Wie alt ist die Nikon D7100?

Nikon D7100: Klassiker & Einstellungen

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Die Nikon D7100 mag nicht mehr das neueste Modell auf dem Markt sein, doch sie bleibt eine bemerkenswerte digitale Spiegelreflexkamera, die auch heute noch vielen Fotografen treue Dienste leistet. Eingeführt im März 2013, trat sie in große Fußstapfen und brachte gleichzeitig wichtige Neuerungen für das DX-Format mit sich. Sie wurde im März 2015 von der Nikon D7200 abgelöst, was ihren Platz in Nikons Geschichte markiert.

Wird die Nikon D7100 nicht mehr hergestellt?
Beachten Sie, dass die D7100 durch die Nikon D7200 ersetzt wurde . Nachdem Nikon mit 12–16 MP DX- und FX-Kameras lange geschlafen hatte und Canon mit praktisch jeder neu angekündigten Kamera den Auflösungsthron übernehmen ließ, schlug Nikon letztes Jahr endlich zu und kündigte die 36 MP Vollformatkamera Nikon D800 an.

Mit ihrem hochauflösenden DX-Sensor und einem fortschrittlichen Autofokussystem war die D7100 bei ihrer Einführung ein Meilenstein. Sie richtete sich an ambitionierte Hobbyfotografen und Semi-Profis, die eine leistungsfähige Kamera suchten, die sowohl für Landschafts- als auch für Action-Fotografie geeignet war, trotz bekannter Einschränkungen beim Pufferspeicher. Aber wie genau holt man das Beste aus dieser Kamera heraus und welche Einstellungen sind wirklich entscheidend für scharfe und gelungene Bilder?

Die Nikon D7100 im Überblick: Alter und Positionierung

Die Frage „Wie alt ist die Nikon D7100?“ lässt sich präzise beantworten: Sie wurde im März 2013 vorgestellt. Damit ist sie aus heutiger Sicht ein Modell, das bereits einige Jahre auf dem Buckel hat. Doch das Alter allein sagt wenig über die Leistungsfähigkeit aus. Die D7100 war zum Zeitpunkt ihrer Einführung eine der leistungsstärksten Kameras im DX-Format und brachte professionelle Features in eine zugänglichere Preisklasse. Sie löste die beliebte Nikon D7000 ab und wurde ihrerseits von der D7200 ersetzt.

Nikons Strategie der Megapixel-Steigerung war zu dieser Zeit in vollem Gange, und die D7100 war keine Ausnahme. Mit ihrem 24,1-Megapixel-Sensor ohne optischen Tiefpassfilter (AA-Filter) lieferte sie eine beeindruckende Detailauflösung. Dies war ein deutlicher Schritt nach vorn im Vergleich zu früheren DX-Modellen. Darüber hinaus erbte sie das fortschrittliche 51-Punkt-Autofokussystem (Multi-CAM 3500 FX) von höherwertigen Kameras wie der D800 und D4, was sie für actionreiche Motive prädestinierte.

Obwohl sie oft als Nachfolgerin der D7000 und als quasi-Ersatz für die ältere D300s im Semi-Pro-Segment gesehen wurde, hatte die D7100 einige Unterschiede, insbesondere beim Pufferspeicher, der für schnelle Serienaufnahmen bei RAW-Dateien begrenzt war. Dennoch bot sie eine robuste Bauweise mit Magnesiumlegierungsteilen und eine gute Abdichtung gegen Wetter und Staub, was sie zu einem zuverlässigen Werkzeug machte.

Wichtige Spezifikationen der Nikon D7100

Um die Kamera besser zu verstehen, hier ein Blick auf einige der wichtigsten technischen Daten:

  • Sensor: 24,1 MP DX-Format CMOS (APS-C)
  • Autofokus: 51 Messfelder (15 Kreuzsensoren)
  • Serienbildgeschwindigkeit: Bis zu 6 Bilder/s (7 Bilder/s im 1.3x Crop-Modus)
  • ISO-Empfindlichkeit: 100-6400 (erweiterbar auf bis zu 25.600)
  • Monitor: 3,2 Zoll, ca. 1.228.800 Bildpunkte
  • Speichermedien: Zwei SD-Kartensteckplätze (SDXC-kompatibel)
  • Video: Full HD (1080p) bis 60i/50i (im 1.3x Crop-Modus)
  • Sucher: Optischer Pentaprismensucher (ca. 100% Bildfeldabdeckung)
  • Gehäuse: Ober- und Rückseite aus Magnesiumlegierung, Wetter- und Staubschutz
  • Bildprozessor: EXPEED 3

