In einer Welt, in der unsere Geräte ständig Energie benötigen, sind mobile Stromquellen unverzichtbar geworden. Eine häufig gestellte Frage ist, ob eine handelsübliche Powerbank ausreicht, um nicht nur Smartphones und Tablets, sondern auch Kameras oder gar Laptops zu betreiben. Die Antwort lautet oft ja, doch es gibt wichtige Unterschiede und Spezifikationen zu beachten, die darüber entscheiden, wie effektiv und für welche Geräte eine Powerbank tatsächlich eingesetzt werden kann. Während viele Nutzer Powerbanks wegen ihrer Portabilität und oft günstigeren Preise gegenüber speziellen Akkulösungen bevorzugen, ist es entscheidend, die technischen Details zu verstehen, um die richtige Wahl zu treffen.

Die mobile Notsteckdose: Vielseitigkeit von Powerbanks
Powerbanks haben sich als praktische Lösung für das begrenzte Akku-Problem mobiler Geräte etabliert. Ob für die tägliche Pendelfahrt, lange Reisen oder Ausflüge in die Natur – sie dienen als externe Energiequelle für fast alles, was sich per USB aufladen lässt. Der Markt bietet eine riesige Auswahl, von kompakten Modellen mit 3.000 mAh bis hin zu wahren Energiespeichern mit 30.000 mAh und mehr. Mit steigender Kapazität nehmen naturgemäß auch Größe, Gewicht und Preis zu.

Kapazität verstehen: mAh vs. Wattstunden
Die Kapazität eines Akkus wird üblicherweise in Milliamperestunden (mAh) angegeben. Diese Einheit ist jedoch nicht immer die aussagekräftigste, insbesondere wenn man Geräte mit unterschiedlichen Spannungen vergleichen möchte. Wesentlich präziser ist die Angabe in Wattstunden (Wh oder mWh), da diese nicht nur die Stromstärke (Ampere) einbezieht, sondern auch die elektrische Spannung (Volt). Die Spannung, mit der eine Powerbank entladen wird, beeinflusst maßgeblich, wie viel Energie ein Gerät tatsächlich aus dem Speicher ziehen kann.
Hersteller geben die Kapazität in mAh oft basierend auf der internen Zellspannung von Lithium-Ionen- oder Lithium-Polymer-Akkus (typischerweise 3,6 bis 3,8 Volt) an. Um jedoch die tatsächliche Energiemenge zu vergleichen, die eine Powerbank liefern kann, ist die Betrachtung der Wattstunden unerlässlich. Eine Powerbank mit 10.000 mAh bei 3,7 Volt Zellspannung speichert theoretisch 37 Wattstunden (10 Ah * 3,7 V = 37 Wh). Dieser Wert gibt die gesamte Energie an, die der Akku speichern kann, unabhängig von der Ausgangsspannung, mit der er später Geräte lädt.
In der Praxis ist die nutzbare Kapazität oft geringer als der angegebene Wert. Puffer für Schutz vor Über- und Tiefentladung sowie Verluste beim Lade- und Entladevorgang (durch elektrische Widerstände im Kabel und im zu ladenden Gerät) reduzieren die tatsächlich übertragbare Energie. Eine Powerbank kann oft nur 60 bis 70 Prozent ihrer Bruttokapazität in den Akku eines anderen Geräts übertragen. Dies erklärt, warum eine 10.000-mAh-Powerbank ein Smartphone mit 3.700-mAh-Akku nicht dreimal vollständig aufladen kann, sondern eher zwei- bis zweieinhalbmal.
Die Bedeutung von Anschlüssen und Ladeleistung
Die Vielseitigkeit einer Powerbank hängt stark von ihren Anschlüssen ab. Mindestens ein Anschluss zum Laden und Entladen ist nötig. Moderne Powerbanks setzen häufig auf USB-C, der beides über eine einzige Buchse ermöglicht und zudem das schnelle Laden unterstützt. Ein zusätzlicher Micro-USB-Eingang kann nützlich sein, wenn ältere Kabel vorhanden sind.
