Hat das iPhone eine Wärmebildkamera?

Smartphones mit integrierter Wärmebildkamera

Rating: 4.9 (7921 votes)

Outdoor-Smartphones heben sich nicht nur durch ihre robuste Bauweise und den Schutz vor Wasser und Staub von herkömmlichen Smartphones ab. Sie integrieren oft auch innovative Zusatzfunktionen, die in alltäglichen oder professionellen Situationen einen echten Mehrwert bieten können. Neben besonders großen Akkus mit Kapazitäten von über 10.000 mAh, Nachtsichtkameras oder Laser-Messgeräten ist die Wärmebildkamera ein solches spannendes Feature, das in immer mehr Modellen zu finden ist. Während einfache Infrarot-Wärmebildkameras als separates Gerät oft mindestens 200 Euro kosten, ist diese Funktion bei bestimmten Outdoor-Smartphones direkt integriert, was sie zu einem attraktiven Gesamtpaket macht.

Interessanterweise ziehen sich große Smartphone-Hersteller wie Samsung, Apple und Huawei aus dem Nischenmarkt der Outdoor-Smartphones weitgehend zurück. Dies eröffnet kleineren Anbietern wie Oukitel, Ulefone, Cubot, Blackview, Doogee und IIIF150 die Möglichkeit, sich mit innovativen Geräten zu positionieren und spezielle Funktionen wie die Wärmebildkamera anzubieten.

Kann ein Telefon Wärmebilder erkennen?
Smartphones mit Wärmebildkameras könnten nützliche Thermometer sein. Da die Wärmebildkamera von Guideir verschiedene Wärmeveränderungen erfassen kann, eignet sie sich auch zur Erkennung erhöhter Körpertemperaturen.

Die Meinungen über die Integration von Wärmebildkameras in Smartphones sind geteilt. Einerseits treiben sie den Preis der Geräte in die Höhe, was unter anderem an den vergleichsweise geringen Stückzahlen der benötigten Sensoren liegt. Andererseits argumentieren Befürworter, dass sie im Alltag einen echten Mehrwert bieten und in vielen Situationen äußerst nützlich sein können. Letztendlich haben Nutzer bei der breiten Produktpalette die Wahl, ob sie ein Modell mit oder ohne diese spezielle Kamera bevorzugen. Hersteller wie Ulefone bieten sogar Varianten desselben Modells sowohl mit als auch ohne Wärmebildkamera an, wobei die "T"-Variante (für Thermal) die entsprechende Funktion integriert.

Wie funktioniert eine Wärmebildkamera im Smartphone?

Die Funktionsweise einer Wärmebildkamera basiert auf der Nutzung eines Infrarotsensors. Dieser Sensor ist in der Lage, die thermische Strahlung (Wärme) von Körpern oder Gegenständen zu erfassen und diese Information in ein Bild umzuwandeln. Das resultierende Bild zeigt nicht die Originalfarben der Objekte, sondern visualisiert die verschiedenen Temperaturbereiche. Wärmere Bereiche werden typischerweise in anderen Farben dargestellt als kältere. Ein großer Vorteil dieser Technologie ist, dass sie kein Umgebungslicht benötigt, um ein Bild zu erzeugen. Sie "sieht" Wärme, was sie ideal für den Einsatz bei Dunkelheit macht.

Die Technologie für die Wärmebildkameras in den meisten Outdoor-Smartphones stammt häufig vom US-amerikanischen Unternehmen FLIR Systems. FLIR ist bekannt für seine Wärmebildkameras, die in einer Vielzahl von industriellen und professionellen Anwendungen eingesetzt werden, beispielsweise auch beim Militär. Für den Einsatz in Smartphones werden verkleinerte und in der Regel etwas weniger leistungsstarke Versionen dieser Sensoren verwendet. Neben FLIR setzen einige Hersteller, insbesondere Doogee und IIIF150, auch auf Wärmebildkameras des chinesischen Unternehmens Infiray. Ein weiterer aufstrebender Hersteller ist Thermo Fisher Scientific, dessen ThermoVue-Technologie im neuen Ulefone Armor 25T Pro (Ankündigung) zum Einsatz kommen soll und eine verbesserte Leistung in Bezug auf Aktualisierungsrate und Reichweite verspricht.

