Ein Smartphone kann einiges mehr als Telefonieren und Nachrichten versenden. Zum wohl wichtigsten Feature ist mittlerweile die Handykamera avanciert. Die Smartphone-Knipse hat bei vielen die Digitalkamera verdrängt. Das überrascht wenig, schließlich haben wir unser Handy fast immer dabei. Daher achten insbesondere Nutzer, die auf der Suche nach einem Smartphone sind, auf eine Ausstattung, die ihren Ansprüchen gerecht wird. Dazu gehört natürlich auch eine gute Kamera. Doch oftmals irritieren die Angaben der Hersteller, und die Frage stellt sich: Welches ist die beste Handykamera? Um das herauszufinden, haben wir Testergebnisse verschiedener Fachportale analysiert und die Spitzenmodelle unter die Lupe genommen. Auch wenn wir Plätze vergeben haben, dienen diese mehr der Übersichtlichkeit. Unter den Top-Smartphones mit guter Handykamera sind die Unterschiede doch verschwindend gering. Den Ausschlag geben bei der Wahl mehr Ihre persönlichen Vorlieben für einen Hersteller. Insgesamt machen alle Vertreter in unserer Top-Liste hervorragende Bilder und bieten beeindruckende `KI-Funktionen` für die Bildbearbeitung.

Die besten Smartphone-Kameras 2025 im Detail
Auf der Suche nach der besten Handykamera haben wir unter anderem die Test-Ergebnisse der Fachportale DXOMARK, Computerbild und CHIP zu Rate gezogen. Hier ist unsere Zusammenstellung der Top-Modelle:
Platz 1: Xiaomi 15 Ultra
- Pro: Herausragende Dynamik, natürliche Farbwiedergabe, überragende Schärfe und Detailreichtum, beeindruckende Zoomfähigkeiten, hervorragende Videostabilisierung.
- Contra: Farbtemperatur tendiert gelegentlich zu kühleren Tönen, Frontkamera bietet nur durchschnittliche Qualität.
Das Xiaomi 15 Ultra katapultiert sich mit seiner Leica-Kamera an die Spitze unserer Kamera-Bestenliste. Mit seinem beeindruckenden 1-Zoll-Hauptsensor und der markanten Kamera-Insel fällt das Gerät sofort ins Auge. Wie beim Vorgänger hat Xiaomi das Quadkamera-System mit den Fotospezialisten von Leica konstruiert. Eine lohnenswerte Zusammenarbeit, wie die vielseitige Kamera beweist. Die 50-MP-Hauptkamera fängt jedes Detail ein. Das 200-MP-Periskop-Teleobjektiv mit 4,3-fachem Zoom holt weit entfernte Motive kristallklar heran. Mit dem zweiten 50-MP-Teleobjektiv gelingen Dir perfekte Porträts. Die 50-MP-Ultraweitwinkelkamera komplettiert das Ensemble als perfekte Wahl für grandiose Landschaftsaufnahmen. In der Videografie brilliert das Xiaomi 15 Ultra mit 8K-Aufnahmen bei 30 fps oder spektakulären 4K-Aufnahmen mit 120 fps – die ideale Option für Zeitlupen-Enthusiasten.
Platz 2: Google Pixel 9 Pro/Pro XL
- Pro: RAW-Format-Aufnahmen mit allen drei Optiken, 48-MP-Teleobjektiv mit 5-fachem optischem Zoom, detailreiche Nachtaufnahmen mit allen drei Optiken, schöne und genaue Hauttöne, manuelle Steuerung von Belichtung und Fokus, detailreiche Makroaufnahmen.
- Contra: Keine HDR-gesättigten Aufnahmen, gelegentlich auftretender Verlust von Texturen.
Das Google Pixel 9 Pro und Pro XL setzen Standards in der Smartphone-Fotografie. Seine Stärke zeichnet sich nicht nur durch die beeindruckende Hardware, sondern vor allem auch durch die integrierte, leistungsstarke Künstliche Intelligenz aus. Mit dessen Hilfe gelingen beeindruckende Aufnahmen in nahezu jeder Situation. Mit dem Pixel 9 Pro und Pro XL hat Google es geschafft, Hardware und Software auf hohem Niveau miteinander zu kombinieren. Allerdings ist, um die umfassenden KI-Funktionen zur Bildbearbeitung, wie den Magic Editor, nutzen zu können, der Zugriff auf den Cloudspeicher von Google Fotos erforderlich. Das Kamerasetup des Pixel 9 Pro/Pro XL setzt sich aus einem Weitwinkel (50 Megapixel/f/1,68), einem Ultraweitwinkel (48 Megapixel/f/1,7) und einer Tele-Optik mit fünffach-optischem Zoom (48 Megapixel/f/2,8) zusammen. Lediglich durch die Größe des Displays unterscheiden sich die Geräte.
