Kann man ein Ringlicht mit einer Kamera verwenden?

Ringlicht und Softbox: Die richtige Beleuchtung

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Die richtige Beleuchtung ist das A und O in der Fotografie und Videografie. Sie kann den Unterschied zwischen einem durchschnittlichen und einem herausragenden Bild ausmachen, Details hervorheben und Farben zum Strahlen bringen. Zwei der beliebtesten Lichtquellen, die sowohl von Anfängern als auch von Profis genutzt werden, sind das Ringlicht und die Softbox. Oft stellt sich die Frage: Kann man ein Ringlicht überhaupt mit einer Kamera verwenden? Die Antwort ist ein klares Ja, und in diesem Artikel erklären wir Ihnen nicht nur, wie das geht, sondern tauchen tief in die Welt dieser Beleuchtungswerkzeuge ein.

Was ist besser, Ringlicht oder Softbox?
Ringlichter eignen sich hervorragend für spezielle Anwendungen wie Beauty-Shots und Nahaufnahmen, können aber größere Szenen nur schwer effektiv beleuchten. Softboxen hingegen bieten deutlich mehr Vielseitigkeit . Sie können für verschiedene Stile eingesetzt werden, von dramatischen Lichtstimmungen bis hin zu sanften, atmosphärischen Effekten.

Ringlichter, ursprünglich für medizinische Zwecke entwickelt, haben sich rasant zu einem unverzichtbaren Werkzeug in vielen kreativen Bereichen entwickelt. Ihre einzigartigen Vorteile machen sie besonders attraktiv.

Warum Ringlichter so wichtig sind

Die Popularität von Ringlichtern in der Content-Erstellung, sei es für Social Media, YouTube-Videos oder Fotografie, ist leicht zu erklären. Sie bieten eine Reihe von Vorteilen, die sie von anderen Lichtquellen abheben:

Gleichmäßige Ausleuchtung

Ringlichter strahlen ein weiches, schmeichelhaftes Licht aus, das harte Schatten und Linien im Gesicht oder auf dem Objekt reduziert. Das Ergebnis ist eine sehr gleichmäßige Ausleuchtung, die jedes Merkmal des Motivs hervorhebt. Dies ist ideal, um professionell aussehende Fotos und Videos zu erstellen, oft sogar mit einem begrenzten Budget. Das Licht umschließt das Objekt oder das Gesicht des Models sanft und sorgt für eine schattenfreie Darstellung, was besonders bei Porträts oder Nahaufnahmen von Vorteil ist.

Reduziert Hautunreinheiten und Falten

Für Beauty-Blogger, Make-up-Artisten oder jeden, der Hautdetails hervorheben möchte, sind Ringlichter Gold wert. Ihre subtile, diffuse Beleuchtung kann das Erscheinungsbild von dunklen Flecken, Unreinheiten und feinen Falten mildern. Dies ist besonders nützlich beim Aufnehmen von Make-up-Tutorials oder beim Erstellen von Beauty-Aufnahmen, da das Licht die Haut ebenmäßiger erscheinen lässt und Farben präzise wiedergibt.

Verfügt über einstellbare Einstellungen

Viele moderne Ringlichter bieten eingebaute Einstellmöglichkeiten wie Dimmfunktionen oder die Anpassung der Farbtemperatur (von warmem Gelb über neutrales Weiß bis hin zu kühlem Blau). Diese Funktionen ermöglichen es Ihnen, die Stimmung und das Ambiente Ihres Videos oder Fotos komplett zu verändern. Einige Modelle bieten sogar Farbfilter oder Diffusoren, um kreative Effekte zu erzielen. Die Möglichkeit, Helligkeit und Farbtemperatur anzupassen, macht Ringlichter äußerst vielseitig.

