Der Traum von Unterwasserfotografie ist für viele faszinierend. Die Kombination aus eleganten Kleidern und der Schwerelosigkeit des Wassers kann zu ätherischen und atemberaubenden Ergebnissen führen. Doch die Realität ist oft komplex: Echte Unterwasseraufnahmen erfordern teure, speziell angefertigte Kameragehäuse oder weniger flexible Unterwasserkameras. Die Miete von Ausrüstung birgt Risiken, und die physische Anstrengung für Model und Fotograf ist nicht zu unterschätzen. All diese Hürden können entmutigend sein. Glücklicherweise bietet Photoshop eine leistungsstarke Alternative, um den Unterwasser-Look digital zu simulieren. Beachten Sie, dass dies ein fortgeschrittenes Tutorial ist, das einige Erfahrung in Photoshop voraussetzt.
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Die Vorbereitung: Fotografieren für den Unterwasser-Look
Der erste Schritt zur Erstellung einer realistischen Unterwassersimulation in Photoshop beginnt bereits bei der Aufnahme des Ausgangsmaterials. Die Art und Weise, wie Sie Ihr Model und die benötigten Elemente fotografieren, hat einen entscheidenden Einfluss auf das Endergebnis.

Hintergrund und Beleuchtung wählen
Fotografieren Sie Ihr Model vor einem möglichst einfarbigen Hintergrund, um das Freistellen in Photoshop zu erleichtern. Ein schwarzes Tuch ist oft ideal, da es der dunklen Farbe des Wassers, in die Sie das Model später einfügen, nahekommt. Unter Wasser ist das Licht unvorhersehbar und es gibt definitiv keine hellen Sonnenflecken. Daher ist es entscheidend, Ihr Model in diffusem Licht aufzunehmen. Ein schattiger Bereich im Freien, besonders gegen Abend, kann hierfür perfekt sein.
Kameraeinstellungen für das Model
Wählen Sie eine Blende, die eng genug ist (z.B. f/9), um Ihr gesamtes Model im Fokus zu haben. Sie können später im Bearbeitungsprozess bei Bedarf Unschärfe hinzufügen. Die Belichtungszeit sollte so gewählt werden, dass sie eine ganz leichte Bewegungsunschärfe erzeugt, aber nicht so stark, dass das Freistellen des Models erschwert wird (z.B. 1/160 Sekunde bei ISO 800).
Das Model vorbereiten und posieren
Widerstehen Sie der Versuchung, Ihr Model nass zu machen, es sei denn, ein Teil des Models wird später scheinbar aus dem Wasser ragen. In diesem Fall benetzen Sie nur den exponierten Teil. Für das Posing ist es hilfreich, Bewegungen zu simulieren, die dem Schweben ähneln. Anstatt nur auf einem Stuhl zu lehnen, wie bei einer Levitation, können Sprünge oder Posen in der Luft eine dynamischere und schwebendere Wirkung erzielen, die dem Unterwassergefühl näherkommt. Es kann auch nützlich sein, separate Aufnahmen von wehendem Haar oder flatternden Kleidern zu machen, falls Sie diese später in die Komposition einfügen möchten.
Die Elemente des Wassers fotografieren
Für die Wasserelemente wie die Wasseroberfläche und Blasen haben Sie verschiedene Optionen. Sie können diese in der Nachbearbeitung erstellen oder Stockfotos verwenden. Für ein authentischeres Ergebnis können Sie diese Elemente jedoch selbst fotografieren. Auch hier ist ein schwarzer Hintergrund hilfreich, um die Blasen später einfach per Mischmodus freizustellen. Füllen Sie eine Vase zur Hälfte mit Wasser und achten Sie darauf, dass die Oberfläche nicht zu viel Licht reflektiert. Fotografieren Sie zunächst die Wasserlinie und anschließend die Blasen, während Sie mehr Wasser in die Vase gießen.
