Wer hat Chanel geerbt?

Chanel: Anfänge einer Mode-Legende

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Die Geschichte des legendären Modehauses Chanel ist untrennbar mit dem Leben seiner Gründerin, Gabrielle Bonheur Chasnel, besser bekannt als Coco Chanel, verbunden. Ihre Reise von bescheidenen Anfängen zu weltweitem Ruhm ist eine der faszinierendsten Erzählungen in der Geschichte der Mode. Sie revolutionierte die Damenmode des 20. Jahrhunderts und schuf einen Stil, der bis heute für Eleganz und Zeitlosigkeit steht.

Was ist die Geschichte hinter Chanel?
Coco Chanel begann bereits im Teenageralter als Schneiderin zu arbeiten und eröffnete etwa zehn Jahre später, 1910, ein kleines Hutgeschäft in Paris . 1912 eröffnete sie eine Boutique im französischen Deauville. Ihre praktischen, eleganten Designs zogen einflussreiche Frauen an, und bald leitete Chanel ein florierendes Modehaus.

Geboren am 19. August 1883 in Saumur, Frankreich, verbrachte Gabrielle Chasnel eine schwierige Kindheit. Als uneheliche Tochter eines Hausierers und einer Wäscherin wuchs sie in Armut auf. Nach dem frühen Tod ihrer Mutter im Alter von zwölf Jahren wurde sie zusammen mit ihrer älteren Schwester in ein von Nonnen geführtes Waisenhaus gegeben. Dort erlernte sie das Handwerk der Näherin, eine Fähigkeit, die den Grundstein für ihre zukünftige Karriere legen sollte.

Mit 18 Jahren verließ sie das Waisenhaus und erhielt weiteren Unterricht in einem Pensionat. Später arbeitete sie in einem Geschäft für Aussteuer und Babyartikel und nahm private Schneideraufträge an. Parallel dazu versuchte sie sich als Sängerin in Cafés und Varietétheatern in Garnisonsstädten wie Moulins. Es wird vermutet, dass sie bei Auftritten von Liedern wie „Qui qu’a vu Coco?“ oder „Ko-Ko-Ri-Ko“ von Offizieren den Spitznamen „Coco“ erhielt, der ihr zeitlebens erhalten blieb.

Der Weg zur Modeunternehmerin

Eine entscheidende Wendung nahm ihr Leben, als sie 1906 Étienne Balsan kennenlernte, den Erben einer wohlhabenden Industriellenfamilie. Sie wurde seine Geliebte und zog auf sein Anwesen Royallieu. Dort tauchte sie in die mondäne Gesellschaft ein und lernte reiten und Sport treiben, was sie zu ersten Ideen für bequemere und lässigere Kleidung inspirierte. Auf Royallieu begegnete sie auch Arthur „Boy“ Capel, einem britischen Geschäftsmann, der zu ihrer großen Liebe und einem wichtigen Förderer wurde.

Mit Balsans finanzieller Unterstützung eröffnete Coco Chanel 1909 ein Hutatelier in seiner Pariser Wohnung. Ihre schlichten, modernen Hüte unterschieden sich deutlich von den damals üblichen überladenen Kreationen und fanden schnell Anklang in der gehobenen Pariser Gesellschaft. Sie wurden von prominenten Persönlichkeiten getragen und in Modezeitschriften abgebildet.

Der entscheidende Schritt zur Gründung des Modehauses erfolgte mit der Unterstützung von Arthur „Boy“ Capel. Mit einer Bürgschaft und einem Kredit zog Chanels Hutatelier 1910 in ein eigenes Ladenlokal in der Rue Cambon Nr. 21 in Paris. Das Jahr 1910 wird oft als Beginn ihrer Karriere als Modistin gesehen. Im Jahr 1913 eröffnete sie eine weitere Boutique im Seebad Deauville, einem beliebten Treffpunkt der wohlhabenden Gesellschaft. Dieses Jahr gibt das heutige Haus Chanel offiziell als Gründungsjahr an.

Revolutionäre Mode und frühe Erfolge

In Deauville begann Chanel, mehr als nur Hüte zu verkaufen. Sie entwarf und verkaufte Sportswear aus Jersey, einem Stoff, der bis dahin hauptsächlich für Herrenunterwäsche verwendet wurde. Ihre Designs waren schlicht, funktional und befreiten die Frauen von den einschränkenden Korsetts, die die Mode des frühen 20. Jahrhunderts dominierten. Kleider aus Baumwolljersey, locker geschnitten, mit klaren Linien und ohne überflüssige Verzierungen, trafen den Zeitgeist der modernen, selbstbewussten Frau.

