Wie kamen die Deutschen nach Ungarn?

Ungarn: Flucht 1956 und 1989

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Ungarn hat im 20. Jahrhundert eine zentrale und oft dramatische Rolle in der Geschichte der Flucht und Migration in Europa gespielt. Das Land war Schauplatz von Aufständen, politischen Umbrüchen und diente sowohl als Ausgangspunkt für Massenflucht als auch als entscheidendes Transitland auf dem Weg in die Freiheit. Insbesondere zwei Ereignisse prägten das Bild Ungarns im Zusammenhang mit Fluchtbewegungen nachhaltig: der ungarische Volksaufstand von 1956 und die Öffnung der Grenze zu Österreich im Sommer 1989, die Tausenden von DDR-Bürgern die Flucht ermöglichte.

Wann war die ungarische Flüchtlingskrise?
Im November 1956 löste ein gescheiterter Aufstand gegen den Kommunismus in Ungarn die größte Flüchtlingskrise in Europa seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs aus. Präsident Dwight D. Eisenhower und seine Regierung, darunter auch der Immigration and Naturalization Service (INS), reagierten rasch.

Der Ungarische Volksaufstand 1956 und die Flucht

Im Oktober 1956 erhob sich die ungarische Bevölkerung gegen die kommunistische Herrschaft und die sowjetische Vorherrschaft. Was am 23. Oktober 1956 mit friedlichen Studentendemonstrationen in Budapest begann, entwickelte sich schnell zu einem landesweiten Aufstand. Überall im Land kam es zu Kämpfen zwischen revolutionären Kräften und kommunistischen Loyalisten. Zunächst schien es, als könnte die Sowjetunion eine Liberalisierung in Ungarn zulassen.

Doch am 4. November 1956 machten schätzungsweise 1.000 sowjetische Panzer dem Traum von Freiheit ein brutales Ende. Sie rollten in Budapest ein, um die Rebellion niederzuschlagen. Die Kämpfe dauerten bis zum 11. November an und endeten mit der sowjetischen Kriegserklärung. Schätzungen zufolge starben fast 3.000 Ungarn und 700 Rotarmisten bei den Auseinandersetzungen.

Unmittelbar nach der Niederschlagung des Aufstands begann eine humanitäre Krise unvorstellbaren Ausmaßes. Nur wenige Tage nach Beginn der Kämpfe überquerte eine weinende Frau die ungarische Grenze nach Österreich. Dort wurde sie von Soldaten empfangen und versorgt. Die österreichische Regierung erkannte sie sofort als Flüchtling an. Ihr Foto erschien auf den Titelseiten von Zeitungen in den gesamten Vereinigten Staaten. Der Exodus der Ungarn hatte begonnen.

In den folgenden Monaten verließen etwa 200.000 Menschen – das entsprach rund 2% der damaligen Bevölkerung Ungarns – das Land. Die meisten von ihnen flohen zu Fuß über die Grenze nach Österreich. Österreichs Regierung hieß die Flüchtlinge zunächst willkommen, war aber schnell überfordert mit der großen Anzahl an Ankommenden. Sie bat um internationale Hilfe bei der Umsiedlung und Versorgung der Flüchtlinge. Die Kosten beliefen sich schließlich auf über 100 Millionen US-Dollar (in heutiger Währung).

Die Vereinten Nationen unterstützten Österreichs Appelle, und über 20 Mitgliedstaaten reagierten, darunter auch die Vereinigten Staaten. Unter Präsident Dwight D. Eisenhower und seiner Regierung, einschließlich des Immigration and Naturalization Service (INS), wurde schnell gehandelt. Bereits am 8. November erklärte Präsident Eisenhower, dass 5.000 Ungarn im Rahmen des Refugee Relief Act von 1953 Visa erhalten würden.

Wann war die ungarische Flüchtlingskrise?
Im November 1956 löste ein gescheiterter Aufstand gegen den Kommunismus in Ungarn die größte Flüchtlingskrise in Europa seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs aus. Präsident Dwight D. Eisenhower und seine Regierung, darunter auch der Immigration and Naturalization Service (INS), reagierten rasch.

INS-Mitarbeiter wurden vorübergehend nach Österreich entsandt, um die Bearbeitung des Zustroms ungarischer Flüchtlinge zu unterstützen. INS-Kommissar Joseph M. Swing reiste persönlich nach Ungarn und wurde Zeuge, wie ein Soldat der Roten Armee einen fliehenden Ungarn nahe der österreichischen Grenze erschoss. Die Berichterstattung über solche Vorfälle löste in der US-amerikanischen Öffentlichkeit große Anteilnahme für das ungarische Volk aus.