Die Bearbeitung: Schritt für Schritt zum Unterwasserbild in Photoshop
Bevor Sie mit der Bearbeitung beginnen, ist es ratsam, viele echte Unterwasserfotos zu studieren, um ein Gefühl für das Aussehen und die Lichtverhältnisse zu bekommen. Diese Analyse hilft Ihnen zu bestimmen, welche Elemente Sie in Photoshop nachbilden müssen, um den Look zu replizieren. Zu den Schlüsselelementen gehören Blasen, eine Wasserlinie oder -oberfläche, Lichtstrahlen, eine Reflexion des Models, Lichtschimmer auf Kleidung und Haut, eine blaue Farbgebung mit mattierten Lichtern sowie Texturen zur Tiefenstaffelung des Wassers.
Den Hintergrund gestalten
Beginnen Sie damit, den Unterwasserhintergrund zu erstellen. Suchen Sie ein Unterwasserfoto mit ansprechenden Farben und öffnen Sie es in Ihrem Hauptdokument. Aktivieren Sie das Verlaufswerkzeug (G) und klicken Sie auf die Verlaufsleiste. Wählen Sie unter den Voreinstellungen 'Vordergrund zu Hintergrund'. Doppelklicken Sie auf den linken unteren Farbregler ('Stop'), um den Farbwähler zu öffnen. Halten Sie Alt/Opt gedrückt und klicken Sie auf eine helle Farbe im Beispielfoto, um sie auszuwählen, und bestätigen Sie mit OK. Doppelklicken Sie dann auf den rechten unteren Regler und nehmen Sie eine Schattenfarbe aus dem Beispielfoto auf. Bestätigen Sie alle Dialoge, bis Sie den Verlaufseditor verlassen haben. Ziehen Sie nun eine vertikale Linie von oben nach unten über Ihre Arbeitsfläche, sodass die hellere Farbe oben liegt. Stellen Sie sicher, dass die Option 'Umkehren' nicht aktiviert ist, falls das Ergebnis nicht wie gewünscht aussieht.
Die Wasseroberfläche erschaffen
Als Nächstes erstellen Sie den oberen Bereich des Wassers. Sie können hierfür Stockfotos (z.B. Wellen am Strand) verwenden und diese mit 'Bearbeiten' > 'Transformieren' > 'Verzerren' anpassen. Eine alternative Methode, die ein Tutorial beschreibt, ist die Erstellung der Wasseroberfläche von Grund auf.
Erstellen Sie eine neue Ebene und ziehen Sie mit dem Auswahlrechteck-Werkzeug (M) ein Rechteck, das etwa zwei Drittel der Größe Ihres Hauptdokuments einnimmt. Drücken Sie D, um Ihre Farbfelder auf die Standardfarben Schwarz und Weiß zurückzusetzen. Gehen Sie zu 'Filter' > 'Renderfilter' > 'Wolken'. Drücken Sie Strg/Cmd + T, um die Freie Transformation zu aktivieren, und ziehen Sie die Kanten des Rechtecks bis an die Ränder Ihres Dokuments.
Gehen Sie nun zu 'Filter' > 'Filtergalerie' > 'Künstlerisch' > 'Plastikfolie'. (Falls die Filtergalerie ausgegraut ist, müssen Sie möglicherweise zuerst Ihr Bild von 16 auf 8 Bit pro Kanal ändern unter 'Bild' > 'Modus'). Stellen Sie die Schieberegler auf Werte wie 14, 3 und 11 ein und bestätigen Sie mit OK. Gehen Sie anschließend zu 'Bearbeiten' > 'Transformieren' > 'Verzerren' und ziehen Sie die Ankerpunkte so, dass die Form einer Wellenlinie ähnelt. Ändern Sie den Mischmodus der Ebene auf 'Linear Dodge'. Fügen Sie eine Ebenenmaske hinzu und verwenden Sie einen weichen Pinsel, um harte Kanten zu entfernen. Erstellen Sie eine Gradationskurven-Ebene oberhalb der Wasseroberflächen-Ebene und gruppieren Sie sie (Alt/Opt + Klick zwischen den Ebenen), um sie nur auf die darunterliegende Ebene anzuwenden. Verwenden Sie die Gradationskurven, um die Ebene abzudunkeln und an Ihren Hintergrund anzupassen.

