Was ist das Symbol der blauen Blume?

Die Magie der Blauen Blume im Garten

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Blau im Garten übt eine ganz besondere Anziehungskraft aus. Während rote und orangefarbene Blüten Energie versprühen und beleben, Gelb Frische und Frühlingsgefühle weckt, wirkt Blau kühlend, beruhigend und strahlt eine unvergleichliche Ruhe aus. Es ist nicht umsonst die Königsfarbe der Gartengestaltung und steht seit Jahrhunderten für tiefe Gefühle wie Liebe, Sehnsucht und das Streben nach dem Unendlichen.

Welche Blume hat die Farbe blau?
Auch die Zwiebelkwelt trägt blau, zum Beispiel die Traubenhyaziethe oder auch die verwandten Bluebells aus England, das sind Pflanzen, die zu den ersten des Jahres gehören und blau salonfähig machen.

Besonders im Hochsommer bringen blaue Blüten eine willkommene Frische in den Garten. Man kann sich beispielsweise an den eleganten blauen Rispen des Rittersporns kaum sattsehen. Ein Garten, der ausschließlich in Blautönen gehalten ist, kann allerdings schnell monoton wirken. Die wahre Pracht entfaltet Blau oft in Kombination mit anderen Farben. Hellere Blautöne wirken zusammen besonders romantisch, während die Kombination mit Rosa, Weiß oder auch einem leuchtenden Gelb wahre Augenschmäuse schafft. „Ton in Ton“ mag bei Blautönen gut funktionieren, aber der Kontrast zu kooperierenden Farben bringt die blaue Pracht erst richtig zur Geltung.

Die Vielfalt der blauen Blütenwunder

Die Pflanzenwelt bietet eine erstaunliche Palette an Blautönen, von zartem Himmelblau bis zu tiefem Tintenblau oder gar Violettblau. Viele bekannte Ausdrücke wie „Enzianblau“, „Veilchenblau“ oder „Kornblumenblau“ zeugen von der Präsenz dieser Farben in unserem Sprachgebrauch und unserer Wahrnehmung.

Hier sind einige der bekanntesten und schönsten Pflanzen, die unseren Gärten blaue Akzente verleihen können:

Stauden und krautige Pflanzen

Rittersporn (Delphinium): Er gehört zu den Pflanzen, die ein echtes, leuchtendes Blau bieten. Sorten wie 'Atlantis' oder 'Völkerfrieden' sind für ihre intensive Farbe bekannt. Rittersporn blüht oft zweimal im Jahr (Mai und August) und ist winterhart. Höhere Sorten benötigen in der Regel eine Stütze, um bei Wind nicht umzukippen. Sie bevorzugen nährstoffreichen Boden und eine regelmäßige Düngung fördert die beste Blüte. Sie gedeihen am besten in voller Sonne bis Halbschatten und feuchtem, gut durchlässigem Boden. Die Wuchshöhe variiert von 30 cm bis über 1,80 m, die Breite von 30 cm bis 90 cm. Sie sind in den Zonen 3–7 winterhart.

Enzian (Gentiana): Nicht alle Enzianarten sind für den Garten geeignet, viele Wildformen sollten an ihren Standorten verbleiben. Es gibt jedoch zahlreiche gartentaugliche Arten, sowohl heimische als auch japanische, die zuverlässig in wunderschönen Blautönen blühen und winterfest sind. Sie sind oft in Bergregionen zu finden und symbolisieren Reinheit und Treue.

Kornblume (Centaurea cyanus): Die einjährige Kornblume ist bekannt für ihr intensives Blau. Sie eignet sich hervorragend als Schnittblume und kann in Wiesen verwildern. Sie sät sich oft selbst für das nächste Jahr aus. Es gibt auch winterharte, mehrjährige Kornblumenarten. Sie bevorzugen volle Sonne und gut durchlässigen Boden.