Chanel trug ihre eigene Mode und eine moderne Kurzhaarfrisur, den Bob-Stil, und wurde so selbst zum Vorbild. Ihre Mode unterschied sich durch ihre Zurückhaltung und praktische Eleganz von der ihrer Konkurrenten wie Paul Poiret, dessen farbenfrohe und exotische Entwürfe sie als „barbarisch“ bezeichnete. Ihre bevorzugten Farben waren zeitloses Schwarz, Weiß und Beige.

Die Geschäfte florierten schnell. Bereits 1915 besaß sie Modesalons in Paris, Deauville und Biarritz. 1916 beschäftigte sie 300 Näherinnen und konnte ihre Schulden bei Capel begleichen, was ihr finanzielle Unabhängigkeit verschaffte. Die amerikanische Vogue bezeichnete ihren Stil 1916 bereits als „Inbegriff der Eleganz“.

1918 eröffnete sie ihren Haute-Couture-Salon in der Rue Cambon Nr. 31 in Paris, der bis heute die zentrale Adresse des Hauses Chanel ist. Coco Chanels Vision einer funktionellen und eleganten Damenmode mit wadenlangem Rock oder luftiger Hose, lose gegürtetem Oberteil und Kurzhaarschnitt prägte die Modegeschichte nachhaltig.

Wie hat Chanel angefangen?
Frühe Erfolgsjahre. 1915 besaß Coco Chanel Modesalons in Paris, Deauville und Biarritz. Sie entwarf schlichte, den Körper locker umspielende Kleider aus Baumwolljersey und kreierte damit eine neue funktionale Mode mit klaren Linien ohne die bis dahin üblichen Verzierungen.

Ikonische Schöpfungen: Das kleine Schwarze und Chanel Nº 5

In den 1920er Jahren schuf Coco Chanel einige ihrer berühmtesten und langlebigsten Designs. Sie gilt als Erfinderin des „Seawear“, einer sportlichen Strandmode, die Matrosenhüte, Jerseyshirts, weite Hosen und Espadrilles umfasste. Sie entwarf auch neuartige, bequeme Badeanzüge.

Eine ihrer revolutionärsten Kreationen war das kleine Schwarze. Chanel verwandelte die Farbe Schwarz, die bis dahin oft Trauerkleidung oder formellen Anlässen vorbehalten war, in ein Symbol für zeitlose Eleganz, das sowohl tagsüber als auch abends getragen werden konnte. Mit seiner Schlichtheit und Vielseitigkeit wurde das kleine Schwarze schnell zu einem Klassiker und einem unverzichtbaren Bestandteil jeder Damengarderobe. Vogue nannte es in Anspielung auf Henry Ford das „Ford der Mode“.

Ein weiterer Meilenstein war die Einführung ihres ersten Parfüms im Jahr 1922: Chanel Nº 5. Gemeinsam mit dem Parfümeur Ernest Beaux, den sie über ihren damaligen Liebhaber Dmitri Pawlowitsch Romanow (Enkel des russischen Zaren Alexander II.) kennengelernt hatte, entwickelte sie einen Duft, der sich von den damals üblichen, meist blumigen Parfüms abhob. Chanel Nº 5 war das erste Parfüm, das von Aldehyden dominiert wurde und eine komplexe, abstrakte Komposition aufwies. Es wurde in einem schlichten, rechteckigen Flakon präsentiert, der ebenfalls eine Neuheit darstellte. Das Parfüm wurde zu einem phänomenalen Erfolg und gilt bis heute als eines der meistverkauften der Welt.

Zur Finanzierung und globalen Vermarktung von Chanel Nº 5 ging Coco Chanel 1924 eine Partnerschaft mit den Geschäftsmännern Théophile Bader (Galeries Lafayette) und den Brüdern Pierre und Paul Wertheimer (Bourjois Kosmetik) ein. Sie hielt zunächst nur 10% der Anteile an der Parfümsparte, was später zu langwierigen Rechtsstreitigkeiten führte, da sie versuchte, mehr Kontrolle und höhere Gewinne zu erlangen. Obwohl sie die ursprünglichen Vertragsbedingungen nie grundlegend ändern konnte, profitierte sie erheblich vom Erfolg des Parfüms.