Präsident Eisenhower nutzte daraufhin die im Immigration and Naturalization Act von 1952 (INA) vorgesehene Parole-Befugnis, um etwa 30.000 weiteren Ungarn die Einreise in die USA zu ermöglichen. Diese weitreichende Nutzung der präsidialen Parole-Befugnis setzte einen Präzedenzfall, dem nachfolgende Regierungen bis heute folgten, unter anderem bei der Evakuierung aus Afghanistan.

Das US-Militär startete die „Operation Safe Haven“ und transportierte die Flüchtlinge per Flugzeug und Schiff aus Österreich. Die meisten kamen in New Jersey an, wo sie im Camp Kilmer für die Einwanderungsabwicklung untergebracht wurden. Das Lager wurde von der US-Armee vorbereitet, um die Neuankömmlinge unterzubringen, zu verpflegen und sogar zu unterhalten, beispielsweise mit Fernsehern und Theateraufführungen. Es gab spezielle Einrichtungen für die erforderlichen Gesundheitsuntersuchungen, Einwanderungsgespräche sowie das Fotografieren und Abnehmen von Fingerabdrücken.

Die Verpflegung war auf die Bedürfnisse der oft unterernährten Flüchtlinge abgestimmt. Köche bereiteten kalorienreiche Mahlzeiten mit bis zu 4.300 Kalorien pro Tag und Person zu und lagerten Säuglingsnahrung für die jüngsten Flüchtlinge. Die zuständige Einwanderungsbehörde in Newark, New Jersey, setzte zunächst Mitarbeiter nach Camp Kilmer um, um den Zustrom zu bewältigen. Später wurden weitere INS-Mitarbeiter von der gesamten Ostküste vorübergehend nach New Jersey versetzt, um zu helfen.

Der INS arbeitete eng mit externen Agenturen und gemeinnützigen Organisationen zusammen, um den Flüchtlingen den Übergang in das amerikanische Leben zu erleichtern. Nach bestandenen Prüfungen erhielten berechtigte Erwachsene eine I-25-Identifikationskarte vom INS und eine Sozialversicherungskarte. Mitarbeiter des Arbeitsministeriums versuchten, ihre Fähigkeiten mit verfügbaren Arbeitsplätzen abzugleichen. Gemeinnützige Sponsoren wie die National Catholic Welfare Conference, Church World Service, United Hebrew Immigrant Aid Society und das International Rescue Committee begleiteten sie aus dem Lager ins Zivilleben.

Der US-Abgeordnete Charles J. Kersten lobte die Bemühungen der INS-Mitarbeiter, die eine sehr wichtige Rolle bei der Umsetzung des präsidialen Ziels spielten, bürokratische Hürden abzubauen und dennoch die grundlegenden Vorschriften einzuhalten. Während einige Politiker die Aktion ablehnten, aus Furcht, die Ungarn könnten kommunistische Ideen verbreiten, fanden INS-Ermittler nur sehr wenige Flüchtlinge, die gelogen hatten oder radikale Sympathien zeigten. Im Jahr 1958 verabschiedete der Kongress ein Gesetz, das ungarischen Parolees den Status legaler Daueraufenthaltsberechtigter verlieh.

Wann war die Flucht über Ungarn?
Am 19. August 1989 nutzten mehrere Hundert DDR-Bürgerinnen und Bürger das sogenannte "Paneuropäische Picknick" an der ungarisch-österreichischen Grenze zur gemeinsamen Flucht. Daraufhin wurden Reisen nach Ungarn seitens der DDR-Regierung verboten. Im Sommer 1989 stellten insgesamt 120.000 Menschen einen Ausreiseantrag.

INS-Kommissar Joseph M. Swing erinnerte sich, dass die ungarische Flüchtlingskrise „jede Operation des Dienstes“ herausforderte. Doch Ende 1957 konnte er einen Sieg für den INS erklären. Die Mitarbeiter hielten mit der schnellen Einreise der Ungarn Schritt und balancierten die Notwendigkeit von Effizienz mit der Sicherheit aus. Dieses Programm, das als improvisierte Antwort auf eine Notsituation im Kalten Krieg begann, schuf einen Präzedenzfall für zukünftige Bemühungen der USA zur Evakuierung und Umsiedlung von Flüchtlingen.

Ungarn 1989: Das Tor zur Freiheit

Eine ganz andere, aber ebenso bedeutsame Rolle spielte Ungarn bei einer weiteren großen Fluchtbewegung am Ende des Kalten Krieges. Als Michail Gorbatschow 1985 Generalsekretär der KPdSU wurde, leitete er Reformen unter den Schlagworten Perestrojka (Umbau) und Glasnost (Offenheit) ein. Er brach mit der sogenannten Breschnew-Doktrin, die den Ostblockstaaten nur begrenzte Autonomie zugestand und forderte „Respekt für verschiedene Wege zum Sozialismus“. Dies ermutigte einige Staaten wie Polen und Ungarn zu eigenen Reformen.

