In der Welt der Musik gibt es Bands, die nicht nur durch ihren Klang, sondern auch durch ihre Inszenierung und ihr Mysterium fesseln. Eine solche Band ist Ghost. Bekannt für ihre anonymen Mitglieder und den charismatischen, aber ständig wechselnden Frontmann, hat sich die Gruppe seit ihrer Gründung eine treue Fangemeinde aufgebaut. Doch woher stammt diese rätselhafte Formation? Die Antwort ist klar und fest in ihren Ursprüngen verankert: Ghost ist eine schwedische Heavy-Metal-Band.

Gegründet in Linköping, Schweden, im Jahr 2006, unterscheidet sich Ghost von vielen anderen Bands durch ihr bewusst gewähltes Image der Anonymität. Die Mitglieder, mit Ausnahme des Sängers, der verschiedene Charaktere verkörpert, treten maskiert auf und werden schlicht als „A Nameless Ghoul“ bezeichnet. Dieses Element der Geheimhaltung ist ein zentraler Bestandteil ihrer Identität und trägt maßgeblich zur Aura der Band bei.

Ursprung und die frühen Jahre: Eine Band nimmt Gestalt an
Die Geschichte von Ghost begann, als Tobias Forge, der kreative Kopf hinter der Band, das Lied „Stand by Him“ schrieb. Zusammen mit Gustaf Lindström, mit dem er bereits zuvor musiziert hatte, nahm Forge erste Stücke auf. Anfang 2008 festigte sich die Idee, eine Band namens Ghost zu gründen. Interessanterweise sah sich Forge zunächst in der Rolle des Gitarristen und suchte nach einem Sänger. Er fragte bei verschiedenen bekannten Musikern an, darunter Messiah Marcolin, Mats Levén, Christer Göransson und JB Christoffersson. Doch alle lehnten ab. So übernahm Forge schließlich selbst die Gesangsposition, die er bis heute in verschiedenen Inkarnationen ausfüllt.
Die ersten Lebenszeichen der Band waren eine selbstproduzierte Demoaufnahme im Jahr 2009 und eine 7-Zoll-Vinyl-Single mit den Liedern „Elizabeth“ und „Death Knell“, veröffentlicht vom deutschen Label Iron Pegasus Records. Diese frühen Veröffentlichungen legten den Grundstein für ihren einzigartigen Sound, der Elemente des Heavy Metal mit Doom Metal und Psychedelic Rock vermischt, oft mit okkulten oder blasphemischen Texten, die jedoch mit einer gewissen theatralischen Ironie dargeboten werden.
Ein entscheidender Moment war der 12. März 2010, als Tobias Forge die ersten drei Lieder bei MySpace hochlud. Innerhalb von zwei Tagen wurde Ghost von zahlreichen Plattenfirmen und Managern kontaktiert. Schließlich unterschrieben sie beim britischen Label Rise Above Records, das von Cathedral-Sänger Lee Dorrian betrieben wird.
Das Debütalbum: Opus Eponymous
Im Oktober 2010 erschien das Debütalbum „Opus Eponymous“ in Europa. Es enthielt neun Lieder, darunter neu aufgenommene Versionen der bereits veröffentlichten Stücke. Das Album war ein erster Erfolg und erreichte Platz 30 der schwedischen Albumcharts. Die Veröffentlichung in Nordamerika folgte Anfang 2011 über Metal Blade Records, in Japan über Trooper Entertainment, dort sogar mit einem Bonustitel: einer Coverversion des Beatles-Klassikers „Here Comes the Sun“. „Opus Eponymous“ wurde beim schwedischen Musikpreis Grammis in der Kategorie Best Hard Rock nominiert, ein frühes Zeichen der Anerkennung in ihrem Heimatland.
Die ersten Liveauftritte fanden im Oktober 2010 statt, unter anderem beim Hammer of Doom in Würzburg und Live Evil in London. Es folgten Tourneen als Vorgruppe für etablierte Bands wie Paradise Lost, Enslaved, Alcest, In Flames, Trivium und Rise to Remain. Ghost begann, Bühnenerfahrung zu sammeln und ihre visuelle Präsenz zu entwickeln, die von Anfang an ein wichtiger Teil ihrer Identität war.
