Wer ist Stephan Wiesner?

Stephan Wiesner: Vom ITler zum Fotografen

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Die Welt der Fotografie zieht viele in ihren Bann. Für manche bleibt es ein geliebtes Hobby, für andere wird es zum Beruf. Die Geschichte von Stephan Wiesner ist ein faszinierendes Beispiel dafür, wie man einen solchen Übergang erfolgreich gestalten kann. Er hat bewiesen, dass es nie zu spät ist, seinen Traum zu verfolgen und eine Leidenschaft zum Lebensunterhalt zu machen.

https://www.youtube.com/watch?v=stephanwiesner

Stephan Wiesner war nicht immer Fotograf. Sein beruflicher Hintergrund lag ursprünglich in einem ganz anderen Bereich: Er arbeitete als IT-Manager. Dieser Job bot ihm zweifellos Stabilität und ein regelmäßiges Einkommen, wie es in der IT-Branche oft der Fall ist. Doch neben den Bits und Bytes, Netzwerken und Systemen hegten er eine wachsende Begeisterung für die visuelle Welt – die Fotografie.

Hat Stefan Wiesner Kinder?
Mit seiner Frau, mit der er zwei erwachsene Kinder hat, führte er 34 Jahre lang den Gasthof seiner Eltern in Escholzmatt LU. Einen Neuanfang gab es nun mit über sechzig Jahren: Der Naturkoch hat auf 1053 Meter Fuss gefasst, im abgelegenen Bramboden gibt er verschiedenste Kurse mit Weitsicht auf die Biosphäre Entlebuch.

Viele Menschen kennen das Gefühl, dass neben dem Hauptberuf eine andere Leidenschaft existiert, die immer mehr Raum einnimmt. Oft bleibt diese Leidenschaft ein Ausgleich, ein Hobby für die Freizeit. Doch bei Stephan Wiesner entwickelte sich mehr daraus. Seine Faszination für die Fotografie wuchs stetig, und er investierte Zeit und Energie, um seine Fähigkeiten hinter der Kamera zu entwickeln.

Der Wendepunkt mit 40: Ein mutiger Schritt

Ein entscheidender Moment in Stephan Wiesners Leben war seine berufliche Neuorientierung, die er im Alter von etwa 40 Jahren vollzog. Dies war offenbar eine Zeit des Umbruchs für ihn, die oft als eine Art Midlife-Crisis bezeichnet wird – eine Phase, in der viele Menschen ihr Leben und ihre berufliche Situation überdenken und nach mehr Sinn oder Erfüllung suchen. Für Stephan Wiesner bedeutete dies, seine etablierte Karriere in der IT zu hinterfragen und den Wunsch, von seiner Fotografie leben zu können, ernst zu nehmen.

Die Entscheidung, einen sicheren Job aufzugeben und sich in einem kreativen Feld wie der Fotografie selbstständig zu machen, erfordert großen Mut. Es ist ein Sprung ins Ungewisse, verbunden mit finanziellen Risiken und der Notwendigkeit, sich in einem wettbewerbsintensiven Markt zu behaupten. Doch Stephan Wiesner wagte diesen Schritt. Er beschloss, seine Leidenschaft nicht länger nur als Hobby zu betreiben, sondern sie zur Grundlage seiner Existenz zu machen.

Wer ist die Frau von Stephan Wiesner?
Stefan Wiesner arbeitete nach einer Berufslehre als Koch in verschiedenen Restaurants, unter anderem auch bei Roman Stübiger im Le Manoir in Luzern. 1984 kehrte er nach Escholzmatt zurück und übernahm 1989 zusammen mit seiner Frau Monika Auretto den elterlichen Gasthof Rössli.

