Is the Sony RX100 III still worth buying?

Sony RX100 III: Lohnt sich der Kauf noch?

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Die Sony RX100 III, ein geschätztes Mitglied der Cyber-Shot-Familie, beweist eine bemerkenswerte Langlebigkeit in der Welt der Kompaktkameras. Obwohl sie bereits 2014 auf den Markt kam – also vor über einem Jahrzehnt –, ist sie auch heute, im Jahr 2025, immer noch sehr gefragt. Dies liegt nicht zuletzt daran, dass der Markt für moderne, hochwertige Kompaktkameras überschaubar geworden ist.

Is the Sony RX100 III still worth buying?
For my money, the Sony RX100 III is still fantastic at what it does. The limitations are that it doesn't shoot 4K, its zoom range isn't as impressive and its autofocus system is a little slower. As an everyday snapper, though, it does a great job.

Angesichts ihrer vier Nachfolger in der Produktlinie stellt sich jedoch unweigerlich die Frage: Lohnt es sich wirklich noch, die Sony RX100 III im Jahr 2025 zu kaufen? Insbesondere im Vergleich zu leistungsstarken neueren Modellen wie der RX100 VII, die deutlich jünger und technisch fortgeschrittener sind?

Meiner Meinung nach lautet die Antwort: Ja, die Sony RX100 III ist immer noch eine sehr fähige kleine Kompaktkamera. Man muss sich allerdings bewusst sein, dass ihr Alter gewisse Kompromisse mit sich bringt. Auf der anderen Seite gibt es aber auch klare Vorteile, die sie nach wie vor attraktiv machen können.

Die Kerntechnologie der Sony RX100 III

Das Herzstück der Sony RX100 III ist ihr 1-Zoll-Sensor mit einer Auflösung von 20,1 Megapixeln. Interessanterweise ist dies dieselbe Auflösung, die auch bei allen ihren Nachfolgern beibehalten wurde. Das bedeutet, dass man in Bezug auf die reine Bildqualität – also die Detailwiedergabe und Auflösung des Sensors – immer noch ein hohes Niveau erhält, das mit den neuesten Modellen mithalten kann.

Der Hauptunterschied liegt jedoch in der Bauweise dieses Sensors. Der Sensor der Sony RX100 III ist ein sogenannter rückwärtig belichteter Sensor (back side-illuminated, BSI). Diese Technologie hilft der Kamera, auch bei schwierigen Lichtverhältnissen gut abzuschneiden, insbesondere im Hinblick auf Rauschen und Leistung bei wenig Licht. Sie kann hier durchaus überzeugen.

Alle nachfolgenden RX-Modelle, angefangen bei der RX100 IV, verfügen jedoch über einen Stacked-Sensor. Der Hauptvorteil eines Stacked-Sensors ist eine deutlich verbesserte Auslesegeschwindigkeit. Was bedeutet das in der Praxis? Es wirkt sich vor allem auf die Geschwindigkeit bei Serienaufnahmen aus.

Während die Sony RX100 III mit respektablen 10 Bildern pro Sekunde (B/s) aufnehmen kann – was für eine Kompaktkamera durchaus zügig ist und für viele Situationen, die man typischerweise mit einer solchen Kamera fotografiert, mehr als ausreicht –, erreichen spätere Modelle deutlich höhere Geschwindigkeiten. Kameras ab der RX100 V schaffen Serienaufnahmen mit 24 B/s, und das Spitzenmodell, die RX100 VII, kann im speziellen Einzelserienmodus sogar beeindruckende 90 B/s erreichen. Für die meisten alltäglichen Aufnahmen oder selbst leichte Action ist die Geschwindigkeit der RX100 III jedoch völlig ausreichend.

Ein weiterer Bereich, in dem der Sensor der Sony RX100 III ihr Alter zeigt, ist die Videofunktion. Die Kamera kann kein 4K-Video aufnehmen. Sie bietet jedoch FullHD-Video mit 60 Bildern pro Sekunde und eine Zeitlupenoption mit 120 Bildern pro Sekunde (allerdings in geringerer Auflösung, was im Originaltext nicht spezifiziert ist). Obwohl man wahrscheinlich keine elf Jahre alte Kamera für professionelles Vlogging in Betracht ziehen würde, ist FullHD-Video für die meisten alltäglichen Zwecke immer noch mehr als genug. Formate wie YouTube und TikTok basieren oft immer noch auf FullHD.