Platz 3: Apple iPhone 16 Pro/Pro Max
- Pro: Der wohl beste Videomodus auf einem Smartphone, beeindruckende Bildstabilisierung dank Sensor-Shift-Technologie, neuer 48-MP-Hauptsensor mit größeren Pixeln, hochwertige Porträts, besonders farbgetreue Wiedergabe, schneller und präziser Autofokus.
- Contra: Detailverlust in höheren Zoomstufen, gelegentliche Artefakte in Aufnahmen bei schlechten Lichtverhältnissen.
Das iPhone 16 Pro und iPhone 16 Pro Max teilen sich das Kamerasystem, daher belegen sie gemeinsam Platz drei in unserem Ranking der besten Foto-Smartphones. Die besondere Spezialität des iPhone 16 Pro/Pro Max ist allerdings der Videodreh. Die Videoaufnahmen glänzen mit einer genauen Farbwiedergabe unter unterschiedlichen Bedingungen. Der Autofokus arbeitet zuverlässig und präzise, selbst bei schwachem Licht. Die Videostabilisierung des iPhone 16 Pro/Pro Max zählt zu den besten auf dem Markt. Zusätzlich erfreut das iPhone 16 Pro/Pro Max Video-Profis mit Funktionen wie die ProRes-Modi Log und HDR. Der neue 4K-Aufnahmemodus mit 120 fps eignet sich besonders gut für Zeitlupen-Clips. Für richtige gute, rauschfreie Ergebnisse braucht der Modus aber gute Lichtverhältnisse. Das iPhone 16 Pro kann nicht nur Videos, es macht ebenso hervorragende Fotos. Für detailreiche Aufnahmen bei wenig Licht setzt Du auf das 48-MP-Weitwinkel mit f/1,78-Blende. In diesen Situationen überzeugt der Nachtmodus, der mit KI-Hilfe Dein Motiv bestmöglich einfängt. Daneben setzt sich die Kamera aus einem neuen 48-MP-Ultraweitwinkel und einem 12-MP-Tele mit fünffach optischem Zoom zusammen.
Platz 4: Samsung Galaxy S25 Ultra
- Pro: Außergewöhnliche Dynamik und realistische Farben, natürliche Detailwiedergabe, verbesserte Telelinse für hervorragende Porträts, noch detailreichere Aufnahmen der Ultraweitwinkelkamera, professionelle LOG-Videos, umfangreiche KI-Funktionen wie Audio-Radierer.
- Contra: Etwas weichere Videoaufnahmen als beim Vorgänger, gelegentlich etwas zu knallige Farben.
Seit geraumer Zeit setzt das Ultra-Modell aus Samsungs S-Serie auf ein Kamerasystem mit vier Optiken. Das Samsung Galaxy S25 Ultra setzt auf die erprobte Konfiguration, die Dir vielseitige Gestaltungsmöglichkeiten einräumt. Mit der mächtigen 200-Megapixel-Hauptkamera fängst Du selbst feinste Details ein, während die 50-Megapixel-Ultraweitwinkelkamera mit ihrer F1.9-Blende für atemberaubende Landschaftsaufnahmen sorgt. Die beiden Teleobjektive mit 3-fachem und 5-fachem optischen Zoom vervollständigen das fotografische Quartett. Wie alle Foto-Handys in unserer Bestenliste punktet das Galaxy S25 Ultra mit einer beeindruckenden Bildqualität in allen Situationen. Der Hochleistungsprozessor sorgt für eine optimierte Bildverarbeitung, die Rauschen minimiert. Das Ergebnis sind gestochen scharfe Fotos mit hervorragendem Dynamikumfang und lebendigen Farben. Aus extremer Entfernung holst Du Objekte mit dem digitalen 100-fachen Zoom heran. Für Videografen bietet das S25 Ultra 8K-Aufnahmen mit 30 fps und die neue Galaxy Log-Funktion für professionelle Nachbearbeitung. Der KI-gestützte Audio Eraser filtert störende Hintergrundgeräusche.