Budgetfreundlich und einfach einzurichten

Im Vergleich zu aufwendigen Studiobeleuchtungs-Setups sind Ringlichter oft sehr erschwinglich. Es gibt hochwertige Modelle in verschiedenen Preisklassen, die auch für Einsteiger mit kleinem Budget zugänglich sind. Zudem sind sie in der Regel sehr einfach und schnell aufzubauen, oft in weniger als einer Minute, und erfordern keine spezielle Expertise.

Vielseitige Anwendungsfälle

Ringlichter sind nicht nur auf Beauty-Aufnahmen beschränkt. Ihre Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig. Sie eignen sich hervorragend für die Erstellung von Social-Media-Inhalten, Produktvideografie, Videokonferenzen, virtuelle Webinare und vieles mehr. Überall dort, wo eine gerichtete, aber dennoch weiche und gleichmäßige Beleuchtung benötigt wird, können Ringlichter glänzen.

Welche Art von Ringlicht sollten Sie verwenden?

Nachdem Sie die Vorteile von Ringlichtern kennen, betrachten wir nun einige gängige Typen und ihre typischen Anwendungsbereiche:

  • LED-Ringlicht: Dies ist der gebräuchlichste Typ, der aus einer ringförmigen Anordnung von LED-Lichtern besteht. Sie sind in der Regel erschwinglich, langlebig und vielseitig einsetzbar für allgemeine Fotografie, Videografie und Videokonferenzen. Perfekt für: Allzwecknutzung.
  • Diva Ring Light: Diese sind größer als Standard-LED-Ringlichter und werden oft von Mode- und Beauty-Influencern verwendet. Sie helfen, Hautunreinheiten zu minimieren, verleihen einen sanften, natürlichen Glanz und lassen Make-up-Farben hervorstechen. Perfekt für: Beauty-Branche.
  • Fluoreszierendes Ringlicht: Besteht aus Leuchtstoffröhren und liefert ein weiches Licht mit schöner Ausleuchtung. Sie eignen sich gut für Porträtaufnahmen und Blitzfotografie. Perfekt für: Porträts, Blitzfotografie.
  • Ring-Blitzlicht: Dieser Typ liefert einen direkten Lichtblitz und ist ideal für Nahaufnahmen, bei denen jedes Detail des Objekts betont werden soll. Auch für die Produktfotografie sind sie gut geeignet. Perfekt für: Nahaufnahmen, Selfies.
  • Clip-on Ring Light: winzige, runde LED-Lichter, die direkt an ein Smartphone oder einen Laptop geklemmt werden können. Sie sind extrem portabel und ermöglichen es Ihnen, überall gut beleuchtete Fotos und Videos aufzunehmen, ohne Stative. Perfekt für: Unterwegs.
  • DIY Ring Light: Es ist auch möglich, ein Ringlicht selbst zu bauen, zum Beispiel aus flexiblen LED-Lichtbändern und einer runden Basis. Dies kann jedoch zeitaufwendig sein und birgt Risiken bei unsachgemäßer Handhabung der Elektrik. Der Kauf eines fertigen Ringlichts ist in der Regel sicherer und einfacher.

Schritt-für-Schritt-Anleitung: Ringlicht mit Kamera verwenden

Die Verwendung eines Ringlichts mit einem Ständer für professionelle Aufnahmen ist kein Hexenwerk, aber ein paar Techniken können die Qualität Ihrer Videos oder Fotos erheblich verbessern.