Lichteffekte im Wasser
Konvertieren Sie Ihre Wassereffekt-Ebene in ein Smart-Objekt (Rechtsklick auf die Ebene im leeren Bereich und 'In Smart-Objekt konvertieren' wählen). Gehen Sie dann zu 'Filter' > 'Renderfilter' > 'Beleuchtungseffekte' und fügen Sie einen kleinen Scheinwerfer zu einem Bereich des Wassers hinzu. Spielen Sie mit den Schiebereglern und den Griffen des Lichts, um den gewünschten Effekt und die gewünschte Form zu erzielen. Bestätigen Sie mit OK. Da es manchmal schwierig ist, das Endergebnis vorherzusehen, ist es ratsam, Beleuchtungseffekte als Smart Filter anzuwenden, damit Sie die Einstellungen bei Bedarf jederzeit ändern können.
Das Subjekt platzieren
Zu diesem Zeitpunkt sollten Sie sicherstellen, dass Ihr Model perfekt freigestellt ist. Platzieren Sie die Ebene des Models nun über diesen Effekten.
Lichtstrahlen hinzufügen
Erstellen Sie eine neue Ebene und wählen Sie mit dem Auswahlrechteck-Werkzeug die obere Hälfte des Bildes aus. Drücken Sie D, um die Farbfelder auf Standard zurückzusetzen, und gehen Sie erneut zu 'Filter' > 'Renderfilter' > 'Wolken'. Gehen Sie als Nächstes zu 'Bild' > 'Korrekturen' > 'Schwellenwert' und verwenden Sie die Standardeinstellung oder passen Sie sie leicht an. Bestätigen Sie mit OK. Drücken Sie Strg/Cmd + D, um die Auswahl aufzuheben. Gehen Sie nun zu 'Filter' > 'Weichzeichnungsfilter' > 'Strahlungsunschärfe'. Stellen Sie den Betrag auf 100 ein. Wählen Sie 'Zoom' und 'Beste' und ziehen Sie den Mittelpunkt an den oberen Rand des Feldes. Bestätigen Sie mit OK. Drücken Sie Strg/Cmd + F mehrmals, um den Effekt zu wiederholen und zu verstärken. Ändern Sie den Mischmodus der Ebene auf 'Weiches Licht' und reduzieren Sie die Deckkraft auf etwa 50 %. Verwenden Sie Strg/Cmd + T und verschieben Sie die Strahlen so, dass sie scheinbar von dem Scheinwerfer ausgehen, den Sie zuvor erstellt haben. Fügen Sie eine Ebenenmaske hinzu und verwenden Sie einen weichen Pinsel, um die Strahlen dort auszublenden, wo sie nicht gewünscht sind.
Die Reflexion erzeugen
Die Erstellung einer realistischen Reflexion des Models kann knifflig sein. Ein Ansatz ist es, die Ebene des Models zu duplizieren und sie in ein Smart-Objekt zu konvertieren ('Filter' > 'Für Smartfilter konvertieren'). Gehen Sie dann zu 'Bearbeiten' > 'Transformieren' > 'Vertikal spiegeln'. Verwenden Sie 'Bearbeiten' > 'Transformieren', um die Reflexion an die gewünschte Position zu verschieben, und ziehen Sie den oberen mittleren Griff nach unten, um sie etwas gestaucht erscheinen zu lassen. Nach Experimenten mit verschiedenen Filtern in Photoshop erzielt man gute Ergebnisse mit 'Filter' > 'Verzerren' > 'Welle'. Spielen Sie mit den Schiebereglern, bis Sie ein passendes Ergebnis erhalten. Da dies als Smart Filter angewendet wird, können Sie die Einstellungen jederzeit anpassen.