Diese Daten zeigen, dass die D7100 auch heute noch eine sehr fähige Kamera ist, insbesondere für die Fotografie, bei der Auflösung und ein gutes Autofokussystem wichtig sind.

Wie mache ich mit meiner Nikon D7100 scharfe Bilder? Optimale Einstellungen

Die D7100 bietet eine Fülle von Einstellungen, die auf den ersten Blick überwältigend wirken können. Um scharfe und gut belichtete Bilder zu erzielen, ist es wichtig, die wichtigsten Optionen zu kennen und anzupassen. Die hier empfohlenen Einstellungen sind ein guter Ausgangspunkt, können aber je nach Situation und persönlichem Stil angepasst werden.

Externe Bedienelemente verstehen

Einige der wichtigsten Einstellungen werden direkt an der Kamera vorgenommen:

  • AF/M-Schalter: An der Vorderseite links. Stellen Sie sicher, dass dieser auf „AF“ steht, damit Ihr Objektiv automatisch fokussiert.
  • AF-Modus-Taste: Mittig im AF/M-Schalter. Gedrückt halten und am hinteren Einstellrad drehen, um zwischen AF-A (Automatik), AF-S (Einzel-Servo-AF für statische Motive) und AF-C (Kontinuierlicher-Servo-AF für bewegte Motive) zu wechseln. Für Anfänger ist AF-A oft ein guter Startpunkt.
  • AF-Messfeldsteuerung: Mit gedrückter AF-Modus-Taste und Drehen am vorderen Einstellrad ändern Sie die Messfeldsteuerung (z.B. Einzelfeld, Dynamische Messfeldsteuerung, 3D-Tracking). Beginnen Sie am besten mit „S“ (Einzelfeld) für präzise Kontrolle über den Fokuspunkt.
  • BKT-Taste: Für Belichtungsreihen (Bracketing). Stellen Sie sicher, dass Bracketing ausgeschaltet ist, wenn Sie es nicht benötigen (Anzeige 0F).
  • Blitz-Taste: Steuert den integrierten Blitz und Blitzbelichtungskorrektur.
  • Moduswahlrad (PASM): Oben links. Wählen Sie hier den Aufnahmemodus (P, A, S, M). Der Zeitautomatik-Modus (A) ist oft eine gute Wahl, da Sie die Blende kontrollieren können. Die Einstellungen U1 und U2 sind sehr nützlich, um individuelle Kamerakonfigurationen für verschiedene Szenarien zu speichern.
  • Betriebsartenwählhebel: Unter dem Moduswahlrad. Hier stellen Sie die Serienbildgeschwindigkeit (S, Cl, Ch), Leise Auslösung (Q, Qc), Selbstauslöser oder Spiegelvorauslösung (Mup) ein. Für einzelne Aufnahmen wählen Sie „S“, für schnelle Serien „Ch“.

Menüeinstellungen: Die Feinabstimmung

Ein Großteil der Anpassungen erfolgt über das Kameramenü:

Wiedergabemenü

Dieses Menü beeinflusst, wie Bilder auf dem Monitor angezeigt werden. Nützlich sind hier die „Wiedergabeoptionen“. Aktivieren Sie „Fokuspunkt“, um zu sehen, wo die Kamera fokussiert hat, „Lichter“, um überbelichtete Bereiche zu erkennen (die sogenannten „blinkies“), und „Übersicht“ für Belichtungsinfos. Deaktivieren Sie „Hochformat drehen“, um vertikale Bilder nicht automatisch zu drehen, wenn Sie die Kamera horizontal halten.

