Trotz der immer umfassenderen Ausstattung moderner Autos bleiben mobile Navigationsgeräte weiterhin sehr beliebt. Diese Geräte bieten weit mehr als nur reine Wegbeschreibungen: Sie fungieren oft als multifunktionale Infotainmentsysteme, die beispielsweise Bluetooth-Freisprecheinrichtungen und das Vorlesen von Nachrichten wie Whatsapp unterstützen. Auch in Fahrzeugen mit bereits integriertem Navi können sich die mobilen Alternativen lohnen. Marken wie Garmin und TomTom punkten hier mit kostenlosen Kartenupdates und zahlreichen Zusatzfunktionen, die den eingebauten Systemen oft überlegen sind. Entdecken Sie mit uns die Vorteile und vielfältigen Möglichkeiten der neuesten mobilen Navigationsgeräte, basierend auf aktuellen Tests.

COMPUTER BILD Testsieger: Garmin DriveSmart 86
Im großen Navigationsgeräte-Test von COMPUTER BILD sticht ein Gerät besonders hervor: das Garmin DriveSmart 86. Mit einer beeindruckenden Testnote von 1,1 ("sehr gut") sichert es sich den ersten Platz. Das Gerät überzeugt nicht nur durch seine schnelle Routenberechnung und ein stabiles GPS-Signal, sondern bietet auch eine breite Palette an Zusatzfunktionen, die es zu einem echten Multimedia-Tool machen. Dank der DriveSmart-App können Nutzer auf Echtzeit-Verkehrsinformationen, aktuelle Kraftstoffpreise und Wetterdaten zugreifen – sogar über Amazon Alexa ist dies möglich. Das Navi unterstützt zudem die Anzeige und das Vorlesen von Smartphone-Nachrichten und kommt mit einer integrierten Freisprechfunktion. Lebenslange Kartenupdates sind ebenfalls inklusive und können bequem über WLAN oder einen PC heruntergeladen werden. Die herausragende Bewertung macht das Garmin DriveSmart 86 zu einer Top-Empfehlung für alle, die ein leistungsstarkes und funktionsreiches Navigationsgerät suchen.
COMPUTER BILD Preis-Leistungs-Sieger: TomTom Go Essential
Wer ein gutes Navigationsgerät sucht, aber nicht das höchste Budget zur Verfügung hat, findet im TomTom Go Essential einen hervorragenden Begleiter. Dieses Modell wurde von COMPUTER BILD als Preis-Leistungs-Sieger ausgezeichnet und erhielt die Testnote 1,5 ("gut"). Es beweist, dass man auch mit einem begrenzten Budget nicht auf viele nützliche Funktionen verzichten muss. Für seinen Preis liefert das Gerät eine solide Ausstattung, die oft in teureren Premium-Modellen zu finden ist. Das Navi überzeugt mit einer hochwertigen Verarbeitung und praktischen Extras wie einer Bluetooth-Freisprecheinrichtung sowie der Möglichkeit, Smartphone-Benachrichtigungen anzuzeigen und vorzulesen. Zwar gibt es laut Test kleinere Schwächen bei der Sprachsteuerung und den Tempolimit-Anzeigen, doch im Gesamtpaket bietet das TomTom Go Essential mit 67 von 75 Punkten ein überzeugendes Angebot für Preisbewusste.
So hat COMPUTER BILD getestet
Die Bewertung von Navigationsgeräten im COMPUTER BILD Test beginnt bereits beim Auspacken und der ersten Einrichtung, insbesondere der Aktualisierung der Software. Ein einfacher Update-Prozess und inklusive Karten-Updates sind hierbei entscheidend für eine gute Bewertung. Danach wird die grundlegende Benutzerfreundlichkeit auf den Prüfstand gestellt: Ist das Menü intuitiv aufgebaut? Reagiert der Touchscreen schnell und präzise auf Eingaben? Ein zentraler Bestandteil des Tests ist der praktische Einsatz im realen Straßenverkehr. Die Tester fahren diverse Strecken ab, einschließlich solcher mit bewusst eingebauten Umleitungen oder Baustellen, um zu sehen, wie gut das Navi alternative Routen vorschlägt und den Fahrer durch komplexe Verkehrssituationen lotst.