Für das gleichzeitige Laden mehrerer Geräte sind mehrere USB-A-Ausgänge vorteilhaft, insbesondere bei Modellen mit höherer Kapazität.
Die Ladeleistung variiert stark. Modelle mit »PD« (Power Delivery) unterstützen höhere Spannungen (9V, 12V, 15V, 20V) und Leistungen (oft 18W, 30W, 60W oder mehr) über USB-C. Eine Ladeleistung von mindestens 18 Watt ist oft notwendig, um Smartphones schnell zu laden oder größere Geräte wie Tablets oder sogar einige Laptops im ausgeschalteten Zustand aufzuladen. Für das zuverlässige Laden oder Betreiben von Laptops im Betrieb sind oft 60 Watt oder mehr über USB-C erforderlich, was der typischen Leistung eines Laptop-Netzteils entspricht.
Kabelloses Laden (»Wireless Charging« oder »Qi«) wird ebenfalls beliebter. Es ist praktisch, da kein Kabel benötigt wird, aber oft weniger effizient und langsamer als kabelgebundenes Laden.
Unser Testansatz und was wir gemessen haben
Um die tatsächliche Leistung von Powerbanks zu bewerten, haben wir zahlreiche Modelle getestet. Da Herstellerangaben zur Kapazität oft von der Realität abweichen, haben wir jede Powerbank vollständig aufgeladen und dann entladen, um die tatsächlich entnehmbare Energie zu messen. Dabei bevorzugen wir die Angabe in Wattstunden, da sie einen besseren Vergleich ermöglicht als Milliamperestunden, die sich auf die interne Zellspannung beziehen.

Die Ladezeit einer Powerbank hängt stark vom verwendeten Ladegerät und der maximalen Aufnahmeleistung der Powerbank ab. Ein 5W-Standardladegerät lädt eine 20.000-mAh-Powerbank sehr langsam (potenziell über 15 Stunden), während ein 18W- oder gar 100W-PD-Ladegerät die Ladezeit drastisch verkürzen kann (auf wenige Stunden). Die auf Powerbanks und Ladegeräten angegebenen Spannungs- und Stromwerte sind meist zuverlässig.
Ein Tipp zur Verlängerung der Lebensdauer: Das Vermeiden von vollständiger Entladung und das Aufladen nur bis etwa 80 Prozent kann die Lebensdauer der Powerbank erheblich verlängern.
Powerbanks im Detail: Empfehlungen nach Kapazität
Wir haben Powerbanks in verschiedene Kapazitätsklassen eingeteilt, um die Auswahl zu erleichtern. Hier sind unsere Empfehlungen und Testergebnisse:
Kleine Powerbanks (ca. 10.000 mAh / 37 Wh)
Diese Klasse bietet genug Energie für ein Wochenende ohne Steckdose und ist dabei handlich und leicht. Typischerweise reicht die Kapazität für zwei bis drei Smartphone-Ladungen.
Vergleichstabelle: 10.000 mAh Powerbanks
| Modell | Kapazität (Hersteller / Gemessen Wh) | Ausbeute (%) | Ladezeit (Std.) | Max. Entladeleistung (Watt) | Max. Ladeleistung (Watt) | Power Delivery | Ladeanschlüsse | Entladeanschlüsse | Anzeige | Gewicht (g) |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Anker Nano A1259 (Testsieger) | 10.000 mAh / 36,0 Wh / 28,1 Wh | 78 | 1:20 | 30 | 30 | Ja | 2x USB-C | 2x USB-C, 1x USB-A | Farbdisplay | 214 |
| Varta Wireless Power Bank (Vielseitig) | 10.000 mAh / 37,0 Wh / 35,3 Wh | 95 | 2:30 | 18 | 18 | Ja | 1x USB-C, 1x Micro-USB | 1x USB-C, 2x USB-A, 1x Wireless | 4 LEDs | 254 |
| Hama PD 10HD (Preistipp) | 10.000 mAh / 37,0 Wh / 33,1 Wh | 88 | 3:30 | 18 | 15 | Ja | 1x USB-C, 1x Micro-USB | 2x USB-A, 1x USB-C | 4 LEDs | 197 |
| INIU B41 | 10.000 mAh / 37,0 Wh / 33,0 Wh | 89 | 3:00 | 15 | 15 | Nein | 1x USB-C | 1x USB-C, 2x USB-A | 4 LEDs in Tatzenform | 190 |
| Anker PowerCore Slim 10000 PD | 10.000 mAh / 37,0 Wh / 32,0 Wh | 86 | 4:15 | 10 | 10 | Nein | 1x Micro-USB, 1x USB-C | 1x USB-A | 4 LEDs | 259 |
Unser Favorit in dieser Klasse ist die Anker Nano A1259, die mit 30 Watt hoher Ladeleistung überzeugt, auch wenn die nutzbare Kapazität leicht unter der Angabe liegt. Die Varta Wireless Power Bank bietet eine sehr gute Kapazitätsausnutzung und viele Anschlüsse inklusive Wireless Charging. Als Preistipp überzeugt die Hama PD 10HD mit solider Leistung und flexiblen Anschlüssen.
