Was kostet eine 3D-Vermessung?

3D-Scannen mit dem Smartphone: Geht das?

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War es früher nur mit teurem Spezial-Equipment möglich, dreidimensionale Objekte digital zu erfassen, so stellt sich heute die Frage: Kann man mit dem Handy 3D scannen? Die Antwort ist ein klares Ja. Dank fortschrittlicher mobiler Anwendungen und integrierter Technologien ist es nun für viele zugänglich, 3D-Scans direkt mit dem eigenen Smartphone durchzuführen. Dies eröffnet völlig neue Möglichkeiten für professionelle Anwendungen und auch für den privaten Gebrauch.

Die Technologie, die einst spezialisierten Geräten vorbehalten war, ist mit der Entwicklung leistungsfähiger Smartphones und intelligenter Software in die Hosentasche gewandert. Doch wie funktioniert das genau, und welche Möglichkeiten bieten sich dadurch?

Die Technologien hinter dem mobilen 3D-Scan

Smartphones nutzen hauptsächlich zwei unterschiedliche Technologien, um 3D-Scans zu erstellen:

Photogrammetrie über die Rückkamera

Diese Methode ist besonders weit verbreitet und sowohl auf iOS als auch auf Android Geräten verfügbar. Sie basiert auf der Erfassung von dreidimensionalen Informationen aus einer Reihe von Fotos, die mit der Rückkamera des Telefons aufgenommen werden. Eine spezielle 3D-Scanner-App verarbeitet diese Bilder. Durch die Analyse der Überlappungen und Perspektiven in den verschiedenen Aufnahmen kann die Software die Form, Größe und Position des gescannten Objekts berechnen und ein digitales 3D-Modell rekonstruieren.

Kann man mit einem Smartphone 3D-Scans durchführen?
Können Sie mit einem Smartphone 3D-Scans durchführen? Ja, dank spezieller mobiler Apps ist das Scannen mit Ihrem Smartphone heute möglich . Für den professionellen Einsatz bietet die 3D-Scan-Software von MyFit Solutions eine Komplettlösung mit mobiler App und Webplattform.

Der Vorteil der Photogrammetrie ist, dass sie keine spezielle Hardware im Telefon erfordert, über die Standardkamera hinaus. Dies macht sie auf einer sehr breiten Palette von Smartphones nutzbar. Die App leitet den Benutzer typischerweise an, das Objekt aus verschiedenen Winkeln zu umrunden, um alle notwendigen Daten zu erfassen. Das Ergebnis kann ein präzises, maßstabsgetreues 3D-Modell mit fotorealistischem Rendering sein, abhängig von der Qualität der Kamera, der App und der Sorgfalt beim Scannen.

LiDAR und TrueDepth-Technologie über die Frontkamera (Nur iOS)

Eine fortschrittlichere Scan-Erfahrung, die auf spezieller Hardware basiert, ist derzeit exklusiv auf iOS-Geräten verfügbar. Neuere iPhone-Modelle (ab iPhone 12) sowie einige iPad Pro Modelle verfügen über einen integrierten LiDAR-Tiefensensor (oder nutzen die TrueDepth-Kamera bei den Frontsensoren). Diese Technologie funktioniert anders als die Photogrammetrie. Der Sensor projiziert Tausende unsichtbarer Punkte auf die Oberfläche des Objekts und misst dann die Zeit, die das Licht benötigt, um zum Sensor zurückzukehren. Dadurch kann eine detaillierte Tiefenkarte der Umgebung oder des Objekts erstellt werden.

Diese Tiefeninformation wird genutzt, um ein sehr genaues 3D-Modell zu generieren. Die LiDAR-Technologie ermöglicht oft schnellere und präzisere Scans, insbesondere bei schlechten Lichtverhältnissen oder für bestimmte Anwendungen wie das Scannen von Körperteilen. Die Scan-Erfahrung mit der Frontkamera (TrueDepth) ist ebenfalls auf iOS beschränkt und wird oft für Gesichts- oder kleinere Objektescans genutzt, indem sie ebenfalls Tiefendaten erfasst.

Apps und Plattformen: Das Ökosystem des mobilen 3D-Scannens

Um das Smartphone in einen 3D-Scanner zu verwandeln, benötigt man eine dedizierte mobile Anwendung. Diese Apps sind das Bindeglied zwischen der Smartphone-Hardware und der Erstellung des 3D-Modells. Sie steuern den Scan-Prozess, erfassen die Daten (Fotos oder Tiefeninformationen) und führen die komplexe Verarbeitung durch.

