„Die Bergretter“ zählt seit vielen Jahren zu den beliebtesten Serien im deutschen Fernsehen. Die Mischung aus packenden Rettungseinsätzen, menschlichen Dramen und der atemberaubenden Kulisse der österreichischen Alpen zieht Millionen von Zuschauern in ihren Bann. Doch wo genau spielt die Serie und wo werden die spektakulären Szenen gedreht? Und was passiert eigentlich mit den liebgewonnenen Charakteren? Wir beleuchten die wichtigsten Fragen rund um die TV-Helden aus Ramsau.

Die Welt der Bergretter: Drehorte und Faszination
Der Erfolg von „Die Bergretter“ ist untrennbar mit ihrem malerischen Schauplatz verbunden. Bereits seit 2009, damals noch unter dem Namen „Die Bergwacht“, entführt die Serie die Zuschauer in die beeindruckende Bergwelt. Der Hauptdrehort ist die kleine österreichische Gemeinde Ramsau am Dachstein in der Steiermark. Diese liegt auf 1.135 Metern Höhe inmitten einer spektakulären Landschaft und bietet die perfekte Kulisse für die Geschichten rund um die Bergretter.

Das Panorama und die natürliche Schönheit der Umgebung sind so zentral für die Serie, dass sie sogar im Untertitel prominent beworben werden: „Die Bergretter – Rettungseinsätze in atemberaubender Bergwelt“. Tatsächlich werden die meisten Szenen, insbesondere die Rettungsaktionen, direkt in der Natur rund um Ramsau gedreht. Das verleiht der Serie eine hohe Glaubwürdigkeit und Intensität, da Berghänge und Felswände echt sind und nicht künstlich im Studio erzeugt werden.
Wo die Bergretter-Zentrale in der Serie steht
Ein zentraler Anlaufpunkt in der Serie ist die Einsatzzentrale der Bergretter. In der Realität der TV-Welt befindet sich diese im Ortskern von Ramsau am Dachstein, unterhalb der Evangelischen Kirche. Das Gebäude ist in der Serie der Ort, an dem Notrufe eingehen, Einsätze geplant und die waghalsigen Rettungsaktionen der TV-Helden ihren Anfang nehmen. Auch der markante Jeep der Bergretter parkt oft direkt davor, sofern er nicht gerade im Einsatz ist.
Interessanterweise wird dieses spezielle Gebäude, bekannt als „Pehab Zuahäusl“, ausschließlich für die Dreharbeiten der TV-Serie genutzt. Es gehört der Familie Prugger, den Inhabern des gegenüberliegenden Hotels Pehab. Die tatsächliche Einsatzzentrale der echten Bergrettung Ramsau befindet sich in einem anderen Gebäude im Ort, in der Nähe des WM-Stadions. Dies ist eine wichtige Unterscheidung zwischen der fiktiven Serienwelt und der Realität.
Die fiktive Bergretter-Zentrale ist ein sehr beliebter Ort für Fans und ein begehrtes Fotomotiv. Besucher werden gebeten, nicht direkt vor dem Gebäude zu parken, um den Betrieb nicht zu stören. Ausreichend Parkmöglichkeiten stehen nur wenige Gehminuten entfernt bei der Kirche und beim Dachstein Event Zentrum zur Verfügung.
Ein besonderer Tipp für Fans, die Ramsau besuchen: In den Monaten Mai bis Oktober gibt es freitags die geführte Wanderung „Auf den Spuren der Bergretter“. Bei dieser Tour haben Teilnehmer die Möglichkeit, auch einige der Drehorte, einschließlich des Sets der Zentrale, näher zu besichtigen.