Vorteile und Anwendungsgebiete von Wärmebildkameras in Outdoor-Smartphones

Die Integration einer Wärmebildkamera erweitert die Einsatzmöglichkeiten eines Smartphones erheblich. Hier sind einige der wichtigsten Vorteile und Anwendungsgebiete:

  • Temperaturmessung: Die Kamera ermöglicht die berührungslose Messung der Oberflächentemperatur von Objekten und Umgebungen. Dies ist vielseitig einsetzbar. Beim Wandern oder Camping kann man beispielsweise die Temperatur von Kochflächen oder Flüssigkeiten überprüfen. Im Gebäudebereich ist es ein wertvolles Werkzeug, um Wärmeverluste an Fenstern, Türen oder in der Dämmung aufzuspüren. Auch die Überprüfung von Heizungs- oder Klimaanlagen gehört dazu.
  • Nachtsicht: Da die Kamera Wärme und nicht Licht erfasst, funktioniert sie auch bei völliger Dunkelheit oder schlechten Sichtverhältnissen. Dies kann nützlich sein, um sich nachts im Freien zu orientieren, Tiere in der Dunkelheit zu beobachten oder einfach nur den Weg zu finden, ohne auf eine Taschenlampe angewiesen zu sein.
  • Personensuche: In Notfallsituationen können Wärmebildkameras helfen, Personen zu finden, die sich versteckt halten oder in Gefahr sind, wie zum Beispiel vermisste Wanderer oder mögliche Lawinenopfer. Die Körperwärme hebt sich von der kälteren Umgebung ab und macht die Person sichtbar.
  • Handwerker und Techniker: Für Profis in verschiedenen Gewerken sind Wärmebildkameras ein unverzichtbares Diagnosewerkzeug. Sie können damit schnell Wärme- oder Kältebrücken in Gebäuden identifizieren, überhitzte elektrische Komponenten aufspüren, Leckagen in Rohrleitungssystemen erkennen oder Probleme mit der Isolierung in Fahrzeugen finden. Die Einsatzbereiche im Haus, Auto oder im Freien sind äußerst vielfältig.

Empfehlenswerte Outdoor-Smartphones mit integrierter Wärmebildkamera

Die Auswahl an Outdoor-Smartphones mit integrierter Wärmebildkamera wächst stetig. Hier stellen wir einige Modelle vor, die in Tests oder Ankündigungen positiv aufgefallen sind:

IIIF150 Raptor: Dieses Modell hat sich schnell einen Namen gemacht und wird oft als Top-Empfehlung genannt. Es zeichnet sich durch ein handlicheres und ansprechenderes Design aus als viele andere Outdoor-Smartphones, ohne Kompromisse bei der Robustheit einzugehen. Neben der Wärmebildkamera bietet das Raptor auch eine 108MP Hauptkamera sowie eine Nachtsichtkamera, die mit Infrarot-LEDs arbeitet. Die Hardware insgesamt wird als gut bewertet. Ein Punkt, der zu beachten ist, ist das Fehlen von 5G-Konnektivität bei diesem Modell.

Doogee V31 GT: Auch dieses Smartphone ist mit einer Nachtsicht- und einer Wärmebildkamera ausgestattet, wobei beide Kameras von Infiray stammen. Das Doogee V31 GT kam ursprünglich zu einem höheren Preis auf den Markt, ist aber inzwischen im Preis gefallen und bietet dafür insgesamt recht hochwertige Hardware. Dazu gehören ein Dimensity 1080 Prozessor, der solide Leistung und 5G-Konnektivität bietet, ein großer 10.800mAh Akku für lange Laufzeiten und eine solide Hauptkamera für Tagesaufnahmen.