Foto-Aufnahme-Menü

Hier stellen Sie die wichtigsten Parameter für die Bildaufnahme ein:

  • Speicherkarte in Fach 2: Wählen Sie „Überlauf“, um die zweite Karte zu nutzen, wenn die erste voll ist. Für maximale Sicherheit wählen Sie „Sicherung“, dann werden alle Bilder auf beiden Karten gespeichert.
  • Bildqualität: Stellen Sie dies unbedingt auf NEF (RAW) ein. RAW-Dateien enthalten die maximalen Informationen vom Sensor und bieten die größte Flexibilität bei der Nachbearbeitung.
  • NEF (RAW)-Aufzeichnung: Wählen Sie „Verlustfrei komprimiert“ und „14 Bit“. Dies liefert die beste Bildqualität, da mehr Farb- und Helligkeitsabstufungen gespeichert werden.
  • Farbraum: Adobe RGB. Obwohl der Farbraum RAW-Dateien nicht direkt beeinflusst, basiert das Histogramm auf einem intern erzeugten JPEG. Adobe RGB liefert oft ein realistischeres Histogramm.
  • Active D-Lighting, HDR, Auto-Verzeichnungskorrektur, Rauschunterdrückung (Langzeitbelichtung/Hohe ISO): Für RAW-Fotografen können diese Einstellungen meist ausgeschaltet bleiben, da sie die RAW-Datei nicht beeinflussen (mit Ausnahme der Langzeitbelichtungs-Rauschunterdrückung). Sie wirken sich nur auf die Vorschau-JPEGs oder auf JPEGs aus, die direkt in der Kamera erstellt werden.
  • ISO-Empfindlichkeits-Einstellungen: Dies ist ein sehr wichtiges Menü. Stellen Sie die Basis-ISO auf 100. Aktivieren Sie die „ISO-Automatik“. Stellen Sie die „Maximale Empfindlichkeit“ auf einen Wert, der für Sie akzeptabel ist (z.B. 3200), um starkes Rauschen zu vermeiden. Die „Längste Belichtungszeit“ kann auf „Auto“ gestellt werden. Die Kamera wählt dann eine minimale Verschlusszeit basierend auf der Brennweite (z.B. 1/100s bei 100mm). Sie können dies weiter verfeinern, indem Sie den Schieberegler in Richtung „Langsamer“ (nützlich mit VR-Objektiven) oder „Schneller“ verschieben. Für Landschaftsaufnahmen vom Stativ schalten Sie die ISO-Automatik aus und wählen ISO 100.

Individualfunktionen (Custom Setting Menu)

Dieses Menü erlaubt eine tiefgreifende Anpassung des Kamerasteuerungsverhaltens:

