Die kameralose Fotografie, eine faszinierende Abweichung von traditionellen Methoden, hat Künstler über Generationen hinweg inspiriert und wird auch heute noch von zeitgenössischen Bildschaffenden genutzt. Während sie eng mit der konventionellen Fotografie verwandt ist, bieten kameralose Bilder eine alternative, experimentelle, radikale und oft enthüllende Form des Sehens. Die große amerikanische Fotojournalistin und Dokumentarfotografin Dorothea Lange sagte einst: „Die Kamera ist ein Instrument, das den Menschen lehrt, ohne Kamera zu sehen.“ Kameralose Fotografen nehmen diese implizite Herausforderung wörtlich und verzichten von vornherein auf die Kamera zugunsten einer direkteren und bereitwillig metaphorischen Wiedergabe fotografischer Phänomene.

Es gibt verschiedene Wege, kameralose Bilder zu schaffen – wie zum Beispiel Photogramme, Radiografien, Luminogramme und Chemigramme. Jede Methode nutzt die grundlegenden Prinzipien von Licht und lichtempfindlichem Material auf einzigartige Weise, um Bilder zu erzeugen, die oft abstrakt, traumhaft oder unerwartet sind.
Das Photogramm: Licht und Schatten im direkten Kontakt
„Das Photogramm ... das die einzigartige Natur des fotografischen Prozesses verkörpert, ist der eigentliche Schlüssel zur Fotografie. Es ermöglicht uns, das gemusterte Zusammenspiel des Lichts auf einem Blatt sensibilisierten Papiers ohne Zuhilfenahme jeglicher Apparate einzufangen.“ – László Moholy-Nagy (1932)
Die bekannteste Technik der kameralosen Fotografie ist das Photogramm, ein Begriff, der alle Bilder umfasst, die einfach durch den Kontakt von Objekten auf lichtempfindlichen Oberflächen hergestellt werden. Photogramme sind im Allgemeinen Unikate und reproduzieren ein Bild in Originalgröße des Objekts, das Licht von der lichtempfindlichen Oberfläche abhält. Die resultierende Silhouette ist eine Spur, eine direkte Übersetzung der Berührung und Präsenz des Objekts.
Pioniere des Photogramms
William Henry Fox Talbot (1800 – 77) war der Erste, der das Potenzial der Photogramm-Technik auf Papier experimentell und systematisch erforschte. Talbot bevorzugte die Verwendung botanischer Motive und Stoffmuster – geeignete flache Objekte, die angenehme Muster erzeugten, wenn sie unter Glas auf sensibilisiertem Papier in der Sonne platziert wurden. Er verstand schnell das Konzept, dass die invertierten Töne dieser resultierenden 'Negativ'-Bilder kopiert werden konnten, indem man sie in Kontakt mit zusätzlichen Blättern sensibilisierten Papiers brachte und den Prozess wiederholte, um Positivabzüge zu erstellen. Dies löste die Revolution der Massenproduktion in der Fotografie aus. In dieser Hinsicht haben wir der kameralosen Fotografie diese Innovation zu verdanken. Beispiele hierfür sind 'Buckler Fern' (ca. 1839, Negativ) und 'Lace' (frühe 1840er, Salzpapierabzug), beide im Victoria and Albert Museum, London (Museumsnr. RPS.97-2017 bzw. RPS.110-2017).
