Was bedeutet Nikon FX?

Nikon Objektive: Abkürzungen erklärt

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Die Welt der Fotografie ist faszinierend, aber manchmal auch ein wenig einschüchternd, besonders wenn es um die technischen Details geht. Nikon, einer der führenden Hersteller, verwendet eine Vielzahl von Abkürzungen und Bezeichnungen auf seinen Objektiven, die für Einsteiger – und selbst für erfahrenere Fotografen – durchaus verwirrend sein können. Was bedeutet FX? Wofür steht VR? Und passt ein DX-Objektiv an meine Kamera? Diese Fragen tauchen häufig auf.

Was bedeutet Nikon FX?
FX – Objektive für Vollformat-Sensoren, die den gesamten Bildkreis abdecken.

In diesem umfassenden Artikel nehmen wir uns die gängigsten Nikon Objektivabkürzungen vor und erklären detailliert, was sich dahinter verbirgt. Unser Ziel ist es, Ihnen Klarheit zu verschaffen, damit Sie die Spezifikationen eines Objektivs verstehen und eine fundierte Entscheidung beim Kauf treffen können, basierend darauf, was Sie wirklich brauchen und welche Technologien Ihnen den größten Nutzen bringen.

Sensorformate: FX vs. DX

Beginnen wir mit zwei der grundlegendsten und wichtigsten Bezeichnungen, die eng mit dem Sensorformat Ihrer Kamera zusammenhängen:

Was bedeutet Nikon FX?

Die Abkürzung FX steht bei Nikon für das Kleinbildformat oder auch Vollformat. Dies bezieht sich auf einen digitalen Sensor mit den Maßen von etwa 36x24 mm, was dem traditionellen 35-mm-Filmformat entspricht. Kameras mit einem FX-Sensor, wie die professionellen Nikon D-Serie (D6, D850) oder die spiegellosen Z-Serie (Z 9, Z 7II, Z 6II), bieten in der Regel eine höhere Bildqualität, besseres Rauschverhalten bei hohen ISO-Werten und eine geringere Schärfentiefe (mehr Bokeh) im Vergleich zu Kameras mit kleineren Sensoren bei gleicher Blende und Brennweite.

FX-Objektive sind speziell dafür entwickelt, den gesamten großen FX-Sensor auszuleuchten. Sie können sowohl an FX- als auch an DX-Kameras verwendet werden. An einer FX-Kamera nutzen sie die volle Sensorfläche. Wenn Sie ein FX-Objektiv an einer DX-Kamera verwenden, wird nur der zentrale Bereich des Objektivs benötigt, der dem kleineren DX-Sensor entspricht. Die Kamera schaltet dann oft automatisch in den DX-Crop-Modus, was zu einer geringeren effektiven Auflösung führt, aber das Bild wird korrekt aufgenommen.

Was bedeutet Nikon DX?

Die Abkürzung DX bezeichnet bei Nikon Kameras und Objektive, die für das APS-C-Sensorformat (Advanced Photo System - Type C) konzipiert sind. DX-Sensoren sind kleiner als FX-Sensoren, typischerweise mit Maßen von etwa 24x16 mm. Kameras mit DX-Sensoren sind oft kompakter, leichter und preisgünstiger als ihre FX-Pendants (z. B. Nikon D7500, D5600 oder die spiegellosen Z 50, Z fc).

Der kleinere Sensor führt zum sogenannten Crop-Faktor. Bei Nikon beträgt dieser Faktor ungefähr 1,5x. Das bedeutet, dass die Brennweite eines Objektivs, das an einer DX-Kamera verwendet wird, um diesen Faktor verlängert erscheint. Ein 50mm FX-Objektiv verhält sich an einer DX-Kamera wie ein 75mm Objektiv (50mm * 1.5). Dieser Effekt ist besonders bei Teleobjektiven vorteilhaft, da er die Reichweite erhöht.

DX-Objektive sind speziell für den kleineren DX-Sensor entwickelt und leuchten nur dessen Fläche aus. Sie sind oft kleiner, leichter und kostengünstiger als vergleichbare FX-Objektive. Sie können zwar physisch an einer FX-Kamera montiert werden, die Kamera schaltet dann aber ebenfalls in den DX-Crop-Modus. Dies führt zu einer drastischen Reduzierung der nutzbaren Sensorfläche und damit der Bildauflösung, da nur der zentrale Bereich des FX-Sensors verwendet wird, der dem DX-Format entspricht. Für optimale Ergebnisse sollten DX-Objektive daher idealerweise an DX-Kameras verwendet werden.