Während die Regierungen in Polen und Ungarn auf die Opposition zugingen und Reformen einleiteten, zeigte die Führung der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED) in der DDR keinen Reformwillen. Das SED-Regime wurde zu einer „Insel der Orthodoxie“ in einer sich wandelnden Region. Doch auch in der DDR-Bevölkerung wuchs der Wunsch nach Wandel. Frustriert vom SED-Kurs, der Isolation und der schlechten wirtschaftlichen Lage hatten Ende 1988 rund 110.000 DDR-Bürger Ausreiseanträge gestellt.

Die legale Ausreise war schwierig, und das illegale Verlassen der DDR war seit den 1950er Jahren strafbar und lebensgefährlich. An der innerdeutschen Grenze gab es Selbstschussanlagen und einen Schießbefehl. Der 20-jährige Chris Gueffroy wurde am 5. Februar 1989 bei einem Fluchtversuch über die Berliner Mauer erschossen. Erst Wochen später wurde der Schießbefehl unter internationalem Druck aufgehoben. Gueffroy war das letzte Todesopfer an der Berliner Mauer.

Statt die gefährliche innerdeutsche Grenze zu riskieren, nutzten viele DDR-Bürger im Sommer 1989 neue Fluchtwege. Ungarn hatte bereits begonnen, seine Grenzanlagen zu Österreich abzubauen, auch aufgrund ihres schlechten Zustands. Am 26. Juni 1989 schnitten die Außenminister Ungarns und Österreichs, Gyula Horn und Alois Mock, demonstrativ ein symbolisches Loch in den Stacheldrahtzaun an der Grenze. Dieses Ereignis symbolisierte den beginnenden Fall des Eiserner Vorhangs.

Welches Land hat 2015 die meisten Flüchtlinge aufgenommen?
Deutschland ist für viele Flüchtlinge das Hauptzielland. Allein im Jahr 2015 wurden in dem Land mehr als 440.000 Asylanträge gestellt. Betrachtet man jedoch die Zahl der Anträge im Verhältnis zur Bevölkerung des Landes, so ist die Zahl in Ungarn tatsächlich viel höher, gefolgt von Schweden und Österreich.

Viele DDR-Bürger reisten nun unter dem Vorwand eines Sommerurlaubs nach Ungarn, um von dort aus nach Österreich zu gelangen. Mitte Juli berichtete die westdeutsche Presse über eine zunehmende Fluchtwelle. Obwohl viele Flüchtlinge zunächst noch von ungarischen Grenzposten festgenommen wurden, lieferte Ungarn sie immer seltener an die DDR-Staatssicherheit aus. Allein im Juli und August 1989 verließen mehr als 50.000 Menschen die DDR.

Ein besonders symbolträchtiges Ereignis war das sogenannte „Paneuropäisches Picknick“ am 19. August 1989 an der ungarisch-österreichischen Grenze bei Sopron. Hunderte DDR-Bürger nutzten diese Veranstaltung, um die Grenze zu überqueren und nach Österreich zu fliehen. Dies war die größte Massenflucht aus der DDR seit dem Bau der Berliner Mauer. Daraufhin verbot die DDR-Regierung Reisen nach Ungarn, doch die Fluchtbewegung ließ sich nicht mehr aufhalten. Im Sommer 1989 stellten insgesamt 120.000 Menschen einen Ausreiseantrag.

Vergleich und Bedeutung

Die Fluchtbewegungen von 1956 und 1989 sind historisch unterschiedlich gelagert, zeigen aber Ungarns wiederkehrende Rolle an der Bruchlinie zwischen Ost und West. 1956 war es die direkte Folge eines blutig niedergeschlagenen nationalen Aufstands, die Ungarn selbst zu Flüchtlingen machte, die internationale Hilfe benötigten. 1989 war es die Folge einer systemischen Veränderung im Ostblock, die Ungarn ermöglichte, als Transitland für Bürger eines anderen Ostblockstaates, der DDR, zu fungieren. Während 1956 die Flucht eine direkte Reaktion auf Gewalt war, nutzten die Menschen 1989 eine sich öffnende Gelegenheit, die durch Ungarns Reformkurs geschaffen wurde.

Die Ereignisse von 1956 führten zu einer der größten Flüchtlingskrisen in Europa seit dem Zweiten Weltkrieg und setzten in den USA einen wichtigen Präzedenzfall für die humanitäre Reaktion unter Nutzung präsidialer Vollmachten. Die Flucht über Ungarn 1989 war ein entscheidender Moment auf dem Weg zur deutschen Wiedervereinigung und zum Ende des Kalten Krieges. Sie demonstrierte die Erosion der kommunistischen Macht im Ostblock und ermutigte weitere Bürger, für ihre Freiheit einzutreten.