Die Ära der Päpste: Masken, Wandel und weltweiter Erfolg
Mit dem zweiten Album begann eine neue Phase für Ghost, die von einer fortlaufenden Erzählung rund um den Frontmann geprägt sein sollte. Der Sänger, ursprünglich als Papa Emeritus I bekannt, übergab bei einem Konzert im Dezember 2012 in Linköping das Mikrofon an einen Nachfolger, Papa Emeritus II. Dies war der Beginn der Tradition des Wechsels der „Päpste“, der fortan die Albumzyklen markierte.
Infestissumam: Kontroversen und Durchbruch
Das zweite Studioalbum, „Infestissumam“, wurde in Nashville mit Produzent Nick Raskulinecz aufgenommen und erschien im April 2013. Das Album erreichte Platz eins der schwedischen Charts und konnte auch international Erfolge feiern, darunter Platz 28 in den USA und Platz 85 in Deutschland. In den USA musste das Album aus rechtlichen Gründen zunächst unter dem Namen Ghost B.C. veröffentlicht werden, eine Episode, die bis 2015 andauerte.
Die Veröffentlichung war nicht ohne Schwierigkeiten. Vier CD-Hersteller in den USA weigerten sich, das Artwork der Deluxe Edition zu drucken, das als Illustration einer Orgie aus dem 16. Jahrhundert beschrieben wurde. Letztendlich wurde für alle US-Versionen das reguläre Artwork verwendet. Trotz dieser Kontroverse erhielt „Infestissumam“ positive Kritiken und gewann den schwedischen Grammis in der Kategorie Hardrock / Metal sowie einen P3 Guld Award. Die Band tourte intensiv und spielte auf großen Festivals wie Rock am Ring, Rock im Park, Graspop Metal Meeting und Hellfest.
If You Have Ghost: Die EP mit Dave Grohl
Im November 2013 veröffentlichten Ghost die EP „If You Have Ghost“, produziert von keinem Geringeren als Dave Grohl (Foo Fighters, Nirvana). Die EP enthielt neben einer Liveversion auch vier Coverversionen von Künstlern, die man nicht unbedingt im Metal-Kontext erwarten würde: Roky Erickson, ABBA, Army of Lovers und Depeche Mode. Die ABBA-Mitglieder Benny Andersson und Björn Ulvaeus sollen Ghosts Version von „I’m a Marionette“ „geliebt“ haben. Die EP zeigte die musikalische Vielseitigkeit der Band und erreichte Platz 87 der US-Albumcharts.
Zu dieser Zeit tourte Ghost als Vorgruppe für Musikgrößen wie Iron Maiden, Avenged Sevenfold und Alice in Chains, bevor sie eigene Headliner-Shows in Europa spielten. Gerüchte über einen bevorstehenden Wechsel des Sängers machten die Runde, angeblich aufgrund persönlicher Differenzen zwischen Papa Emeritus II und dem Rest der Band.
Meliora: Der Grammy-Gewinn
Am 21. August 2015 erschien das dritte Studioalbum „Meliora“, produziert von Klas Åhlund. Wie erwartet gab es eine neue Inkarnation des Sängers: Papa Emeritus III, vorgestellt als der drei Monate jüngere Bruder des gefeuerten Papa Emeritus II. „Meliora“ war ein großer kommerzieller Erfolg und erreichte Platz eins in Schweden und Finnland sowie hohe Platzierungen in vielen anderen Ländern, darunter Platz 19 in Deutschland und Platz 8 in den USA.
Das Album brachte Ghost ihren bisher größten Erfolg ein: Der Titel „Cirice“ gewann im Februar 2016 bei den Grammy Awards die Auszeichnung in der Kategorie Beste Metal Performance. Dies war ein bedeutender Meilenstein, der die Band international ins Rampenlicht rückte. „Meliora“ und die Single „He Is“ erhielten in Schweden Platin, „Cirice“ in den USA Gold. Das Album gewann erneut den Grammis und zahlreiche Bandit Rock Awards sowie den Loudwire Music Award für das beste Metal-Album. Die anschließende Black to the Future-Tournee festigte ihren Ruf als herausragende Live-Band.
Popestar und Ceremony and Devotion
Im September 2016 veröffentlichten Ghost die EP „Popestar“, produziert von Tom Dalgety. Neben der Eigenkomposition „Square Hammer“ enthielt sie Coverversionen von Echo & the Bunnymen, Simian Mobile Disco, Eurythmics und Imperiet. „Popestar“ war ebenfalls erfolgreich und erreichte hohe Chartplatzierungen, darunter Platz 3 in Schweden und Platz 16 in den USA. „Square Hammer“ wurde von Loudwire zum Metal-Song der Dekade gekürt und erhielt mehrere Gold-Auszeichnungen.
