Wie alt ist die Nikon D3400?

Nikon D3400: Eine DSLR für Fotografie-Anfänger

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Die Welt der Fotografie kann überwältigend sein, besonders für Neulinge. Eine Kamera, die oft als idealer Startpunkt genannt wird, ist die Nikon D3400. Eingeführt im September 2016, positionierte sich diese digitale Spiegelreflexkamera (DSLR) schnell als Nachfolgerin der D3300 und richtete sich gezielt an Foto-Einsteiger, die den Sprung von der Smartphone-Fotografie zu einer dedizierten Kamera wagen möchten. Sie verspricht eine einfache Bedienung gepaart mit der Leistung und Flexibilität einer DSLR.

Wie viele Megapixel hat die Nikon D3400-Kamera?
Die digitale Spiegelreflexkamera Nikon D3400 verfügt über einen 24,2-Megapixel- Sensor, der Bilder mit erstaunlicher Klarheit aufnimmt.

Erscheinungsdatum und Marktpositionierung

Die Nikon D3400 wurde, wie erwähnt, im September 2016 auf den Markt gebracht. Sie trat in große Fußstapfen, da ihr Vorgängermodell, die D3300, ebenfalls sehr beliebt war. Nikon positionierte die D3400 fest im Einsteigersegment der DSLRs. Das bedeutete, dass sie erschwinglich sein sollte, eine benutzerfreundliche Oberfläche bieten musste und dennoch genügend manuelle Kontrolle erlauben sollte, um Anfängern das Lernen zu ermöglichen. Sie wurde oft im Kit mit dem neuen, leiseren AF-P 18-55mm VR Objektiv verkauft, das speziell für verbesserte Leistung im Live View- und Videomodus entwickelt wurde.

Kernspezifikationen im Überblick

Als Herzstück der Nikon D3400 dient ein 24-Megapixel-Bildsensor im DX-Format (23,2 mm × 15,6 mm). Dieser Sensor ermöglicht hochauflösende Aufnahmen mit maximal 6000 × 4000 Pixeln, was genügend Spielraum für große Ausdrucke oder Bildausschnitte bietet. Die Kamera verfügt über ein 11-Punkt-Autofokus-System, wobei ein zentraler Messpunkt als empfindlicherer Kreuzsensor ausgelegt ist. Dies ist ein solides, wenn auch grundlegendes, System für alltägliche Aufnahmesituationen.

Das rückseitige Display ist 3 Zoll groß und bietet eine Auflösung von 921.000 Pixeln. Es dient zur Menüsteuerung, Bildbetrachtung und als Live View-Monitor. Die Serienbildrate beträgt 5 Bilder pro Sekunde, was für die meisten Einsteigerzwecke ausreichend ist, um actionreichere Szenen festzuhalten. Gespeichert werden die Daten auf einer gängigen SD-Karte.

Beeindruckende Bildqualität für ihre Klasse

Einer der größten Pluspunkte der Nikon D3400 ist zweifellos ihre Bildqualität. Für eine Kamera im Einsteigersegment liefert sie hervorragende Ergebnisse. Bei Basis-ISO (ISO 100) sind die Bilder detailreich und farbintensiv. Selbst bei höheren ISO-Werten, die oft eine Schwäche kleinerer Sensoren sind, schlägt sich die D3400 gut. Aufnahmen mit ISO 800 sind für Drucke bis etwa 40x50 cm noch sehr gut nutzbar, und selbst bei ISO 3200 sind Drucke im Format 28x35 cm noch akzeptabel. Die maximale native ISO-Empfindlichkeit liegt bei beeindruckenden 25.600.

Die Kamera verzichtet auf einen optischen Tiefpassfilter (OLPF), was potenziell zu einer höheren Schärfe führt, aber auch das Risiko von Moiré-Effekten erhöhen kann. In der Praxis zeigt die D3400 jedoch erfreulich wenig Farbmorés. Der Dynamikumfang ist ebenfalls lobenswert und gehört zu den Stärken der Nikon DSLRs, was bedeutet, dass die Kamera gut darin ist, Details sowohl in hellen Lichtern als auch in dunklen Schatten einzufangen.

Wie alt ist die Nikon D3400?
Die Nikon D3400 ist eine digitale Spiegelreflexkamera des japanischen Herstellers Nikon, die im September 2016 in den Markt eingeführt wurde. Sie ist das Nachfolgemodell der Nikon D3300 und richtet sich an Einsteiger-Fotografen.

Leistung und Handhabung

Die D3400 ist für eine DSLR recht kompakt und wiegt betriebsbereit nur 445 Gramm (Gehäuse allein ca. 395g). Das macht sie zu einem angenehmen Begleiter auf Reisen oder im Alltag. Die Bedienelemente sind logisch angeordnet und das Menüsystem ist intuitiv gestaltet, was den Einstieg erleichtert. Manuelle Belichtungsmodi (P, S, A, M) sind natürlich vorhanden, um das Erlernen der Fotografie zu unterstützen.