Platz 5: Google Pixel 9
- Pro: Brillante Fotos dank 50MP Weitwinkelkamera, KI-Features wie der Magic Editor, detailreiche Nachtaufnahmen, sehr gute Tiefenunschärfe, detailreiche Makroaufnahmen.
- Contra: Kein Teleobjektiv, Verlust von Details bei Bildern mit geringer Belichtung.
Das Google Pixel 9 bietet wie schon sein Vorgänger eine der besten Kameras die es bei Smartphones zu finden gibt. Mit seiner fortschrittlichen Kamera-Technologie und der cleveren KI-Unterstützung gelingen Dir atemberaubende Fotos in jeder Situation. Die Zweifachkamera des Google Pixel 9 setzt sich aus einem Weitwinkel (50 Megapixel/f/1,68) und einem Ultraweitwinkel (48 Megapixel/f/1,7) zusammen. Außerdem liefert das Google Pixel 9 insgesamt eine exzellente Kamera-Performance, die mit den Flaggschiff-Geräten andere Großer Hersteller wie Apple oder Samsung definitiv mithalten kann. Die größten Unterschiede zu den Pixel Pro und XL Geräten treten im Bereich Tele-Zoom auf. Hier greift das Pixel 9 auf einen digitalen Zoom zurück, während die Pro und Pro XL Geräte über ein Teleobjektiv verfügen.
Platz 6: Apple iPhone 16
- Pro: Hervorragende Detailgenauigkeit der Hauptkamera, sehr gute Makrofunktion, gute Helligkeit und Kontraste, natürliche Hauttöne, schneller und präziser Autofokus, effektive Videostabilisierung.
- Contra: Fehlende Telelinse macht sich bei starken Zoomaufnahmen bemerkbar, Position des Kamera-Knopfs kann unpraktisch sein.
Das iPhone 16 bringt eine Dualkamera mit, die begeistern kann. Die 48-Megapixel-Hauptlinse und die 12-Megapixel-Ultraweitwinkelkamera bietet eine beeindruckende Bildqualität, die Farben, Details und Kontraste meisterhaft einfängt. Die neue Makro-Funktion ermöglicht es Dir, Motive aus nächster Nähe zu erkunden. Du kannst sogar dreidimensionale Videos aufnehmen, was unter anderem die vertikale Anordnung der Linsen ermöglicht. Eine weitere, im Alltag sicherlich noch nützlichere Funktion: Du kannst die Hintergrundgeräusche in einem Video eliminieren. Die Bildqualität des iPhone 16 steht den Pro-Modellen kaum nach. Die Kamera liefert stets scharfe und detailreiche Ergebnisse. Lediglich bei extremen Zoomstufen oder in sehr dunklen Bereichen können die Pro-Modelle noch ein wenig mehr überzeugen. Die Kamera-Steuerung des iPhone 16 ist intuitiv und innovativ. Ein berührungsempfindlicher Knopf am Gehäuse dient als Schnellzugriff und Auslöser. Zudem lassen sich über den Button durch leichte Druck- und Wischgesten schnell Einstellungen anpassen.
Platz 7: Xiaomi 15
- Pro: Sehr hohe Detailtreue unter allen Lichtverhältnissen, klare Nachtaufnahmen, akkurate Belichtung, präzise Farbwiedergabe und guter Weißabgleich, hoher Detailreichtum bei Telezoom-Aufnahmen, schneller Autofokus.
- Contra: Leica-Bildmodi „Vibrant“ und „Authentic“ nicht immer ideal, Qualitätsverlust im digitalen Zoombereich.
Das Xiaomi 15 überzeugt mit einem Triple-Kamerasystem, das in Zusammenarbeit mit dem deutschen Kameraspezialisten Leica entwickelt wurde. Es verfügt über eine Hauptlinse mit 50 Megapixeln, eine Ultraweitwinkelkamera mit einem Sichtfeld von 115 Grad und eine Telezoomlinse, die einen 2,6-fachen optischen Zoom ermöglicht. Das Trio verspricht scharfe und detailreiche Aufnahmen, die in nahezu allen Situationen überzeugen. Gerade die Nachtaufnahmen profitieren von der KI-gestützten Kameratechnologie. Das Xiaomi 15 liefert klare und natürlich wirkende Bilder. Das Xiaomi 15 weiß zudem mit seiner Telelinse zu punkten. Der optische Zoom überzeugt mit rauscharmen Aufnahmen. Die Selfie-Kamera mit 32 Megapixeln sorgt für scharfe Selbstporträts. Du kannst Deinen Bildern gar eine typische Leica-Note verleihen, indem Du auf die Bildstile „Leica Vibrant“ und „Leica Authentic“ zurückgreifst. Diese sind aber nicht für jede Szene die ideale Wahl. Drehst Du lieber Videos, bringt das Xiaomi 15 ebenfalls die passende Ausstattung mit. Du filmst wahlweise in 8K-Qualität mit 30 Bildern pro Sekunde (fps) oder in 4K-Auflösung mit 60 fps.