Salbei (Salvia): Die Vielfalt beim Salbei ist enorm, auch was die Blautöne betrifft. Von Hellblau bis Tiefviolett ist alles dabei. Viele Salbeiarten sind winterhart, andere einjährig. Sogar der als Heilkraut bekannte Echte Salbei (Salvia officinalis) blüht zartlila und hat eine besondere Bedeutung. Arten wie Salvia azurea oder Salvia patens bieten ein reineres Blau. Salbei ist generell hitze- und trockenheitstolerant und wird von Rehen und Kaninchen oft gemieden. Er bevorzugt volle Sonne und gut durchlässigen Boden. Wuchshöhe und -breite liegen meist zwischen 30 cm und 90 cm. Winterhart in den Zonen 3–9.

Bleiwurz (Ceratostigma plumbaginoides): Dieser winterharte Bodendecker ist oft unscheinbar, aber effizient. Er trägt enzianblaue Blüten, die ein halbes Jahr lang erscheinen, oft im Halbschatten, wo sich die Pflanze wohlfühlt. Er blüht spät im Jahr und das Laub färbt sich im Herbst leuchtend rot. Wuchshöhe 15–30 cm, Breite 30–45 cm. Winterhart in den Zonen 5–9.

Immergrün (Vinca): Ein weiterer blauer Bodendecker, der sehr anspruchslos und wirkungsvoll ist. Vinca blüht tiefblau von April bis Juni und ist auch schattentolerant und winterhart. Wuchshöhe 15–30 cm, Breite 90 cm bis über 6 m, da er stark wuchert. Winterhart in den Zonen 4–9.

Vergissmeinnicht (Myosotis): Das Blau des Vergissmeinnichts lässt niemanden kalt. Es ist ein klassischer Frühlingsblüher. Es gibt auch verwandte Arten wie das Gedenkemein (Omphalodes), das im Sommer blüht. Sie bevorzugen feuchten Boden und gedeihen in Sonne bis Halbschatten.

Steinsame (Lithodora): Ein Frühjahrs- und Frühsommerblüher par excellence mit einem atemberaubenden, intensiven Blau. Er ist relativ unbekannt, da er sauren Boden benötigt, ist aber eine wahre Augenweide. Wuchshöhe 15–30 cm, Breite 30–60 cm. Winterhart in den Zonen 5–8.

Wo findet man die blaue Blume?
Im Nationalpark Jasmund kann man seltene Pflanzen entdecken Die blaue Blume der Romantik hat auf Rügen vermutlich nie geblüht. Der Dichter Novalis hat sie zu einem Symbol für die romantische Sehnsucht nach einer anderen Welt geworden.

Stauden-Storchschnabel (Geranium 'Rozanne'): Obwohl oft als violettblau beschrieben, tendiert die Sorte 'Rozanne' stark ins Blaue und blüht besonders lange, von Juni bis zum Frost. Eine pflegeleichte Staude für volle Sonne bis Halbschatten und feuchten, gut durchlässigen Boden. Wuchshöhe 15–30 cm, Breite 15–70 cm. Winterhart in den Zonen 4–8.

Herzblatt-Brunnera (Brunnera macrophylla): Eine wunderschöne, aber oft übersehene Schattenpflanze. Sie produziert im Frühling zarte, hellblaue Blüten, die an Vergissmeinnicht erinnern. Besonders attraktiv sind Sorten mit silbrig gemustertem Laub wie 'Jack Frost'. Sie bevorzugen Schatten und feuchten, gut durchlässigen Boden. Wuchshöhe 30–90 cm, Breite 30–75 cm. Winterhart in den Zonen 3–7.

Blauer Stern (Amsonia tabernaemontana): Wie der Name schon sagt, trägt diese Pflanze sternförmige blaue Blüten im späten Frühling. Diese heimische Staude ist hitze-, trockenheits-, reh- und kaninchenresistent. Das Laub färbt sich im Herbst leuchtend gelb. Sie gedeihen in voller Sonne oder Halbschatten und gut durchlässigem Boden. Wuchshöhe und -breite 60–90 cm. Winterhart in den Zonen 3–9.