Ulefone Power Armor 18T / Armor 19T / Armor 18T Ultra: Ulefone bietet mehrere Modelle mit Wärmebildkamera an, erkennbar am "T" im Namen. Das Power Armor 18T und das Armor 19T sind sich in der Ausstattung sehr ähnlich, unterscheiden sich aber hauptsächlich im Prozessor und der Konnektivität. Das Power Armor 18T nutzt einen Dimensity 900 Prozessor, der 5G unterstützt und solide Leistung liefert. Es ist mit einem 9600mAh Akku und einem 120 Hertz LCD-Display ausgestattet. Neben der 108MP Hauptkamera ist die Wärmebildkamera integriert.

Das Ulefone Power Armor 19T bietet eine ähnliche Ausstattung, setzt aber auf den MediaTek Helio G99 Prozessor. Dieser Prozessor funkt nur im 4G / LTE Netz und ist etwa 20% langsamer als der Dimensity 900. Dafür ist das 19T in der Regel günstiger als das 18T und bietet trotzdem die Thermalkamera.

Ulefone hat zudem das Ulefone Power Armor 18T Ultra als Facelift des 18T auf den Markt gebracht. Dieses Modell (Ankündigung Ende 2023) soll einen noch schnelleren Prozessor und ein aktuelleres Betriebssystem bieten.

Blackview BL9000 Pro: Dieses Outdoor-Smartphone (Ankündigung) bietet ebenfalls eine Wärmebildkamera und läuft sogar mit Android 14. Mit einem Preis von über 400 Euro ist es nicht günstig, bietet aber eine entsprechend gute Hardware. Die Pro-Variante ist diejenige mit der Wärmebildkamera. Das Blackview BL9000 ohne "Pro" ist sehr ähnlich, verzichtet aber auf die Thermalkamera.

Welche Handys haben eine Wärmebildkamera?
CAMPING & HOBBYWärmebildkamera im Outdoor-Handy.Unsere aktuellen Empfehlungen.IIIF150 Raptor.Doogee V31 GT.Ulefone Power Armor 18T / Armor 19T / Armor 18T Ultra.Blackview BL9000 Pro.Blackview BV8900.

Blackview BV8900: Eine günstigere Option von Blackview ist das BV8900. Hier müssen Kompromisse beim Prozessor und Display eingegangen werden. Dennoch verfügt auch dieses preiswertere Modell über eine Wärmebildkamera und ist bereits für unter 300 Euro erhältlich.

Alternative: Externe Wärmebildkameras für Smartphones

Nicht jeder möchte oder benötigt ein robustes Outdoor-Smartphone. Eine Alternative ist die Nutzung einer externen Wärmebildkamera, die als Aufsatz an ein vorhandenes Smartphone angeschlossen wird. Diese Aufsätze verwandeln das Smartphone in eine Wärmebildkamera und nutzen dessen Display, Rechenleistung und Akku (oder haben einen eigenen Akku) sowie eine spezielle App zur Steuerung und Bildanzeige. Solche Aufsätze sind bereits ab etwa 200 Euro erhältlich.

Bekannte Hersteller solcher Aufsätze sind FLIR und Guideir.

FLIR ONE PRO für iOS und Android

Die FLIR ONE PRO ist ein Beispiel für einen hochwertigen Aufsatz, der für iOS-Geräte (mit Lightning-Anschluss) und Android-Geräte (mit USB-C) erhältlich ist. Sie verwandelt das Smartphone in eine Wärmebildkamera und hilft, unsichtbare Probleme sichtbar zu machen. Mit einer Detektorauflösung von 160x120 Pixeln bietet die dritte Generation der FLIR ONE PRO eine solide Leistung für unterwegs.

Eine Besonderheit der FLIR ONE PRO ist die MSX-Technologie. Diese Technologie kombiniert ein Wärmebild mit den Konturen eines gleichzeitig aufgenommenen visuellen Bildes der integrierten Digitalkamera. Dadurch entstehen schärfere und leichter interpretierbare Bilder, da man die Umrisse der Objekte besser erkennen kann. Über einen Schieberegler in der App lässt sich das Mischverhältnis zwischen Wärme- und visuellem Bild anpassen oder eine der Kameras ausschalten.

