Panasonic Lumix Kameras haben sich einen hervorragenden Ruf für außergewöhnliche Bildqualität, fortschrittliche Funktionen und zuverlässige Leistung erworben. Ob Sie ein professioneller Fotograf, Videofilmer oder leidenschaftlicher Content Creator sind, es gibt eine Lumix Kamera, die entwickelt wurde, um Ihre Bedürfnisse zu erfüllen und Ihre kreative Arbeit zu verbessern.

Mit Spitzentechnologien wie hochauflösenden Sensoren, schnellen Autofokus-Systemen und beeindruckender Bildstabilisierung helfen Lumix Kameras Ihnen, atemberaubende Fotos und Videos in verschiedenen Aufnahmesituationen aufzunehmen. Von der vielseitigen G-Serie bis zu den leistungsstarken Vollformatkameras der S-Serie bietet Panasonic eine Reihe von Modellen, die unterschiedliche Erfahrungsstufen und Fotografie-Stile abdecken.

Lumix Serien: Von Hybrid bis Vollformat
Panasonic Lumix Kameras bieten eine breite Palette an Modellen, die speziell auf unterschiedliche Anforderungen zugeschnitten sind. Die G-Serie, oft basierend auf dem Micro Four Thirds System, ist bekannt für ihre kompakte Größe und starke Videofunktionen. Die S-Serie hingegen bietet Vollformat-Sensoren für höchste Bildqualität und Leistung.
Ausgewählte Modelle und ihre Stärken
Die Lumix GH5 II ist ein ausgezeichnetes Beispiel für eine Kamera, die sich sowohl für Foto als auch für Video eignet. Mit ihrem 20,3 MP Sensor und fortschrittlichen Videofunktionen ist sie eine hervorragende Wahl für Hybrid-Aufnahmen.
Für professionelle Videografen ist die Lumix GH7 mit ihrem 25,2 MP Sensor und 5.7K Video die erste Wahl und bietet umfangreiche videozentrierte Funktionen.
Die Lumix S5 II spricht Fotografen und Videografen gleichermaßen an. Sie verfügt über einen 24,2 MP Vollformat-Sensor, beeindruckende Video-Spezifikationen und ein kompaktes Gehäuse, was sie zu einer vielseitigen Option macht.
Bridge-Kameras: Eine leistungsstarke Alternative?
Abseits der System- und Vollformatkameras hat sich Panasonic auch im Bereich der Bridge-Kameras einen Namen gemacht. Bridge-Kameras sind mit ihren fest eingebauten Zoom-Objektiven eine gute Wahl für alle, die nicht ständig ein ganzes Arsenal an Objektiven mit sich herumschleppen wollen, aber doch nah an die Bildqualität von Spiegelreflex- und Systemkameras kommen möchten.
Als Bridge-Kamera bezeichnet man Kameras mit fest eingebautem Objektiv, die leistungsmäßig die Brücke – daher der Name – zwischen (kleinen) Kompaktkameras und Systemkameras bilden. Typische Ausstattungsmerkmale sind umfangreiche manuelle Einstellmöglichkeiten, die auch fortgeschrittene Benutzer zufriedenstellen, und ein Blitzschuh, der die Benutzung von Aufsteckblitzgeräten ermöglicht.
Anders als früher gehört heute auch ein Objektiv mit einem großen Brennweitenbereich mit zu den Ausstattungsmerkmalen einer Bridge-Kamera. Damit einher geht eine gewisse Baugröße. Klein und leicht sind heutige Bridgekameras also nicht, dafür umso leistungsfähiger.
Gegenüber einer Systemkamera mit Wechselobjektiven bieten Bridge-Kameras den Vorteil, dass sie alle Brennweiten in einem fest eingebauten Zoomobjektiv abdecken. Im Vergleich zu einer Systemkamera mit mehren Objektiven sparen Bridge-Kameras also durchaus Gewicht und sind auch günstiger. Nachteilig gegenüber Systemkameras ist die kleinere Sensorgröße und damit einhergehend im direkten Vergleich eine etwas schlechtere Bildqualität (vor allem bei wenig Licht). Für die meisten Anwender ist die Bildqualität einer Bridge-Kamera, insbesondere wenn diese einen Bildsensor in 1 Zoll Größe hat, aber allemal gut genug.