Fox Talbots Zeitgenossin, die Illustratorin und Botanikerin Anna Atkins (1799 – 1871), nutzte sowohl die Praktikabilität als auch die Schönheit von Photogrammen, um sich fast ausschließlich auf Bilder botanischer Exemplare zu spezialisieren. Atkins verwendete dieselben grundlegenden Techniken wie Talbot, aber benutzte Cyanotypie-Papier, das preußischblaue Bilder hervorbrachte, die einfach in Wasser entwickelt werden konnten. Atkins gilt als die erste Fotografin, die ein fotografisch illustriertes Buch produzierte, British Algae: Cyanotyoe Impressions (1843), dem später Cyanotypes of British and Foreign Ferns (1853) und British and Foreign Flowering Plants and Ferns (1854) folgten. Atkins war bereits eine erfahrene technische Illustratorin, als sie 1842 den von Sir John Herschel erfundenen Cyanotypie-Prozess aufnahm. Ein Blatt Papier wurde mit Eisensalzlösungen bestrichen und im Dunkeln getrocknet. Nach dem Belichten eines Objekts auf dem Papier in Sonnenlicht für einige Minuten wurde das Papier in Wasser gewaschen. Oxidation erzeugte ein weißes Bild auf einem brillanten blauen, oder Cyan, Hintergrund. Ab den 1880er Jahren wurde der Cyanotypie-Prozess zum Kopieren von Ingenieur- und Architekturzeichnungen verwendet, woraus der Begriff 'Blaupause' entstand. Beispiele von Atkins' Arbeit sind die Titelseite für British and Foreign Flowering Plants and Ferns (ca. 1854) und 'Papaver Orientale' (1852 – 54), beide im Victoria and Albert Museum, London (Museumsnr. PH.379-1981 bzw. PH.381-1981).
Moderne Photogramm-Künstler
Floris Neusüss (1937 – 2020) widmete seine gesamte Karriere der Erweiterung der Praxis, des Studiums und des Lehrens des Photogramms. Neusüss brachte mit den Körperfotogrammen, die er erstmals in den 1960er Jahren ausstellte, neuen Ehrgeiz in den Photogramm-Prozess, sowohl in Bezug auf Maßstab als auch auf visuelle Behandlung. Seitdem hat er konsequent die technischen, konzeptionellen und visuellen Möglichkeiten des Photogramms erforscht. Seine Arbeit 'The Naked Dress' (ca. 1972) oder das dreiteilige Photogramm 'Tanz, Fotogramm, München' (1960 – 70) sind Beispiele seiner Körperfotogramme (Museumsnr. E.324-2018 bzw. E.400:11-2013 im V&A). Neusüss demonstrierte auch die Herstellung von Cyanotypie-Photogrammen mit Farnblättern und stellte die Methoden der allerersten Fotografien nach.
Während der 1990er Jahre wurde Susan Derges (geb. 1955) für ihre Photogramme von Wasser bekannt. Um diese Werke zu schaffen, nutzte sie die Landschaft bei Nacht als Dunkelkammer, tauchte große Bögen Fotopapier in Flüsse und nutzte Mondlicht und Taschenlampen zur Belichtung. Innerhalb des scheinbaren Chaos vermittelt Derges ein Gefühl des Staunens über die zugrundeliegende Ordnung. Sie untersucht die Schwelle zwischen zwei miteinander verbundenen Welten: einem inneren, imaginativen oder kontemplativen Raum und der äußeren, dynamischen, magischen Welt der Natur. Ein Beispiel ist 'Shoreline, October 5 1998' (Museumsnr. E.528-2005 im V&A).
Auf seine Kindheitserinnerungen und persönlichen Erfahrungen zurückgreifend, konzentrieren sich die Werke von Adam Fuss (geb. 1961) auf die Entdeckung des Ungesehenen, den Ausdruck des Vergänglichen und die universellen Themen von Leben und Tod. Neben der Beherrschung zahlreicher historischer und moderner fotografischer Techniken hat Fuss eine Reihe symbolischer oder emblematischer Motive entwickelt. Er ist bekannt für seine Daguerreotypie-Photogramme von Schmetterlingen und verwendet auch lebende Schlangen in seinem Studio, um Bilder zu schaffen, die die symbolischen und metaphorischen Bedeutungen des Tieres erforschen. Beispiele sind 'Invocation' (1992, Dye Destruction Print) und 'Ark, 1990' (1990), beide im V&A (Museumsnr. E.693-1993 bzw. E.1589-1991).
Barbara und Zafer Baran schufen 2003 die Serie 'The Flower Cabinet', zu der das Photogramm 'Dahlia #120' gehört (Museumsnr. E.343-2005 im V&A).
