Die Freiheitsstatue in New York ist unbestreitbar eines der bekanntesten Symbole der Vereinigten Staaten von Amerika, ein Leuchtfeuer der Hoffnung und Freiheit für Generationen. Doch ihr Ursprung liegt nicht in Amerika, sondern in Frankreich. Sie war ein ausdrucksstarkes Geschenk, das die tiefe Freundschaft zwischen diesen beiden Nationen zelebrieren sollte.

Die Geschichte dieser monumentalen Figur beginnt im Jahr 1865 mit einer Idee des französischen Politikers und Juristen Édouard de Laboulaye. Als glühender Bewunderer der Geschichte der Vereinigten Staaten und aufmerksamer Beobachter des amerikanischen Bürgerkriegs hatte Laboulaye den Wunsch, den bevorstehenden 100. Jahrestag der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung im Jahr 1876 auf eine ganz besondere Weise zu würdigen. Seine Vision war ein Kunstwerk, das nicht nur beeindruckend sein sollte, sondern auch eine Brücke zwischen den Kontinenten schlägt und Einwanderern sowie Reisenden den Weg weist. Vor allem aber sollte dieses Monument die „Freiheit, die die Welt erleuchtet“ verkörpern.
Ein Geschenk aus Frankreich
Im Jahr 1875, ein Jahr vor dem angestrebten Jubiläum, initiierte Édouard de Laboulaye eine Spendenkampagne in Frankreich, um die finanziellen Mittel für dieses außergewöhnliche Projekt zu sammeln. Die Realisierung wurde dem talentierten Bildhauer Auguste Bartholdi übertragen. Bartholdi widmete einen Großteil seines Lebens der Arbeit an dieser Statue; es wurde fast zu seinem Lebenswerk, an dem er über 21 Jahre lang arbeitete.
Die Franzosen sammelten Geld für den Bau der Statue selbst. Als Vorbild für die Figur diente Édouard de Laboulaye eine sehr genaue Vorstellung. Er beauftragte den Bildhauer Auguste Bartholdi mit der Umsetzung. Bartholdi, inspiriert von der Idee und vielleicht auch von antiken Vorbildern wie dem Koloss von Rhodos, machte sich an die Arbeit. Es heißt, dass die Mutter des Künstlers Modell für das Gesicht der Statue stand. Die Arbeit war immens und erforderte nicht nur künstlerisches Talent, sondern auch ingenieurtechnische Meisterleistung.
Ursprünglich war geplant, die Statue bereits zur Hundertjahrfeier der amerikanischen Unabhängigkeit am 4. Juli 1876 fertigzustellen und zu übergeben. Doch die Finanzierung in Frankreich gestaltete sich schwierig, und die Gelder reichten zunächst nicht aus. Die Fertigstellung verzögerte sich. Erst acht Jahre nach dem geplanten Termin, also 1884, konnte die Statue in Einzelteilen nach Amerika verschifft werden.
Herausforderungen auf beiden Seiten des Atlantiks
Nachdem die Statue in New York eintraf, standen die Amerikaner vor einer neuen Herausforderung: Sie hatten zwar das beeindruckende Geschenk aus Frankreich, aber noch kein passendes und würdiges Podest dafür. Und, wie es oft so ist, herrschte wenig Begeisterung, selbst tief für ein Geschenk in die Tasche zu greifen.
An dieser Stelle trat der findige Zeitungsverleger Joseph Pulitzer auf den Plan. Er ersann eine listige Spendenaktion, um die New Yorker Bürger für "Miss Liberty" zu begeistern. Pulitzer ließ den bereits fertiggestellten, beeindruckenden 13 Meter langen Arm der Freiheitsstatue, der die Fackel hält, im Central Park ausstellen. Gleichzeitig rief er in seiner Zeitung, der „New York World“, die Bürgerinnen und Bürger New Yorks zu Spenden auf. Als zusätzlichen Anreiz versprach er, jeden Spender, unabhängig von der Höhe der Spende, namentlich in seiner Zeitung zu erwähnen. Diese geschickte Taktik appellierte an die Eitelkeit der New Yorker, und die Spenden flossen. Mit hohen Zuschüssen halfen die Bürger ihrem neuen Wahrzeichen im wahrsten Sinne des Wortes auf die Beine. Während die Statue selbst eine Errungenschaft Frankreichs war, wurde der Sockel, der heute in Form eines zehnzackigen Sterns gestaltet ist (basierend auf den Mauern des Fort Wood), von den Vereinigten Staaten finanziert und gebaut.
