Wie alt ist Luca Froehlingsdorf?

Luca Froehlingsdorf: Reise & Fashion

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Luca Froehlingsdorf ist vielen als erfolgreicher Reise-Influencer bekannt, der einen Großteil des Jahres auf seinem Segelboot verbringt. Doch im Alter von 23 Jahren hat Luca einen neuen Kurs eingeschlagen: Er ist nach Berlin gezogen, um sich stärker auf seine Leidenschaft, die Fashion-Fotografie, zu konzentrieren. Dieser Schritt markiert eine spannende Wende in seinem Leben, weg von der ständigen Freiheit des Reisens hin zu einem Leben in der deutschen Hauptstadt, das neue Herausforderungen und Chancen birgt.

Wie alt ist Luca Froehlingsdorf?
Zum Beispiel: Luca Froehlingsdorf, 23 Jahre alt. Doch nach jahrelangem Reisen kommt er im Oktober 2023 nach Berlin, um sesshafter zu werden und an seinem Traum zu arbeiten: Er will Fashion-Fotograf werden.

Die Reise beginnt: Von Stuttgart in die Welt

Lucas Weg begann in Stuttgart, wo er bereits mit 15 Jahren seine ersten Schritte in der Fotografie machte. Diese frühe Leidenschaft sollte sich als prägend erweisen. Nach dem Abitur traf er eine mutige Entscheidung, die sein Leben für die nächsten Jahre bestimmen sollte: Er baute einen Van aus und begab sich auf eine ausgedehnte Reise durch Europa. Sein „Van-Life“ teilte er auf Instagram und baute sich schnell eine wachsende Community auf.

Während der Pandemie, als das Reisen für viele eingeschränkt war, fand Luca neue Wege, seine Follower zu inspirieren. Er wechselte vom Van aufs Segelboot und setzte seine Reisen auf dem Wasser fort. Diese Zeit festigte seinen Ruf als Reise-Influencer und ermöglichte ihm, beeindruckende Inhalte zu schaffen und seine Reichweite weiter auszubauen. Die Jahre des Reisens gaben ihm unschätzbare Erfahrungen und eine einzigartige Perspektive.

Berlin als "Travelbase": Ein neuer Fokus auf Fashion

Trotz des Erfolgs und der Freiheit, die das ständige Reisen mit sich brachte, verspürte Luca den Wunsch, sesshafter zu werden und einen lang gehegten Traum zu verfolgen: Er möchte Fashion-Fotograf werden. Im Oktober 2023 führte ihn dieser Traum nach Berlin. Für Luca war die Wahl der Hauptstadt eine bewusste und strategische Entscheidung.

Wie er selbst sagt, bündelt sich in Berlin „alles irgendwie hier in der Hauptstadt“. Die Stadt ist ein Magnet für kreative Menschen und bietet eine hohe Konzentration an potenziellen Kontakten: Freunde, Models, andere Fotografen, Agenturen. Als Influencer hatte er bereits erste Berührungspunkte mit Agenturen, was den Übergang erleichtern sollte. Er sah Berlin als den idealen Ort, um nach vier Jahren der ungebundenen Freiheit einen festen Anker zu werfen und gezielt an seiner Karriere in der Modefotografie zu arbeiten.

Herausforderungen in der Hauptstadt

Der Umzug in eine neue Stadt, besonders in eine Metropole wie Berlin, bringt unweigerlich Herausforderungen mit sich. Luca musste feststellen, dass das Leben in der Hauptstadt ganz andere Hürden bereithält als das Leben auf Reisen.

Wohnungssuche: Eine wahre Odyssee

Eine der größten und frustrierendsten Herausforderungen war die Wohnungssuche. Luca beschreibt sie als eine „Katastrophe“. Er begann Monate vor seinem Umzug mit der Suche, was besonders schwierig ist, wenn man noch nicht vor Ort lebt. Er schrieb über 50 Anzeigen auf gängigen Online-Plattformen an und erhielt nur eine einzige Antwort. Die Person rief ihn an, während er gerade mit seinem Boot vor Sardinien lag, und lud ihn zur Besichtigung am nächsten Tag ein – eine logistische Unmöglichkeit. Erst nach zwei Monaten intensiver Suche hatte er Glück und fand über eine Bekannte eine freie Wohnung. Diese Erfahrung zeigt, wie hart der Berliner Wohnungsmarkt sein kann, selbst für gut vernetzte Personen.

Der Berliner Winter: Eine kalte Realität

Luca ist die letzten Jahre die Sonne gewohnt gewesen. Der Berliner Winter war für ihn und vor allem für seinen Hund Nico eine unangenehme Überraschung. Luca beschreibt ihn als „arschkalt“. Die Kälte hat direkte Auswirkungen auf seine Fotografiepläne. Das Shooten im Freien, eine kostengünstige Option, fällt weitgehend weg. Jedes Mal ein Studio zu mieten, ist auf Dauer zu teuer und sprengt das Budget, besonders am Anfang einer Karriere.