Die Popestar Tour führte die Band durch Nordamerika und Europa, teilweise als Vorgruppe für Iron Maiden. Am Ende dieser Ära, bei einem Konzert im September 2017 in Göteborg, wurde Papa Emeritus III theatralisch von der Bühne gezerrt und durch eine neue Figur ersetzt: Papa Emeritus Zero.
Im Dezember 2017 erschien das Live-Album „Ceremony and Devotion“, das einen Mitschnitt eines Auftritts vom 2. Juli 2017 in San Francisco enthielt und die Energie ihrer Live-Shows einfing.
Weiterentwicklung und neue Gesichter: Von Cardinal Copia zu Papa IV
Der April 2018 brachte eine weitere Veränderung an der Spitze der Band. In einem Video wurde der neue Sänger vorgestellt: Cardinal Copia. Diese Figur unterschied sich optisch von den bisherigen Päpsten, trug aber weiterhin zur fortlaufenden Geschichte der Band bei.
Prequelle: Ein Album voller Hits
Das vierte Studioalbum, „Prequelle“, ebenfalls von Tom Dalgety produziert, erschien im Juni 2018. Es war ein riesiger Erfolg und erreichte Platz eins in Schweden, Platz zwei in Deutschland und Platz drei in den USA. „Prequelle“ brachte Ghost zwei weitere Grammy-Nominierungen ein: für das beste Rock Album und für das Lied „Rats“ in der Kategorie Best Rock Song. Das Album gewann Bandit Rock Awards und den Kerrang! Award für das beste Album. „Prequelle“ wurde in Schweden mit Platin und die Single „Dance Macabre“ in den USA, Kanada und Norwegen mit Gold ausgezeichnet.
Während des „Prequelle“-Zyklus tourte Ghost intensiv. Sie spielten auf großen Festivals wie dem Wacken Open Air, eröffneten für Guns n’ Roses und gingen auf die ausgedehnte „A Pale Tour Named Death“, die sie durch Nordamerika, Europa, Australien und Japan führte. Im Sommer 2019 tourten sie sogar zusammen mit Bokassa im Vorprogramm von Metallica durch Europa.
Seven Inches of Satanic Panic: Ein viraler Hit
Im September 2019 veröffentlichten Ghost die EP „Seven Inches of Satanic Panic“ mit zwei Liedern. Eines dieser Lieder, „Mary on a Cross“, erlebte Jahre später, im Jahr 2022, einen unerwarteten viralen Aufschwung. Ein Video in Zusammenhang mit der Fernsehserie „Stranger Things“ auf TikTok führte dazu, dass das Lied international bekannt wurde und Millionen neuer Hörer erreichte.
Am Ende des „Prequelle“-Zyklus, bei einem Konzert im März 2020 in Mexiko-Stadt, wurde der nächste Sänger vorgestellt: Papa Emeritus IV, der die Rolle für den kommenden Albumzyklus übernehmen sollte.
Impera: Neue Masken, neue Erfolge
Die Ära von Papa Emeritus IV begann mit der Veröffentlichung des fünften Studioalbums „Impera“ im März 2022. Zuvor hatte Papa Emeritus IV bereits im Januar 2021 seinen ersten öffentlichen Auftritt im schwedischen Fernsehen. Ghost trugen auch zum Metallica-Tributalbum „The Metallica Blacklist“ bei („Enter Sandman“) und veröffentlichten die Single „Hunter’s Moon“ für den Soundtrack des Films „Halloween Kills“.
„Impera“ war ein weiterer großer Erfolg und stieg in mehreren Ländern auf Platz eins der Albumcharts ein, darunter Schweden, Deutschland, Österreich und Finnland. In den USA und im Vereinigten Königreich erreichte das Album jeweils Platz zwei. „Impera“ erhielt in Schweden eine Goldene Schallplatte.
Mit diesem Albumzyklus veränderte sich auch das Erscheinungsbild der „Nameless Ghouls“. Ihre Masken erinnerten nun eher an Helme mit Schweißerbrillen und Schläuchen, weniger an die zuvor dämonischen Designs. Tobias Forge erklärte, dass das neue Ghoul-Outfit sowohl militärisch als auch von den Tusken-Räubern aus „Star Wars“ inspiriert sei. Die „Imperatour“ führte die Band durch Europa und Nordamerika, teilweise mit Bands wie Mastodon und Spiritbox. „Impera“ wurde bei den American Music Awards 2022 als Favorite Rock Album ausgezeichnet. Das Lied „Call Me Little Sunshine“ wurde bei den Grammy Awards 2023 nominiert.
