Welches Fold Handy hat die beste Kamera?

Honor Magic V3: Die beste Kamera im Foldable?

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Der Markt der faltbaren Smartphones wächst rasant, und immer mehr Hersteller drängen mit innovativen Modellen auf den Markt. Doch bei all der Falt-Technik stellt sich für Fotografie-Begeisterte eine entscheidende Frage: Welches Foldable liefert auch bei der Kamera Top-Ergebnisse? Lange Zeit galten die Kameras in Falt-Handys als Kompromiss, doch die Technologie entwickelt sich stetig weiter. In unserem Test hat sich ein Modell besonders hervorgethoben und bewiesen, dass man Design, Performance und eine exzellente Kamera auch in einem faltbaren Gehäuse vereinen kann. Die Rede ist vom Honor Magic V3, das als Testsieger überzeugt.

Kann man mit einem Klapphandy Fotos machen?
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Design und Verarbeitung: Ein Hauch von Nichts

Schon der Vorgänger, das Magic V2, beeindruckte durch sein ungewöhnlich schlankes Design. Das Honor Magic V3 setzt hier noch eins drauf. Es ist aktuell das dünnste faltbare Smartphone auf dem Markt und fühlt sich in der Hand erstaunlich leicht und filigran an. Gefaltet misst es gerade einmal 9,2 mm in der Dicke – das ist kaum mehr als ein herkömmliches Smartphone wie das iPhone 15 Pro Max. Aufgeklappt schrumpft die Dicke sogar auf sensationelle 4,4 mm. Im Vergleich dazu wirkt das Samsung Galaxy Fold 6 fast schon klobig.

Trotz der extrem schlanken Bauweise wirkt die Verarbeitung des Magic V3 absolut hochwertig. Der Klappmechanismus arbeitet präzise und lässt das Gerät im geschlossenen Zustand bündig zusammenfalten. Die leicht abgerundeten Ränder tragen dazu bei, dass das Handy sowohl gefaltet als auch entfaltet gut in der Hand liegt. Die Rückseite besteht aus Glas mit einem edlen, matten Finish. Das Gewicht ist mit 226 g minimal geringer als beim Samsung Galaxy S24 Ultra.

Zum Schutz des Geräts liefert Honor eine passende Hülle mit. Diese schützt die Rückseite und verstärkt die Kanten um das Display. Ein praktisches Detail ist der integrierte ringförmige Aufsteller rund um das Kameramodul, auch wenn dieser im aufgeklappten Zustand etwas wackeln kann. Das große, runde Kameramodul auf der Rückseite ist ein optisches Highlight und erinnert an das Design des Honor Magic 6 Pro. Es beherbergt die drei Hauptlinsen, auf die wir später noch detaillierter eingehen werden.

Ein großer Fortschritt im Vergleich zum Vorgänger ist die verbesserte Robustheit. Das Magic V3 ist nun nach IPX8 wasserdicht, genau wie das Samsung Galaxy Fold 6. Das bedeutet, es kann zeitweilig in Süßwasser getaucht werden. Staubdicht ist es leider nicht, was aber auch für die Konkurrenz gilt. Honor hat die Stabilität beeindruckend demonstriert, indem CEO George Zhao das Magic V3 bei einem Tischtennisspiel mit Timo Boll als Schläger nutzte! Eine spezielle Anti-Kratz-Beschichtung und stoßfestes Silikongel sollen das innere Display besonders widerstandsfähig machen, während das Außendisplay durch King-Kong-Rhinoceros-Glass geschützt wird. Der Druckpunkt der seitlichen Tasten, in denen auch der schnelle Fingerabdrucksensor integriert ist, wirkt ebenfalls fester und hochwertiger als beim Magic V2.

Brillante Displays: Innen und Außen überzeugend

Das Honor Magic V3 verfügt über zwei hervorragende OLED-Displays mit LTPO-Technologie, die Bildwiederholraten flexibel zwischen 1 und 120 Hz anpassen können, was für eine sehr flüssige Darstellung sorgt.

