Können Füchse Infrarot Sehen?

Fuchsaugen: Können sie Infrarot sehen?

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Wer sich viel in der Natur bewegt und vielleicht sogar versucht, sich unserer heimischen Tierwelt zu nähern, kommt irgendwann am Thema Tarnung nicht vorbei. Doch was bringt optische Tarnung in Bezug auf das Sehvermögen der Tiere eigentlich? Wie wirkt diese und ist sie überhaupt wirksam? Zumindest wenn es um die optische Tarnung geht, sollte man sich mit dem Sehvermögen unserer Wildtiere beschäftigen. So kann man verschiedene Tarnstoffe, Tarnmuster, Tarnkleidung und auch Wild-Vergrämungsmaßnahmen besser verstehen und überlegen, ob gewisse Werbebotschaften von manchen Herstellern überhaupt begründet sind. Insbesondere die Frage, ob heimische Tiere wie Füchse Infrarot (IR) sehen können, taucht dabei immer wieder auf. Im Folgenden versuchen wir, auf die Thematik genauer einzugehen und das Sehvermögen von Füchsen und anderen Wildtieren zu beleuchten.

Das Lichtspektrum und was wir sehen

Die Sonne erzeugt durch Kernfusion unvorstellbare Mengen an Energie. Ein Teil davon erreicht uns als Licht, bestehend aus Photonen verschiedener Wellenlängen oder Frequenzen. Nicht alle dieser Wellenlängen sind für das menschliche Auge sichtbar. Wir Menschen können Licht in einem Wellenlängenbereich von etwa 380 Nanometern (nm) bis etwa 780 nm sehen. Dieser Bereich wird als sichtbares Spektrum bezeichnet und ermöglicht uns das Farbsehen.

Können Füchse Infrarot Sehen?
Um Infrarot sehen zu können benötigt man natürliche entsprechende Sinneszellen. Unsere Augen, und die der heimischen Wildtiere besitzen diese allerdings nicht. Die sogenannten Grubenorgane finden sich lediglich in einigen Reptilien und Fischen. Der Infrarotbereich bleibt uns also verschlossen.

Das Farbsehen wird durch spezielle Photorezeptoren in unserer Netzhaut ermöglicht, die als Zapfenzellen bezeichnet werden. Wir besitzen drei verschiedene Typen von Zapfen, die auf die Farben „Rot“, „Grün“ und „Blau“ empfindlich reagieren. Ihre kombinierte Aktivität ermöglicht uns die Wahrnehmung einer breiten Palette von Farben. Neben den Zapfen verfügen wir auch über Stäbchenzellen. Diese sind deutlich lichtempfindlicher als Zapfen und ermöglichen das Sehen bei schlechten Lichtverhältnissen, allerdings ohne Farbinformationen und mit geringerer Schärfe. Die Stäbchen reagieren am empfindlichsten auf den Blaubereich des Spektrums. Deshalb erscheint uns unsere Umgebung in der Dämmerung und Nacht eher blau- oder graustichig und farblos.

Unsichtbares Licht: UV und IR

Außerhalb des für uns sichtbaren Spektrums liegen das ultraviolette (UV) Licht mit Wellenlängen unter 380 nm und das Infrarot (IR) Licht mit Wellenlängen über 780 nm.

UV Licht (ca. 100-400 nm): Längere Exposition gegenüber starker UV-Strahlung kann unser Gewebe schädigen, einschließlich der Augen, was langfristig zu Sehschäden führen kann. Da die menschliche Lebenserwartung evolutionär bedingt relativ lang ist, fehlt uns die Fähigkeit, UV-Strahlung wahrzunehmen. Dies dient vermutlich als Schutzmechanismus. Bei vielen anderen Säugetieren, Vögeln oder Insekten, deren Lebenserwartung oft deutlich kürzer ist, sind Schäden durch UV-Strahlung weniger relevant. Einige dieser Tierarten besitzen daher eine für UV-Strahlung durchlässige Augenlinse und können UV-Licht wahrnehmen. Dies bietet ihnen oft erhebliche Vorteile, zum Beispiel bei der Nahrungssuche, da Urinkristalle oder bestimmte Pflanzen im UV-Licht leuchten.

