In der heutigen digitalen Welt sammeln sich schnell Tausende von Fotos an. Um diese Flut zu beherrschen, ist eine leistungsfähige Software zur Bildverwaltung und -bearbeitung unerlässlich. Die Auswahl ist groß, und die Programme unterscheiden sich teils erheblich in ihren Funktionen, ihrem Workflow und nicht zuletzt in der Integration von künstlicher Intelligenz (KI), die in den aktuellen Versionen immer präsenter wird. Die richtige Wahl hängt stark von Ihren individuellen Bedürfnissen ab: Sind Sie Einsteiger oder Profi? Steht die Organisation oder die kreative Bearbeitung im Vordergrund? Bevorzugen Sie Cloud-Lösungen oder lokale Speicherung?
KI ist nicht nur ein Marketing-Buzzword, sondern bietet in vielen Bereichen der Fotografie eine echte Unterstützung. Bei der Bildverwaltung kann sie Gesichter identifizieren, Bildinhalte erkennen und sogar automatisch verschlagworten. In der Bildbearbeitung hilft KI bei der Porträtretusche, beim präzisen Maskieren und ermöglicht sogar die Generierung neuer Objekte oder Bildbereiche. Fast alle führenden Hersteller haben ihre Software mit KI-Funktionen aufgerüstet, insbesondere in den Versionen für 2024.

KI in der Fotografie: Mehr als nur ein Trend
Die Integration von KI in Foto-Software hat die Arbeitsweise vieler Fotografen verändert. In der Verwaltung beginnt dies bei der automatischen Erkennung und Gruppierung von Gesichtern. Einige fortschrittliche Apps gehen noch weiter und können Bildinhalte und Bildeigenschaften erkennen und automatisch mit passenden Schlagwörtern versehen. Ein herausragendes Beispiel hierfür ist Excire Foto, das laut dem vorliegenden Text sogar in der Lage ist, abstrakte Konzepte wie „Freundschaft“ in Bildern zu erkennen, und das alles, ohne dass die Bilder in die Cloud hochgeladen werden müssen – die Analyse erfolgt lokal.
Auch in der Bildbearbeitung ist KI längst angekommen. Besonders prominent ist sie bei der Porträtretusche, wo sie Hautunreinheiten glätten oder Augen hervorheben kann. Zunehmend wird KI auch für komplexere Aufgaben eingesetzt, wie das präzise Maskieren von Objekten oder Personen, das Freistellen von Motiven oder sogar die Generierung von Objekten, die nahtlos in bestehende Fotos eingefügt werden können. Hier wird Photoshop 2024 als führend genannt, das selbstständig Composings erstellen kann.
Die Wahl der richtigen Software: Workflow und Bedienung
So beeindruckend KI-Funktionen auch sein mögen, für die tägliche Arbeit ist oft entscheidender, welche Grundfunktionen eine App bietet und wie intuitiv sie zu bedienen ist. Jede Software verfolgt einen bestimmten Workflow-Ansatz. Programme wie Adobe Lightroom Classic setzen auf einen Katalog, in den Bilder importiert werden müssen, um von dort aus verwaltet und bearbeitet zu werden. Dieser strukturierte Ansatz eignet sich gut für Fotografen, die einen klaren Prozess von der Aufnahme bis zur Ausgabe verfolgen. Andere Programme, wie PhotoDirector oder Photoshop Elements, bieten mehr Assistenzfunktionen und Automatismen, die besonders Einsteigern den Einstieg erleichtern.
Die Bedienungsoberfläche ist ein weiterer wichtiger Faktor. Finden Sie Funktionen dort, wo Sie sie erwarten? Oder müssen Sie lange suchen, wie es laut Text beispielsweise bei ACDSee Photo Studio Ultimate der Fall sein kann? Ein flüssiger und logischer Aufbau spart viel Zeit und Frustration im Arbeitsalltag.
Detaillierter Blick auf ausgewählte Foto-Apps
Betrachten wir nun einige der im Text vorgestellten Programme genauer:
ACDSee Photo Studio Ultimate 2024
Dieses Programm wird als sehr leistungsfähig beschrieben und bietet zahlreiche manuelle und KI-gestützte Funktionen für Verwaltung und Bearbeitung. Es ist laut Test schnell. Allerdings wird die Bedienung als verbesserungswürdig eingestuft. Funktionen sind teilweise an mehreren Stellen zu finden, und die KI-Himmels-Maskierung ist vom Himmels-Austausch getrennt. Neue Nutzer müssen sich hier erst orientieren.
