Pentacon: Geschichte einer Dresdner Kamera-Ikone

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Die Geschichte von Pentacon ist eng mit der traditionsreichen optischen und feinmechanischen Industrie der Stadt Dresden verbunden. Das Unternehmen, das zeitweise ein bedeutender Hersteller von Fotokameras war, hat eine komplexe Entwicklung durchlaufen, geprägt von Zusammenschlüssen, Umbenennungen und den wirtschaftlichen Veränderungen des 20. Jahrhunderts.

Was ist Pentacon?
Pentacon ist ein Dresdner Unternehmen der optischen und feinmechanischen Industrie, das zeitweise ein bedeutender Fotokamerahersteller war.

Der Name Pentacon selbst hat eine interessante Herkunft. Er leitet sich einerseits von der bekannten Marke Contax ab, die von den Dresdner Zeiss Ikon Kamerawerken stammte. Andererseits bezieht sich der Name auf das Wort Pentagon, das griechische Wort für Fünfeck. Dies ist eine direkte Anspielung auf das in Dresden erstmals entwickelte Pentaprisma. Dieses spezielle Pentaprisma, das in Spiegelreflexkameras verwendet wird, besitzt im Querschnitt eine Fünfeckform und ermöglicht den Blick durch das Objektiv auf das seitenrichtige Bild im Sucher – eine entscheidende Innovation für die Entwicklung moderner SLR-Kameras.

Die Wurzeln in Dresden und die Bildung des Kombinats

Die Ursprünge von Pentacon reichen zurück bis in die 1920er-Jahre. Damals entstand in Dresden das Unternehmen Zeiss Ikon aus dem Zusammenschluss von insgesamt sechs deutschen Unternehmen der optischen Industrie. Zwei dieser Gründungsunternehmen, die Ernemann-Werke und die Internationale Camera Actiengesellschaft (ICA), hatten ihren Sitz ebenfalls in Dresden. Die Ernemann-Werke, die in den Wirren der Inflation 1923 fast 3.400 Mitarbeiter beschäftigten, mussten ihre Belegschaft bis Ende 1924 fast halbieren. Aufgrund von Kapitalknappheit nach der Einführung der neuen Rentenmark im November 1923 sah sich Ernemann 1926 gezwungen, mit der Jenaer Zeiss-Stiftung zu fusionieren. Dies war ein wichtiger Schritt in der Konsolidierung der optischen Industrie in der Region.

Nach dem Zweiten Weltkrieg und der Umwandlung in Volkseigene Betriebe (VEB) wurde Zeiss Ikon zunächst in einen VEB umgewandelt. Im Jahr 1958 erfolgte eine Umbenennung dieses Betriebes in VEB Kinowerke Dresden. Ein weiterer bedeutender Schritt zur Bündelung der fotografischen Industrie in Dresden fand im darauffolgenden Jahr, 1959, statt. Durch eine Fusion entstand ein neuer Großbetrieb: der VEB Kamera- und Kinowerke Dresden. Dieser Zusammenschluss vereinte mehrere wichtige Akteure der Branche:

  • Der bisherige VEB Zeiss Ikon (vormals VEB Kinowerke Dresden)
  • Die Kamera-Werke Niedersedlitz
  • Welta-Kamera-Werk
  • Altissa-Camera-Werk

Dieser neue Großbetrieb beschäftigte rund 4.900 Mitarbeiter und stellte einen erheblichen Teil der Produktionskapazitäten für Fotografie in der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) dar.

VEB Pentacon Dresden und die Erweiterung zum Kombinat

Ab dem Jahr 1964 firmierte dieses vereinigte Unternehmen unter dem Namen VEB Pentacon Dresden. Als Unternehmenszeichen wählte Pentacon die stilisierte Silhouette des markanten Ernemann-Turms, ein architektonisches Wahrzeichen Dresdens und eine Reminiszenz an die Wurzeln des Unternehmens. Die Zusammenfassung der verstaatlichten sächsischen optischen Industrie wurde 1968 mit der Gründung eines großen Kombinats unter der Führung des VEB Pentacon Dresden fortgesetzt. Dieses Kombinat umfasste nun weitere wichtige Betriebe:

  • VEB Feinoptisches Werk Görlitz (bekannt für Meyer-Optik Objektive)
  • VEB Kamerawerk Freital (vormals Freitaler Kameraindustrie Beier & Co., Hersteller unter anderem der Beirette-Kameras)
  • VEB Altissa-Camera-Werk (bereits 1959 eingegliedert, aber nun Teil des größeren Kombinats)
  • Welta-Kamera-Werk (ebenfalls bereits 1959 eingegliedert)

Ab dem 2. Januar 1970 wurde auch die traditionsreiche Ihagee, Hersteller der Exakta-Kameras, als „Objekt 18“ in das Kombinat VEB Pentacon integriert. Dies führte auch zu Veränderungen bei den Produktnamen; so wurde beispielsweise die Beschriftung der bekannten Meyer-Optik-Objektive im Jahr 1971 auf „Pentacon“ umgestellt.

