Welche WLAN Lampe ist die beste?

Außenleuchte mit Bewegungsmelder

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Außenleuchten mit Bewegungsmeldern bieten zahlreiche Vorteile, die weit über die reine Beleuchtung hinausgehen. Sie erhöhen nicht nur die Sicherheit rund ums Haus, indem sie ungebetene Gäste abschrecken und Stolperfallen auf dem Weg zum Eingang beseitigen, sondern tragen auch signifikant zur Energieersparnis bei. Das Licht brennt nur dann, wenn es wirklich benötigt wird. Doch wie schließt man eine solche Lampe korrekt an und nimmt die notwendigen Einstellungen vor? Dieser Artikel führt Sie durch die wichtigsten Schritte und gibt wertvolle Tipps.

Welche WLAN Lampe ist die beste?
Smarte Lampen im VergleichPlatzProduktnote1.Philips Hue White & Color Ambiance (Farbe)1,8 gut2.Wiz Filament-Lampe, transparent (Filament)2,2 gut3.TP-Link Tapo L530E (Farbe)2,5 befriedigend4.Philips Hue White Ambiance (Filament)2,5 befriedigend

Warum eine Außenleuchte mit Bewegungsmelder?

Die Entscheidung für eine Außenleuchte mit integriertem oder separatem Bewegungsmelder ist eine Investition in Komfort und Sicherheit. Stellen Sie sich vor, Sie kommen abends nach Hause, und der Weg zur Haustür wird automatisch beleuchtet. Kein Suchen nach dem Lichtschalter im Dunkeln mehr. Aber nicht nur der Komfort spricht dafür. Bewegungsmelder-Leuchten sind auch ein effektives Mittel zur Abschreckung. Plötzliches Licht kann potenzielle Einbrecher überraschen und vertreiben. Zudem ist der Aspekt der Energieeffizienz nicht zu unterschätzen. Im Gegensatz zu herkömmlichen Außenleuchten, die oft die ganze Nacht brennen, schaltet sich eine Lampe mit Bewegungsmelder nur bei Bedarf ein. Dies reduziert den Stromverbrauch und schont somit Geldbeutel und Umwelt.

Die Technologie dahinter: Wie funktioniert ein Bewegungsmelder?

Viele Bewegungsmelder, die sowohl im Innen- als auch im Außenbereich eingesetzt werden, arbeiten nicht durch das Erfassen von reiner Bewegung im Sinne einer Positionsänderung, sondern durch die Messung von Wärmeveränderungen. Die gängigste Technologie hierfür sind Infrarot-Melder, oft als IR-Melder bezeichnet. Diese passiven Infrarot-Melder (PIR-Melder) registrieren die vom menschlichen Körper oder anderen warmen Objekten abgegebene Wärmestrahlung. Tritt ein warmes Objekt in den Erfassungsbereich des Melders ein oder bewegt sich darin, ändert sich das gemessene Wärmemuster. Diese Veränderung löst ein Signal aus, das die angeschlossene Lampe einschaltet.

PIR-Melder sind für den häuslichen Gebrauch bestens geeignet. Sie sind weniger empfindlich als einige professionelle Melder, aber für die zuverlässige Steuerung der Beleuchtung rund ums Haus oder im Garten absolut ausreichend. Sie kommen typischerweise in dunkleren Bereichen zum Einsatz, wo eine automatische Lichterkennung bei Bewegung gewünscht ist.

Die richtige Lampe und der passende Melder

Beim Kauf einer Außenleuchte mit Bewegungsmelder gibt es einige wichtige Punkte zu beachten. Da die Leuchte und der Melder den Witterungsbedingungen ausgesetzt sind, müssen sie ausreichend gegen Feuchtigkeit geschützt sein. Achten Sie auf die entsprechende IP-Schutzart, die angibt, wie gut das Gerät gegen das Eindringen von Wasser und Fremdkörpern geschützt ist. Für den Außenbereich sind in der Regel Schutzarten wie IP44, IP54 oder höher empfehlenswert.

Ein weiterer entscheidender Faktor ist der Erfassungsbereich des Bewegungsmelders. Dieser wird oft in Grad angegeben. Für kleinere Bereiche wie einen schmalen Gang oder einen Eingangsbereich kann ein Erfassungsbereich von 180 Grad ausreichen. Für größere Flächen, wie eine Hofeinfahrt oder den Garten, sollten Sie einen Melder mit einem größeren Erfassungsbereich wählen, eventuell auch 270 Grad oder sogar mehrere Melder, um tote Winkel zu vermeiden.