Mittlere Powerbanks (ca. 20.000 mAh / 74 Wh)
Diese Modelle bieten signifikant mehr Energie, oft genug für fünf bis sechs Smartphone-Ladungen oder das einmalige Aufladen eines Laptops.
Vergleichstabelle: 20.000 mAh Powerbanks
| Modell | Kapazität (Hersteller / Gemessen Wh) | Ausbeute (%) | Ladezeit (Std.) | Max. Entladeleistung (Watt) | Max. Ladeleistung (Watt) | Power Delivery | Ladeanschlüsse | Entladeanschlüsse | Anzeige | Gewicht (g) |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Baseus Adaman PPADM65-S (Testsieger) | 20.000 mAh / 74 Wh / 62,7 Wh | 85 | 1:30 | 65 | 60 | Ja | 1x USB-C, 1x Micro-USB | 2x USB-A, 1x USB-C | LC-Display (%) | 445 |
| Ugreen Nexode 20000mAh (Luxusklasse) | 20.000 mAh / 72 Wh / 62,7 Wh | 87 | 1:00 | 130 | 100 | Ja | 1x USB-C | 2x USB-C, 1x USB-A | Farbdisplay | 476 |
| Coucur DY-202 (Preistipp) | 20.000 mAh / 74 Wh / 69,7 Wh | 94 | 4:30 | 22,5 | 18 | Ja | 1x USB-C, 1x Micro-USB | 1x USB-C, 2x USB-A | Prozentanzeige | 432 |
| Anker 325 | 20.000 mAh / 72 Wh / 73,0 Wh | 101 | 9:00 | 15 | 10 | Nein | 1x Micro-USB, 1x USB-C | 1x USB-C, 2x USB-A | 4 LEDs | 340 |
| Green Cell PowerPlay 20 | 20.000 mAh / 77,0 Wh / 70,7 Wh | 92 | 5:30 | 18 | 18 | Ja | 1x USB Typ-C | 1x USB Typ-C, 2x USB Typ-A | 4 LEDs | 340 |
Die Baseus Adaman PPADM65-S ist unser Testsieger in dieser Kategorie dank hoher Entladeleistung (65W) und schneller Ladezeit. Die Ugreen Nexode punktet in der Luxusklasse mit extrem hoher Lade- und Entladeleistung (bis zu 130W) und einem informativen Farbdisplay. Als Preistipp überzeugt die Coucur DY-202 mit einer sehr hohen nutzbaren Kapazität und der Fähigkeit, auch Laptops zu laden.
Große Powerbanks (ca. 30.000 mAh / >100 Wh)
Diese Powerbanks bieten massive Kapazität für längere Autarkie oder das mehrfache Laden von Laptops. Sie sind jedoch oft schwerer und können je nach Kapazität im Flugzeug nicht im Handgepäck mitgeführt werden (Grenze liegt bei 100 Wh, bis 160 Wh mit Genehmigung).