1-Zoll-Sensor vs. Superzoom
Bevor es die großen (und guten) Bridge-Kameras mit 1-Zoll-Sensor gab, zählte man ganz eindeutig auch gut ausgestattete, zoomstarke Kameras mit kleinerem Sensor dazu. Heute wären wir geneigt, diese eher als Superzoom-Kameras zu bezeichnen, denn ihr Haupt-Vorteil liegt darin, dass die Zoomfaktoren immer spektakulärer werden: 50-, 60- und 83-fach Zooms kann man da sehen und neuerdings sogar ein 125-fach-Zoom mit sagenhaften 3.000 mm Kleinbild-Telebrennweite (3 Meter!). So etwas war vor einiger Zeit noch undenkbar, geht aber nur mit einem (kleineren) 1/2,3 Zoll großen Bildsensor, der aber in Sachen Bildqualität nicht an die 1-Zoll-Sensor-Kameras heranreichen kann.
Insofern bauen diese Zoom-Riesen unserer Meinung nach eben keine Brücke zu den Systemkameras und sind demnach kaum noch Bridge-Kameras, sondern eine ganz eigene Kategorie.
Empfehlenswerte Bridge-Kameras im Vergleich
Wenn Sie eine möglichst gute Alternative für eine System- oder Spiegelreflexkamera suchen, ist eine Bridge-Kamera genau das Richtige für Sie. Wir haben uns die wichtigsten Modelle für Sie angesehen.
Unser Favorit: Panasonic Lumix FZ2000
Für sowohl Fotografen als auch Videofilmer bietet die Panasonic Lumix FZ2000 praktisch alles, was das Herz begehrt. Im Vergleich zu den auch sehr guten Sony-Kameras haben die Panasonic-Bridge-Kameras das bessere Preis-Leistungs-Verhältnis. Deshalb ist die FZ2000 für uns die beste Bridge-Kamera, die man zur Zeit kaufen kann.
Preistipp: Panasonic Lumix FZ1000
Das kleinere Schwestermodell unseres Testsiegers, die Panasonic Lumix FZ1000, ist eine gute Alternative für alle, die auf das eine oder andere Ausstattungsmerkmal verzichten können und viel Geld sparen möchten: Ihr Preis-Leistungs-Verhältnis ist ebenfalls gut. Etwas kleiner und leichter ist die FZ1000 im Vergleich zu ihrer großen Schwester auch, was viele begrüßen werden. Aber sie bietet etwas weniger Weitwinkel, weniger Tele, keine eingebauten Neutraldichtefilter und nicht so ausgefeilte Video-Funktionen. Da fällt die Entscheidung nicht leicht.
Die Luxusklasse: Sony DSC-RX10 IV
Die RX10-Baureihe von Sony besteht aus mittlerweile vier Modellen. Allen gemeinsam ist die exzellente Gehäusequalität, die noch ein gutes Stück über der von Panasonic liegt. Auch technisch sind wenigstens die beiden Spitzenmodelle der Baureihe, die Sony DSC-RX10 III und insbesondere die DSC-RX10 IV vom Allerfeinsten. Das schlägt sich allerdings extrem im Preis nieder. Wenns aufs Geld nicht ankommt ist die All-in-One-Kamera Sony RX10 IV aber ganz sicher ein Traum aus Design, Verarbeitung und Leistung.