Neben dem Erfassungsbereich ist auch die Reichweite des Melders wichtig. Überlegen Sie, in welcher Entfernung zum Melder Bewegungen noch zuverlässig erkannt werden sollen, um den gewünschten Bereich optimal auszuleuchten. Die Reichweite kann je nach Modell und Montagehöhe variieren. Im Fachgeschäft können Sie sich beraten lassen, um das passende Modell für Ihre spezifischen Bedürfnisse zu finden.

Sicherheit geht vor: Vorbereitung der Installation

Die Installation einer Außenleuchte mit Bewegungsmelder beinhaltet Arbeiten an der elektrischen Anlage. Hier ist äußerste Vorsicht geboten. Gemäß der Niederspannungsanschlussverordnung (§13) sind Arbeiten an der Elektroinstallation für Laien grundsätzlich untersagt. Die Installation sollte idealerweise von einem qualifizierten Elektrofachbetrieb durchgeführt werden. Wenn Sie als geübter Heimwerker dennoch Arbeiten an Ihrer Hauselektrik selbst durchführen möchten, ist es zwingend erforderlich, diese im Vorfeld mit einem Fachbetrieb abzustimmen und sich über die Risiken bewusst zu sein.

Bevor Sie mit der Installation beginnen, ist der wichtigste Schritt: Schalten Sie den Stromkreis aus! Finden Sie den entsprechenden Sicherungsautomaten im Sicherungskasten und legen Sie ihn um. Sichern Sie die Sicherung gegen versehentliches Wiedereinschalten, zum Beispiel mit einem entsprechenden Hinweis oder einer Sicherungssperre. Überprüfen Sie anschließend mit einem geeigneten Spannungsprüfer oder einem Multimeter an der Anschlussstelle der Lampe, ob der Stromkreis tatsächlich spannungsfrei ist. Führen Sie diese Überprüfung sorgfältig durch, denn das Arbeiten unter Spannung kann lebensgefährlich sein.

Die Verkabelung: Drei-Draht-Technik erklärt

Beim Anschluss von Lampen mit Bewegungsmeldern gibt es grundsätzlich zwei Verkabelungstechniken: die Zwei-Draht-Technik und die Drei-Draht-Technik. Für Außenleuchten ist die Drei-Draht-Technik die übliche und empfohlene Methode, da sie zuverlässiger funktioniert und den Bewegungsmelder permanent mit Strom versorgt, auch wenn das Licht ausgeschaltet ist. Der entscheidende Unterschied ist das Vorhandensein des Neutralleiters (N) bei der Drei-Draht-Technik, der bei der Zwei-Draht-Technik fehlt.

Bei der Drei-Draht-Technik haben Sie typischerweise drei oder vier Adern, die zur Leuchte geführt werden (plus eventuell eine zusätzliche Steuerleitung, falls der Melder nicht direkt an der Leuchte sitzt):

  • Die stromführende Ader (Außenleiter): Diese ist meist schwarz oder braun gekennzeichnet. Sie wird an die Klemme angeschlossen, die mit „L“ markiert ist. Dies ist die Phase, die die elektrische Energie liefert.
  • Der Neutralleiter: Diese Ader ist in der Regel blau oder grau. Sie wird an die Klemme angeschlossen, die mit „N“ markiert ist. Der Neutralleiter schließt den Stromkreis.
  • Der Schutzleiter: Diese Ader ist immer grün-gelb gekennzeichnet. Sie dient Ihrer Sicherheit und wird an die Erdungsklemme angeschlossen, die oft mit einem speziellen Erdungssymbol gekennzeichnet ist.
  • Der Schaltdraht: Dies ist die Ader, die vom Bewegungsmelder zur Lampe führt und das Licht bei Erkennung einer Bewegung einschaltet. Sie wird an die Klemme angeschlossen, die üblicherweise mit einem Lampensymbol (ein Kreis mit einem „X“ darin) versehen ist.

Führen Sie alle Klemmarbeiten sorgfältig und ausschließlich mit geeignetem Elektriker-Werkzeug durch, wie z.B. einem Abisolierzange und einer Crimpzange (falls notwendig) oder passenden Schraubendrehern für die Klemmen.

Vergleich: Zwei-Draht vs. Drei-Draht-Technik

Auch wenn für Außenleuchten die Drei-Draht-Technik Standard ist, hier ein kurzer Vergleich der beiden Methoden:

MerkmalZwei-Draht-TechnikDrei-Draht-Technik
Benötigte AdernPhase (L), Schaltdraht zur LampePhase (L), Neutralleiter (N), Schaltdraht zur Lampe (oft auch Schutzleiter PE)
Neutralleiter (N)Nicht vorhanden (oder über die Lampe geführt)Vorhanden
Stromversorgung MelderErhält Strom über die Lampe (oft geringer Kriechstrom nötig)Erhält permanent Strom über L und N
FunktionsweiseSchaltet den Stromkreis zur LampeSchaltet die Phase zur Lampe
AnwendungsbereichEher für Innenbereiche, wo N nicht liegt oder Nachrüstung am LichtschalterStandard für Außenleuchten und zuverlässigere Funktion

Wie die Tabelle zeigt, bietet die Drei-Draht-Technik eine stabilere Stromversorgung für den Melder, was für die Funktionen wie Dämmerungsschalter und Zeiteinstellung wichtig ist. Stellen Sie sicher, dass die vorhandene Verkabelung an Ihrem Montageort für die Drei-Draht-Technik ausgelegt ist.