  1. Ringlicht aufstellen: Montieren Sie das Ringlicht sicher auf dem mitgelieferten Ständer oder Stativ. Stellen Sie sicher, dass es stabil steht. Positionieren Sie das Licht so, dass es direkt auf Ihr Gesicht oder das Motiv gerichtet ist. Die Höhe des Lichts kann oft am Ständer angepasst werden, um den optimalen Winkel zu finden.
  2. Kamera positionieren: Die meisten Ringlichter, die für Kameras oder Smartphones gedacht sind, verfügen über eine Halterung in der Mitte des Rings. Dies ist die ideale Position für Ihre Kamera, da das Licht dann gleichmäßig um das Objektiv herum strahlt. Befestigen Sie Ihre Kamera oder Ihr Smartphone sicher in dieser Halterung. Passen Sie den Kamerawinkel nach Bedarf an.
  3. Helligkeit und Effekte anpassen: Schalten Sie das Ringlicht ein. Wenn Ihr Modell über Dimmfunktionen oder Farbtemperaturregelung verfügt, experimentieren Sie mit den Einstellungen, um die gewünschte Helligkeit und Lichtstimmung zu erzielen. Eine niedrigere Helligkeit kann für einen weicheren Look sorgen, während eine höhere Helligkeit Details stärker hervorhebt. Passen Sie die Farbtemperatur an die Umgebung an oder wählen Sie einen Effekt, der zum Stil Ihrer Aufnahme passt.
  4. Aufnahme überprüfen: Machen Sie eine Testaufnahme oder schauen Sie sich das Bild in der Live-Vorschau Ihrer Kamera an. Überprüfen Sie die Beleuchtung, die Schatten und stellen Sie sicher, dass das Ergebnis Ihren Vorstellungen entspricht. Nehmen Sie bei Bedarf Anpassungen an der Position des Lichts, der Kamera oder den Einstellungen des Ringlichts vor.

Durch diese Schritte können Sie sicherstellen, dass Sie das Beste aus Ihrem Ringlicht herausholen und eine optimale Ausleuchtung für Ihre Aufnahmen erzielen.

Worauf Sie beim Kauf eines Ringlichts achten sollten

Wenn Sie planen, ein Ringlicht zu kaufen, gibt es einige wichtige Faktoren zu berücksichtigen, um das richtige Modell für Ihre Bedürfnisse zu finden:

  • Art der Videos/Fotos: Überlegen Sie, welche Art von Inhalten Sie hauptsächlich erstellen möchten. Ein einfaches LED-Ringlicht ist gut für allgemeine Zwecke, während für Beauty- oder Modeaufnahmen ein größeres Diva Ring Light oder ein fluoreszierendes Modell besser geeignet sein könnte. Für mobile Einsätze ist ein Clip-on Ring Light ideal.
  • Budget: Ringlichter gibt es in einer breiten Preisspanne. Als Anfänger müssen Sie nicht sofort das teuerste Modell kaufen. Ein solides Mittelklasse-Modell bietet oft ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und ist langlebig genug für den Anfang.
  • Größe: Größere Ringlichter bieten in der Regel eine breitere und stärkere Ausleuchtung, sind aber weniger portabel. Kleinere Modelle sind handlicher und besser für unterwegs, liefern aber möglicherweise nicht die gleiche Lichtleistung. Wählen Sie die Größe basierend auf Ihrem typischen Aufnahmeort und Ihren Mobilitätsanforderungen.
  • Funktionen: Achten Sie auf nützliche Funktionen wie einstellbare Helligkeit (Dimmbarkeit), Farbtemperaturregelung, mitgelieferte Ständer oder Stative, Smartphone-Halterungen und die Stromversorgung (Netzteil oder Batterie). Überlegen Sie, welche Funktionen für Ihre Arbeit wichtig sind.

Ringlicht vs. Softbox: Was ist besser?

Neben Ringlichtern sind Softboxen eine weitere sehr verbreitete Lichtquelle, die jedoch eine andere Art von Licht liefert. Der Vergleich zwischen beiden ist wichtig, um die richtige Wahl für spezifische Aufnahmesituationen zu treffen.

Was sind Softboxen?

