Die Nikon D40 ist eine digitale Spiegelreflexkamera, die im Dezember 2006 vom japanischen Hersteller Nikon auf den Markt gebracht wurde. Sie wurde speziell für Einsteiger in die Welt der Fotografie konzipiert und zeichnet sich durch ihre Benutzerfreundlichkeit und kompakte Bauweise aus.

Diese Kamera bietet trotz ihrer Ausrichtung auf Anfänger eine solide Grundlage für das Erlernen und Ausüben der digitalen Fotografie. Ihr Design und ihre Funktionen wurden so gestaltet, dass der Übergang von einer Kompaktkamera zu einer DSLR möglichst einfach gestaltet wird, während gleichzeitig die Vorteile eines Systems mit wechselbaren Objektiven und höherer Bildqualität genutzt werden können.
Technische Spezifikationen im Überblick
Das Herzstück der Nikon D40 bildet ein Bildsensor mit 6,24 Megapixeln. Dieser Sensor, der im von Nikon als DX-Format bezeichneten Format (23,6 mm × 15,8 mm) gefertigt ist und vom japanischen Hersteller Sony stammt, ermöglicht Aufnahmen mit einer maximalen Auflösung von 3008 × 2000 Pixeln. Diese Auflösung war zum Zeitpunkt der Einführung für viele Anwendungen, einschließlich des Drucks gängiger Fotogrößen, mehr als ausreichend.
Die Kamera bietet die Flexibilität, Bilder in zwei verschiedenen Formaten abzuspeichern: Als komprimiertes JPEG mit 24 Bit Farbtiefe oder als verlustfreies RAW-Format (proprietäres NEF-Format). Das NEF-Format speichert die Bilddaten mit einer höheren Farbtiefe von 36 Bit (12 Bit pro Farbkanal), was deutlich mehr Spielraum bei der Nachbearbeitung ermöglicht.
| Merkmal | Details |
|---|---|
| Einführung | Dezember 2006 |
| Zielgruppe | Einsteiger |
| Bildsensor | 6,24 Megapixel (Sony, DX-Format) |
| Max. Auflösung | 3008 × 2000 Pixel |
| Dateiformate | JPEG (24 Bit), RAW/NEF (36 Bit) |
| ISO-Bereich | 200 - 1600 (erweiterbar auf HI-1 ~3200) |
| Belichtungszeit | 1/4000 s - 30 s, Bulb |
| Blitzsynchronzeit | 1/500 s |
| Serienbildrate | Bis zu 2,5 Bilder/s |
| Monitorgröße | 2,5 Zoll |
| Autofokus-Messfelder | 3 |
| Eingebauter Blitz | Ja (Leitzahl 17) |
Belichtungssteuerung und Leistung
Die Nikon D40 bietet umfangreiche Optionen zur Steuerung der Belichtung. Die Belichtungszeit kann von schnellen 1/4000 Sekunde bis hin zu langen 30 Sekunden eingestellt werden. Für extrem lange Belichtungen steht auch der Bulb-Modus zur Verfügung, bei dem der Verschluss so lange geöffnet bleibt, wie der Auslöser gedrückt wird – oder bei Verwendung einer geeigneten Fernbedienung, solange diese aktiviert ist.
Ein Selbstauslöser ist ebenfalls vorhanden, was besonders nützlich für Selbstporträts oder Gruppenaufnahmen ist, bei denen der Fotograf selbst im Bild sein möchte. Die Kamera kann auch über eine IR-Fernbedienung ausgelöst werden. Dies bietet den Vorteil, dass der Auslöser nicht physisch gedrückt und gehalten werden muss, was Verwacklungen bei längeren Belichtungen oder auf einem Stativ minimiert.
Die Blitzsynchronzeit der D40 liegt bei 1/500 Sekunde, was das Einfrieren schneller Bewegungen in Kombination mit Blitzlicht erleichtern kann. Die Serienbildrate der Kamera beträgt bis zu 2,5 Bilder pro Sekunde. Diese Rate wird erreicht, wenn die Rauschreduzierung abgeschaltet ist und die Kamera nicht im Modus HI-1 betrieben wird. Im JPEG-Modus kann diese Serienbildrate theoretisch unbegrenzt gehalten werden, solange die Speicherkarte schnell genug ist.