Das innere, faltbare Display hat eine Diagonale von 7,92 Zoll und eine Auflösung von 2344 × 2156 Pixeln. Das ergibt eine beeindruckende Pixeldichte von rund 402 PPI, was zu einer äußerst scharfen Bildgebung führt. Die maximale Helligkeit im manuellen Modus liegt bei etwa 515 Nits, was eher durchschnittlich ist. Bei aktiver automatischer Helligkeitsanpassung können jedoch fast 1000 Nits erreicht werden, auch wenn Honor bis zu 1800 Nits angibt. Im Freien lässt sich das Display damit noch gut ablesen.

Die Knickfalte im inneren Display ist beim Magic V3 erfreulich unauffällig. Sie ist zwar mit dem Finger spürbar, aber optisch kaum sichtbar, was ein deutlicher Vorteil gegenüber einigen Konkurrenten, wie dem Samsung Fold, ist, bei denen die Falte präsenter ist. Honor gibt an, dass das Display bis zu 400.000 Faltvorgänge überstehen soll. Bei hundertmaligem Öffnen und Schließen pro Tag würde das eine theoretische Lebensdauer von zehn Jahren bedeuten – eine beeindruckende Zahl, deren praktische Überprüfung jedoch Geduld erfordert.

Durch sein nahezu quadratisches Format ist das aufgeklappte Display ideal für produktive Aufgaben wie Lesen, E-Mails bearbeiten, Kalenderübersichten oder als digitales Fotoalbum. Für den Medienkonsum profitiert man weniger vom Format, es sei denn, man dreht das Handy um 90 Grad. Das ist auch vorteilhaft für den Stereo-Sound, da die Lautsprecher dann links und rechts positioniert sind.

Das äußere Display ist mit 6,43 Zoll ebenfalls großzügig bemessen. Es nutzt ebenfalls ein OLED-Panel mit LTPO und bietet eine Auflösung von 2376 × 1060 Pixeln bei 405 PPI. Auch hier reicht die Bildwiederholrate von 1 bis 120 Hz. Die Helligkeit im manuellen Modus erreicht maximal 750 Nits. Bei direkter Sonneneinstrahlung und aktivierter automatischer Helligkeitsanpassung sind laut Honor sogar bis zu 5000 Nits möglich, was für eine hervorragende Ablesbarkeit im Freien sorgt. Beide Displays überzeugen insgesamt mit exzellenter Bildqualität, kräftigen Farben und hoher Schärfe.

Die Kamera im Detail: Ein Foldable für Fotografie-Fans?

Die Kameraausstattung ist oft ein Knackpunkt bei faltbaren Smartphones. Das Honor Magic V3 zeigt jedoch, dass hier keine Kompromisse eingegangen werden müssen. Honor hat die Triple-Kamera im Vergleich zum Vorgänger deutlich verbessert und integriert nun eine vielseitige Konfiguration:

  • Hauptkamera: 50 Megapixel, Blende f/1.6, optische Bildstabilisierung (OIS).
  • Teleobjektiv: 50 Megapixel Periskop-Telelinse, Blende f/3.0, OIS, 3,5-facher optischer Zoom.
  • Weitwinkelobjektiv: 40 Megapixel, Blende f/2.2, dient auch als Makroobjektiv.

Bei Tageslicht liefert die Hauptkamera hervorragende Ergebnisse. Die Aufnahmen sind scharf, die Farben wirken lebendig und natürlich. Der Dynamikumfang ist stimmig, und feine Bilddetails werden gut erfasst. Auch das Weitwinkelobjektiv überzeugt bei Tageslicht. Die Farben und die Dynamik ähneln stark denen der Hauptkamera, lediglich bei den feinsten Details fallen Weitwinkelaufnahmen etwas ab. Dank des Weitwinkelobjektivs sind auch gute Nahaufnahmen möglich; die Kamera wechselt oft automatisch in den Makromodus, wenn man sich einem Motiv nähert.

