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Microsoft Foto-Tools: Photo Editor & Picture Manager

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Viele Nutzer, die mit älteren Versionen von Microsoft Office gearbeitet haben, erinnern sich vielleicht an integrierte Tools zur Bildbearbeitung. Im Laufe der Jahre gab es verschiedene Anwendungen, was manchmal zu Verwirrung bezüglich ihrer Namen und Verfügbarkeit führte. Besonders rund um die Versionen wie Office 2010 tauchen oft Fragen auf, welches Programm für Fotos zuständig war und wie es sich von früheren Tools unterschied.

Wie wurde der Fotoeditor ab Microsoft Office 2010 umbenannt?
Microsoft Office Picture Manager (früher Microsoft Picture Library) ist ein Rastergrafik-Editor, der in Microsoft Office 2003 eingeführt wurde und bis Office 2010 enthalten war. Er ersetzt den Microsoft Photo Editor, der in Office 97 eingeführt wurde und bis Office XP enthalten war.

Die Geschichte der Fotobearbeitung in Microsoft Office ist eng mit der Entwicklung der Office-Suite selbst verbunden. Bevor der Microsoft Office Picture Manager zum Standardwerkzeug für einfache Bildanpassungen in Office wurde, gab es eine andere Anwendung, die vielen langjährigen Nutzern bekannt war: der Microsoft Photo Editor.

Der Microsoft Photo Editor war Teil älterer Office-Versionen, beispielsweise Office 97, 2000 und XP. Er bot grundlegende Funktionen wie Zuschneiden, Drehen, Helligkeits- und Kontrastanpassungen sowie einige Effekte. Er war ein nützliches, wenngleich einfaches Werkzeug für die schnelle Bildbearbeitung direkt im Office-Kontext.

Vom Microsoft Photo Editor zum Picture Manager: Eine historische Perspektive

Der entscheidende Wechsel in der Standard-Bildbearbeitungssoftware von Microsoft Office fand mit der Einführung von Office 2003 statt. Hier wurde ein neues Programm eingeführt, das zunächst unter dem Namen „Picture Library“ bekannt war, aber bald in Microsoft Office Picture Manager umbenannt wurde. Dieses neue Tool sollte den älteren Photo Editor ablösen und eine verbesserte Integration sowie neue Funktionen bieten.

Der Picture Manager wurde erstmals im Jahr 2002 mit der Beta 1 von Office 2003 (damals bekannt als Office 11) veröffentlicht. Schon in dieser frühen Phase brachte er wichtige Funktionen mit sich, die für die alltägliche Bearbeitung von Digitalfotos nützlich waren:

  • Zuschneiden (Crop)
  • Rote-Augen-Entfernung (Red-eye removal)
  • Größe ändern (Resize)
  • Drehen (Rotate)

Diese Grundfunktionen deckten die häufigsten Bedürfnisse ab, wenn man Bilder in Dokumente einfügen oder für E-Mails optimieren wollte. Im Vergleich zum Photo Editor bot der Picture Manager eine modernere Benutzeroberfläche und eine bessere Integration in die Office-Umgebung.

Picture Manager in Office 2003, 2007 und 2010: Die Blütezeit

Der Microsoft Office Picture Manager war ein fester Bestandteil der Office-Suiten von Office 2003 bis einschließlich Office 2010. In dieser Zeit etablierte er sich als das Standardwerkzeug für die grundlegende Bildverwaltung und -bearbeitung für Millionen von Office-Nutzern weltweit.

Eine bemerkenswerte Funktion, die der Picture Manager bot, insbesondere in Verbindung mit professionellen Office-Umgebungen, war die Integration mit SharePoint. Wie bereits in der Beta 2 von Office 2003 (März 2003) eingeführt, öffnete sich der Picture Manager automatisch, wenn Benutzer mehrere Bilder zu einer SharePoint-Bibliothek hinzufügten. Dies ermöglichte eine effiziente Vorschau und Organisation von Bildern direkt im Kontext der Zusammenarbeit. Benutzer konnten über den „Shared Workspace“-Aufgabenbereich in anderen Office 2003-Anwendungen auf diese Bilder zugreifen, was den Workflow bei der Arbeit mit Bildmaterial in Teamprojekten vereinfachte.

Während seiner Zeit in Office 2003, 2007 und 2010 wurde der Picture Manager für seine Einfachheit und Nützlichkeit geschätzt. Er war kein vollwertiges Bildbearbeitungsprogramm wie Adobe Photoshop, aber er erfüllte seinen Zweck als schnelles und leicht zugängliches Werkzeug für alltägliche Aufgaben.