Schließlich, am 28. Oktober 1886, konnte die amerikanische Freiheitsstatue feierlich eingeweiht werden. Es war ein historischer Moment, den ihr Initiator, Édouard de Laboulaye, leider nicht mehr miterleben konnte. Er war bereits im Jahr 1883 verstorben.
Symbolik der Freiheit
Die Freiheitsstatue ist reich an Symbolen, die ihre Bedeutung als Wahrzeichen der Freiheit unterstreichen. Aus der Nähe betrachtet, ist sie eine wahrhaft imposante Erscheinung:
- Höhe: Von den Füßen bis zur Spitze der Fackel misst sie 46 Meter. Die Gesamthöhe mit Sockel und Podest beträgt beeindruckende 93 Meter.
- Die Fackel: In ihrer rechten Hand hält sie eine emporgereckte Fackel, die das Licht der Freiheit symbolisiert, das die Welt erleuchtet.
- Die Tafel: In ihrer linken Hand trägt sie eine Tafel mit der Inschrift „JULY IV MDCCLXXVI“, dem Datum der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung (4. Juli 1776).
- Die Krone: Ihr Haupt ziert eine Krone mit sieben Strahlen. Diese Strahlen repräsentieren die sieben Weltmeere und die sieben Kontinente der Erde, was die universelle Idee der Freiheit betont.
- Die zerbrochenen Ketten: Unter ihren Füßen liegen zerbrochene Ketten. Diese versinnbildlichen das Ende der Sklaverei und die Befreiung von Tyrannei.
Die Statue verkörpert die Idee der Freiheit in all ihren Facetten und dient als monumentale Erinnerung an die Werte, auf denen die Vereinigten Staaten gegründet wurden.

Inspiration aus der Antike: Der Koloss von Rhodos
Es wird oft angenommen, dass Bartholdi bei der Gestaltung der Freiheitsstatue vom berühmten Koloss von Rhodos inspiriert wurde, einem der sieben Weltwunder der Antike. Der Koloss war eine 36 Meter hohe Bronzestatue, die ebenfalls eine siebenstrahlige Krone trug und eine Leuchtfackel in der Hand hielt. Obwohl der Koloss von Rhodos mit 36 Metern Höhe im Vergleich zur Freiheitsstatue (46 Meter ohne Sockel) kleiner war, galt er zur damaligen Zeit als Wunderwerk der Baukunst. Er stand allerdings nur 66 Jahre und fiel 224 v. Chr. einem Erdbeben zum Opfer, während die Freiheitsstatue nun schon seit 1886 steht und die Hafeneinfahrt von New York bewacht.
| Merkmal | Freiheitsstatue | Koloss von Rhodos |
|---|---|---|
| Höhe (nur Statue) | 46 Meter | 36 Meter |
| Material | Kupfer auf Stahlgerüst | Bronze |
| Krone | 7 Strahlen (7 Meere/Kontinente) | 7 Strahlen |
| Symbol | Fackel | Fackel |
| Standort | New York Harbor | Hafen von Rhodos |
| Bauzeit | Über 21 Jahre (Bartholdi) | ca. 12 Jahre |
| Bestehensdauer | Seit 1886 (über 135 Jahre) | ca. 66 Jahre (zerstört 224 v. Chr.) |
Die kuriose Frage des Standorts: New York oder New Jersey?
Obwohl die Freiheitsstatue weltweit als Symbol New Yorks gilt, liegt sie auf Liberty Island im New York Harbor, einem Gebiet, das geografisch näher an New Jersey liegt. Dies hat zu einem langwierigen Streit zwischen den beiden Bundesstaaten geführt, der über drei Jahrhunderte andauert und sich um die Hoheitsrechte über Ellis Island und Liberty Island dreht.
Die Wurzeln des Konflikts reichen bis ins Jahr 1664 zurück, als der Duke of York Land zwischen dem Hudson River und dem Delaware River an seine Freunde vergab. Die Beschreibung der östlichen Grenze war unklar formuliert: Sie lag westlich von Long Island und Manhattan Island und grenzte im Osten an das Meer und teilweise an den Hudson River. Über 170 Jahre lang, von 1664 bis 1834, wurde darüber gestritten, ob die Grenze in der Mitte des Hudson Rivers und des New York Harbors verlief oder entlang des westlichen Ufers.