Der einstellbare Belichtungsindex (ISO-Wert) reicht von 200 bis 1600. Für Situationen mit sehr wenig Licht bietet die Kamera zusätzlich den Modus HI-1, bei dem das Bildsignal verstärkt wird, um einer Empfindlichkeit von etwa ISO 3200 zu entsprechen. Bei Verwendung dieses Modus muss jedoch mit vermehrtem Bildrauschen gerechnet werden.
Objektivkompatibilität und Autofokus
Ein wichtiger Punkt bei der Nikon D40 ist ihre Objektivkompatibilität, insbesondere in Bezug auf den Autofokus. Objektive, die an der D40 mit Autofokus betrieben werden sollen, müssen über einen eigenen Autofokusmotor verfügen. Dies unterscheidet die D40 von höherwertigen oder älteren Nikon-DSLRs, die einen im Kameragehäuse verbauten AF-Motor besitzen.
Mit den herstellereigenen Objektivreihen AF-S und AF-I ist der Autofokus an der D40 uneingeschränkt nutzbar, da diese Objektive einen integrierten Motor haben. Viele moderne Nikon-Objektive sind AF-S Objektive, was die Auswahl für Neukäufer erleichtert.
Besitzer älterer Nikon-Objektive ohne integrierten Motor (wie z.B. AF-D Objektive) können diese zwar an der D40 verwenden, müssen aber manuell fokussieren. Für neue Nutzer, die ihre erste DSLR kaufen, ist dies oft kein Problem, da sie ohnehin neue Objektive erwerben und sich für die passenden AF-S oder AF-I Varianten entscheiden können. Für Fotografen, die bereits eine umfangreiche Sammlung älterer Objektive besitzen, könnte dies jedoch ein Grund sein, Modelle wie die D80 oder D300 (oder Nachfolger) in Betracht zu ziehen, die über einen Gehäuse-AF-Motor verfügen und somit eine breitere Kompatibilität bieten. Der Text erwähnt, dass die Mehrkosten für eine solche Kamera durch die nutzbaren "kostenlosen" Altobjektive ausgeglichen werden könnten, insbesondere bei Spezialobjektiven.
Das Konzept der D40 ist es, leicht, klein und erschwinglich zu sein. Die Verwendung sehr großer und schwerer Objektive, selbst wenn sie manuell fokussiert werden, könnte den ursprünglichen Zweck der Kamera – Handlichkeit und Spontaneität – etwas untergraben. Dennoch ist die manuelle Nutzung alter Objektive möglich und kann, wie vom Nutzer im Text beschrieben, Spaß machen, auch wenn Funktionen wie Autofokus oder VR (Vibrationsreduktion) dann fehlen.
Design, Handhabung und Ausstattung
Die Nikon D40 setzt auf eine Kunststoffkonstruktion für das Gehäuse und die DX-Objektive. Während manche die Präzision und Haptik alter Metallobjektive bevorzugen mögen, trägt der Kunststoff maßgeblich zum geringen Gewicht und zur kompakten Größe der Kamera bei. Dies macht die D40 angenehm zu halten und einfach zu bedienen. Die Konstruktion wird als gut gebaut und solide beschrieben, passend zum Konzept einer leichten und tragbaren Kamera.
Die Kamera verfügt über einen 2,5 Zoll großen Monitor auf der Rückseite. Dieser Bildschirm dient zur Menüführung, zur Anzeige von Einstellungen und zur Wiedergabe aufgenommener Bilder. Er wird im Text als groß, hell und scharf beschrieben.
Für den Autofokus stehen drei Messfelder zur Verfügung. Dies ist zwar weniger als bei professionelleren Modellen, aber für die meisten Situationen, denen ein Einsteiger begegnet, in der Regel ausreichend.

Ein weiteres Merkmal ist der eingebaute Blitz mit einer Leitzahl von 17. Dieser Pop-up-Blitz ist praktisch für Aufnahmen bei schlechten Lichtverhältnissen oder zur Aufhellung von Schatten. Die Kamera bietet zudem diverse Funktionen zur nachträglichen Bearbeitung von Bildern direkt in der Kamera, was Anfängern ermöglicht, ihre Fotos anzupassen, ohne sofort auf externe Software zurückgreifen zu müssen, auch wenn die Bearbeitung am Computer auf einem größeren Bildschirm mit mehr Optionen in der Regel einfacher ist.
Benutzerfreundlichkeit und Aufnahmemodi
Die Nikon D40 glänzt besonders durch ihre hohe Benutzerfreundlichkeit, die sie für Einsteiger so attraktiv macht. Sie ist darauf ausgelegt, einfacher zu bedienen zu sein als viele Point-and-Shoot-Kameras, bietet aber gleichzeitig die erweiterten Möglichkeiten einer DSLR.