Die Einstellungen: Lampe optimal anpassen

Nachdem die Lampe und der Bewegungsmelder korrekt angeschlossen sind, geht es an die Feineinstellungen. Abhängig vom Modell Ihrer Lampe mit Bewegungsmelder können Sie verschiedene Parameter anpassen, um die Funktion optimal auf Ihre Bedürfnisse und die Umgebung abzustimmen.

Dämmerungsschwelle einstellen

Der Dämmerungsschalter oder Helligkeitssensor sorgt dafür, dass der Bewegungsmelder nur dann aktiv ist, wenn es dunkel genug ist. Tagsüber, wenn ausreichend Umgebungslicht vorhanden ist, soll das Licht ja nicht bei jeder Bewegung angehen. Sie können den Schwellenwert einstellen, ab welcher Dunkelheit der Melder scharf geschaltet wird. Dies geschieht oft über einen Drehregler, der mit einem Sonnensymbol (hell) und einem Mondsymbol (dunkel) gekennzeichnet ist. Stellen Sie diesen Regler so ein, dass der Melder erst bei Einbruch der Dämmerung oder Dunkelheit reagiert. Testen Sie die Einstellung am besten zu verschiedenen Tageszeiten.

Einstellen der Leuchtdauer (Zeit)

Ein weiterer wichtiger Parameter ist die Leuchtdauer, auch Nachlaufzeit genannt. Diese bestimmt, wie lange die Lampe eingeschaltet bleibt, nachdem die letzte Bewegung im Erfassungsbereich registriert wurde. Die Einstellung erfolgt ebenfalls oft über einen Drehregler, der meist in Sekunden oder Minuten skaliert ist. Überlegen Sie, wie lange Sie üblicherweise Licht in dem Bereich benötigen, um beispielsweise den Weg zum Auto zurückzulegen oder die Haustür aufzuschließen. Eine zu kurze Dauer kann nervig sein, wenn das Licht ausgeht, bevor Sie den Bereich verlassen haben. Eine zu lange Dauer verbraucht unnötig Strom. Finden Sie hier den optimalen Kompromiss durch Ausprobieren.

Erfassungsbereich und Reichweite justieren

Auch der tatsächliche Erfassungsbereich und die Reichweite des Melders können oft noch feinjustiert werden. Bei vielen Modellen lässt sich der Sensorkopf neigen und schwenken, um den Bereich präzise auszurichten. Manche Melder verfügen auch über eine segmentweise Abschaltung, mit der bestimmte Bereiche des Erfassungsfeldes ausgeblendet werden können (z.B. wenn der Melder auf die Straße oder den Nachbargarten reagiert). Testen Sie den eingestellten Bereich, indem Sie sich im relevanten Bereich bewegen und prüfen, ob der Melder zuverlässig auslöst. Passen Sie Neigung, Schwenkung und gegebenenfalls die Reichweiteneinstellung über den Drehknopf an, bis der gewünschte Bereich abgedeckt ist und Fehlalarme minimiert werden.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Hier beantworten wir einige häufige Fragen rund um das Thema Außenleuchten mit Bewegungsmelder:

F: Spart eine Lampe mit Bewegungsmelder wirklich Strom?
A: Ja, definitiv. Da das Licht nur bei Bedarf und für eine begrenzte Zeit eingeschaltet wird, ist der Stromverbrauch deutlich geringer als bei einer Lampe, die dauerhaft brennt.

F: Wie funktioniert ein Bewegungsmelder bei Nacht?
A: Ein PIR-Bewegungsmelder erfasst Wärmeveränderungen. Da Menschen und Tiere Wärme abstrahlen, erkennt der Melder diese Wärmesignatur, sobald sie in den Erfassungsbereich gelangt und sich bewegt. Wenn die eingestellte Dämmerungsschwelle unterschritten ist (es also dunkel genug ist), löst die Erkennung das Einschalten der Lampe aus.

