Die PlayStation Portable, kurz PSP, markierte Sonys ambitionierten Eintritt in den Markt der Handheld-Konsolen. Als erstes tragbares Gerät des Unternehmens wurde sie am 12. Dezember 2004 erstmals in Japan veröffentlicht und fand schnell ihren Weg nach Nordamerika und Europa im Jahr 2005. Ursprünglich auf der E3 2003 angekündigt, zeigte Sony das erste Design im Folgejahr. Die PSP war nicht nur für Videospiele gedacht, sondern konnte auch Musik, Videos und Bilder abspielen. Datenübertragungen erfolgten klassisch per USB-Kabel. Spiele und Filme wurden auf der eigens entwickelten Universal Media Disc (UMD) veröffentlicht, einem optischen Medium in einem robusten Gehäuse mit bis zu 1,8 GB Speicherkapazität. Zusätzlich konnte der Speicher mittels Memory Stick Pro Duo erweitert werden. Die PSP war die erste Handheld-Konsole, die auf ein Disc-Format statt auf Cartridges setzte. Die Auslieferung der PSP-Modelle wurde schrittweise im Jahr 2014 eingestellt.

Nach ihrer Einführung im Jahr 2004 entwickelte Sony die PlayStation Portable über mehrere Jahre hinweg weiter. Dies führte zur Veröffentlichung verschiedener Modelle, die sich in Design, Funktionen und Hardware unterschieden. Insgesamt gibt es fünf Hauptmodelle der PSP, wobei einige davon wiederum verschiedene Hardware-Revisionen aufweisen.
Die Fünf Hauptmodelle der PlayStation Portable
Die PSP-Familie besteht aus fünf distincten Einzelhandelsmodellen, die chronologisch veröffentlicht wurden:
PSP-1000 („Phat“ oder „Fat“)
Die PSP-1000 war das erste jemals veröffentlichte Modell der PSP. Sie ist bekannt unter den Spitznamen „Fat“ oder „Phat“, da sie das dickste und schwerste Modell der Reihe ist. Erkennungsmerkmale sind der gelbe Ladeanschluss mit Kontakten für eine Ladeschale, der grüne Text neben der Power-LED, die Lautsprecher am unteren Rand, ein bündig abschließendes Bildschirmglas, eine Headset-Buchse unter der Handschlaufenhalterung und eine dickere Rückseite. Die PSP-1000 verfügte über Akkus mit 1800 mAh und 2200 mAh, konnte aber auch die Slim-Akkus der späteren Modelle nutzen. Im Gegensatz zu ihren Nachfolgern besaß die PSP-1000 nur 32 MB Arbeitsspeicher und keine Video-Ausgabeoptionen. Der geringere Arbeitsspeicher führte zu langsameren Ladezeiten von UMD-Spielen und Einschränkungen bei manchen Homebrew-Anwendungen.
Die originalen LCD-Panels dieses Modells (mit Ausnahme der TA-086 Konsolen) wiesen eine geringere Farbgenauigkeit und langsamere Reaktionszeiten auf, was zu Geisterbildern bei Bewegungen führen konnte. Die Bildschirmqualität variierte je nach LCD-Panel-Modell und Motherboard-Revision. Interessanterweise können die Bildschirme der PSP-1000 mit IPS-Displays aufgerüstet werden, was die Bildqualität erheblich verbessert und sogar neuere Modelle wie die PS Vita PCH-2000 erreichen kann. Diese IPS-Upgrades sind derzeit exklusiv für dieses Modell verfügbar.
Obwohl die PSP-1000 im Vergleich zu neueren Modellen weniger Hardware-Funktionen (abgesehen vom Infrarot-Port und leicht besserer Ergonomie) bot, hatte sie den Vorteil, ältere Kernel-Mode-Homebrew-Anwendungen für Firmware 1.50 ausführen zu können. Zudem konnten alle Motherboard-Revisionen die EEPROMs von Akkus flashen, was für die Erstellung von Pandora-Batterien nützlich war.
Die Motherboard-Revisionen der PSP-1000 umfassten die TA-079 (frühe Versionen mit unzuverlässigen Wi-Fi-Karten und schlechteren Bildschirmen, später verbessert), TA-081 (verbesserte Qualität, zuverlässigere Wi-Fi, bessere Bildschirme), TA-082 (deutliche Firmware-Änderungen zur Verhinderung von Downgrades, aber weiterhin möglich) und TA-086 (finale Revision, basierend auf TA-082, aber mit dem hochwertigsten Bildschirm der PSP-1000 Reihe).