Während der Testfahrt mussten die Navigationssysteme ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen. Dabei wurde genau geprüft, ob die Navigation klare und rechtzeitige Ansagen macht, wie effektiv die Spurführungsanweisungen sind – ein wichtiger Faktor für stressfreies Fahren in unbekannten Gegenden oder auf Autobahnen – und wie zügig Routenänderungen verarbeitet und neu berechnet werden. Zudem testen die Experten, ob das Gerät den Fahrer nicht unnötig ablenkt und ob die mitgelieferte Halterung stabil ist und eine optimale Sicht auf das Navi ermöglicht. Schließlich vergleichen die Tester die Leistung des Navis mit bekannten Smartphone-Apps wie Google Maps, um sicherzustellen, dass es ebenso zuverlässig ans Ziel führt oder sogar Vorteile bietet. Weitere Bewertungskriterien umfassen die Effektivität der eingebauten Assistenzsysteme, zusätzliche Komfortfunktionen sowie die allgemeine Verarbeitungsqualität und natürlich den Preis des Geräts im Verhältnis zur gebotenen Leistung.
Testergebnisse im Überblick: Garmin vs. TomTom
Auf der Suche nach einem neuen Navigationsgerät stehen oft zwei große Marken im Fokus: TomTom und Garmin. Beide Hersteller sind feste Größen auf dem Markt und bekannt für zuverlässige Produkte. COMPUTER BILD hat im Rahmen des Tests verschiedene Modelle beider Hersteller unter die Lupe genommen und interessante Unterschiede festgestellt. Bei TomTom gibt es demnach nur marginale Unterschiede zwischen dem Go Essential (dem Preis-Leistungs-Sieger) und dem teureren Go Premium. Beide Geräte bieten eine exzellente Haptik, einen hochwertigen Bildschirm und nahezu identische Kernfunktionen wie Sprachsteuerung, Bluetooth-Freisprecheinrichtung und die Anzeige von Smartphone-Benachrichtigungen. Der Hauptunterschied liegt im Detail und in erweiterten Features: Das Go Premium unterstützt beispielsweise Smarthome-Integration und bietet weltweite Karten, während das Go Essential auf diese spezifischen Funktionen verzichtet, sich aber auf das Wesentliche konzentriert und dabei glänzt.
Im Garmin-Sortiment zeigen sich deutlichere Unterschiede zwischen den verschiedenen Modellen. Das Drive 52 & Traffic, positioniert als Einstiegsgerät, konzentriert sich primär auf die grundlegende Navigation und bietet Live-Verkehrsdaten über eine gekoppelte App. Eine tiefere Smartphone-Integration, wie sie bei den Premium-Modellen zu finden ist, fehlt hier jedoch. Im krassen Gegensatz dazu bietet das Garmin DriveSmart 86 als High-End-Modell eine umfassende Smartphone-Anbindung, eine exzellente Sprachsteuerung und sogar die Integration von Amazons Alexa für eine noch komfortablere Bedienung während der Fahrt. Zudem zeichnet sich das DriveSmart 86 durch eine wesentlich bessere Verarbeitungsqualität aus, was sich in der Haptik und Langlebigkeit des Geräts bemerkbar macht.
Navigationsgeräte werden typischerweise mit einer Halterung per Saugnapf an der Frontscheibe befestigt oder auf dem Armaturenbrett positioniert. Dies gewährleistet, dass das Display im Blickfeld des Fahrers liegt, ohne die Sicht auf die Straße zu beeinträchtigen.