Neben Kleidung und Parfüm erweiterte Chanel ihr Angebot um Modeschmuck – auffällige, aber nicht unbedingt aus Edelsteinen gefertigte Stücke, die echten Schmuck ersetzen oder ergänzen sollten. Später kamen Accessoires wie gesteppte Handtaschen mit Schulterketten (die berühmte „Chanel 2.55“) und zweifarbige Schuhe hinzu.

Zwischenkriegszeit und Zweiter Weltkrieg

Die 1920er und 1930er Jahre waren eine Zeit des Wachstums und der Konsolidierung für das Haus Chanel. Coco Chanel pflegte zahlreiche Beziehungen zu prominenten Persönlichkeiten aus Kunst, Kultur und Gesellschaft, darunter Jean Cocteau, Sergej Diaghilew, Igor Strawinsky, Pablo Picasso und Winston Churchill. Diese Kontakte inspirierten sie und festigten ihren Platz im Zentrum des Pariser Lebens.

1931 reiste sie auf Einladung des Filmproduzenten Samuel Goldwyn nach Hollywood, um Kostüme für Filme zu entwerfen. Obwohl ihre schlichten Entwürfe für Hollywood als nicht extravagant genug kritisiert wurden, gewann sie dort Kundinnen wie Marlene Dietrich und Greta Garbo.

Mit Ausbruch des Zweiten Weltkriegs 1939 schloss Coco Chanel ihr Modeunternehmen und entließ ihre rund 4000 Mitarbeiter. Sie zog sich zunächst nach Südfrankreich zurück, kehrte aber im Herbst 1940 in das von deutschen Truppen besetzte Paris zurück. Sie bezog eine Suite im Hotel Ritz, das auch von der deutschen Besatzungsmacht genutzt wurde. Dort begann sie eine Beziehung mit dem deutschen Diplomaten und mutmaßlichen Gestapo-Agenten Hans Günther von Dincklage.

Neu freigegebene Dokumente aus deutschen und britischen Archiven legen nahe, dass Coco Chanel während des Krieges als Agentin für die deutsche Abwehr tätig war. Unter dem Codenamen „Westminster“ (in Anspielung auf ihren früheren Liebhaber, den Herzog von Westminster) und der Agentennummer F-7124 soll sie an Missionen beteiligt gewesen sein, darunter eine Reise nach Spanien im Jahr 1941, angeblich, um kriegswichtige Informationen von der britischen Botschaft zu erhalten. Ein Motiv für die Zusammenarbeit könnte der Wunsch gewesen sein, ihren in deutscher Kriegsgefangenschaft befindlichen Neffen André Palasse freizubekommen, was tatsächlich geschah.

Eine besonders kontroverse Episode war die sogenannte „Operation Modellhut“ im Jahr 1944, bei der Chanel mit SS-Offizier Walter Schellenberg versuchte, über Winston Churchill einen Separatfrieden zwischen Großbritannien und Deutschland zu arrangieren. Die Aktion scheiterte. Ebenso scheiterte ihr Versuch, die Parfümsparte durch „Arisierung“ in ihren alleinigen Besitz zu bringen, indem sie sich auf die jüdische Herkunft der Wertheimer-Brüder berief. Diese hatten ihre Anteile jedoch rechtzeitig an einen nichtjüdischen Geschäftspartner übertragen.

Wie hat Chanel angefangen?
Frühe Erfolgsjahre. 1915 besaß Coco Chanel Modesalons in Paris, Deauville und Biarritz. Sie entwarf schlichte, den Körper locker umspielende Kleider aus Baumwolljersey und kreierte damit eine neue funktionale Mode mit klaren Linien ohne die bis dahin üblichen Verzierungen.

Nach der Befreiung Frankreichs wurde Coco Chanel im September 1944 als Kollaborateurin verhaftet, aber nach wenigen Stunden wieder freigelassen. Es wird vermutet, dass Winston Churchill persönlich intervenierte. Trotz der Freilassung war ihr Ruf in Frankreich angeschlagen, und sie zog sich in die Schweiz zurück, wo sie bis 1954 lebte.

Das Comeback und die späten Jahre

Mit über 70 Jahren entschied sich Coco Chanel 1954 für ein Comeback in der Modewelt. Eine Motivation war möglicherweise ihre Ablehnung des „New Look“ von Christian Dior, den sie als Rückfall in die Ära des Korsetts empfand. Sie wollte die Frauen erneut mit praktischer, eleganter Mode befreien.