Papa Emeritus IV beendete seine Amtszeit mit dem letzten Auftritt der Re-Imparatour im Oktober 2023.
EPs, Live-Alben und Film: Die Vielseitigkeit von Ghost
Neben den Studioalben hat Ghost regelmäßig EPs veröffentlicht, die ihre musikalische Breite zeigen.
Die EP „Phantomime“ (Mai 2023) enthielt Coverversionen von so unterschiedlichen Künstlern wie Television, Genesis, The Stranglers, Iron Maiden und Tina Turner. Sie erreichte Platz eins der schwedischen Charts und hohe Platzierungen international. Ghosts Version von „The Phantom of the Opera“ wurde bei den Grammy Awards 2024 nominiert.
Eine weitere bemerkenswerte Kollaboration war das Lied „Stay“ (Original von Shakespears Sister) mit dem Schauspieler Patrick Wilson für den Abspann seines Films „Insidious: The Red Door“.
Ende 2023 erschien das Best-of-Album „13 Commandments“ digital, eine Zusammenstellung ihrer Hits.
Ein besonderes Highlight war der Konzertfilm „Rite Here Rite Now“, der im Juni 2024 in die Kinos kam. Der Film kombiniert Aufnahmen von Konzerten im Kia Forum in Inglewood mit erzählerischen Elementen, die Handlungsstränge der Band-Webserie aufgreifen. Der Film war ein großer Erfolg und wurde zum erfolgreichsten Hard-Rock-Kinofilm aller Zeiten. Der begleitende Soundtrack erreichte ebenfalls hohe Chartplatzierungen, darunter Platz eins in Schweden.
Ausblick: Skeletá und Papa V Perpetua
Die Geschichte von Ghost ist noch lange nicht zu Ende. Für das Jahr 2025 wurde das sechste Studioalbum „Skeletá“ angekündigt. Mit diesem Albumzyklus schlüpft Tobias Forge in die Rolle des neuen Sängers: Papa V Perpetua.
Begleitend zur Albumveröffentlichung startete die Ghost World Tour 2025. Ein besonderes Merkmal dieser Tour ist das Konzept des „handyfreien Erlebnisses“, bei dem die Zuschauer ihre Mobiltelefone und andere Geräte in speziellen, magnetisch verschlossenen Beuteln verstauen müssen, um das Konzerterlebnis ungestört genießen zu können.
Die Mysterien der Namenlosen Ghule
Ein fester Bestandteil des Ghost-Konzepts sind die „Nameless Ghouls“ – die maskierten Instrumentalisten der Band. Ihre Identitäten bleiben offiziell geheim, obwohl im Laufe der Jahre durch Gerichtsverfahren und andere Umstände einige ehemalige Mitglieder bekannt wurden. Die Masken und Kostüme der Ghule haben sich im Laufe der Jahre weiterentwickelt, von eher klassischen, fast robeartigen Outfits hin zu den militärisch-industriell inspirierten Masken der „Impera“-Ära, die Tobias Forge als von „Star Wars“ beeinflusst beschrieb.
Diese Anonymität ermöglicht es der Band, die Aufmerksamkeit auf die Musik und die theatralische Inszenierung zu lenken, anstatt auf die einzelnen Persönlichkeiten der Musiker (abgesehen von der Figur des Sängers). Es verstärkt das Gefühl des Mysteriösen und Kultischen, das Ghost so einzigartig macht.
Erfolge und Auszeichnungen
Die internationale Anerkennung von Ghost spiegelt sich in zahlreichen Auszeichnungen und Chartplatzierungen wider. Von den frühen Nominierungen beim schwedischen Grammis bis hin zum Gewinn eines Grammys in den USA hat die Band bewiesen, dass ihr einzigartiger Ansatz sowohl künstlerisch als auch kommerziell erfolgreich ist.
Ihre Alben erreichen regelmäßig Spitzenpositionen in den Charts weltweit. Singles und Alben erhalten Gold- und Platinauszeichnungen. Sie wurden als beste schwedische Band ausgezeichnet, ihre Alben als die besten des Jahres in verschiedenen Publikationen. Der Gewinn des American Music Awards und die wiederholten Grammy-Nominierungen unterstreichen ihren Status als wichtige Kraft in der modernen Rock- und Metal-Szene.