Besonders betroffen ist Lucas treuer Begleiter, sein Hund Nico. Nico ist zehn Jahre alt und war auf all seinen Reisen dabei. Er ist ein „lebendiges Erbstück“ von Lucas Oma. Mit umgerechnet 95 Hundejahren macht ihm der Berliner Winter sichtlich zu schaffen. Er baut in der Kälte „voll ab“, weigert sich oft, mehr als 50 Meter vor die Haustür zu gehen, erledigt schnell seine Geschäfte und will sofort zurück ins Warme. Diese Situation beeinflusst natürlich auch Lucas Alltag und seine Möglichkeiten, Zeit draußen zu verbringen oder ausgedehnte Spaziergänge zu machen.

Fuß fassen in der Modeszene: TFP und Netzwerk

In Berlin angekommen, begann Luca sofort, an seinem Traum zu arbeiten. Er konzentriert sich auf Modefotografie, oft im Rahmen sogenannter TFP-Shootings. TFP steht für „Time For Prints“ oder „Time For Portfolio“. Bei TFP-Shootings arbeiten Models, Fotografen und manchmal auch Stylisten oder Visagisten zusammen, ohne dass Geld fließt. Die „Bezahlung“ sind die entstandenen Bilder, die alle Beteiligten für ihre Portfolios nutzen können. Dies ist eine gängige Praxis, um am Anfang einer Karriere Erfahrungen zu sammeln, das Portfolio aufzubauen und Kontakte zu knüpfen.

Obwohl Berlin eine riesige kreative Szene hat, stellte Luca fest, dass viele der dort etablierten Fotografen und Kreativen bereits weiter sind als er. Sie arbeiten oft an bezahlten Projekten und haben nicht immer die Kapazitäten oder das Interesse, sich auf freie Projekte wie TFP-Shootings einzulassen. Dies macht den Aufbau eines neuen Netzwerks und das Finden der richtigen Leute, mit denen man zusammenarbeiten kann, zu einer weiteren Herausforderung. Luca vermisst manchmal die vertrauteren Kontakte, die er früher in Stuttgart hatte. Dennoch ist er überzeugt, dass Netzwerken in dieser Branche absolut entscheidend ist.

Highlights und Ambitionen

Trotz der Schwierigkeiten gab es auch schon Highlights in Berlin, die Luca in seinem Vorhaben bestärken. Ein besonderes Erlebnis war die Einladung zur Berlin Fashion Week, genauer gesagt zur Show von Marina Hoermanseder. Er hatte die Gelegenheit, in der ersten Reihe zu sitzen, was ihm einen privilegierten Blick auf die Kollektion und die Models ermöglichte.

Bei solchen Events geht es nicht nur darum, gute Fotos zu machen, sondern auch darum, gesehen zu werden und Kontakte zu knüpfen. Luca nutzte die Gelegenheit, um andere Teilnehmer zu fotografieren und sie auf Instagram zu taggen, was wiederum seine Sichtbarkeit erhöht und neue Verbindungen schafft. Die Fashion Week ist ein Schmelztiegel der Modebranche und eine wichtige Plattform für aufstrebende Fotografen.

Sein großer Traum ist es, eines Tages eine eigene Fotostrecke für ein Modemagazin zu shooten. Dies ist ein Ziel, das harte Arbeit, Talent und ein starkes Netzwerk erfordert. Events wie die Fashion Week sind dabei wichtige Schritte auf diesem Weg.

Zwischen Fernweh und Bleiben: Das Leben eines Reise-Fotografen in Berlin

Lucas Leben ist derzeit ein Spagat zwischen zwei Welten. Einerseits der Wunsch, in Berlin sesshafter zu werden und sich auf die Fashion-Fotografie zu konzentrieren, andererseits die Notwendigkeit, als Reise-Influencer aktiv zu bleiben. Sein Instagram-Account ist ein großer Teil seines Geschäftsmodells und er benötigt kontinuierlich neuen Reise-Content, damit der Account nicht „einschläft“ und er nicht einen großen Teil seines Business verliert. Auch seine neue Agentur hat ihm geraten, weiterhin viel Content vom Boot zu zeigen.

Luca beschreibt Berlin als seine Travelbase, einen Ort, an dem er sich vom Reisen erholen kann. Doch diese Dynamik hat auch ihre Schattenseiten. Manchmal planen Freunde etwas, aber er ist schon wieder unterwegs. Dieses ständige Kommen und Gehen macht es schwierig, vollständig in das soziale Leben der Stadt einzutauchen und tiefere Wurzeln zu schlagen. Den Winter verbrachte er teilweise auf seinem Boot in Barcelona und bei Freunden auf Fuerteventura, um der Kälte zu entfliehen und Reise-Content zu produzieren. Auch den Sommer wird er hauptsächlich auf dem Boot verbringen und nur wochenweise nach Berlin kommen.

