Die Kontrolle über die Tiefenschärfe ist eines der mächtigsten Werkzeuge in der Fotografie, um den Blick des Betrachters gezielt zu lenken. Eine geringe Tiefenschärfe, bei der nur ein kleiner Bereich des Bildes scharf ist und der Rest in angenehmer Unschärfe verschwimmt, hilft dabei, Ihr Hauptmotiv vom Hintergrund zu isolieren und ihm die volle Aufmerksamkeit zu schenken. Dies wird in der Fotografie oft durch die Wahl einer weit geöffneten Blende (kleine Blendenzahl) erreicht. Doch was tun, wenn das Originalbild eine durchgängige Schärfe aufweist oder Sie den Effekt nachträglich anpassen möchten? Glücklicherweise bietet Adobe Photoshop leistungsstarke Werkzeuge, um diesen Effekt auch in der Nachbearbeitung realistisch zu simulieren. Eines der effektivsten davon ist die Verwendung des Objektivunschärfe-Filters in Kombination mit einer Tiefenkarte.

Der Objektivunschärfe-Filter in Photoshop (verfügbar ab Photoshop CS) versucht, die optischen Eigenschaften realer Kameraobjektive nachzubilden und bietet daher oft natürlichere Ergebnisse als einfachere Weichzeichnungsfilter wie der Gaußsche Weichzeichner. Er ermöglicht es uns, die Stärke der Unschärfe basierend auf einer sogenannten Tiefenkarte zu steuern. Eine Tiefenkarte ist im Wesentlichen eine Graustufenkarte, die Photoshop mitteilt, welche Bereiche des Bildes scharf bleiben und welche unscharf werden sollen. Bereiche, die in der Tiefenkarte schwarz sind, bleiben scharf, während rein weiße Bereiche maximal unscharf werden. Graustufen dazwischen erzeugen Übergänge in der Schärfe. Indem wir eine solche Tiefenkarte erstellen und sie dem Objektivunschärfe-Filter zuweisen, können wir den gewünschten Tiefenschärfe-Effekt präzise steuern.

In diesem ausführlichen Tutorial zeigen wir Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie eine eigene Tiefenkarte erstellen und den Objektivunschärfe-Filter nutzen, um einen überzeugenden Effekt geringer Tiefenschärfe in Ihren Bildern zu erzielen. Wir werden uns anhand eines Beispiels ansehen, wie wir ein bestimmtes Motiv, wie zum Beispiel ein Gesicht, hervorheben können, indem wir alles andere im Bild unscharf machen.
Vorbereitung: Ebene duplizieren
Bevor wir mit der Bearbeitung beginnen, ist es immer ratsam, eine Kopie der Originalbildebene zu erstellen. So stellen wir sicher, dass wir die ursprünglichen Bildinformationen nicht unwiderruflich verändern und jederzeit zum Ausgangszustand zurückkehren können. Wählen Sie im Menü „Ebene“ den Punkt „Neu“ und dann „Ebene durch Kopie“. Alternativ können Sie einfach die Tastenkombination Strg+J (Windows) oder Befehl+J (Mac) verwenden. In der Ebenen-Palette sehen Sie nun eine neue Ebene namens „Ebene 1“ über Ihrer Hintergrundebene.
Schritt 1: Den Bereich auswählen, der scharf bleiben soll
Nun müssen wir Photoshop mitteilen, welcher Teil des Bildes scharf bleiben soll. Diesen Bereich werden wir als Grundlage für unsere Tiefenkarte verwenden. Wählen Sie ein Auswahlwerkzeug Ihrer Wahl, das am besten zu Ihrem Motiv passt. Für komplexere Formen eignen sich das Lasso-Werkzeug, das Polygon-Lasso-Werkzeug oder das Zeichenstift-Werkzeug. Wenn Ihr Motiv eine einfache Form hat, könnten auch das Ellipsen- oder Rechteck-Auswahlwerkzeug oder das Objektauswahl-Werkzeug in Frage kommen. Zeichnen Sie eine grobe Auswahl um den Bereich, der im fertigen Bild scharf sein soll. Machen Sie sich keine Sorgen, wenn die Auswahl nicht perfekt ist; wir werden die Kanten im nächsten Schritt weicher machen.