Ihr Comeback wurde von ihrem Geschäftspartner Pierre Wertheimer finanziert, der nun die alleinige Kontrolle über die Parfümsparte hatte und 1954 auch 100% der Anteile an Chanels Modeunternehmen übernahm. Am 5. Februar 1954 präsentierte Chanel ihre neue Kollektion in der Rue Cambon. Die französische Presse reagierte zunächst verhalten, einige bezeichneten die Entwürfe als „Fiasko“ und „Phantome von Kleidern aus den 1930ern“.

Doch der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten, insbesondere in den USA. Das amerikanische Magazin Life würdigte ein Jahr später die Eleganz ihrer Tweedkostüme und bezeichnete ihre Mode als „Revolution“. Das Chanel-Kostüm – ein loses, meist bordiertes Tweed-Jäckchen mit ausgestelltem Rock – wurde zu einem weltweiten Erfolg. Stars wie Marlene Dietrich, Brigitte Bardot, Grace Kelly und Romy Schneider trugen ihre Kreationen und trugen so zu ihrem Siegeszug bei.

In ihren späten Jahren galt Coco Chanel als schwierige Persönlichkeit. Sie arbeitete bis ins hohe Alter und starb am 10. Januar 1971 im Alter von 87 Jahren in ihrer Suite im Hotel Ritz in Paris. Ihre letzten Worte sollen „So stirbt man also“ gelautet haben. Ihre letzte Kollektion wurde zwei Wochen nach ihrem Tod gezeigt.

Ihr Grab befindet sich auf dem Cimetière du Bois-de-Vaux in Lausanne, Schweiz. Der Grabstein zeigt neben ihrem Namen fünf eingemeißelte Löwenköpfe, die ihr Sternzeichen (Löwe) symbolisieren.

Chanel nach Coco und das Erbe der Familie Wertheimer

Nach Coco Chanels Tod im Jahr 1971 stand das Modehaus vor der Herausforderung, ohne seine legendäre Gründerin weiterzubestehen. Zwar wurden weiterhin Parfüms und Kosmetika erfolgreich lanciert, aber die Modemarke verlor an Strahlkraft und wurde zeitweise eher als Marke für wohlhabende, ältere Damen wahrgenommen.

Dies änderte sich grundlegend, als 1983 Karl Lagerfeld die künstlerische Leitung übernahm. Lagerfeld gelang es, das Erbe von Chanel aufzugreifen und gleichzeitig zu modernisieren, wodurch das Haus seinen früheren Ruhm und seine Position als führende Kraft in der Modewelt zurückgewann. Er führte ikonische Elemente wie das Tweed-Kostüm, die gesteppte Tasche und die Perlenketten in neue, frische Kontexte ein.

Das Unternehmen Chanel ist bis heute im Privatbesitz der Familie Wertheimer. Nachdem Pierre Wertheimer 1954 die vollständige Kontrolle über sowohl die Parfüm- als auch die Modesparte übernommen hatte, wurde das Unternehmen von seinen Nachkommen geführt. Heute sind die Enkel von Pierre Wertheimer, Alain und Gérard Wertheimer, die alleinigen Eigentümer des globalen Luxuskonzerns. Gérard Wertheimer lebt in der Schweiz und gilt laut aktuellen Rankings als einer der reichsten Einwohner des Landes. Alain Wertheimer lebt in New York und ist ebenfalls extrem wohlhabend.

Das Unternehmen Chanel S.A. hat seinen Hauptsitz in London und gehört mit Milliardenumsätzen zu den größten und bedeutendsten Akteuren in der Mode- und Luxusgüterbranche. Die Familie Wertheimer ist bekannt für ihre Zurückhaltung und scheut die Öffentlichkeit. Sie kontrollieren das Geschäft diskret durch ihr Family Office Mousse Partners.

Wie entstand Chanel?
Die Marke Chanel wurde 1910 von Gabrielle Bonheur "Coco" Chanel, einer französischen Modedesignerin, die zur Ikone der globalen Haute Couture wurde, gegründet. Chanel hatte die Vision, Mode zu kreieren, die einfach, elegant und komfortabel sein sollte, was zur damaligen Zeit revolutionär war.

Coco Chanels Vermächtnis lebt im Haus Chanel weiter, das ihren Stil und ihre Vision von Eleganz und Funktionalität bewahrt, während es sich ständig neu erfindet. Ihre Geschichte, ihre Designs und ihr Einfluss auf die Mode sind unbestreitbar und machen sie zu einer der wichtigsten Figuren des 20. Jahrhunderts.