Die Eingliederung weiterer Betriebe setzte sich fort. Im Jahr 1980 wurden auch das VEB Kamerawerke Freital und die Mentor-Kamerafabrik Teil des Kombinats VEB Pentacon Dresden. Diese fortlaufende Zentralisierung sollte die Produktionskapazitäten und das Know-how in der optischen und feinmechanischen Industrie der DDR bündeln.

Im Jahr 1985 wurde das Kombinat VEB Pentacon Dresden schließlich dem noch größeren Kombinat VEB Carl Zeiss Jena angegliedert. Diese organisatorische Verbindung bestand bis zum 30. Juni 1990, kurz vor der deutschen Wiedervereinigung.

Es ist erwähnenswert, dass ein Teil der Fertigung von Pentacon-Kameras, wie aus historischen Quellen hervorgeht, durch Zwangsarbeit in Hafteinrichtungen der DDR erfolgte.

Privatisierung und Liquidation durch die Treuhandanstalt

Mit der politischen und wirtschaftlichen Wende in der DDR begann eine neue, turbulente Phase für Pentacon. Am 1. Juli 1990 wurde die Pentacon GmbH gegründet, die zu diesem Zeitpunkt noch 5.700 Mitarbeiter beschäftigte. Wie viele andere Betriebe der ehemaligen DDR sah sich auch die Pentacon GmbH mit erheblichen wirtschaftlichen Schwierigkeiten konfrontiert. Zur Sicherung der Liquidität wurden Kredite beantragt.

Die Treuhandanstalt, die für die Privatisierung der Volkseigenen Betriebe zuständig war, gewährte der Pentacon GmbH jedoch nur einen einheitlichen Pauschal-Kreditanteil von 41 % der beantragten Mittel. Dies geschah ungeachtet einer potenziellen Sanierungsfähigkeit oder -würdigkeit des Unternehmens. Der damalige Geschäftsführer der Pentacon GmbH, Gunter Schulzki, äußerte sich besorgt und wies darauf hin, dass die Treuhandanstalt Gefahr laufe, „mit der Pentacon GmbH ihr eigenes Vermögen, das bei weitem nicht nur an der Liquidität des Betriebes zu messen ist, zu vernichten“, falls die erforderlichen Bürgschaften nicht gewährt würden.

Trotz dieser Bedenken und aufgrund der existentiellen wirtschaftlichen Schwierigkeiten gab die Treuhandanstalt bereits am 2. Oktober 1990 die Liquidation des Unternehmens bekannt. Pentacon war damit einer der ersten Dresdner Großbetriebe, dessen Ende besiegelt wurde.

Im Zuge der Liquidation erwarb der Fotounternehmer Heinrich Manderman, der die Pentacon-Produkte zuvor unter dem Markennamen Beroflex in der Bundesrepublik Deutschland vertrieben hatte, die Pentacon GmbH i.L. für 8,85 Millionen DM. Die erworbenen Teile wurden in Mandermans Schneider-Gruppe eingegliedert und firmierten fortan als Jos. Schneider Feinwerktechnik GmbH & Co. KG. Dies markierte das Ende von Pentacon als eigenständigem Großbetrieb.

Welche Montierung ist Pentacon Six?
Die Pentacon Six ist ein Mittelformatkamerasystem mit Spiegelreflexkamera (SLR), das von 1966 bis 1992 vom ostdeutschen Hersteller Pentacon hergestellt wurde. Die Six ist mit Objektiven mit dem Pentacon Six-Bajonettanschluss (Pentacon Six) kompatibel, einem Bajonettverschluss .

