How many megapixels is the BlackBerry Passport camera?

BlackBerry Passport: Das Quadrat-Smartphone

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In einer Zeit, in der die Smartphone-Welt von rechteckigen Touchscreen-Geräten dominiert wurde, wagte BlackBerry im Jahr 2014 einen kühnen Schritt und präsentierte ein Gerät, das sich fundamental von der Masse abhob: das BlackBerry Passport. Dieses Phablet, inspiriert von der Form eines Reisepasses, wurde speziell für Geschäftsanwender konzipiert und sollte die Produktivität auf ein neues Level heben. Mit seinem einzigartigen quadratischen Display und der kompakten physischen Tastatur war das Passport nicht nur ein Telefon, sondern ein Statement.

Geboren für die Produktivität: Design und Formfaktor

Das auffälligste Merkmal des BlackBerry Passport ist zweifellos sein quadratisches Display. Mit einer Diagonale von 4,5 Zoll und einer Auflösung von 1440x1440 Pixeln bot es eine ungewöhnlich große Fläche für die Anzeige von Inhalten, die auf Produktivität ausgerichtet waren. BlackBerry argumentierte, dass dieses Format ideal sei, um Dokumente zu bearbeiten, Tabellen zu prüfen, architektonische Pläne oder Röntgenbilder zu betrachten und Webseiten effizienter zu durchsuchen. Das Unternehmen betonte, dass das breitere Display die Anzeige von bis zu 60 Zeichen pro Textzeile ermöglichte, was dem empfohlenen Maß für gedruckte Bücher (etwa 66 Zeichen pro Zeile) nahekam.

How do I connect my BlackBerry Passport to my computer?
With the device powered on, insert the microUSB end of the microUSB cable into the port on the bottom of the device. Insert the USB end of the microUSB cable into an open port on the PC. Click Start. Click Computer.

Neben dem Display war die physische Tastatur ein zentrales Element des Designs. Obwohl sie kompakter war als bei früheren BlackBerry-Modellen und nur drei Reihen sowie eine kleine Leertaste in der Mitte der untersten Reihe besaß, bot sie eine einzigartige Funktionalität: Die Tastatur war berührungsempfindlich. Sie konnte als Touchpad verwendet werden, um durch Listen zu scrollen, Text auszuwählen, Wörter zu löschen oder Vorschläge zur Autovervollständigung zu nutzen. Funktionen, die früher auf einer vierten Tastenreihe zu finden waren (wie Symbole oder die Shift-Taste), wurden über eine kontextsensitive Leiste auf dem Bildschirm zugänglich gemacht.

Das gesamte Design, das sich an einem internationalen Reisepass orientierte, sollte ein „vertrautes und universelles Symbol für Mobilität“ hervorrufen. Das Gerät besaß einen Stahlrahmen und eine Rückseite aus mattem Kunststoff. Trotz des robusten und hochwertigen Designs war der Formfaktor des Passports Gegenstand gemischter Kritiken. Während das Design an sich gelobt wurde, fanden viele die breiten Abmessungen des Geräts unhandlich und schwierig, es einhändig zu bedienen oder bequem in einer Tasche zu tragen.

Technische Spezifikationen und Leistung

Unter der Haube war das BlackBerry Passport gut ausgestattet, um den Anforderungen von „Power Professionals“ gerecht zu werden. Es wurde von einem Quad-Core Qualcomm Snapdragon 801 Prozessor mit 2,2 GHz angetrieben und verfügte über großzügige 3 GB RAM. Der interne Speicher betrug 32 GB und konnte erweitert werden, was für die Speicherung von Dokumenten und Medien ausreichend Platz bot.

Ein weiteres wichtiges Merkmal war der nicht austauschbare 3450 mAh Akku, der für mindestens 30 Stunden gemischte Nutzung ausgelegt war. Dies entsprach dem Fokus auf Produktivität und Mobilität, da Nutzer nicht ständig nach einer Steckdose suchen mussten.

Interessanterweise gab es mehrere Revisionen des Geräts mit internen Unterschieden, insbesondere bei der Display-Hintergrundbeleuchtung und den Audioverstärkern. Die Sensoren, darunter ein LSM303D E-Kompass, ein VL6180 Näherungssensor und ein L3GD20 3-Achsen-Gyroskop, stammten von STMicroelectronics, die Verdrahtung unterschied sich jedoch zwischen den Revisionen.