PSP-2000 („Slim“)
Die PSP-2000, oft als „Slim“ bezeichnet, war Sonys erster Nachfolger der PSP-1000 und wurde von 2007 bis 2008 produziert. Sie war deutlich schlanker und leichter als das Originalmodell, was ihr den Spitznamen gab. Erkennbar ist sie am runden Ladeanschluss ohne Ladeschalen-Kontakte, einem Seriennummern-Barcode an der Unterseite und der Headset-Buchse, die an den unteren Rand verschoben wurde und zusätzliche Pins für die Videoausgabe enthielt. Die PSP-2000 verdoppelte den Arbeitsspeicher auf 64 MB und bot einen besseren Bildschirm als die meisten PSP-1000-Modelle mit höherer Farbgenauigkeit und schnelleren Reaktionszeiten. Neu war auch die Möglichkeit der externen Videoausgabe über die Headset-Buchse, wodurch ältere Headsets der PSP-1000 nicht mehr kompatibel waren.
Um das schlankere Design zu ermöglichen, wurde die Akkukapazität auf 1200 mAh reduziert. Sony verbesserte jedoch die Energieeffizienz der Motherboards, sodass die Akkulaufzeit vergleichbar mit der einer PSP-1000 mit 1800 mAh Akku war. Größere PSP-1000 Akkus konnten auch mit der PSP-2000 verwendet werden, benötigten aber eine alternative Akkuklappe.
Jede PSP-2000 war mit der Pandora-Batterie kompatibel, aber nur Modelle mit TA-085v1 Motherboards konnten die EEPROMs anderer Akkus flashen, um sie in JigKick-Batterien umzuwandeln.
Die Motherboard-Revisionen der PSP-2000 umfassten die TA-085 (erste Version mit ähnlicher Sicherheit wie TA-082/86, unterstützt Flashen von Slim-Akkus; zweite Version patchte das Flashen von EEPROMs), TA-088 (versuchte, Pandora-Batterie zu patchen, was aber durch Homebrew-Updates umgangen wurde; spätere Versionen erschwerten die Nutzung von cIPL Custom Firmware) und TA-090 (erste Version, letzte für PSP-2000, ähnliche Sicherheit wie TA-088v2, aber Teil der PSP-3000 Motherboard-Serie).
PSP-3000 („Slim & Lite“ oder „Brite“)
Die PSP-3000, auch bekannt als „Slim & Lite“ oder „Brite“, war die dritte Version der PSP und das letzte Modell mit einem UMD-Laufwerk, Wi-Fi und externer Videoausgabe. Sie wurde von 2008 bis 2014 produziert. Erkennungsmerkmale sind die ovalen Tasten in der unteren Reihe (statt Halbkreisen), ein kleines Mikrofon in der Nähe des „PSP“-Logos und die Umwandlung der „HOME“-Taste in ein PlayStation-Logo. Die auffälligsten Änderungen waren das eingebaute Mikrofon, die Tastenänderungen, ein verbesserter Video-Ausgang mit mehr Modi und vor allem ein verbesserter Bildschirm.
Der Bildschirm der PSP-3000 bot eine größere Farbtiefe, überragenden Kontrast, bessere Pixelreaktionszeit, höhere Helligkeit und weniger Reflexionen als der Bildschirm der PSP-2000. Allerdings führte er einen leichten „Scanline“-Effekt ein, der auf den älteren Modellen nicht so auffällig war. Dies lag an der horizontalen Ausrichtung der Subpixel. Trotz dieses Effekts war der Bildschirm der PSP-3000 in den meisten Aspekten dem des 2000er Modells überlegen. Ansonsten war die PSP-3000 dem 2000er Modell sehr ähnlich bezüglich Formfaktor, Tastenqualität und 64 MB RAM.

Die Akkus waren ebenfalls identisch mit denen der PSP-2000, mit Ausnahme einer Sonderedition zum Spiel Monster Hunter 3rd. Diese spezielle PSP-3000 hatte eine Rückseite ähnlich der PSP-1000 und war daher mit den größeren 1800 mAh & 2200 mAh Akkus des Originalmodells kompatibel.