Lichtschimmer simulieren
Um Lichtschimmer zu erzeugen, erstellen Sie eine neue Ebene und füllen Sie diese mit Schwarz. Gehen Sie dann zu 'Filter' > 'Rauschfilter' > 'Rauschen hinzufügen'. Wählen Sie 'Gaußsche Normalverteilung' und 'Monochromatisch' und stellen Sie den Betrag auf etwa 35 % ein. Gehen Sie nun zu 'Filter' > 'Verpixelungsfilter' > 'Kristallisieren' und setzen Sie die Zellengröße auf 160. Dies ähnelt der Methode zur Schneeerzeugung. Gehen Sie jetzt zu 'Filter' > 'Stilisierungsfilter' > 'Kanten finden'. Drücken Sie Strg/Cmd + I, um die Ebene zu invertieren. Wählen Sie 'Filter' > 'Verzerren' > 'Welle' und stellen Sie den Wert auf etwa 300 ein. Wenden Sie dann 'Filter' > 'Weichzeichnungsfilter' > 'Gaußscher Weichzeichner' nur sehr leicht an, um die Kanten etwas weicher zu machen. Ändern Sie den Mischmodus auf 'Negativ Multiplizieren' (Screen). Zoomen Sie aus Ihrem Dokument heraus und drücken Sie Strg/Cmd + T, um diese Ebene zu vergrößern. Gruppieren Sie diese Ebene mit dem Model (Clipping-Maske), ändern Sie die Deckkraft auf 60 % und maskieren Sie die Bereiche aus, in denen der Schimmer nicht erscheinen soll.
Blasen integrieren
Fotografierte Blasen können einfach mit dem Mischmodus 'Negativ Multiplizieren' (Screen) hinzugefügt werden. Gruppieren Sie eine Tonwertkorrektur-Ebene mit den Blasen, um verbliebenen Hintergrund zu entfernen. Alternativ können Sie auch spezielle Blasen-Pinsel verwenden, um Blasen zu erzeugen.
Farbanpassung und Toning
Verwenden Sie mehrere Gradationskurven-Ebenen, die mit der Model-Ebene gruppiert sind, um bläuliche oder grünliche Farbtöne einzuführen, die zum Unterwasser-Look passen. Dunkeln Sie den unteren Teil des Körpers des Models ab. Entsättigen Sie die Hauttöne leicht und ziehen Sie die Lichter nach unten, um sie etwas zu mattieren. Ein nützlicher Tipp ist, die Deckkraft der Model-Ebene auf etwa 95 % zu reduzieren, sodass der Hintergrund ganz leicht durchscheint und die Farben des Models subtil an die Szene angepasst werden.
Texturen für Tiefe
Das Hinzufügen von Texturen ist optional, kann aber der Szene mehr Tiefe verleihen, wenn sie zu flach wirkt. Verschiedene Bokeh-Texturen oder zusätzliche, das gesamte Bild beeinflussende Farbanpassungen können helfen, dem Wasser mehr Dimension zu geben.
Nach all diesen Schritten ist die Bearbeitung abgeschlossen. Es ist zweifellos viel Arbeit, aber je mehr Mühe Sie investieren, desto realistischer wird Ihr Endergebnis sein. Und keine einzige Kamera wurde dabei beschädigt.

Vergleich: Echte vs. simulierte Unterwasserfotografie
| Merkmal | Echte Unterwasserfotografie | Simulierte Unterwasserfotografie (Photoshop) |
|---|---|---|
| Kosten | Sehr hoch (Ausrüstung, Miete) | Gering (Software, ggf. Stockfotos) |
| Aufwand (Shooting) | Sehr hoch (physisch anstrengend, Logistik) | Gering (Model vor Hintergrund, Elemente) |
| Ausrüstung | Spezielle, teure Gehäuse/Kameras | Standard-Kamera, Computer mit Photoshop |
| Kontrolle | Begrenzt (Licht, Bedingungen) | Sehr hoch (jedes Element steuerbar) |
| Flexibilität | Gering (Posing, Wiederholung) | Sehr hoch (Elemente austauschen, anpassen) |
| Ergebnisrealismus | Potenziell sehr hoch, aber schwierig zu erreichen | Kann sehr hoch sein, erfordert Geschick |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Muss ich meine eigenen Elemente fotografieren?