Während Telefongesprächen konnte das Passport Umgebungsgeräusche über ein Mikrofon in der Hörmuschel messen und die Gesprächslautstärke automatisch anpassen, eine nützliche Funktion in geschäftigen Umgebungen.

Die Kamera: Mehr als nur ein Business-Tool?

Auch wenn das Hauptaugenmerk auf Produktivität lag, verfügte das BlackBerry Passport über eine durchaus passable Kameraausstattung für die damalige Zeit. Es war mit einer 13-Megapixel-Hauptkamera auf der Rückseite ausgestattet, die über optische Bildstabilisierung (OIS) verfügte. Dies war ein wichtiges Feature für schärfere Fotos, insbesondere bei schlechten Lichtverhältnissen oder wenn das Gerät nicht ganz ruhig gehalten werden konnte. Die Hauptkamera konnte Videos in 1080p-Auflösung mit bis zu 60 Bildern pro Sekunde aufnehmen.

Die Frontkamera für Videotelefonie oder Selfies bot eine Auflösung von 2 Megapixeln und nahm Videos in 720p auf.

Die Kamera-App war relativ unkompliziert, bot aber die wichtigsten Modi wie Normal, Time Shift, Burst und Panorama. Standardmäßig nahm die Kamera quadratische Bilder mit 3120 x 3120 Pixeln auf, was einem Beschnitt des vollen 4:3-Sensors (4160 x 3120 Pixel) entsprach. Für die maximale Auflösung wurde empfohlen, im 4:3-Modus zu fotografieren. Es gab auch einen 16:9-Modus, der ebenfalls beschnitten war.

Die Bildqualität wurde als gut in Bezug auf Kontrast und Belichtung beschrieben, mit einem guten Dynamikumfang. Allerdings neigte die Kamera dazu, Farben zu übersättigen, um einen „druckvolleren“ Look zu erzielen. Dies führte zwar zu lebendigeren Szenen, konnte aber auch zu erhöhtem Rauschen im Bild führen. Die Nachbearbeitung versuchte, dies mit einem Entrauschungsfilter zu kompensieren, was jedoch feinere Details zu einem „Ölgemälde“-ähnlichen Effekt verschmieren konnte.

How old is BlackBerry Passport?
BlackBerry PassportManufacturerBlackBerry LimitedFirst releasedSeptember 24, 2014RelatedBlackBerry ClassicCompatible networksGSM, UMTS (including HSPA+), LTEForm factorCandy bar smartphone

Nahaufnahmen zeigten oft das gleiche Muster aus Rauschen und verschmierten Details bei voller Auflösung, wiesen aber keine geometrische Verzerrung oder Weichheit in den Ecken auf.

HDR-Fotos lieferten inkonsistente Ergebnisse, konnten aber, wenn sie gut gelangen, mehr Details, insbesondere in Schattenbereichen, offenbaren. Panorama-Aufnahmen funktionierten gut, ohne sichtbare Probleme beim Stitching.

Die Videoqualität entsprach weitgehend der Fotoqualität, mit akkuratem Kontrast und Belichtung, aber ebenfalls übersättigten Farben. Bei niedrigerer Auflösung waren die Auswirkungen des Rauschens weniger sichtbar. Die 1080p-Videos (30fps und 60fps) wurden als MP4-Dateien mit einer Bitrate von 15,5 Mbps gespeichert. Der Ton wurde in Stereo mit einer Bitrate von 192 Kbps und einer Abtastrate von 48 kHz aufgenommen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Kamera des BlackBerry Passport trotz einiger Schwächen bei der Farbdarstellung und Detailverarbeitung eine solide Leistung für ein Gerät bot, dessen Hauptzweck die Produktivität war. Die optische Bildstabilisierung und die Möglichkeit, Videos mit 60fps aufzunehmen, waren definitiv Pluspunkte.

Software und Ökosystem: BlackBerry 10.3

Das BlackBerry Passport wurde mit BlackBerry 10.3 ausgeliefert, der damals neuesten Version des Betriebssystems von BlackBerry. Diese Version brachte eine überarbeitete Benutzeroberfläche, einen persönlichen digitalen Assistenten namens BlackBerry Assistant und eine Reihe weiterer neuer Funktionen mit sich.