Die bemerkenswertesten Unterschiede zur PSP-2000 lagen in der Hardware- und Firmware-Sicherheit. Aufgrund der vielen Exploits bei den Modellen 1000 und 2000 verschärfte Sony die Sicherheit bei den 3000er Modellen erheblich. Bevor neuere Exploits entdeckt wurden, lief Homebrew hauptsächlich über Homebrew Enabler, und permanentes CFW wurde erst durch Perma-Patches auf Firmware 6.20 und später Infinity ermöglicht. Heutige Exploits und Software haben jedoch Methoden entwickelt, um die neuere Sicherheit für JigKick-Hardware, Magic Memory Sticks und cIPL Custom Firmware zu umgehen.
Die Motherboard-Revisionen der PSP-3000 umfassten die TA-090 (zweite/dritte Version), TA-092, TA-093 (zwei Versionen) und TA-095 (vier Versionen). Bei der TA-095-Serie wurden mehrere interne Teile neu gestaltet, was zu Inkompatibilitäten mit älteren PSP 3000 Motherboards führte. Eine wichtige Änderung war die Integration der Wi-Fi-Antenne auf dem Motherboard, anstatt eines externen Teils.
PSP-N1000 („Go“)
Die PSP Go, oder PSP-N1000, stellte eine radikale Abkehr von den bisherigen Modellen dar und wurde von 2009 bis 2011 produziert. Sie zeichnete sich durch ein einzigartiges Design mit einem ausziehbaren Tastenfeld aus, ähnlich manchen Tastatur-Handys. Das auffälligste Merkmal war das Fehlen eines UMD-Laufwerks; Spiele konnten nur digital über den PlayStation Store erworben und auf dem internen 16 GB eMMC Speicher oder einem Memory Stick Micro (M2) gespeichert werden. Sie war deutlich leichter und kleiner als frühere Modelle, besaß einen proprietären Ladeanschluss und einen sehr guten Bildschirm, der dem der PSP-3000 ähnelte (kleiner, aber ebenfalls mit horizontalen Subpixeln).
Die PSP Go führte Bluetooth in die PSP-Reihe ein und konnte über eine PlayStation 3 oder einen PC mit einem DualShock 3 Controller verbunden werden. Videoausgabe war über modellspezifische Komponentenkabel oder ein seltenes Dock möglich. Die Kombination aus Videoausgabe und DS3-Controller-Unterstützung machte die Go zu einer Art Hybrid-Konsole.
Der Akku der PSP Go war im Gehäuse verbaut (930 mAh) und nicht einfach austauschbar. JigKick-Batterien älterer Modelle waren aufgrund des Designs nicht kompatibel; stattdessen wurde der Service-Modus über den Multi-Use-USB-Port aufgerufen. Die Sicherheit und Homebrew-Unterstützung war historisch ähnlich der späten PSP-3000 Modelle. Echte cIPL-Unterstützung wurde erst später möglich, und Unbricking-Software war begrenzt verfügbar.
Die PSP Go verwendete den kleineren „M2“-Typ Memory Stick, was die Speichererweiterung erschwerte, da M2 Memory Sticks seltener waren und MicroSD-Adapter ins Innere der Konsole eingebaut werden mussten. Trotz ihrer Einzigartigkeit und ihres fortschrittlichen Designs war die PSP Go aufgrund schlechter Verkaufszahlen weniger erfolgreich. Sie ist heute das teuerste PSP-Modell auf dem Gebrauchtmarkt.
PSP-E1000 („Street“)
Die PSP Street, Modell E1000, war ein Budget-Modell, das ausschließlich in PAL-Ländern veröffentlicht wurde und von 2011 bis 2014 die letzte Einzelhandels-SKU der PSP darstellte. Sie ist leicht an ihrer schlanken unteren Leiste ohne auffällige physische Tasten erkennbar. Das Gehäuse bestand aus billigerem, mattem Kunststoff. Es wurden die Mute- und Helligkeitstasten entfernt. Sie hatte eine geringere Akkukapazität (950 mAh) als die Modelle 1000/2000/3000 und verfügte über einen Memory Stick Pro Duo Kartenleser. Ein markantes Merkmal war das Fehlen einer Wi-Fi-Karte, was Online-Multiplayer oder Downloads über WLAN unmöglich machte. Sie besaß zudem nur einen einzelnen (aber dennoch akzeptabel klingenden) Mono-Lautsprecher.
Ähnlich wie bei der PSP Go war der Akku der PSP Street nicht leicht entnehmbar. Der Service-Modus (JigKick) wurde ebenfalls über den Mini-USB-Port aufgerufen, allerdings über einen anderen Prozess. Unbricking-Methoden waren lange Zeit begrenzt, wurden aber kürzlich verbessert.