Fazit des COMPUTER BILD Navigationsgeräte-Tests
Im direkten Vergleich der Navigationssysteme zeigen sich sowohl TomTom als auch Garmin auf einem konstant hohen Niveau. Alle getesteten Modelle meisterten die komplexen Testrouten souverän, indem sie zuverlässig Umleitungen und Baustellen durch den Einsatz von Echtzeit-Verkehrsdaten umgingen. Die Tester stellten fest, dass sie in vielen Fällen ihr Ziel sogar schneller erreichten als die Schätzungen von Google Maps dies voraussagten. Die Geräte bieten klare und präzise Anweisungen, oft angereichert mit nützlichen Umgebungshinweisen, die die Orientierung erleichtern und dem Fahrer helfen, sich im Straßenverkehr zurechtzufinden. Besonders die Premium-Modelle, das Garmin DriveSmart 86 und das TomTom Go Premium, stechen hier hervor: Sie bieten eine besonders detaillierte Spurführungshilfe, die sicherstellt, dass der Fahrer stets den richtigen Fahrstreifen wählt, was besonders in unbekannten Städten oder auf mehrspurigen Autobahnen ein großer Vorteil ist und so noch stressfreier ans Ziel bringt.
Navis im Test bei Stiftung Warentest
Auch die Stiftung Warentest hat Navigationssysteme unter die Lupe genommen und dabei nicht nur klassische Navigationsgeräte, sondern auch moderne Apps fürs Smartphone betrachtet. Die zentrale Frage war: Ist die billigste Lösung, sprich eine kostenlose Navi-App, auch die beste? Die Stiftung Warentest hat zusammen mit Verbraucherorganisationen aus mehreren europäischen Ländern insgesamt 17 Navigationssysteme geprüft, darunter sechs Navi-Apps für Android, sieben Apps für iOS von Apple und zwei klassische Navigationsgeräte. Besonderes Augenmerk wurde dabei natürlich auf die Kernkompetenz, die Navigation selbst, gelegt. Aber auch die Handhabung, sprich die Benutzerfreundlichkeit im Alltag, war den Prüfern sehr wichtig. Daneben spielten technische Aspekte wie Akkulaufzeit (relevant für Apps), die Verarbeitungsqualität der Geräte sowie der Datenverbrauch via Mobilfunk eine Rolle im Navi-Test.
Die Ergebnisse des Navi-Tests der Stiftung Warentest sind überwiegend positiv: Die beiden getesteten klassischen Navigationsgeräte und fast alle untersuchten Apps schneiden mit dem Qualitätsurteil "gut" ab. Lediglich eine App schafft sowohl in der Variante für Android als auch für iOS lediglich ein "Befriedigend". Das zeigt, dass sowohl dedizierte Geräte als auch Smartphone-Lösungen heutzutage einen hohen Standard erreicht haben.
Ganz vorn liegen als Testsieger im Bereich der klassischen Navigationsgeräte die beiden Modelle von Garmin und TomTom. Sie erhalten beide das "test"-Qualitätsurteil "gut (1,8)" und teilen sich somit den ersten Platz. Bei den Android-Apps liegt TomTom mit seiner App ebenfalls ganz vorn, während bei den Navigations-Apps für iOS Google Maps der Favorit der Tester ist (beide Apps erhalten das Urteil "gut (1,9)"). Dies unterstreicht die Stärke der etablierten Anbieter sowohl im Hardware- als auch im Softwarebereich.
Stiftung Warentest Testsieger mit bester Handhabung: Garmin DriveSmart 65
Das Navigationsgerät DriveSmart 65 & Digital Traffic von Garmin landet im Test der Stiftung Warentest zusammen mit dem Konkurrenzmodell von TomTom auf dem geteilten ersten Platz. Die Stiftung Warentest vergibt die Gesamtnote "gut (1,8)" und hebt bei diesem spezifischen Modell besonders die einfache Handhabung des Geräts hervor. Dies macht es zu einer guten Wahl für Nutzer, die Wert auf intuitive Bedienung legen.