Ein entscheidender Schritt zur Verbesserung der App-Auswahl war die Integration des Amazon Appstore neben dem hauseigenen BlackBerry World Store für native Anwendungen. Dies ermöglichte es Nutzern, Android-Apps direkt auf dem Passport auszuführen und sollte das chronische Problem der App-Lücke auf der BlackBerry-Plattform mildern. Allerdings waren nicht alle Android-Apps optimal für das quadratische Display des Passports optimiert, was insbesondere bei Spielen zu Problemen führen konnte.

Die Rezeption der Software war ebenfalls gemischt. Während die Benutzeroberfläche und einige neue Features gelobt wurden, wurde die Lernkurve des Betriebssystems und gelegentliche Leistungsprobleme trotz der leistungsstarken Hardware kritisiert. Einige fanden die Bedienung als „ungeschickt“ und hinderlich für die Produktivität, obwohl das OS an sich für seine Multitasking-Fähigkeiten und den hervorragenden E-Mail-Client (BlackBerry Hub) bekannt war.

Die Evolution: Das BlackBerry Passport Silver Edition

Im August 2015, weniger als ein Jahr nach der Einführung des Originals, stellte BlackBerry eine überarbeitete Version vor: das BlackBerry Passport Silver Edition. Obwohl es intern nur geringfügige Änderungen gab, lag der Fokus bei dieser Version auf einer Verbesserung der Haptik und Optik.

Das Silver Edition zeichnete sich durch ein silbernes Metallgehäuse mit abgerundeten unteren Ecken aus, im Gegensatz zum kantigeren Design des Originals. Die Rückseite war gemustert und gummiert, um die Griffigkeit zu verbessern. Auch die Tastatur wurde überarbeitet und als „glatter“ beschrieben, mit einer größeren „Kinn“-Partie darunter. Diese Änderungen sollten dem Gerät ein hochwertigeres Gefühl verleihen, die Antennenleistung verbessern und das allgemeine Gefühl und die Leistung des Geräts optimieren.

Obwohl es nur eine Revision des bestehenden Modells war, wurde die Silver Edition mit besonderer Aufmerksamkeit eingeführt, fast wie ein neues Gerät. Es kam zunächst in Nordamerika auf den Markt und expandierte später auch in Teile Europas.

Markt und Rezeption

Das BlackBerry Passport wurde am 24. September 2014 offiziell vorgestellt. Die ersten Verkaufszahlen waren vielversprechend: In den ersten zwei Tagen nach der Einführung wurden 200.000 Geräte verkauft, und der Vorbestellungsbestand auf den Websites von Amazon und BlackBerry war innerhalb von 10 Stunden ausverkauft. Dies zeigte, dass es eine Nachfrage nach BlackBerries Rückkehr zum Business-Segment und nach ungewöhnlichen Formfaktoren gab.

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BlackBerry PassportManufacturerBlackBerry LimitedFirst releasedSeptember 24, 2014RelatedBlackBerry ClassicCompatible networksGSM, UMTS (including HSPA+), LTEForm factorCandy bar smartphone

Die allgemeine Rezeption war, wie bereits erwähnt, gemischt. Kritiker lobten die Qualität des Designs, des Displays und der Tastatur für die Erfüllung der Business-Ziele von BlackBerry. Das Display wurde für die Optimierung des Lesens und Bearbeitens von Dokumenten gelobt, die Tastatur für ihre gute Qualität und die einzigartigen Touch-Gesten.

Die Hauptkritikpunkte konzentrierten sich jedoch immer wieder auf den ungewöhnlichen Formfaktor. Die Breite des Geräts machte es im Vergleich zu anderen Phablets der Zeit (wie dem Samsung Galaxy Note 4 oder dem iPhone 6 Plus) unhandlich und schwierig, es in einer Tasche zu tragen oder einhändig zu bedienen. Auch die Tastatur wurde von einigen für ihr ungewohntes Layout im Vergleich zu früheren BlackBerrys kritisiert, obwohl ihre Qualität anerkannt wurde.

Die Software, BlackBerry 10.3, wurde für ihr überarbeitetes Erscheinungsbild und die Integration des Amazon Appstore gelobt, stand aber wegen ihrer Lernkurve und gelegentlicher Leistungsprobleme in der Kritik. Einige Tester fragten sich, ob ein solch spezialisiertes Gerät, das möglicherweise ein Zweittelefon neben einem herkömmlichen Smartphone erforderte, in der Praxis wirklich sinnvoll sei.