Infrarot Licht (ca. 780 nm - 1 mm): Um Infrarotlicht sehen zu können, sind spezielle Sinneszellen oder Organe erforderlich. Unsere Augen und die Augen der meisten heimischen Wildtiere besitzen diese nicht. Solche Strukturen, wie beispielsweise Grubenorgane, finden sich lediglich bei einigen Reptilien und Fischen. Der Infrarotbereich bleibt uns und den meisten heimischen Säugetieren daher verschlossen.

Es gibt jedoch Berichte, dass Wildtiere auf den Infrarot-Blitz von Wildkameras reagieren. Dies hat zu Spekulationen geführt, ob sie IR sehen können. Eine mögliche Erklärung dafür ist nicht das Sehen von echtem IR, sondern ein Phänomen namens Zwei-Photonen-Absorption. Dabei treffen zwei Photonen aus dem IR-Bereich gleichzeitig auf die Netzhautzellen. Ihre Energien addieren sich, und die resultierende Energie kann einer Wellenlänge im sichtbaren Bereich entsprechen (z. B. zwei 850nm Photonen ergeben die Energie eines 425nm Photons im sichtbaren Bereich). Dies könnte die Sinneszellen stimulieren und eine Reaktion auslösen, obwohl das Tier kein echtes IR „sieht“. Eine Studie an Rehwild, veröffentlicht im Journal of Experimental Biology (Kleinlogel, S., & Hennig, P., 2015), untersuchte die spektrale Empfindlichkeit der Photorezeptoren. Sie zeigte, dass die Empfindlichkeit bei Rehwild im sichtbaren Bereich von 400 bis 700 nm am höchsten ist und bei höheren Wellenlängen im Infrarotbereich rapide abnimmt. Dies bestätigt, dass Rehwild kein Infrarotlicht sehen kann. Basierend auf der Physiologie der Augen heimischer Säugetiere kann man davon ausgehen, dass dies auch für andere Arten wie Füchse zutrifft.

Aufbau und Funktion der Augen bei Mensch und Wildtier

Der grundlegende Aufbau des Auges ist bei vielen Wirbeltieren ähnlich: Licht tritt durch Hornhaut und Linse ein und trifft auf die Netzhaut, wo Photorezeptoren (Stäbchen und Zapfen) Licht in Nervenimpulse umwandeln, die vom Gehirn zu einem Bild verarbeitet werden.

Menschliches Auge

Wir haben, wie erwähnt, drei Zapfentypen für das Farbsehen (Rot, Grün, Blau) und eine geringere Anzahl von Stäbchen für das Dämmerungssehen. Die hohe Dichte und Anordnung unserer Zapfen ermöglicht sehr scharfes Sehen. Unsere Fähigkeit, bei schwachem Licht zu sehen, ist im Vergleich zu vielen Wildtieren eher gering, da wir weniger Stäbchen haben und sich unsere Pupillen nicht so weit öffnen können, um maximales Restlicht einzufangen.

Auge heimischer Wildtiere (inkl. Fuchs)

Heimische Säugetiere, zu denen auch der Fuchs gehört, unterscheiden sich in einigen wesentlichen Punkten vom menschlichen Auge:

