Wird das Huawei Mate 20 noch unterstützt?

Huawei Mate 50 Pro: Kamera-Flaggschiff ohne Google

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Huawei meldet sich mit dem Mate 50 Pro eindrucksvoll auf dem Smartphone-Markt zurück. Als Flaggschiff positioniert, bringt es beeindruckende Hardware mit, allen voran eine Kamera, die in der Spitze mithalten kann, sowie den derzeit leistungsstärksten Chip von Qualcomm, den Snapdragon 8 Plus Gen 1. Doch wie schon beim Vorgänger, dem Mate 40 Pro, muss auch das Mate 50 Pro ohne die weitverbreiteten Google-Dienste auskommen. Die Frage ist: Kann exzellente Technik die Nachteile durch die anhaltenden US-Sanktionen wettmachen? Wir haben das Smartphone getestet und zeigen, wo seine Stärken und Schwächen liegen.

Design und Verarbeitung: Edler Auftritt mit bekannten Tücken

Optisch präsentiert sich das Mate 50 Pro sofort als High-End-Gerät. Das markante, große und runde Kameraelement auf der Rückseite, von Huawei „Space Ring“ getauft, ist ein sofort wiedererkennbares Markenzeichen. In Kombination mit einem goldenen Metallring wirkt dieses Element besonders edel, fast schon protzig. Das Display ist an den Seiten elegant gebogen und fügt sich nahtlos in den Metallrahmen ein. Das erinnert nicht zufällig an das Honor Magic 4 Pro, das sich ebenfalls von Huaweis Designsprache inspirieren ließ.

Wird das Huawei Mate 20 noch unterstützt?
Die Huawei Mate 20-Serie erhält keine Sicherheitsupdates mehr. Jetzt beendet Huawei offiziell den Support für die Mate 20-Serie .

Die Rückseite besteht aus Glas und ist in einer glänzenden Klavierlack-Optik gehalten (im Testmodell in Schwarz). Während dies zunächst einen sehr wertigen Eindruck hinterlässt, zeigt sich schnell das Manko: Fingerabdrücke sind auf glänzenden Oberflächen extrem gut sichtbar, was das Erscheinungsbild trübt. Eine transparente Schutzhülle, die dem Lieferumfang beiliegt, ist hier fast unerlässlich – nicht nur zum Schutz vor Fingerabdrücken, sondern auch, weil das Gerät insgesamt einen sehr filigranen und beinahe zerbrechlichen Eindruck macht.

Weniger zeitgemäß wirkt die ausgeprägte Notch am oberen Bildschirmrand, die die Selfie-Kamera und Sensoren für die Gesichtserkennung beherbergt. Diese Kerbe ragt deutlich ins Display hinein, eine Designentscheidung, die man heutzutage vor allem von Apple kennt und die bei vielen Android-Flaggschiffen inzwischen vermieden wird.

Mit Abmessungen von 162,1 x 75,5 x 8,5 mm und einem Gewicht von etwa 209 g gehört das Mate 50 Pro zu den größeren, aber nicht unhandlichen Smartphones. Die Verarbeitungsqualität ist dabei exzellent. Tasten haben einen soliden Druckpunkt, Spaltmaße sind nicht vorhanden und es gibt keinerlei wackelige oder unangenehme Komponenten. Ein großes Plus ist die vorhandene IP68-Zertifizierung, die dem Gerät einen guten Schutz gegen Wasser und Staub verleiht und es widerstandsfähiger im Alltag macht.

Brillantes Display: Scharf, farbkräftig und flüssig

Das OLED-Display des Mate 50 Pro misst 6,74 Zoll in der Diagonale und liefert eine gestochen scharfe Auflösung von 2616 x 1212 Pixeln. Daraus ergibt sich eine Pixeldichte von 427 ppi. Auch wenn andere Top-Smartphones wie das Samsung Galaxy S22 Ultra mit über 500 ppi noch höhere Werte erreichen, sind beim Mate 50 Pro einzelne Pixel mit bloßem Auge nicht zu erkennen – die Schärfe ist absolut ausreichend.

Die Bildqualität ist schlichtweg hervorragend. Kontraste sind perfekt, Schwarztöne satt. Farben werden kraftvoll dargestellt, wirken aber nie unnatürlich oder aufdringlich. Die Blickwinkelstabilität ist sehr hoch, was bedeutet, dass das Bild auch bei seitlicher Betrachtung kaum an Qualität verliert. Mit einer Bildwiederholrate von 120 Hertz erscheinen alle Animationen, das Scrollen durch Listen und das Spielen von kompatiblen Games butterweich und geschmeidig.