Glockenblume (Campanula): Eine klassische Pflanze für Bauerngärten mit stern- oder glockenförmigen Blüten in Blau, Violett, Rosa oder Weiß. Viele langstielige Sorten eignen sich hervorragend als Schnittblumen, während Zwergtypen wie 'Pearl Deep Blue' gute Bodendecker sind. Sie bevorzugen volle Sonne oder Halbschatten und feuchten, gut durchlässigen Boden. Wuchshöhe 30 cm bis 1,80 m, Breite 15–90 cm. Winterhart in den Zonen 3–9.

Ballonblume (Platycodon grandiflorus): Eine pflegeleichte Staude, die sich durch ihre kugelförmigen Knospen auszeichnet, die sich zu sternförmigen Blüten in Blau, Rosa oder Weiß öffnen. Sie blüht mehrere Wochen im Sommer. Sie bevorzugt volle Sonne und gut durchlässigen Boden. Wuchshöhe 20–60 cm, Breite 20–45 cm. Winterhart in den Zonen 4–9.

Aster (Symphyotrichum): Astern gehören zu den letzten Pflanzen, die im Herbst blühen und den Garten mit ihren sternförmigen Blüten beleuchten. Sie ziehen Bestäuber an und eignen sich gut als Schnittblumen. Es gibt viele Sorten mit blauen oder violettblauen Blüten. Sie bevorzugen volle Sonne und gut durchlässigen Boden. Wuchshöhe 30 cm bis 1,80 m, Breite 30 cm bis 1,20 m. Winterhart in den Zonen 3–9.

Jungfer im Grünen (Nigella damascena): Diese einjährige Pflanze erhält ihren Namen von den feinen, farnartigen Blättern, die die Blüten umgeben. Sie ist leicht aus Samen zu ziehen und sät sich oft selbst aus. Die auffälligen blauen Blüten und später die runden Samenkapseln sind sehr dekorativ. Sie bevorzugt volle Sonne bis Halbschatten und gut durchlässigen Boden. Wuchshöhe 38–60 cm, Breite 15–30 cm.

Baptisia (Baptisia australis): Auch bekannt als Blaue Färberhülse oder Falscher Indigo. Diese stattliche, heimische Staude bildet hohe blaue Blütenähren im späten Frühling bis Sommer. Sie ist sehr pflegeleicht, hitze- und trockenheitstolerant und wird von Schädlingen gemieden. Nach der Blüte bilden sich interessante dunkle Samenkapseln. Sie bevorzugt volle Sonne und gut durchlässigen Boden. Wuchshöhe und -breite 60 cm bis 1,20 m. Winterhart in den Zonen 3–8.

Iris: Iris gibt es in unzähligen Formen und Farben, darunter viele wunderschöne Blautöne. Besonders bekannt für blaue Blüten sind Bart-Iris, Sibirische Iris, Netzblatt-Iris und Japanische Iris. Sie bevorzugen volle Sonne und gut durchlässigen Boden, die Bedürfnisse variieren je nach Art. Wuchshöhe 15 cm bis 1 m, Breite 15–75 cm. Winterhart in den Zonen 4–9.

Kugeldistel (Echinops ritro): Diese Staude zeichnet sich durch ihre stahlblauen, kugelförmigen Blütenköpfe aus, die im Sommer erscheinen. Sie ist pflegeleicht, trockenheitstolerant und eine gute Schnittblume. Sie bevorzugt volle Sonne und gut durchlässigen Boden. Wuchshöhe 30–90 cm, Breite 30–60 cm. Winterhart in den Zonen 3–9.

Wie heißt die berühmte blaue Blume?
Schwertlilie. Es gibt unzählige Arten und Schwertlilien in nahezu allen Farbtönen. Die schönsten blaublütigen Schwertlilien finden Sie in den Sorten Bart-Schwertlilie, Sibirische Schwertlilie, Netz-Schwertlilie und Japanische Schwertlilie (hier abgebildet).

Zwiebel- und Knollenpflanzen

Traubenhyazinthe (Muscari): Eine kleine, aber feine Frühlingszwiebelpflanze, die im Frühjahr dichte Trauben von blauen Blüten bildet. Sie naturalisieren sich oft gut und bilden mit der Zeit blühende Teppiche. Sie bevorzugen Sonne oder Schatten und feuchten, gut durchlässigen Boden. Wuchshöhe 15–23 cm, Breite 8–20 cm. Winterhart in den Zonen 4–8. Klassische Begleiter für gelbe Narzissen.