Radiografie: Blick ins Innere
Die Entdeckung der Röntgenbilder im Jahr 1895 belebte und erweiterte die Möglichkeiten der kameralosen Fotografie. Hier war eine Art von Photogramm, das nicht nur die Silhouette eines vor der fotografischen Oberfläche platzierten Objekts enthüllte, sondern auch Materie durchdrang und deren verborgene innere Struktur offenbarte. Die medizinischen Anwendungen dieser Radiografien waren offensichtlich, aber auch ihre verblüffende visuelle Wirkung war unwiderstehlich. Röntgenbilder lieferten greifbare Beweise für eine ehemals unsichtbare Welt jenseits der Fähigkeiten des menschlichen Sehens.
Alan Archibald Campbell-Swinton (1863 – 1930) war ein Pionier bei der Erprobung der neuen Entdeckung für medizinische Anwendungen und eröffnete 1896 das erste radiografische Labor in Großbritannien. Seine Experimente zur Bildgebung wurden fortgesetzt, und 1908 veröffentlichte er eine Erklärung zur 'Distant Electric Vision' – was wir heute als Fernsehen kennen. Ein frühes Beispiel ist ein Albuminabzug des ersten Röntgennegativs einer menschlichen Hand von Campbell-Swinton aus dem Jahr 1896 (Museumsnr. RPS.1239-2018 im V&A).

Nick Veasey (geb. 1962) hat die Röntgenbildgebung perfektioniert und einen ehrgeizigen Maßstab für Motive erreicht, wie zum Beispiel Kraftfahrzeuge, die für frühe Praktizierende unerreichbar waren. Seit 2016 arbeitet das V&A mit Veasey zusammen, um hochwertige Röntgenstudien der Modekollektionen zu erstellen, darunter ikonische Kleidungsstücke von Cristóbal Balenciaga, und Objekte, die in der Ausstellung Fashioned from Nature (2018 – 19) gezeigt wurden. Ein Beispiel ist 'Puffa Jacket', ein Röntgenbild von Nick Veasey aus dem Jahr 2008 (Museumsnr. E.403-2009 im V&A).
Photogramme und Radiografien wurden Anfang des 20. Jahrhunderts von Künstlern der Avantgarde-Kunstbewegungen wie Dada und Surrealismus sowie von jenen, die sich von traditionellen Techniken abwandten und sich der Abstraktion zuwandten, wegen ihres ästhetischen Werts wiederentdeckt. Allen voran László Moholy-Nagy, der 1922 begann, mit kameralosen Prozessen zu experimentieren. Man Ray wandte Photogramme (oder, wie er sie nannte, 'Rayogramme', nach seinem eigenen Namen) stilvoll und mit großer Wirkung in seinen Kunstwerken und kommerziellen Aufträgen an. Sein amerikanischer Kollege Curtis Moffat zog in den 1920er Jahren nach London, wo er ein Porträtstudio und Design-Emporium gründete, seine Photogramme ausstellte und sie als Schemata in der modernistischen Inneneinrichtung verwendete. Beispiele sind 'Photogram IV' von Moholy-Nagy (1922 erstellt, ca. 1930 gedruckt, Museumsnr. E.801-1997), 'La Maison', eine Fotogravüre von Man Ray aus dem Portfolio 'Eléctricité' (1931, Museumsnr. E.1650-2001) und ein Photogramm von Curtis Moffat (ca. 1925, Museumsnr. E.2555-2007), alle im V&A.
Luminogramme: Malen mit Licht
Garry Fabian Miller (geb. 1957) hat seine Karriere einer langfristigen visuellen und philosophischen Untersuchung gewidmet, indem er die Kamera entfernte, um die Grundlagen der Fotografie auf das Wesentliche zu reduzieren: Licht und Zeit. Viele seiner Werke sind Luminogramme, die durch das Leuchten von Licht durch Glasgefäße und über ausgeschnittene Papierformen entstehen, bevor sie sich auf Fotopapier registrieren. Seine Werke erforschen den Kreislauf der Zeit über einen Tag, Monat oder ein Jahr hinweg durch kontrollierte Experimente mit variierenden Belichtungsdauern. Seine Werke werden bereichert, wenn sie in Sequenzen betrachtet werden, die ein einzelnes Motiv und eine Farbskala erforschen und entwickeln. Oft sind die Bilder als erinnerte Landschaften und natürliche Lichtphänomene konzipiert.