Vom Hobby zum Beruf: Die Herausforderungen der Selbstständigkeit

Die Umstellung vom Hobbyfotografen zum professionellen, selbstständigen Fotografen ist ein anspruchsvoller Prozess. Es geht nicht mehr nur darum, schöne Bilder für sich selbst oder Freunde zu machen. Plötzlich steht man vor der Aufgabe, ein eigenes Geschäft aufzubauen. Das bedeutet:

  • Kundenakquise: Wie findet man Menschen oder Unternehmen, die bereit sind, für fotografische Dienstleistungen zu bezahlen?
  • Marketing und Eigenwerbung: Wie macht man auf seine Arbeit aufmerksam?
  • Geschäftsführung: Buchhaltung, Steuern, Verträge – all das gehört plötzlich zum Alltag.
  • Preisgestaltung: Wie kalkuliert man faire Preise, die sowohl die eigene Arbeit wertschätzen als auch auf dem Markt bestehen können?
  • Spezialisierung: Welche Art von Fotografie möchte man anbieten (Porträt, Landschaft, Event, Produkt, etc.)?
  • Kontinuierliche Weiterentwicklung: Die Fotografie entwickelt sich ständig weiter, sowohl technisch als auch stilistisch.

Stephan Wiesner hat all diese Herausforderungen angenommen. Er musste lernen, nicht nur ein guter Fotograf zu sein, sondern auch ein guter Geschäftsmann. Die Tatsache, dass er heute von seiner Fotografie leben kann, zeigt, dass er diese Transformation erfolgreich gemeistert hat.

Die Rolle von YouTube: Eine Plattform für Reichweite und Geschäft

Ein wichtiger Bestandteil von Stephan Wiesners Weg war die Nutzung von Online-Plattformen, insbesondere YouTube. Er hat Videos gedreht, die wahrscheinlich seine Arbeit, seine Techniken oder vielleicht sogar seine Erfahrungen beim Übergang vom ITler zum Fotografen dokumentieren. YouTube bietet Fotografen eine hervorragende Möglichkeit, ihre Arbeit einem breiten Publikum zu präsentieren, Tutorials anzubieten, Einblicke hinter die Kulissen zu geben und eine Community aufzubauen.

Für einen selbstständigen Fotografen kann YouTube:

  • als Portfolio dienen, das seine Fähigkeiten zeigt,
  • eine zusätzliche Einnahmequelle durch Werbung oder Affiliate-Marketing sein,
  • ihn als Experten in seinem Bereich positionieren,
  • neue Kunden anziehen, die seine Arbeit über die Videos entdecken,
  • die Möglichkeit bieten, Workshops oder Coachings zu verkaufen.

Die Nutzung von YouTube war für Stephan Wiesner offenbar ein cleverer Schachzug, um seine Sichtbarkeit zu erhöhen und sein Geschäft zu unterstützen. Es verbindet seine kreative Arbeit mit der digitalen Welt, aus der er ursprünglich kam.

Wie alt ist Stephan Wiesner Fotograf?
Der ehemalige IT- Manager Stephan Wiesner hat's gemacht und darüber noch Youtube-Videos gedreht. Heute ist er selbstständig und kann von seiner Fotografie leben - sein altes Hobby ist jetzt sein Beruf. Im Alter von 40 Jahren hatte Stephan Wiesner eine Art Midlife-Crisis.

Von der Leidenschaft leben: Ein erstrebenswertes Ziel

Der Traum vieler Menschen ist es, von dem leben zu können, was sie lieben. Stephan Wiesner hat diesen Traum in die Realität umgesetzt. Er hat bewiesen, dass es möglich ist, eine Karriere zu wechseln und eine Passion zum Beruf zu machen, selbst wenn man bereits etabliert ist. Sein Beispiel zeigt, dass Alter keine unüberwindbare Barriere sein muss, wenn der Wunsch nach Veränderung und die Bereitschaft, hart dafür zu arbeiten, groß genug sind.

Was genau seine fotografischen Schwerpunkte sind, geht aus den vorliegenden Informationen nicht hervor. Doch unabhängig vom Genre erfordert das Leben als professioneller Fotograf Disziplin, Kreativität und die Fähigkeit, sich ständig anzupassen. Man muss nicht nur technisch versiert sein, sondern auch ein Auge für Details haben, mit Licht und Komposition arbeiten können und imstande sein, die Essenz eines Motivs einzufangen.

Stephan Wiesners Geschichte ist eine Inspiration für alle, die mit dem Gedanken spielen, ihre berufliche Laufbahn neu auszurichten und ihrer kreativen Seite mehr Raum zu geben. Sie unterstreicht die Bedeutung von Mut und Entschlossenheit, wenn es darum geht, den eigenen Weg zu gehen.

Wer ist Stephan Wiesner?
Stephan Wiesner ist Fotograf mit der Spezialisierung auf Landschaftsfotografie und Portraits. Seine Fotos, Tutorials und Reviews auf Youtube, Instagram und im Blog werden millionenfach im Monat aufgerufen.