Das wahre Highlight der Kameraausstattung ist jedoch die Periskop-Telelinse. Mit ihrem 3,5-fachen optischen Zoom und 50 Megapixeln liefert sie beeindruckend detaillierte Aufnahmen aus der Ferne. Kontraste werden gut wiedergegeben, und die Bilder sind scharf. Während der theoretisch mögliche 100-fache Digitalzoom wenig mehr als Pixelbrei produziert, sind Vergrößerungen bis etwa zum 10-fachen noch gut nutzbar und liefern brauchbare Motive, ohne zu grobkörnig zu wirken.

Die beiden Frontkameras, jeweils mit 20 Megapixeln, können mit der Qualität der Hauptkameras nicht ganz mithalten. Sie liefern ordentliche Selfies, aber bei Schärfe und Dynamikumfang gibt es noch Verbesserungspotenzial.

Bei Dunkelheit zeigt die Leistung des Magic V3 gemischte Ergebnisse. Die Hauptkamera hellt Aufnahmen bei ausreichend Restlicht gut auf, zeigt aber ein leichtes Bildrauschen. Das Weitwinkelobjektiv und die Selfie-Kameras sind im Nachtmodus ohne Blitz kaum brauchbar, da sie stark rauschen. Auch die Telelinse zeigt bei Nachtaufnahmen etwas Rauschen.

Videoaufnahmen mit der Hauptkamera sind bis zu 4K mit 60 FPS (Frames pro Sekunde) möglich. Die Videos sind gut stabilisiert und wirken insgesamt einwandfrei, neigen aber bei Dunkelheit zu leichtem Rauschen. Die Farben können zudem etwas übersättigt wirken. Die Frontkameras schaffen ebenfalls 4K, allerdings nur mit bis zu 30 FPS. Sie könnten schärfer sein und zeigen bei schlechten Lichtverhältnissen deutliches Rauschen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Honor Magic V3 gerade bei Tageslicht eine exzellente Kamera bietet, die in der Foldable-Klasse ihresgleichen sucht, insbesondere dank der starken Telelinse. Für Nutzer, denen die Kamera bei einem faltbaren Handy besonders wichtig ist, ist das Magic V3 eine hervorragende Wahl.

Leistung und Ausstattung: Kraftpaket im schlanken Design

Unter der Haube des Honor Magic V3 steckt der topaktuelle Snapdragon 8 Gen 3 Prozessor. Damit positioniert sich das Honor-Foldable auf Augenhöhe mit den leistungsstärksten Smartphones des Jahres, einschließlich des Samsung Galaxy Fold 6 und des Galaxy S24 Ultra. Egal, ob anspruchsvolle Spiele, Multitasking oder produktive Anwendungen – das Magic V3 liefert stets genügend Leistung.

Benchmarks bestätigen die hohe Performance: Stolze 18.000 Punkte erreicht das Gerät im 3Dmark und 4800 Punkte im Wild Life Extreme Test. Eine kleine Schwäche zeigt sich jedoch bei Dauerbelastung. Hier wird das Magic V3 spürbar warm, und die Leistung lässt schneller nach als bei einigen Konkurrenten. Die Stabilität im Wild Life Extreme Stresstest liegt bei etwa 50 Prozent, während andere Top-Smartphones oft 60 Prozent und mehr erreichen. Für die meisten alltäglichen Aufgaben und auch für längere Gaming-Sessions reicht die Leistung aber problemlos aus.

Beim Speicher gibt es keine Kompromisse: Standardmäßig sind immer großzügige 512 GB interner Speicher nach dem schnellen UFS-4.0-Standard verbaut. Dazu kommen 12 GB Arbeitsspeicher (RAM). Die Konnektivität ist ebenfalls auf dem neuesten Stand: USB-C 3.2, Wi-Fi 7, Bluetooth 5.3 (mit aptX HD), NFC und sogar ein Infrarot-Port sind mit an Bord.