On1 Photo Raw 2024
On1 Photo Raw 2024 soll Fotografen vor allem durch seine KI-Funktionen und Entwicklungsvorlagen die Arbeit erleichtern. Es kombiniert Bildverwaltung, Raw-Entwickler und Ebenenfunktionen und bietet damit nahezu alles, was Hobbyfotografen benötigen. Kritisiert werden im Text allerdings „Denkpausen“ während der Arbeit und eine teilweise falsch übersetzte deutsche Nutzeroberfläche.
Capture One Pro 16.3
Capture One Pro gilt als sehr leistungsstark im Bereich der Raw-Entwicklung und spricht oft professionelle Anwender an. Die Version 16.3 bringt neue KI-Masken mit, die als „klasse“ bezeichnet werden, aber nicht so einfach zu handhaben wie beispielsweise in Lightroom. Eine nützliche Funktion ist der automatische Fokus auf die Augen bei der Bildauswahl, der viel Zeit sparen kann. Das Upgrade wird allein dafür als lohnenswert erachtet. Preislich ist Capture One im Abo (ab 129 Euro/Jahr) oder als Einmalkauf (349 Euro) erhältlich.
Adobe Lightroom & Lightroom Classic
Adobe bietet mit Lightroom und Lightroom Classic zwei Programme, die oft für Verwirrung sorgen. Beide sind Raw-Workflow-Tools mit ähnlichem Funktionsumfang, aber grundlegend unterschiedlichen Ansätzen bei der Bildverwaltung:
Lightroom Classic 13.0
Lightroom Classic ist die ursprüngliche, lokale Raw-Workflow-App von Adobe für Windows und Apple-Geräte. Sie setzt weiterhin Maßstäbe, insbesondere beim kompletten Workflow von Import über Organisation und Bearbeitung bis hin zur Ausgabe (Export, Website, Diashow). Die App ist durchdacht und bietet viele Optionen.
Bilder müssen in einen Katalog eingelesen werden, was die Arbeit mit Voransichten (Smart Previews) beim Durchblättern und Bewerten sehr schnell macht. Die Raw-Bearbeitung selbst hängt von der Rechnerleistung ab. Funktionen wie Panorama-Stitching oder KI-Entrauschen können Zeit in Anspruch nehmen. Viele Funktionen lassen sich in Presets speichern und auf mehrere Fotos anwenden.
Besonders hervorgehoben werden die neuen KI-Maskierungen in Version 13.0, die als erstaunlich treffsicher beschrieben werden. Himmel und Objekte können automatisch maskiert werden, oft reicht ein grobes Anmalen mit dem Pinsel. Die Personenerkennung ist ebenfalls sehr nützlich: KI kann Personen separieren und spezifische Bereiche (Gesichtshaut, Iris, Lippen, Zähne) maskieren. Ganz neu ist die Möglichkeit, Bokeh nachträglich zu simulieren, indem Lightroom eine Tiefenmaske berechnet. KI-Masken können auch auf andere Bilder übertragen werden, was in Serien gut funktioniert.
Der Aufbau folgt Modulen: Bibliothek (Verwaltung), Entwickeln (Bearbeitung) sowie Module für Druck, Fotobücher, Diashows und Web-Galerien. Die Adobe-Cloud kann für Smart Previews genutzt werden, die mit Lightroom Mobile synchronisiert werden.
Preis: Im „Foto-Abo“ inkl. Photoshop für 11,89 Euro pro Monat.
Lightroom 7.0 (Cloud-basiert)
Lightroom (ohne „Classic“) ist primär ein Cloud-Dienst. Importierte Bilder werden standardmäßig in die Adobe-Cloud geladen, was den Vorteil bietet, dass man sich nicht um die Sicherung kümmern muss und von überall auf die Feindaten zugreifen kann. Die App arbeitet mit lokalen Proxy-Daten und ist daher schnell. Verwaltung und Bearbeitung sind geräteübergreifend möglich (Desktop, Smartphone, Tablet).
In der neuesten Version können zwar auch lokale Bilder bearbeitet werden, aber die KI-Verwaltung funktioniert nur für Bilder in der Cloud. Eine übergreifende Suche über lokale und Cloud-Bilder ist nicht möglich. Die Raw-Werkzeuge entsprechen denen von Lightroom Classic.