Im Jahr 1668 versuchte der Duke of York, die Verwirrung zu beseitigen. Er ordnete an, dass alle Inseln im New York Harbor, die ein Segelschiff innerhalb von 24 Stunden umrunden konnte, zu New York gehören sollten. Captain Christopher Billopp wurde beauftragt, diese Fahrt mit seinem Schiff HMS Bentley zu unternehmen. Er schaffte es, Staten Island und alle kleineren Inseln im New York Harbor in 23 Stunden zu umrunden. Deshalb ist Staten Island heute Teil von New York, obwohl es auf der New Jersey-Seite des Hafens liegt.
Im Jahr 1808 kaufte die US-Regierung Ellis Island von der Familie Ellis für 10.000 Dollar, um Fort Gibson zu bauen und die Häfen von New York vor der britischen Marine zu schützen. Bedloe's Island (heute Liberty Island) wurde ebenfalls gekauft und Fort Wood darauf errichtet.
Der Streit flammte wieder auf, und am 20. Februar 1829 reichte New Jersey Klage beim Obersten Gerichtshof der USA gegen New York ein, um die Hoheitsgrenze zwischen den Staaten zu klären. New Jersey räumte in seiner Klage ein, dass New York Ellis Island durch ersitzendes Recht (adverse possession) erworben hatte. New York weigerte sich zunächst zu reagieren, zweifelte an der Befugnis des Obersten Gerichtshofs, souveräne Staaten vorzuladen.
Auf Ersuchen von New Jersey erließ das Gericht eine Vorladung, mit der New York zur Vorlage aufgefordert wurde, verbunden mit der Drohung, ein Urteil ex parte (ohne Anhörung der anderen Partei) zu erlassen, falls keine Reaktion erfolgte. New York befürchtete ein negatives Ergebnis eines solchen Urteils und suchte eine Verhandlungslösung. Die Verhandlungen führten zum historischen Compact von 1834. Dieser Vertrag war im Wesentlichen ein außergerichtlicher Vergleich, der die Grenze in der Mitte des Hudson Rivers und des New York Harbors festlegte.
Obwohl Ellis Island und Bedloe's Island (Liberty Island) geografisch vollständig innerhalb der geografischen Grenzen von New Jersey liegen, einigten sich die beiden Staaten darauf, dass New York die ausschließliche Gerichtsbarkeit über beide Inseln behalten sollte, so wie sie zu diesem Zeitpunkt existierten. Die Vereinbarung wurde von Kommissaren beider Staaten unterzeichnet und vom US-Kongress genehmigt.
Im Jahr 1834 war Ellis Island etwa 2,74 Acres (ca. 1,1 Hektar) groß. Obwohl die Vereinbarung es New York erlaubte, seine „gegenwärtige Gerichtsbarkeit“ über alle nicht unter Wasser liegenden Flächen der Insel beizubehalten, hatte New Jersey die volle Hoheitsgerichtsbarkeit über die Ländereien unter Wasser rund um die Insel. Diese komplizierte Regelung führte zu weiteren Streitigkeiten, als die Inseln künstlich durch Landaufschüttung erweitert wurden.

Zwischen 1857 und 1870 gab es die ersten Anzeichen künstlicher Aufschüttungen um die ursprüngliche Insel. Der Fall betrifft Hoheit und Gerichtsbarkeit, nicht das Eigentum. Die Bundesregierung besitzt tatsächlich Ellis Island. Hoheit ist wichtig, weil sie die staatliche Gerichtsbarkeit in Bezug auf Dinge wie Umsatzsteuereinnahmen, Polizeigewalt usw. bestimmt.
Im Jahr 1890 stellte der US-Kongress Mittel für die Erweiterung von Ellis Island zu einer Einwanderungsstation bereit. Es begann eine massive Aufschüttung von Unterwasserflächen rund um die Insel. Ellis Island verdoppelte seine Größe auf etwa 7 Acres im Jahr 1890. Bis 1899 wurde die Insel auf fast 14 Acres vergrößert. Zuerst protestierte New Jersey gegen die Landaufschüttung, aber am 30. November 1904 erhielt die Vereinigten Staaten eine "riparian grant" (Ufernutzungsrecht) vom Staat New Jersey für 48 Acres Unterwasserland. Dieser Grant betraf das Eigentum (fee simple ownership), nicht die Hoheit. Bis 1921 wurde die Insel auf über 20 Acres erweitert. Ein Großteil des Füllmaterials stammte vom Aushub für das New Yorker U-Bahn-System. Bis 1934 wurde die Insel auf volle 27,5 Acres erweitert.