Häufig gestellte Fragen zu Stephan Wiesner (Fotograf)

Hier beantworten wir einige Fragen, die sich aus den verfügbaren Informationen ergeben:

FrageAntwort
Was war Stephan Wiesners ursprünglicher Beruf?Er war IT-Manager.
Wann hat er seine Karriere gewechselt?Er hat den Wechsel im Alter von etwa 40 Jahren vollzogen.
Warum hat er sich für die Fotografie entschieden?Die Fotografie war sein Hobby, das er zum Beruf machen wollte. Es wird auch eine Verbindung zu einer Art Midlife-Crisis erwähnt.
Kann er heute von der Fotografie leben?Ja, die Informationen besagen, dass er heute selbstständig ist und von seiner Fotografie leben kann.
Nutzt er Online-Plattformen?Ja, er hat YouTube-Videos über seinen Weg gedreht und nutzt diese Plattform.

Zusammenfassung: Ein erfolgreicher Wandel

Stephan Wiesners Geschichte ist die eines erfolgreichen Quereinsteigers. Er hat gezeigt, dass mit Leidenschaft, harter Arbeit und der richtigen Strategie (wie der Nutzung von YouTube) der Übergang von einem komplett anderen Berufsfeld in die kreative Welt der Fotografie nicht nur möglich, sondern auch erfolgreich sein kann. Sein Weg vom IT-Manager zum selbstständigen Fotografen, der von seiner Kunst leben kann, ist ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie man seinen beruflichen Traum verwirklicht.

Es ist die Geschichte eines Mannes, der im reiferen Alter den Mut fand, seinen sicheren Hafen zu verlassen und sich ganz seiner Passion zu widmen. Ein Weg, der sicherlich mit Herausforderungen gepflastert war, aber letztendlich zu einem erfüllten Berufsleben führte, in dem Hobby und Beruf eins geworden sind. Seine Erfahrung kann viele ermutigen, ebenfalls über den Tellerrand des Gewohnten hinauszublicken und die eigenen verborgenen Talente oder lang gehegten Träume zu erkunden.

Die Fotografie ist mehr als nur das Drücken des Auslösers. Sie ist eine Kunstform, ein Handwerk und oft auch ein Geschäft. Stephan Wiesner hat gelernt, all diese Facetten zu meistern. Sein Erfolg als selbstständiger Fotograf, der seinen Lebensunterhalt mit seiner ehemaligen Freizeitbeschäftigung verdient, ist ein starkes Zeichen dafür, dass es sich lohnt, seinen Leidenschaften zu folgen und den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen, selbst wenn der Zeitpunkt vielleicht unkonventionell erscheint.

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Andenmatten Soltermann

Hallo! Ich bin Andenmatten Soltermann, ein Schweizer Fotograf, der leidenschaftlich die Essenz der Welt durch seine Linse einfängt. Geboren und aufgewachsen in den majestätischen Schweizer Alpen, haben die deutsche Sprache und atemberaubende Landschaften meine kreative Vision geprägt. Meine Liebe zur Fotografie begann mit einer alten analogen Kamera, und seitdem widme ich mein Leben der Kunst, visuelle Geschichten zu erzählen, die berühren und verbinden.In meinem Blog teile ich praktische Tipps, Techniken und Erfahrungen, um dir zu helfen, deine fotografischen Fähigkeiten zu verbessern – egal, ob du ein neugieriger Anfänger oder ein erfahrener Profi bist. Von der Beherrschung des natürlichen Lichts bis hin zu Ratschlägen für wirkungsvolle Bildkompositionen ist es mein Ziel, dich zu inspirieren, die Welt mit neuen Augen zu sehen. Mein Ansatz verbindet Technik mit Leidenschaft, immer auf der Suche nach dem Funken, der ein Foto unvergesslich macht.Wenn ich nicht hinter der Kamera stehe, findest du mich auf Bergpfaden, auf Reisen nach neuen Perspektiven oder beim Genießen der Schweizer Traditionen, die mir so am Herzen liegen. Begleite mich auf dieser visuellen Reise und entdecke, wie Fotografie die Art und Weise, wie du die Welt siehst, verändern kann.

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