Wichtige Daten im Überblick

EreignisZeitraumUrsacheZiel/WegGeschätzte Zahl der Flüchtlinge/AusreisendenBesonderheit
Ungarischer Volksaufstand & FluchtOktober/November 1956Niederschlagung des anti-kommunistischen AufstandsFlucht aus Ungarn, v.a. nach Österreich, Umsiedlung weltweit (z.B. USA)Ca. 200.000Direkte Massenflucht nach gescheitertem Aufstand; US-amerikanische „Operation Safe Haven“
Flucht von DDR-Bürgern über UngarnSommer 1989Ungarische Grenzöffnung zu Österreich im Zuge von Reformen; Frustration in der DDRFlucht aus der DDR, über Ungarn nach Österreich/WestdeutschlandZehntausende (allein im Juli/Aug 1989 über 50.000 über Ungarn)Ungarn als Transitland; symbolisches Grenzzaun-Durchschneiden; „Paneuropäisches Picknick“

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

  • Wann war die ungarische Flüchtlingskrise 1956?
    Die Krise begann unmittelbar nach der Niederschlagung des ungarischen Volksaufstands durch sowjetische Truppen Anfang November 1956 und führte in den folgenden Monaten zur Flucht von rund 200.000 Menschen.
  • Wann konnten DDR-Bürger über Ungarn fliehen?
    DDR-Bürger nutzten verstärkt im Sommer 1989 die sich öffnende ungarisch-österreichische Grenze zur Flucht, insbesondere nach dem symbolischen Grenzzaun-Durchschneiden im Juni und dem Paneuropäischen Picknick im August 1989.
  • Wie viele Ungarn flohen 1956?
    Etwa 200.000 Ungarn flohen nach dem Volksaufstand 1956, hauptsächlich nach Österreich.
  • Wie viele DDR-Bürger nutzten den Weg über Ungarn 1989?
    Allein im Juli und August 1989 flohen über 50.000 DDR-Bürger über Ungarn. Insgesamt stellten im Sommer 1989 120.000 DDR-Bürger einen Ausreiseantrag.
  • Welche Rolle spielte Ungarn beim Fall des Eisernen Vorhangs?
    Ungarn spielte eine entscheidende Rolle, indem es begann, seine Grenzanlagen zu Österreich abzubauen und im Sommer 1989 seine Grenze für DDR-Bürger öffnete, was die größte Massenflucht aus der DDR seit dem Mauerbau auslöste und den Druck auf das SED-Regime massiv erhöhte.

Die Geschichte Ungarns im 20. Jahrhundert ist untrennbar mit diesen großen Fluchtbewegungen verbunden. Sie zeigen das Ringen um Freiheit in einem geteilten Europa und die Bereitschaft von Menschen, unter oft gefährlichsten Bedingungen alles zurückzulassen, um ein besseres Leben zu finden. Ungarn war dabei nicht nur direkt betroffen, sondern wurde auch zum Schauplatz und Wegbereiter für die Freiheit anderer.

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Andenmatten Soltermann

Hallo! Ich bin Andenmatten Soltermann, ein Schweizer Fotograf, der leidenschaftlich die Essenz der Welt durch seine Linse einfängt. Geboren und aufgewachsen in den majestätischen Schweizer Alpen, haben die deutsche Sprache und atemberaubende Landschaften meine kreative Vision geprägt. Meine Liebe zur Fotografie begann mit einer alten analogen Kamera, und seitdem widme ich mein Leben der Kunst, visuelle Geschichten zu erzählen, die berühren und verbinden.In meinem Blog teile ich praktische Tipps, Techniken und Erfahrungen, um dir zu helfen, deine fotografischen Fähigkeiten zu verbessern – egal, ob du ein neugieriger Anfänger oder ein erfahrener Profi bist. Von der Beherrschung des natürlichen Lichts bis hin zu Ratschlägen für wirkungsvolle Bildkompositionen ist es mein Ziel, dich zu inspirieren, die Welt mit neuen Augen zu sehen. Mein Ansatz verbindet Technik mit Leidenschaft, immer auf der Suche nach dem Funken, der ein Foto unvergesslich macht.Wenn ich nicht hinter der Kamera stehe, findest du mich auf Bergpfaden, auf Reisen nach neuen Perspektiven oder beim Genießen der Schweizer Traditionen, die mir so am Herzen liegen. Begleite mich auf dieser visuellen Reise und entdecke, wie Fotografie die Art und Weise, wie du die Welt siehst, verändern kann.

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