Bluebells (Hyacinthoides): Verwandt mit der Traubenhyazinthe, sind Bluebells (oft die Englische Waldhyazinthe, Hyacinthoides non-scripta) ebenfalls frühe Zwiebelblüher, die dichte Bestände in Wäldern oder schattigen Gartenbereichen bilden können. Sie machen Blau schon früh im Jahr salonfähig. Jetzt im September ist Pflanzzeit für diese und andere Frühlingszwiebeln.

Sibirischer Blaustern (Scilla siberica): Eine ausgezeichnete Wahl für schattige Gärten. Diese kleine Zwiebelpflanze bildet im zeitigen Frühjahr leuchtend blaue Blüten. Sie naturalisiert sich leicht und bildet mit der Zeit einen blauen Blütenteppich. Sie bevorzugt volle Sonne bis Halbschatten und gut durchlässigen Boden. Wuchshöhe und -breite 8–15 cm. Winterhart in den Zonen 2–8. Passt gut zu Schneeglöckchen oder frühen Tulpensorten.

Sträucher und Kletterpflanzen

Bartblume (Caryopteris): Ein bienenfreundlicher Zwergstrauch, der ein Spätblüher ist. Er wird bis zu 1 Meter hoch und blüht von August bis November wunderschön und duftet zart. Eine Besonderheit, um den Garten im Herbst noch einmal aufzufrischen. Sie bevorzugt volle Sonne und gut durchlässigen Boden. Wuchshöhe und -breite 60 cm bis 1,20 m. Winterhart in den Zonen 5–9.

Hortensie (Hydrangea macrophylla): Große, blaue Bauernhortensien sind atemberaubend. Die Farbe der Blüten hängt oft vom Säuregehalt des Bodens ab – saurer Boden fördert blaue Blüten, alkalischer eher rosa. Man kann den Boden durch Zugabe von Schwefel ansäuern. Bauernhortensien blühen in der Regel am Holz des Vorjahres; Schnitt sollte daher direkt nach der Blüte erfolgen. Neuere Sorten wie 'Endless Summer' blühen sowohl am alten als auch am neuen Holz. Sie bevorzugen Morgensonne und Nachmittagsschatten sowie feuchten, gut durchlässigen, organisch reichen Boden. Wuchshöhe 1,80–2,10 m, Breite 1,20–1,50 m. Winterhart in den Zonen 4–9. Blaue Hortensien sehen toll aus mit weißen Sorten.

Waldrebe (Clematis): Diese wunderschöne Kletterpflanze bietet eine breite Farbpalette, darunter auch echtes Blau bei Sorten wie 'Crystal Fountain', 'Ice Blue' oder 'Arabella'. Clematis benötigt eine Kletterhilfe wie ein Spalier. Sie bevorzugt volle Sonne und feuchten, gut durchlässigen Boden. Wuchshöhe 90 cm bis 6 m, Breite 90 cm bis 6 m. Winterhart in den Zonen 3–9. Eine klassische Kombination ist Clematis mit Kletterrosen.

Prunkwinde (Ipomoea tricolor): Eine beliebte einjährige Kletterpflanze, die trichterförmige, himmelblaue Blüten hervorbringt. Andere Sorten gibt es in Rosa, Rot, Lila, Weiß oder zweifarbig. Sie ist leicht aus Samen zu ziehen und kann sich unter günstigen Bedingungen stark selbst aussäen. Sie bevorzugt volle Sonne und gut durchlässigen Boden. Wuchshöhe 90 cm bis 2,40 m, Breite 1,50–6 m.