Nein, Sie können auch Stockfotos oder Pinsel (z.B. für Blasen) verwenden, aber das Fotografieren eigener Elemente kann zu einem einzigartigeren Ergebnis führen und gibt Ihnen mehr Kontrolle über das Aussehen.
Ist dieses Tutorial für Anfänger geeignet?
Wie im Text erwähnt, handelt es sich um ein fortgeschrittenes Tutorial. Viele Schritte erfordern gute Kenntnisse in Photoshop, insbesondere im Umgang mit Ebenen, Ebenenmasken, Mischmodi und Filtern.
Warum sollte ich Smart-Objekte verwenden?
Die Konvertierung von Ebenen in Smart-Objekte ermöglicht die nicht-destruktive Anwendung von Filtern (Smart Filter). Das bedeutet, Sie können die Einstellungen der Filter jederzeit anpassen, ohne die ursprünglichen Pixel der Ebene dauerhaft zu verändern. Dies ist sehr nützlich für Effekte wie Beleuchtung oder Wellen.
Meine Filtergalerie ist ausgegraut. Was tun?
Stellen Sie sicher, dass Ihr Bild nicht im 16-Bit-Modus ist. Viele Filter, insbesondere die in der Filtergalerie, funktionieren nur mit 8-Bit-Bildern. Gehen Sie zu 'Bild' > 'Modus' und wählen Sie '8 Bits/Kanal'. Dies sollte die Filtergalerie aktivieren.
Wie wichtig ist das Ausgangsfoto des Models?
Das Ausgangsfoto des Models ist von entscheidender Bedeutung für die Glaubwürdigkeit des Endergebnisses. Das Model sollte gut freigestellt sein und vor allem in diffusem Licht fotografiert werden, um harte Schatten zu vermeiden, die unter Wasser unnatürlich wären. Eine Pose, die Bewegung oder Schweben suggeriert, unterstützt ebenfalls den realistischen Unterwasser-Look. Die Farbanpassung im Nachhinein wird einfacher, wenn die Lichtverhältnisse im Ausgangsbild bereits passend sind.
Beispiele aus der Praxis: 'Rosewater' und 'I Tried to Drown my Sorrows'
Die Posen für die Beispielbilder 'Rosewater' und 'I Tried to Drown my Sorrows' wurden im Garten des Autors aufgenommen, wobei ein einfaches Kleid verwendet wurde, das für wenig Geld erworben wurde. Der Prozess zur Erstellung dieser Bilder illustriert die Flexibilität der Photoshop-Methode.
'I Tried to Drown my Sorrows' begann mit der Idee, einen bestimmten Stil zu imitieren, aber durch einen glücklichen Zufall, als ein Foto einer Vase für Blasen geöffnet wurde, sah das Model im Glas großartig aus. Dieses Bild entwickelte ein Eigenleben und konnte sehr schnell fertiggestellt werden.
Für 'Rosewater' wurde zunächst einem Video-Tutorial gefolgt. Das Ergebnis in bläulich-grünen Tönen gefiel, und diese Farbgebung wurde beibehalten. Es war geplant, schwimmende Blumen hinzuzufügen, wofür Miniaturrosen in einer Vase fotografiert wurden. Allerdings stellte sich heraus, dass Rosen schwimmen, sodass sie mit einer Gartengabel unter Wasser gedrückt werden mussten. Trotz ihrer geringen Größe wirkten die Rosen im Endergebnis immer noch zu groß, was die Illusion der Unterwasserszene etwas beeinträchtigte. Dennoch gefiel das Aussehen, und das Endergebnis wurde als zufriedenstellend empfunden.
Diese Beispiele zeigen, dass der kreative Prozess oft unerwartete Wendungen nehmen kann und dass auch bei kleinen Unvollkommenheiten ein ansprechendes Ergebnis erzielt werden kann.
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