Der Automatikmodus der D40 wird als sehr gut und schwer zu übertreffen beschrieben. Man kann einfach das obere Wählrad auf „Auto“ stellen, den Auslöser halb durchdrücken, um zu fokussieren, und dann abdrücken. Es ist wichtig, dabei darauf zu achten, dass die Schalter am Objektiv auf VR (falls vorhanden) und Autofokus eingestellt sind.
Zusätzlich zum Automatikmodus bietet die Kamera eine Vielzahl von Motivprogrammen (Scene Modes) wie Landschaft, Porträt, Kinder usw. Durch einfaches Drehen des Wählrads wählt man das gewünschte Programm, und die Kamera nimmt automatisch subtile Anpassungen vor, um die Aufnahme für das jeweilige Motiv zu optimieren. Nikon hat hierbei seine technischen Ressourcen genutzt, um diese Automatikmodi sehr effektiv zu gestalten.
Neben den Automatikmodi gibt es auch manuelle und halbautomatische Modi sowie verschiedene Einstellungen zur Bildoptimierung, z.B. bezüglich der Farbsättigung (Vivid Colors). Das Experimentieren mit diesen Einstellungen kann Spaß machen, erfordert aber Aufmerksamkeit, um nicht versehentlich im falschen Modus zu fotografieren, wie es im Text als eigene Erfahrung geschildert wird. Die Möglichkeit, Einstellungen einfach über das Menü auf dem Bildschirm zurückzusetzen, wird positiv erwähnt.
Blitzfunktionen und Einschränkungen
Der integrierte Pop-up-Blitz der D40 funktioniert für die meisten normalen Anwendungen sehr gut. Zusätzlich zum eingebauten Blitz kann man auch externe Systemblitze verwenden. Der Text erwähnt den Kauf eines zusätzlichen Blitzes der 400er Serie, der eine Bounce-Funktion bietet. Die D40 handhabt diese Blitzfunktionen, auch im Automatikmodus, sehr gut.
Allerdings weist der Text auf Einschränkungen bei der Fernauslösung und beim kreativen Blitzen hin. Die Kamera verfügt über einen Sensor für eine IR-Fernbedienung, dieser befindet sich jedoch an der Vorderseite der Kamera, was die Nutzung einschränken kann, wenn man nicht vor der Kamera steht. Ein Timer kann in solchen Fällen eine Alternative sein. Die Kamera unterstützt keine Kabelfernauslöser.
Im Gegensatz zu älteren Modellen wie der Nikon D70, die in der Lage war, externe Blitze drahtlos auszulösen, benötigt die D40 für diese Funktion entweder teurere Nikon-Systemblitze mit Master-Funktion oder separate Blitzauslöser. Dies kann die Kosten für kreative Blitzfotografie deutlich erhöhen, was als bedauerlich empfunden wird.
Bildqualität und Druckergebnisse
Mit ihren 6,24 Megapixeln liefert die Nikon D40 Bilder, deren Qualität im Text sehr positiv bewertet wird, insbesondere im Vergleich zu traditionellem 35mm Film. Der Nutzer beschreibt, wie er von 35mm Abzügen (Größen 4x6 bis 8x10 Zoll) oft enttäuscht war, selbst bei teuren Fotolabors. Dias waren zwar besser, aber die Betrachtung war umständlich.
Die 6MP-Fotos der D40, gedruckt auf einem Canon Pixma Drucker, werden als deutlich schöner, farbiger und schärfer beschrieben. Dies legt nahe, dass die digitale Bildverarbeitung und die Drucktechnologie der D40-Ära für den durchschnittlichen Gebrauch eine sehr zufriedenstellende Qualität liefern konnten, die die Erwartungen an Kleinbildfilm-Abzüge übertrafen.
Für ultimative Ergebnisse im Druck wird im Text empfohlen, digitale Dateien an einen Service zu senden, der auf echtem Fotopapier mit sehr teuren Maschinen druckt. Dies sei kostengünstig und liefere die bestmöglichen Ergebnisse im Rahmen des Vernünftigen.
Zubehör und Empfehlungen
Die Nikon D40 wurde anfänglich nur im Kit mit dem Objektiv AF-S DX 18–55mm f/3.5–5.6G ED II vertrieben, später war auch der Body einzeln erhältlich. Das Kit-Objektiv erhält im Text positive Bewertungen.
