James Smart ist ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie ein einzelnes Bild sowohl die rohe Kraft der Natur als auch die Fähigkeit des Fotografen, den entscheidenden Moment festzuhalten, dokumentieren kann. Die Geschichten hinter den Bildern, wie die von Smart und Mingorance, bieten faszinierende Einblicke in die Motivation und die Umstände, unter denen solche preisgekrönten Aufnahmen entstehen.

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Andenmatten Soltermann

Hallo! Ich bin Andenmatten Soltermann, ein Schweizer Fotograf, der leidenschaftlich die Essenz der Welt durch seine Linse einfängt. Geboren und aufgewachsen in den majestätischen Schweizer Alpen, haben die deutsche Sprache und atemberaubende Landschaften meine kreative Vision geprägt. Meine Liebe zur Fotografie begann mit einer alten analogen Kamera, und seitdem widme ich mein Leben der Kunst, visuelle Geschichten zu erzählen, die berühren und verbinden.In meinem Blog teile ich praktische Tipps, Techniken und Erfahrungen, um dir zu helfen, deine fotografischen Fähigkeiten zu verbessern – egal, ob du ein neugieriger Anfänger oder ein erfahrener Profi bist. Von der Beherrschung des natürlichen Lichts bis hin zu Ratschlägen für wirkungsvolle Bildkompositionen ist es mein Ziel, dich zu inspirieren, die Welt mit neuen Augen zu sehen. Mein Ansatz verbindet Technik mit Leidenschaft, immer auf der Suche nach dem Funken, der ein Foto unvergesslich macht.Wenn ich nicht hinter der Kamera stehe, findest du mich auf Bergpfaden, auf Reisen nach neuen Perspektiven oder beim Genießen der Schweizer Traditionen, die mir so am Herzen liegen. Begleite mich auf dieser visuellen Reise und entdecke, wie Fotografie die Art und Weise, wie du die Welt siehst, verändern kann.

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