Welches Fold Handy hat die beste Kamera?
Welches Falthandy hat die beste Kamera? Beim Kamera-Vergleich liefern sich das Pixel 9 Pro Fold und das Honor Magic V3 ein Kopf-an-Kopf-Rennen, das knapp an Google geht. Das Pixel bietet eine 5-fach-Periskop-Telelinse, während das Magic V3 auf 3,5-fachen Zoom kommt.

Der Fingerabdrucksensor ist praktisch im Power-Button an der Seite integriert und arbeitet schnell und zuverlässig. Die Stereo-Lautsprecher liefern einen stimmigen Sound, was besonders bei der Nutzung des aufgeklappten Geräts als kleines Tablet für Videos wichtig ist. Für die präzise Ortung stehen alle gängigen Satellitensysteme zur Verfügung: GPS, Glonass, Beidou, Galileo und QZSS.

Software und KI: Magic OS mit neuen Tricks

Als Software kommt auf dem Honor Magic V3 die Bedienoberfläche Magic OS 8.0.1 zum Einsatz, basierend auf Android 14. Zum Zeitpunkt des Tests war der Sicherheits-Patch noch vom Juli, ein Update war also wünschenswert. Honor verspricht aber eine gute Software-Pflege: Fünf Jahre Sicherheits-Patches und Android-Updates für die nächsten vier Jahre sind geplant. Das ist solide, auch wenn Google und Samsung hier mit sieben Jahren Software-Unterstützung noch längerfristige Updates bieten.

Anfang des Jahres gab es bereits ein Update auf Magic OS 9, basierend auf Android 15, das einige Verbesserungen an der Bedienoberfläche und zusätzliche KI-Funktionen mit sich brachte. Honor packt allerdings auch eine Menge eigener Apps, wie einen Kalender oder einen eigenen App Store, sowie etwas Bloatware auf das Gerät.

Die Bedienoberfläche orientiert sich stark am früheren EMUI von Huawei und wirkt teilweise wie ein Abklatsch von iOS, wobei das aktuelle Android-Design ignoriert wird. Beispielsweise kann man Widgets nicht einfach per langem Druck auf dem Homescreen hinzufügen. Benachrichtigungen und Schnelleinstellungen sind wie bei Xiaomis Hyper OS in zwei separate Bereiche am oberen Bildschirmrand aufgeteilt. Hier gefällt uns ein Interface basierend auf Vanilla Android besser.

Neu und besonders nützlich für ein Foldable sind einige integrierte KI-Funktionen, die Honor in Zusammenarbeit mit Google entwickelt hat. Ähnlich wie beim Fold 6 gibt es nun eine textbasierte Echtzeitübersetzung, die dank der zwei Bildschirmseiten sehr praktisch sein kann. Ein AI-Radierer ermöglicht das einfache Entfernen von Objekten in Fotos. Besonders praktisch ist das Feature Magic Portal, mit dem man Texte oder Bilder einfach per Drag-and-Drop über verschiedene Apps hinweg kopieren kann.

Akku und Laden: Solide Laufzeit, schnelles Laden

Die Akkukapazität des Honor Magic V3 ist mit 5150 mAh recht üppig bemessen. Dank der kompakten Bauweise mit Silizium-Karbon-Technologie ist der Akku in zwei separate Einheiten aufgeteilt. Im Battery Test, bei dem das Gerät gefaltet genutzt wird, konnten wir eine Laufzeit von rund 12 Stunden ermitteln. Das ist ein guter Wert, der dafür sorgt, dass das Foldable problemlos einen Tag durchhält. Allerdings hält das Samsung Galaxy Fold 6 in diesem Test trotz ähnlicher Kapazität und CPU etwas länger durch.