Als nützliche Ergänzung wird das 55-200mm VR Zoomobjektiv genannt. Es wird darauf hingewiesen, dass man beim Kauf darauf achten sollte, die VR-Version zu erhalten, da Vibration Reduction bei längeren Brennweiten und wenig Licht sehr vorteilhaft ist. Eine noch bessere, aber auch deutlich teurere Kombination wäre das 18-200mm VR Objektiv, das den gesamten wichtigen Brennweitenbereich abdeckt.
Ein kleiner IR-Fernauslöser wird als nützliches Zubehör erwähnt. Polarisationsfilter sind ebenfalls empfehlenswert, wobei der Nutzer bereits einen besaß.

Digitalkameras eignen sich generell gut für Makroaufnahmen. Nikon bot zur D40 passende, spezielle Makroobjektive und ein Blitzsystem an, die als sehr leistungsfähig, aber auch teuer beschrieben werden. Wie bereits erwähnt, können auch alte manuelle Makroobjektive verwendet werden, erfordern aber manuelle Einstellung.
Wichtig zu wissen ist, dass die D40 nicht mit einer Speicherkarte geliefert wird. Diese muss separat erworben werden. Eine Sandisk Ultra II 2.0 GB Karte wird als funktionierend und von Nikon empfohlen genannt.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wann wurde die Nikon D40 eingeführt?
Die Nikon D40 wurde im Dezember 2006 auf den Markt gebracht.
Wie viele Megapixel hat die Nikon D40?
Sie verfügt über einen 6,24-Megapixel-Bildsensor.
Welches Sensorformat verwendet die D40?
Sie verwendet das DX-Format, ein Sensor mit den Abmessungen 23,6 mm × 15,8 mm.
Welche Objektive benötigen einen Autofokusmotor für die D40?
Objektive, die an der D40 mit Autofokus betrieben werden sollen, müssen über einen eigenen Autofokusmotor verfügen. Dies trifft auf die Nikon-Objektivreihen AF-S und AF-I zu.
Wie schnell ist die Serienbildfunktion der D40?
Die maximale Serienbildrate beträgt bis zu 2,5 Bilder pro Sekunde unter bestimmten Bedingungen.
Welchen ISO-Bereich bietet die Kamera?
Der standardmäßige ISO-Bereich liegt zwischen 200 und 1600. Zusätzlich gibt es den Modus HI-1, der etwa ISO 3200 entspricht.
Hat die D40 einen eingebauten Blitz?
Ja, die Kamera besitzt einen integrierten Pop-up-Blitz mit einer Leitzahl von 17.
Kann ich alte manuelle Nikon-Objektive verwenden?
Ja, alte manuelle Nikon-Objektive können an der D40 verwendet werden, jedoch nur mit manueller Fokussierung, da die Kamera keinen eigenen Autofokusmotor im Gehäuse besitzt.
Ist eine Speicherkarte im Lieferumfang enthalten?
Nein, eine Speicherkarte ist nicht im Lieferumfang der Kamera enthalten und muss separat erworben werden.
Für wen ist die Nikon D40 gedacht?
Die Kamera wurde vom Hersteller speziell an Einsteiger-Fotografen gerichtet und eignet sich aufgrund ihrer Handlichkeit und Benutzerfreundlichkeit sehr gut für schnelle und spontane Aufnahmen.
Fazit
Die Nikon D40 ist auch Jahre nach ihrer Einführung eine beachtenswerte Kamera, insbesondere für Einsteiger. Sie wurde bewusst einfach und zugänglich gestaltet, ohne dabei auf wichtige Funktionen einer DSLR zu verzichten. Ihre kompakte Größe und ihr geringes Gewicht machen sie zu einem idealen Begleiter für spontane Fotografie. Die Bildqualität, auch wenn die Megapixelzahl nach heutigen Maßstäben moderat erscheint, wird für den normalen Gebrauch und Druck als sehr gut beschrieben.
Trotz einiger Einschränkungen bei der Objektivkompatibilität für ältere Linsen ohne Autofokusmotor und bei den erweiterten Blitzfunktionen, bietet die D40 mit den modernen AF-S/AF-I Objektiven und ihren soliden Automatikmodi ein sehr gutes Paket für den Einstieg. Sie ist leicht zu bedienen, leistungsfähig für normale Situationen und wird im Text als sehr empfehlenswert für ihre Zielgruppe beurteilt.
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