Softboxen sind Lichtformer, die typischerweise rechteckig oder achteckig geformt sind und dazu dienen, das Licht einer Lichtquelle (oft ein Blitz oder Dauerlicht) zu streuen und zu erweichen. Sie bestehen aus einem Rahmen, der mit einem lichtdurchlässigen Stoff bespannt ist, der das Licht diffundiert, bevor es auf das Motiv trifft. Softboxen gibt es in verschiedenen Größen, und größere Softboxen erzeugen in der Regel ein weicheres Licht mit sanfteren Schatten, da die Lichtquelle effektiver vergrößert wird.

Vorteile von Softboxen

  • Weiches, diffuses Licht: Der Hauptvorteil von Softboxen ist das sehr weiche und gleichmäßige Licht, das sie erzeugen. Dies reduziert harte Schatten erheblich und ist ideal für Porträts, da es Hauttöne schmeichelt und Unregelmäßigkeiten minimiert.
  • Flexibilität bei der Positionierung: Softboxen können in Winkel und Abstand zum Motiv leicht angepasst werden, um verschiedene Lichteffekte zu erzielen, von Drama bis zu sehr natürlichem Licht.

Nachteile von Softboxen

  • Sperrigkeit: Softboxen sind oft größer und schwerer als Ringlichter, was sie weniger portabel macht.
  • Längere Aufbauzeit: Der Aufbau einer Softbox dauert in der Regel länger, da oft zusätzliche Ausrüstung wie Stative und Lichtquellen benötigt wird.
  • Platzbedarf: Softboxen benötigen mehr Platz zum Aufstellen und Bedienen, was in kleinen Räumen ein Problem sein kann.

Wann sollten Sie Ringlichter verwenden?

Ringlichter eignen sich perfekt für Situationen, in denen Sie eine gleichmäßige, frontale Beleuchtung benötigen, die harte Schatten im Gesicht reduziert und einen charakteristischen ringförmigen Catchlight im Auge erzeugt. Sie sind ideal für:

  • Beauty- und Make-up-Tutorials
  • Erstellung von Social Media Content (TikTok, Instagram Reels)
  • Produktfotografie von kleinen Gegenständen (Schmuck, Kosmetik)
  • Videokonferenzen und Webinare
  • Selfies und Vlogs

Wann sollten Sie Softboxen verwenden?

Softboxen sind die erste Wahl, wenn Sie ein sehr weiches, umschließendes Licht benötigen, das Schatten minimiert und für eine natürliche, schmeichelhafte Ausleuchtung sorgt. Sie sind ideal für:

  • Professionelle Porträtfotografie
  • Produktfotografie von größeren Objekten oder bei Bedarf von texturbetonendem Licht (Mode, Essen)
  • Interviews und Dokumentarfilme
  • Studiofotografie
  • Green Screen Aufnahmen (für gleichmäßige Ausleuchtung des Hintergrunds)

Vergleichstabelle: Ringlicht vs. Softbox

MerkmalRinglichtSoftbox
FormKreisförmigRechteckig oder Achteckig
LichtqualitätHelles, stetiges Licht; kann harte Reflexionen erzeugenWeiches, diffuses Licht; minimiert Schatten
PortabilitätKompakt und leicht zu transportierenSperriger und schwerer
AufbauzeitSchneller und einfacher AufbauLängere Aufbauzeit
VielseitigkeitAm besten für Nahaufnahmen und spezifische ZweckeVielseitiger einsetzbar
PlatzbedarfBenötigt minimalen PlatzBenötigt mehr Raum zum Betrieb
KostenGenerell kostengünstigerTeurer, bietet aber oft langfristigen Wert
Ideal fürMake-up-Tutorials, Social Media, Produktfotografie (klein)Professionelle Porträts, größere Produkte, Interviews, Studio

Helles und Kräftiges Licht vs. Weiches und Sanftes Licht

Der Hauptunterschied liegt in der Art des Lichts. Ringlichter erzeugen ein sehr direktes, aber durch die Form gleichmäßiges Licht, das manchmal harte ringförmige Reflexionen (Catchlights) in den Augen erzeugt und Gesichter flacher erscheinen lassen kann. Softboxen hingegen verteilen das Licht über eine größere Fläche, was zu einem sehr weichen, umschließenden Licht führt, das Schatten auf natürliche Weise reduziert und dem Motiv mehr Dimension verleiht.