Die FLIR ONE PRO ermöglicht die Messung von Temperaturen in einem Bereich von -20°C bis 400°C. Innerhalb des angezeigten Bildes können bis zu drei Messpunkte platziert werden, um die Temperatur an spezifischen Stellen zu ermitteln. Die App bietet zudem neun verschiedene Farbpaletten (wie Grau, Hottest, Rainbow), um Wärmeunterschiede optimal darzustellen und je nach Anwendung den besten Kontrast oder die Hervorhebung spezifischer Temperaturbereiche zu ermöglichen.

Die Steuerung erfolgt einfach über die kostenlose FLIR ONE-App. Die Kamera verfügt über einen eigenen internen Akku, der über eine Stunde Nutzung ermöglicht und in etwa 40 Minuten geladen ist, sodass der Smartphone-Akku nicht belastet wird. Sie ist IP54-zertifiziert, was bedeutet, dass sie gegen Staub und Spritzwasser geschützt ist und Stürze aus bis zu 2 Metern Höhe überstehen kann. Die thermische Empfindlichkeit wird mit 70mK (Millikelvin) angegeben, die Messgenauigkeit mit 3°C oder 5%.

Guideir Smartphone Thermal Camera (MobIR Serie)

Guideir ist ein weiterer Hersteller von externen Wärmebildkameras für Smartphones. Deren MobIR Serie, insbesondere die Modelle MobIR 2S und MobIR 2T, sind als Aufsätze konzipiert, die das Smartphone in eine Wärmebildkamera verwandeln. Sie ermöglichen die klare Darstellung von Infrarot-Wärmebildern und die schnelle digitale Videoübertragung.

Die Bedienung der Guideir Kameras über die Smartphone-App wird als benutzerfreundlich und intelligent beschrieben, was eine hohe Mobilität und Eignung für verschiedene Temperaturmessziele ermöglicht.

Welche Handys haben eine Wärmebildkamera?
CAMPING & HOBBYWärmebildkamera im Outdoor-Handy.Unsere aktuellen Empfehlungen.IIIF150 Raptor.Doogee V31 GT.Ulefone Power Armor 18T / Armor 19T / Armor 18T Ultra.Blackview BL9000 Pro.Blackview BV8900.

Guideir MobIR 2S

Dieses Modell gehört zur neuen Generation der Guideir Infrarot-Wärmebildkameras für Smartphones. Es integriert ein Autofokus WLP Infrarot-Modul mit einer Auflösung von 256×192 Pixeln. Der Fokus liegt bei 7mm und das Sichtfeld (FOV) beträgt 25°. Es bietet eine Autofokus-Funktion. Zu den Vorteilen zählen die Vielseitigkeit, eine Nachtsichtreichweite von bis zu 100 Metern, Autofokus für klare Bilder nah und fern, Plug-and-Play-Funktionalität ohne separaten Akku (Stromversorgung über das Smartphone) und eine Präzision von ±2℃ bei der Temperaturmessung, vergleichbar mit professionellen Testwerkzeugen.

Guideir MobIR 2T

Das MobIR 2T ist ebenfalls ein Modell der MobIR 2 Serie und wird als die weltweit erste Autofokus Infrarot-Wärmebildkamera für Smartphones beworben. Es hat ebenfalls eine Auflösung von 256×192 Pixeln. Der Fokus liegt bei 3.2mm und das Sichtfeld (FOV) ist mit 56° deutlich breiter als beim 2S. Auch dieses Modell verfügt über Autofokus. Vorteile sind die hohe Auflösung für klare Details, Stromversorgung über das Smartphone, einfache Szenenwechsel per Knopfdruck in der App und eine Genauigkeit von ±2°C. Das breitere Sichtfeld (56°) macht es besonders geeignet für Anwendungen, bei denen ein größerer Bereich auf einmal erfasst werden soll, wie z.B. die gleichzeitige Temperaturmessung mehrerer Personen.