Stereo-Audio war nur über die 3,5-mm-Klinkenbuchse möglich. Proprietäre Headsets der älteren Modelle waren nicht kompatibel. Die Bildschirmqualität der PSP Street war tatsächlich recht hoch; sie konnte mit den Bildschirmen der PSP-3000, Go und den IPS-Upgrades der PSP-1000 mithalten, sowohl bei Farbgenauigkeit als auch bei Reaktionszeit, und zeigte keine „Scanlines“ wie die 3000er oder Go. Ein großer Nachteil waren jedoch die deutlich schlechteren Blickwinkel aufgrund der Ausrichtung des VA-Panels.
Die Tasten der unteren Leiste (PS/Home, Volume, Select und Start) waren in ein selbstklebendes Band integriert, das anfällig für Beschädigungen war. Ersatzteile für dieses Band sind heute schwer zu finden.
Die Universal Media Disc (UMD)
Die UMD war das proprietäre Speichermedium für die meisten PSP-Spiele und Filme. Sie ähnelte einer verkleinerten MiniDisc und war von einem Kunststoffgehäuse umgeben, das den Disc-Rohling schützen sollte. Die UMD bot eine Speicherkapazität von bis zu 1,8 GB. Sony versuchte, die UMD als mobilen Videostandard zu etablieren, aber die PSP blieb das einzige Gerät mit einem UMD-Laufwerk. Große Filmgesellschaften zogen sich aufgrund schwacher Verkaufszahlen weitgehend aus dem UMD-Geschäft zurück. UMD-Brenner oder -Rohlinge waren nie für Endverbraucher erhältlich. Das Kopieren von UMD-Inhalten war nur mit Homebrew-Programmen auf PSPs mit Firmware 1.50 oder Custom Firmware möglich. UMDs enthielten Regionalcodes. Die PSP Go und die PSP Street besaßen kein UMD-Laufwerk mehr.

Software und Anpassungen
Die PSP lief auf einer Firmware, die von der NetBSD Foundation entwickelt wurde. Diese Firmware bot Grundfunktionen wie Systemkonfiguration, Medienwiedergabe, Webbrowser, RSS-Feeds, Internetradio, digitale Comics und den Zugriff auf den PlayStation Store. Regelmäßige Firmware-Updates von Sony brachten neue Funktionen und versuchten gleichzeitig, Sicherheitslücken zu schließen, die von der Homebrew-Community ausgenutzt wurden. Die Modelle PSP-1000, 2000 und 3000 teilten sich die gleichen Firmware-Updates, während die PSP Go eigene Updates erhielt. Die letzte offizielle Firmware-Version ist 6.61.
Custom Firmware (CFW) erfreute sich großer Beliebtheit, da sie alle Funktionen der offiziellen Firmware bot, aber zusätzlich die Ausführung von nicht signierter Software (Homebrew) und Spielekopien (ISOs) ermöglichte. CFWs konnten wie Systemupdates installiert oder mittels Downgrade-Verfahren aufgespielt werden. Beliebte CFWs wie PRO und ME existieren für verschiedene Firmware-Versionen und Modelle. Temporäre CFWs (HEN) mussten bei jedem Start der Konsole neu geladen werden, während permanente CFWs im Flash-Speicher installiert wurden (auf neueren Modellen erschwert oder nur durch spezielle Hacks wie Infinity möglich).
Ein Downgrade auf eine niedrigere Firmware-Version war oft notwendig, um ältere Homebrew oder permanente CFW zu installieren. Dieser Prozess birgt jedoch das Risiko, die Konsole zu „bricken“ (unbrauchbar zu machen). Ein Semi-Brick beschädigt einzelne Flash-Dateien, während ein Full-Brick den Flash-Speicher schwerwiegend beschädigt. Unbricking war oft nur mit speziellen Tools wie der Pandora-Batterie (auf älteren Modellen) oder neueren Software-Tools wie Aiseirigh oder DC-ARK möglich.
Homebrew-Software, von Hobbyentwicklern erstellt, reichte von Emulatoren für ältere Konsolen (Game Boy, SNES, PSone etc.) bis hin zu PC-Betriebssystemen. Während Homebrew an sich nicht gegen das Urheberrecht verstößt, war die Möglichkeit, illegale Kopien von UMDs abzuspielen, ein heikles Thema für Sony. Die Szene fand jedoch immer wieder Wege, Sicherheitslücken auszunutzen und ISO-Loader oder CFWs zu entwickeln, die das Starten von Backups ermöglichten. Rechtlich ist die Nutzung von Sicherheitskopien zulässig, solange der Nutzer das Original besitzt, aber Modifikationen an der Original-Firmware verletzen das Urheberrecht.