In der Produktbeschreibung wird deutlich, warum die Handhabung so positiv bewertet wurde: Das DriveSmart von Garmin zeigt auf einem 6,95 Zoll großen Multi-Touch-Display aus Glas Karten und Hinweise mit einer Auflösung von 1.024 x 600 Pixel in 3-D an. Das Navigationsgerät verfügt über detailliertes Kartenmaterial von 46 europäischen Ländern. Die notwendigen Kartenupdates sind über das integrierte WLAN inklusive und einfach durchzuführen. Zusätzlich gibt es Verkehrsinfos in Echtzeit, die über die Garmin Drive App oder DAB+ empfangen werden. Bei Verkehrsbehinderungen werden alternative Routenführungen vorgeschlagen und der voraussichtliche Zeitverlust berechnet. Auch ein Fahrassistent kann eingestellt werden, um etwa vor Bahnübergängen, Wildwechseln und scharfen Kurven zu warnen oder an notwendige Pausen zu erinnern. Die Bedienung des Navis kann bequem per Sprachsteuerung erfolgen, und eine Freisprechfunktion via Bluetooth ist ebenfalls integriert.
Stiftung Warentest Testsieger mit hervorragender Navigation: TomTom Go Discover 7
Das Go Discover 7 von TomTom ist mit dem "test"-Qualitätsurteil "gut (1,8)" ebenfalls Testsieger im klassischen Navi-Segment bei Stiftung Warentest und teilt sich den ersten Rang mit dem Garmin DriveSmart 65. In den spezifischen Prüfpunkten Navigation, Akkulaufzeit (hier relevant im Vergleich zu Apps) und Datenverbrauch via Mobilfunk schneidet es sogar etwas besser ab als das vergleichbare Produkt von Garmin. Dies macht es besonders attraktiv für Nutzer, die Wert auf die Kernfunktion der Navigation und eine effiziente Nutzung von Ressourcen legen.
Die Produktbeschreibung zeigt die Stärken des Geräts: Das Navigationsgerät von TomTom hat einen sieben Zoll großen Touchscreen mit HD-Auflösung (1.280 x 720 Pixel), was für eine gestochen scharfe Darstellung sorgt. Darüber haben Sie Zugriff auf Karten für die ganze Welt (180 Länder), was es ideal für Reisen außerhalb Europas macht. Wöchentliche Kartenupdates über WLAN sind inklusive und gewährleisten stets aktuelles Kartenmaterial. Wie beim DriveSmart von Garmin gibt es Verkehrsinfos live und via Smartphone auch TomTom Traffic zur Stauvermeidung. Zusätzlich erhalten Sie beim Go Discover 7 aktuelle Informationen über Kraftstoffpreise und verfügbare Parkplätze, was den Reisekomfort erhöht. Auch ein Geschwindigkeits- und ein Fahrspurassistent ist integriert. Von Vorteil sind zudem der schnelle Prozessor, der für flüssige Bedienung sorgt, und die intuitive Bedienung dank der modernen und übersichtlichen Benutzeroberfläche. Auch Sprachsteuerung ist bei diesem Modell möglich.

Klassisches Navigationsgerät vs. Navi-App: Pro und Contra
Die Wahl zwischen einem dedizierten Navigationsgerät und einer Navi-App auf dem Smartphone hängt stark von den individuellen Bedürfnissen und Nutzungsgewohnheiten ab. Beide Systeme haben ihre spezifischen Vor- und Nachteile.
Vorteile klassischer Navigationsgeräte:
- Größeres Display: Im Vergleich zu Smartphone-Displays sind die Bildschirme klassischer Navis oft größer, was die Routenführung und die Anzeige von Verkehrsinformationen besser erkennbar macht und die Augen schont.
- Unabhängigkeit vom Mobilfunknetz: Klassische Navis benötigen kein permanentes Mobilfunknetz, da das Kartenmaterial auf dem Gerät gespeichert ist. Auf Karten und Navigation haben Sie so selbst im Funkloch oder in entlegenen Gebieten zuverlässig Zugriff.