Ein Referendum zur Verfassung von New Jersey vom 2. November 1981 wurde angenommen, das den Staat verpflichtete, seine Ansprüche auf illegal aufgeschüttete Gezeitenländer zu kartieren und geltend zu machen. Es legte fest, dass der Staat nur ein Jahr Zeit hatte, diese Ansprüche einzureichen. Der Staat scannte historische Karten und Luftaufnahmen, um die späteste unveränderte Küstenlinie vor künstlicher Veränderung zu bestimmen. Diese Bilder wurden dann mittels Photogrammetrie georeferenziert. Die Küstenlinie wurde digitalisiert, um genaue Koordinaten zu erhalten.
Diese Methode wurde von New Jersey verwendet, um seinen Fall bezüglich Ellis Island vor dem Obersten Gerichtshof zu präsentieren, ergänzt durch GPS-Messungen zur Erhöhung der Genauigkeit. Vermesser des N.J. Dept. of Transportation setzten GPS-Geräte an den markanten Punkten der ursprünglichen Befestigungsanlagen von Fort Gibson und den Ecken des bestehenden Ellis Island ein. So konnte eine genaue Darstellung des Vergleichs zwischen der ursprünglichen Küstenlinie von Ellis Island um 1834 (2,74 Acres) und der heutigen Küstenlinie (27,5 Acres) erstellt werden.
Das endgültige Ergebnis war ein präziser Vergleich zwischen der ursprünglichen Küstenlinie von Ellis Island um 1834 (in Abbildungen oft gelb dargestellt) und der heutigen Küstenlinie. Der Oberste Gerichtshof der USA entschied 1998, dass die 24,75 Acres, die künstlich über die ursprünglichen 2,74 Acres hinaus aufgeschüttet wurden, nun unter der Hoheit von New Jersey stehen. Der Oberste Gerichtshof befasste sich in seinem Urteil von 1998 jedoch nicht mit Liberty Island.
Bei der Recherche zum Fall Ellis Island wurde festgestellt, dass auch auf Liberty Island (ehemals Bedloe's Island) 4,17 Acres künstlich aufgeschüttet wurden. Nach dem Präzedenzfall des Obersten Gerichtshofs von 1998 würde dieser künstlich aufgeschüttete Teil normalerweise unter die Hoheit von New Jersey fallen. Es gibt Karten, die die Abgrenzung der ursprünglichen Bedloe's Island unter New Yorker Hoheit (9,90 Acres) im Jahr 1857 und den künstlich aufgeschütteten Teil (4,17 Acres) zeigen.
Interessanterweise befindet sich die Freiheitsstatue selbst vollständig innerhalb des ursprünglichen New Yorker Teils von Liberty Island. Das Restaurant und die Souvenirgeschäfte befinden sich jedoch ausschließlich innerhalb des künstlich aufgeschütteten (New Jersey) Teils von Liberty Island. Dieser Sachverhalt wurde bisher noch nicht gerichtlich entschieden. Ein Besucher, der kürzlich im Souvenirshop nachfragte, erfuhr, dass die Umsatzsteuer nach New York geht.
1987 hatten der Abgeordnete Frank J. Guarini (D-N.J.) und der Bürgermeister Gerald McCann von Jersey City New York verklagt und argumentiert, dass der Bundesstaat New York keine rechtmäßige Hoheit über Liberty und Ellis Islands habe, da sie in der New Jersey-Hälfte des Hudson River liegen. Sie reichten Klage bei den Bundesgerichten ein, wurden aber wegen des Compacts von 1834 summarisch abgewiesen – zu Recht, außer für die 24,75 Acres künstlich aufgeschütteter Fläche von Ellis Island, die 1998 zugunsten von New Jersey vom Obersten Gerichtshof entschieden wurden. Die 4,17 Acres künstlich aufgeschütteter Fläche auf Liberty Island, die erst kürzlich entdeckt wurden, müssen noch gerichtlich entschieden oder vor Gericht gebracht werden.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Freiheitsstatue selbst auf dem ursprünglichen Teil von Liberty Island steht, der durch den Compact von 1834 unter der Hoheit von New York verblieb. Ein kleinerer, später aufgeschütteter Teil der Insel, auf dem sich Annehmlichkeiten für Besucher befinden, könnte theoretisch Anspruch auf Hoheit durch New Jersey erheben, basierend auf früheren Gerichtsentscheidungen, dies ist jedoch noch nicht abschließend geklärt.