  • Zapfen und Farbsehen: Die meisten heimischen Säugetiere besitzen nur zwei Zapfentypen, typischerweise für „Grün“ und „Blau“. Ihnen fehlt der Zapfentyp für Rot. Nach unserer Definition sind sie daher farbenblind, genauer gesagt dichromatisch. Sie können Rottöne nicht wahrnehmen und sehen Wellenlängen jenseits von etwa 570 nm (gelblich-grün) kaum noch. Dies erklärt, warum Jäger in roten Warnwesten für Wildtiere schwerer zu erkennen sind.
  • Stäbchen und Dämmerungssehen: Im Gegensatz zum Menschen haben Wildtiere eine deutlich höhere Anzahl an Stäbchenzellen. Dies macht ihre Augen extrem lichtempfindlich. Zusammen mit der Fähigkeit, die Pupillen sehr weit zu öffnen, ermöglicht dies ein um das bis zu 100-fache besseres Sehen bei Dämmerung und Nacht im Vergleich zum Menschen.
  • Tapetum Lucidum: Viele nacht- oder dämmerungsaktive Tiere, darunter auch Füchse und Rehwild, besitzen eine reflektierende Schicht hinter der Netzhaut, das sogenannte Tapetum Lucidum (lateinisch für „leuchtender Teppich“). Trifft Licht auf die Netzhaut und wird nicht sofort von den Photorezeptoren absorbiert, wird es vom Tapetum Lucidum zurück auf die Netzhaut reflektiert. Dies gibt den Sinneszellen eine zweite Chance, die Photonen zu absorbieren und Informationen zu sammeln. Dieser Mechanismus verstärkt das Restlicht und verbessert das Sehen bei Dunkelheit erheblich. Diese Reflexion ist es auch, die wir als „Augenleuchten“ oder „Katzenauge“ kennen, wenn Licht auf die Augen dieser Tiere trifft (bei Füchsen oft grünlich).
  • Sehschärfe und Bewegung: Während die Nachtsicht exzellent ist, ist die Sehschärfe und das Detailsehen bei Wildtieren in der Regel schlechter als beim Menschen. Sie sind jedoch extrem gut darin, Umrisse, Kontraste und vor allem Bewegungen wahrzunehmen. Selbst kleinste Bewegungen oder Veränderungen im Kontrast werden sofort registriert. Dies ist für die Flucht vor Fressfeinden oder die Jagd auf Beutetiere entscheidend.
  • Pupillenform beim Fuchs: Füchse haben eine Besonderheit bei ihren Pupillen. Während viele Hundeartige runde Pupillen haben, können Füchse ihre Pupillen zu vertikalen Schlitzen verengen, ähnlich wie Katzen. Dies ermöglicht eine sehr feine Dosierung des Lichteinfalls bei hellem Tageslicht und schützt die lichtempfindlichen Augen. Man nimmt an, dass diese Form auch das Bewegungssehen verbessern könnte.
  • UV-Sicht: Wie bereits erwähnt, können einige heimische Wildtiere UV-Licht sehen. Dies betrifft insbesondere bestimmte Vogelarten und Insekten, aber auch einige Säugetiere wie Rehwild. Die Augenlinse ist hierfür durchlässig. Ob Füchse ebenfalls UV-Licht wahrnehmen können, wird in den vorliegenden Informationen nicht explizit bestätigt, aber es ist bei einigen anderen Wildtieren der Fall.
  • IR-Sicht: Wie beim Menschen fehlen den heimischen Säugetieren, einschließlich der Füchse, die notwendigen Rezeptoren (Grubenorgane etc.), um echtes Infrarotlicht wahrzunehmen. Die Reaktion auf IR-Blitze von Wildkameras ist, wie diskutiert, wahrscheinlich auf andere Effekte wie Zwei-Photonen-Absorption zurückzuführen und nicht auf das Sehen von IR selbst.

Vergleich: Menschliches Auge vs. Auge heimischer Wildtiere

Um die Unterschiede zu verdeutlichen, hier eine vergleichende Tabelle:

MerkmalMenschliches AugeAuge heimischer Wildtiere (z.B. Fuchs, Reh)
Zapfentypen (Farbsehen)3 (Rot, Grün, Blau) -> Trichromatisch (volles Farbsehen)2 (Grün, Blau) -> Dichromatisch (Rot-Grün-blind)
Stäbchen (Dämmerung/Nacht)Geringere AnzahlDeutlich höhere Anzahl
NachtsichtRelativ schwachExzellent (bis zu 100x besser)
Sehschärfe/DetailsSehr gutSchlechter als Mensch
BewegungswahrnehmungGutSehr gut, extrem sensibel
UV-Sicht (<380nm)NeinJa (bei einigen Arten, z.B. Reh, Vögel, Insekten)
IR-Sicht (>780nm)NeinNein (Fehlen spezieller Rezeptoren)
Tapetum LucidumNeinJa (bei vielen nacht-/dämmerungsaktiven Arten)
Pupillenform bei Helligkeit (Fuchs)RundVertikaler Schlitz

Was bedeutet das für Tarnung und Beobachtung?