Die Stärke von Lightroom liegt in der Vereinfachung des Workflows, insbesondere durch die KI-gestützte Verwaltung. Ähnlich wie Excire Foto kann Lightroom Bildinhalte erkennen und automatisch verschlagworten sowie Personen identifizieren. So findet man Bilder durch Eingabe von Begriffen wie „Fahrzeug“ oder „Kerze“.
Preis: „Lightroom-Abo“ inkl. 1 TB Speicherplatz für 11,89 Euro pro Monat.
Adobe Photoshop 25.0
Photoshop ist das wohl bekannteste Programm für Bildbearbeitung und ein Synonym dafür. Es bietet unzählige Funktionen für die Bildverbesserung und komplexe Composings, allen voran die mächtigen Ebenenfunktionen. Die Zusammenarbeit mit Lightroom ist hervorragend: Bilder können mit allen Optimierungen an Photoshop übergeben und als PSD-Datei wieder in den Lightroom-Katalog integriert werden, wobei Raw-Einstellungen editierbar bleiben.
Version 25.0 hat beeindruckende neue KI-Features erhalten. Besonders interessant sind das generative Erweitern und generative Füllen. Mit generativem Erweitern kann man Bildränder per Texteingabe auffüllen, um den Ausschnitt zu vergrößern. Generatives Füllen ermöglicht das Einfügen beliebiger Elemente per Texteingabe in eine markierte Stelle im Bild. Photoshop integriert das generierte Objekt auf einer eigenen Ebene und baut es überzeugend ein. Es werden meist drei Varianten angeboten, die sich weiter verfeinern lassen.
Adobes KI „Firefly“ wurde verbessert und fotorealistischer, zudem sind die generierten Inhalte rechtssicher nutzbar. Neben den generativen Funktionen sind auch die KI-getriebenen Maskierungsfunktionen sehr nützlich, um Hauptmotive oder den Himmel schnell auszuwählen.
Preis: Im „Foto-Abo“ inkl. Lightroom Classic für 11,89 Euro pro Monat.
Cyberlink PhotoDirector 365
PhotoDirector 365 von Cyberlink kombiniert Raw-Workflow und Bildbearbeitung. Die Bedienung ist in vier Bereiche unterteilt: Bibliothek (Verwaltung mit Stichwörtern, Bewertungen, Personenerkennung), Anpassen (Raw-Tools), Bearbeiten (Geführt für Automatismen, Experte für vollwertige Bearbeitung mit Ebenen). Es bietet viele halbautomatische Tools, besonders für die Porträtretusche und den Himmeltausch.
In der neuesten Version gibt es generative KI-Tools, mit denen Bildinhalte per Textprompt generiert und auf einer separaten Ebene eingefügt werden können, was Composings mit KI-Anteilen erleichtert. Das direkte Einfügen in ein eigenes Bild wie in Photoshop ist jedoch nicht möglich. Ein potenzieller Nachteil ist, dass bei Änderungen im „Bearbeiten“-Modus jedes Mal neue Dateien erstellt werden und nach einem Speicherort gefragt wird, anstatt Original und Bearbeitung zu stapeln.
Preis: Abo: 14,99 Euro/Monat oder 54,99/Jahr.
Excire Foto 2024
Excire Foto ist ein reines Bildverwaltungsprogramm ohne Bearbeitungsfunktionen. Seine Stärke liegt in der sehr effektiven, KI-gestützten Verwaltung. Nach dem Import führt es eine Inhalts- und Merkmalsanalyse durch. Der entscheidende Punkt: Diese Analyse erfolgt komplett lokal auf dem Computer des Nutzers, ohne Cloud-Zwang. Es werden keine Bilder oder Vorschauen hochgeladen. Ein Index sorgt für schnelle Bedienung nach der Erstanalyse.
Excire Foto bietet zwei Hauptwege zur Bildsuche: Über automatisch vergebene Schlagwörter, die in einem Thesaurus organisiert sind und per Suchfeld gefiltert werden können. Eigene Stichwörter können ebenfalls hinzugefügt werden, um die automatische Verschlagwortung zu verfeinern (z.B. Unterscheidung spezifischer Vogelarten). Falsche Stichwörter lassen sich leicht entfernen.
