Der Name Goliath mag heute weniger präsent sein als andere historische Marken, doch in der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts steht er für zwei bemerkenswerte und völlig unterschiedliche technologische Entwicklungen. Einerseits war Goliath ein innovativer Fahrzeughersteller, eng verbunden mit der berühmten Borgward-Gruppe, der maßgeblich zur Mobilität und zum Wiederaufbau nach dem Krieg beitrug. Andererseits bezeichnete Goliath eine gigantische, geheime Funksendeanlage, die eine strategisch wichtige Rolle im Zweiten Weltkrieg spielte. Tauchen wir ein in die Geschichte dieser beiden „Goliaths“.

Goliath – Der Fahrzeughersteller
Gründung und die Ära der Dreiräder
Die Wurzeln des Fahrzeugherstellers Goliath reichen zurück ins Jahr 1928. In diesem Jahr gründeten Carl F. W. Borgward und sein Partner, der Kaufmann Wilhelm Tecklenborg, die Firma Goliath-Werke Borgward & Co. in Bremen. Die Gründung fiel in eine Zeit, die von einer besonderen gesetzlichen Regelung geprägt war: Ein Gesetz von 1928 erlaubte das Fahren von Kraftfahrzeugen mit weniger als vier Rädern und einem Hubraum von weniger als 200 Kubikzentimetern ohne Führerschein. Zudem waren solche Fahrzeuge steuerfrei. Diese Bestimmung schuf einen Markt für einfache, leichte Fahrzeuge und beeinflusste die ersten Entwicklungen bei Goliath maßgeblich.
Die ersten Modelle, die unter dem Namen Goliath gebaut wurden, waren Weiterentwicklungen aus der Bremer Kühlerfabrik Borgward & Co. Es handelte sich um dreirädrige offene Lastenkarren, die auf bewährter Motorradtechnik basierten. Dazu gehörten der „Blitzkarren“ mit 2,2 PS sowie der „Goliath Rapid“ und der „Goliath Standard“. Diese praktischen und günstigen Fahrzeuge eigneten sich ideal für Handwerker und kleine Gewerbetreibende und legten den Grundstein für den Erfolg der Marke im Nutzfahrzeugsegment.
Ab 1931 erweiterte Goliath sein Portfolio um den ersten geschlossenen dreirädrigen Personenwagen: den Goliath Pionier. Dieses Fahrzeug war für die damalige Zeit fortschrittlich und zielte auf eine breitere Käuferschicht ab, die ein wettergeschütztes Fortbewegungsmittel suchte. Der „Pionier“ wurde von einem Einzylinder-Zweitaktmotor der ILO-Motorenwerke angetrieben, der im Heck platziert war. Mit einem Hubraum von 198 cm³ leistete er 5,5 PS. Gekoppelt war der Motor an ein Dreiganggetriebe, das dem Fahrzeug eine Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h ermöglichte.
Die Karosserie des Pioniers war innovativ für die Zeit, gefertigt aus Holz und mit Kunstleder überzogen. Sie ruhte auf einem stabilen Rahmen aus U-Profilen, was dem Fahrzeug eine gewisse Robustheit verlieh. Die Abmessungen des Pioniers waren kompakt: 2990 mm lang, 1400 mm hoch und 1500 mm breit. Die Spurweite hinten betrug 1280 mm. Das Leergewicht lag je nach Ausführung zwischen 335 kg und 350 kg. Besonders attraktiv war der geringe Verbrauch, der mit nur 4 Litern auf 100 km angegeben wurde. Bis 1934 wurden rund 4000 Exemplare dieses Kleinstwagens in verschiedenen Karosserievarianten verkauft, was seine Popularität in der damaligen Zeit unterstreicht.