Auswahlkriterien für externe Wärmebildkameras

Bei der Wahl einer externen Wärmebildkamera für das Smartphone sind neben Preis und Qualität insbesondere zwei Faktoren wichtig:

  • Detektorauflösung: Dies ist die Anzahl der Pixel, aus denen das Wärmebild zusammengesetzt ist. Eine höhere Auflösung (z.B. 256x192 Pixel vs. 160x120 Pixel) bedeutet ein detailreicheres Bild mit schärferen Konturen. Gängige Auflösungen sind 160x120, 256x192, 320x240 und 640x480 Pixel.
  • Thermische Empfindlichkeit (NETD): Dies ist das kleinste Temperaturdelta, das die Kamera erkennen und darstellen kann. Eine geringere Zahl (z.B. 50mK statt 70mK) bedeutet, dass die Kamera feinere Temperaturunterschiede erkennen kann. Dies ist wichtig, um subtile thermische Anomalien zu identifizieren.

Weitere Aspekte, die je nach Anwendungszweck relevant sein können, sind die Möglichkeit, den Emissionsgrad (Emissivity) und die reflektierte Temperatur einzustellen, die Möglichkeit zur manuellen Anpassung von Span und Level (Temperaturbereich und Kontrast), ein Bild-in-Bild-Modus (Überlagerung von Wärme- und Normalbild) sowie die Frage, ob eine feste oder eine flexible Verbindung zum Smartphone bevorzugt wird.

Vergleich externer Wärmebildkameras (Auszug)

Basierend auf den verfügbaren Informationen aus dem Text können wir einen groben Vergleich der genannten externen Modelle erstellen:

ModellHerstellerAuflösungFOVFokusTemperatur-MessbereichBesonderheiten
FLIR ONE PRO (Gen 3)FLIR160x120 pxN.A.Fixfokus + MSX-20°C bis 400°CMSX-Technologie, 9 Farbpaletten, Eigener Akku, IP54
MobIR 2SGuideir256x192 px25°Autofokus (7mm)N.A.100m Nachtsicht, Plug-and-Play, ±2℃ Genauigkeit
MobIR 2TGuideir256x192 px56°Autofokus (3.2mm)N.A.Breiteres FOV, Plug-and-Play, ±2℃ Genauigkeit

(N.A. = Keine Angabe im vorliegenden Text)

Weitere Anwendungsbeispiele für Smartphone-Wärmebildkameras

Zusätzlich zu den bereits genannten Bereichen gibt es viele weitere praktische Einsatzmöglichkeiten:

  • Elektronik: Identifizieren von überhitzten Komponenten auf Leiterplatten oder in Computern (Desktop und Laptop), Aufspüren von Kurzschlüssen, Überprüfung der Betriebszustände von Chips (Schlafmodus vs. Betrieb).
  • Fahrzeuge: Diagnose von Problemen mit der Klimaanlage oder Heizung, Aufspüren von klemmenden Bremsen, Identifizierung von Kühlproblemen.
  • Gebäudemanagement: Erkennung von Zugluft und Feuchtigkeitslecks, Überwachung von HLK-Anlagen (Heizung, Lüftung, Klima), Finden von Heizungsrohren unter Fußböden.
  • Sicherheit: Passive Sicherheitsüberwachung bei Nacht oder schlechter Sicht, Erkennung von Personen im Dunkeln.
  • Tiermedizin & Beobachtung: Beobachtung von Haustieren im Dunkeln, nicht-intrusive Wildtierbeobachtung und -vermessung, da einige Tierarten nachts aktiv sind.
  • Gesundheit (nicht-medizinisch): Erkennung erhöhter Körpertemperaturen (z.B. an Eingängen, obwohl dies keine medizinische Diagnose ersetzt).