  • Autofokus:
    • Priorität bei AF-C: „Auslösen“ (Kamera löst aus, auch wenn Fokus nicht perfekt sitzt – wichtig für Action).
    • Priorität bei AF-S: „Fokus“ (Kamera löst erst aus, wenn Fokus sitzt).
    • Nachführmodus mit Lock-On: Steuert, wie schnell der Fokus auf ein neues Motiv springt, wenn das ursprüngliche Ziel verdeckt wird. Die Standardeinstellung 3 (Normal) ist für die meisten Situationen gut.
    • AF-Messfeldbeleuchtung: „Auto“ (beleuchtet Fokusfelder bei Bedarf im Sucher).
    • AF-Hilfslicht: „Ein“. Hilft der Kamera bei schlechten Lichtverhältnissen zu fokussieren.
  • Belichtung/Belichtungsmessung: Die Standardeinstellungen sind hier meist passend.
  • Timer/Belichtungsspeicher:
    • Belichtungsverzögerung: Dies ist eine großartige Funktion, besonders beim Stativgebrauch. Stellen Sie eine Verzögerung von 1 bis 3 Sekunden ein. Die Kamera klappt zuerst den Spiegel hoch (was Vibrationen verursacht), wartet dann die eingestellte Zeit und öffnet erst danach den Verschluss. Dies minimiert Verwacklungen durch den Spiegelschlag. In Kombination mit dem Selbstauslöser (z.B. 5s Verzögerung) können Sie die Kamera komplett beruhigen lassen.
  • Aufnahme/Anzeige:
    • Signalton: „Aus“. Spart Nerven.
    • Gitternetzlinien im Sucher: „Ein“. Hilft bei der Bildkomposition und Ausrichtung (z.B. Horizont).
    • ISO-Anzeige und -Einstellung: Standardmäßig zeigt die Kamera die verbleibende Bildanzahl an. Eine alternative Einstellung erlaubt die schnelle ISO-Anpassung über die Einstellräder, aber dann wird die Bildanzahl nicht mehr angezeigt. Die Standardeinstellung ist oft praktischer.
    • Blitzwarnung: „Aus“. Deaktiviert das störende orange Blitzsymbol im Sucher.
  • Steuerung:
    • Taste OK: Im Wiedergabemodus auf „Zoom ein/aus“ -> „Mittlere Vergrößerung“ einstellen. Dies ist ein enormer Zeitersparnis! Mit einem Druck auf die OK-Taste zoomen Sie sofort auf 100% Ansicht, um die Schärfe zu prüfen.
    • Fn-Taste belegen: Weisen Sie dieser Taste (an der Vorderseite) eine häufig genutzte Funktion zu. Ein Tipp: Legen Sie die „ISO-Empfindlichkeits-Einstellungen“ (aus dem Foto-Aufnahme-Menü) in „Mein Menü“ als obersten Punkt ab und weisen Sie der Fn-Taste dann „Obersten Menüpunkt in Mein Menü aufrufen“ zu. So gelangen Sie mit einem Tastendruck zu den Auto-ISO-Einstellungen.
    • AE-L/AF-L-Taste belegen: Stellen Sie diese auf „AE/AF-Speicher (gedrückt halten)“ oder „AF-On“ (falls verfügbar, bei D7100 meist ersteres). Dies ermöglicht das sogenannte Back Button AF (Autofokus über die Taste auf der Rückseite). Die Kamera fokussiert dann nicht mehr beim Antippen des Auslösers. Dies bietet mehr Kontrolle, besonders bei sich bewegenden Motiven oder der Fokus-und-Neukomponieren-Technik.

System (Setup Menu)

Hier finden sich eher allgemeine Einstellungen wie Datum/Uhrzeit, Monitorhelligkeit oder Speicherkartenformatierung. Zwei sehr nützliche Funktionen sind hier:

  • Benutzereinstellungen speichern (U1, U2): Konfigurieren Sie die Kamera für zwei unterschiedliche Szenarien (z.B. U1 für Landschaft, U2 für Porträt/Action) und speichern Sie die Einstellungen hier. Sie können dann einfach zwischen U1 und U2 auf dem Moduswahlrad wechseln.
  • Bildkommentar und Copyright-Informationen: Geben Sie Ihren Namen oder Copyright-Hinweis ein. Diese Informationen werden in die Metadaten jeder Aufnahme geschrieben.

Durch das Anpassen dieser Einstellungen können Sie die Nikon D7100 optimal auf Ihre Bedürfnisse abstimmen und die Wahrscheinlichkeit erhöhen, scharfe und korrekt belichtete Bilder zu erhalten.

Wie mache ich mit meiner Nikon D7100 scharfe Bilder?
Die Einstellung „Fokus“ in der Auswahl „AF-S-Prioritätsauswahl“ zwingt die Kamera, vor der Aufnahme den Fokus zu erfassen . Im Gegensatz zu früheren Nikon-DSLRs können Sie mit der D7100 auch dann noch Aufnahmen machen, wenn Sie im AF-S-Modus „fokussieren und neu komponieren“.

Wird die Nikon D7100 nicht mehr hergestellt?

Ja, die Produktion der Nikon D7100 wurde eingestellt. Wie bereits erwähnt, wurde sie im März 2015 durch die Nikon D7200 abgelöst. Das bedeutet, Sie können die D7100 heute nur noch gebraucht kaufen. Das macht sie aber nicht weniger interessant, da sie immer noch über beeindruckende Spezifikationen verfügt, die für viele Anwendungsbereiche mehr als ausreichend sind.