Reisefreundlich oder nicht?

In puncto Portabilität sind Ringlichter klar im Vorteil. Sie sind kompakt, leicht und schnell auf- und abgebaut, was sie ideal für mobile Fotografen, Vlogger und Content Creator macht, die häufig den Aufnahmeort wechseln. Softboxen sind aufgrund ihrer Größe und des Bedarfs an zusätzlichen Stativen und Lichtquellen weniger transportfreundlich.

Wie funktioniert ein Lichtring?
Ein Ringlicht (auch Ringblitz genannt) ist eine runde, elektronische Lichtquelle, die um das Kameraobjektiv herum angebracht ist und ein Motiv gleichmäßig, schattenfrei und diffuses Licht erzeugt . Ringlichter verfügen über mehrere kleine Glühbirnen (im Gegensatz zu einer großen Glühbirne wie bei herkömmlichen Blitzen), die Unregelmäßigkeiten verwischen.

Spezialist oder Licht-Chamäleon?

Ringlichter sind Spezialisten für Nahaufnahmen und frontale Beleuchtung. Sie sind weniger geeignet, um breitere Szenen oder größere Objekte gleichmäßig auszuleuchten. Softboxen sind vielseitiger und können für eine breitere Palette von Beleuchtungsszenarien eingesetzt werden, von dramatischem Licht bis hin zu sehr natürlicher Ausleuchtung, und eignen sich besser für Ganzkörperaufnahmen oder Gruppen.

Kostenanalyse: Welche Investition lohnt sich?

Ringlichter sind in der Anschaffung oft günstiger als Softboxen. Es ist jedoch wichtig, den langfristigen Wert zu betrachten. Eine hochwertige Softbox kann langlebiger sein und Ergebnisse liefern, die für bestimmte professionelle Anwendungen unerlässlich sind, was die höhere Anfangsinvestition rechtfertigen kann. Für Einsteiger oder spezifische Anwendungsfälle (wie Beauty) ist ein Ringlicht oft die kostengünstigere und effektive Lösung.

Auswahl der richtigen Beleuchtung für Ihre Bedürfnisse

Sowohl Ringlichter als auch Softboxen haben ihre Berechtigung und ihre spezifischen Stärken. Die beste Wahl hängt stark von Ihren individuellen Anforderungen, Ihrem Budget, dem verfügbaren Platz und den Arten von Aufnahmen ab, die Sie hauptsächlich erstellen möchten. Überlegen Sie genau, wofür Sie das Licht benötigen, wie wichtig Portabilität ist und welchen Lichtstil Sie bevorzugen (gleichmäßige, schattenfreie Frontalbeleuchtung vs. weicheres, umschließendes Licht). Manchmal kann sogar eine Kombination aus beiden Lichtarten in einem Studio-Setup sinnvoll sein, um verschiedene Effekte zu erzielen.

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

F: Brauche ich wirklich ein Ringlicht, um gute Fotos zu machen?
A: Nein, aber ein Ringlicht kann die Qualität Ihrer Fotos und Videos, insbesondere bei Porträts und Nahaufnahmen, erheblich verbessern, indem es für eine schmeichelhafte, gleichmäßige Ausleuchtung sorgt und harte Schatten reduziert.

F: Kann ich ein Ringlicht auch mit meinem Smartphone verwenden?
A: Ja, viele Ringlichter werden speziell mit Smartphone-Halterungen geliefert oder sind in kleinen Clip-on-Versionen erhältlich, die direkt an das Telefon geklemmt werden.

F: Ist ein größeres Ringlicht immer besser?
A: Größere Ringlichter bieten in der Regel eine breitere und potenziell stärkere Ausleuchtung, sind aber weniger portabel. Die ideale Größe hängt von Ihrem Motivabstand und dem verfügbaren Platz ab.