Fazit

Wärmebildkameras in Outdoor-Smartphones sind mehr als nur ein Gimmick. Sie erweitern den Funktionsumfang der Geräte erheblich und bieten sowohl für Hobbyanwender als auch für Profis in vielen Situationen einen echten Mehrwert. Ob integriert in einem robusten Outdoor-Smartphone oder als externer Aufsatz für ein Standard-Smartphone – die Technologie ermöglicht es uns, eine unsichtbare Welt von Wärmesignaturen zu sehen und zu interpretieren. Die Auswahl des passenden Geräts hängt stark vom geplanten Einsatzzweck, dem Budget und den benötigten spezifischen Funktionen ab, wie z. B. der Auflösung, der thermischen Empfindlichkeit oder dem Sichtfeld.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Hat das iPhone eine Wärmebildkamera?

Nein, iPhones haben keine integrierte Wärmebildkamera. Sie können jedoch externe Wärmebildkameras als Aufsatz verwenden, wie zum Beispiel die FLIR ONE PRO für iOS, die über den Lightning-Anschluss verbunden wird und das iPhone in eine Wärmebildkamera verwandelt.

Welche Hersteller bauen Outdoor-Smartphones mit Wärmebildkamera?

Große Hersteller wie Samsung, Apple und Huawei sind in diesem Bereich nicht aktiv. Outdoor-Smartphones mit Wärmebildkamera werden hauptsächlich von spezialisierten Marken wie Ulefone, Blackview, Doogee, IIIF150, Oukitel und Cubot angeboten.

Wofür kann ich eine Wärmebildkamera im Handy nutzen?

Die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig: Temperaturmessung (z.B. an Gebäuden zur Suche nach Wärmeverlusten), Nachtsicht, Suche nach Personen im Dunkeln oder in unübersichtlichem Gelände, und für Handwerker zur Diagnose von Problemen wie Leckagen, Isolationsmängeln oder überhitzten Komponenten.

Wer stellt die Sensoren für die Wärmebildkameras her?

Die Sensoren in vielen dieser Smartphones stammen von spezialisierten Unternehmen wie FLIR Systems (USA) und Infiray (China). Neuere Technologien wie ThermoVue von Thermo Fisher Scientific kommen ebenfalls auf den Markt.

Funktioniert die Wärmebildkamera auch bei völliger Dunkelheit?

Ja, eine Wärmebildkamera benötigt kein Licht, um ein Bild zu erzeugen. Sie erfasst die Infrarotstrahlung (Wärme) von Objekten und funktioniert daher auch bei völliger Dunkelheit.

Hat dich der Artikel Smartphones mit integrierter Wärmebildkamera interessiert? Schau auch in die Kategorie Ogólny rein – dort findest du mehr ähnliche Inhalte!

Avatar photo

Andenmatten Soltermann

Hallo! Ich bin Andenmatten Soltermann, ein Schweizer Fotograf, der leidenschaftlich die Essenz der Welt durch seine Linse einfängt. Geboren und aufgewachsen in den majestätischen Schweizer Alpen, haben die deutsche Sprache und atemberaubende Landschaften meine kreative Vision geprägt. Meine Liebe zur Fotografie begann mit einer alten analogen Kamera, und seitdem widme ich mein Leben der Kunst, visuelle Geschichten zu erzählen, die berühren und verbinden.In meinem Blog teile ich praktische Tipps, Techniken und Erfahrungen, um dir zu helfen, deine fotografischen Fähigkeiten zu verbessern – egal, ob du ein neugieriger Anfänger oder ein erfahrener Profi bist. Von der Beherrschung des natürlichen Lichts bis hin zu Ratschlägen für wirkungsvolle Bildkompositionen ist es mein Ziel, dich zu inspirieren, die Welt mit neuen Augen zu sehen. Mein Ansatz verbindet Technik mit Leidenschaft, immer auf der Suche nach dem Funken, der ein Foto unvergesslich macht.Wenn ich nicht hinter der Kamera stehe, findest du mich auf Bergpfaden, auf Reisen nach neuen Perspektiven oder beim Genießen der Schweizer Traditionen, die mir so am Herzen liegen. Begleite mich auf dieser visuellen Reise und entdecke, wie Fotografie die Art und Weise, wie du die Welt siehst, verändern kann.

Go up