Die D7100 war ein wichtiger Schritt in Nikons DX-Linie. Sie brachte Features, die zuvor nur in professionellen Kameras zu finden waren, wie das 51-Punkt-AF-System und eine verbesserte Wetterabdichtung, in ein für viele erschwinglicheres Gehäuse. Obwohl die D7200 einige Verbesserungen mit sich brachte (z.B. einen größeren Pufferspeicher, besseres Rauschverhalten bei hoher ISO, integriertes Wi-Fi/NFC), bleibt die D7100 eine sehr fähige Kamera. Ihre Detailauflösung ist hervorragend, und das Autofokussystem ist schnell und präzise.

Gerade für Fotografen, die ein begrenztes Budget haben, aber nicht auf fortschrittliche Funktionen verzichten möchten, ist die D7100 auf dem Gebrauchtmarkt eine attraktive Option. Man erhält ein robustes Gehäuse und eine Bildqualität, die auch modernen Ansprüchen noch genügt, insbesondere wenn man in RAW fotografiert und nachbearbeitet.

Vergleich: Nikon D7100 vs. D7000

Die D7100 baute auf dem Erfolg der D7000 auf und verbesserte sie in mehreren Schlüsselbereichen:

MerkmalNikon D7000Nikon D7100
EinführungOktober 2010März 2013
Sensorauflösung16,2 MP24,1 MP (ohne AA-Filter)
Autofokus-System39 Messfelder (9 Kreuzsensoren)51 Messfelder (15 Kreuzsensoren)
LCD-Monitor3,0 Zoll, 921.000 Punkte3,2 Zoll, 1.228.800 Punkte
Serienbildgeschwindigkeit6 Bilder/s6 Bilder/s (7 Bilder/s im 1.3x Crop)
BildprozessorEXPEED 2EXPEED 3
GehäusematerialOber- und Rückseite MagnesiumlegierungOber- und Rückseite Magnesiumlegierung
WetterabdichtungGutVerbessert (vergleichbar D800/D300S)
Speicherkarten2x SD-Slots2x SDXC-Slots

Wie die Tabelle zeigt, brachte die D7100 deutliche Upgrades bei Sensor, Autofokus und Monitor, was sie zu einer leistungsfähigeren Kamera machte. Die höhere Auflösung und das verbesserte AF-System waren die Hauptargumente für ein Upgrade.

Häufig gestellte Fragen zur Nikon D7100

Hier sind Antworten auf einige gängige Fragen:

F: Wie alt ist die Nikon D7100?
A: Die Nikon D7100 wurde im März 2013 eingeführt.

F: Wird die Nikon D7100 noch hergestellt?
A: Nein, die Produktion wurde eingestellt. Sie wurde im März 2015 von der D7200 abgelöst und ist nur noch auf dem Gebrauchtmarkt erhältlich.

F: Ist die D7100 gut für Anfänger?
A: Die D7100 ist eine relativ komplexe Kamera mit vielen Funktionen und Menüoptionen. Für absolute Anfänger könnte sie etwas überfordernd sein. Mit Geduld und der Bereitschaft, sich mit den Einstellungen zu beschäftigen (wie in diesem Artikel beschrieben), ist sie aber durchaus erlernbar und bietet viel Raum zum Wachsen.

Wie alt ist die Nikon D7100?
Die D7100 ist eine digitale Spiegelreflexkamera des japanischen Herstellers Nikon, die im März 2013 in den Markt eingeführt und im März 2015 von der D7200 abgelöst wurde.

F: Eignet sich die D7100 für Sport- oder Wildlife-Fotografie?
A: Ja, dank ihres schnellen und präzisen 51-Punkt-Autofokussystems ist sie gut für diese Bereiche geeignet. Die Serienbildgeschwindigkeit von 6-7 Bildern pro Sekunde ist solide. Die größte Einschränkung ist der begrenzte Pufferspeicher, besonders bei der Aufnahme von RAW-Dateien, was die Länge schneller Serien einschränken kann. Für gelegentliche Action ist sie sehr gut, für professionelle Sportfotografen könnte der Puffer limitierend sein.