Auch die Ablesbarkeit im Freien ist stark. Im Test, wenn auch bei trübem Herbstwetter, konnten wir bei automatischer Helligkeit etwa 750 cd/m² messen (mit einer hellen Tageslichtlampe simuliert). Es ist wahrscheinlich, dass unter direktem Sonnenlicht Werte knapp unter 1000 cd/m² erreicht werden können, was eine sehr gute Helligkeit für die Nutzung im Freien darstellt. Nur absolute Spitzenmodelle wie das Samsung Galaxy S22 Ultra oder das Apple iPhone 14 Pro Max erreichen hier noch höhere Werte.

Die Kamera: Huaweis Paradedisziplin mit Innovation

Die Kamera ist traditionell das Herzstück von Huaweis Mate-Serie, und auch beim Mate 50 Pro hat der Hersteller hier nicht gespart. Obwohl Huawei durch die Sanktionen nicht mehr die uneingeschränkte Dominanz wie früher genießt, zeigt das Mate 50 Pro beeindruckende Innovationen, vor allem bei der Hauptkamera.

Das herausragendste Feature ist die Variable Blende der Hauptkamera. Während die Idee einer verstellbaren Blende bei Smartphones nicht brandneu ist (Samsung Galaxy S9, Sony Xperia Pro I), bietet das Mate 50 Pro beeindruckende zehn Stufen, die sich manuell im Pro-Modus einstellen lassen. Dies gibt Fotografen deutlich mehr Kontrolle über die Schärfentiefe und die Lichtmenge.

Der Hauptsensor löst mit 50 Megapixeln auf und verfügt über einen optischen Bildstabilisator (OIS), Laser- und Kontrast-Autofokus sowie einen Farbspektrumsensor. Standardmäßig nutzt das Smartphone Pixel-Binning, um vier Pixel zu einem zusammenzufassen, was zu 12,5-Megapixel-Fotos führt. Diese Technik verbessert die Lichtempfindlichkeit und die Bildqualität, besonders bei schwachem Licht. Wer möchte, kann aber auch die vollen 50 Megapixel nutzen, was zu sehr detailreichen, aber auch entsprechend großen Bilddateien führt.

Die Aufnahmen der Hauptkamera sind schlichtweg klasse. Sie überzeugen mit hohem Detailgrad, einem großen Dynamikumfang und lebendigen, aber dennoch natürlichen Farben, selbst bei schwierigen Lichtverhältnissen wie trübem Herbstwetter. Auch bei Dunkelheit liefert die Kamera sehr gute Ergebnisse mit ausreichend Bilddetails und wenig Rauschen. Lediglich das Honor Magic 4 Pro erzeugt hier teilweise noch etwas mehr Dynamik. Für ambitionierte Fotografen bietet der umfangreiche Pro-Modus zahlreiche manuelle Einstellungsmöglichkeiten.

Die Ultraweitwinkelkamera löst mit 13 Megapixeln auf und verfügt über eine f/3.5-Blende. Auch diese Linse liefert überzeugende Ergebnisse. Zwar ist der Detailgrad erwartungsgemäß nicht ganz so hoch wie bei der Hauptkamera, der Unterschied fällt im Alltag aber kaum ins Gewicht. Verzerrungen an den Rändern sind minimal. Die Ultraweitwinkellinse wird zudem für beeindruckende Makroaufnahmen genutzt.

Besonders eindrucksvoll ist die Periskop-Kamera mit 64 Megapixeln. Sie ermöglicht einen optischen Zoom mit 3,5-facher Vergrößerung. Doch auch bei zehnfachem Hybrid-Zoom bleiben die Aufnahmen erstaunlich scharf, vorausgesetzt, man hält das Smartphone ruhig. Dies zeigt die Stärke von Huaweis Zoom-Technologie.

Auf der Vorderseite kommt eine 13-Megapixel-Kamera zum Einsatz, die gute Selfies schießt. Ein Weitwinkelmodus ist ebenfalls vorhanden, praktisch für Gruppenfotos. Beeindruckend ist die 3D-Gesichtserkennung zum Entsperren des Handys, die als sehr sicher gilt und nicht leicht zu täuschen ist. Der Sensor erkennt das Gesicht schnell und zuverlässig, sogar bei Dunkelheit.