- Weniger Datenverbrauch und Kosten im Ausland: Da das Kartenmaterial offline verfügbar ist und nur gelegentlich Kartenupdates via WLAN erforderlich sind, sparen Sie Datenvolumen. Vor allem im außereuropäischen Ausland fallen so keine zusätzlichen Roaming-Kosten für die Navigation an.
- Inklusive Halterung: Navigationsgeräte werden in der Regel mit einer passenden Halterung geliefert, die für eine stabile und gut sichtbare Positionierung im Auto sorgt.
- Ideal für Vielfahrer: Aufgrund der Zuverlässigkeit, der besseren Sichtbarkeit und der Unabhängigkeit vom Mobilfunknetz lohnen sich klassische Navis besonders für Personen, die häufig oder lange Strecken mit dem Auto zurücklegen.
Nachteile klassischer Navigationsgeräte:
- Höherer Preis: Im Vergleich zu oft kostenlosen oder sehr günstigen Navi-Apps sind dedizierte Navigationsgeräte in der Anschaffung deutlich teurer.
- Umständlichere Echtzeitdienste: Nur für Echtzeitdienste wie Live-Verkehrsinfos ist eine Internetverbindung notwendig, die in der Regel über die Kopplung ans Smartphone erfolgt. Dies kann manchmal umständlich sein und ist auch langsamer als der direkte Zugriff via App. Telefonieren via Freisprecheinrichtung ist zwar möglich, aber die Bedienung kann komplexer sein.
Vorteile von Navi-Apps fürs Smartphone:
- Geringe oder keine Kosten: Viele Navi-Apps sind kostenlos erhältlich (z.B. Google Maps), andere kosten eine geringe Jahresgebühr (z.B. TomTom Go Navigation). Dies ist ein großer Vorteil gegenüber teureren Geräten.
- Flexibilität: Apps sind besonders flexibel, da sie Routenführung oft nicht nur fürs Auto, sondern auch für Fußgänger, Fahrräder und öffentliche Verkehrsmittel anbieten.
- Schnelle Routenberechnung: Dank der modernen Smartphones mit leistungsstarken Prozessoren berechnen Apps die gewünschte Route oft sehr schnell.
- Einfache Bedienung und Integration: Die Bedienung ist in der Regel sehr einfach und intuitiv, da man das Smartphone-Interface gewohnt ist. Da die Apps bereits auf dem Smartphone installiert und daher mit dem Internet verbunden sind, ist keine zusätzliche Kopplung für Echtzeit-Infos nötig.
- Ideal für Gelegenheitsnutzer: Für alle, die nur gelegentlich ein Navi brauchen, genügt das kleinere Display und die Flexibilität einer App.
Nachteile von Navi-Apps fürs Smartphone:
- Abhängigkeit vom Mobilfunknetz: Während viele Apps Offline-Karten anbieten, sind Echtzeitdienste und die initiale Routenberechnung oft auf eine Mobilfunkverbindung angewiesen. Im Funkloch kann es daher zu Problemen kommen, wenn keine Offline-Karten vorhanden oder aktuell sind.
- Datenverbrauch: Die Nutzung, insbesondere von Echtzeitdiensten und Online-Karten, kann zu einem relativ hohen Datenverbrauch führen.
- Kleineres Display: Smartphone-Displays sind in der Regel kleiner als die von klassischen Navis, was die Ablesbarkeit während der Fahrt erschweren kann.
- Zusätzliche Halterung nötig: Während Navigationsgeräte mit einer Halterung kommen, benötigen Sie für das Smartphone eine extra Handyhalterung, um Karte und Verkehrsinformationen im Blick zu haben, ohne den Blick von der Straße abwenden zu müssen.