Sein Hund Nico spielt ebenfalls eine Rolle in dieser Balance. Nicos Unbehagen im Berliner Winter trug sicher dazu bei, dass Luca die kalte Jahreszeit lieber in wärmeren Gefilden verbrachte. Nico ist nicht nur ein Haustier, sondern ein wichtiger Teil von Lucas Leben und seinen Reisen.

Häufig gestellte Fragen zu Luca Froehlingsdorf

Wie alt ist Luca Froehlingsdorf?

Luca Froehlingsdorf ist 23 Jahre alt.

Warum ist er nach Berlin gezogen?

Er ist nach Berlin gezogen, um sich stärker auf seine Karriere als Fashion-Fotograf zu konzentrieren und die dortige kreative Szene sowie die vielen Kontakte zu nutzen.

Welche Herausforderungen gab es in Berlin?

Zu den größten Herausforderungen gehörten die schwierige Wohnungssuche, der kalte Winter, der Outdoor-Shootings erschwert und seinem Hund zu schaffen macht, sowie das Netzwerken in der etablierten Fashion-Szene, wo viele bereits an bezahlten Projekten arbeiten.

Was bedeutet TFP im Kontext seiner Arbeit?

TFP steht für Time For Prints (oder Portfolio). Dabei arbeiten Models und Fotografen für Bilder für ihre jeweiligen Portfolios, anstatt für Geld. Es ist eine Methode, um Erfahrungen zu sammeln und das Portfolio aufzubauen.

Ist Luca jetzt dauerhaft in Berlin?

Nein, er nutzt Berlin als seine „Travelbase“, um sich zu erholen und an Fashion-Projekten zu arbeiten. Für sein Reise-Influencer-Business reist er weiterhin viel und wird auch den Sommer hauptsächlich auf seinem Boot verbringen.

Was ist sein größter Traum als Fotograf?

Sein größter Traum ist es, eine Fotostrecke für ein Modemagazin zu fotografieren.

Fazit

Luca Froehlingsdorf navigiert derzeit durch eine aufregende Phase des Wandels. Er versucht, seinen Platz in der anspruchsvollen Welt der Fashion-Fotografie in Berlin zu finden, während er gleichzeitig sein etabliertes Business als Reise-Influencer aufrechterhält. Die Hauptstadt bietet ihm die notwendigen Kontakte und Möglichkeiten, stellt ihn aber auch vor reale Herausforderungen, sei es bei der Wohnungssuche, im Umgang mit dem Klima oder beim Aufbau eines neuen professionellen Netzwerks. Sein Leben bleibt dynamisch, ein Pendeln zwischen der festen Basis in Berlin und den Reisen, die sein Business erfordern. Mit seinem Talent, seinem Ehrgeiz und seinem treuen Begleiter Nico an der Seite verfolgt er seinen Traum, die Kamera künftig nicht nur auf ferne Horizonte, sondern auch auf die Welt der Mode zu richten.

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Andenmatten Soltermann

Hallo! Ich bin Andenmatten Soltermann, ein Schweizer Fotograf, der leidenschaftlich die Essenz der Welt durch seine Linse einfängt. Geboren und aufgewachsen in den majestätischen Schweizer Alpen, haben die deutsche Sprache und atemberaubende Landschaften meine kreative Vision geprägt. Meine Liebe zur Fotografie begann mit einer alten analogen Kamera, und seitdem widme ich mein Leben der Kunst, visuelle Geschichten zu erzählen, die berühren und verbinden.In meinem Blog teile ich praktische Tipps, Techniken und Erfahrungen, um dir zu helfen, deine fotografischen Fähigkeiten zu verbessern – egal, ob du ein neugieriger Anfänger oder ein erfahrener Profi bist. Von der Beherrschung des natürlichen Lichts bis hin zu Ratschlägen für wirkungsvolle Bildkompositionen ist es mein Ziel, dich zu inspirieren, die Welt mit neuen Augen zu sehen. Mein Ansatz verbindet Technik mit Leidenschaft, immer auf der Suche nach dem Funken, der ein Foto unvergesslich macht.Wenn ich nicht hinter der Kamera stehe, findest du mich auf Bergpfaden, auf Reisen nach neuen Perspektiven oder beim Genießen der Schweizer Traditionen, die mir so am Herzen liegen. Begleite mich auf dieser visuellen Reise und entdecke, wie Fotografie die Art und Weise, wie du die Welt siehst, verändern kann.

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