F: Kann ich einen Bewegungsmelder an jede Außenlampe anschließen?
A: Das hängt von der Lampe und dem Bewegungsmelder ab. Wenn die Lampe eine separate Steuerleitung vom Melder benötigt (was bei der Drei-Draht-Technik der Fall ist), muss die Verkabelung dies ermöglichen. Viele moderne Außenleuchten haben den Melder bereits integriert, was den Anschluss vereinfacht. Bei der Nachrüstung eines separaten Melders an einer bestehenden Lampe muss die Verkabelung geprüft und eventuell angepasst werden, idealerweise durch eine Fachkraft.

F: Was bedeuten die Markierungen L, N und das Lampensymbol?
A: L steht für den Außenleiter (Phase), N für den Neutralleiter. Das Lampensymbol kennzeichnet die Klemme, an die der Schaltdraht zur Lampe angeschlossen wird, der das Licht ein- und ausschaltet.

F: Warum schaltet sich das Licht manchmal grundlos ein?
A: Das kann verschiedene Ursachen haben. Manchmal reagiert der Melder auf Wärmequellen wie vorbeirollende Autos (heiße Motoren), reflektierende Oberflächen, die sich erwärmen, oder auch Tiere wie Katzen oder größere Vögel. Auch starker Wind, der Äste bewegt und Schatten wirft, kann in seltenen Fällen eine Auslösung bewirken, obwohl PIR-Melder primär auf Wärme reagieren. Durch die Feinjustierung des Erfassungsbereichs und der Empfindlichkeit (falls einstellbar) kann dies oft minimiert werden.

F: Wie stelle ich die Leuchtdauer ein?
A: An der Lampe oder dem separaten Bewegungsmelder befindet sich in der Regel ein Drehregler, der die Leuchtdauer in Sekunden oder Minuten einstellt. Drehen Sie diesen Regler auf die gewünschte Zeit.

F: Was tun, wenn der Bewegungsmelder nicht reagiert?
A: Überprüfen Sie zuerst, ob der Stromkreis eingeschaltet ist. Prüfen Sie dann die Einstellungen für die Dämmerungsschwelle und die Reichweite. Stellen Sie sicher, dass sich tatsächlich eine Wärmequelle im Erfassungsbereich bewegt. Überprüfen Sie die Verkabelung auf korrekten Anschluss (Achtung: nur bei ausgeschaltetem Strom!) und lockere Klemmen. Im Zweifelsfall oder bei anhaltenden Problemen sollten Sie einen Elektrofachbetrieb kontaktieren.

Fazit

Der Anschluss und die Einstellung einer Außenleuchte mit Bewegungsmelder sind mit der richtigen Vorbereitung und Sorgfalt gut machbar, erfordern aber unbedingt die Einhaltung der Sicherheitsvorschriften. Das wichtigste ist, vor Beginn der Arbeiten den Stromkreis zuverlässig abzuschalten und dies zu überprüfen. Die korrekte Verkabelung nach der Drei-Draht-Technik ist entscheidend für die Funktion. Mit den richtigen Einstellungen für Dämmerung, Zeit und Erfassungsbereich holen Sie das Beste aus Ihrer Bewegungsmelder-Leuchte heraus und profitieren von mehr Sicherheit, Komfort und geringeren Energiekosten. Bei Unsicherheiten oder komplexen Installationen ist es immer ratsam, die Arbeit einem qualifizierten Elektriker zu überlassen.

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Andenmatten Soltermann

Hallo! Ich bin Andenmatten Soltermann, ein Schweizer Fotograf, der leidenschaftlich die Essenz der Welt durch seine Linse einfängt. Geboren und aufgewachsen in den majestätischen Schweizer Alpen, haben die deutsche Sprache und atemberaubende Landschaften meine kreative Vision geprägt. Meine Liebe zur Fotografie begann mit einer alten analogen Kamera, und seitdem widme ich mein Leben der Kunst, visuelle Geschichten zu erzählen, die berühren und verbinden.In meinem Blog teile ich praktische Tipps, Techniken und Erfahrungen, um dir zu helfen, deine fotografischen Fähigkeiten zu verbessern – egal, ob du ein neugieriger Anfänger oder ein erfahrener Profi bist. Von der Beherrschung des natürlichen Lichts bis hin zu Ratschlägen für wirkungsvolle Bildkompositionen ist es mein Ziel, dich zu inspirieren, die Welt mit neuen Augen zu sehen. Mein Ansatz verbindet Technik mit Leidenschaft, immer auf der Suche nach dem Funken, der ein Foto unvergesslich macht.Wenn ich nicht hinter der Kamera stehe, findest du mich auf Bergpfaden, auf Reisen nach neuen Perspektiven oder beim Genießen der Schweizer Traditionen, die mir so am Herzen liegen. Begleite mich auf dieser visuellen Reise und entdecke, wie Fotografie die Art und Weise, wie du die Welt siehst, verändern kann.

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