Entwicklung und Nachkriegszeit
Parallel zum Personenwagen „Pionier“ entwickelte Goliath auch Nutzfahrzeugvarianten auf dessen Basis, die ebenfalls sehr erfolgreich waren. Dazu zählten der Goliath F 200 und der Goliath F 400, die als Kasten- und Pritschenwagen erhältlich waren und die Lücke zwischen Motorrollern und größeren Lastwagen füllten. Der „Pionier“ selbst wurde technologisch weiterentwickelt und diente als Basis für die Hansa-Modelle 400 und 500. Diese stellten einen wichtigen Schritt dar, da es sich hierbei um vierrädrige Personenkraftwagen handelte, die von Goliath unter der Marke Hansa vertrieben wurden und den Übergang zu konventionelleren Automobilen markierten.
Die Produktion und Entwicklung von Fahrzeugen wurde durch den Zweiten Weltkrieg jäh unterbrochen. Bei einem schweren Luftangriff auf Bremen im Oktober 1944 wurde das Werk von Goliath weitgehend zerstört. Doch die Widerstandsfähigkeit und der Wille zum Wiederaufbau waren groß. Schon wenige Monate nach Kriegsende begann der Wiederaufbau der Produktionsanlagen. Zunächst konzentrierte man sich auf dringend benötigte Produkte, die einfach herzustellen waren, wie Handwagen und Fahrradanhänger.
Im September 1949 erfolgte ein wichtiger organisatorischer Schritt: Die Goliath-Werk G.m.b.H. wurde als eigenständige Tochterfirma innerhalb der Borgward-Gruppe neu gegründet. Das Stammkapital belief sich auf 100.000 DM. Carl F. W. Borgward selbst brachte die Hälfte des Kapitals auf (50.000 DM), weitere 40.000 DM stammten von seiner Ehefrau Elisabeth, und Friedrich Kynast stellte 10.000 DM zur Verfügung. Nach dem Tod von Friedrich Kynast im Jahr 1950 übernahm Carl F. W. Borgward dessen Anteil von den Erben zum Nennwert, wodurch die Familie Borgward die Mehrheit am Unternehmen hielt.
Noch im selben Jahr 1949, kurz nach der Neugründung, brachte Goliath ein Fahrzeug auf den Markt, das zu einem Symbol des deutschen Wirtschaftswunders werden sollte: den Dreirad-Transporter GD 750. Dieses Nutzfahrzeug zeichnete sich durch seine hohe Nutzlast von 750 kg und seinen attraktiven Preis aus. Mit einem Einführungspreis von zunächst 3425,00 DM (was inflationsbereinigt heute etwa 10.800 Euro entspricht) war der GD 750 für kleine Gewerbetreibende und Handwerker erschwinglich. Seine einfache Konstruktion und die hohe Praktikabilität führten schnell zu einem großen Verkaufserfolg und machten den GD 750 zu einem festen Bestandteil des Straßenbildes der Nachkriegszeit in Deutschland. Der GD 750 wurde 1955 durch den etwas moderner gestalteten Goli abgelöst, der das Erbe der erfolgreichen Dreirad-Transporter fortführte.
Rekorde und Misserfolge
Um auf die Leistungsfähigkeit und den technischen Fortschritt der Marke aufmerksam zu machen, setzte Goliath auch auf Rekordfahrten. Unter der technischen Leitung von August Momberger wurde ein stromlinienförmiger Dreiradwagen mit einem 700-cm³-Zweitaktmotor entwickelt. Mit diesem Spezialfahrzeug trat Goliath 1951 auf dem berühmten Autodrome de Linas-Montlhéry in Frankreich an. Bei insgesamt 19 Fahrten stellte Goliath beeindruckende 38 Weltrekorde in den neu geschaffenen Klassen für Dreiradfahrzeuge bis 750 cm³ und bis 1200 cm³ auf. Zu den bedeutendsten Rekorden zählten eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 155 km/h über zwei Stunden sowie 130 km/h über 2000 Meilen. Am Steuer wechselten sich bekannte Rennfahrer wie Hugo Steiner, Adolf Brudes, Hans-Hugo Hartmann, Otto Koch-Bodes und Helmut Polensky ab. Tragischerweise verunglückte Hugo Steiner bei einem weiteren Rekordversuch mit dem Dreiradwagen auf dem Hockenheimring tödlich. Solche Rekorde dienten in erster Linie dazu, öffentliche Aufmerksamkeit zu erregen und das Image der Marke Goliath positiv zu beeinflussen, um die Verkäufe der Serienfahrzeuge anzukurbeln.