Auch bei Videoaufnahmen kann das Mate 50 Pro überzeugen. Videos lassen sich mit bis zu 4K bei 60 Bildern pro Sekunde aufnehmen und sehen hervorragend aus. Der optische Bildstabilisator (OIS) arbeitet effektiv und verhindert weitgehend verwackelte Clips, selbst beim Zoomen.

Leistung und Ausstattung: Kraftpaket mit Einschränkungen

In puncto Leistung geht das Mate 50 Pro keine Kompromisse ein. Unter der Haube arbeitet der Qualcomm Snapdragon 8 Plus Gen 1, einer der stärksten Chipsätze, die derzeit auf dem Markt erhältlich sind. Im Alltag ist diese enorme Leistung kaum auszureizen; das System läuft stets flüssig, Apps starten blitzschnell und Multitasking ist kein Problem. Benchmark-Software wie PCmark Work 3.0 attestiert dem Gerät mit rund 11.000 Punkten zwar keinen riesigen Vorsprung im Alltagsgebrauch im Vergleich zu anderen High-End-Prozessoren, seine wahre Stärke zeigt der Chip aber bei anspruchsvollen 3D-Grafikanwendungen und Spielen. Im 3Dmark Test „Wild Life Extreme“ erreicht das Mate 50 Pro mit 2800 Punkten einen Spitzenwert, vergleichbar mit Geräten wie dem Asus Zenfone 9.

Der Arbeitsspeicher ist mit 8 GByte RAM für ein Flaggschiff nicht übermäßig üppig dimensioniert, reicht aber für die meisten Aufgaben locker aus. Der interne Speicher beträgt 256 GByte und nutzt den schnellen UFS 3.1 Standard. Eine Erweiterung des Speichers ist zwar möglich, jedoch mit einem erheblichen Haken versehen: Das Mate 50 Pro unterstützt ausschließlich Huaweis eigenes, proprietäres und teureres Format, die NM-Card. Herkömmliche Micro-SD-Karten können nicht verwendet werden.

Der Fingerabdrucksensor ist ins Display integriert, arbeitet schnell und zuverlässig. Für guten Klang sorgen Stereolautsprecher.

Hier kommen wir zu einer der spürbarsten Folgen der US-Sanktionen: Die Mobilfunkkonnektivität. Das Mate 50 Pro unterstützt maximal LTE (4G). Die Nutzung von 5G-Technologie ist dem Unternehmen weiterhin untersagt. Auch wenn die 5G-Netzabdeckung in Deutschland noch nicht flächendeckend ist, fehlt hier ein Feature, das in dieser Preisklasse und selbst in der Mittelklasse längst Standard ist. Bei der restlichen Konnektivität ist das Gerät aber auf dem neuesten Stand: Wi-Fi 6, Bluetooth 5.2, NFC und sogar ein Infrarot-Port sind vorhanden. Für die Ortung greift das Mate 50 Pro auf eine Vielzahl von Satellitensystemen zurück (A-GPS, GLONASS, Beidou, Galileo, QZSS und Navic).

Software und das Google-Problem: Die größte Hürde

Als Software läuft auf den in Europa verkauften Modellen des Mate 50 Pro EMUI 13, basierend auf Android. Es ist schade, dass Huawei nicht die Gelegenheit genutzt hat, sein eigenes Harmony OS prominenter zu platzieren, da diese Software auf Geräten wie dem Matepad 11 einen guten Eindruck hinterließ. Huawei kümmert sich um Sicherheitsupdates, zum Testzeitpunkt war das Update vom 1. Oktober installiert (Ende November), was noch im Rahmen ist.

Das mit Abstand größte Manko ist das Fehlen sämtlicher Ohne Google-Dienste (Google Mobile Services - GMS). Das bedeutet, dass der Google Play Store, Google Maps, YouTube, Gmail, Google Drive und viele weitere Dienste und Apps von Google nicht nativ verfügbar sind. Huawei versucht, dies mit eigenen Diensten und der AppGallery zu kompensieren. Die AppGallery wächst zwar stetig, aber viele wichtige Anwendungen, insbesondere von US-amerikanischen Anbietern wie Netflix oder auch zahlreiche Banking-Apps, sind dort nicht zu finden.