Die besten Navi-Apps laut Stiftung Warentest
Neben den klassischen Navigationsgeräten hat Stiftung Warentest auch die beliebtesten Navi-Apps für Smartphones getestet. Hier gab es klare Favoriten je nach Betriebssystem.
Die beste Android-App: TomTom Go Navigation
Unter den sechs getesteten Navi-Apps für Smartphones mit Android-Betriebssystem liegt die App von TomTom mit der Note "gut (1,9)" ganz vorn. Vor allem die gute Navigation sowie die hervorragende Akkulaufzeit (im Vergleich zu anderen Apps) und der geringe Datenverbrauch überzeugen die Stiftung Warentest. Auch die iOS-Variante der App schneidet mit "gut (2,0)" ebenfalls gut ab.
Produktbeschreibung: Die App von TomTom gibt es für alle gängigen Smartphones. Sie verbindet Offline-Karten mit Echtzeitdiensten, sodass Sie Datenvolumen sparen und trotzdem immer auf dem Laufenden sind. Dank wöchentlicher Kartenupdates werden aktuelle Behinderungen auf den Straßen berücksichtigt, Verkehrsinformationen gibt es live. Die App berechnet zuverlässig die Routenführung und die voraussichtliche Ankunftszeit. Auch einen Fahrspurassistenten bietet sie, um die Orientierung zu erleichtern. Die App ist werbefrei und kann 30 Tage gratis getestet werden. Danach kostet sie 12,99 Euro pro Jahr.
Die beste iOS-App: Google Maps
Für Smartphones von Apple mit dem Betriebssystem iOS ist laut Stiftung Warentest Google Maps das beste Navigationssystem unter den Apps. Die App erreicht das "test"-Qualitätsurteil "gut (1,9)" und punktet insbesondere mit ihrer einfachen Handhabung, die von vielen Nutzern geschätzt wird. Die Android-App von Google Maps schneidet ebenfalls "gut (2,0)" ab.
Produktbeschreibung: Google Maps dürfte fast jedem ein Begriff sein und ist eine der meistgenutzten Navigationslösungen weltweit. Als App auf dem Smartphone bietet es umfangreiches Kartenmaterial für über 220 Länder sowie GPS-Angaben in Echtzeit und aktuelle Verkehrsinformationen, die sehr zuverlässig sind. Auch in dieser App können Karten offline verwendet werden, was in Gebieten mit schlechtem Empfang nützlich ist. Zusätzlich gibt es Informationen über öffentliche Verkehrsmittel, Points of Interest und vieles mehr, auf Wunsch auch personalisierte Empfehlungen basierend auf dem Nutzerverhalten. Der Datenverbrauch kann allerdings relativ hoch sein, wenn man nicht auf Offline-Karten zurückgreift. Dafür ist die App komplett kostenfrei.
Unser Fazit zum Navi-Test
Wie die Untersuchung von Stiftung Warentest und auch der Test von COMPUTER BILD zeigen, leiten sowohl dedizierte Navigationsgeräte als auch hochwertige Apps zuverlässig zum Ziel. Beide Systeme haben ihre Berechtigung und Zielgruppe. Ganz vorn liegen im Test der Stiftung Warentest die klassischen Navis DriveSmart 65 & Digital Traffic von Garmin und Go Discover 7 von TomTom, die beide mit "gut (1,8)" abschneiden. COMPUTER BILD sieht das Garmin DriveSmart 86 als Testsieger und das TomTom Go Essential als Preis-Leistungs-Sieger. Apps wie TomTom Go Navigation und Google Maps sind ebenfalls sehr gute Alternativen, insbesondere für Gelegenheitsfahrer.

Basierend auf den Testergebnissen und den gebotenen Features gefällt uns der Testsieger von TomTom, das Go Discover 7 aus dem Stiftung Warentest Test, aufgrund seiner besseren Ausstattung (weltweite Karten, HD-Display, Kraftstoff/Parkplatzinfos) noch etwas besser als das ebenfalls gute und etwas preiswertere Gerät von Garmin (DriveSmart 65), wenn man ein klassisches Navi sucht. Für Vielfahrer sind die Investition in ein gutes klassisches Gerät wie das Garmin DriveSmart 86 oder das TomTom Go Discover 7 oder Go Premium oft lohnenswert. Für Gelegenheitsfahrer sind die Top-Apps eine ausgezeichnete und kostengünstigere Alternative.