Neben zivilen Fahrzeugen versuchte Goliath auch, im militärischen Sektor Fuß zu fassen. Ab 1954 wurde der Geländewagen Goliath Jagdwagen Typ 31 entwickelt, in der Hoffnung, Aufträge von den neu aufgestellten Bundesgrenzschutz und Bundeswehr zu erhalten. Der Typ 31 wurde Testfahrten unterzogen, konnte jedoch bei den Erprobungen in Lübeck beim Bundesgrenzschutz und im Januar 1956 in Andernach bei der Bundeswehr nicht überzeugen. Eine nachgebesserte Version, der Typ 34, wurde 1957 mit einem Viertakt-Boxermotor vorgestellt. Dieser Modell kam jedoch zu spät auf den Markt, da die Bundeswehr ihre Entscheidung bereits zugunsten des DKW Munga getroffen hatte, was einen Rückschlag für Goliaths Ambitionen im Militärgeschäft bedeutete.
Imagekorrektur: Der Hansa 1100
Das Image der Marke Goliath war in der Öffentlichkeit stark mit den einfachen und preiswerten Dreirädern verknüpft, insbesondere mit den Zweitakt-Modellen. Um dieses Image zu umgehen und anspruchsvollere Käuferschichten anzusprechen, entschied sich die Borgward-Gruppe Ende der 1950er Jahre für eine Umbenennung bei bestimmten Modellen. Das Pkw-Modell Goliath GP 1100, das ab 1958 mit einem modernen Viertaktmotor ausgestattet war, wurde nicht mehr unter dem Namen Goliath, sondern unter dem Namen Hansa 1100 angeboten. Diese Maßnahme sollte dem Modell ein höheres Ansehen verschaffen und die Assoziation mit den wirtschaftlichen, aber weniger prestigeträchtigen Goliath-Dreirädern vermeiden.
Goliath – Die Längstwellen-Sendeanlage
Ein Funkriese für die Marine
Völlig unabhängig vom Fahrzeughersteller Goliath existierte während des Zweiten Weltkriegs eine militärische Sendeanlage von monumentalen Ausmaßen, die ebenfalls den Namen Goliath trug. Diese Anlage war ein strategisch wichtiges Projekt des Deutschen Reiches und diente einem ganz anderen Zweck: der Kommunikation über extrem große Entfernungen, insbesondere mit Kriegsschiffen und U-Booten. Die Wahl des Namens „Goliath“ für diese Anlage unterstrich ihre gewaltige Größe und Bedeutung.
Die Besonderheit des Senders Goliath lag in der verwendeten Technologie: Er arbeitete im Bereich der Längstwellen (VLF - Very Low Frequency), mit Frequenzen zwischen 15 und 60 kHz, was Wellenlängen von 20.000 m bis 5.000 m entspricht. Diese sehr langen Wellen haben die einzigartige Eigenschaft, dass sie nicht nur der Erdkrümmung folgen können und somit enorme Reichweiten erzielen, sondern auch Wasser durchdringen. Dies war entscheidend, da es erstmals eine zuverlässige Kommunikation mit getauchten U-Booten ermöglichte, selbst über Entfernungen von mehr als 10.000 km. Die Hauptaufgabe der Anlage war es, die Verbindung zu operierenden Kriegsschiffen aufrechtzuerhalten und Befehle sowie Nachrichten an die U-Boot-Flotte zu übermitteln, deren Längstwellenempfänger auch unter Wasser funktionierte.

Standortwahl und Bau
Der Standort für diese riesige Sendeanlage wurde sorgfältig ausgewählt. Man entschied sich für ein Gebiet in der Altmark am Fluss Milde, in der Nähe der Orte Altmersleben, Kalbe (Milde), Butterhorst und Karritz. Ein entscheidendes Kriterium für diese Wahl war der feuchte Untergrund. Feuchter Boden verbessert die Erdungsbedingungen einer Sendeanlage erheblich, was wiederum eine wichtige Voraussetzung für eine hohe Reichweite und Effizienz bei Längstwellen darstellt. Zusätzlich war die Infrastruktur günstig, da die Bahnstrecke Hohenwulsch–Wittingen in unmittelbarer Nähe verlief und einen bequemen Eisenbahnanschluss bot, über den später sämtliches Baumaterial für den Bau angeliefert wurde.