Wenn wir unsere heimische Tierwelt, insbesondere Säugetiere wie Füchse, beobachten oder fotografieren wollen, ist es hilfreich, deren Sehvermögen zu verstehen. Optische Tarnung sollte darauf abzielen, die Stärken im Sehen der Tiere zu umgehen und ihre Schwächen auszunutzen.

Da Wildtiere Umrisse und Bewegungen sehr gut wahrnehmen, ist es wichtig, die menschliche Silhouette aufzulösen. Dies gelingt gut mit sogenannten 3D-Tarnmaterialien, die Blätter oder Äste nachahmen und die klare Körperform aufbrechen. Noch wichtiger ist jedoch, Bewegungen auf ein Minimum zu reduzieren. Selbst geringfügige, ruckartige Bewegungen können aus großer Entfernung bemerkt werden.

In Bezug auf Farben sollten Sie sich der Umgebung anpassen. Da heimische Säugetiere Rot nicht sehen, sind rote Farben für sie Grau- oder Brauntöne, die sich je nach Helligkeit von der Umgebung abheben können oder auch nicht. Grüne, blaue und gelbliche Töne sind für sie sichtbar. Vermeiden Sie hohe Kontraste zur Umgebung. Ein dunkler Tarnanzug auf hellem Schnee oder Sand wird schnell auffallen.

Besonders auffällig für Wildtiere sind helle Flächen wie Gesicht und Hände. Diese heben sich stark vom meist dunkleren Fell oder Gefieder ab und werden schnell bemerkt. Das Abdecken von Gesicht und Händen ist daher eine der einfachsten und effektivsten Tarnmaßnahmen.

Die Behauptung mancher Hersteller, dass mit Infrarotfarben bedruckte Stoffe zur Tarnung vor heimischen Wildtieren beitragen, scheint, basierend auf unserem Wissen über deren Sehvermögen, unbegründet zu sein. Da ihnen die spezifischen Organe zur Wahrnehmung von echtem IR fehlen, bietet eine solche Tarnung gegenüber diesen Tieren keinen Vorteil. Bei der Tarnung vor Tieren, die UV-Licht sehen können (wie Rehwild oder viele Vogelarten), sollte man zudem auf optische Aufheller in Waschmitteln verzichten, da diese im UV-Licht leuchten und die Tarnkleidung sichtbar machen können.

Können Füchse gut sehen? Spezifische Einblicke

Füchse werden blind geboren und entwickeln ihr Sehvermögen in den ersten Lebenswochen. Die Augenfarbe wechselt von einem anfänglichen Blau zu dem charakteristischen gelblich-braunen oder bernsteinfarbenen Ton im Erwachsenenalter.

Können Füchse gut gucken?
Zusammenfassend kann man sagen, dass Füchse wahrscheinlich so gut wie farbenblind sind, jedoch über eine sehr gute Bewegungs- und Nachtsicht verfügen.

Ihre nach vorne gerichteten Augen ermöglichen binokulares, also räumliches Sehen in einem Bereich von etwa 100 Grad nach vorne, was ihnen hilft, Entfernungen bei der Jagd einzuschätzen. Das gesamte Gesichtsfeld ist mit etwa 260 Grad horizontal recht breit.

Wie andere dämmerungs- und nachtaktive Tiere sind die Augen des Fuchses hervorragend an das Sehen bei schwachem Licht angepasst. Dies liegt an der hohen Anzahl von Stäbchenzellen und dem Vorhandensein des Tapetum Lucidum, das das Restlicht reflektiert und verstärkt. Die Pupillenform, die sich zu einem vertikalen Schlitz verengen kann, ermöglicht eine feine Lichtregulation.

Füchse sind wahrscheinlich wie andere heimische Säugetiere dichromatisch, sehen also Rot nicht und sind quasi rot-grün-blind. Ihre Stärke liegt nicht im scharfen Detailsehen, sondern in der exzellenten Wahrnehmung von Bewegungen und Kontrasten. Sie können stationäre Objekte oft schwer von der Umgebung unterscheiden, bemerken aber selbst kleinste Regungen sofort.