Platz 8: Samsung Galaxy S25/S25 Plus
- Pro: Natürliche Farbwiedergabe, gute Detailtreue, überzeugender optischer Zoom, rauscharme Nachtaufnahmen, LOG-Videoformat für Nachbearbeitung, praktische KI-Funktionen.
- Contra: Nur unwesentliche Veränderungen zum Vorgänger, digitale Zoomvergrößerungen mit Qualitätsverlust.
Nicht neu: Samsung Galaxy S25 und S25 Plus teilen sich das Kamera-Setup und damit auch den Top-10-Platz in unserer Handykamera-Bestenliste. Die Dreifachkamera setzt sich aus einer 50-Megapixel-Hauptkamera, einer 12-Megapixel-Ultraweitwinkellinse und einer 10-Megapixel-Telekamera mit einem dreifachen optischen Zoom zusammen. Das Trio liefert farbenfrohe und kontrastreiche Aufnahmen. Die Kamera glänzt besonders bei der Farbwiedergabe, im Vergleich zur absoluten Spitze fehlt es gelegentlich an Detailgenauigkeit. Einen entscheidenden Anteil an der sehr guten Bildqualität des Galaxy S25 hat der Qualcomm-Prozessor. Die Pro Visual Engine reduziert Rauschen und kann noch besser bewegte und unbewegte Objekte voneinander abgrenzen. Stark ist die Kamera auch bei Nachtaufnahmen. Videos können in beeindruckender 8K-Auflösung bei 30 fps oder in 4K bei 60 fps aufgenommen werden. Das LOG-Videoformat erlaubt Dir dabei umfangreiche Nachbearbeitungen. Ein weiteres nützliches Feature ist der Audio-Radierer, der Störgeräusche entfernt. Ebenfalls praktisch ist die KI-Funktion „Best Face“, die unglückliche Gesichtsausdrücke ersetzt.
Platz 9: OnePlus 13
- Pro: Hasselblad-Farbkalibration für lebendige Farben, gute Detailgenauigkeit, starker optischer Zoom, innovativer Dual-Exposure-Algorithmus, umfangreiche KI-Funktionen, präziser und zuverlässiger Autofokus.
- Contra: Gelegentlich überbetonte Rottöne bei Innenaufnahmen, manchmal überzeichnete Kontraste.
Das OnePlus 13 ist ein fotografisches Chamäleon. Experimentierfreudige Fotografen finden in der Hasselblad-Kamera eine wahre Spielwiese. Mit drei 50-Megapixel-Kameras – Hauptkamera, Ultraweitwinkel und Tele – wartet das OnePlus 13 mit einem stattlichen optischen Werkzeugkasten auf. Die Partnerschaft mit der Kamera-Ikone Hasselblad veredelt die Bildqualität und gewährt Dir einen professionellen Gestaltungsspielraum. Über alle drei Objektive hinweg begeistert das OnePlus 13 mit erstklassiger Bildqualität. Sie könnte verloren gehen, wenn Du über den dreifach optischen Zoom hinausgehst. Aber das tut sie nicht. Ein KI-Algorithmus greift ein und bringt erstaunlich detailreiche Aufnahmen hervor. Künstliche Intelligenz steht Dir auch an anderer Stelle zur Seite, unter anderem bei der Nachbearbeitung. Sie entfernt Reflexionen aus Deinen Bildern, schärft Bilder nach oder lässt unerwünschte Objekte verschwinden. Für nächtliche Aufnahmen wiederum setzt OnePlus den neuen Dual Exposure Algorithmus ein. Die Kamera nimmt gleichzeitig in kurzer und längerer Belichtung auf, um scharfe, detailgetreue Nachtfotos zu erzeugen.
