Wenn Sie mit Ihrer Kamera Videos aufnehmen, stoßen Sie unweigerlich auf Einstellungen wie „30p/100M“, „60p 50M“ oder „24p 24M“. Diese Kombinationen aus Zahlen und Buchstaben mögen auf den ersten Blick verwirrend erscheinen, aber sie enthalten wichtige Informationen darüber, wie Ihr Video aufgezeichnet wird und welche Eigenschaften es haben wird. Das Verständnis dieser Parameter ist entscheidend, um die gewünschte Qualität und den gewünschten Look für Ihre Filme zu erzielen. In diesem Artikel entschlüsseln wir die Bedeutung hinter diesen Kürzeln und erklären, wie sie Ihre Videoergebnisse beeinflussen.

Die Grundlagen: Bildwiederholrate und Bitrate
Die Einstellungen, die Sie bei der Filmaufnahme sehen, bestehen typischerweise aus zwei Hauptkomponenten: der Bildwiederholrate und der Bitrate. Die Bildwiederholrate wird oft mit einer Zahl gefolgt von einem 'p' oder 'i' angegeben, während die Bitrate meist als Zahl mit einem 'M' oder 'Mbps' erscheint.

Was bedeutet die Bildwiederholrate (p oder i)?
Die Bildwiederholrate gibt an, wie viele einzelne Bilder pro Sekunde aufgenommen und später wiedergegeben werden. Sie wird in Frames per Second (fps) gemessen. Das 'p' hinter der Zahl steht für „progressiv“. Dies bedeutet, dass jedes Bild vollständig auf einmal erfasst wird. Das 'i', das Sie manchmal sehen (z. B. bei AVCHD-Einstellungen wie 60i/50i), steht für „interlaced“ (Zeilensprung). Im Zeilensprungmodus werden die Bilder in Halbbildern aufgezeichnet, abwechselnd die geraden und ungeraden Zeilen. Progressive Aufnahmen (p) bieten in der Regel eine flüssigere Darstellung bei schnellen Bewegungen und sind einfacher zu bearbeiten.
Die Wahl der Bildwiederholrate beeinflusst maßgeblich den Look und das Gefühl Ihres Videos:
- 24p / 25p: Diese Raten (24 progressive Bilder pro Sekunde für 60i-kompatible Geräte, 25 progressive Bilder pro Sekunde für 50i-kompatible Geräte) werden oft verwendet, um eine kinoartige Atmosphäre zu erzeugen. Sie bieten einen klassischen Film-Look mit einer gewissen Bewegungsunschärfe.
- 30p: 30 progressive Bilder pro Sekunde werden häufig in Regionen verwendet, die das NTSC-Fernsehsystem nutzen. Es bietet eine flüssigere Darstellung als 24p und ist ein guter Kompromiss für viele Zwecke.
- 50p / 60p: Mit 50 bzw. 60 progressiven Bildern pro Sekunde wirken Bewegungen sehr flüssig und natürlich, ähnlich wie bei modernen Fernsehübertragungen. 60p wird typischerweise in NTSC-Regionen, 50p in PAL-Regionen verwendet. Aufnahmen mit 60p ermöglichen auch das Erstellen von Zeitlupenaufnahmen mit bis zu halber Geschwindigkeit, wenn das Video später mit 24p oder 30p exportiert wird, ohne dass es abgehackt aussieht.
- 100p / 120p: Sehr hohe Bildwiederholraten wie 100 oder 120 progressive Bilder pro Sekunde (120 BpS/100 BpS) eignen sich hervorragend für die Aufnahme von schnellen Bewegungen. Ihr Hauptzweck ist oft die Erstellung von geschmeidigen Zeitlupenaufnahmen bei der Nachbearbeitung. Mit 120p können Sie beispielsweise Videos erstellen, die bei der Wiedergabe mit 24p bis zu fünfmal langsamer als die Normalgeschwindigkeit sind.
Was bedeutet die Bitrate (M oder Mbps)?
Die Bitrate, angegeben in Megabit pro Sekunde (Mbps), bestimmt die Datenmenge, die pro Sekunde Video aufgezeichnet wird. Eine höhere Bitrate bedeutet, dass mehr Daten zur Beschreibung jedes Bildes und der Bewegung zwischen den Bildern verwendet werden. Das führt in der Regel zu einer höheren Bildqualität, feineren Details und weniger Kompressionsartefakten.