Das Ende einer Ära: Picture Manager ab Office 2013

Mit der Veröffentlichung von Office 2013 traf Microsoft die Entscheidung, den Picture Manager nicht mehr als Standardkomponente in der Haupt-Office-Suite zu bündeln. Dies markierte das Ende seiner direkten Verfügbarkeit für die meisten neuen Office-Käufer.

Diese Entscheidung führte bei vielen Nutzern zu Enttäuschung und der Frage, wie sie nun einfache Bildbearbeitungsaufgaben direkt aus Office heraus erledigen könnten. Microsoft setzte stattdessen auf die Integration grundlegender Bildbearbeitungsfunktionen direkt in die einzelnen Office-Anwendungen (wie Word, Excel, PowerPoint) sowie auf die Nutzung externer Tools oder des in Windows integrierten „Fotos“-Programms.

Es gab jedoch Möglichkeiten, den Picture Manager weiterhin zu nutzen, auch wenn er nicht mehr Teil der Kern-Office-Suite war. Er war als optionale Komponente in SharePoint Designer 2007 und SharePoint Designer 2010 verfügbar. Da SharePoint Designer 2007 im Jahr 2009 als Freeware veröffentlicht wurde, bot dies eine kostenlose Möglichkeit, den Picture Manager als eigenständige Anwendung zu installieren.

Interessanterweise erhielt der Picture Manager auch nach der Einstellung seiner direkten Aufnahme in die Haupt-Office-Suite noch Updates. Mit der Veröffentlichung von Microsoft Office 2010 SP2 im Jahr 2013 wurde der Picture Manager aktualisiert, um ein Problem zu beheben, das zum Absturz führte, wenn der Kompatibilitätsmodus von Internet Explorer aktiv war. Dies zeigt, dass das Tool bis zu einem gewissen Grad weiterhin von Microsoft unterstützt wurde, auch wenn sein Hauptlebenszyklus in der Office-Suite beendet war.

Warum die Verwirrung? Photo Editor vs. Picture Manager

Die Frage, die oft gestellt wird, ist, wie der Fotoeditor ab Microsoft Office 2010 umbenannt wurde. Basierend auf der historischen Entwicklung und den bereitgestellten Informationen ist die präzisere Antwort, dass der Microsoft Office Picture Manager das Tool war, das in Office 2010 enthalten war. Er wurde nicht *in* Office 2010 umbenannt, sondern er war bereits der Nachfolger des älteren Microsoft Photo Editor und trug diesen Namen seit seiner Einführung mit Office 2003.

Die Verwirrung entsteht wahrscheinlich dadurch, dass beide Programme ähnliche grundlegende Aufgaben erfüllten und der Übergang vom Photo Editor zum Picture Manager für einige Nutzer fließend oder unbemerkt stattfand, bis sie vielleicht von einer sehr alten Office-Version direkt zu einer neueren wechselten.

Funktionen des Microsoft Picture Manager

Obwohl der Picture Manager kein professionelles Bearbeitungswerkzeug war, bot er eine praktische Sammlung von Funktionen für die schnelle Anpassung von Bildern:

  • Zuschneiden: Unerwünschte Bereiche eines Bildes entfernen, um den Fokus auf das Wesentliche zu legen oder das Bild an bestimmte Seitenverhältnisse anzupassen.
  • Rote-Augen-Entfernung: Ein spezielles Werkzeug zur Korrektur des Rote-Augen-Effekts, der häufig bei Blitzlichtaufnahmen auftritt. Das Tool erkannte die roten Pupillen und ermöglichte deren schnelle Korrektur.
  • Größe ändern: Bilder verkleinern oder vergrößern, um Dateigrößen zu reduzieren (wichtig für E-Mails oder Webseiten) oder um sie an spezifische Layoutanforderungen anzupassen.
  • Drehen und Spiegeln: Bilder um 90 Grad drehen (im Uhrzeigersinn oder gegen den Uhrzeigersinn) oder horizontal bzw. vertikal spiegeln, um die Ausrichtung zu korrigieren.
  • Weitere Anpassungen: Der Picture Manager bot auch Werkzeuge zur automatischen Korrektur, Helligkeits- und Kontrastanpassung, Farbkorrektur, Größenänderung und Komprimierung.

Diese Funktionen machten den Picture Manager zu einem unverzichtbaren Helfer für Nutzer, die ihre Bilder schnell und unkompliziert für den Einsatz in Office-Dokumenten oder für den Versand vorbereiten wollten, ohne auf komplexere externe Software zurückgreifen zu müssen.