Die Startzeit der Kamera ist sehr schnell und die Auslöseverzögerung gering. Die Serienbildfunktion mit 5 fps ist für viele Situationen ausreichend. Besonders hervorzuheben ist die Akkulaufzeit. Mit einer einzigen Ladung des EN-EL14a Akkus kann die D3400 laut Herstellerangabe bis zu 1200 Aufnahmen machen. Dies ist eine deutliche Verbesserung gegenüber dem Vorgänger und ein herausragender Wert für eine Kamera dieser Klasse.

Autofokus und Messsystem

Das 11-Punkt-AF-System der D3400 ist zuverlässig für statische oder langsam bewegte Motive. Der zentrale Kreuzsensor ist präzise, aber die Abdeckung der Messfelder ist nicht sehr groß. Für das Tracking von schnellen oder unvorhersehbaren Bewegungen ist das System weniger gut geeignet. Im Live View-Modus (Fotografieren über den Bildschirm statt durch den Sucher) war der Autofokus bei älteren Objektiven eher langsam und neigte zum Pumpen. Mit dem neuen AF-P Kit-Objektiv wurde die Leistung im Live View und bei Videoaufnahmen jedoch spürbar verbessert, was das Nutzererlebnis in diesen Modi steigert.

Die Belichtungsmessung basiert auf einem 420-Pixel-RGB-Sensor und funktioniert in den meisten Situationen sehr zuverlässig. Die Spotmessung ist praktischerweise mit dem aktiven AF-Punkt gekoppelt.

Videoaufzeichnung: Solide, aber mit Einschränkungen

Die Nikon D3400 kann Videos in Full HD (1920 x 1080 Pixel) mit Bildraten von bis zu 60p aufzeichnen. Die Videoqualität ist ordentlich, aber die Kamera bietet keine erweiterten Videofunktionen wie 4K-Aufnahme oder hohe Bildraten für Zeitlupen. Ein signifikanter Nachteil gegenüber dem Vorgänger ist das Fehlen eines externen Mikrofonanschlusses, was die Tonqualität bei Videoaufnahmen einschränkt. Wie bereits erwähnt, profitiert der Autofokus im Videomodus stark von den neuen AF-P Objektiven.

Ist die Nikon D3300 eine DSLR-Kamera?
Die Nikon D3300 ist eine DSLR-Kamera mit Nikon F-Bajonett und 24,2 Megapixeln im DX-Format, die Nikon am 7. Januar 2014 offiziell auf den Markt brachte. Sie wurde als DSLR-Kamera der Einstiegsklasse für Anfänger (mit Lernprogramm und verbessertem Guide-Modus) und erfahrene DSLR-Bastler vermarktet, die sich höhere Spezifikationen und eine höhere Leistung wünschten.

Konnektivität: SnapBridge

Eine der Neuerungen der D3400 war die Integration von Bluetooth Low Energy zur Nutzung der SnapBridge-Funktion. Dies ermöglicht eine dauerhafte Verbindung zum Smartphone, um Bilder automatisch (in reduzierter 2MP-Größe) zu übertragen oder die Kamera mit Zeitstempeln und GPS-Daten des Telefons zu versehen. Allerdings bietet die D3400 kein integriertes Wi-Fi, was die Funktionalität von SnapBridge stark einschränkt. Eine Fernsteuerung der Kamera über die App ist beispielsweise nicht möglich, und die Übertragung von hochauflösenden Bildern ist langsam und umständlich.

Vergleich mit dem Vorgänger D3300

Obwohl die D3400 eine Weiterentwicklung ist, wurden einige Funktionen des Vorgängers weggelassen:

MerkmalNikon D3300Nikon D3400
ErscheinungsdatumJanuar 2014September 2016
Sensorreinigung (Ultraschall)JaNein
MikrofonanschlussJaNein
ZubehöranschlussJaNein
Easy Panorama ModusJaNein
Integrierter BlitzStärkerSchwächer
Akkulaufzeit (CIPA)ca. 700 Aufnahmenca. 1200 Aufnahmen
SnapBridge (Bluetooth)NeinJa (nur BLE)
RAW-Puffer (mit schneller Karte)7 Bilder12 Bilder
Dynamikumfang (Basis ISO)Gut (~13 EV)Sehr gut (~14 EV)

Wie die Tabelle zeigt, brachte die D3400 zwar Verbesserungen bei Akkulaufzeit, Dynamikumfang und RAW-Puffer, verzichtete aber auf einige nützliche Features wie den Mikrofonanschluss und die Sensorreinigung.

Nachteile der Nikon D3400

Trotz ihrer vielen Stärken hat die Nikon D3400 auch einige Nachteile, die man kennen sollte. Der fehlende Mikrofonanschluss und die eingeschränkte SnapBridge-Funktionalität (kein Wi-Fi, keine Fernsteuerung) sind für manche Nutzer, insbesondere Vlogger oder solche, die eine nahtlose Smartphone-Integration wünschen, Enttäuschungen. Das 11-Punkt-AF-System ist solide, aber nicht für schnelle Sport- oder Actionfotografie optimiert. Der optische Sucher deckt nur etwa 95-96% des Bildfeldes ab, was bedeutet, dass am Bildrand Elemente auftauchen können, die man beim Blick durch den Sucher nicht gesehen hat – typisch für Kameras dieser Preisklasse, aber dennoch erwähnenswert. Auch die fehlende automatische Belichtungsreihe (AE Bracketing) kann für fortgeschrittenere Techniken wie HDR störend sein.