Vergleichstabelle: Bridge-Kameras
| Modell | Sensor | Objektiv (KB-Äquivalent) | Zoom | Video | Akku (Fotos) | Größe (cm) | Gewicht (Gramm) | Besonderheiten |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Panasonic Lumix FZ2000 | 20 MP, 1″ | 24 - 480 mm, F2,8-4,5 | 20x | 4K (auch 17:9) | 350 | 13,8 x 10,2 x 13,5 | 962 | Großer Zoombereich, Super Video-Ausstattung |
| Sony DSC-RX10 IV | 20 MP, 1″ | 24 - 600 mm, F2,4-4,0 | 25x | 4K | 400 | 13,3 x 9,4 x 12,7 | 1095 | Sehr großer Zoombereich, Lichtstark, Extrem schnell, Hochwertiges Gehäuse, Extrem teuer |
| Panasonic Lumix FZ1000 | 20 MP, 1″ | 25 - 400 mm, F2,8-4,0 | 16x | 4K | 360 | 13,7 x 9,9 x 13,1 | 831 | Großer Zoombereich, Gute Ausstattung, Günstiger Preis |
| Panasonic Lumix FZ1000 II | 20 MP, 1″ | 25 - 400 mm, F2,8-4,0 | 16x | 4K | 440 | 13,7 x 9,7 x 13,1 | 810 | Großer Zoombereich, Sehr gute Ausstattung |
| Sony DSC-RX10 III | 20 MP, 1″ | 24 - 600 mm, F2,4-4,0 | 25x | 4K | 400 | 13,3 x 9,4 x 12,7 | 1095 | Sehr großer Zoombereich, Lichtstarkes Objektiv, Sehr hochwertiges Gehäuse, Teuer |
| Sony DSC-RX10 II | 20 MP, 1″ | 24 - 200 mm, F2,8 (durchgängig) | 8,3x | 4K | 400 | 12,9 x 8,8 x 10,2 | 813 | Sehr lichtstarkes Objektiv, Sehr hochwertiges Gehäuse, Nur 8,3x Zoom |
| Sony DSC-RX10 | 20 MP, 1″ | 24 - 200 mm, F2,8 (durchgängig) | 8,3x | FullHD | 350 | 12,9 x 8,8 x 10,2 | 813 | Sehr lichtstarkes Objektiv, Sehr hochwertiges Gehäuse, Keine 4K-Videos, Nur 8,3x Zoom |
Lumix FZ2000 im Detail: Unser Favorit
Die Lumix FZ2000 verdient ihren Spitzenplatz durch hervorragende Allround-Eigenschaften und einer exzellenten Ausstattung zu einem mittlerweile moderaten Preis. Die Lumix FZ2000 ist so groß wie eine mittelgroße Systemkamera und fast 1 Kilogramm schwer. Dafür hat ihr Objektiv einen riesigen Zoombereich von 24 bis 480 mm Kleinbild-equivalenter Brennweite, also ein 20fach-Zoom mit recht guter Lichtstärke und mit sehr viel Weitwinkel und extrem viel Tele.
Wer einen solchen Brennweitenbereich mit einer Systemkamera abdecken wollte, müsste mehrere Objektive mit sich herumtragen und natürlich auch fleißig die Objektive wechseln. Das möchte nicht jeder und deshalb gibt es Kameras wie die Panasonic Lumix FZ2000.
Hochwertige Verarbeitung und viel Ausstattung
Die Kamera hat einen 1-Zoll-Sensor mit 20 Megapixeln. Dieser Sensor-Typ ist bei Kompaktkameras ziemlich »in Mode«, weil diese Größe eine bessere Bildqualität ermöglicht, als es mit kleineren Sensoren möglich ist. Der Nachteil, wenn man so will, ist dass die Objektive auch entsprechend größer sein müssen und damit die ganze Kamera. So kommt die FZ2000 auf ihre 1 Kilo Lebendgewicht und ihre recht stattliche Größe.
Tolle Bildqualität dank 1-Zoll-Sensor
Die Bildqualität rechtfertigt dies aber auf jeden Fall. Tatsächlich hätte sich keine Kamera mit einem kleineren Sensor für den Titel der besten Bridge-Kamera qualifizieren können. Vor ein paar Jahren vielleicht. Heute aber nicht mehr. Dass wir später dennoch kurz auf einige Modelle mit kleinerem Sensor hinweisen, hat nur drei Gründe: Den Preis, die Baugröße und noch extremere Brennweiten.