Schritt 2: In den Schnellmaskenmodus wechseln
Um die Kanten unserer Auswahl besser sehen und bearbeiten zu können, wechseln wir in den Schnellmaskenmodus. Drücken Sie dazu einfach die Taste „Q“ auf Ihrer Tastatur oder klicken Sie auf das Schnellmasken-Symbol unten in der Werkzeugleiste (es sieht aus wie ein Quadrat mit einem Kreis darin). Sie werden sehen, dass die Auswahlkontur verschwindet und der Bereich außerhalb Ihrer Auswahl nun mit einer roten, halbtransparenten Farbe überlagert ist. Dieser rote Bereich repräsentiert den Bereich, der *nicht* ausgewählt ist. Die Kanten der Auswahl sind nun als Übergang zwischen dem roten Bereich und dem nicht überlagerten Bereich sichtbar.
Schritt 3: Die Auswahlkanten mit dem Gaußschen Weichzeichner weicher machen
Eine harte Auswahlkante würde im fertigen Bild einen abrupten Übergang von scharf zu unscharf erzeugen, was unnatürlich wirken kann. Um einen weichen, realistischen Übergang wie bei einer echten geringen Tiefenschärfe zu simulieren, müssen wir die Kanten unserer Auswahl weicher machen. Im Schnellmaskenmodus können wir dazu den Gaußschen Weichzeichner verwenden. Gehen Sie im Menü „Filter“ zu „Weichzeichnungsfilter“ und wählen Sie „Gaußscher Weichzeichner“. Im Dialogfeld des Gaußschen Weichzeichners stellen Sie den Radius-Wert ein. Beobachten Sie dabei den Übergangsbereich im Bildfenster. Je höher der Radius, desto weicher wird der Übergang. Finden Sie einen Wert, der einen angenehmen, sanften Übergang zwischen dem roten und dem nicht überlagerten Bereich erzeugt. Der genaue Wert hängt von der Auflösung und Größe Ihres Bildes ab. Bestätigen Sie mit „OK“, wenn Sie zufrieden sind.
Schritt 4: Den Schnellmaskenmodus verlassen
Nachdem wir die Kanten unserer Auswahl im Schnellmaskenmodus weichgezeichnet haben, verlassen wir diesen Modus wieder. Drücken Sie erneut die Taste „Q“ auf Ihrer Tastatur oder klicken Sie auf das Symbol für den Standardmodus in der Werkzeugleiste (es sieht aus wie ein Quadrat mit einer gestrichelten Kontur). Die rote Überlagerung verschwindet, und Sie sehen nun wieder Ihre Auswahlkontur, diesmal jedoch mit weichen Kanten.
Schritt 5: Die Auswahl als Alpha-Kanal speichern
Der nächste entscheidende Schritt ist die Speicherung dieser Auswahl als Alpha-Kanal. Dieser Alpha-Kanal wird später als unsere Tiefenkarte dienen. Gehen Sie im Menü „Auswahl“ zu „Auswahl speichern“. Im Dialogfeld „Auswahl speichern“ können Sie den Standardnamen „Alpha 1“ beibehalten und einfach auf „OK“ klicken. Sie müssen der Auswahl keinen speziellen Namen geben. Drücken Sie nun Strg+D (Windows) oder Befehl+D (Mac), um die Auswahl im Bildfenster aufzuheben.
Wenn Sie nun in die Kanäle-Palette wechseln (oft neben der Ebenen-Palette gruppiert), sehen Sie ganz unten einen neuen Kanal namens „Alpha 1“. Die Vorschau dieses Kanals zeigt eine Graustufenansicht Ihrer gespeicherten Auswahl. Der Bereich, der ursprünglich ausgewählt war (und scharf bleiben soll), erscheint hier weiß, während der Bereich außerhalb der Auswahl schwarz ist. Der weichgezeichnete Übergangsbereich erscheint als Graustufengradient zwischen Weiß und Schwarz.