Platz 10: OnePlus 12
- Pro: Hasselblad-Farbkalibration für authentische Farben, detailgenaue und kontrastreiche Aufnahmen, schöne Aufnahmen unter allen Lichtverhältnissen, präziser Autofokus, KI-optimierte Bildverarbeitung, gute Bildstabilisierung.
- Contra: Gelegentlich überstrahlende Highlights bei Videos, Qualitätsverlust im digitalen Zoombereich.
Mit dem OnePlus 12 hat der chinesische Hersteller den Anschluss an die erste Garde der Smartphone-Fotografie von Google und Apple geschafft. Die Dreifachkamera, die in Kooperation mit dem schwedischen Kameraspezialisten Hasselblad entstanden ist, ist ein Allrounder. Das Setup aus Weitwinkel, Ultraweitwinkel und Telelinse hält für jede Gelegenheit die passende Optik bereit. Die Objektive lösen mit 50, 48 und 64 Megapixel auf. Das OnePlus 12 nutzt in jeder Situation `Pixel Binning`. Das OnePlus 12 verbindet also die Informationen aus mehreren Bildpunkten. Daraus entstehen klare, detailreiche Aufnahmen – egal, ob die Sonne scheint oder es gerade dämmert. Der dreifache optische Zoom ermöglicht scharfe Aufnahmen aus der Ferne. Einen genauen Blick auf kleine Dinge wirft das Ultraweitwinkel. Der Autofokus stellt bereits aus einer Distanz von 3,5 Zentimetern scharf. Die Bildverarbeitung des OnePlus 12 setzt wie die Konkurrenz auf die Hilfe künstlicher Intelligenz. Die KI reduziert Rauschen und korrigiert Belichtungsprobleme. Auch beim Videodreh überzeugt das OnePlus 12. 4K-Video drehst Du mit bis zu 60 fps. Ebenso kannst Du 8K-Filme bei 24 fps aufnehmen.
Woran erkenne ich eine gute Handykamera?
Die beste Handykamera zu finden, ist gar nicht so einfach. Denn wer nach einem Smartphone sucht, das perfekte Bilder knipst und damit die Digitalkamera ersetzt, muss sich im Vorfeld schon ein paar Gedanken machen. Ohne Frage liefern die Flaggschiffe sämtlicher Hersteller eine hervorragende Bildqualität. Es sind Nuancen, in denen sich die Leistungsfähigkeit der Kameras unterscheidet. Welche Features die Handykamera unbedingt braucht, hängt davon ab, wann und wie Du sie einsetzt. Das Schielen auf die Anzahl der Megapixel genügt jedenfalls nicht, um eine fundierte Wahl zu treffen. Die Hersteller rücken sie gern in den Fokus. Doch um sehr gute Fotos zu machen, braucht es noch mehr.
Megapixel
Wenn es um die Megapixel geht, wird nicht gekleckert. Besonders gern preisen die Hersteller die enorme Auflösung an. Mittlerweile sind einige der besten Handykameras gar bei 108 oder 200 Megapixel angekommen. Doch der Wert alleine sagt noch nichts über die Bildqualität aus. Er gibt nur an, wie viele Bildpunkte der Kamerasensor einfangen kann. Steckt im Smartphone ein mickriger Sensor, sind die Pixel entsprechend klein. Die Folge: Dem Foto fehlt es an Details und Farbgenauigkeit. Auch wird es schnell unscharf, wenn die Lichtverhältnisse nicht optimal sind. Bei den Geräten unserer Bestenliste musst Du Dir darüber jedoch keine Gedanken machen: Sie arbeiten allesamt mit einem entsprechend großen Sensor. Dennoch bedeuten 108 Megapixel nicht, dass Du mit dem Smartphone entsprechend große Fotos knipst. An der Stelle kommt das sogenannte `Pixel Binning` ins Spiel. Die Technologie hat sich bei fast allen Herstellern durchgesetzt, um die Lichtausbeute zu erhöhen. Dabei verbindet die Handykamera dank Künstlicher Intelligenz die Informationen aus mehreren Pixeln zu einem. Dadurch entstehen detailreichere und schärfere Aufnahmen. Die Auflösung reduziert sich bei dem Verfahren.