Der Bereich, in dem der Sensor (oder besser gesagt das damit verbundene System) am deutlichsten hinter modernen Kameras zurückbleibt, ist der Autofokus. Die Sony RX100 III war das vorletzte Modell der Reihe, das ausschließlich ein Kontrasterkennungssystem verwendete. Dieses System arbeitet mit 25 AF-Punkten.

Ab der RX100 V setzten die Nachfolger auf ein hybrides Autofokussystem, das zusätzlich zur Kontrasterkennung auch die fortschrittlichere Phasendetektionstechnologie nutzt. Diese neueren Modelle verfügen zudem über hunderte zusätzliche AF-Punkte. Der Autofokus der RX100 III ist weiterhin funktional und für viele Aufnahmesituationen gut nutzbar, aber er ist definitiv der Hauptbereich, in dem die Kamera ihr Alter am deutlichsten spürt. Er ist langsamer und weniger präzise als bei den neueren Modellen.

Objektiv und Bildschirme der Sony RX100 III

Der Zoombereich ist der wohl bedeutendste Unterschied zwischen der Sony RX100 III und ihren späteren Nachfolgern, insbesondere den Modellen VI und VII. Die RX100 III ist mit einem Standardzoomobjektiv von 24-70mm mit einer Lichtstärke von f/1.8-2.8 ausgestattet. Dies ist ein sehr praktischer und äußerst nützlicher Brennweitenbereich. Viele Fotografen, die mit DSLRs oder spiegellosen Kameras arbeiten, nutzen oft sogar ausschließlich ein solches Standardzoomobjektiv für einen Großteil ihrer Aufnahmen. Es deckt Weitwinkel für Landschaften oder Innenräume bis hin zu leichtem Tele für Porträts oder Details ab.

Die Modelle RX100 VI und RX100 VII hingegen wurden mit einem deutlich erweiterten Zoombereich von 24-200mm bei einer Lichtstärke von f/2.8-4.5 ausgestattet. Dieser größere Brennweitenbereich fügt der Kamera eine unglaubliche Reichweite hinzu, was sie für die Reisefotografie oder den Urlaub vielseitiger macht. Für mich persönlich wäre dies der einzige Grund, ein neueres Modell der RX100-Reihe der III vorzuziehen. Bedenkt man jedoch, dass meine alltäglichen Kameras typischerweise Objektive mit 24-100mm oder 28-84mm haben, ist der Zoombereich von 24-70mm der RX100 III für meine Bedürfnisse in den meisten Fällen völlig ausreichend.

Weitere wichtige Unterschiede finden sich beim hinteren LCD-Bildschirm und dem aufklappbaren elektronischen Sucher (EVF). Alle Kameras der Serie verfügen über einen 3-Zoll-Bildschirm auf der Rückseite. Bei der Sony RX100 III hat dieser Bildschirm eine Auflösung von 1,23 Millionen Bildpunkten. Er kann um 180° nach oben gekippt werden (praktisch für Selfies) oder um 45° nach unten (um aus der Hüfte oder Bodennähe zu fotografieren). Eine wichtige Einschränkung ist jedoch, dass der Bildschirm der RX100 III kein Touchscreen ist.

Die Modelle RX100 VI und VII bringen hier Änderungen mit sich. Sie fügen eine Touch-Steuerung hinzu, auch wenn diese oft auf das Verschieben des Fokuspunktes beschränkt ist und nicht zur Navigation in den Menüs verwendet werden kann. Der Bildschirm kann bei diesen Modellen auch etwas weiter nach unten gekippt werden, bis zu 90°. Allerdings wird die Auflösung des LCDs bei diesen neueren Modellen auf 921.000 Bildpunkte reduziert, um Platz für den verbesserten Sucher zu schaffen.