Allerdings hat eine höhere Bitrate auch Nachteile: Die Videodateien werden deutlich größer. Dies erfordert mehr Speicherplatz auf Ihrer Speicherkarte und Ihrer Festplatte. Außerdem kann die Bearbeitung von Videos mit sehr hoher Bitrate mehr Rechenleistung von Ihrem Computer verlangen. Das 'M' in den Einstellungen steht synonym für Mbps.
Ein Hinweis zur Einheit: Mbps steht für Megabit pro Sekunde. Manchmal wird dies mit Megabyte pro Sekunde (MBps) verwechselt. Ein Byte besteht aus 8 Bit. Daher sind 100 Mbps = 12,5 MBps. Gerade bei der Umrechnung zwischen Bits und Bytes sowie bei der Interpretation von MB kann es schnell zu falschen Annahmen kommen. Die Bitrate bei Videoeinstellungen wird standardmäßig in Megabit pro Sekunde (Mbps) angegeben.
Dateiformate und ihre spezifischen Einstellungen
Ihre Kamera bietet wahrscheinlich verschiedene Dateiformate an, die jeweils unterschiedliche Aufnahmeeinstellungen und Eigenschaften mit sich bringen. Die bereitgestellte Information beleuchtet die Formate XAVC S 4K, XAVC S HD, AVCHD und MP4.

XAVC S 4K
Dieses Format wird für die Aufnahme von High-Definition-Filmen mit sehr hoher Auflösung (3840 × 2160 Pixel) verwendet, was oft als 4K bezeichnet wird. Die Aufnahme erfolgt durch Umwandlung in das MP4-Dateiformat mithilfe des Codecs MPEG-4 AVC/H.264. Innerhalb von XAVC S 4K finden Sie verschiedene Bitrate- und Bildwiederholraten-Optionen:
- 30p 100M / 25p 100M: Filme werden mit 3840 × 2160 (30p/25p) aufgenommen. Die Bitrate beträgt ca. 100 Mbps. Diese Einstellung bietet eine hohe Bildqualität bei Standard-Bildwiederholraten für 4K.
- 30p 60M / 25p 60M: Filme werden ebenfalls mit 3840 × 2160 (30p/25p) aufgenommen. Die Bitrate ist hier ca. 60 Mbps. Dies ist eine Option für 4K mit einer etwas geringeren Bitrate, was zu kleineren Dateigrößen führt, potenziell aber mit leichten Einbußen bei der Bildqualität im Vergleich zur 100M-Option.
- 24p 100M: Filme werden mit 3840 × 2160 (24p) aufgenommen. Die Bitrate beträgt ca. 100 Mbps. Diese Einstellung zielt darauf ab, eine kinoartige Atmosphäre zu erzeugen, kombiniert mit der hohen Detailgenauigkeit von 4K und einer hohen Bitrate für beste Qualität.
- 24p 60M: Filme werden mit 3840 × 2160 (24p) aufgenommen. Die Bitrate beträgt ca. 60 Mbps. Auch diese Einstellung erzeugt eine kinoartige Atmosphäre in 4K-Auflösung, aber mit einer geringeren Bitrate als die 100M-Option.
XAVC S HD
Dieses Format dient der Aufnahme von High-Definition-Filmen mit einer Auflösung von 1920 × 1080 Pixeln (Full HD). Auch hier erfolgt die Umwandlung in das MP4-Dateiformat mithilfe des Codecs MPEG-4 AVC/H.264. XAVC S HD bietet eine breitere Palette an Bildwiederholraten, einschließlich hoher Geschwindigkeiten für Zeitlupen:
- 60p 50M / 50p 50M: Filme werden mit 1920 × 1080 (60p/50p) aufgenommen. Die Bitrate beträgt ca. 50 Mbps. Dies sind gängige Einstellungen für flüssige Full HD-Videos.
- 30p 50M / 25p 50M: Filme werden mit 1920 × 1080 (30p/25p) aufgenommen. Die Bitrate beträgt ca. 50 Mbps. Diese Optionen bieten Full HD mit niedrigeren Bildwiederholraten, wobei 24p/25p für einen kinoartigen Look sorgen kann.