Hier liegt ein wichtiger Punkt: Der Objektivunschärfe-Filter interpretiert Tiefenkarten so, dass schwarze Bereiche scharf bleiben und weiße Bereiche maximal unscharf werden. Unsere aktuelle Tiefenkarte ist also genau umgekehrt zu dem, was wir wollen – wir möchten, dass der weiße Bereich (unser Motiv) scharf bleibt und der schwarze Bereich (der Hintergrund) unscharf wird. Aber keine Sorge, der Objektivunschärfe-Filter bietet eine Option, um die Tiefenkarte zu invertieren, was wir im nächsten Schritt tun werden.
Wechseln Sie nun zurück zur Ebenen-Palette und stellen Sie sicher, dass die Ebene „Ebene 1“ ausgewählt ist.
Schritt 6: Den Objektivunschärfe-Filter anwenden
Jetzt wenden wir den eigentlichen Tiefenschärfe-Effekt an. Gehen Sie im Menü „Filter“ zu „Weichzeichnungsfilter“ und wählen Sie „Objektivunschärfe“. Es öffnet sich ein großes Dialogfeld mit vielen Einstellungen. Für unseren Zweck konzentrieren wir uns hauptsächlich auf zwei Bereiche: die Tiefenkarte und den Radius.
Im Bereich „Tiefenkarte“ wählen Sie im Dropdown-Menü „Quelle“ unseren neu erstellten Alpha-Kanal aus, der standardmäßig „Alpha 1“ heißt. Direkt darunter finden Sie die Option „Invertieren“. Aktivieren Sie diese Option, indem Sie das Kästchen anklicken. Dadurch wird die Interpretation der Tiefenkarte umgekehrt, sodass der weiße Bereich (unser Motiv) scharf bleibt und der schwarze Bereich (der Hintergrund) unscharf wird. Die Graustufen im Übergangsbereich erzeugen eine allmähliche Zunahme der Unschärfe.
Im Bereich „Objektivunschärfe“ finden Sie den Regler „Radius“. Dieser steuert die maximale Stärke der Unschärfe, die auf die rein schwarzen Bereiche (in unserer invertierten Tiefenkarte) angewendet wird. Ziehen Sie den Regler nach rechts, um die Unschärfe zu erhöhen, und beobachten Sie die Vorschau im linken Teil des Dialogfelds. Stellen Sie den Radius so ein, dass die Unschärfe im Hintergrund oder in den nicht ausgewählten Bereichen den gewünschten Effekt erzielt. Seien Sie vorsichtig, dass Sie den Radius nicht zu hoch einstellen, da dies zu unschönen Artefakten führen kann, insbesondere an den Rändern des scharfen Bereichs. Ein Wert zwischen 10 und 30 Pixeln ist oft ein guter Ausgangspunkt, kann aber je nach Bildgröße und gewünschtem Effekt variieren.
Die anderen Optionen im Dialogfeld „Objektivunschärfe“ (Form des Bokeh, Lichter, Rauschen usw.) ermöglichen eine weitere Feinabstimmung des Effekts, sind aber für das Grundprinzip der Tiefenkarte nicht zwingend erforderlich. Für den Anfang können Sie diese meist auf ihren Standardwerten belassen.
Klicken Sie auf „OK“, um den Filter anzuwenden. Sie sollten nun sehen, dass Ihr Motiv scharf ist, während der Rest des Bildes unscharf ist, mit einem weichen Übergangsbereich.
Schritt 7: Feinabstimmung der Unschärfestärke (Optional)
Nachdem der Objektivunschärfe-Filter angewendet wurde, kann es sein, dass Ihnen die Unschärfe insgesamt etwas zu stark oder zu schwach erscheint. Anstatt den Filter erneut anzuwenden, können Sie die Deckkraft der Ebene „Ebene 1“ in der Ebenen-Palette anpassen. Wenn Sie die Deckkraft reduzieren (z. B. auf 85 %), mischen Sie die unscharfe Ebene mit der darunter liegenden scharfen Hintergrundebene. Dadurch wird der Unschärfe-Effekt subtiler. Passen Sie die Deckkraft an, bis Sie mit dem Ergebnis zufrieden sind.