Einige professionelle Lösungen, wie die in den bereitgestellten Informationen erwähnte MyFit Solutions, gehen noch einen Schritt weiter und bieten zusätzlich zur mobilen App eine umfassende Webplattform. Diese Plattform erweitert die Funktionalität der App erheblich. Nutzer können ihre erstellten 3D-Modelle zentral verwalten, betrachten, bearbeiten und in verschiedenen Formaten exportieren. Die Webplattform ermöglicht oft auch erweiterte Analysen, Integrationen mit Drittsystemen oder die Verwaltung von Benutzerkonten. Dieses kombinierte System aus mobiler App und Webplattform schafft eine leistungsstarke Lösung, die über das reine Scannen hinausgeht und professionelle Workflows unterstützt.

Schritt für Schritt: So scannen Sie mit dem Smartphone in 3D

Der Prozess des 3D-Scannens mit dem Smartphone ist darauf ausgelegt, möglichst benutzerfreundlich zu sein. Obwohl die genauen Schritte je nach App variieren können, folgt er typischerweise diesem Muster:

  1. App herunterladen und starten: Laden Sie eine geeignete 3D-Scan-App aus dem App Store oder Google Play Store herunter. Melden Sie sich gegebenenfalls an.
  2. Scan-Modus wählen: Wählen Sie in der App den gewünschten Scan-Modus oder geben Sie an, was Sie scannen möchten (z.B. ein Objekt, einen Körperteil).
  3. Objekt vorbereiten und positionieren: Stellen Sie sicher, dass das Objekt gut zugänglich ist. Platzieren Sie es im Blickfeld der Kamera (Rück- oder Frontkamera, je nach Scan-Methode und App).
  4. Datenerfassung durchführen: Folgen Sie den Anweisungen der App. Dies beinhaltet in der Regel, das Smartphone langsam und gleichmäßig um das Objekt herumzuführen, um alle notwendigen Bilder (Photogrammetrie) oder Tiefendaten (LiDAR/TrueDepth) zu erfassen. Achten Sie darauf, alle Oberflächen zu erfassen.
  5. Automatische Verarbeitung abwarten: Nach der Erfassung beginnt die App automatisch mit der Verarbeitung der Daten, um das 3D-Modell zu erstellen. Dies kann je nach Komplexität und Menge der Daten einige Zeit dauern.
  6. Ergebnis visualisieren: Sobald die Verarbeitung abgeschlossen ist, können Sie das fertige 3D-Modell direkt in der App betrachten. Über eine Webplattform stehen oft weitere Ansichts- und Analyseoptionen zur Verfügung.
  7. Modell nutzen und exportieren: Das erstellte 3D-Modell kann nun genutzt werden. Viele Apps und Plattformen bieten Exportfunktionen in gängige 3D-Formate wie .stl oder .obj, die mit anderer Software oder für den 3D-Druck verwendet werden können.

Dieser intuitive Prozess macht das mobile 3D-Scannen für eine breite Zielgruppe zugänglich, von Technik-Enthusiasten bis hin zu professionellen Anwendern in spezialisierten Bereichen.

Anwendungsbereiche: Wo kommt mobiles 3D-Scannen zum Einsatz?

Die Möglichkeit, präzise 3D-Modelle direkt mit dem Handy zu erstellen, eröffnet innovative Anwendungsmöglichkeiten in verschiedenen Sektoren:

Im medizinischen Bereich

  • Personalisierung orthopädischer Produkte: Ärzte und Orthopädietechniker können schnelle und genaue 3D-Scans von Körperteilen erstellen, um maßgeschneiderte orthopädische Hilfsmittel wie Prothesen, Orthesen oder Einlagen anzufertigen, die perfekt auf die individuelle Anatomie des Patienten abgestimmt sind.
  • Morphologische Fernüberwachung: Mobile 3D-Scans ermöglichen die regelmäßige Erfassung von Körpermaßen und -formen. Dies ist besonders nützlich für die Überwachung von Zuständen, die sich im Laufe der Zeit verändern, wie z.B. Skoliose bei Kindern und Jugendlichen. Patienten oder ihre Betreuer können Scans von zu Hause aus durchführen, was die Notwendigkeit häufiger Praxisbesuche reduziert.