- 24p 50M: Filme werden mit 1920 × 1080 (24p) aufgenommen. Die Bitrate beträgt ca. 50 Mbps. Dies ist die Einstellung für einen kinoartigen Look in Full HD.
- 120p 100M / 100p 100M: Filme werden im Format 1920 × 1080 (120p/100p) mit hoher Geschwindigkeit aufgenommen. Die Bitrate beträgt ca. 100 Mbps. Diese hohe Bildwiederholrate in Kombination mit einer hohen Bitrate ist ideal, um flüssige Zeitlupenaufnahmen zu erstellen, wenn das Material später bearbeitet wird.
- 120p 60M / 100p 60M: Filme werden im Format 1920 × 1080 (120p/100p) mit hoher Geschwindigkeit aufgenommen. Die Bitrate beträgt ca. 60 Mbps. Diese Einstellung ermöglicht ebenfalls hohe Bildwiederholraten für Zeitlupen, aber mit einer etwas geringeren Bitrate als die 100M-Option.
AVCHD
AVCHD ist ein weiteres Format für die Aufnahme von High-Definition-Filmen. Filme werden im AVCHD-Format mit Dolby Digital-Ton aufgezeichnet. Dieses Format unterstützt sowohl progressive als auch interlaced Aufnahmen:
- 60i 24M(FX) / 50i 24M(FX): Filme werden mit 1920 × 1080 (60i/50i) im Zeilensprungmodus aufgenommen. Die Bitrate beträgt maximal 24 Mbps. 60i wird für 60i-kompatible Geräte, 50i für 50i-kompatible Geräte verwendet.
- 60i 17M(FH) / 50i 17M(FH): Filme werden ebenfalls mit 1920 × 1080 (60i/50i) im Zeilensprungmodus aufgenommen. Die Bitrate beträgt durchschnittlich ca. 17 Mbps.
- 60p 28M(PS) / 50p 28M(PS): Filme werden mit 1920 × 1080 (60p/50p) im Progressivmodus aufgenommen. Die Bitrate beträgt maximal 28 Mbps.
- 24p 24M(FX) / 25p 24M(FX): Filme werden mit 1920 × 1080 (24p/25p) im Progressivmodus aufgenommen. Die Bitrate beträgt maximal 24 Mbps. Diese Einstellung erzeugt eine kinoartige Atmosphäre.
- 24p 17M(FH) / 25p 17M(FH): Filme werden mit 1920 × 1080 (24p/25p) im Progressivmodus aufgenommen. Die Bitrate beträgt durchschnittlich ca. 17 Mbps. Auch diese Einstellung erzeugt eine kinoartige Atmosphäre, aber mit einer geringeren Bitrate.
MP4
Das MP4-Format wird hier als eine Option für die Aufnahme von Filmen beschrieben, die im Format MPEG-4 mit AAC-Audio im Progressivmodus aufgezeichnet werden:
- 1920x1080 60p 28M / 1920x1080 50p 28M: Filme werden mit 1920 × 1080 (60p/50p) aufgenommen. Die Bitrate beträgt durchschnittlich ca. 28 Mbps.
- 1920x1080 30p 16M / 1920x1080 25p 16M: Filme werden mit 1920 × 1080 (30p/25p) aufgenommen. Die Bitrate beträgt durchschnittlich ca. 16 Mbps.
- 1280x720 30p 6M / 1280x720 25p 6M: Filme mit kleiner Dateigröße werden mit 1280 × 720 (30p/25p) aufgenommen. Die Bitrate beträgt durchschnittlich ca. 6 Mbps. Diese Option ist nützlich, wenn Speicherplatz oder Dateigröße kritisch sind, allerdings auf Kosten der Auflösung (720p statt 1080p oder 4K) und der Bitrate.
Die Wahl der passenden Einstellung
Die "beste" Einstellung gibt es nicht pauschal; sie hängt von Ihrem Verwendungszweck ab. Hier einige Empfehlungen basierend auf den bereitgestellten Informationen:
- Für Anfänger: Wenn Sie gerade erst mit Filmaufnahmen beginnen, sind 30p oder 60p in HD (1920x1080) oft eine gute Wahl. Diese entsprechen den üblichen TV-Bildwiederholraten und sind einfacher zu handhaben als 4K. Eine Einstellung wie 30p 50M in XAVC S HD oder 60p 50M in XAVC S HD bietet gute Qualität und flüssige Bewegung.