Zwar gibt es Umwege, um an Apps zu gelangen, etwa über die eigene Suchmaschine Petal Search, die APK-Dateien aus dem Internet sucht und zur Installation anbietet. Dieser Weg ist jedoch alles andere als nutzerfreundlich und birgt zudem das Risiko, unwissentlich Malware zu installieren. Petal Maps macht zwar eine gute Figur als Alternative zu Google Maps, aber das Fehlen von GMS bleibt eine enorme Einschränkung im Alltag für die meisten Nutzer, die an das Google-Ökosystem gewöhnt sind.

Akku und Laden: Sehr gute Laufzeit und schnelles Aufladen

Der Akku des Huawei Mate 50 Pro hat eine Kapazität von 4700 mAh, was auf eine ordentliche Laufzeit hoffen lässt. Dieser Eindruck bestätigt sich im PCmark Battery Test. Bei simuliertem Betrieb mit einer Helligkeit von 200 cd/m² und automatischer Bildwiederholrate hielt das Gerät beeindruckende zwölf Stunden durch. Das ist ein sehr guter Wert, besonders für ein Smartphone mit dem energiehungrigen Snapdragon 8 Plus Gen 1 Prozessor, und einer der besten Werte, die wir in unseren Tests gemessen haben. Viele Mitbewerber mit ähnlicher Hardware erreichen in diesem Benchmark oft nur knapp zehn Stunden.

Das Aufladen ist mit bis zu 66 Watt möglich. Erfreulicherweise liegt ein passendes Netzteil dem Gerät bei. Auch wenn dies nicht die extrem schnellen 120 Watt mancher Konkurrenten wie dem Xiaomi 12T Pro erreicht, ist es immer noch deutlich schneller als bei Samsung oder Apple. Eine vollständige Ladung dauert weniger als eine Stunde.

Preis und Alternativen: Teures Vergnügen mit Hindernissen

Die gebotene Technik hat ihren Preis. Die unverbindliche Preisempfehlung (UVP) für das Huawei Mate 50 Pro liegt bei 1199 Euro. Online-Händler bieten das Gerät teils bereits für rund 1099 Euro an. Verfügbar ist es in den Farben Schwarz und Silber.

Wer auf Google-Dienste angewiesen ist, findet Alternativen mit ähnlich starker Hardware, die nicht vom US-Bann betroffen sind. Eine naheliegende Alternative ist das Honor Magic 4 Pro, das in Bezug auf die Kamera mehr als mithalten kann und volle Google-Dienste bietet. Es nutzt zwar noch den etwas älteren Snapdragon 8 Gen 1 (nicht die Plus-Variante), ist dafür aber auch rund 200 Euro günstiger.

Vergleich: Huawei Mate 50 Pro im Überblick

MerkmalHuawei Mate 50 Pro
Display6,74 Zoll OLED, 120 Hz
Auflösung2616 x 1212 Pixel
ProzessorSnapdragon 8 Plus Gen 1
Arbeitsspeicher8 GByte RAM
Interner Speicher256 GByte (erweiterbar per NM-Card)
Hauptkamera50 MP (Variable Blende f/1.4-f/4.0, OIS)
Ultraweitwinkel13 MP
Periskop-Tele64 MP (3,5x optischer Zoom, 10x Hybrid-Zoom)
Frontkamera13 MP + 3D Sensor (Gesichtserkennung)
Akku4700 mAh
Laden (Kabel)66 Watt (Netzteil inkl.)
MobilfunkNur LTE (4G)
Google-DiensteFehlen
Wasser-/StaubschutzIP68
Preis (UVP)1199 Euro

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Hat das Huawei Mate 50 Pro Google-Dienste wie den Play Store?
Nein, das Huawei Mate 50 Pro verfügt aufgrund der US-Sanktionen nicht über Google Mobile Services (GMS). Das bedeutet, dass der Google Play Store, Google Maps, YouTube und andere Google-Apps nicht vorinstalliert sind und auch nicht einfach installiert werden können. Apps müssen über die Huawei AppGallery oder alternative Quellen bezogen werden.

Kann das Mate 50 Pro 5G nutzen?
Nein, das Huawei Mate 50 Pro unterstützt aufgrund der US-Sanktionen nur Mobilfunk bis maximal LTE (4G). 5G-Konnektivität ist nicht möglich.

Wie gut ist die Kamera des Mate 50 Pro?
Die Kamera des Mate 50 Pro gilt als exzellent. Sie verfügt über eine innovative variable Blende bei der Hauptkamera, liefert sehr detailreiche und farbkräftige Fotos bei Tag und Nacht und bietet starke Zoom-Fähigkeiten durch die Periskopkamera. Sie gehört zu den besten Smartphone-Kameras auf dem Markt.

