Wann schreibt man m oder mm?

m oder mm? Die einfache Rechtschreibregel

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Die deutsche Rechtschreibung hält manchmal kleine Tücken bereit, und eine davon ist die Frage: Schreibt man ein einzelnes 'm' oder ein doppeltes 'mm'? Diese Entscheidung hängt oft von der Länge des Vokals ab, der dem 'm' oder 'mm' vorausgeht. Es gibt klare Regeln, die Ihnen helfen können, diesen häufigen Fehler zu vermeiden und sicher im Deutschen zu schreiben.

Grundlegend lässt sich sagen, dass die Schreibung von 'm' oder 'mm' in den meisten Fällen eng mit der Aussprache des vorangehenden Selbstlauts (Vokals) verbunden ist. Hören Sie genau hin! Ist der Vokal kurz oder lang?

Nach kurzem Vokal: Das doppelte 'mm'

Eine der wichtigsten Regeln lautet: Nach einem kurz ausgesprochenen Selbstlaut (Vokal) schreibt man in der Regel ein doppeltes 'mm'. Der kurze Vokal wird sozusagen durch das folgende doppelte 'mm' gestützt und begrenzt. Dies ist ein sehr verbreitetes Muster in der deutschen Sprache. Wenn Sie den Vokal schnell und kurz aussprechen, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass danach ein 'mm' folgt.

Wann schreibt man m oder mm?
1. Nach einem kurz ausgesprochenem Selbstlaut (Vokal) schreibt man ein „mm“. 3. Nach einem lang ausgesprochenen Selbstlaut schreibt man ein „m“.

Denken Sie an Wörter wie:

  • der Damm
  • der Hammer
  • sammeln
  • stumm
  • der Himmel

In all diesen Wörtern sind die Vokale ('a' in Damm, Hammer, sammeln; 'u' in stumm; 'i' in Himmel) kurz. Sprechen Sie sie laut aus und achten Sie auf den Klang. Das kurze 'a' in "Damm" klingt anders als das lange 'a' in "Name". Ebenso ist das 'u' in "stumm" kurz im Vergleich zum 'u' in "Blume". Das doppelte 'mm' signalisiert hier eindeutig die kurze Vokallänge.

Diese Regel ist besonders hilfreich, da sie konsistent angewendet wird. Übung macht hier den Meister. Je mehr Wörter Sie lernen und sich ihre Schreibweise und Aussprache einprägen, desto intuitiver wird die Anwendung dieser Regel.

Nach langem Vokal: Ein einzelnes 'm'

Steht das 'm' nach einem lang ausgesprochenen Selbstlaut, schreibt man nur ein einzelnes 'm'. Lange Vokale werden gedehnt gesprochen und benötigen kein doppeltes 'm' zur Begrenzung. Oft folgt auf einen langen Vokal nur ein einzelner Konsonant oder gar keiner am Silbenende. Das einzelne 'm' nach einem Vokal deutet meist auf dessen lange Aussprache hin.

Beispiele für Wörter mit langem Vokal vor einem einzelnen 'm':

  • der Name
  • die Dame
  • die Blume
  • verströmen
  • er kam

In diesen Beispielen sind die Vokale ('a' in Name, Dame; 'u' in Blume; 'ö' in verströmen; 'a' in kam) lang. Vergleichen Sie das lange 'a' in "Name" mit dem kurzen 'a' in "Damm". Oder das lange 'u' in "Blume" mit dem kurzen 'u' in "stumm". Die Unterscheidung der Vokallänge ist der Schlüssel zur richtigen Schreibung.

Es ist wichtig zu verstehen, dass die Länge des Vokals oft die Schreibung des folgenden Konsonanten bestimmt. Ein einzelner Konsonant nach einem Vokal steht oft für einen langen Vokal, während ein doppelter Konsonant für einen kurzen Vokal steht. Die m/mm-Regel ist ein spezifisches Beispiel für dieses allgemeine Prinzip der deutschen Orthografie.

Warum Doppel M?
Das Doppel-M wurde als Symbol für die in Leipzig erfundene „Mustermesse“ im Auftrag des „Meßamts für die Mustermessen“ von Erich Gruner entworfen und 1917 anlässlich der Herbstmesse der Öffentlichkeit präsentiert.

Vor einem Mitlaut: Immer ein einzelnes 'm'

Eine weitere klare Regel betrifft die Schreibung von 'm', wenn darauf ein anderer Mitlaut (Konsonant) folgt. In dieser Konstellation schreibt man immer nur ein einzelnes 'm', niemals 'mm'. Das doppelte 'm' erscheint nur zwischen zwei Vokalen (oder am Wortende nach einem kurzen Vokal, wie in "stumm").

Hier sind Beispiele, bei denen ein 'm' direkt vor einem anderen Konsonanten steht:

  • die Gämse (m vor s)
  • die Impfung (m vor p)
  • schimpfen (m vor p)
  • die Bremse (m vor s)
  • der Schlumpf (m vor p)

Diese Regel ist einfacher anzuwenden, da sie nicht von der Vokallänge abhängt, sondern nur von der Position des 'm' im Wort. Wenn nach dem 'm' ein Buchstabe wie 's', 'p', 'f', 't', 'k', 'l', 'n', 'r' etc. kommt, ist immer nur ein 'm' korrekt.

Nach Zwielauten (Diphthongen): Ein einzelnes 'm'

Zwielaute, auch Diphthonge genannt, sind Doppelvokale wie 'ei', 'ai', 'au', 'äu', 'eu'. Diese Zwielaute werden immer lang ausgesprochen. Daher folgt auf einen Zwielaut, genau wie auf einen langen einzelnen Vokal, in der Regel nur ein einzelnes 'm'.