Die Planungen für die Goliath-Sendeanlage begannen bereits 1936, als die benötigten Grundstücke aufgekauft wurden. Im Jahr 1940 begann die Deutsche Reichsbahn mit dem Bau eines rund drei Kilometer langen Anschlussgleises zum Baugelände. Die eigentlichen Bauarbeiten starteten 1941 unter der Leitung der Berliner C. Lorenz AG, einem führenden Unternehmen im Bereich der Funktechnik. Nach einer Bauzeit von 27 Monaten, also etwas mehr als zwei Jahren, konnte der Betrieb der Anlage im Jahr 1943 aufgenommen werden. Die elektrischen Anlagen und Komponenten wurden von der Siemens AG geliefert. Die Gesamtkosten für die Errichtung dieser gewaltigen Anlage beliefen sich auf 15 Millionen Reichsmark, eine beträchtliche Summe für die damalige Zeit.
Die Antennenanlage
Das Herzstück des Senders Goliath war seine außergewöhnliche Antennenanlage, eine komplexe Konstruktion, die für die Ausstrahlung der Längstwellen optimiert war. Als Sendeantennen wurden drei riesige Schirmantennen verwendet. Diese waren radial um drei zentrale, 210 Meter hohe Stahlrohrmaste montiert. Diese Zentralmaste waren gegen Erde isoliert, um die Hochfrequenzenergie effektiv abstrahlen zu können. Die Schirmantennen selbst wurden an insgesamt fünfzehn äußeren Stahlfachwerkmasten befestigt. Jeder dieser äußeren Maste war 170 Meter hoch und geerdet. Die drei mittleren Stahlfachwerkmasten trugen dabei jeweils zwei der Schirmantennen, während die anderen zwölf Maste jeweils eine trugen. Diese aufwendige Struktur war notwendig, um die für die Längstwellenübertragung erforderlichen elektrischen Kapazitäten und Induktivitäten zu realisieren und die Sendeleistung optimal abzugeben.
Betrieb, Kriegsende und Demontage
Über den genauen Betrieb des Senders Goliath während des Zweiten Weltkriegs ist wenig öffentlich bekannt geworden. Die Anlage war von hoher militärischer Geheimhaltung umgeben, und selbst die Bewohner der umliegenden Orte wussten kaum etwas über die genaue Funktion oder Bedeutung des Senders. Gegen Ende des Krieges, im April 1945, wurden Teile der Anlage vom Betriebspersonal selbst zerstört, um eine Nutzung durch die vorrückenden Alliierten zu verhindern.
Am 11. April 1945 besetzten Truppen der US-Armee das Gelände des Goliath-Senders. Aufgrund der vorhandenen hohen Umzäunung wurde das Areal kurzzeitig als Lager für etwa 85.000 Kriegsgefangene genutzt. Gemäß den Vereinbarungen der Konferenz von Jalta wurde das Gebiet des heutigen Sachsen-Anhalt, in dem sich der Goliath-Sender befand, Ende Juni 1945 an die Rote Armee übergeben.
Nach der Übergabe an die sowjetischen Streitkräfte wurde der Goliath-Sender im Frühjahr 1946 zunächst repariert. Es folgte jedoch eine Phase der Demontage, die von Sommer 1946 bis Juni 1947 dauerte. Die gesamte technische Ausrüstung sowie die Maste wurden abgebaut. Die noch vorhandenen Gebäude und Fundamente auf dem Gelände in der Altmark wurden im Sommer 1947 gesprengt, um die Anlage unbrauchbar zu machen. Heute zeugt nur noch ein Fundament eines der 170 Meter hohen Maste von den einstigen Ausmaßen des Senders an seinem ursprünglichen Standort in Deutschland.