Autofokus-Systeme: AF, AF-S und AF-P

Die Art und Weise, wie ein Objektiv fokussiert, wird ebenfalls durch Abkürzungen gekennzeichnet:

  • AF (Autofocus): Dies ist die ältere Generation von Autofokus-Objektiven, die keinen eigenen Fokusmotor besitzen. Sie benötigen eine Kamera mit einem integrierten Autofokus-Motor im Gehäuse (oft als "Stangen-AF" bezeichnet), um automatisch fokussieren zu können. Kameras der Profi- und Semi-Profi-Klassen verfügten früher über diesen Motor (z.B. D7500, D850, D6), während viele Einsteiger-DSLRs (z.B. D3xxx, D5xxx) keinen haben. An Kameras ohne eigenen Motor können AF-Objektive nur manuell fokussiert werden.
  • AF-S (Autofocus - Silent Wave Motor): Objektive mit der AF-S Bezeichnung verfügen über einen integrierten Autofokus-Motor, den sogenannten SWM (Silent Wave Motor) oder auch Ultraschallmotor. Dieser Motor ist schneller und leiser als der in der Kamera verbaute Stangen-AF. AF-S Objektive ermöglichen Autofokus an allen Nikon AF-fähigen Kameras, unabhängig davon, ob die Kamera selbst einen Fokusmotor besitzt oder nicht. Dies ist der Standard für die meisten modernen Nikon DSLR-Objektive.
  • AF-P (Autofocus - Pulse Motor): Dies ist die neueste Generation von Autofokus-Motoren bei Nikon, auch Schrittmotor genannt. AF-P Motoren sind besonders leise und zeichnen sich durch sehr sanfte und präzise Fokusübergänge aus. Dies macht sie ideal für Videoaufnahmen, bei denen laute Fokusgeräusche störend wären. AF-P Objektive sind oft kompakter und leichter. Allerdings sind sie nicht mit allen älteren Nikon Kameras kompatibel; die Kamera muss die elektronische Steuerung des AF-P Motors unterstützen. Prüfen Sie unbedingt die Kompatibilitätsliste Ihrer Kamera, wenn Sie ein AF-P Objektiv in Betracht ziehen.

Blendensteuerung und Belichtungsmessung: G, D und E

Diese Bezeichnungen geben Aufschluss darüber, wie die Blende gesteuert wird und welche Informationen das Objektiv an die Kamera übermittelt:

  • G: Objektive mit der G-Bezeichnung besitzen keinen traditionellen Blendenring am Objektivtubus. Die Blende wird ausschließlich elektronisch über die Bedienelemente der Kamera eingestellt. Dies ist bei fast allen modernen Nikon Objektiven der Fall und ermöglicht eine präzisere und schnellere Steuerung der Blende durch die Kamera.
  • D (Distance Information): Objektive mit der D-Bezeichnung übermitteln zusätzlich zur Blende und Brennweite auch die Entfernungsinformation zum fokussierten Objekt an die Kamera. Diese Information wird von der Kamera genutzt, um die 3D-Color-Matrixmessung zu optimieren und präzisere Belichtungsergebnisse zu erzielen, insbesondere bei Motiven, die sich vor einem sehr hellen oder sehr dunklen Hintergrund befinden. Alle modernen AF-S und AF-P Objektive sind auch D-Typen, auch wenn das 'D' in der Bezeichnung oft weggelassen wird.
  • E (Electromagnetic Diaphragm): Objektive mit der E-Bezeichnung verfügen über eine elektromagnetisch gesteuerte Blende, im Gegensatz zur traditionellen mechanischen Ansteuerung über einen Hebel. Dies führt zu einer schnelleren, leiseren und präziseren Blendensteuerung, insbesondere bei hohen Bildraten (Serienaufnahmen), da die Blende bei jeder Aufnahme exakt auf den gewünschten Wert eingestellt wird. Dies ist bei vielen neueren Profi- und Teleobjektiven der Fall.

Bildstabilisierung: Nikon VR

Eine sehr nützliche Technologie, die bei vielen Objektiven integriert ist:

  • VR (Vibration Reduction): Objektive mit der VR-Bezeichnung verfügen über eine integrierte Bildstabilisierung. Diese Technologie gleicht ungewollte Kamerabewegungen (Verwacklungen) aus, die insbesondere beim Fotografieren aus der Hand, bei längeren Brennweiten oder bei schlechten Lichtverhältnissen auftreten können. VR ermöglicht es, mit deutlich längeren Belichtungszeiten (oft 3 bis 5 Blendenstufen länger) zu fotografieren, ohne dass das Bild verwackelt. Dies ist besonders nützlich für Landschafts-, Porträt- und Telefotografie. Moderne VR-Systeme verfügen oft über verschiedene Modi (z. B. Normal, Active, Sport), die für unterschiedliche Aufnahmesituationen optimiert sind.