Fazit: Lohnt sich die Nikon D3400 heute noch?

Die Nikon D3400 wurde im September 2016 veröffentlicht und ist damit aus heutiger Sicht kein brandneues Modell mehr. Dennoch bleibt sie eine äußerst fähige Kamera, insbesondere für Einsteiger. Ihre herausragende Bildqualität, die exzellente Akkulaufzeit und die benutzerfreundliche Bedienung machen sie zu einer attraktiven Option. Wenn Sie eine erschwingliche DSLR suchen, um die Grundlagen der Fotografie zu lernen und hochwertige Fotos zu machen, ist die D3400 auch heute noch eine Überlegung wert, besonders wenn sie zu einem guten Preis auf dem Gebrauchtmarkt erhältlich ist. Man muss sich ihrer Einschränkungen bewusst sein, insbesondere im Video-Bereich und bei der Konnektivität, aber für reine Fotografie-Anfänger ist sie nach wie vor eine solide Wahl.

Häufig gestellte Fragen zur Nikon D3400

Wie alt ist die Nikon D3400?

Die Nikon D3400 wurde im September 2016 veröffentlicht. Ausgehend von heute ist sie also mehrere Jahre alt.

What are the disadvantages of the Nikon D3400?
The D3400 is not particularly good at tracking moving subjects, although it can handle large, slow-moving subjects okay with its subject tracking AF mode. AF-P 18-55mm f/3.5-5.6G DX VR Nikkor lens at 22mm (33mm equivalent), f/8.0, 0.6s, ISO 100.

Wie viele Megapixel hat die Nikon D3400-Kamera?

Die Nikon D3400 verfügt über einen Bildsensor mit 24 Megapixeln.

Ist eine Nikon D3400 eine DSLR oder spiegellos?

Die Nikon D3400 ist eine digitale Spiegelreflexkamera (DSLR). Sie verwendet einen Spiegelmechanismus, um das Bild vom Objektiv zum optischen Sucher zu leiten.

Ist die Nikon D3400 gut für Anfänger geeignet?

Ja, die Nikon D3400 gilt als sehr gut geeignet für Anfänger. Sie bietet eine benutzerfreundliche Oberfläche, einen Guide-Modus, der beim Erlernen hilft, und liefert gleichzeitig eine exzellente Bildqualität, die über die Fähigkeiten von Smartphones hinausgeht.

Welche Objektive passen zur Nikon D3400?

Die Nikon D3400 verwendet das Nikon F-Bajonett und ist mit den meisten Nikon F-Mount Objektiven kompatibel, insbesondere mit AF-S und AF-P Objektiven, die über einen eigenen Fokusmotor verfügen. Ältere AF-Objektive ohne Motor werden an der D3400 manuell fokussiert.

Kann die Nikon D3400 4K-Videos aufnehmen?

Nein, die Nikon D3400 kann keine 4K-Videos aufnehmen. Ihre maximale Videoauflösung ist Full HD (1920 x 1080 Pixel) bei bis zu 60 Bildern pro Sekunde.

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Andenmatten Soltermann

Hallo! Ich bin Andenmatten Soltermann, ein Schweizer Fotograf, der leidenschaftlich die Essenz der Welt durch seine Linse einfängt. Geboren und aufgewachsen in den majestätischen Schweizer Alpen, haben die deutsche Sprache und atemberaubende Landschaften meine kreative Vision geprägt. Meine Liebe zur Fotografie begann mit einer alten analogen Kamera, und seitdem widme ich mein Leben der Kunst, visuelle Geschichten zu erzählen, die berühren und verbinden.In meinem Blog teile ich praktische Tipps, Techniken und Erfahrungen, um dir zu helfen, deine fotografischen Fähigkeiten zu verbessern – egal, ob du ein neugieriger Anfänger oder ein erfahrener Profi bist. Von der Beherrschung des natürlichen Lichts bis hin zu Ratschlägen für wirkungsvolle Bildkompositionen ist es mein Ziel, dich zu inspirieren, die Welt mit neuen Augen zu sehen. Mein Ansatz verbindet Technik mit Leidenschaft, immer auf der Suche nach dem Funken, der ein Foto unvergesslich macht.Wenn ich nicht hinter der Kamera stehe, findest du mich auf Bergpfaden, auf Reisen nach neuen Perspektiven oder beim Genießen der Schweizer Traditionen, die mir so am Herzen liegen. Begleite mich auf dieser visuellen Reise und entdecke, wie Fotografie die Art und Weise, wie du die Welt siehst, verändern kann.

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