Vergleichstabelle: 30.000 mAh Powerbanks
| Modell | Kapazität (Hersteller / Gemessen Wh) | Ausbeute (%) | Ladezeit (Std.) | Max. Entladeleistung (Watt) | Max. Ladeleistung (Watt) | Power Delivery | Ladeanschlüsse | Entladeanschlüsse | Anzeige | Gewicht (g) |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Baseus Ambilight PPLG2-65 (Testsieger) | 26.800 mAh / 99,2 Wh / 83,3 Wh | 84 | 2:00 | 65 | 60 | Ja | 1x USB-C, 1x Micro-USB, 1x Lightning | 4x USB-A, 1x USB-C | LC-Display (%) | 503 |
| Veger V3008 (Preistipp) | 30.000 mAh / 111 Wh / 102,0 Wh | 92 | 7:00 | 18 | 18 | Ja | 1x Micro-USB, 1x USB-C | 1x USB-C, 3x USB-A | Digitalanzeige | 640 |
| Vrurc T3016 | 26.700 mAh / 96 Wh / 89,7 Wh | 93 | 7:00 | 22,5 | 18 | Ja | 1x USB-C, 1x Micro-USB | 3x USB-A, 1x USB-C | 4 LEDs | 478 |
| JIGA Power Bank | 30.000 mAh / 111 Wh / 78,6 Wh | 71 | 13:00 | 10,5 | 10,5 | Nein | 1x Micro-USB, 1x USB-C, 1x Lightning | 3x USB-A, 1x USB-C | 5 LEDs | 508 |
Die Baseus Ambilight PPLG2-65 ist unser Testsieger, da sie mit knapp unter 100 Wh Kapazität noch flugzeugtauglich ist (Prüfung der Airline erforderlich!) und hohe Entladeleistung bietet. Die Veger V3008 ist ein ausgezeichneter Preistipp mit sehr hoher nutzbarer Kapazität, auch wenn die Ladeleistung etwas geringer ist.
Riesige Powerbanks (ca. 50.000 mAh / >160 Wh)
Diese Powerbanks bieten maximale Autarkie, sind aber sehr schwer und in der Regel nicht im Flugzeug erlaubt. Sie eignen sich für mehrtägige Ausflüge oder als Notstrom für mehrere Geräte gleichzeitig.

Vergleichstabelle: 50.000 mAh Powerbanks
| Modell | Kapazität (Hersteller / Gemessen Wh) | Ausbeute (%) | Ladezeit (Std.) | Max. Entladeleistung (Watt) | Max. Ladeleistung (Watt) | Power Delivery | Ladeanschlüsse | Entladeanschlüsse | Anzeige | Gewicht (g) |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Dometic PLB15 (Testsieger) | 53.333 mAh / 192 Wh / 182,0 Wh | 95 | 3:45 | 180 (12V) / 60 (USB-C) | 110 (DC) / 60 (USB-C) | Ja | 1x USB-C, 1x DC | 1x USB-C, 1x USB-A, 1x 12-Volt | 5 LEDs | 1816 |
| Poweradd Pro DISP 50000 (Preistipp) | 50.000 mAh / 185 Wh / 149,4 Wh | 81 | 3:00 | 65 | 65 | Ja | 1x USB-C, 1x Micro-USB | 3x USB-A, 1x USB-C | Prozentanzeige | 1134 |
| Toospon APD101 | 50.000 mAh / 185 Wh / 95,3 Wh | 52 | 7:00 | 22,5 | 18 | Ja | 1x USB-C, 1x Micro-USB | 4x USB-A, 1x USB-C | 4 LEDs | 608 |
In dieser Extremklasse ragt die Dometic PLB15 heraus. Sie bietet eine überragende nutzbare Kapazität und einen sehr hohen Wirkungsgrad, ist aber teuer und schwer. Die Poweradd Pro DISP 50000 ist ein guter Preistipp mit hoher Kapazität und schneller Ladeleistung, auch wenn die gemessene Kapazität unter der Herstellerangabe liegt.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Kann eine Powerbank eine Kamera betreiben?