Vergleich: Photo Editor vs. Picture Manager (Basierend auf verfügbarer Information)

Funktion/ToolMicrosoft Photo EditorMicrosoft Office Picture Manager
Erste VeröffentlichungVor Office 2003 (z.B. in Office 97, 2000, XP)2002 (mit Office 2003 Beta 1)
Standard in Office-VersionenOffice 97 - XPOffice 2003 - Office 2010
Nachfolger vonMicrosoft Photo Editor
Enthaltene GrundfunktionenZuschneiden, Drehen, Helligkeit/KontrastZuschneiden, Rote-Augen, Größe ändern, Drehen, weitere Anpassungen
Integration mit SharePointNeinJa (ab Office 2003 Beta 2)
Verfügbarkeit nach Office 2010/2013EingestelltVerfügbar als Option in SharePoint Designer 2007/2010

Häufig gestellte Fragen

War der Microsoft Photo Editor in Office 2010 enthalten?

Nein, in Office 2010 war der Microsoft Office Picture Manager das standardmäßig enthaltene Tool für die Bildverwaltung und grundlegende Bearbeitung. Der Photo Editor wurde bereits durch den Picture Manager in Office 2003 ersetzt.

Wurde der Picture Manager in Office 2010 umbenannt?

Nein, der Picture Manager behielt seinen Namen in Office 2010 bei. Er wurde nicht umbenannt, sondern war unter diesem Namen Teil der Suite.

Seit welcher Office-Version war der Picture Manager enthalten?

Der Picture Manager war seit Office 2003 (ursprünglich als Picture Library) bis einschließlich Office 2010 standardmäßig in der Office-Suite enthalten.

Wann wurde der Picture Manager aus der Office-Suite entfernt?

Der Picture Manager war ab Office 2013 nicht mehr standardmäßig in der Haupt-Office-Suite enthalten.

Gibt es eine Möglichkeit, den Picture Manager heute noch zu bekommen?

Ja, der Picture Manager war als optionale Komponente in SharePoint Designer 2007 und SharePoint Designer 2010 enthalten. Da SharePoint Designer 2007 als Freeware verfügbar gemacht wurde, kann er darüber installiert werden.

Was ist der Hauptunterschied zwischen Photo Editor und Picture Manager?

Der Picture Manager ist der Nachfolger des Photo Editor und wurde mit Office 2003 eingeführt. Er bot eine verbesserte Integration in Office und SharePoint sowie eine aktualisierte Benutzeroberfläche und Funktionsweise im Vergleich zum älteren Photo Editor.

Fazit

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Microsoft Office Picture Manager das Standard-Bildbearbeitungstool war, das in Office 2010 enthalten war. Er war der Nachfolger des älteren Microsoft Photo Editor und wurde bereits mit Office 2003 eingeführt. Seine Zeit als fester Bestandteil der Office-Suite endete nach Office 2010. Obwohl er ab Office 2013 nicht mehr standardmäßig dabei war, blieb er über andere Microsoft-Produkte wie SharePoint Designer verfügbar. Der Picture Manager war ein praktisches und weit verbreitetes Werkzeug für grundlegende Bildbearbeitungsaufgaben, das vielen Office-Nutzern über Jahre hinweg gute Dienste leistete, bevor Microsoft seine Strategie für die Bildbearbeitung in der Office-Suite änderte.

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Andenmatten Soltermann

Hallo! Ich bin Andenmatten Soltermann, ein Schweizer Fotograf, der leidenschaftlich die Essenz der Welt durch seine Linse einfängt. Geboren und aufgewachsen in den majestätischen Schweizer Alpen, haben die deutsche Sprache und atemberaubende Landschaften meine kreative Vision geprägt. Meine Liebe zur Fotografie begann mit einer alten analogen Kamera, und seitdem widme ich mein Leben der Kunst, visuelle Geschichten zu erzählen, die berühren und verbinden.In meinem Blog teile ich praktische Tipps, Techniken und Erfahrungen, um dir zu helfen, deine fotografischen Fähigkeiten zu verbessern – egal, ob du ein neugieriger Anfänger oder ein erfahrener Profi bist. Von der Beherrschung des natürlichen Lichts bis hin zu Ratschlägen für wirkungsvolle Bildkompositionen ist es mein Ziel, dich zu inspirieren, die Welt mit neuen Augen zu sehen. Mein Ansatz verbindet Technik mit Leidenschaft, immer auf der Suche nach dem Funken, der ein Foto unvergesslich macht.Wenn ich nicht hinter der Kamera stehe, findest du mich auf Bergpfaden, auf Reisen nach neuen Perspektiven oder beim Genießen der Schweizer Traditionen, die mir so am Herzen liegen. Begleite mich auf dieser visuellen Reise und entdecke, wie Fotografie die Art und Weise, wie du die Welt siehst, verändern kann.

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