Häufig gestellte Fragen zur Geschichte von Chanel

Viele Menschen interessieren sich für die Anfänge und die Geschichte des berühmten Modehauses. Hier beantworten wir einige häufig gestellte Fragen:

Wann wurde Coco Chanel geboren und wann starb sie?

Coco Chanel wurde am 19. August 1883 geboren und starb am 10. Januar 1971 im Alter von 87 Jahren.

Wofür ist Coco Chanel am bekanntesten?

Sie ist am bekanntesten für ihre revolutionären Beiträge zur Damenmode, darunter das kleine Schwarze, das Chanel-Kostüm, die gesteppte Handtasche und das Parfüm Chanel Nº 5. Sie befreite die Frauen von einschränkender Kleidung wie dem Korsett und etablierte einen Stil, der auf Schlichtheit, Komfort und Eleganz setzte.

Wie wurde Coco Chanel berühmt?

Coco Chanel wurde berühmt durch die Eröffnung ihrer Hutateliers und später Modeboutiquen, zunächst mit Unterstützung von Liebhabern wie Étienne Balsan und Arthur „Boy“ Capel. Ihre innovativen und praktischen Designs, die sich vom damaligen Stil abhoben, fanden schnell Anklang bei einflussreichen Frauen und der gehobenen Gesellschaft, was ihr Geschäft rasch wachsen ließ.

Wie war Coco Chanels Familie?

Coco Chanel wurde in Armut geboren und wuchs in bescheidenen Verhältnissen auf. Ihre Eltern heirateten erst nach ihrer Geburt. Sie hatte fünf Geschwister. Nach dem Tod ihrer Mutter im Alter von 11 Jahren wurde sie in einem Waisenhaus aufgezogen und sah ihren Vater nie wieder.

Woher stammt der Spitzname „Coco“?

Die genaue Herkunft ist nicht eindeutig geklärt. Eine gängige Theorie besagt, dass der Spitzname entstand, als sie als Sängerin in Cafés auftrat und Lieder wie „Qui qu’a vu Coco?“ sang.

War Coco Chanel eine Nazi-Kollaborateurin?

Dokumente deuten darauf hin, dass Coco Chanel während des Zweiten Weltkriegs als Agentin für die deutsche Abwehr tätig war. Sie hatte eine Beziehung zu einem deutschen Diplomaten und war in Versuche zur Kontaktaufnahme mit den Alliierten involviert. Obwohl sie nach dem Krieg kurzzeitig verhaftet wurde, wurden keine Anklagen erhoben.

Wer besitzt heute das Haus Chanel?

Das Haus Chanel ist heute im Privatbesitz der Familie Wertheimer, den Enkeln von Pierre Wertheimer, der Anfang des 20. Jahrhunderts Partner von Coco Chanel bei der Gründung der Parfümsparte war. Alain und Gérard Wertheimer sind die aktuellen Eigentümer.

Die Geschichte von Chanel ist die Geschichte einer außergewöhnlichen Frau, die die Modewelt für immer veränderte und ein globales Imperium schuf, dessen Einfluss bis heute spürbar ist.

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Andenmatten Soltermann

Hallo! Ich bin Andenmatten Soltermann, ein Schweizer Fotograf, der leidenschaftlich die Essenz der Welt durch seine Linse einfängt. Geboren und aufgewachsen in den majestätischen Schweizer Alpen, haben die deutsche Sprache und atemberaubende Landschaften meine kreative Vision geprägt. Meine Liebe zur Fotografie begann mit einer alten analogen Kamera, und seitdem widme ich mein Leben der Kunst, visuelle Geschichten zu erzählen, die berühren und verbinden.In meinem Blog teile ich praktische Tipps, Techniken und Erfahrungen, um dir zu helfen, deine fotografischen Fähigkeiten zu verbessern – egal, ob du ein neugieriger Anfänger oder ein erfahrener Profi bist. Von der Beherrschung des natürlichen Lichts bis hin zu Ratschlägen für wirkungsvolle Bildkompositionen ist es mein Ziel, dich zu inspirieren, die Welt mit neuen Augen zu sehen. Mein Ansatz verbindet Technik mit Leidenschaft, immer auf der Suche nach dem Funken, der ein Foto unvergesslich macht.Wenn ich nicht hinter der Kamera stehe, findest du mich auf Bergpfaden, auf Reisen nach neuen Perspektiven oder beim Genießen der Schweizer Traditionen, die mir so am Herzen liegen. Begleite mich auf dieser visuellen Reise und entdecke, wie Fotografie die Art und Weise, wie du die Welt siehst, verändern kann.

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