Um das Bild Breathing in the Beech Wood, Homeland, Dartmoor, Twenty-Four Days of Sunlight (2004) zu schaffen, sammelte Fabian Miller über 24 Tage im Frühling Blätter. Er platzierte sie in einem Vergrößerungsgerät und verwendete die Blätter anstelle eines Negativs oder Diapositivs, um ihr Bild auf Fotopapier zu projizieren. Jede vertikale Reihe repräsentiert einen Tag des Sammelns und Druckens. Die Anordnung zeigt den allmählichen Effekt, wie Chlorophyll in das Blatt eindringt und es grün macht. Es bietet einen Vergleich zwischen diesem Prozess und der Fotografie, die beide auf die transformierende Kraft des Lichts angewiesen sind. Ein Beispiel für seine Arbeit ist 'Exposure (five hours of light) 1 July 2005' aus der Serie 'Exposure' (2005), eine Serie von neun Dye Destruction Prints (Museumsnr. E.529-2005 im V&A).
Chemigramme: Chemie auf Papier
Chemigramme werden durch direkte Manipulation der Oberfläche von Fotopapier bei vollem Licht hergestellt, oft mit Lacken, Ölen, Sirup oder Wachs und fotografischen Chemikalien, und manchmal mit handgemachten Markierungen versehen. Dokumentierte Experimente sind oft ein wichtiger Teil des Prozesses.
Pierre Cordier (geb. 1933), ein Pionier dieser unverwechselbaren Form der kameralosen Fotografie, beschreibt seine Arbeit als „Mutation“, als „hybrid“ und „marginal“ – gefälschte Fotografien einer imaginären, unwahrscheinlichen und unzugänglichen Welt. Seine Chemigramme sind voller visueller und sprachlicher Rätsel. Cordiers Vorliebe für labyrinthartige Muster zeigt sich in seinen Werken, die auf den argentinischen Schriftsteller, Dichter und Philosophen Jorge Luis Borges verweisen. Sie bestehen aus Buchstabenformen, die Borges' Gedicht La Suma buchstabieren. Die Buchstaben sind jedoch fast unmöglich zu entziffern, ihre Formen verbinden sich wie sich verzweigende Pfade in verschiedene Richtungen. Beispiele sind 'Chemigram 15/9/91 'from La Suma of Jorge Luis Borges'' (1991, Museumsnr. E.330-2018) und 'Chemigram 20/3/92 from 'La Suma of Jorge Luis Borges'' (1992, Museumsnr. E.859-2010), beide von Cordier und im V&A.
Marco Breuer (geb. 1966) verwendet ebenfalls Chemigramm-Techniken in seinen 'fotografischen Aufzeichnungen'. Breuer lotet die Grenzen dessen aus, wofür verschiedene Sorten von Fotopapier konzipiert sind, und unterzieht sie oft Kratzern, Verbrennungen, Faltungen, Perforationen oder anderen Eingriffen, um abstrakte Kompositionen zu schaffen. Die meisten traditionellen Fotografien erfassen einen einzigen Augenblick; im Gegensatz dazu sammeln Breuers Werke mit der Zeit Narben an. Beispiele sind 'Untitled (Target)', ein Polaroid-Kontaktprint, der mit einem .22 Gewehr geschossen wurde (2015, Museumsnr. E.747-2017), und 'Untitled (Tip)', Gelatinesilberpapier, verbrannt (1999, Museumsnr. E.742-2017), beide von Breuer und im V&A.