Die Panasonic Lumix FZ2000 fühlt sich insgesamt etwa so an wie eine Systemkamera, z. B. die Panasonic Lumix G81, und bedient sich auch so. Sie liegt gut in der Hand und fühlt sich hochwertig an. Als markanter Unterschied wäre der für Kompaktkameras typische Zoomhebel am Auslöser zu nennen. Gezoomt werden kann aber auch (elektromotorisch) per Zoomring am Objektiv.
Bei Aufnahmen insbesondere im Telebereich hilft der im Objektiv eingebaute hochwirksame Bildstabilisator gegen Verwackelungen. Und das Objektiv hat übrigens eine Besonderheit: Schaltet man die Kamera ein fährt das Objektiv aus seinem Objektiv-Tubus in die Betriebsstellung heraus und verändert seine Länge dann im Betrieb nicht mehr. Das Zoomen und das Scharfstellen erfolgt dezent und leise komplett innerhalb des Objektivs.
Fest eingebaut (auch eine Besonderheit) ist ein mehrstufig schaltbarer Neutraldichtefilter (ND-Filter). Der erfreut nicht nur Videofilmer, sondern auch Fotografen können damit tolle Effekte erzielen und sparen sich den Kauf mehrerer ND-Filter, die man normalerweise vor das Objektiv schraubt.
Auch für Videofilmer perfekt
Apropos Video: Die FZ2000 ist im Grunde zur Hälfte Fotokamera und zur anderen Hälfte Videokamera. Wie kaum eine andere Bridge-Kamera bietet sie Ausstattungsmerkmale, die Video-Filmer glücklich machen. Dazu zählen Mikrofon- und Kopfhörer-Anschluss, manuelle Ton-Aussteuerung sowie unbegrenzt lange Videoaufzeichnungen (bei vielen Fotokameras ist die ununterbrochene Aufnahmedauer aus zollrechtlichen Gründen auf knapp 30 Minuten begrenzt).
Die Kamera filmt zudem in hoher 4K-Auflösung nicht nur im üblichen 16:9-UHD-Seitenverhältnis mit bis zu 30 Bilder/s, sondern auf Wunsch auch in »Cinema-4K« mit 17:9-Seitenverhältnis mit 24 Bildern/s. Die Kamera beherrscht Zeitraffer und Stop-Motion.
Über den HDMI-Ausgang kann ein externer Recorder ein 10-Bit-Signal abgreifen und Profis können per kostenpflichtigem Lizenzcode (ca. 90 bis 100 Euro) sogar eine V-LOG L Videoaufzeichnung nachrüsten (das ist für Videos so etwas wie Raw-Dateien bei Fotos). Es gibt Leute, die kaufen die Lumix FZ2000 nicht zum Fotografieren, sondern zum Filmen.
Aber auch beim Fotografieren bietet die Kamera praktisch alles, was das Herz begehrt. Ihr Autofokus ist rasend schnell und sie schafft sieben Bilder pro Sekunden mit und zwölf Bilder ohne Autofokus-Nachführung. Bei auf 8,3 Megapixel abgesenkte Auflösung (so genannte 4K-Fotofunktion) sind es sogar 30 Bilder/s. Eine Pro-Burst-Funktion hält dabei auch schon immer einige Aufnahmen vor der eigentlichen Auslösung im Pufferspeicher, sodass beim Auslösen dann garantiert das richtige Bild mit auf der Speicherkarte landet.
Der Monitor der FZ2000 ist hochauflösend (1 Mio. Bildpunkte), dreh- und schwenkbar und bietet Touchscreen-Funktion. Noch höher löst der elektronische Sucher auf (2,36 Millionen Bildpunkte), bietet ein kontrastreiches Bild und auch Brillenträger kommen damit gut zurecht. Wie es sich für eine solche Kamera gehört, hat die FZ2000 nicht nur ausgefeilte Automatik-Funktionen, sondern praktisch alles lässt sich irgendwie beeinflussen manuell einstellen. Entsprechend komplex kann die Bedienung sein. Wer sich das (noch) nicht zutraut, nutzt einfach die Automatiken.