Die Liquidation hatte drastische Folgen für die Belegschaft. Zum 30. Juni 1991 erhielten 2.867 Beschäftigte ihre Kündigung. Dies entsprach über 90 % der zu diesem Zeitpunkt noch verbliebenen Mitarbeiter. Lediglich 232 Beschäftigte erhielten am 1. Juli 1991 einen neuen Arbeitsvertrag, um noch kurzfristig bei der weiteren Auflösung des Betriebes mitzuwirken.

Das Erbe und die Nachfolger

Nicht alle Teile des ehemaligen Kombinats VEB Pentacon verschwanden jedoch vollständig. Ein Teil des Dresdner Kombinats wurde der Familie Noble rückübertragen. Dieser Teil gehört heute zum Kamera Werk Dresden. Das Kamera Werk Dresden führt die Tradition der Feinmechanik und Optik fort und stellt unter anderem Panoramakameras der Marke NOBLEX sowie Industriekameras der Marke LOGLUX her. Die Markenrechte an Pentacon selbst gingen jedoch an Heinrich Manderman bzw. die Schneider-Gruppe.

Auch die Görlitzer Betriebsteile, bekannt für die Meyer-Optik Objektive, wurden wieder verselbständigt. Allerdings währte diese Eigenständigkeit nur kurz, da auch Meyer-Optik bereits 1991 liquidiert wurde.

Die Marke Praktica

Ein besonders bekanntes Produkt aus der Zeit von Pentacon ist die Praktica-Kamera. Die Marke Praktica war von der Treuhandanstalt 1991 nicht dem Erben des früheren Besitzers der Kamera-Werke Niedersedlitz, John H. Noble, zurückgegeben worden. Stattdessen wurde die Marke dem Pentacon-Betriebsteil zugeschlagen, der heute zur Dresdner PENTACON GmbH Foto- und Feinwerktechnik gehört, einem Unternehmen der Jos. Schneider-Gruppe.

Über die Markenrechte an Praktica kam es 1994 zu einer gerichtlichen Auseinandersetzung zwischen John H. Noble und der Schneider-Gruppe. Trotz der Turbulenzen blieb die Marke Praktica erhalten und entwickelte sich weiter.

Seit den 1990er-Jahren wurde die Marke Praktica nicht nur für Spiegelreflexkameras verwendet, sondern auch für andere optische Produkte wie Ferngläser und Kompaktkameras. Im Jahr 2001 wurde die Herstellung von Spiegelreflexkameras der Marke Praktica eingestellt, was das Ende einer Ära für viele Fotografie-Enthusiasten bedeutete. Doch die Marke lebte weiter. Seit 2002 gab es Digitalkameras der Marke Praktica, und im Jahr 2004 wurde mit der Produktreihe Luxmedia begonnen.

Die PENTACON GmbH Foto- und Feinwerktechnik in Dresden, als Teil der Schneider-Gruppe und Inhaber der Praktica-Markenrechte über einen Zeitraum, fertigte auch Optiken, beispielsweise für Polaroid.

Der Handel mit Praktica-Kameras wurde jedoch zum 30. Juni 2015 eingestellt. Seit dem 16. September 2015 ist die PRAKTICA LIMITED mit Sitz in Gerrards Cross, Großbritannien, Inhaber der Marke Praktica (gemäß den Informationen des Deutschen Patent- und Markenamts).

Die Pentacon Six und ihre Varianten

Eine weitere bedeutende Kameraserie, die mit dem Namen Pentacon verbunden ist, ist die Mittelformat-Spiegelreflexkamera Pentacon Six. Ihre Geschichte beginnt eigentlich vor der Gründung von Pentacon im vollen Umfang. Die Praktisix wurde ursprünglich vom Kamera Werkstätten (KW) hergestellt. Es handelte sich um eine 6×6 cm Spiegelreflexkamera, die sich an zeitgenössischen 35-mm-SLRs orientierte. Ihr folgten die Praktisix II und Praktisix IIA, die nur geringfügige, eher kosmetische Änderungen aufwiesen. Diese frühen Modelle waren jedoch bekannt für ihre eher mäßige Zuverlässigkeit, insbesondere was die Bildabstände auf dem Film betraf.

Als Kamera Werkstätten 1959 zum VEB Kamera und KinoWerke Dresden wurde und später, ab 1964, als VEB Pentacon firmierte und schließlich 1970 Teil des Kombinats VEB Pentacon wurde, wurde die Praktisix modifiziert und zur Pentacon Six weiterentwickelt. Eine wesentliche Verbesserung bei der Pentacon Six war die Behebung des Problems mit den Bildabständen. Dies wurde durch die Verwendung einer Rolle mit Zähnen erreicht, die vom Film beim Transport gedreht wird. Sobald die korrekte Filmlänge transportiert wurde, löst sich der Mechanismus aus. Diese technische Anpassung verbesserte die Zuverlässigkeit der Kamera erheblich.