Systemdesign
Die XrossMediaBar (XMB), wörtlich Kreuzmedienleiste, war das zentrale Element der Benutzeroberfläche der PSP. Ab höheren Firmware-Versionen konnten Benutzer ihre PSP personalisieren, zuerst nur mit Hintergrundbildern, später auch mit Themes. CFWs ermöglichten noch tiefere Anpassungen der Systemdateien.
Die Remote Play-Funktion ermöglichte ab 2007 eine drahtlose Verbindung zur PlayStation 3. Damit konnte auf das PS3-Menü, Medieninhalte und eine begrenzte Anzahl von PS3-Spielen sowie sämtliche PlayStation-1-Titel über die PSP zugegriffen werden. Die Verbindung funktionierte sowohl über WLAN als auch online.
Zusätzliche Hardware und Zubehör
Für die PSP gab es vielfältiges Zubehör. Neben originalen Akkus gab es auch externe und interne Akkus von Drittanbietern. Eine kabelgebundene Fernbedienung ermöglichte den Anschluss eines Mikrofons (auf PSP-1000 und 2000). Zubehör konnte über den USB-Anschluss angeschlossen werden, wobei für die PSP Go ein Konverterkabeladapter nötig war.
Die Go!Cam war eine Kamera, die Fotos und Videos aufnehmen konnte. Mit ihr waren Videotelefonate über Go!Messenger (Dienst eingestellt) oder Skype (auf PSP-2000/3000) möglich. Es gab zwei Modelle (PSP-300 und PSP-450).
Mit dem GPS-Empfänger Go!Explore konnte die PSP als Navigationssystem genutzt werden, mit Karten, die online erworben werden konnten.
Ein TV-Tuner (nur für PSP-2000/3000 und Go mit Adapter) ermöglichte den Empfang von digitalem Fernsehen unterwegs (regionalspezifisch für Japan/Korea mit 1seg/T-DMB).
Ein separates Mikrofon (PSP-240) wurde in Japan für PSP-1000 und 2000 Modelle verkauft, die kein integriertes Mikrofon besaßen. Es wurde nur von wenigen Spielen und Skype unterstützt und war außerhalb Japans nur per Import erhältlich.

Kritik an Sony und der PSP
Sony wurde sowohl von Entwicklern als auch von Nutzern kritisiert. Entwickler bemängelten mangelnde Unterstützung und geschlossene Türen für neue Möglichkeiten, oft mit Verweis auf die UMD. Nutzer kritisierten unter anderem die Nichteinhaltung von Veröffentlichungsterminen (z. B. beim GPS-Empfänger), das Verbot von Homebrew (ein Hauptgrund für die Verbreitung von Custom Firmware) und die Benutzerbindung von Downloads im PlayStation Store.
Was ist eine PSP noch wert?
Der genaue Wert einer gebrauchten PSP variiert stark je nach Modell, Zustand und Zubehör. Der bereitgestellte Text beschreibt einen Prozess, wie man den aktuellen Wert ermitteln und die Konsole verkaufen kann. Es wird empfohlen, Ankaufdienste zu vergleichen. Der Prozess umfasst vier Schritte: 1. Suche die PSP in einer Vergleichstabelle für Ankaufpreise. 2. Wähle den Ankaufdienst mit dem besten Preis. 3. Starte den Verkaufsvorgang auf der Webseite des Dienstes. 4. Packe die PSP ein, schicke sie ab (oft mit kostenlosem Versandlabel) und warte auf die Gutschrift. Wichtige Faktoren beim Vergleich der Dienste sind die Versandkosten und die Auszahlungsdauer. Durch den Vergleich lässt sich ein lukrativer Verkauf erzielen.
Häufig gestellte Fragen zur PSP
Wie viele PSP-Modelle gibt es?
Es gibt insgesamt fünf Hauptmodelle der PlayStation Portable, zuzüglich verschiedener Hardware-Revisionen innerhalb dieser Modelle. Die Hauptmodelle sind PSP-1000, PSP-2000, PSP-3000, PSP Go (N1000) und PSP Street (E1000).
Welche sind die Hauptunterschiede zwischen den Modellen?