Tatsächlich gibt es an der Panasonic Lumix FZ2000 fast nichts zu meckern. Manch einer wünscht sich, gerade angesichts der tollen Video- und Serienbild-Funktionen eine längere Akku-Laufzeit. Ein zweiter (Wechsel-)Akkus löst das Problem. Und ja, recht groß und schwer ist sie. Sie liegt dabei aber gut in der Hand und ihr 20-fach-Zoomobjektiv ersetzt einen ganzen Koffer voll Wechselobjektive.
Panasonic Lumix FZ2000 Testspiegel
In Tests kommt die FZ2000 überwiegend sehr gut weg. Kritisiert wird häufig die im Telebereich und bei offener Blende im extremen Weitwinkelbereich abfallende effektive Auflösung. Beides sind Zugeständnisse an den sehr großen Brennweitenbereich.
Im fotoMagazin-Vergleichstest liefert die Kamera ihre höchste Auflösung bei Blende 5,6 und ISO 125. Im Telebereich fällt die Auflösung merklich ab, im Weitwinkelbereich ist sie bei offener Blende deutlich geringer, Das Bildrauschen bleibt bis ISO 1600 gut, die Bildauflösung sinkt ab ISO 400. Bei Ausstattung und Geschwindigkeit liegt die Kamera vorne und sichert sich so den Testsieg mit einem sehr gut.
Laut digitalkamera.de-Test spielt die Kamera in der Ausstattungsoberliga mit, und das nicht nur im Fotobereich. Die Bildqualität ist für die Größe des Aufnahmesensor sehr gut, Bildrauschen tritt erst ab ISO 2400 auf. Im Fazit heißt es:
»Die Bildqualität liegt auf sehr hohem Niveau, obwohl das Objektiv im Telebereich an Auflösung verliert. Bei der Ausstattung gibt es keine halben Sachen und die Kamera bietet dem Foto- und Videografen eine sehr breite und gleichzeitig eine große Tiefe der Funktionen.«
ColorFoto schreibt zur FZ2000:
„Die Panasonic Lumix DMC-FZ2000 kommt dem Fotografenwunsch nach der eierlegenden Wollmilchsau schon ziemlich nahe. Die universelle Verwendbarkeit bezahlt man aber mit hohem Gewicht. […] Beim Fotografieren fällt eine insgesamt zu weiche Abstimmung auf. Wen das stört, der kann zu RAW wechseln. […] Für Viele dürfte das lange Tele der entscheidende Kaufgrund sein. Doch in der Tele-Stellung sinkt die Auflösung.“
Der Kameratest aus dem test-Spezial vom Juni 2017 von Stiftung Warentest bescheinigt eine Bildnote von 2,3 bei gutem Licht, befriedigend bei wenig Licht. Ausstattung und Videofunktionen werden gelobt. Insgesamt erreicht die Kamera ein gutes Endergebnis. Das Fazit der Warentester:
»Gute sehr große hochwertige Kompaktkamera mit starkem Zoom, sehr gutem elektronischen Sucher, manuellen Funktionen und Netzwerkfunktion.«
Die Website slashCAM.de richtet sich speziell an Videofilmer und hat die FZ2000 ebenfalls getestet und schreibt:
»Die universellen Talente der Panasonic DMC-FZ2000 glänzen vor allem bei der FullHD-Aufnahme. Nur hier kommen das extrem universelle Objektiv, die kombinierte Bildstabilisierung und der 200 Mbits-Codec voll zur Geltung. […] Die FZ2000 ist somit in erster Linie für 4K-Filmer interessant, die vor allem den gebotenen Zoombereich nutzen wollen.«
Alternativen im Überblick
Neben unserem Favoriten und dem Preistipp gibt es weitere interessante Bridge-Kameras, sowohl von Panasonic als auch von Sony.
Panasonic Lumix FZ1000 II
Panasonic hat mit der Lumix FZ1000 II mittlerweile das in vielen Punkten verbesserte Nachfolgemodell der FZ1000 herausgebracht. 4K-Videos können nun auch mit der europäischen PAL-Version mit 30 Bildern pro Sekunde aufgenommen werden, bei FullHD sind es 60 Bilder/s. Der Vergrößerungsfaktor des Suchers ist ein wenig größer, der Sucher aber insgesamt besser, auch und besonders für Brillenträger. Der LCD-Monitor löst rund 25 % feiner auf, ist heller und hat Touch-Funktion. Zudem wurde der Pufferspeicher vergrößert, sodass mehr Serienbilder zwischengespeichert werden können, bevor sie auf die Speicherkarte geschrieben werden. Auch Bluetooth ist nun mit an Bord. In unserem Test kommt die Panasonic Lumix FZ1000 II durchweg gut weg!