Vergleich einiger blauer Blüten

Um die Auswahl zu erleichtern, hier ein kurzer Vergleich einiger beliebter blauer Blüten:

PflanzeBlütezeit (ungefähr)WuchshöheSonnenbedarfWinterhärte (Zonen)
Rittersporn (Delphinium)Frühsommer & Spätsommer1-3 mVollsonne bis Halbschatten3-7
Traubenhyazinthe (Muscari)März - Mai15-23 cmSonne oder Schatten4-8
Hortensie (Hydrangea macrophylla)Juni - September1.8-2.1 mMorgensonne, Nachmittagsschatten4-9
Bleiwurz (Ceratostigma)August - November15-30 cmSonne oder Schatten5-9
Salbei (Salvia)Juni - September (je nach Art)30-90 cmVollsonne3-9 (je nach Art)

Die Blaue Blume als Symbol der Romantik

Über die ästhetische Wirkung im Garten hinaus hat die blaue Blume eine tiefere kulturelle Bedeutung, insbesondere als zentrales Symbol der Romantik. Sie wurde durch Novalis' Romanfragment „Heinrich von Ofterdingen“ populär und steht für Sehnsucht, Liebe, das metaphysische Streben nach dem Unendlichen und die Suche nach der Ferne und sich selbst.

Im Traum des jungen Heinrich erscheint die blaue Blume als das Objekt seiner unaussprechlichen Sehnsucht. Sie ist nicht nur eine Pflanze, sondern eine Vision, die Natur, Mensch und Geist vereint. Die Blätter werden glänzender, die Blume neigt sich zu ihm, und in der Blüte erscheint ein zartes Gesicht. Diese Verwandlung symbolisiert die Verbindung von Natur und Mensch, wobei das Mädchengesicht auch für Liebe und das Weibliche steht. Die blaue Blume verkörpert das Streben nach der Erkenntnis der Natur und, daraus folgend, der Erkenntnis des eigenen Selbst – dem eigentlichen Ziel der Romantik.

Dieses Symbol wurde von vielen Künstlern und Dichtern der Zeit aufgegriffen, darunter Joseph von Eichendorff, Adelbert von Chamisso und E. T. A. Hoffmann. Goethe suchte in Italien nach seiner „Urpflanze“, die in manchen Deutungen der blauen Blume nahekommt. Auch in der Malerei, etwa bei Philipp Otto Runge oder Fritz von Wille, taucht das Motiv auf.

Welche Blume hat die Farbe blau?
Auch die Zwiebelkwelt trägt blau, zum Beispiel die Traubenhyaziethe oder auch die verwandten Bluebells aus England, das sind Pflanzen, die zu den ersten des Jahres gehören und blau salonfähig machen.

Interessanterweise hat sich die Bedeutung der blauen Blume über die Jahrhunderte gewandelt und wurde auch ambivalent oder gar spöttisch verwendet, beispielsweise in Rudolf Baumbachs Gedicht oder im Slogan der Studentenbewegung 1968 („Schlagt die Germanistik tot, färbt die blaue Blume rot!“). Im Französischen bezeichnet „fleur bleue“ ironisch romantische, idealistische Menschen.

Als reale Vorbilder für das Symbol der blauen Blume werden oft heimische Pflanzen wie die Kornblume, die Wegwarte oder der blaue Heliotrop genannt, auch wenn Novalis selbst vom Heliotrop spricht, der in gemäßigten Zonen wächst.

Wo die Blaue Blume blüht – in der Natur und darüber hinaus

Die sprichwörtliche blaue Blume der Romantik mag ein Symbol sein, aber blaue Blüten finden sich sehr wohl in der Natur und in Gärten. Im Nationalpark Jasmund auf Rügen beispielsweise kann man im Frühjahr das blaue Leberblümchen entdecken, eines der ersten Blütenpflanzen des Jahres. Auch Kornblumen und Wegwarten, die als mögliche Vorbilder für das Symbol gelten, wachsen vielerorts.

Die in diesem Artikel genannten Pflanzen zeigen, wie vielfältig Blau in der Gartengestaltung eingesetzt werden kann. Sie ziehen, neben Gelb und Weiß, besonders viele Insekten an und leisten somit einen wichtigen Beitrag zur Artenvielfalt. Die Wahl der richtigen blauen Blume hängt vom Standort, Boden und der gewünschten Wirkung ab.