Wie lange hält der Akku?
Die Akkulaufzeit des Mate 50 Pro ist sehr gut. Im PCmark Battery Test erreichte das Gerät eine Laufzeit von zwölf Stunden, was über dem Durchschnitt vieler Flaggschiffe liegt.

Lohnt sich der Kauf des Huawei Mate 50 Pro?
Technisch betrachtet ist das Mate 50 Pro ein hervorragendes Smartphone mit Top-Leistung, exzellenter Kamera und guter Akkulaufzeit. Allerdings sind die fehlenden Google-Dienste eine erhebliche Einschränkung für die meisten Nutzer im Alltag, da viele gewohnte Apps und Dienste nicht verfügbar sind oder nur umständlich genutzt werden können. Eine klare Kaufempfehlung ist daher trotz der technischen Stärken schwierig. Es lohnt sich nur für Nutzer, die bewusst auf Google-Dienste verzichten möchten oder können.

Fazit: Ein technisch brillantes Smartphone mit einem großen „Aber“

Das Huawei Mate 50 Pro ist in vielerlei Hinsicht ein Meisterwerk der Technik. Huawei hat es erneut geschafft, ein Smartphone mit einer hervorragenden Kamera, einem rasanten Snapdragon 8 Plus Gen 1 Prozessor, einem brillanten Display und einer sehr guten Akkulaufzeit zu entwickeln. Die Verarbeitungsqualität ist top, und Features wie die variable Blende oder die IP68-Zertifizierung unterstreichen den Premium-Anspruch.

Doch all das ändert nichts an der Tatsache, dass das Fehlen der Ohne Google-Dienste eine massive Einschränkung darstellt. Der Zugang zu Apps, die Nutzung von Diensten wie Google Maps oder YouTube in gewohnter Form und die Integration ins Google-Ökosystem sind für viele Nutzer unverzichtbar. Die Alternativen von Huawei sind zwar vorhanden und werden besser, können aber das Fehlen von GMS für die breite Masse noch nicht vollständig kompensieren. Auch das Fehlen von 5G ist ein Nachteil in dieser Preisklasse.

Es ist bewundernswert, wie Huawei trotz der Sanktionen weiterhin technisch erstklassige Geräte entwickelt. Aber für die meisten potenziellen Käufer in Europa wird das Fehlen von Google ein entscheidendes Kriterium sein. Wer bereit ist, auf Google zu verzichten und sich auf Huaweis Ökosystem einzulassen, bekommt ein technisch herausragendes Smartphone. Für alle anderen ist das Mate 50 Pro trotz seiner Brillanz nur bedingt empfehlenswert. Daher erhält das Gerät in der Gesamtbewertung, die den Alltagseinsatz berücksichtigt, leider keine volle Punktzahl.

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Andenmatten Soltermann

Hallo! Ich bin Andenmatten Soltermann, ein Schweizer Fotograf, der leidenschaftlich die Essenz der Welt durch seine Linse einfängt. Geboren und aufgewachsen in den majestätischen Schweizer Alpen, haben die deutsche Sprache und atemberaubende Landschaften meine kreative Vision geprägt. Meine Liebe zur Fotografie begann mit einer alten analogen Kamera, und seitdem widme ich mein Leben der Kunst, visuelle Geschichten zu erzählen, die berühren und verbinden.In meinem Blog teile ich praktische Tipps, Techniken und Erfahrungen, um dir zu helfen, deine fotografischen Fähigkeiten zu verbessern – egal, ob du ein neugieriger Anfänger oder ein erfahrener Profi bist. Von der Beherrschung des natürlichen Lichts bis hin zu Ratschlägen für wirkungsvolle Bildkompositionen ist es mein Ziel, dich zu inspirieren, die Welt mit neuen Augen zu sehen. Mein Ansatz verbindet Technik mit Leidenschaft, immer auf der Suche nach dem Funken, der ein Foto unvergesslich macht.Wenn ich nicht hinter der Kamera stehe, findest du mich auf Bergpfaden, auf Reisen nach neuen Perspektiven oder beim Genießen der Schweizer Traditionen, die mir so am Herzen liegen. Begleite mich auf dieser visuellen Reise und entdecke, wie Fotografie die Art und Weise, wie du die Welt siehst, verändern kann.

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