Die Modelle unterscheiden sich in Größe, Gewicht, Arbeitsspeicher (32MB vs. 64MB), Bildschirmqualität und -technologie, Vorhandensein eines UMD-Laufwerks (nicht bei Go und Street), integriertem Speicher (16GB bei Go), Konnektivität (Wi-Fi nicht bei Street, Bluetooth bei Go), Anschlüssen (Videoausgabe, Mikrofon, proprietärer Ladeanschluss bei Go) und Design (z.B. ausziehbares Tastenfeld bei Go, Tastenleiste bei Street).
Was ist eine UMD?
Die Universal Media Disc (UMD) ist ein proprietäres optisches Speichermedium, das speziell für die PSP entwickelt wurde. Sie wurde für Spiele und Filme verwendet und bot bis zu 1,8 GB Speicher. Sie war von einem schützenden Kunststoffgehäuse umgeben.
Können alle PSP-Modelle UMDs abspielen?
Nein, die PSP Go (N1000) und die PSP Street (E1000) haben kein UMD-Laufwerk. Sie unterstützen ausschließlich digitale Spiele.
Was ist Custom Firmware (CFW)?
Custom Firmware ist eine modifizierte Version der offiziellen PSP-Firmware. Sie ermöglicht die Ausführung von nicht signierter Software (Homebrew) und Spielekopien (ISOs/CSOs), was mit der offiziellen Firmware nicht möglich ist. Die Installation kann permanent oder temporär sein, abhängig vom Modell und der Firmware-Version.
Was bedeutet „Bricken“ bei einer PSP?
„Bricken“ beschreibt einen Zustand, bei dem die PSP aufgrund eines Fehlers bei der Firmware-Installation oder -Modifikation unbrauchbar wird. Ein Semi-Brick erlaubt oft noch den Zugriff auf ein Recovery-Menü, während ein Full-Brick die Konsole komplett funktionsunfähig macht.
Unterstützt die PSP Remote Play mit der PS3?
Ja, die PSP (mit Ausnahme der PSP-1000, da diese keinen Videoausgang hat, und möglicherweise der E1000, da diese kein WLAN hat – die Textquelle ist hier unklar bezüglich E1000, bestätigt aber PS3-Verbindung für PSP-Modelle generell ab 2007) unterstützt Remote Play, um auf das PS3-Menü, Medien und bestimmte Spiele zuzugreifen.
Gibt es Zubehör wie Kameras oder GPS für die PSP?
Ja, für die PSP gab es verschiedene Zubehörteile wie die Go!Cam (Kamera), Go!Explore (GPS-Empfänger) und einen TV-Tuner. Die Kompatibilität variierte je nach PSP-Modell.
Vergleich der PSP-Modelle (Hauptmerkmale)
| Merkmal | PSP-1000 | PSP-2000 | PSP-3000 | PSP Go (N1000) | PSP Street (E1000) |
|---|---|---|---|---|---|
| Spitzname(n) | Phat/Fat | Slim | Slim & Lite/Brite | Go | Street |
| UMD-Laufwerk | Ja | Ja | Ja | Nein | Ja |
| Arbeitsspeicher (RAM) | 32 MB | 64 MB | 64 MB | 64 MB | 64 MB |
| Wi-Fi | Ja | Ja | Ja | Ja | Nein |
| Bluetooth | Nein | Nein | Nein | Ja | Nein |
| Mikrofon | Nein | Nein | Ja | Ja | Nein |
| Videoausgabe | Nein | Ja (via Headset) | Ja (verbessert) | Ja (via proprietärem Port) | Nein |
| Interner Speicher | Nein | Nein | Nein | 16 GB eMMC | Nein |
| Speicherkarte | Memory Stick Pro Duo | Memory Stick Pro Duo | Memory Stick Pro Duo | Memory Stick Micro (M2) | Memory Stick Pro Duo |
| Gewicht/Größe | Dick & schwer | Schlank & leicht | Schlank & leicht | Sehr schlank & leicht | Standard (aber billigeres Gefühl) |
| Bildschirm | Basis (IPS Upgrade möglich) | Besser | Verbessert (mit Scanlines) | Sehr gut (mit Scanlines) | Sehr gut (schlechte Blickwinkel) |
| Tasten | Standard | Standard | Ovale Tasten, PS-Logo | Ausziehbar | Integrierte Leiste |
| Zubehöranschluss | USB | USB | USB | Proprietär (USB) | Mini-USB |
| Lautsprecher | Stereo | Stereo | Stereo | Stereo | Mono |
| Zielmarkt | Global | Global | Global | Global | PAL-Länder |
Diese Tabelle fasst die wichtigsten Unterschiede basierend auf dem bereitgestellten Text zusammen.
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