Ganz neu ist die „AI-Prompt“-Funktion, mit der abstrakte Konzepte per Texteingabe gesucht werden können, z.B. „Eine Frau in einem schönen Kleid“ oder „Fliegen“. Dies findet nicht nur konkrete Objekte, sondern Bilder, die die Idee repräsentieren. Weitere neue Features sind ein Diashow-Modul, ein GPS-Tool und eine „Ästhetikbewertung“, die Fotos nach Komposition bewertet. Excire Search 2024 ist auch als Plugin für Lightroom Classic erhältlich.
Preis: Kauf: 189 Euro (derzeit ermäßigt 149 Euro).
Luminar Neo 1.14
Luminar Neo wird als KI-gestützter Bild-Editor beschrieben. Der Fokus liegt fast ausschließlich auf der Bearbeitung; die Verwaltungsfunktionen sind sehr begrenzt (Favoriten, Alben, Ordnerzugriff, keine Stichwörter oder Bewertungen). Standard-Raw-Tools sind vorhanden, werden aber als weniger sensitiv als bei Lightroom oder PhotoLab eingeschätzt, aber gut brauchbar.
Die Stärken sind eindeutig die KI-Tools zur Bildoptimierung. Der automatisierte Himmelsaustausch funktioniert besonders gut. Neu sind eine Simulation von Studiolicht und kreative Effekte wie Orton-Effekte oder Neon-Licht-Effekte, die per Klick anwendbar sind. Tools für Porträtretusche und Landschaftseffekte (Nebel, Sonnenstrahlen) sind ebenfalls vorhanden. „Superschärfen“ kann unscharfe Bilder retten.
Änderungen werden übersichtlich gelistet und sind editierbar. Eine Ebenenfunktion gibt es, aber sie ist nicht so leistungsfähig wie in Photoshop. Die Preisgestaltung wird als verwirrend beschrieben, da nicht alle Features im Grundpreis enthalten sind und zusätzliche Kosten per Kauf oder extra Abo entstehen können.
Preis: Kauf: 149 Euro, Abo: ab 6,58 Euro/Monat, Zusatzkosten für weitere Funktionen.
DxO PhotoLab 7
PhotoLab von DxO ist eine Raw-Workflow-Software mit Besonderheiten. Eine davon ist die Nutzung von Korrekturmodulen, die der Hersteller für viele Kamera-Objektiv-Kombinationen bereitstellt, um optische Fehler effektiv zu korrigieren.
Hervorgehoben wird die hervorragende Rauschminderung, insbesondere mit DeepPrime XD, die als sehr schnell und unkompliziert gelobt wird, auch wenn Adobe in Lightroom qualitativ aufgeholt hat. Tools wie ClearView Plus (Optimierung von Dynamikumfang und Mikrokontrast) erleichtern die schnelle Bildverbesserung.
In Version 7 wurde die U-Point-Technologie überarbeitet, die die lokale Bearbeitung bestimmter Farbbereiche ermöglicht und nun mit dem HSL-Farbrad kombiniert ist. Allerdings fehlen weiterhin KI-Masken für einzelne Objekte oder für die Porträtretusche.
Neu in Version 7 ist eine integrierte Profilierung für Shootings anhand von Farbtafeln (Datacolor, Calibrite), was sonst separate Hilfs-Apps erfordert. PhotoLab kann die Tafeln auswerten und Korrekturprofile erstellen. Ebenfalls neu sind LUTs (17 mitgelieferte Presets) und ein verbesserter Schwarzweiß-Workflow (holt zu Lightroom auf). Die Verwaltungsfunktionen sind einfacher als bei Lightroom Classic, die Suche erfolgt über ein einzelnes Textfeld, funktioniert aber erstaunlich gut. Filter- und Metadatenbearbeitungsoptionen sind weniger umfangreich.
Preis: Kauf: 229 Euro.
Mylio 24
Mylio ist eine Bildverwaltungs-Software für macOS, Windows, iOS und Android. Sie kann Inhalte (ca. 1000 Kriterien) und Personen erkennen sowie Metadaten auswerten, alles über eine einfache Oberfläche. Die Basisversion ist kostenlos. Die Hauptstärke ist die geräteübergreifende Synchronisation aller Bilder, die aber bezahlt werden muss (Mylio+). Der Clou: Die Originale bleiben lokal auf den Geräten des Nutzers (oder einem temporären Mylio-Server für den Austausch), es gibt keinen Cloud-Zwang für die Speicherung der Feindaten. Der Nutzer kann pro Gerät/Ordner definieren, ob Originale oder nur Proxies gespeichert werden. Die Synchronisation erfordert eine Internetverbindung. Auf jedem Gerät sind alle Fotos auffindbar, unabhängig vom Speicherort.