Das Magic V3 unterstützt kabelgebundenes Laden mit flotten 66 Watt. Damit lässt sich das Smartphone in knapp 45 Minuten von 20 auf 100 Prozent aufladen. Nach nur 15 Minuten am Ladegerät ist der Akku bereits zu 50 Prozent gefüllt. Aus Umweltschutzgründen legt Honor allerdings kein Netzteil bei. Zwar kann man das Handy mit jedem USB-C-Ladegerät laden, aber die maximale Geschwindigkeit von 66 Watt erreicht man nur mit kompatiblen Honor-Netzteilen. Eine Besonderheit ist das kabellose Laden: Das Magic V3 beherrscht dies sogar mit ungewöhnlich schnellen 50 Watt.

Preis und Verfügbarkeit

Das Honor Magic V3 hatte eine stolze unverbindliche Preisempfehlung (UVP) von 1999 Euro. Zum Marktstart gab es jedoch oft attraktive Rabatte. Mittlerweile hat sich der Preis bei unter 1600 Euro eingependelt. Das derzeit beste Angebot ist oft bei großen Online-Händlern zu finden und liegt bei etwa 1400 Euro.

Erhältlich ist das Magic V3 in den Farben Grün und Schwarz. Exklusiv im Honor Online Shop gibt es zudem eine limitierte Edition in Rotbraun mit einer schicken Rückseite aus Kunstleder. Direkt bei Honor kosten die Modelle derzeit oft um die 1600 Euro, wobei hier manchmal ein passendes Ladegerät kostenlos beigelegt wird.

Kamera-Spezifikationen im Vergleich

Um die Kamera-Ausstattung des Honor Magic V3 besser zu veranschaulichen, hier eine Übersicht der wichtigsten Spezifikationen:

KameraAuflösungBlendeBesonderheiten
Hauptkamera50 MPf/1.6OIS
Teleobjektiv50 MPf/3.0Periskop, 3,5x optischer Zoom, OIS
Weitwinkelobjektiv40 MPf/2.2Auch Makroobjektiv
Frontkamera (innen/außen)20 MP-Selfies

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Welches faltbare Handy hat die beste Kamera?

Basierend auf unserem Test und der detaillierten Ausstattung, insbesondere der exzellenten Periskop-Telelinse, kann das Honor Magic V3 derzeit als das faltbare Smartphone mit der besten Kamera auf dem Markt angesehen werden.

Was macht die Kamera des Honor Magic V3 besonders?

Das Honor Magic V3 zeichnet sich durch eine vielseitige Triple-Kamera aus. Besonders hervorzuheben ist die 50 MP Periskop-Telelinse mit 3,5-fachem optischem Zoom, die beeindruckend scharfe und detailreiche Aufnahmen aus der Ferne ermöglicht. Auch die Hauptkamera liefert bei Tageslicht exzellente Ergebnisse.

Ist das Honor Magic V3 wasserdicht?

Ja, das Honor Magic V3 ist nach IPX8 zertifiziert. Das bedeutet, es ist gegen zeitweiliges Untertauchen in Süßwasser geschützt. Eine Staubdichtigkeit ist jedoch nicht gegeben.

Wie robust ist das Display des Honor Magic V3?

Das innere faltbare Display soll laut Honor bis zu 400.000 Faltvorgänge überstehen und ist durch eine Anti-Kratz-Beschichtung sowie stoßfestes Silikongel geschützt. Das äußere Display wird durch spezielles King-Kong-Rhinoceros-Glass geschützt.

Ist ein Ladegerät im Lieferumfang des Honor Magic V3 enthalten?

Nein, aus Umweltschutzgründen legt Honor standardmäßig kein Netzteil bei. Bei bestimmten Angeboten oder der Limited Edition im Honor Shop kann jedoch ein Ladegerät kostenlos dabei sein.

Was ist der Unterschied zwischen einem Foldable und einem Klapphandy (Flip Phone)?