Ja, viele Powerbanks können Kameras betreiben oder aufladen, insbesondere moderne Kameras, die über USB geladen werden können (oft über USB-C). Für kleine Kameras wie Dashcams mit geringem Stromverbrauch sind schon kleinere Powerbanks geeignet. Für größere Kameras mit höherem Strombedarf oder solche, die eine bestimmte Spannung benötigen, ist eine Powerbank mit höherer Leistung (Watt) und passenden Anschlüssen erforderlich. Prüfen Sie die Ladespezifikationen Ihrer Kamera und vergleichen Sie diese mit den technischen Daten der Powerbank (Ausgangsspannung und -strom bzw. Watt).
Welche Kapazität benötige ich?
Die benötigte Kapazität hängt davon ab, welche Geräte Sie wie oft aufladen möchten. Um Ihr Smartphone mindestens zweimal aufzuladen, ist eine Powerbank mit 10.000 mAh (ca. 37 Wh) oft ausreichend. Für mehrere Geräte, Laptops oder längere Zeiträume ohne Zugang zu einer Steckdose sind 20.000 mAh (ca. 74 Wh) oder mehr empfehlenswert. Bedenken Sie, dass die nutzbare Kapazität in der Praxis geringer ist als angegeben.
Was bedeutet Power Delivery (PD)?
Power Delivery ist ein Standard, der über USB-C höhere Ladeleistungen und variable Spannungen ermöglicht. Eine Powerbank mit PD kann kompatible Geräte (Smartphones, Tablets, Laptops) schneller aufladen als eine Powerbank ohne PD. Für das Laden von Laptops ist PD oft unerlässlich.
Warum stimmt die angegebene Kapazität oft nicht mit der gemessenen überein?
Die Herstellerangabe in mAh bezieht sich oft auf die interne Zellspannung. Beim Laden anderer Geräte mit höherer Spannung (z.B. 5V für USB-Geräte oder noch mehr für PD) sowie durch Energieverluste bei der Umwandlung und Übertragung ist die tatsächlich nutzbare Energie (in Wattstunden gemessen) geringer. Seriöse Hersteller geben oft auch die Wattstunden an oder sind bei der mAh-Angabe realistischer.
Sind alle USB-C-Kabel gleich?
Nein. Auch wenn der Stecker gleich aussieht, können USB-C-Kabel unterschiedliche Spezifikationen hinsichtlich maximaler Leistung und Datenübertragung unterstützen. Für schnelles Laden (PD) benötigen Sie ein USB-C-Kabel, das die benötigte Leistung unterstützt.
Kann ich eine Powerbank im Flugzeug mitnehmen?
Ja, aber es gibt Beschränkungen. Powerbanks bis 100 Wattstunden (Wh) sind in der Regel im Handgepäck erlaubt. Powerbanks zwischen 100 Wh und 160 Wh können mit Genehmigung der Fluggesellschaft im Handgepäck mitgeführt werden. Powerbanks über 160 Wh sind im Passagierflugverkehr meist verboten. Die Kapazität in Wh sollte auf der Powerbank angegeben sein. Bei Unsicherheit ist die Umrechnung (mAh * Volt / 1000 = Wh) notwendig, wobei die interne Zellspannung (ca. 3.7V) für die mAh-Angabe relevant ist.
Fazit
Eine Powerbank ist ein äußerst nützliches Zubehör für jeden, der mobil ist. Sie kann nicht nur Smartphones und Tablets, sondern auch viele Kameras und sogar Laptops mit Energie versorgen. Bei der Auswahl ist es entscheidend, über die reine mAh-Angabe hinauszublicken und die tatsächliche nutzbare Kapazität (gemessen in Wattstunden), die maximale Lade- und Entladeleistung (Watt) sowie die Art und Anzahl der Anschlüsse zu berücksichtigen, insbesondere ob Power Delivery (PD) unterstützt wird. Unsere Tests zeigen, dass es große Unterschiede in Qualität und Leistung gibt. Mit den richtigen Informationen finden Sie jedoch den passenden mobilen Energiespeicher für Ihre Bedürfnisse, sei es eine kompakte Lösung für den Alltag oder ein Kraftpaket für mehrtägige Abenteuer abseits der Steckdose.
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