F: Kann ich die Farbtemperatur bei allen Ringlichtern einstellen?
A: Nicht bei allen Modellen. Viele moderne LED-Ringlichter bieten jedoch die Möglichkeit, zwischen warmem, neutralem und kaltem Licht zu wechseln oder die Farbtemperatur stufenlos anzupassen.

F: Ist eine Softbox besser als ein Ringlicht für Porträts?
A: Für klassische, schmeichelhafte Porträts mit sehr weichen Schatten wird oft eine Softbox bevorzugt, da sie ein natürlicheres, umschließendes Licht erzeugt. Ringlichter erzeugen einen spezifischen Look mit ringförmigen Reflexionen und sehr flacher Ausleuchtung, der für Beauty- und Social Media Porträts beliebt ist.

F: Wie positioniere ich eine Softbox am besten?
A: Die klassische Position für Porträts ist seitlich vom Motiv, leicht oberhalb der Augenhöhe, um schmeichelhafte Schatten zu erzeugen. Experimentieren Sie mit verschiedenen Winkeln und Abständen, um den gewünschten Effekt zu erzielen.

F: Kann ich ein Ringlicht als einzigen Lichtquelle verwenden?
A: Ja, für viele Anwendungen wie Vlogs, Selfies, Make-up-Tutorials oder Videokonferenzen reicht ein Ringlicht als einzige Lichtquelle oft aus. Für komplexere Setups oder größere Motive kann es jedoch sinnvoll sein, es mit anderen Lichtern zu kombinieren.

Fazit

Ob Sie sich für ein Ringlicht oder eine Softbox entscheiden, hängt letztendlich von Ihren spezifischen Anforderungen und kreativen Zielen ab. Ein Ringlicht ist eine ausgezeichnete, oft preiswerte Wahl für Content Creator, die eine einfache, effektive Lösung für Nahaufnahmen, Beauty und Vlogs suchen. Softboxen bieten eine höhere Vielseitigkeit und erzeugen ein sehr weiches Licht, das sich hervorragend für professionelle Porträts und Studioarbeiten eignet. Beide Werkzeuge haben ihren Platz in der Welt der Fotografie und Videografie und können Ihnen helfen, Ihre Beleuchtung auf das nächste Level zu heben.

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Andenmatten Soltermann

Hallo! Ich bin Andenmatten Soltermann, ein Schweizer Fotograf, der leidenschaftlich die Essenz der Welt durch seine Linse einfängt. Geboren und aufgewachsen in den majestätischen Schweizer Alpen, haben die deutsche Sprache und atemberaubende Landschaften meine kreative Vision geprägt. Meine Liebe zur Fotografie begann mit einer alten analogen Kamera, und seitdem widme ich mein Leben der Kunst, visuelle Geschichten zu erzählen, die berühren und verbinden.In meinem Blog teile ich praktische Tipps, Techniken und Erfahrungen, um dir zu helfen, deine fotografischen Fähigkeiten zu verbessern – egal, ob du ein neugieriger Anfänger oder ein erfahrener Profi bist. Von der Beherrschung des natürlichen Lichts bis hin zu Ratschlägen für wirkungsvolle Bildkompositionen ist es mein Ziel, dich zu inspirieren, die Welt mit neuen Augen zu sehen. Mein Ansatz verbindet Technik mit Leidenschaft, immer auf der Suche nach dem Funken, der ein Foto unvergesslich macht.Wenn ich nicht hinter der Kamera stehe, findest du mich auf Bergpfaden, auf Reisen nach neuen Perspektiven oder beim Genießen der Schweizer Traditionen, die mir so am Herzen liegen. Begleite mich auf dieser visuellen Reise und entdecke, wie Fotografie die Art und Weise, wie du die Welt siehst, verändern kann.

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