- Für einen kinoartigen Look: Wählen Sie 24p (oder 25p in PAL-Regionen). Diese Bildwiederholrate wird seit Langem in Kinofilmen verwendet. Optionen wie 24p 100M in XAVC S 4K oder 24p 50M in XAVC S HD oder 24p 24M(FX) in AVCHD erzeugen diese gewünschte Ästhetik.
- Für Zeitlupen: Verwenden Sie eine hohe Bildwiederholrate wie 120p oder 100p. Aufgenommen mit 120p/100p und dann in der Bearbeitung auf eine niedrigere Rate (wie 24p oder 30p) verlangsamt, erhalten Sie sehr geschmeidige Zeitlupen. XAVC S HD bietet hierfür Optionen wie 120p 100M oder 120p 60M.
- Qualität vs. Dateigröße: Höhere Bitraten (z. B. 100M vs. 60M bei 4K) bieten bessere Qualität, führen aber zu größeren Dateien. Geringere Bitraten (wie 6M bei 720p MP4) erzeugen kleinere Dateien, aber mit potenziell geringerer Bildqualität.
Verbindung zur Verschlusszeit
Neben der Bildwiederholrate und Bitrate ist auch die Verschlusszeit wichtig für den Look Ihrer Videos. Als Richtwert gilt die Faustregel, eine Verschlusszeit zu wählen, die in Sekunden als Bruch 1 über einem Nenner beträgt, der der doppelten Bildwiederholrate entspricht. Dies hilft, eine natürliche Bewegungsunschärfe zu erzeugen, die dem menschlichen Auge vertraut ist.
- Bei 30p: Eine Verschlusszeit von ca. 1/60 Sekunde.
- Bei 60p: Eine Verschlusszeit von ca. 1/120 Sekunde (oder die nächstmögliche Einstellung, oft 1/125 Sekunde).
- Bei 24p: Eine Verschlusszeit von ca. 1/48 Sekunde (oder die nächstmögliche Einstellung, oft 1/50 Sekunde).
Bei Aufnahmen in Innenräumen sollten Sie auch auf flimmernde Lichtquellen achten und gegebenenfalls die Verschlusszeit anpassen (z. B. 1/50 Sek. oder 1/100 Sek. bei 50 Hz Netzen; 1/60 Sek. oder 1/125 Sek. bei 60 Hz Netzen), um Flimmern im Video zu vermeiden.

Weitere wichtige Einstellungen
Auch Blende und ISO-Empfindlichkeit spielen bei der Videoaufnahme eine Rolle, ähnlich wie bei der Fotografie.
- Blende: Eine niedrige Blendenzahl (große Blendenöffnung) wird oft gewählt, um Hintergrundunschärfe (Bokeh) zu erzeugen und das Motiv hervorzuheben. Bei hellem Tageslicht kann eine große Blendenöffnung jedoch zu einer Überbelichtung führen, weshalb in solchen Situationen die Verwendung eines ND-Filters (Neutraldichtefilter) empfohlen wird, um die Lichtmenge zu reduzieren.
- ISO-Empfindlichkeit: Niedrigere ISO-Werte helfen, Bildrauschen zu minimieren. Höhere ISO-Werte sind bei wenig Licht nötig, können aber zu sichtbarem Rauschen im Video führen. Für den Anfang können auch automatische ISO-Einstellungen ausprobiert werden.