Häufig gestellte Fragen zum BlackBerry Passport

Wie alt ist das BlackBerry Passport?

Das BlackBerry Passport wurde am 24. September 2014 offiziell veröffentlicht. Seit diesem Datum sind also über 9 Jahre vergangen (Stand 2024).

Wie viele Megapixel hat die Kamera des BlackBerry Passport?

Das BlackBerry Passport verfügt über eine 13-Megapixel-Hauptkamera auf der Rückseite und eine 2-Megapixel-Kamera auf der Vorderseite.

Was ist das Besondere am Display des BlackBerry Passport?

Das Display ist quadratisch und misst 4,5 Zoll diagonal mit einer Auflösung von 1440x1440 Pixeln. Es wurde für die bessere Anzeige von Dokumenten und Webseiten konzipiert.

Hat das BlackBerry Passport eine physische Tastatur?

Ja, das BlackBerry Passport hat eine kompakte, dreireihige physische Tastatur, die auch als Touchpad für Gestenbedienung genutzt werden kann.

Was ist die BlackBerry Passport Silver Edition?

Die Silver Edition ist eine überarbeitete Version des Originals, die im August 2015 veröffentlicht wurde. Sie verfügt über ein silbernes Metallgehäuse, abgerundete untere Ecken und eine verbesserte Griffigkeit und Tastatur.

Fazit

Das BlackBerry Passport bleibt ein faszinierendes Kapitel in der Smartphone-Geschichte. Als kühner Versuch, den Markt für Geschäftsanwender mit einem radikal anderen Design zurückzugewinnen, zeigte es BlackBerries Bereitschaft, Risiken einzugehen. Sein einzigartiges quadratisches Display und die innovative Tastatur waren echte Alleinstellungsmerkmale, die von vielen, die Wert auf Produktivität legten, geschätzt wurden. Die integrierte Kamera mit 13MP und OIS bot solide Fotofunktionen, auch wenn sie nicht im Fokus des Marketings stand.

Trotz anfänglicher Verkaufserfolge und Lob für bestimmte Aspekte, wie das Display und die Verarbeitung, stand der ungewöhnliche Formfaktor letztlich im Weg einer breiteren Akzeptanz. Das Passport war ein Nischenprodukt für eine spezifische Zielgruppe. Es verkörperte BlackBerries Vision eines Produktivitätsgeräts in einer Welt, die sich zunehmend in Richtung All-Touch-Rechtecke bewegte. Auch wenn es den Niedergang von BlackBerry als Smartphone-Hersteller nicht aufhalten konnte, bleibt das Passport ein bemerkenswertes und unvergessliches Gerät, das zeigt, dass es auch abseits der ausgetretenen Pfade spannende Innovationen gab.

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Andenmatten Soltermann

Hallo! Ich bin Andenmatten Soltermann, ein Schweizer Fotograf, der leidenschaftlich die Essenz der Welt durch seine Linse einfängt. Geboren und aufgewachsen in den majestätischen Schweizer Alpen, haben die deutsche Sprache und atemberaubende Landschaften meine kreative Vision geprägt. Meine Liebe zur Fotografie begann mit einer alten analogen Kamera, und seitdem widme ich mein Leben der Kunst, visuelle Geschichten zu erzählen, die berühren und verbinden.In meinem Blog teile ich praktische Tipps, Techniken und Erfahrungen, um dir zu helfen, deine fotografischen Fähigkeiten zu verbessern – egal, ob du ein neugieriger Anfänger oder ein erfahrener Profi bist. Von der Beherrschung des natürlichen Lichts bis hin zu Ratschlägen für wirkungsvolle Bildkompositionen ist es mein Ziel, dich zu inspirieren, die Welt mit neuen Augen zu sehen. Mein Ansatz verbindet Technik mit Leidenschaft, immer auf der Suche nach dem Funken, der ein Foto unvergesslich macht.Wenn ich nicht hinter der Kamera stehe, findest du mich auf Bergpfaden, auf Reisen nach neuen Perspektiven oder beim Genießen der Schweizer Traditionen, die mir so am Herzen liegen. Begleite mich auf dieser visuellen Reise und entdecke, wie Fotografie die Art und Weise, wie du die Welt siehst, verändern kann.

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