Als ein Prismensucher mit TTL-Belichtungsmessung eingeführt wurde, wurden die Buchstaben 'TL' zur Typenbezeichnung hinzugefügt, aber am Kameragehäuse selbst gab es keine weiteren Änderungen. Die Pentacon Six TL war somit eine Variante mit integrierter Belichtungsmessung.

Interessanterweise wurde die Pentacon Six in die USA als Hanimex Praktica 66 importiert. Dies geschah über den australischen Distributor Hanimex und diente dazu, US-Gesetze zu umgehen, die direkte Importe aus kommunistischen Ländern untersagten.

Was ist Pentacon?
Pentacon ist ein Dresdner Unternehmen der optischen und feinmechanischen Industrie, das zeitweise ein bedeutender Fotokamerahersteller war.

Eine weitere spezielle Variante war die Pentacon Six TLs. Diese Version wurde modifiziert, um 4×4,5 cm große Negative zu belichten, was sie besonders geeignet für Passfotos oder andere Anwendungen mit diesem speziellen Format machte.

Die Exakta 66

Nicht zu verwechseln mit den älteren Exakta 6x6 Kameras von Ihagee, die vor dem Krieg und mit Unterbrechungen bis 1954 in Dresden hergestellt wurden, ist die Exakta 66, die auf der Pentacon Six basiert. Dieses Modell wurde jedoch in Westdeutschland von der Exakta GmbH in Nürnberg gefertigt. Sie unterschied sich von der Pentacon Six durch einige Merkmale:

  • Das Gehäuse war gummiert.
  • Der Filmtransporthebel hatte einen kürzeren Hubwinkel.
  • Sie verfügte über einen TTL-Messprismensucher, der mit neuen Schneider-Objektiven gekoppelt war.

Diese westdeutsche Variante zeigte, dass das Grundkonzept der Pentacon Six auch außerhalb der DDR als Basis für professionelle Mittelformatkameras diente.

Vergleich der Pentacon Six Familie

ModellHersteller (Ursprung)BasisBesonderheiten (lt. Text)
PraktisixKamera Werkstätten (KW)-6x6 SLR, orientiert an 35mm SLRs, eher mäßige Zuverlässigkeit (Bildabstand)
Praktisix II / IIAKamera Werkstätten (KW)PraktisixGeringfügige, kosmetische Änderungen
Pentacon SixVEB Pentacon DresdenPraktisixVerbesserter Bildabstand (Rolle mit Zähnen), Weiterentwicklung der Praktisix
Pentacon Six TLVEB Pentacon DresdenPentacon SixTTL-Messprismensucher hinzugefügt, keine Gehäuseänderungen
Pentacon Six TLsVEB Pentacon DresdenPentacon Six TLModifiziert für 4x4,5 cm Format (z.B. für Passbilder)
Hanimex Praktica 66VEB Pentacon Dresden (Importeur Hanimex)Pentacon SixExport-Version für die USA (Import über Australien)
Exakta 66 (Neu)Exakta GmbH, Nürnberg (Westdeutschland)Pentacon SixGummigummiertes Gehäuse, kürzerer Filmtransporthebel, TTL-Prisma gekoppelt mit Schneider-Objektiven

Häufig gestellte Fragen zu Pentacon

Hier finden Sie Antworten auf einige häufig gestellte Fragen zur Geschichte und den Produkten von Pentacon, basierend auf den uns vorliegenden Informationen.

Was bedeutet der Name Pentacon?

Der Name Pentacon ist eine Kombination aus der Marke Contax (von Zeiss Ikon Dresden) und dem griechischen Wort Pentagon (Fünfeck). Letzteres bezieht sich auf die Form des erstmals in Dresden entwickelten Pentaprismas für Spiegelreflexkameras.

Wo hatte Pentacon seinen Sitz?

Pentacon hatte seinen Hauptsitz in Dresden. Die Wurzeln des Unternehmens und viele Produktionsstätten befanden sich in und um Dresden.

Welche bekannten Kameras stellte Pentacon her?