Blende
Ausschlaggebender als die Auflösung ist die `Blende` für die Bildqualität. Sie entscheidet darüber, wie viel Licht aus der Umgebung auf den Kamerasensor fällt. Je weiter sich die Blende also öffnet, umso mehr Licht fängt die Kamera ein. Der f-Wert ergibt sich aus dem Verhältnis von Brennweite und Öffnung des Objektivs. Verwirrend ist es allerdings, diesen Wert richtig zu deuten. Denn je kleiner der angegebene Wert ist, umso größer ist die Blende. Einfach lässt es sich am Beispiel verdeutlichen: Liegt die Blendenzahl bei f 1.8, gelangt mehr Licht auf den Sensor als beim Wert f 2.2. Im Gegensatz zu Spiegelreflexkameras arbeiten selbst die besten Handykameras mit einer festen Blende. Daher ist es ratsam, auf einen möglichst niedrigen Wert bei der Hauptkamera zu achten. Die Blendenzahl sollte bei f 1.8 oder darunter liegen. So kannst Du sicher sein, dass Dir auch bei schlechten Lichtverhältnissen noch ansehnliche Schnappschüsse gelingen.
Objektive
Selbst Einsteiger-Smartphones kommen heutzutage wenigstens mit einer Dual-Kamera daher. Doch was bringen drei, vier oder gar fünf Objektive im Kameramodul des Handys? Sie nehmen auf jeden Fall nicht nur viel Raum ein: Sie sorgen für mehr Bildqualität. Smartphone-Objektive haben zumeist feste Brennweiten. Der Zoom funktioniert daher nur digital. Darunter leidet das Foto. Kannst Du jedoch auf weitere Objektive mit anderen Brennweiten zugreifen, vermeidest Du den Qualitätsverlust. Eine Tele-Linse rückt auch ohne digitalen Zoom näher an Dein Motiv heran als das Standard-Weitwinkel. Der Zoom-Faktor bei den Tele-Objektiven ist meist festgelegt auf einen zweifachen, dreifachen oder fünffachen Zoom. Du kannst also nicht wie bei einer Spiegelreflexkamera stufenlos zoomen. Der Vorteil an Dreifach- oder auch Fünffachkameras sind die kreativeren Möglichkeiten, die sich Dir für Deine Fotos eröffnen. Du bist nicht an eine Perspektive gebunden. Je nachdem, wie Du Dein Motiv am besten in Szene setzen möchtest, wählst Du das geeignete Objektiv. Bei Periskop-Linsen wird das Licht umgeleitet, um einen höheren optischen Zoom-Faktor bei kompakter Bauweise zu ermöglichen.
Bildstabilisator
Wichtig für scharfe Fotos und insbesondere wackelfreie Videos ist der Bildstabilisator. Seine Aufgabe ist es, die Bewegungen unseres Körpers bei der Aufnahme auszugleichen. Dafür setzen die Handy-Hersteller zwei verschiedene Varianten ein. Der digitale Bildstabilisator zoomt zunächst ein bisschen in den gewählten Ausschnitt herein. Die leichte Verschiebung ermöglicht es der Software, das Wackeln zu korrigieren. Das Verfahren geht jedoch zu Lasten der Bildqualität. Ein Teil der Auflösung geht verloren. Anders geht der `optischer Bildstabilisator` vor. Damit er wirken kann, hat die Linse ein ganz klein wenig Spiel. Sie kann sich also bewegen. Dadurch werden Wackler auf analoge Weise ausgeglichen. Folglich wirkt der optische Bildstabilisator ohne Qualitätsverlust für die Aufnahme. Er ist also in jedem Fall die bessere Wahl. Einige der Top-Smartphones verbinden mittlerweile beide Formen.
Software und KI
Eine gute Handykamera kann heutzutage noch mehr. Intelligente Software hilft Dir dabei, die richtigen Einstellungen für jeden Schnappschuss zu finden. Üblicherweise verfügen die meisten Smartphone-Cams mindestens über einen Porträt- und einen Nachtmodus. Auswählen kannst Du die verschiedenen Modi über das Menü der Handykamera. Dadurch werden die Kameraeinstellungen automatisch an die Lichtverhältnisse angepasst. Manche Handys verfügen gar über eine separate Porträt-Linse, gern auch Bokeh-Linse genannt. Sie fokussiert das Fotomodell im Vorgrund und lässt den Hintergrund durch einen Unschärfe-Effekt verschwimmen. Das wirkt professionell und lenkt vor allem die Aufmerksamkeit des Betrachters ganz auf die fotografierte Person. Im Grunde sind solche separaten Porträt-Objektive inzwischen unnötig. Die künstliche Intelligenz der Handykameras ist so ausgereift, dass die Software den Effekt ebenso gut erzeugen kann. Die `KI-Funktionen` gehen aber weit darüber hinaus und umfassen automatische Szenenerkennung, Rauschunterdrückung, HDR-Optimierung und sogar Bearbeitungsfunktionen wie das Entfernen von Objekten oder das Anpassen von Gesichtern.