Schritt 8: Kanten verfeinern mit einer Ebenenmaske (Optional)
Manchmal kann es vorkommen, dass an den Rändern des scharfen Bereichs noch leichte Unschärfen vorhanden sind oder dass Teile des Motivs, die scharf sein sollten, leicht unscharf wirken. Um dies zu korrigieren, können wir eine Ebenenmaske verwenden. Stellen Sie sicher, dass „Ebene 1“ ausgewählt ist, und klicken Sie auf das Symbol für „Ebenenmaske hinzufügen“ am unteren Rand der Ebenen-Palette (ein Rechteck mit einem Kreis darin). Es erscheint eine weiße Maskenminiatur neben der Ebenenminiatur.
Wählen Sie nun das Pinselwerkzeug aus der Werkzeugleiste (Taste „B“). Stellen Sie sicher, dass Ihre Vordergrundfarbe auf Schwarz eingestellt ist (drücken Sie „D“ für die Standardfarben und dann „X“ zum Wechseln). Wenn Sie mit Schwarz auf die Ebenenmaske malen, wird der Inhalt der Ebene an dieser Stelle ausgeblendet – in unserem Fall also die Unschärfe. Mit einem kleinen, harten Pinsel können Sie nun präzise entlang der Kanten Ihres Motivs malen, um eventuell verbliebene Unschärfen zu entfernen und eine klare, scharfe Kante zu erzeugen.
Wenn Sie versehentlich zu viel weggemalt haben (oder die Unschärfe an einer Stelle wiederherstellen möchten), wechseln Sie einfach die Vordergrundfarbe auf Weiß (Taste „X“) und malen Sie über den Bereich. Weiß auf einer Ebenenmaske macht den Inhalt der Ebene wieder sichtbar. Mit Schwarz und Weiß können Sie so die Ebenenmaske bearbeiten und den Unschärfeeffekt sehr gezielt steuern und verfeinern.
Beobachten Sie dabei die Ebenenmaskenminiatur in der Ebenen-Palette – die Bereiche, über die Sie mit Schwarz malen, werden in der Miniatur schwarz angezeigt.
Nachdem Sie die Kanten verfeinert haben, ist Ihr Tiefenschärfe-Effekt abgeschlossen.
Zusammenfassung der Schritte und Werkzeuge
| Schritt | Aktion | Werkzeuge/Filter | Zweck |
|---|---|---|---|
| 1 | Ebene duplizieren | Ebenen-Palette | Original schützen |
| 2 | Bereich auswählen | Auswahlwerkzeuge (Lasso, etc.) | Festlegen, was scharf bleibt |
| 3 | Schnellmaskenmodus | Q-Taste / Symbol | Auswahl visualisieren & bearbeiten |
| 4 | Kanten weichzeichnen | Gaußscher Weichzeichner | Sanften Übergang schaffen |
| 5 | Schnellmaskenmodus verlassen | Q-Taste / Symbol | Zurück zur Auswahl |
| 6 | Auswahl speichern | Auswahl > Auswahl speichern | Tiefenkarte (Alpha-Kanal) erstellen |
| 7 | Objektivunschärfe anwenden | Objektivunschärfe Filter | Tiefenschärfe-Effekt erzeugen (mit Tiefenkarte & Invertieren) |
| 8 | Feinabstimmung der Deckkraft | Ebenen-Palette (Deckkraft) | Gesamtstärke des Effekts anpassen |
| 9 | Kanten verfeinern (Optional) | Ebenenmaske, Pinselwerkzeug | Scharfe Kanten am Motiv wiederherstellen |
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Warum sollte ich den Objektivunschärfe-Filter anstelle des Gaußschen Weichzeichners verwenden?
Der Objektivunschärfe-Filter ist speziell dafür konzipiert, die Unschärfe zu simulieren, die durch ein Kameraobjektiv erzeugt wird. Er berücksichtigt Faktoren wie die Form der Blende (was sich auf das „Bokeh“ auswirkt) und kann eine Tiefenkarte nutzen, um die Unschärfestärke basierend auf der Entfernung (oder in unserem Fall, der Graustufenkarte) zu steuern. Der Gaußsche Weichzeichner wendet einfach eine gleichmäßige Unschärfe an, was oft weniger realistisch aussieht und nicht so präzise gesteuert werden kann, um nur bestimmte Bereiche unscharf zu machen, während andere scharf bleiben.