Sony DSC-RX10 III
Die Sony DSC-RX10 III ist eine Generation älter (von 2016) als die oben beschriebene RX10 IV und das gleiche tolle Objektiv wie diese (ebenfalls 24-600 mm). Sie ist zwar nicht so rekordverdächtig schnell wie die »Mark IV«, schafft aber immer noch beachtliche 14 Serienbilder pro Sekunde. Allerdings hat sie weder Bluetooth noch einen Touchscreen. Dafür ist sie aber mittlerweile deutlich günstiger und kann dadurch auch eine gute Alternative sein.
Sony DSC-RX10 II
Aus dem Jahr 2015 stammt die Sony DSC-RX10 II, die im Gegensatz zu ihren beiden neueren Schwestermodellen ein 24-200mm-Objektiv besitzt, dass allerdings über den gesamten Brennweitenbereich eine für ein Zoomobjektiv sehr hohe Lichtstärke von F2,8 bietet. Für alle Fotografen, die nicht extrem viel Tele brauchen, ist so ein Brennweitenbereich normalerweise mehr als ausreichend. Vom Objektiv abgesehen ist die »Mark II« mit der »Mark III« identisch, d. h. sie beherrscht auch schon 4K-Videos und schnelle Serienbilder, hat aber nicht den Touchscreen und die Bluetooth-Funktion der »Mark IV«.
Sony DSC-RX10
Die Sony DSC-RX10 war 2013 die erste Kamera der Baureihe und damals die erste Bridge-Kamera mit 1 Zoll großem Sensor und wird weiterhin angeboten. In Sachen Design und Verarbeitung unterscheidet sie sich nicht von ihren neueren Schwestermodellen. Zwar ist sie mit rund 600 Euro bezahlbar, aber technisch aus heutiger Sicht nicht mehr auf der Höhe der Zeit. Beispielsweise bietet sie kein 4K-Video. Wem das egal ist, bekommt mit der RX10 (»Mark I«) eine gute, edel verarbeitete Bridge-Kamera mit einem hochwertigen 8,3-fach Zoom, dass den wichtigsten Brennweitenbereich von 24 bis 200 Millimeter durchgehend lichtstark abdeckt.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Hier beantworten wir häufige Fragen zum Thema Panasonic Lumix Kameras.
Welche Panasonic Bridgekamera ist die beste?
Basierend auf unserer Analyse und verschiedenen Tests ist die Panasonic Lumix FZ2000 derzeit die beste Bridgekamera auf dem Markt, insbesondere in Bezug auf das Preis-Leistungs-Verhältnis und die vielseitige Ausstattung für Foto und Video. Wenn der Preis eine größere Rolle spielt, ist die ältere Lumix FZ1000 eine ausgezeichnete und günstigere Alternative.
Fazit
Lumix Kameras sind zweifellos gut zum Fotografieren und bieten eine Fülle von Funktionen, die sowohl Anfänger als auch Profis ansprechen. Egal, ob Sie sich für eine spiegellose Systemkamera der G- oder S-Serie oder eine vielseitige Bridge-Kamera wie die FZ2000 entscheiden, Panasonic bietet leistungsstarke Werkzeuge, um Ihre kreativen Visionen festzuhalten. Mit beeindruckender Bildqualität, fortschrittlichen Funktionen und benutzerfreundlichem Design ermöglichen Lumix Kameras das Festhalten von Momenten, das Erzählen von Geschichten und das Ausdrücken Ihrer einzigartigen Perspektive. Eine Investition in eine Lumix Kamera ist mehr als nur der Kauf von Technologie; es ist das Erschließen einer Welt kreativer Möglichkeiten und der Beginn einer Reise fotografischen Wachstums und Entdeckung.
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