Die Fähigkeit, Genregrenzen zu überschreiten, wie ihre Auswahl an Coverversionen zeigt, und gleichzeitig einen unverwechselbaren Sound zu bewahren, hat ihnen geholfen, ein breites Publikum zu erreichen.
| Ära | Album/EP | Sänger-Persona | Wichtige Ereignisse |
|---|---|---|---|
| 2010-2011 | Opus Eponymous | Papa Emeritus I | Debütalbum, erste Tourneen, Grammis-Nominierung |
| 2013-2015 | Infestissumam, If You Have Ghost | Papa Emeritus II | Weltweiter Durchbruch, Chart-Erfolge, Ghost B.C. in USA, Grammis-Gewinn, EP mit Dave Grohl |
| 2015-2017 | Meliora, Popestar | Papa Emeritus III | Grammy-Gewinn („Cirice“), Nummer-1-Alben, zahlreiche Auszeichnungen, EP „Popestar“ |
| 2018-2020 | Prequelle, Seven Inches of Satanic Panic | Cardinal Copia (wird Papa IV) | Hohe Chart-Platzierungen, Grammy-Nominierungen, ausgedehnte Welttournee, viraler Hit („Mary on a Cross“) |
| 2022-2023 | Impera, Phantomime | Papa Emeritus IV | Nummer-1-Alben in Europa, hohe US/UK-Platzierungen, AMA-Gewinn, Grammy-Nominierung, neue Ghoul-Masken, „Rite Here Rite Now“ Film/Soundtrack |
| Seit 2025 | Skeletá | Papa V Perpetua | Neues Album, neue Tour mit speziellem Handy-Konzept |
Häufig gestellte Fragen zu Ghost
- Welche Nationalität hat die Band Ghost?
- Ghost ist eine schwedische Band. Sie wurde in Linköping, Schweden, gegründet.
- Warum tragen die Mitglieder von Ghost Masken?
- Die Masken dienen dazu, die Identitäten der Mitglieder, der sogenannten „Nameless Ghouls“, anonym zu halten und die Aufmerksamkeit auf die Musik und die theatralische Inszenierung der Band zu lenken.
- Wer ist der Sänger von Ghost?
- Der Sänger von Ghost ist Tobias Forge. Er tritt jedoch nicht unter seinem bürgerlichen Namen auf, sondern verkörpert verschiedene Charaktere wie Papa Emeritus (mit römischer Zahl) und Cardinal Copia.
- Wie viele verschiedene Sänger-Charaktere gab es bisher?
- Es gab bisher Papa Emeritus I, II, III, Papa Emeritus Zero, Cardinal Copia (der zu Papa Emeritus IV wurde) und nun Papa V Perpetua.
- Was bedeutet „A Nameless Ghoul“?
- „A Nameless Ghoul“ (Ein namenloser Ghul) ist die Bezeichnung für die maskierten Instrumentalisten der Band, deren Identitäten anonym bleiben sollen.
- Warum hieß die Band in den USA eine Zeit lang Ghost B.C.?
- Die Band musste aus rechtlichen Gründen in den USA vorübergehend den Zusatz „B.C.“ (vermutlich für „Before Christ“ oder „Bewitched Cross“) tragen. Dieser Zusatz wurde 2015 wieder entfernt.
- Welchen Musikstil spielt Ghost?
- Ghost wird oft dem Heavy Metal zugeordnet, integriert aber auch Elemente aus Doom Metal, Psychedelic Rock, Pop und Hardrock. Ihre Musik ist sehr vielseitig und geht über traditionelle Genre-Grenzen hinaus.
- Hat Ghost Preise gewonnen?
- Ja, Ghost hat zahlreiche Preise gewonnen, darunter einen Grammy Award (für „Cirice“), mehrere schwedische Grammis, Bandit Rock Awards, Loudwire Music Awards und einen American Music Award. Sie wurden auch mehrfach für Grammys nominiert.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Ghost weit mehr als nur eine Band ist. Es ist ein Kunstprojekt, das Musik, Theater und Geheimnis vereint. Mit ihren Wurzeln fest in Schweden verankert, haben sie eine globale Präsenz aufgebaut und begeistern Fans auf der ganzen Welt mit ihrer einzigartigen Mischung aus eingängigen Melodien, schwerem Sound und einer fesselnden visuellen Präsenz. Ihre ständige Weiterentwicklung und die Fähigkeit, sich neu zu erfinden, sichern ihnen einen besonderen Platz in der Musiklandschaft.
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