In völliger Dunkelheit sieht auch ein Fuchs nichts. Aber schon geringes Restlicht wie Mondlicht, reflektiertes Licht von Siedlungen oder eine Schneedecke reichen aus, um ihnen eine sehr gute Orientierung und Jagdaktivität zu ermöglichen. Sie nutzen ihren Sehsinn auch aktiv zur Gefahrenvermeidung, indem sie ihre Umgebung von erhöhten Punkten aus absuchen.

Häufig gestellte Fragen

Hier sind einige häufig gestellte Fragen zum Sehvermögen von Füchsen und heimischen Wildtieren:

Können Füchse Farben sehen?

Füchse sehen Farben anders als Menschen. Sie sind wahrscheinlich dichromatisch, ähnlich wie Menschen mit Rot-Grün-Schwäche. Sie können Blau und Grün unterscheiden, aber keine Rottöne. Für sie sind rote Gegenstände eher grau oder braun.

Wie gut sehen Füchse bei Nacht?

Füchse haben ein exzellentes Nacht- und Dämmerungssehen, das dem menschlichen weit überlegen ist. Dies liegt an der hohen Anzahl ihrer Stäbchenzellen, der Fähigkeit zur starken Pupillenerweiterung und dem Tapetum Lucidum, das das Restlicht verstärkt.

Warum leuchten die Augen von Füchsen im Dunkeln?

Das Leuchten wird durch das Tapetum Lucidum verursacht, eine reflektierende Schicht hinter der Netzhaut. Diese Schicht reflektiert das ins Auge einfallende Licht zurück auf die Netzhaut und verstärkt so das Sehen bei schwachem Licht. Das reflektierte Licht tritt dann wieder aus dem Auge aus und erscheint uns als Leuchten.

Können Füchse Infrarotlicht sehen?

Nein, heimische Säugetiere wie Füchse besitzen keine spezialisierten Organe oder Rezeptoren, um echtes Infrarotlicht wahrzunehmen. Die Reaktion auf IR-Blitze von Kameras ist wahrscheinlich auf andere physikalische Effekte zurückzuführen.

Sehen Füchse scharf?

Im Vergleich zum Menschen sehen Füchse weniger scharf und detailreich. Ihre Stärke liegt stattdessen in der Wahrnehmung von Kontrasten, Umrissen und insbesondere von Bewegungen.

Wird Tarnkleidung mit IR-Aufdruck von Füchsen bemerkt?

Da Füchse kein echtes Infrarot sehen können, bietet Tarnkleidung mit IR-Aufdruck keinen Vorteil gegenüber diesen Tieren. Für die Tarnung vor heimischen Wildtieren sind das Auflösen der Silhouette, die Anpassung an sichtbare Farben und Helligkeit sowie das Vermeiden von Bewegungen wichtiger.

Schlussfolgerung

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Füchse und viele andere heimische Säugetiere ein faszinierendes Sehvermögen besitzen, das optimal an ihre Lebensweise angepasst ist, insbesondere an die Aktivität in der Dämmerung und Nacht. Sie sind Meister im Aufspüren von Bewegungen und nutzen ihr exzellentes Restlichtsehen. Sie sehen die Welt in anderen Farben als wir, da ihnen die Wahrnehmung von Rottönen fehlt und einige ihrer Beutetiere oder Fressfeinde möglicherweise UV-Licht sehen können.

Die entscheidende Frage, ob Füchse Infrarot sehen können, ist klar mit Nein zu beantworten. Ihnen fehlen die dafür notwendigen biologischen Voraussetzungen. Behauptungen über IR-Tarnung, die speziell auf heimische Säugetiere abzielen, sind daher kritisch zu betrachten.

Für die Beobachtung oder Fotografie von Füchsen und anderem heimischen Wild ist es am effektivsten, die eigene Silhouette zu brechen, sich farblich und helligkeitstechnisch der Umgebung anzupassen, Gesicht und Hände abzudecken und vor allem stillzuhalten. Das Verständnis ihres Sehvermögens hilft uns nicht nur bei der Tarnung, sondern auch dabei, diese wunderbaren Tiere in ihrer natürlichen Umgebung besser zu verstehen und zu respektieren.

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Andenmatten Soltermann

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