Ein Besuch bei "Lady Liberty"
Heute ist ein Besuch auf Liberty Island für viele Touristen ein Höhepunkt ihrer New York-Reise. Als es noch keine Flugverbindungen nach Amerika gab, war die Freiheitsstatue oft der erste Blickfang für Schiffe, die in den Hafen von New York einliefen. Sie war das erste Zeichen der Neuen Welt für Millionen von Einwanderern.
Um den fantastischen Blick auf Manhattan von der Aussichtsplattform in der Krone zu genießen, ist ein längerer Aufstieg erforderlich. Bis zu den Füßen der Freiheitsgöttin sind es 167 Stufen. Wer noch höher hinaus möchte, muss weitere 171 Stufen erklimmen, um die Krone zu erreichen. Der Aufstieg ist anstrengend, aber die Aussicht und das Gefühl, im Herzen dieses Symbols zu stehen, machen die Mühe wett.
Wichtige Fakten auf einen Blick
- Name: Liberty Enlightening the World (Die Freiheit, die die Welt erleuchtet)
- Geschenk von: Frankreich an die Vereinigten Staaten
- Idee: Édouard de Laboulaye
- Bildhauer: Auguste Bartholdi
- Ingenieur des Stahlgerüsts: Gustave Eiffel
- Einweihung: 28. Oktober 1886
- Höhe der Statue: 46 Meter
- Gesamthöhe mit Sockel: 93 Meter
- Material: Kupferplatten auf Stahlgerüst
- Standort: Liberty Island, New York Harbor
Häufig gestellte Fragen zur Freiheitsstatue
Warum hat Frankreich den USA die Freiheitsstatue geschenkt?
Frankreich schenkte die Freiheitsstatue den Vereinigten Staaten zur Feier des 100. Jahrestages der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung als Zeichen der Freundschaft und zur Erinnerung an die gemeinsamen Ideale der Freiheit und Demokratie, inspiriert von der eigenen Französischen Revolution.
Wer hat die Freiheitsstatue gebaut?
Der französische Bildhauer Auguste Bartholdi war für die Gestaltung und den Bau der äußeren Kupferhülle verantwortlich. Gustave Eiffel, der Erbauer des Eiffelturms, entwarf das interne Stahlgerüst der Statue.
Was bedeuten die Symbole der Freiheitsstatue?
Die Fackel symbolisiert das Licht der Freiheit, das die Welt erleuchtet. Die Tafel in ihrer Hand trägt das Datum der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung. Die sieben Strahlen der Krone stehen für die sieben Weltmeere und Kontinente. Die zerbrochenen Ketten unter ihren Füßen symbolisieren das Ende der Sklaverei und Unterdrückung.
Warum steht die Freiheitsstatue in New York und nicht in New Jersey?
Obwohl Liberty Island geografisch näher an New Jersey liegt, wurde durch einen Vertrag von 1834 zwischen den beiden Staaten New York die ausschließliche Gerichtsbarkeit über die Inseln in ihrer damaligen Form zugesprochen. Spätere Landaufschüttungen führten zu Hoheitsstreitigkeiten über die erweiterten Flächen, wobei der Oberste Gerichtshof 1998 entschied, dass die Aufschüttungen auf Ellis Island unter die Hoheit von New Jersey fallen. Die Freiheitsstatue selbst steht jedoch auf dem ursprünglichen Teil von Liberty Island, der weiterhin unter New Yorker Gerichtsbarkeit steht, während ein Teil der später aufgeschütteten Fläche noch Gegenstand potenzieller Hoheitsansprüche New Jerseys ist.
Wie hoch ist die Freiheitsstatue?
Die Statue selbst ist 46 Meter hoch (von den Füßen bis zur Fackelspitze). Mit ihrem Sockel beträgt die Gesamthöhe 93 Meter.
Die Freiheitsstatue bleibt ein ikonisches Monument, dessen Geschichte, Bau und sogar Standortfaszinierende Einblicke in die Beziehungen zwischen Nationen und die komplexen Details der Geschichte bieten.
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