In den Bereichen Luxusgüter und Konsumgüter

  • Produktpersonalisierung: Unternehmen können mobile 3D-Scans nutzen, um Produkte anzubieten, die exakt auf die Kunden zugeschnitten sind. Dies reicht von maßgeschneiderter Kleidung und Schuhen bis hin zu individuell angepasstem Schmuck oder Accessoires.
  • Visualisierung mit 3D-Avataren: Das Scannen von Gesichtern oder Büsten ermöglicht die Erstellung realistischer 3D-Avatare des Kunden. Diese digitalen Doppel können genutzt werden, um Produkte virtuell anzuprobieren, Passformen zu visualisieren oder personalisierte digitale Erlebnisse zu schaffen.

Diese Anwendungsbeispiele zeigen, dass mobiles 3D-Scannen nicht nur eine technische Spielerei ist, sondern einen echten Mehrwert in Bezug auf Effizienz, Personalisierung und Zugänglichkeit bietet.

Kann man mit dem Handy 3D scannen?
3D-Scans sind inzwischen mit dem Smartphone möglich. Dafür brauchen Sie keine spezielle Hard- oder Software. Allerdings sind Android-Geräte mit unterschiedlichen Spezifikationen auf dem Markt. Je besser die Kameratechnologie Ihres Smartphones ist, desto besser werden die Ergebnisse Ihres Scans sein.

Smartphone-Modelle und Betriebssysteme im Vergleich: iOS vs. Android

Wie bereits erwähnt, gibt es Unterschiede in der verfügbaren Technologie und der Scan-Leistung je nach verwendetem Smartphone und dessen Betriebssystem. Insbesondere die Integration von LiDAR-Hardware in neuere iPhones spielt hier eine Rolle:

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MerkmaliOS (iPhone)Android
Verfügbare HaupttechnologienPhotogrammetrie (Rückkamera), LiDAR/TrueDepth (Front- & Rückkamera bei neueren Modellen)Photogrammetrie (Rückkamera)
Spezielle Tiefensensor-Hardware (LiDAR)Ja, integriert in iPhone 12 und neuere Modelle (Rückseite) sowie TrueDepth (Vorderseite)Nein (nicht standardmäßig in Consumer-Geräten integriert)
Scan-Geschwindigkeit & Präzision (mit LiDAR)Potenziell schneller und präziser für bestimmte Anwendungen (insbesondere Raum- & Objekterfassung, Körperteile)Abhängig von der App und den Scan-Bedingungen (Photogrammetrie)
App-VerfügbarkeitGroße Auswahl, oft optimiert für die spezielle Hardware (LiDAR)Vielfältig, primär auf Photogrammetrie basierend

Nutzer von neueren iPhones mit integriertem LiDAR-Sensor profitieren von einer zusätzlichen Methode, die in vielen Fällen schnellere und möglicherweise genauere Ergebnisse liefert, insbesondere bei der Erfassung von Räumen oder Objekten, die eine genaue Tiefeninformation erfordern. Android-Nutzer sind derzeit hauptsächlich auf Photogrammetrie-basierte Lösungen beschränkt, die jedoch ebenfalls sehr gute Ergebnisse liefern können, wenn die Scan-Bedingungen stimmen und die App leistungsfähig ist.

3D-Scannen im weiteren Kontext: Was leistet ein 3D-Scanner allgemein?

Um die Fähigkeiten des Smartphones als 3D-Scanner besser einordnen zu können, lohnt sich ein Blick darauf, was 3D-Scanner im Allgemeinen leisten. Ein 3D-Scanner erfasst die Form, das Aussehen und die Lage eines realen, dreidimensionalen Objekts. Im Gegensatz zur Fotografie wird nicht nur ein flaches Bild erstellt, sondern eine digitale Darstellung, oft in Form einer sogenannten Punktewolke. Diese Punktewolke besteht aus Millionen von einzelnen Punkten im Raum, die die Oberfläche des gescannten Objekts repräsentieren.

Die Technologie dahinter kann stark variieren, von Laserscannern, die Oberflächen abtasten, über strukturiertes Licht bis hin zu bildbasierten Verfahren wie der Photogrammetrie. Die Detailgenauigkeit und Größe der erfassbaren Objekte hängt stark vom verwendeten Scanner ab. Es gibt hochpräzise Scanner für mikroskopisch kleine Bauteile und solche, die riesige Objekte wie Gebäude, Räume oder sogar ganze Landschaften erfassen können. Es gibt stationäre Geräte für maximale Präzision in kontrollierten Umgebungen und mobile, tragbare Geräte für den Einsatz vor Ort.