Häufig gestellte Fragen zur Blauen Blume

Was bedeutet die Blaue Blume?

Die Blaue Blume ist ein zentrales Symbol der Romantik. Sie steht für Sehnsucht, Liebe, das Streben nach dem Unendlichen, die Suche nach dem Selbst und die Verbindung von Natur, Mensch und Geist.

Ist die Blaue Blume eine bestimmte reale Pflanze?

Nein, die Blaue Blume ist in erster Linie ein literarisches Symbol, das von Novalis geschaffen wurde. Als mögliche reale Vorbilder werden oft heimische Pflanzen wie Kornblume, Wegwarte oder blauer Heliotrop genannt, aber es gibt keine eindeutige „Blaue Blume“ der Romantik.

Welche Pflanzen sind bekannt für ihre blauen Blüten?

Es gibt viele Pflanzen mit blauen Blüten. Bekannte Beispiele sind Rittersporn, Enzian, Kornblume, Salbei, Hortensie, Vergissmeinnicht, Traubenhyazinthe, Glockenblume, Iris und viele mehr, wie im Artikel ausführlich beschrieben.

Warum ist Blau im Garten so besonders?

Blau hat eine kühlende, beruhigende und erfrischende Wirkung. Es gilt als Königsfarbe in der Gartengestaltung und schafft eine Atmosphäre von Ruhe und Eleganz. Im Gegensatz zu warmen Farben tritt Blau optisch eher in den Hintergrund, was dem Garten Tiefe verleihen kann.

Wo finde ich blaue Blumen in der Natur?

Blaue Blumen wie das Leberblümchen, die Kornblume oder die Wegwarte finden sich in verschiedenen natürlichen Lebensräumen wie Wäldern, Wiesen oder an Wegrändern. Regionen wie der Nationalpark Jasmund auf Rügen sind bekannt für bestimmte blaue Frühlingsblüher.

Fazit

Ob als reales Blütenwunder im Garten oder als tiefgründiges Symbol in Kunst und Literatur – die blaue Farbe übt eine unvergleichliche Faszination aus. Blaue Blumen bereichern unseren Garten mit ihrer kühlen Eleganz und vielfältigen Formen. Sie laden zum Träumen ein und erinnern uns an die ewige Sehnsucht und das Streben nach dem Besonderen. Die Vielfalt der blauen Blüten bietet unzählige Möglichkeiten, dem eigenen Garten eine ganz persönliche, beruhigende und dennoch ausdrucksstarke Note zu verleihen.

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Andenmatten Soltermann

Hallo! Ich bin Andenmatten Soltermann, ein Schweizer Fotograf, der leidenschaftlich die Essenz der Welt durch seine Linse einfängt. Geboren und aufgewachsen in den majestätischen Schweizer Alpen, haben die deutsche Sprache und atemberaubende Landschaften meine kreative Vision geprägt. Meine Liebe zur Fotografie begann mit einer alten analogen Kamera, und seitdem widme ich mein Leben der Kunst, visuelle Geschichten zu erzählen, die berühren und verbinden.In meinem Blog teile ich praktische Tipps, Techniken und Erfahrungen, um dir zu helfen, deine fotografischen Fähigkeiten zu verbessern – egal, ob du ein neugieriger Anfänger oder ein erfahrener Profi bist. Von der Beherrschung des natürlichen Lichts bis hin zu Ratschlägen für wirkungsvolle Bildkompositionen ist es mein Ziel, dich zu inspirieren, die Welt mit neuen Augen zu sehen. Mein Ansatz verbindet Technik mit Leidenschaft, immer auf der Suche nach dem Funken, der ein Foto unvergesslich macht.Wenn ich nicht hinter der Kamera stehe, findest du mich auf Bergpfaden, auf Reisen nach neuen Perspektiven oder beim Genießen der Schweizer Traditionen, die mir so am Herzen liegen. Begleite mich auf dieser visuellen Reise und entdecke, wie Fotografie die Art und Weise, wie du die Welt siehst, verändern kann.

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