ToF-Sensor
Etwas anders verhält es sich mit dem Time-of-Flight-Sensor (ToF). Bereits in einigen der besten Handykameras kommt er zum Einsatz. Sein Hauptanwendungsgebiet sind ebenfalls Porträtaufnahmen. Der ToF-Sensor nimmt die Szene im Fokus tatsächlich räumlich wahr. Er misst die Zeit, die das Licht bis zu einem Objekt und wieder zurück benötigt. Auf diese Weise erzeugt das Objektiv einen zuverlässigeren Bokeh-Effekt, der eben nicht nur bei Fotos, sondern auch bei Videoaufnahmen funktioniert.
Autofokus und HDR
Wichtig ist auch ein guter Autofokus. Arbeitet er zuverlässig, sorgt er für schärfere Bilder. Als Hinweis auf eine gute Handykamera gilt ebenfalls der HDR-Modus. HDR steht für High Dynamic Range. Gelangt die Belichtungskorrektur an ihre Grenze, springt HDR ein. Die Funktion verbessert zu dunkle oder zu helle Bereiche eines Bildes. Im HDR-Modus knipst die Smartphone-Kamera mehrere Fotos mit unterschiedlichen Belichtungseinstellungen und kombiniert sie zu einem korrekt belichteten Bild.
Nachtmodus und Stativ
Wer gern stimmungsvolle Dämmerungsbilder fotografiert oder die nächtlichen Lichter der Stadt einfängt, sollte auf den Nachtmodus achten. In der Dunkelheit verwendet der Nachtmodus eine Langzeitbelichtung. Das heißt, er lässt für mehrere Sekunden Licht auf den Kamerasensor. So werden die Bilder kontrastreicher und zeigen mehr Details. Der KI-Assistent wiederum gleicht das Wackeln aus. Legst Du Wert auf gestochen scharfe Nachtaufnahmen, verwendest Du besser ein Stativ. So hat die Software deutlich weniger Mühe. Außerdem kannst Du so die Belichtungszeit ganz nach Belieben verlängern. Das merkt man den Fotos an.
Weitere wichtige Aspekte für Fotografie-Enthusiasten
Für ungetrübtes Fotovergnügen braucht es mehr als die beste Handykamera. Neben einer ausgereiften Kamera-Technologie und einer ausreichenden Megapixel-Zahl kommt es noch auf andere Features an. Denn was nützt Dir die beste Handykamera, wenn Du nicht genug Platz für all Deine Fotos hast? Welche Ausstattung braucht also das Handy noch?
Speicherkapazität
Wer ein Handy mit guter Kamera sein eigen nennt, fotografiert sicherlich gern und ausgiebig. Um Deine Schnappschüsse zu sichern, brauchst Du also ein Smartphone mit ausreichend `Speicherkapazität`. Daran mangelt es den Spitzenmodellen in der Regel nicht. Sie sind meist mit wenigstens 256 Gigabyte internen Speicher ausgestattet. Manche von ihnen warten sogar mit 512 Gigabyte auf. Bei einer geringeren Kapazität ist der Speicher oftmals erweiterbar über eine microSD-karte, wobei dies bei Flaggschiffen seltener geworden ist.
Natürlich gibt es noch eine Alternative, um Deine Fotos zu speichern. Die Aufnahmen lassen sich in der Cloud sichern. So belasten Deine Schnappschüsse auch nicht den internen Speicher des Handys. Nutzt Du ein iPhone, bietet sich die Apple iCloud an, um automatisch die neuesten Fotos hochzuladen. Verwendest Du ein Android-Smartphone, steht Dir etwa Google Fotos zur Verfügung. Doch in beiden Fällen kannst Du Dich auch für einen alternativen Service wie Dropbox oder OneDrive entscheiden. Zudem bieten die großen Hersteller wie Samsung und Huawei eigene Cloud-Dienste an. Dieser Weg der Sicherung hat einen ungeheuren Vorteil: Du kannst jederzeit und von jedem anderen Gerät auf Deine Bilder zugreifen.