Fokussiermechanismen: IF und RF

Diese Abkürzungen beschreiben, wie die Fokusgruppe im Inneren des Objektivs bewegt wird:

  • IF (Internal Focusing): Bei Objektiven mit Innenfokussierung (IF) bewegen sich die Linsenelemente zum Fokussieren ausschließlich im Inneren des Objektivs. Die äußeren Abmessungen des Objektivs (Länge) bleiben unverändert, und die Frontlinse dreht sich nicht. Dies ist vorteilhaft bei der Verwendung von Filtern (wie Polfiltern), hält das Objektiv besser ausbalanciert und verhindert, dass Staub oder Feuchtigkeit ins Innere gelangen.
  • RF (Rear Focusing): Bei Objektiven mit Hintergruppenfokussierung (RF) bewegen sich nur die hinteren Linsenelemente zum Fokussieren. Auch hier bleiben die äußeren Abmessungen meist konstant und die Frontlinse dreht sich nicht. RF-Systeme können die Fokussiergeschwindigkeit erhöhen und das Objektiv kompakter gestalten. RF wird oft in Kombination mit IF verwendet.

Optische Technologien und Vergütungen: ED, ASP, N, FL, PF

Diese Abkürzungen weisen auf spezielle Linsenelemente oder Beschichtungen hin, die die optische Leistung verbessern:

  • ED (Extra-low Dispersion):ED-Glas ist ein spezielles Glas mit besonders geringer Farbstreuung (Dispersion). Es wird verwendet, um chromatische Aberration (Farbsäume an Kontrastkanten) zu minimieren, die auftreten, wenn Licht unterschiedlicher Wellenlängen nicht am selben Punkt fokussiert wird. Objektive mit ED-Elementen liefern schärfere Bilder mit besseren Farben, insbesondere bei langen Brennweiten und großen Blendenöffnungen.
  • ASP (Aspherical Lens Elements): Asphärische Linsenelemente haben eine komplexe, nicht-sphärische Oberfläche. Sie helfen, verschiedene Arten von Aberrationen (wie sphärische Aberration und Verzeichnung) zu korrigieren, oft mit weniger Elementen als bei herkömmlichen sphärischen Linsen. Dies ermöglicht kompaktere Objektivdesigns und eine verbesserte Bildqualität, insbesondere bei Weitwinkelobjektiven und lichtstarken Festbrennweiten.
  • N (Nano Crystal Coat): Die Nanokristallvergütung ist eine von Nikon entwickelte Antireflexbeschichtung, die aus ultrafeinen Nanokristallen besteht. Sie ist extrem effektiv darin, interne Reflexionen über einen sehr weiten Wellenlängenbereich zu reduzieren. Objektive mit N-Vergütung minimieren Streulicht, Geisterbilder und Blendenflecken (Flare), was zu kontrastreicheren und klareren Bildern führt, selbst bei Gegenlicht.
  • FL (Fluorite Lens Element): Fluoritelemente sind spezielle Linsenelemente, die aus Fluoritkristall bestehen. Sie bieten noch bessere Dispersions- und Transmissionscharakteristika als ED-Glas. Sie sind auch deutlich leichter als optisches Glas. Fluoritelemente werden in einigen High-End-Teleobjektiven verwendet, um Aberrationen weiter zu reduzieren und das Gewicht des Objektivs zu verringern.
  • PF (Phase Fresnel): Die Phase Fresnel (PF) Technologie nutzt das Prinzip der Lichtbeugung, um ein spezielles Linsenelement zu schaffen, das die Anzahl der benötigten Standardlinsenelemente in einem Objektiv reduziert. Dies ermöglicht den Bau von deutlich kürzeren und leichteren Teleobjektiven mit hervorragender optischer Leistung. PF-Objektive können unter bestimmten Lichtbedingungen (z. B. direktes Gegenlicht) sichtbare Beugungsflecken (Flare) erzeugen, was aber oft durch Software korrigierbar ist.