Beispiele für Wörter mit Zwielauten vor einem 'm':

  • kaum (au vor m)
  • der Leim (ei vor m)
  • der Schleim (ei vor m)
  • der Keim (ei vor m)
  • der Raum (au vor m)

Da die Zwielaute 'ei', 'au', 'eu', 'äu' immer eine lange Vokalaussprache repräsentieren, ist es logisch, dass sie derselben Regel folgen wie lange Einzelvokale: Ein einzelnes 'm' schließt die Silbe ab.

Zusammenfassung der Regeln

Um Ihnen einen schnellen Überblick zu geben, fassen wir die Regeln in einer kleinen Tabelle zusammen:

SituationVokallänge/LautSchreibungBeispiel
Nach VokalKurzmmDamm
Nach VokalLangmName
Vor Konsonant(unabhängig)mImpfung
Nach ZwielautLangmRaum

Diese Tabelle verdeutlicht die vier Hauptfälle. Die Unterscheidung zwischen kurzem und langem Vokal ist dabei der wichtigste Punkt, der oft zur Schreibung von 'mm' führt. Die anderen beiden Regeln (vor Konsonant, nach Zwielaut) führen immer zum einzelnen 'm'.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Hier beantworten wir einige typische Fragen zur m/mm-Schreibung:

Wann schreibt man 'mm'?
'mm' schreibt man nach einem kurz ausgesprochenen Selbstlaut (Vokal), wie in Damm, Hammer, stumm.

Wann mm?
Tag-, Monats- und JahreszeichenFormatierungszeichenDatumbestandteileMMMonat (1-12)MMMMonatsname (Jan - Dez)JJAbgekürztes Jahresformat (00-99)JJJJLanges Jahresformat (1900-1999)

Wann schreibt man ein einzelnes 'm'?
Ein einzelnes 'm' schreibt man nach einem lang ausgesprochenen Selbstlaut (Vokal), wie in Name, Blume, kam. Auch vor einem anderen Mitlaut (Konsonant), wie in Impfung, Bremse, sowie nach einem Zwielaut (Diphthong), wie in Raum, Leim, schreibt man ein einzelnes 'm'.

Wie erkenne ich, ob ein Vokal kurz oder lang ist?
Die Vokallänge ist oft an der Aussprache und manchmal auch an der Schreibung erkennbar. Ein Vokal vor einem doppelten Konsonanten oder einer Konsonantenverbindung in einer geschlossenen Silbe ist meist kurz (z.B. Damm, Hammer, Himmel). Ein Vokal am Silbenende (offene Silbe) oder vor einem einzelnen Konsonanten ist meist lang (z.B. Name, Blume). Auch bestimmte Vokalverbindungen ('ie', 'ah', 'eh', 'ih', 'oh', 'uh') signalisieren Länge. Bei Zwielauten ('ei', 'au', 'eu', 'äu') handelt es sich immer um lange Laute.

Gibt es Ausnahmen von diesen Regeln?
Wie in jeder Sprache gibt es auch im Deutschen wenige Ausnahmen oder Wörter, die aus anderen Sprachen übernommen wurden und sich nicht immer an diese Regeln halten. Für die gängigsten deutschen Wörter sind diese Regeln jedoch sehr zuverlässig.

Spielt die Silbentrennung eine Rolle?
Ja, die Silbentrennung hängt eng mit der Vokallänge und der Konsonantenschreibung zusammen. Ein doppeltes 'mm' wird bei der Silbentrennung getrennt (Ham-mer, sam-meln), während ein einzelnes 'm' oft zur folgenden Silbe gehört (Na-me, Blu-me).

Das Beherrschen der m/mm-Regel verbessert Ihre Rechtschreibung erheblich. Konzentrieren Sie sich auf die Vokallänge und die Position des 'm' im Wort, und mit etwas Übung werden Sie bald sicher entscheiden können, ob 'm' oder 'mm' die richtige Wahl ist.

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Andenmatten Soltermann

Hallo! Ich bin Andenmatten Soltermann, ein Schweizer Fotograf, der leidenschaftlich die Essenz der Welt durch seine Linse einfängt. Geboren und aufgewachsen in den majestätischen Schweizer Alpen, haben die deutsche Sprache und atemberaubende Landschaften meine kreative Vision geprägt. Meine Liebe zur Fotografie begann mit einer alten analogen Kamera, und seitdem widme ich mein Leben der Kunst, visuelle Geschichten zu erzählen, die berühren und verbinden.In meinem Blog teile ich praktische Tipps, Techniken und Erfahrungen, um dir zu helfen, deine fotografischen Fähigkeiten zu verbessern – egal, ob du ein neugieriger Anfänger oder ein erfahrener Profi bist. Von der Beherrschung des natürlichen Lichts bis hin zu Ratschlägen für wirkungsvolle Bildkompositionen ist es mein Ziel, dich zu inspirieren, die Welt mit neuen Augen zu sehen. Mein Ansatz verbindet Technik mit Leidenschaft, immer auf der Suche nach dem Funken, der ein Foto unvergesslich macht.Wenn ich nicht hinter der Kamera stehe, findest du mich auf Bergpfaden, auf Reisen nach neuen Perspektiven oder beim Genießen der Schweizer Traditionen, die mir so am Herzen liegen. Begleite mich auf dieser visuellen Reise und entdecke, wie Fotografie die Art und Weise, wie du die Welt siehst, verändern kann.

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