Weitere kameralose Ansätze
Andere Künstler haben sich für kameralose Methoden entschieden, nicht als ihr Hauptmedium, sondern eher wegen ihrer Eignung zur Realisierung eines Konzepts. Helen Chadwick (1953 – 96) nutzte Fotokopien auf raffinierte und unkonventionelle Weise, um erhabene Collagen zu schaffen. In Of Mutability (1986) platzierte Chadwick ihren eigenen Körper und andere Objekte auf einem Fotokopierer, um eine ätherische Welt von Figuren zu schaffen, die in einem Pool zu schweben scheinen. Eine Studie dafür ist 'Untitled (figure [Helen Chadwick] with flowers)', eine Fotokopie-Collage aus dem Jahr 1986 (Museumsnr. E.648-2016 im V&A).
Cornelia Parker (geb. 1956) hat die Fotografie oft genutzt, um eine konzeptionelle oder sprachliche Idee in visuelle Form zu bringen, die auf andere Weise schwer zu erfassen wäre. In ihrem scheinbar einfachen Photogramm Bated Breath: Fluff and Dust from the Whispering Gallery, St. Paul's Cathedral, London, 1997 wird Staub, der Feind der konventionellen Fotografie, zum Motiv und Mittel, um einen zarten Klang und ein Gefühl der Ehrfurcht hervorzurufen. Parker beschreibt die Entstehung dieses Bildes: „Ich war auf Händen und Knien in der gedämpften Galerie und versuchte, meine Höhenangst zu bewältigen, als ich mich auf die verfilzte Staubschicht konzentrierte, die sich an den Rändern der Brüstung angesammelt hatte. Dieser Staub bildete eine angesammelte Akustik, die im Laufe der Zeit von Tausenden von flüsternden Besuchern aufgebaut wurde. Später, zwischen Glas eingeschlossen, wurde der Fluff und Staub als Negativ verwendet, um ein Photogramm zu erzeugen.“ Dieses Photogramm aus dem Jahr 1997 befindet sich ebenfalls im V&A (Museumsnr. E.490-1998).
Häufig gestellte Fragen zur kameralosen Fotografie
- Was ist ein Photogramm? Ein Photogramm ist ein Bild, das ohne Kamera erstellt wird, indem Objekte direkt auf eine lichtempfindliche Oberfläche gelegt und belichtet werden. Das Ergebnis ist eine Silhouette oder ein Schattenbild der Objekte.
- Wer waren frühe Pioniere des Photogramms? William Henry Fox Talbot und Anna Atkins waren wichtige frühe Experimentatoren, die die Technik systematisch auf Papier bzw. Cyanotypie-Papier anwendeten.
- Was ist der Unterschied zwischen einem Photogramm und einer Radiografie? Ein Photogramm zeigt die Silhouette von Objekten, während eine Radiografie (Röntgenbild) Materie durchdringt und die innere Struktur von Objekten oder Lebewesen sichtbar macht.
- Wie werden Chemigramme hergestellt? Chemigramme entstehen durch die direkte Manipulation der Oberfläche von Fotopapier bei vollem Licht, oft unter Verwendung von Chemikalien, Lacken, Ölen, Sirup, Wachs oder anderen Substanzen, die mit dem Papier interagieren.
- Welche Künstler sind für ihre kameralosen Werke bekannt? Neben den historischen Pionieren wie Talbot, Atkins, Moholy-Nagy und Man Ray gibt es viele moderne Künstler wie Floris Neusüss, Susan Derges, Adam Fuss, Nick Veasey, Garry Fabian Miller, Pierre Cordier, Marco Breuer, Helen Chadwick und Cornelia Parker, die diese Techniken nutzen.
- Können kameralose Techniken farbige Bilder erzeugen? Ja, Techniken wie die Cyanotypie erzeugen blaue Bilder, und andere Methoden, insbesondere Chemigramme oder Luminogramme unter Verwendung von Farbmaterialien oder farbigem Licht, können ebenfalls farbige Ergebnisse erzielen.
Die kameralose Fotografie bleibt ein lebendiges und vielfältiges Feld, das die Grenzen des Mediums ständig neu definiert und alternative Wege zur Schaffung von Bildern erforscht, die über die reine Abbildung der sichtbaren Welt hinausgehen.
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