Spezialobjektive: Micro, PC-E, DC

Einige Bezeichnungen weisen auf den speziellen Einsatzzweck eines Objektivs hin:

  • Micro: Nikon verwendet die Bezeichnung Micro für seine Makro-Objektive. Diese Objektive sind speziell dafür konstruiert, Motive aus sehr geringer Entfernung und mit hohem Abbildungsmaßstab abzubilden, oft bis zu einem Maßstab von 1:1 (Lebensgröße auf dem Sensor). Sie eignen sich hervorragend für die Fotografie von Insekten, Blumen, Details oder kleinen Objekten.
  • PC-E (Perspective Control - Electronic): PC-E Objektive sind Tilt-Shift-Objektive. Sie ermöglichen es, die Linsengruppe zu verschieben (Shift) oder zu kippen (Tilt). Die Shift-Funktion wird hauptsächlich in der Architekturfotografie verwendet, um stürzende Linien zu korrigieren. Die Tilt-Funktion ermöglicht die Steuerung der Schärfeebene, um beispielsweise ein Motiv in der Vordergrund und im Hintergrund gleichzeitig scharf abzubilden (Scheimpflug-Prinzip) oder um gezielt unscharfe Bereiche für kreative Effekte zu schaffen. Das 'E' am Ende weist auf die elektronische Blendensteuerung hin.
  • DC (Defocus Control): Objektive mit Defokus-Kontrolle (DC) sind spezielle Porträtobjektive. Sie ermöglichen es dem Fotografen, den Grad der sphärischen Aberration in den unscharfen Bereichen (dem Bokeh) auf der Vorder- oder Rückseite der Schärfeebene zu steuern. Dies erlaubt eine kreative Beeinflussung der Weichheit und Qualität des Bokehs, um das Motiv noch besser hervorzuheben.

Übersichtstabelle der wichtigsten Abkürzungen

AbkürzungBedeutungErklärung/Vorteil
FXVollformatFür Kameras mit 36x24mm Sensor. Leuchtet großen Sensor aus.
DXAPS-C FormatFür Kameras mit ca. 24x16mm Sensor. Kleiner, leichter, Crop-Faktor.
AFAutofokusBenötigt Fokusmotor in der Kamera.
AF-SAutofocus Silent Wave Motor (SWM)Integrierter leiser Motor. AF an allen AF-fähigen Kameras.
AF-PAutofocus Pulse MotorNeuer Schrittmotor, leise, sanft, ideal für Video. Nicht universell kompatibel.
GGelatinefilterhalter (historisch) / Keine Blendenring (modern)Blende wird elektronisch über die Kamera gesteuert.
DDistance InformationÜbermittelt Entfernung an Kamera für optimierte Belichtung.
EElectromagnetic DiaphragmElektronisch gesteuerte Blende, schnell und präzise.
VRVibration ReductionOptische Bildstabilisierung gegen Verwacklungen.
IFInternal FocusingFokusgruppe bewegt sich innen, Länge bleibt konstant.
RFRear FocusingNur hintere Gruppe bewegt sich, oft mit IF kombiniert.
EDExtra-low DispersionSpezialglas gegen chromatische Aberration (Farbsäume).
ASPAspherical Lens ElementsSpezialflächen gegen Aberrationen und für kompaktes Design.
NNano Crystal CoatAntireflex-Vergütung gegen Streulicht und Geisterbilder.
FLFluorite Lens ElementLeichtes Spezialglas gegen Aberrationen in High-End-Objektiven.
PFPhase FresnelErmöglicht sehr kompakte und leichte Teleobjektive.
MicroMacro ObjektivFür Nahaufnahmen mit hohem Abbildungsmaßstab.
PC-EPerspective Control - ElectronicTilt-Shift-Objektiv zur Perspektiv- und Schärfesteuerung.
DCDefocus ControlSteuert die Qualität des Bokehs bei Porträts.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Hier beantworten wir einige der am häufigsten gestellten Fragen zu Nikon Objektivabkürzungen:

Frage: Kann ich ein DX-Objektiv an einer FX-Kamera verwenden?
Ja, das ist physisch möglich. Die FX-Kamera erkennt das DX-Objektiv und schaltet automatisch in den DX-Crop-Modus. Dabei wird nur der zentrale Bereich des FX-Sensors verwendet, der dem DX-Format entspricht. Das resultierende Bild hat eine geringere Auflösung, die der nativen Auflösung des DX-Formats entspricht. Es ist technisch möglich, aber Sie nutzen nicht das volle Potenzial Ihrer FX-Kamera.

Frage: Kann ich ein FX-Objektiv an einer DX-Kamera verwenden?
Ja, das ist problemlos möglich und sogar sehr gängig. Ein FX-Objektiv leuchtet den kleineren DX-Sensor vollständig aus. Durch den Crop-Faktor von ca. 1,5x wirkt die Brennweite des Objektivs um diesen Faktor verlängert. Ein 50mm FX-Objektiv verhält sich an einer DX-Kamera wie ein 75mm Objektiv. Sie profitieren von der oft höheren optischen Qualität und Lichtstärke der FX-Objektive, die zudem zukunftssicher sind, falls Sie später auf eine FX-Kamera umsteigen möchten.