Akkulaufzeit und Laden
Macht der Akku schlapp, ist die Fotosafari rasch zu Ende. Daher sollte das Smartphone Deiner Wahl nicht nur über eine gute Kamera, sondern auch über einen leistungsstarken Akku verfügen. Üblicherweise sind die Modelle der Spitzenklasse gut bestückt. Bei ihnen kommt es vielmehr darauf an, ob der Akku eine Schnellladefunktion besitzt. Je nach Hersteller heißt die Funktion Quick Charge, Fast Charge, VOOC oder Dash Charge. Dadurch braucht der Akku nur eine kurze Pause zum Auftanken. Praktisch ist sicherlich auch die Möglichkeit, das Handy kabellos aufzuladen. So erholt sich das Smartphone auch mal auf der Ladestation im Auto oder auf dem Schreibtisch. Die meisten Top-Smartphones können auch noch mehr. Neben Wireless Charging beherrschen sie Reverse Charging. Rücken an Rücken mit einem anderen Smartphone teilen sie ihre Akkuladung oder laden Zubehör wie Kopfhörer auf.
Internetverbindung für Bearbeitung und Cloud
Wer viele Fotos knipst und Videos dreht, hat eine Menge Daten zu verwalten und zu bearbeiten. Das erledigst Du sicherlich vorzugsweise in aller Ruhe daheim. Eine stabile Internetverbindung ist dabei hilfreich. Zahlreiche Bildbearbeitungsprogramme arbeiten längst cloudbasiert, was eine schnelle Datenübertragung erfordert. Doch auch die Sicherung Deiner Kunstwerke etwa auf einem Netzwerk-Laufwerk oder in der Cloud geht im schnellen WLAN flotter. Eine gute Internetverbindung ist somit unerlässlich für einen reibungslosen Foto-Workflow.
Vergleich ausgewählter Top-Kameras
Um die Unterschiede und Stärken der Top-Modelle besser zu veranschaulichen, hier ein Vergleich der Kamera-Setups einiger unserer Spitzenreiter:
| Modell | Hauptkamera | Ultraweitwinkel | Teleobjektiv(e) |
|---|---|---|---|
| Xiaomi 15 Ultra | 50 MP (1 Zoll Sensor, f/1.6-f/4.0 variable Blende) | 50 MP (f/1.8) | 50 MP (3.2x opt. Zoom, f/1.8) 50 MP (5x opt. Zoom, Periskop, f/2.5) |
| Google Pixel 9 Pro / Pro XL | 50 MP (f/1.68) | 48 MP (f/1.7) | 48 MP (5x opt. Zoom, f/2.8) |
| Apple iPhone 16 Pro / Pro Max | 48 MP (f/1.78) | 48 MP | 12 MP (5x opt. Zoom) |
| Samsung Galaxy S25 Ultra | 200 MP (f/1.7) | 50 MP (f/1.9) | 10 MP (3x opt. Zoom) 50 MP (5x opt. Zoom) |
| Google Pixel 9 | 50 MP (f/1.68) | 48 MP (f/1.7) | Kein opt. Zoom (digitaler Zoom) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Welches Handy hat die beste Kamera-Qualität?
Unser Gewinner mit der besten Handykamera 2025 ist das Xiaomi 15 Ultra. Das Xiaomi-Premium-Smartphone überzeugt mit einer starken Kamera-Ausstattung und hilfreichen KI-Funktionen für die Bildbearbeitung. Xiaomi hat die Vierfachkamera gemeinsam mit dem deutschen Kameraspezialisten Leica konstruiert.
Welches Samsung-Handy hat die beste Kamera?
Das Samsung Galaxy S25 Ultra hat aktuell die beste Kamera unter den Samsung-Smartphones.
Welches Mittelklasse-Handy macht die besten Fotos?
Das Samsung Galaxy S24 FE hat zweifelsohne eine der besten Kameras in der Mittelklasse. Das Samsung-Smartphone hebt sich vor allem durch sein Tele-Objektiv von der Konkurrenz ab. Über drei Brennweiten verfügen nur ganz wenige Modelle der Smartphone-Mittelklasse.
Welches Handy hat die beste Kamera unter 500 €?
Das Google Pixel 8a schneidet unter den Mittelklasse-Handys bis 500 Euro im Kameratest der DXOMARK-Experten am besten ab. Das günstige Pixel-Phone verfügt über eine Dualkamera und nutzt die gleichen Kamera-Funktionen wie Googles Premium-Modelle. Dazu gehört zum Beispiel auch der Magische Radierer, der störende Elemente aus Deinen Bildern entfernt.
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