Preis Mylio: kostenlos, Preis Mylio Photos+: 99,99 US-Dollar/Jahr.
Affinity Photo 2.0
Affinity Photo von Serif wird als Alternative zu Photoshop positioniert. Es ist eine reine Bildbearbeitungssoftware mit sehr vielen Funktionen, ähnlich aufgebaut wie Photoshop (Ebenen, Masken etc.). Wer Photoshop kennt, findet sich schnell zurecht. Im Unterschied zu Photoshop arbeitet Affinity Photo mit „Personas“, Modulen für bestimmte Bearbeitungsschritte (Develop, Photo, Tone-Mapping, Liquify, Export). Diese Gliederung soll den Zugriff erleichtern und zu schnellen Ergebnissen führen, auch für Anfänger schneller als mit Photoshop.
Preis: 74,99 Euro (Einmalkauf).
Adobe Photoshop Elements 2024
Photoshop Elements ist auf Amateure ausgerichtet und kombiniert Bildverwaltung und -bearbeitung. Es hat eine treue Nutzergemeinde. Die Version 2024 bietet laut Text weniger große Neuerungen; die generativen KI-Features bleiben den Pro-Programmen vorbehalten. Neu sind eine KI-Himmelsauswahl, Gerätesynchronisation und Zugriff auf Adobe Stock-Bilder.
Elements bleibt ein leistungsfähiges Programm mit einer guten, einfach zu bedienenden Bildverwaltung („Organizer“) und einem flexiblen Editor („Editor“), der manuelle Bearbeitung und Automatismen bietet. Es hilft bei fast allen Bearbeitungsfällen und kann z.B. JPEG-Artefakte glätten und mit Ebenen umgehen.
Preis: Kauf: 89,77 Euro.
Vergleichstabelle ausgewählter Software
Um einen besseren Überblick zu erhalten, hier eine kleine Vergleichstabelle basierend auf den Informationen im Text:
| Software | Typ | KI-Verwaltung (Inhalt/Personen) | KI-Bearbeitung (Masken/Generativ) | Preismodell | Cloud-Fokus |
|---|---|---|---|---|---|
| ACDSee Photo Studio Ultimate | Workflow / Bearbeitung | Ja | Ja | Kauf / Abo | Optional |
| On1 Photo Raw | Workflow / Bearbeitung | Unklar (Hilfsfunktionen) | Ja (Masken, Vorlagen) | Kauf / Abo | Lokal |
| Capture One Pro | Workflow / Bearbeitung | Ja (Augen-Fokus) | Ja (Masken) | Kauf / Abo | Lokal |
| Lightroom Classic | Workflow / Bearbeitung | Ja (Personen via Katalog) | Ja (Masken, Bokeh) | Abo | Lokal (Smart Previews optional Cloud) |
| Lightroom (Cloud) | Workflow / Bearbeitung | Ja (Inhalt, Personen) | Ja (Masken) | Abo | Primär Cloud |
| Photoshop | Bearbeitung | Nein (Arbeitet mit Lightroom) | Ja (Masken, Generativ) | Abo | Cloud-Integration |
| PhotoDirector 365 | Workflow / Bearbeitung | Ja (Personen, Stichwörter) | Ja (Retusche, Himmel, Generativ) | Abo | Lokal (Speicher-Workflow beachten) |
| Excire Foto | Verwaltung | Ja (Inhalt, Personen, Konzepte) | Nein | Kauf | Lokal (keine Cloud nötig) |
| Luminar Neo | Bearbeitung | Sehr begrenzt | Ja (Himmel, Licht, Effekte) | Kauf / Abo / Add-ons | Lokal |
| DxO PhotoLab | Workflow / Bearbeitung | Basic (Suche, Stichwörter) | Nein (Keine KI-Masken) | Kauf | Lokal |
| Mylio | Verwaltung | Ja (Inhalt, Personen) | Nein | Kostenlos / Abo | Lokal (geräteübergreifende Sync) |
| Affinity Photo | Bearbeitung | Nein | Begrenzt (keine generativen KI) | Kauf | Lokal |
| Photoshop Elements | Verwaltung / Bearbeitung | Ja (Organizer, Personen) | Ja (Himmel, Automatismen) | Kauf | Lokal (Sync optional) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Welche Software hat die beste KI für die Bildverwaltung laut Text?