Frage: Sind AF-P Objektive mit meiner älteren Nikon Kamera kompatibel?
Nicht unbedingt. AF-P Objektive verwenden eine elektronische Blendensteuerung und einen Schrittmotor, die von älteren Kameras nicht unterstützt werden. Kameras, die vor etwa 2013/2014 auf den Markt kamen, sind oft nicht oder nur eingeschränkt (z.B. kein Autofokus) kompatibel. Sie müssen die genaue Kompatibilität in der Bedienungsanleitung Ihrer Kamera oder auf der Nikon Website prüfen.

Frage: Brauche ich ein Objektiv mit VR (Bildstabilisierung)?
Das hängt von Ihren fotografischen Gewohnheiten ab. VR ist besonders nützlich, wenn Sie oft aus der Hand fotografieren, bei schlechten Lichtverhältnissen arbeiten oder Teleobjektive verwenden. Es hilft, unscharfe Bilder durch Kamerabewegung zu vermeiden. Wenn Sie hauptsächlich vom Stativ fotografieren, ist VR weniger kritisch, kann aber bei bestimmten Techniken (z.B. Schwenks) immer noch nützlich sein. Für kurze Brennweiten und helle Lichtverhältnisse ist VR oft nicht zwingend erforderlich, aber immer ein Vorteil.

Frage: Was ist der Hauptunterschied zwischen AF-S und AF-P Objektiven?
Der Hauptunterschied liegt im Fokusmotor. AF-S verwendet einen Ultraschallmotor (SWM), der schnell und relativ leise ist. AF-P verwendet einen Schrittmotor, der noch leiser und sanfter fokussiert, besonders bei Videoaufnahmen. AF-P Objektive sind oft kompakter, haben aber Einschränkungen bei der Kompatibilität mit älteren Kameras. AF-S Objektive sind mit einer breiteren Palette von Nikon Kameras kompatibel.

Fazit

Die Vielzahl der Abkürzungen auf Nikon Objektiven mag auf den ersten Blick überwältigend wirken, aber jede Bezeichnung liefert wertvolle Informationen über die Eigenschaften und Technologien des Objektivs. Das Verständnis von Begriffen wie FX, DX, AF-S, VR und ED ermöglicht es Ihnen, die technischen Datenblätter zu entschlüsseln und das Objektiv auszuwählen, das am besten zu Ihrer Kamera, Ihren fotografischen Zielen und Ihrem Budget passt. Nehmen Sie sich die Zeit, die Bedeutungen zu lernen, und Sie werden sich sicherer fühlen und bessere Entscheidungen treffen, um das Beste aus Ihrer Nikon Ausrüstung herauszuholen.

Wir hoffen, dieser Artikel hat Ihnen geholfen, Licht ins Dunkel der Nikon Objektiv-Abkürzungen zu bringen. Viel Erfolg bei Ihrer nächsten Fotosession!

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Andenmatten Soltermann

Hallo! Ich bin Andenmatten Soltermann, ein Schweizer Fotograf, der leidenschaftlich die Essenz der Welt durch seine Linse einfängt. Geboren und aufgewachsen in den majestätischen Schweizer Alpen, haben die deutsche Sprache und atemberaubende Landschaften meine kreative Vision geprägt. Meine Liebe zur Fotografie begann mit einer alten analogen Kamera, und seitdem widme ich mein Leben der Kunst, visuelle Geschichten zu erzählen, die berühren und verbinden.In meinem Blog teile ich praktische Tipps, Techniken und Erfahrungen, um dir zu helfen, deine fotografischen Fähigkeiten zu verbessern – egal, ob du ein neugieriger Anfänger oder ein erfahrener Profi bist. Von der Beherrschung des natürlichen Lichts bis hin zu Ratschlägen für wirkungsvolle Bildkompositionen ist es mein Ziel, dich zu inspirieren, die Welt mit neuen Augen zu sehen. Mein Ansatz verbindet Technik mit Leidenschaft, immer auf der Suche nach dem Funken, der ein Foto unvergesslich macht.Wenn ich nicht hinter der Kamera stehe, findest du mich auf Bergpfaden, auf Reisen nach neuen Perspektiven oder beim Genießen der Schweizer Traditionen, die mir so am Herzen liegen. Begleite mich auf dieser visuellen Reise und entdecke, wie Fotografie die Art und Weise, wie du die Welt siehst, verändern kann.

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