Häufige Fragen zu Navigationsgeräten
Hier beantworten wir einige häufig gestellte Fragen rund um das Thema Navigationsgeräte und -systeme.
Welches Navigationsgerät ist besser, TomTom oder Garmin?
Basierend auf den vorliegenden Tests gibt es hier keinen klaren "besser" oder "schlechter" bei den Top-Modellen. Beide Marken bieten ausgezeichnete Navigationsgeräte auf sehr hohem Niveau. Tests wie die von COMPUTER BILD und Stiftung Warentest zeigen, dass Modelle beider Hersteller ganz vorne landen. Die Wahl hängt oft von den spezifischen Modellen und den persönlichen Präferenzen bei Features (z.B. Displaygröße, Funktionsumfang, Preis, Integration mit Apps) ab. Beide Marken sind empfehlenswert.
Was kostet ein gutes Navigationsgerät?
Der Preis für ein gutes, mobiles Navigationsgerät liegt laut den uns vorliegenden Informationen je nach Ausstattung und Funktionsumfang typischerweise zwischen 100 und 300 Euro. Einfachere Modelle mit Basisfunktionen sind im unteren Bereich dieser Spanne angesiedelt, während Navigationssysteme mit erweiterten Features wie Echtzeit-Verkehrsinformationen über separate Empfänger (z.B. DAB+) oder umfassender Sprachsteuerung und Smartphone-Integration tendenziell teurer sind.
Wie viel kostet es, ein Navigationssystem in Ihr Auto einzubauen?
Wenn Sie statt eines mobilen Geräts ein fest verbautes Navigationssystem in Ihr Auto einbauen lassen möchten, fallen zusätzliche Kosten für das System selbst und den Einbau an. Die reinen Einbaukosten (ohne das Gerät) liegen typischerweise zwischen 150 und 450 US-Dollar, abhängig von der Komplexität des Systems und der Werkstatt. Bei einem nachträglich eingebauten System haben Sie die Wahl zwischen einem System direkt vom Autohersteller (sogenanntes "Factory Navigation System") oder einem Nachrüstsystem ("Aftermarket Navigation System").
Ein Nachrüstsystem ist in der Anschaffung typischerweise günstiger und bietet oft ähnliche oder sogar erweiterte Funktionen wie Apple CarPlay oder Android Auto sowie bessere Audioqualität. Die Kosten für ein solches Nachrüstsystem liegen laut den uns vorliegenden Informationen zwischen 300 und 1.300 US-Dollar. Ein originales System vom Fahrzeughersteller passt nahtloser ins Cockpit und ist speziell auf das Fahrzeug zugeschnitten, aber deutlich teurer. Die Kosten hierfür beginnen oft bei 500 US-Dollar und können 2.000 US-Dollar oder mehr betragen.
Sollte ich ein klassisches Navi oder eine App nutzen?
Diese Entscheidung hängt stark von Ihrem Nutzungsprofil ab. Wenn Sie ein Vielfahrer sind, regelmäßig lange Strecken zurücklegen oder oft in Gebieten mit unsicherem Mobilfunkempfang unterwegs sind, bietet ein klassisches Navigationsgerät Vorteile durch sein größeres Display, die Offline-Karten und die Unabhängigkeit vom Handynetz. Sind Sie hingegen nur gelegentlich auf Navigation angewiesen, nutzen das Handy sowieso im Auto (z.B. für Musik oder Freisprechen) und bewegen sich primär in gut versorgten Gebieten, kann eine hochwertige Navi-App eine sehr gute und oft kostengünstigere Alternative sein.
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