Pentacon ist vor allem bekannt für die Praktica-Spiegelreflexkameras und die Mittelformatkamera Pentacon Six. Unter dem Dach des Kombinats wurden auch Produkte von Marken wie Meyer-Optik, Welta, Altissa und Ihagee gefertigt oder weiterentwickelt.

Was geschah mit Pentacon nach der deutschen Wiedervereinigung?

Nach der Wiedervereinigung wurde die Pentacon GmbH gegründet, jedoch von der Treuhandanstalt liquidiert. Teile des Unternehmens wurden verkauft, unter anderem an die Schneider-Gruppe, während andere Teile wie das Kamera Werk Dresden verselbständigt oder rückübertragen wurden. Die Marke Praktica ging an die Schneider-Gruppe, der Handel mit Praktica-Kameras wurde 2015 eingestellt, die Markenrechte liegen heute bei einem britischen Unternehmen.

Ist die heutige PENTACON GmbH identisch mit dem früheren VEB Pentacon?

Die heutige PENTACON GmbH Foto- und Feinwerktechnik in Dresden ist ein Unternehmen der Schneider-Gruppe. Sie ist ein Nachfolger, der Teile des ehemaligen Unternehmens und der Markenrechte (wie Praktica über einen Zeitraum) übernahm, aber nicht identisch mit dem großen ehemaligen Kombinat VEB Pentacon Dresden.

Was ist eine Pentacon Six Montierung?

Die Frage bezieht sich wahrscheinlich auf das Bajonett oder den Objektivanschluss der Pentacon Six Kamera. Die Pentacon Six verwendet ein eigenes Bajonett, das als Pentacon Six-Bajonett oder P6-Mount bekannt ist. Es ist ein weit verbreiteter Anschluss für Mittelformat-Objektive aus der ehemaligen DDR und anderen osteuropäischen Ländern.

Das Ende des operativen Geschäftsbetriebs 2022

Die Geschichte der PENTACON GmbH Foto- und Feinwerktechnik, die als Teil der Schneider-Gruppe in Dresden fortbestand, fand im August 2022 einen weiteren Einschnitt. Zu diesem Zeitpunkt wurde der operative Geschäftsbetrieb der Pentacon GmbH in Dresden eingestellt. Dies markiert das Ende einer direkten Produktions- oder Vertriebsaktivität unter dem Namen Pentacon an seinem historischen Standort in Dresden, auch wenn der Name und das Erbe in der Fotowelt und der Feinwerktechnik lebendig bleiben.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Pentacon mehr war als nur ein Kamerahersteller. Es war ein zentraler Bestandteil der optischen und feinmechanischen Industrie in Dresden und der DDR, der zahlreiche traditionsreiche Marken und Betriebe unter einem Dach vereinte und ikonische Produkte wie die Praktica und die Pentacon Six hervorbrachte. Seine Geschichte spiegelt die wirtschaftlichen und politischen Umbrüche des 20. Jahrhunderts wider.

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Andenmatten Soltermann

Hallo! Ich bin Andenmatten Soltermann, ein Schweizer Fotograf, der leidenschaftlich die Essenz der Welt durch seine Linse einfängt. Geboren und aufgewachsen in den majestätischen Schweizer Alpen, haben die deutsche Sprache und atemberaubende Landschaften meine kreative Vision geprägt. Meine Liebe zur Fotografie begann mit einer alten analogen Kamera, und seitdem widme ich mein Leben der Kunst, visuelle Geschichten zu erzählen, die berühren und verbinden.In meinem Blog teile ich praktische Tipps, Techniken und Erfahrungen, um dir zu helfen, deine fotografischen Fähigkeiten zu verbessern – egal, ob du ein neugieriger Anfänger oder ein erfahrener Profi bist. Von der Beherrschung des natürlichen Lichts bis hin zu Ratschlägen für wirkungsvolle Bildkompositionen ist es mein Ziel, dich zu inspirieren, die Welt mit neuen Augen zu sehen. Mein Ansatz verbindet Technik mit Leidenschaft, immer auf der Suche nach dem Funken, der ein Foto unvergesslich macht.Wenn ich nicht hinter der Kamera stehe, findest du mich auf Bergpfaden, auf Reisen nach neuen Perspektiven oder beim Genießen der Schweizer Traditionen, die mir so am Herzen liegen. Begleite mich auf dieser visuellen Reise und entdecke, wie Fotografie die Art und Weise, wie du die Welt siehst, verändern kann.

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