Weitere wichtige Drehorte in und um Ramsau
Neben der Zentrale gibt es weitere wiederkehrende Schauplätze in der Serie. Einer davon ist Emilies Hof. Für die Dreharbeiten wurde der „Pernerhof“ ausgewählt, der etwa zwei Kilometer von Ramsau entfernt liegt. Dieser Hof bietet mit seinen modernen und den alten Gebäuden aus dem 18. Jahrhundert eine ideale Kulisse für das Leben auf dem Bauernhof. Auf dem Gelände des Pernerhofs gibt es sogar Ferienwohnungen, die von Fans gemietet werden können, um dem Serienleben ganz nah zu sein.
Obwohl Ramsau am Dachstein der Hauptdrehort ist, werden nicht alle Szenen dort gefilmt. Insbesondere für spezielle Episoden, wie die jährlichen Winterfolgen, werden zusätzliche Locations genutzt. Dazu gehören das österreichische Kaunertal und der Kaunertaler Gletscher, die eine beeindruckende Winterkulisse bieten.
Weitere Drehorte, die in der Serie zu sehen sind, umfassen:
- Der Flugplatz in Niederöblarn, der oft für Helikopter-Szenen dient.
- Das Krankenhaus in Schladming, wo verletzte Personen behandelt werden.
- Das Schlosshotel Pichlarn im Ennstal, das für elegantere oder spezielle Szenen genutzt wird.
Dramatische Wendungen: Abschied von Peter Herbrechter
Die Bergretter sind nicht nur für ihre Rettungseinsätze bekannt, sondern auch für die persönlichen Geschichten und Dramen ihrer Charaktere. Ein bedeutender Einschnitt für die Serie und ihre Fans war der Abschied von Peter Herbrechter, gespielt von „Bergretter“-Urgestein Michael König. Michael König war seit der ersten Folge im Jahr 2009 dabei und verkörperte 14 Jahre lang die Rolle des Peter Herbrechter, des Vaters von Tobi und Katharina.
In Staffel 15 ereilte Peter Herbrechter ein tragischer Serientod. Dies geschah in der dritten Folge der Staffel. Nach einem Streit mit seinem Sohn Tobi bei einem Investorentreffen erlitt Peter einen Herzinfarkt, den er nicht überlebte. Besonders dramatisch war die Situation, da Tobi seinen Vater eigentlich begleiten sollte und sich nach dessen Tod schwere Vorwürfe machte. Dieser Handlungsstrang sorgte für emotionalen Tiefgang und prägte den weiteren Verlauf der Staffel 15.
Schauspieler Michael König (76) äußerte sich zu seinem Ausstieg und dem Serientod seiner Figur. Er erklärte, dass der Tod von Peter Herbrechter sicher einige dramaturgisch interessante Perspektiven für die Serie eröffne, etwa die Frage, wer sein Lebenswerk übernehmen würde. Er zeigte sich gespannt darauf, die weitere Entwicklung der Serie als Zuschauer zu verfolgen.
Für Michael König selbst bedeutet der Ausstieg aus „Die Bergretter“ eine Veränderung im wahren Leben. Er beschrieb das Team der Serie als eine zweite Familie, mit der er über die vielen Jahre eng zusammengewachsen sei. Dennoch sei es „irgendwann mal Schluss“ gewesen. König ist nach seinem Ausstieg keineswegs arbeitslos; er steht täglich im Theater der Josefstadt in Wien auf der Bühne und möchte sich zudem mehr Zeit für seine große Familie nehmen.