Der Einsatz von 3D-Scannern ist in vielen Bereichen etabliert: in der Architektur zur Bestandserfassung, in der Forschung zur Analyse von Oberflächen, in der Industrie zur Qualitätskontrolle oder zum Reverse Engineering – der digitalen Rekonstruktion eines Bauteils, für das keine Konstruktionszeichnungen mehr existieren. In der Medizin werden sie zur Anpassung von Prothesen oder zur Planung komplexer Operationen verwendet. Im Grunde überall dort, wo eine schnelle und genaue Digitalisierung realer Strukturen benötigt wird, um sie digital weiterzuverarbeiten.

Bei der Auswahl eines geeigneten 3D-Scanners – sei es ein professionelles Gerät oder eine Smartphone-Lösung – sind mehrere Kriterien wichtig:

  • Die Größe der Objekte, die üblicherweise gescannt werden sollen.
  • Die erforderliche Genauigkeit und Detailtreue des Scans.
  • Die Frage, ob ein mobiles oder stationäres Gerät benötigt wird.
  • Der Verwendungszweck der Scandaten (z.B. für 3D-Druck, Analyse, Qualitätsprüfung oder Konstruktion).

Smartphones bedienen hierbei vor allem den Bedarf nach einer mobilen, zugänglichen und relativ kostengünstigen Lösung für Objekte mittlerer Größe oder spezifische Anwendungsfälle, bei denen die Portabilität und Benutzerfreundlichkeit im Vordergrund stehen.

Vorteile des mobilen 3D-Scannens für Unternehmen und Privatpersonen

Der Einsatz des Smartphones als 3D-Scanner bringt klare Vorteile mit sich, die ihn zu einem attraktiven Werkzeug machen:

  • Hohe Zugänglichkeit: Die Technologie ist für viele Menschen bereits vorhanden – im eigenen Smartphone. Es ist keine teure Spezialausrüstung für erste Schritte oder bestimmte Anwendungen notwendig.
  • Hervorragende Portabilität: Ein Smartphone ist klein, leicht und immer dabei. Dies ermöglicht spontane Scans vor Ort, egal ob es sich um ein Objekt im Büro, zu Hause oder unterwegs handelt, ohne zusätzliches schweres Equipment transportieren zu müssen.
  • Geschwindigkeit der Datenerfassung: Im Vergleich zu manuellen Messmethoden oder dem aufwendigen Nachmodellieren können 3D-Scans sehr schnell präzise und umfassende Daten liefern. Dies beschleunigt Prozesse in Design, Entwicklung und Qualitätskontrolle.
  • Erfassung komplexer Formen und Details: 3D-Scans können komplexe Geometrien und feine Oberflächendetails erfassen, die mit traditionellen Messwerkzeugen schwer oder gar nicht zu dokumentieren wären.
  • Kosteneffizienz: Für viele Anwendungen ist die Nutzung einer Smartphone-App deutlich günstiger als die Anschaffung und Wartung eines dedizierten professionellen 3D-Scanners.
  • Einfache Integration in digitale Workflows: Die Scandaten können oft direkt in gängige Software für 3D-Modellierung, CAD (Computer-Aided Design) oder CAM (Computer-Aided Manufacturing) exportiert werden, meist in Formaten wie .stl oder .obj.
  • Ermöglichung neuer Geschäftsmodelle: Insbesondere im Bereich der Personalisierung (Medizin, Konsumgüter) eröffnen sich durch die einfache Erfassung individueller Morphologie neue Möglichkeiten für maßgeschneiderte Produkte und Dienstleistungen.

Diese Vorteile machen das mobile 3D-Scannen zu einem wertvollen Werkzeug, das sowohl für Unternehmen zur Steigerung der Produktivität als auch für Privatpersonen zur Verwirklichung kreativer Projekte oder zur Erfassung von Objekten von Interesse genutzt werden kann.

Häufig gestellte Fragen zum 3D-Scannen mit dem Smartphone

Hier beantworten wir einige der am häufigsten gestellten Fragen zu diesem Thema:

Kann man mit dem Handy wirklich präzise 3D-Scans erstellen?
Ja, moderne Apps und Technologien ermöglichen die Erstellung präziser, maßstabsgetreuer 3D-Modelle. Die Genauigkeit hängt von der verwendeten Technologie (Photogrammetrie vs. LiDAR), dem Smartphone-Modell, der Qualität der App und den Scan-Bedingungen ab.

Wie wird ein 3D-Scan gemacht?
Ein 3D-Scanner nimmt ein bestehendes, dreidimensionales Objekt auf. Dabei werden keine Fotos von dem Objekt gemacht, sondern Aussehen, Form und Lage mit Hilfe eines Laserscanners erfasst und als Punktewolke gespeichert. Je nach verwendetem Scanner und zu scannendem Objekt sind diese Punktewolken kleiner oder größer.