Zusammenfassung der Einstellungen
Um Ihnen einen schnellen Überblick über einige der häufigsten und in den Informationen genannten Einstellungen zu geben, hier eine Vergleichstabelle:
| Einstellung | Auflösung | Bildwiederholrate | Bitrate (ca.) | Format | Besonderheit (falls genannt) |
|---|---|---|---|---|---|
| 30p 100M | 3840x2160 (4K) | 30p | 100 Mbps | XAVC S 4K | Hohe Qualität in 4K |
| 24p 60M | 3840x2160 (4K) | 24p | 60 Mbps | XAVC S 4K | Kino-Look in 4K |
| 60p 50M | 1920x1080 (HD) | 60p | 50 Mbps | XAVC S HD | Flüssige Bewegung in HD |
| 120p 100M | 1920x1080 (HD) | 120p | 100 Mbps | XAVC S HD | Hohe Geschwindigkeit für Zeitlupe |
| 60i 24M(FX) | 1920x1080 (HD) | 60i | 24 Mbps (max) | AVCHD | Zeilensprung, hohe Bitrate |
| 24p 17M(FH) | 1920x1080 (HD) | 24p | 17 Mbps (durchschn) | AVCHD | Kino-Look, geringere Bitrate |
| 1080/30p 16M | 1920x1080 (HD) | 30p | 16 Mbps (durchschn) | MP4 | Standard HD, geringere Bitrate |
| 720/30p 6M | 1280x720 (720p) | 30p | 6 Mbps (durchschn) | MP4 | Kleine Dateigröße |
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
- Was bedeutet 30p/100M?
Diese Einstellung, typischerweise im XAVC S 4K-Format gefunden, bedeutet, dass das Video mit 30 progressiven Bildern pro Sekunde (30p) und einer Bitrate von ca. 100 Megabit pro Sekunde (100M) aufgenommen wird. Die Auflösung beträgt dabei 3840 × 2160 Pixel (4K). Es steht für eine hohe Qualität bei einer gängigen Bildwiederholrate. - Was bedeutet 25p 60M?
Dies ist eine Einstellung, die oft im XAVC S 4K-Format verfügbar ist. Sie bedeutet, dass Filme mit 25 progressiven Bildern pro Sekunde (25p) und einer Bitrate von ca. 60 Megabit pro Sekunde (60M) aufgezeichnet werden. Die Auflösung ist 3840 × 2160 (4K). 25p wird häufig in PAL-Regionen für einen normalen oder leicht kinoartigen Look verwendet, während 60M eine geringere Bitrate als 100M darstellt, was zu kleineren Dateien führt. - Was bedeutet 120p?
120p steht für eine Bildwiederholrate von 120 progressiven Bildern pro Sekunde. Diese sehr hohe Rate wird verwendet, um schnelle Bewegungen flüssig aufzunehmen. Der Hauptzweck von 120p ist die Erstellung von geschmeidigen Zeitlupenaufnahmen bei der Nachbearbeitung, indem das Video auf eine niedrigere Bildwiederholrate (wie 24p oder 30p) verlangsamt wird. Es ist eine beliebte Einstellung für Action-Aufnahmen oder künstlerische Effekte. - Ist Mbps das Gleiche wie Mbits?
In den Kameraeinstellungen und technischen Beschreibungen bezieht sich 'M' oder 'Mbps' auf Megabit pro Sekunde, die Einheit für die Bitrate. Es ist wichtig, dies von Megabyte pro Sekunde (MBps) zu unterscheiden, da 1 Byte = 8 Bit ist. Die Angabe 'M' oder 'Mbps' bezieht sich auf die Datenmenge in Megabit pro Sekunde, die für die Videoaufzeichnung verwendet wird. - Was ist der Unterschied zwischen 'p' und 'i'?
'p' steht für progressiv, was bedeutet, dass jedes einzelne Bild des Videos vollständig und sequenziell erfasst wird. 'i' steht für interlaced (Zeilensprung), bei dem das Bild in zwei Halbbilder (ungerade und gerade Zeilen) aufgeteilt und abwechselnd aufgezeichnet wird. Progressive Aufnahmen ('p') bieten in der Regel eine bessere Bewegungsdarstellung und sind für die digitale Bearbeitung besser geeignet als interlaced Aufnahmen ('i').
Das Verständnis dieser grundlegenden Parameter – Bildwiederholrate, Bitrate und Auflösung – gibt Ihnen die Kontrolle über den Aufnahmevorgang und hilft Ihnen, die Einstellungen zu wählen, die am besten zu Ihrem kreativen Ziel und den technischen Möglichkeiten Ihrer Kamera passen. Experimentieren Sie mit verschiedenen Kombinationen, um herauszufinden, welche Ihnen am besten gefallen.
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