Blick in die Zukunft: Was erwartet uns in Staffel 17?
Für die Fans gibt es auch gute Nachrichten: Die Produktion neuer Folgen läuft bereits auf Hochtouren. Die Dreharbeiten für die 17. Staffel haben im August 2024 begonnen. Schauspieler Sebastian Ströbel und Luise Bähr, zwei der Hauptdarsteller, teilten in einem Video die aufregende Ankündigung, dass Staffel 17 noch in diesem Jahr, voraussichtlich Ende 2024, ausgestrahlt werden soll. Der feste Sendeplatz am Donnerstag um 20:15 Uhr im ZDF dürfte dabei beibehalten werden.
Nachdem die 16. Staffel mit nur fünf Folgen etwas kürzer ausfiel, dürfen sich die Zuschauer nun auf mehr freuen. Aktuellen Informationen zufolge wird die 17. Staffel sieben Episoden umfassen. Sebastian Ströbel versprach zudem „jede Menge tolle Action“ und „jede Menge tolle neue Kolleginnen und Kollegen“, was auf frischen Wind im Cast hindeutet.
Die Dreharbeiten finden erneut in der bekannten Kulisse rund um Ramsau am Dachstein statt, wo die Schauspieler in dicker Winterkleidung und Skischuhen auf verschneiten Bergen für die neuen Abenteuer vor der Kamera stehen.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Hier beantworten wir einige der häufigsten Fragen, die sich Fans der Serie „Die Bergretter“ stellen:
Wo befindet sich die fiktive Bergretter-Zentrale in der Serie?
Die Zentrale, wie sie in der TV-Serie „Die Bergretter“ gezeigt wird, befindet sich im Ortskern von Ramsau am Dachstein, direkt unterhalb der Evangelischen Kirche. Es handelt sich um das sogenannte „Pehab Zuahäusl“. Dieses Gebäude wird ausschließlich für die Dreharbeiten genutzt. Die echte Einsatzzentrale der Bergrettung Ramsau ist in einem anderen Gebäude im Ort untergebracht.
Wer war der Vater von Katharina Herbrechter in der Serie?
Der Vater von Katharina (und Tobi) in der Serie „Die Bergretter“ war Peter Herbrechter. Diese Rolle wurde von dem Schauspieler Michael König verkörpert. Michael König gehörte seit Beginn der Serie im Jahr 2009 zum festen Cast und spielte die Figur des Peter Herbrechter über 14 Jahre lang.

Ist Peter Herbrechter noch in der Serie dabei?
Nein, die Figur des Peter Herbrechter ist in der 15. Staffel der Serie „Die Bergretter“ verstorben. Er erlitt nach einem Streit mit seinem Sohn Tobi einen Herzinfarkt und überlebte diesen nicht. Schauspieler Michael König ist somit aus der Serie ausgeschieden.
Wo genau wird „Die Bergretter“ gefilmt?
Der Hauptdrehort der Serie „Die Bergretter“ ist Ramsau am Dachstein in der Steiermark, Österreich. Viele Szenen, insbesondere die Rettungseinsätze, werden in der umliegenden Bergwelt gedreht. Spezifische Drehorte sind unter anderem der Pernerhof (Emilies Hof), die fiktive Zentrale im „Pehab Zuahäusl“, das Kaunertal und der Kaunertaler Gletscher für Winterfolgen, der Flugplatz Niederöblarn, das Krankenhaus Schladming und das Schlosshotel Pichlarn.
Kann man die Drehorte von „Die Bergretter“ besuchen?
Ja, viele der Drehorte, insbesondere in Ramsau am Dachstein, sind öffentlich zugänglich und beliebte Ziele für Fans der Serie. Die fiktive Zentrale kann von außen besichtigt werden. Es gibt auch geführte Wanderungen, die zu den Drehorten führen, wie die Tour „Auf den Spuren der Bergretter“ in den Sommermonaten. Auf dem Pernerhof gibt es sogar Ferienwohnungen, die gemietet werden können.
Wann startet die 17. Staffel von „Die Bergretter“ und wie viele Folgen wird es geben?
Die 17. Staffel von „Die Bergretter“ wird voraussichtlich Ende des Jahres 2024 im ZDF ausgestrahlt. Die Dreharbeiten dafür haben im August 2024 begonnen. Die Staffel soll sieben neue Episoden umfassen, was zwei Folgen mehr sind als in der vorherigen 16. Staffel.
Die Welt von „Die Bergretter“ bietet also nicht nur spannende Unterhaltung auf dem Bildschirm, sondern auch die Möglichkeit, die beeindruckenden Schauplätze in der Realität zu erleben und einen Blick hinter die Kulissen dieser erfolgreichen TV-Produktion zu werfen.
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