Welche Technologie ist besser: Photogrammetrie oder LiDAR?
Beide haben ihre Stärken. Photogrammetrie ist weit verbreitet und funktioniert auf vielen Geräten. LiDAR/TrueDepth, verfügbar auf neueren iOS-Geräten, bietet oft schnellere und potenziell genauere Tiefeninformationen, was für bestimmte Anwendungen von Vorteil sein kann.

Brauche ich ein spezielles Smartphone für 3D-Scans?
Für Photogrammetrie-basierte Scans reicht ein Smartphone mit einer guten Kamera und genügend Rechenleistung. Für Scans, die LiDAR oder TrueDepth nutzen, benötigen Sie ein kompatibles iOS-Gerät (iPhone 12 oder neuer für LiDAR auf der Rückseite, viele neuere iPhones/iPads für TrueDepth auf der Vorderseite).

Kann ich alles mit meinem Handy scannen?
Prinzipiell können viele Objekte gescannt werden. Die Eignung hängt von der Größe des Objekts, seiner Oberfläche (reflektierende oder transparente Oberflächen sind schwierig) und der gewünschten Genauigkeit ab. Große Objekte wie Gebäude sind eher etwas für professionelle LiDAR-Scanner, während kleinere bis mittelgroße Objekte gut mit dem Handy erfasst werden können.

Wofür kann ich die erstellten 3D-Modelle verwenden?
Die Anwendungsmöglichkeiten sind vielfältig: 3D-Druck, Erstellung von 3D-Avataren, Personalisierung von Produkten (z.B. Kleidung, orthopädische Hilfsmittel), Dokumentation von Objekten, Reverse Engineering oder die Integration in virtuelle/erweiterte Realitätsanwendungen.

Sind mobile 3D-Scanner-Apps auch für professionelle Zwecke geeignet?
Ja, es gibt spezielle professionelle 3D-Scanner-Apps und Plattformen, die für den Einsatz in Bereichen wie Medizin, Ingenieurwesen oder Design konzipiert sind und präzise, kalibrierte Ergebnisse liefern können.

In welchen Dateiformaten werden die 3D-Modelle gespeichert?
Gängige Exportformate sind .stl (Standard für 3D-Druck) und .obj (oft für 3D-Modellierung und -Visualisierung), die von den meisten 3D-Programmen unterstützt werden.

Fazit

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Smartphone definitiv zu einem leistungsfähigen Werkzeug für das 3D-Scannen geworden ist. Dank fortschrittlicher Apps und Technologien wie Photogrammetrie und LiDAR ist es heute einfacher und zugänglicher denn je, die reale Welt digital in 3D zu erfassen. Ob für professionelle Anwendungen in Medizin und Industrie oder für kreative Projekte und persönliche Zwecke – das mobile 3D-Scannen eröffnet spannende neue Möglichkeiten, die in den letzten Jahren rasant an Bedeutung gewonnen haben.

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Andenmatten Soltermann

Hallo! Ich bin Andenmatten Soltermann, ein Schweizer Fotograf, der leidenschaftlich die Essenz der Welt durch seine Linse einfängt. Geboren und aufgewachsen in den majestätischen Schweizer Alpen, haben die deutsche Sprache und atemberaubende Landschaften meine kreative Vision geprägt. Meine Liebe zur Fotografie begann mit einer alten analogen Kamera, und seitdem widme ich mein Leben der Kunst, visuelle Geschichten zu erzählen, die berühren und verbinden.In meinem Blog teile ich praktische Tipps, Techniken und Erfahrungen, um dir zu helfen, deine fotografischen Fähigkeiten zu verbessern – egal, ob du ein neugieriger Anfänger oder ein erfahrener Profi bist. Von der Beherrschung des natürlichen Lichts bis hin zu Ratschlägen für wirkungsvolle Bildkompositionen ist es mein Ziel, dich zu inspirieren, die Welt mit neuen Augen zu sehen. Mein Ansatz verbindet Technik mit Leidenschaft, immer auf der Suche nach dem Funken, der ein Foto unvergesslich macht.Wenn ich nicht hinter der Kamera stehe, findest du mich auf Bergpfaden, auf Reisen nach neuen Perspektiven oder beim Genießen der Schweizer Traditionen, die mir so am Herzen liegen. Begleite mich auf dieser visuellen Reise und entdecke, wie Fotografie die Art und Weise, wie du die Welt siehst, verändern kann.

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