Der elektronische Sucher (EVF) der RX100 III ist ein praktisches Feature, das bei sonnigem Wetter oder für ein stabileres Halten der Kamera nützlich ist. Er hat eine Auflösung von 1,44 Millionen Bildpunkten. Die Nachfolger, insbesondere die RX100 VI und VII, verfügen über einen höher auflösenden EVF mit 2,36 Millionen Bildpunkten, was ein schärferes und detaillierteres Sucherbild liefert.

Lohnt sich der Kauf der Sony RX100 III im Jahr 2025 noch?

Für mich ist die Sony RX100 III immer noch fantastisch in dem, was sie tut. Ihre Hauptbeschränkungen sind, dass sie kein 4K-Video aufnehmen kann, ihr Zoombereich nicht so beeindruckend ist wie bei den neuesten Modellen und ihr Autofokussystem etwas langsamer ist.

Als alltägliche Schnappschusskamera leistet sie jedoch hervorragende Arbeit. Ihr 1-Zoll-Sensor mit 20,1 MP ist deutlich größer als der Sensor in fast allen Kamerahandys (außer den allerbesten) und liefert dadurch eine wesentlich bessere Bildqualität, insbesondere bei schwierigeren Lichtverhältnissen und im Hinblick auf die Tiefenschärfe. Ich persönlich vermisse 4K-Video bei einer solchen Kamera nicht wirklich, da Smartphones für Videoaufnahmen oft sowieso die bessere Wahl sind als die meisten Kameras.

Der einzige Grund, warum ich mich für eine der anderen RX100-Modelle entscheiden würde, wäre der längere Zoombereich. Aber ehrlich gesagt ist das für mich eher ein „Nice-to-have“ als eine absolute Notwendigkeit. Man schätzt ihn vielleicht an dem einen Tag im Urlaub, an dem man ein weit entferntes Denkmal oder einen Vogel auf einem Baum fotografieren möchte. Abgesehen davon ist der 24-70mm-Bereich für 80% dessen, was ich am Ende fotografiere, mehr als ausreichend.

Angesichts dessen, wie viel erschwinglicher die Sony RX100 III im Vergleich zu ihren jüngeren Geschwistern geworden ist, bietet sie ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Man sollte jedoch bedenken, dass die Kameras der Cyber-Shot RX100-Serie schon immer eher im oberen Preissegment angesiedelt waren, also tendenziell überteuert. Es ist daher wahrscheinlich, dass man anderswo – vielleicht bei Kompaktkameras anderer Marken oder älteren spiegellosen Systemkameras – ein noch besseres Preis-Leistungs-Verhältnis finden könnte, wenn der Name Sony nicht zwingend ist.

Vergleich: Sony RX100 III vs. Neuere Modelle (spez. VI/VII)

MerkmalSony RX100 IIISony RX100 VI/VII (Beispiele)
Erscheinungsjahr20142018 / 2019
Sensor-TypRückwärtig belichtet (BSI)Stacked
Serienaufnahme (max)10 B/s24 B/s (VII: bis zu 90 B/s)
VideoFullHD 60p, 120p Zeitlupe4K, verbesserte Zeitlupe
AutofokusKontrasterkennung (25 Punkte)Hybrid (Phase/Kontrast), hunderte Punkte
Objektiv-Brennweite24-70mm f/1.8-2.824-200mm f/2.8-4.5
LCD-Auflösung1,23 Mio. Bildpunkte0,921 Mio. Bildpunkte
LCD-TouchscreenNeinJa (oft limitiert)
LCD-Neigung180° hoch, 45° runter180° hoch, 90° runter
EVF-Auflösung1,44 Mio. Bildpunkte2,36 Mio. Bildpunkte

Häufig gestellte Fragen zur Sony RX100 III

Ist die Bildqualität der RX100 III noch gut genug?
Ja, absolut. Mit ihrem 1-Zoll-Sensor und 20,1 MP liefert sie eine Bildqualität, die der von aktuellen Smartphones überlegen ist und für Ausdrucke oder Online-Verwendung mehr als ausreichend ist. Die Auflösung ist dieselbe wie bei den neuesten Modellen.