F: Welche Objektive kann ich an der D7100 verwenden?
A: Die D7100 ist eine DX-Kamera. Sie ist kompatibel mit allen Nikon F-Mount Objektiven (DX und FX). DX-Objektive sind speziell für den kleineren DX-Sensor konzipiert. FX-Objektive (für Vollformat) können ebenfalls verwendet werden, sie haben jedoch eine Brennweitenverlängerung um den Faktor 1.5x aufgrund des kleineren Sensors (z.B. ein 50mm FX-Objektiv wirkt an der D7100 wie ein 75mm Objektiv). Objektive ohne eigene CPU können im manuellen Modus oder mit Zeitautomatik genutzt werden, wobei die Belichtungsmessung eingeschränkt sein kann.

F: Was ist der 1.3x Crop-Modus?
A: Dieser Modus nutzt nur einen kleineren Bereich des Sensors (ca. 18x12mm), was effektiv zu einer weiteren Brennweitenverlängerung um den Faktor 1.3x führt (insgesamt 1.95x im Vergleich zu Kleinbild). In diesem Modus steigt die Serienbildgeschwindigkeit auf 7 Bilder/s, und die AF-Messfelder decken einen größeren Bereich des Bildfelds ab. Die Auflösung reduziert sich entsprechend. Er ist besonders nützlich, um bei Action-Aufnahmen näher ans Motiv zu kommen oder den Puffer zu entlasten (kleinere Dateigröße).

Fazit

Die Nikon D7100 ist auch Jahre nach ihrer Einführung eine leistungsfähige und vielseitige Kamera. Sie bietet eine hervorragende Bildqualität, ein fortschrittliches Autofokussystem und zahlreiche Anpassungsmöglichkeiten, die sie zu einem wertvollen Werkzeug für ambitionierte Fotografen machen. Während modernere Kameras in bestimmten Bereichen wie High-ISO-Leistung oder Pufferspeicher überlegen sein mögen, liefert die D7100 immer noch Ergebnisse auf hohem Niveau.

Das Verständnis und die Anpassung der Kameraeinstellungen, insbesondere im Autofokus-, Belichtungs- und Steuermenü, sind entscheidend, um ihr volles Potenzial auszuschöpfen und konstant scharfe und beeindruckende Bilder zu erzielen. Funktionen wie die Belichtungsverzögerung, der Back Button AF oder die schnelle Zoom-Funktion über die OK-Taste sind Beispiele dafür, wie die D7100 den Workflow verbessern kann, wenn man weiß, wo man sie findet und wie man sie einsetzt.

Für Fotografen, die eine robuste, zuverlässige und funktionsreiche Spiegelreflexkamera suchen und bereit sind, sich in ihre Bedienung einzuarbeiten, ist die Nikon D7100 auf dem Gebrauchtmarkt eine ausgezeichnete Wahl, die viel Kamera für ihr Geld bietet.

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Andenmatten Soltermann

Hallo! Ich bin Andenmatten Soltermann, ein Schweizer Fotograf, der leidenschaftlich die Essenz der Welt durch seine Linse einfängt. Geboren und aufgewachsen in den majestätischen Schweizer Alpen, haben die deutsche Sprache und atemberaubende Landschaften meine kreative Vision geprägt. Meine Liebe zur Fotografie begann mit einer alten analogen Kamera, und seitdem widme ich mein Leben der Kunst, visuelle Geschichten zu erzählen, die berühren und verbinden.In meinem Blog teile ich praktische Tipps, Techniken und Erfahrungen, um dir zu helfen, deine fotografischen Fähigkeiten zu verbessern – egal, ob du ein neugieriger Anfänger oder ein erfahrener Profi bist. Von der Beherrschung des natürlichen Lichts bis hin zu Ratschlägen für wirkungsvolle Bildkompositionen ist es mein Ziel, dich zu inspirieren, die Welt mit neuen Augen zu sehen. Mein Ansatz verbindet Technik mit Leidenschaft, immer auf der Suche nach dem Funken, der ein Foto unvergesslich macht.Wenn ich nicht hinter der Kamera stehe, findest du mich auf Bergpfaden, auf Reisen nach neuen Perspektiven oder beim Genießen der Schweizer Traditionen, die mir so am Herzen liegen. Begleite mich auf dieser visuellen Reise und entdecke, wie Fotografie die Art und Weise, wie du die Welt siehst, verändern kann.

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