Ein Foldable (wie das Honor Magic V3 oder Samsung Galaxy Fold) faltet sich in der Regel horizontal wie ein Buch und verwandelt ein normales Smartphone in ein größeres Tablet-ähnliches Gerät. Ein Klapphandy oder Flip Phone (wie das Motorola Razr oder Samsung Galaxy Flip) faltet sich vertikal und verwandelt ein normales Smartphone in ein kleineres, kompakteres Format, das in die Hosentasche passt. Beide Typen können Fotos machen, nutzen aber unterschiedliche Kamerakonfigurationen und Formfaktoren für die Aufnahme.

Fazit: Der neue König der Foldables?

In unseren Augen ist das Honor Magic V3 derzeit das beste faltbare Smartphone auf dem Markt. Es schafft die schwierige Balance zwischen einem revolutionär dünnen und eleganten Design und Top-Technologie, die kaum Wünsche offenlässt. Die wenigen Schwächen des Vorgängers wurden ausgebügelt: Es ist nun endlich wasserdicht (IPX8) und bietet eine bärenstarke Performance auf höchstem Niveau dank des Snapdragon 8 Gen 3.

Besonders hervorzuheben ist die Kameraausstattung, die für ein Foldable exzellent ist. Die Kombination aus einer starken Hauptkamera, einem vielseitigen Weitwinkel-/Makroobjektiv und vor allem der überragenden Periskop-Telelinse mit 3,5-fachem optischem Zoom setzt neue Maßstäbe in dieser Geräteklasse. Zwar gibt es bei schlechten Lichtverhältnissen noch Luft nach oben, aber bei Tageslicht und für Zoom-Aufnahmen liefert das Magic V3 durchweg beeindruckende Ergebnisse.

Auch die brillanten Displays, die schnelle Ladefunktion (kabelgebunden und kabellos) und die vielseitige Ausstattung überzeugen. Lediglich der hohe Preis, die fehlende Staubdichtigkeit, etwas Bloatware und das leichte Thermal Throttling unter extremer Dauerlast sind kleine Kritikpunkte. Im direkten Vergleich zum Samsung Galaxy Fold 6 wirkt das Honor Magic V3 in vielen Belangen überlegen, insbesondere beim Design und der Integration der Telekamera. Wer ein faltbares Smartphone sucht, das kaum Kompromisse bei der Kamera eingeht und gleichzeitig das dünnste und eleganteste Design bietet, kommt am Honor Magic V3 kaum vorbei.

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Andenmatten Soltermann

Hallo! Ich bin Andenmatten Soltermann, ein Schweizer Fotograf, der leidenschaftlich die Essenz der Welt durch seine Linse einfängt. Geboren und aufgewachsen in den majestätischen Schweizer Alpen, haben die deutsche Sprache und atemberaubende Landschaften meine kreative Vision geprägt. Meine Liebe zur Fotografie begann mit einer alten analogen Kamera, und seitdem widme ich mein Leben der Kunst, visuelle Geschichten zu erzählen, die berühren und verbinden.In meinem Blog teile ich praktische Tipps, Techniken und Erfahrungen, um dir zu helfen, deine fotografischen Fähigkeiten zu verbessern – egal, ob du ein neugieriger Anfänger oder ein erfahrener Profi bist. Von der Beherrschung des natürlichen Lichts bis hin zu Ratschlägen für wirkungsvolle Bildkompositionen ist es mein Ziel, dich zu inspirieren, die Welt mit neuen Augen zu sehen. Mein Ansatz verbindet Technik mit Leidenschaft, immer auf der Suche nach dem Funken, der ein Foto unvergesslich macht.Wenn ich nicht hinter der Kamera stehe, findest du mich auf Bergpfaden, auf Reisen nach neuen Perspektiven oder beim Genießen der Schweizer Traditionen, die mir so am Herzen liegen. Begleite mich auf dieser visuellen Reise und entdecke, wie Fotografie die Art und Weise, wie du die Welt siehst, verändern kann.

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