Kann die RX100 III 4K-Videos aufnehmen?
Nein, die RX100 III nimmt maximal in FullHD mit 60 Bildern pro Sekunde auf. Sie bietet aber eine Zeitlupenoption mit 120 Bildern pro Sekunde.

Ist der Autofokus der RX100 III schnell genug?
Für die meisten alltäglichen Aufnahmen ist der Autofokus funktional. Er basiert auf Kontrasterkennung und ist langsamer und weniger fortschrittlich als die Hybrid-Systeme in neueren Modellen. Für schnelle Action oder sich schnell bewegende Motive ist er weniger geeignet als die Nachfolger.

Was ist der größte Vorteil der RX100 III gegenüber den neueren Modellen?
Neben dem deutlich günstigeren Preis ist es oft die Lichtstärke des Objektivs (f/1.8-2.8), die bei 24-70mm sehr gut ist. Die neueren Modelle mit längerem Zoom (24-200mm) sind weniger lichtstark (f/2.8-4.5). Außerdem hat der BSI-Sensor der III Vorteile bei Rauschverhalten und Low-Light-Leistung.

Was ist der größte Nachteil der RX100 III im Vergleich zu den neueren Modellen?
Der größte Nachteil ist oft der eingeschränktere Zoombereich (24-70mm vs. 24-200mm bei späteren Modellen). Auch das Fehlen von 4K-Video und der langsamere Autofokus sind Nachteile, ebenso wie das Fehlen eines Touchscreens.

Ist die RX100 III gut für Reisen geeignet?
Ja, sie ist sehr kompakt und liefert gute Bildqualität. Allerdings bieten neuere Modelle wie die RX100 VI oder VII mit ihrem 24-200mm-Objektiv einen vielseitigeren Zoombereich für Reisefotografie, was für manche ein entscheidender Vorteil sein kann.

Bietet die RX100 III ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis?
Im Vergleich zu ihren teureren Nachfolgern bietet sie ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, da sie viele Kernfunktionen teilt (20 MP, 1-Zoll-Sensor) zu einem niedrigeren Preis. Im breiteren Markt der Kompaktkameras könnte man jedoch anderswo noch günstigere Optionen finden, da die RX100-Serie generell hochpreisig war.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Sony RX100 III auch im Jahr 2025 eine attraktive Option für Fotografen ist, die eine sehr kompakte Kamera mit ausgezeichneter Bildqualität und einem praktischen Standardzoom suchen und dabei auf die neuesten Features wie 4K-Video, schnellsten Autofokus oder den erweiterten Telebereich der jüngsten Modelle verzichten können. Ihr Alter ist spürbar, aber ihre Kernfähigkeiten sind immer noch beeindruckend, besonders wenn man den aktuellen Preis berücksichtigt.

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Andenmatten Soltermann

Hallo! Ich bin Andenmatten Soltermann, ein Schweizer Fotograf, der leidenschaftlich die Essenz der Welt durch seine Linse einfängt. Geboren und aufgewachsen in den majestätischen Schweizer Alpen, haben die deutsche Sprache und atemberaubende Landschaften meine kreative Vision geprägt. Meine Liebe zur Fotografie begann mit einer alten analogen Kamera, und seitdem widme ich mein Leben der Kunst, visuelle Geschichten zu erzählen, die berühren und verbinden.In meinem Blog teile ich praktische Tipps, Techniken und Erfahrungen, um dir zu helfen, deine fotografischen Fähigkeiten zu verbessern – egal, ob du ein neugieriger Anfänger oder ein erfahrener Profi bist. Von der Beherrschung des natürlichen Lichts bis hin zu Ratschlägen für wirkungsvolle Bildkompositionen ist es mein Ziel, dich zu inspirieren, die Welt mit neuen Augen zu sehen. Mein Ansatz verbindet Technik mit Leidenschaft, immer auf der Suche nach dem Funken, der ein Foto unvergesslich macht.Wenn ich nicht hinter der Kamera stehe, findest du mich auf Bergpfaden, auf Reisen nach neuen Perspektiven oder beim Genießen der Schweizer Traditionen, die mir so am Herzen liegen. Begleite mich auf dieser visuellen Reise und entdecke, wie Fotografie die Art und Weise, wie du die Welt siehst, verändern kann.

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