Laut Text ist Excire Foto derzeit am weitesten bei der Verwaltung und kann sogar abstrakte Konzepte erkennen. Lightroom (Cloud) bietet ebenfalls starke KI-Verwaltung (Inhalt, Personen) für Bilder in der Cloud.
Welche Software ist führend bei generativer KI-Bearbeitung?
Photoshop 25.0 wird im Text als führend bei generativen KI-Funktionen (Erweitern, Füllen) genannt.
Was ist der Unterschied zwischen Lightroom und Lightroom Classic?
Der Hauptunterschied liegt in der Bildverwaltung: Lightroom Classic verwaltet Bilder lokal in einem Katalog, während Lightroom (ohne „Classic“) primär Cloud-basiert ist und Bilder in die Adobe-Cloud hochlädt. Auch die enthaltenen Programme in den Adobe-Abos unterscheiden sich.
Gibt es eine gute Alternative zu Photoshop?
Affinity Photo wird im Text als Alternative zu Photoshop genannt, die viele Funktionen bietet und ähnlich aufgebaut ist, aber einfacher zu bedienen sein soll.
Gibt es kostenlose Optionen für die Fotoverwaltung?
Ja, die Basisversion von Mylio ist kostenlos und bietet Bildverwaltungsfunktionen. Die geräteübergreifende Synchronisation erfordert jedoch ein Abo (Mylio+).
Welche Software eignet sich gut für Einsteiger?
PhotoDirector von Cyberlink und Adobe Photoshop Elements werden im Fazit als Apps genannt, die Einsteigern durch ihre Automatismen und Assistenzen einen guten Dienst erweisen.
Welche Software zeichnet sich durch besonders gute Raw-Qualität oder Rauschminderung aus?
DxO PhotoLab 7 wird für seine hervorragende Rauschminderung (DeepPrime XD) und optischen Korrekturen gelobt. Capture One wird ebenfalls als starker Konkurrent im Bereich der Raw-Entwicklung genannt, der mit Lightroom Classic mithalten kann.
Fazit
Die Wahl der passenden Foto-Software hängt stark von Ihren individuellen Bedürfnissen und Ihrem bevorzugten Workflow ab. Adobe bietet mit seinem „Foto-Abo“, das Lightroom Classic und Photoshop umfasst, ein sehr leistungsfähiges Paket, das sich eher an versierte Nutzer richtet. Der Einstieg, insbesondere bei Photoshop, kann herausfordernd sein.
Für Einsteiger oder Nutzer, die mehr Unterstützung und Automatismen wünschen, sind Programme wie PhotoDirector von Cyberlink oder Adobe Photoshop Elements eine gute Wahl, da sie leistungsfähig sind, aber eine einfachere Bedienung bieten.
Wenn die Verwaltung großer Bildbestände im Vordergrund steht und Sie Wert auf leistungsfähige KI-Suchfunktionen legen, ohne die Bilder in die Cloud hochladen zu müssen, ist Excire Foto eine ausgezeichnete Option. Mylio bietet ebenfalls starke Verwaltung mit geräteübergreifender Synchronisation, optional auch ohne Cloud-Speicherung der Originale.
Für spezielle Bearbeitungswünsche, insbesondere kreative KI-Effekte wie Himmelsaustausch oder Lichtsimulation, kann Luminar Neo interessant sein, auch wenn die Verwaltung schwach ist und die Preisgestaltung komplex sein kann.
DxO PhotoLab 7 ist eine leistungsstarke Raw-Workflow-Software, die sich durch exzellente Rauschminderung und optische Korrekturen auszeichnet und eine Alternative zu Lightroom im Bereich der Entwicklung darstellt.
Affinity Photo bietet eine kostengünstige, aber sehr leistungsfähige Alternative zu Photoshop für die reine Bildbearbeitung.
Letztendlich sollten Sie überlegen, welche Funktionen für Sie am wichtigsten sind – Verwaltung, Raw-Entwicklung, kreative Bearbeitung, KI-Power, Preismodell (Kauf oder Abo) – und basierend darauf eine Software wählen, die am besten zu Ihrem Arbeitsstil passt.
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