Was genau ist eine Tiefenkarte in diesem Kontext?
Eine Tiefenkarte ist eine Graustufenbilddatei oder ein Alpha-Kanal innerhalb von Photoshop, die Informationen darüber enthält, welche Teile des Bildes näher oder weiter entfernt sind (oder scharf/unscharf sein sollen). Der Objektivunschärfe-Filter interpretiert diese Graustufenwerte: Schwarze Bereiche bleiben scharf, weiße Bereiche werden maximal unscharf, und Graustufenwerte dazwischen erzeugen abgestufte Unschärfen. Sie dient als eine Art „Schärfe-Plan“ für den Filter.
Warum muss ich die Auswahl als Alpha-Kanal speichern?
Der Objektivunschärfe-Filter benötigt eine Tiefenkarte, um zu wissen, wo und wie stark er weichzeichnen soll. Eine gespeicherte Auswahl wird in Photoshop automatisch zu einem Alpha-Kanal. Dieser Alpha-Kanal ist eine perfekte Grundlage für eine Tiefenkarte, da er die von uns definierten Bereiche (scharf/unscharf) in Graustufen (oder Schwarz und Weiß mit Übergängen) darstellt, was genau das Format ist, das der Filter benötigt.
Warum musste ich die Tiefenkarte im Objektivunschärfe-Dialogfeld invertieren?
Standardmäßig interpretiert der Objektivunschärfe-Filter schwarze Bereiche der Tiefenkarte als scharf und weiße Bereiche als unscharf. Als wir unsere Auswahl im Schnellmaskenmodus bearbeitet und als Alpha-Kanal gespeichert haben, war der Bereich, der scharf bleiben sollte (unser Motiv), weiß, und der Bereich, der unscharf werden sollte (der Hintergrund), schwarz. Das ist genau umgekehrt zur Standardinterpretation des Filters. Durch das Aktivieren der Option „Invertieren“ weisen wir den Filter an, die Karte umgekehrt zu lesen: Weiß wird scharf und Schwarz wird unscharf, was unserem gewünschten Effekt entspricht.
Wie kann ich den Effekt nach der Anwendung des Objektivunschärfe-Filters noch anpassen?
Die einfachste Methode zur nachträglichen Anpassung der Gesamtstärke des Effekts ist die Reduzierung der Deckkraft der Ebene, auf die der Filter angewendet wurde. Wenn Sie feinere Korrekturen an den Rändern des scharfen Bereichs vornehmen möchten, ist die Verwendung einer Ebenenmaske die beste Methode. Mit der Ebenenmaske können Sie mit Schwarz und Weiß gezielt Bereiche der Unschärfe ausblenden (mit Schwarz malen) oder wiederherstellen (mit Weiß malen), um die Übergänge perfekt zu gestalten.
Fazit
Die Simulation einer geringen Tiefenschärfe in Photoshop mithilfe des Objektivunschärfe-Filters und einer selbst erstellten Tiefenkarte ist eine leistungsstarke Technik, um Ihren Bildern mehr Tiefe zu verleihen und den Blick auf das Wesentliche zu lenken. Durch das präzise Erstellen einer Tiefenkarte über die Schnellmaske und das Anwenden des Filters mit der richtigen Einstellung erhalten Sie einen realistisch aussehenden Effekt, der dem ähnelt, was Sie mit einer weit geöffneten Blende erzielen würden. Mit den optionalen Schritten zur Feinabstimmung der Deckkraft und der Verwendung einer Ebenenmaske haben Sie die volle Kontrolle über das Endergebnis. Probieren Sie diese Technik aus, um Ihren Porträts, Produktfotos oder anderen Aufnahmen, bei denen Sie ein bestimmtes Detail hervorheben möchten, einen professionellen Look zu verleihen.
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