Das Erbe des Senders Goliath
Die demontierte Sendeanlage wurde von den sowjetischen Truppen in die Sowjetunion verbracht. Zunächst wurde sie in der Nähe von Leningrad (heute St. Petersburg) eingelagert. Im Jahr 1952 wurde die Anlage jedoch wieder aufgebaut, und zwar etwa 10 km südlich von Nischni Nowgorod. Dieser wiedererrichtete Sender Goliath war der erste Längstwellensender der Sowjetunion und stellte einen bedeutenden technologischen Zugewinn dar. Die Anlage in Nischni Nowgorod ist bis heute nahezu unverändert in Betrieb und wird von der russischen Kriegsmarine genutzt. Sie dient unter anderem auch für den Zeitzeichendienst RJH99. Der Name Goliath (auf Russisch Голиаф) wurde am neuen Standort beibehalten. Interessanterweise ähnelt die Antennenanlage des Längstwellensenders Wilejka in Belarus, einer ebenfalls wichtigen Anlage für die russische Marine, stark der des Goliaths, allerdings sind deren Maste noch einmal deutlich höher.
Fazit und Bedeutung
Der Name Goliath steht somit in der deutschen Technikgeschichte für zwei völlig unterschiedliche, aber jeweils bedeutende Entwicklungen. Der Fahrzeughersteller Goliath, als Teil der Borgward-Gruppe, prägte mit seinen innovativen Dreirädern und später auch Vierrädern die Mobilität der Vorkriegs- und insbesondere der Nachkriegszeit und trug zum wirtschaftlichen Aufschwung bei. Die Sendeanlage Goliath hingegen war ein Meisterwerk der Funktechnik ihrer Zeit, dessen militärische Bedeutung für die Kommunikation mit U-Booten unbestritten war und dessen Erbe bis heute in Russland fortlebt. Beide „Goliaths“ zeigen die Innovationskraft und den technischen Ehrgeiz ihrer Epoche, auch wenn ihre Geschichten und Wirkungsbereiche grundverschieden waren.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wer war Carl F. W. Borgward?
Carl F. W. Borgward war ein deutscher Ingenieur und Unternehmer. Er war der Gründer der Borgward-Gruppe, zu der neben der Marke Borgward selbst auch die Marken Hansa, Lloyd und Goliath gehörten. Er spielte eine zentrale Rolle bei der Gründung und Entwicklung der Goliath-Werke.
Warum waren die ersten Goliath-Fahrzeuge Dreiräder?
Die Konzentration auf Dreiräder in den Anfangsjahren (ab 1928) war eine direkte Reaktion auf ein Gesetz von 1928. Dieses erlaubte das Führen von Kraftfahrzeugen mit weniger als vier Rädern und einem Hubraum unter 200 cm³ ohne Führerschein und machte diese Fahrzeuge steuerfrei. Dies schuf einen attraktiven Markt für solche einfachen und günstigen Fahrzeuge.
Wozu diente der Goliath-Funksender?
Der Goliath-Funksender war eine militärische Längstwellen-Sendeanlage. Seine Hauptaufgabe war die Kommunikation mit Kriegsschiffen und insbesondere mit getauchten U-Booten über sehr große Entfernungen. Die Längstwellentechnologie ermöglichte die Durchdringung von Seewasser, was für die U-Boot-Kommunikation entscheidend war.
Ist der Goliath-Sender noch in Betrieb?
Ja, der Goliath-Sender ist noch in Betrieb. Nach seiner Demontage in Deutschland wurde er in der Sowjetunion (heute Russland) in der Nähe von Nischni Nowgorod wieder aufgebaut und in Betrieb genommen. Er wird bis heute von der russischen Kriegsmarine genutzt.
Was ist vom ursprünglichen Goliath-Sender-Standort in Deutschland übrig?
Vom ursprünglichen Standort der Goliath-Sendeanlage in der Altmark in Deutschland ist nur noch ein Fundament eines der äußeren, 170 Meter hohen Maste erhalten geblieben. Die restlichen Anlagen und Gebäude wurden nach der Demontage gesprengt.
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