Wie formuliere ich meine Motivation in einem Motivationsschreiben?

Hobbys im Lebenslauf: Mehr als nur Freizeit

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Jeder Mensch hat Hobbys und Interessen, denen er in seiner Freizeit nachgeht. Ob Lesen, Sport oder kreative Tätigkeiten – diese Aktivitäten sind nicht nur für unser persönliches Wohlbefinden wichtig, sondern können auch in der beruflichen Welt eine überraschende Rolle spielen. Immer häufiger legen Arbeitgeber Wert auf diesen Abschnitt im Lebenslauf, da er Einblicke in die Persönlichkeit, Motivation und sogar die Soft Skills eines Bewerbers geben kann. Doch Vorsicht: Nicht jedes Hobby ist für eine Bewerbung gleichermaßen geeignet. Es kommt darauf an, wie Sie Ihre Interessen präsentieren und welche Eigenschaften sie vermitteln.

Wie gibt man einen Fotografen in einen Lebenslauf ein?
Heben Sie in Ihrem Lebenslauf Ihre Erfahrung mit verschiedenen Fotografiestilen, Ihre Kenntnisse im Umgang mit Bearbeitungssoftware und alle relevanten Zertifizierungen hervor . Erwähnen Sie außerdem Fähigkeiten wie Detailgenauigkeit, Kreativität und technisches Know-how im Umgang mit Kameraausrüstung.

Warum Hobbys im Lebenslauf wichtig sein können

Die klassischen Abschnitte eines Lebenslaufs – Berufserfahrung, Ausbildung, Kenntnisse – zeigen Ihre fachliche Qualifikation. Hobbys hingegen bieten die Möglichkeit, Ihre Persönlichkeit und zusätzliche Fähigkeiten zu präsentieren, die im Arbeitsalltag nützlich sein können, aber nicht direkt aus Ihrem Werdegang hervorgehen. Besonders für Berufseinsteiger oder Personen mit wenig relevanter Erfahrung können gut gewählte Hobbys den Lebenslauf aufwerten und zeigen, dass Sie eine aktive, engagierte und vielseitige Person sind. Sie können Interesse wecken und einen positiven ersten Eindruck hinterlassen.

Personaler suchen oft nach Bewerbern, die bestimmte Soft Skills mitbringen. Hobbys können genau diese Fähigkeiten indirekt belegen. Teamfähigkeit, Belastbarkeit, Kreativität, organisatorisches Talent, Ausdauer oder die Bereitschaft, Neues zu lernen – all das sind Eigenschaften, die durch bestimmte Freizeitaktivitäten unterstrichen werden können. Ein gut geführter Hobby-Abschnitt zeigt, dass Sie über den Tellerrand blicken und Leidenschaft für etwas mitbringen. Dies kann Sie von anderen Bewerbern abheben.

Die richtigen Hobbys wählen: Welche punkten, welche nicht?

Bei der Auswahl der Hobbys für Ihren Lebenslauf ist es entscheidend, Relevanz und Aussagekraft zu berücksichtigen. Überlegen Sie, welche Interessen Eigenschaften betonen, die für die angestrebte Stelle wichtig sind. Eine pauschale Liste der „besten Hobbys“ gibt es nicht, da die Eignung immer vom spezifischen Job abhängt.

Generell lässt sich aber sagen, dass Hobbys, die Aktivität, Engagement und positive soziale oder kognitive Fähigkeiten zeigen, gut ankommen. Passive Hobbys wie „Fernsehen“ oder „Schlafen“ sind selbsterklärend und tragen nichts zur Bewerbung bei. Auch extrem zeitintensive Hobbys, die den Eindruck erwecken könnten, Sie hätten keine Zeit für den Job, oder potenziell kontroverse Interessen sollten Sie eher weglassen.

Hier eine Übersicht über verschiedene Hobby-Kategorien und die damit oft assoziierten Eigenschaften:

Hobby-KategorieBeispiel(e)Assoziierte Eigenschaft(en)
Sport (Mannschaft)Fußball, Volleyball, HandballTeamfähigkeit, Disziplin, Fairness, Belastbarkeit
Sport (Einzel/Ausdauer)Laufen, Schwimmen, RadfahrenAusdauer, Zielstrebigkeit, Selbstmotivation, Disziplin
KreativFotografie, Malen, Schreiben, Musikinstrument spielenKreativität, Detailorientierung, Ausdrucksfähigkeit, Geduld
BildendSprachen lernen, Online-Kurse, Lesen von FachliteraturLernbereitschaft, Neugier, Offenheit, Weiterentwicklung
Soziales EngagementEhrenamtliche Tätigkeit, Vereinsarbeit, MentoringVerantwortungsbewusstsein, Empathie, Organisationsfähigkeit, Kommunikationsstärke
Praktisch / HandwerklichTischlern, Reparaturen, GartenarbeitGeschicklichkeit, Problemlösungsfähigkeit, Geduld, Sorgfalt
AnalytischSchach, Programmieren, komplexe BrettspieleLogisches Denken, Strategieentwicklung, Konzentration, Problemlösung
Ausgefallen / SpezifischBloggen zu einem Nischenthema, Imkerei, GeocachingInteresse wecken, Leidenschaft, Einzigartigkeit, Engagement

Weniger geeignete Hobbys umfassen wie erwähnt passive Beschäftigungen (Fernsehen, Schlafen), potenziell gefährliche Extremsportarten (könnten Bedenken hinsichtlich Ausfallzeiten wecken) oder kontroverse Themen (könnten zu Vorurteilen führen). Standard-Hobbys wie „Lesen“ oder „Kochen“ sind zwar harmlos, aber wenig aussagekräftig, es sei denn, Sie konkretisieren sie (z.B. „Lesen von Fachliteratur über künstliche Intelligenz“).

Fotografie als Hobby im Lebenslauf: Mehr als nur ein Bild

Die Fotografie wird oft als kreatives Hobby genannt, und das zu Recht. Sie zeigt, dass Sie ein Auge für Details haben, Komposition verstehen und in der Lage sind, eine Vision in ein Bild umzusetzen. Doch die Fotografie kann noch viel mehr über Sie aussagen, als nur Ihre Kreativität.

Betrachten Sie die Fotografie nicht nur als technisches Handwerk – obwohl auch das Präzision und Lernbereitschaft zeigt – sondern als eine Art, die Welt wahrzunehmen und zu interpretieren. Als Fotograf lernen Sie, genau hinzusehen, Perspektiven zu wechseln und den richtigen Moment abzupassen. Das erfordert Geduld, Beobachtungsgabe und oft auch strategisches Denken, etwa bei der Planung eines Shootings oder der Nachbearbeitung.

Die Leidenschaft für die Fotografie kann zeigen, dass Sie sich mit Hingabe einem Thema widmen, bereit sind, Zeit und Mühe zu investieren, und ständig dazulernen möchten. Ob Sie sich auf Naturfotografie, Porträts, Architektur oder Street Photography spezialisieren – jede Nische erfordert spezifische Fähigkeiten und zeigt unterschiedliche Facetten Ihrer Persönlichkeit. Naturfotografie könnte Ausdauer und Geduld in der Natur unterstreichen, während Porträtfotografie soziale Kompetenz und Einfühlungsvermögen implizieren kann.

Es ist nicht notwendig, kommerzielle Ambitionen in Ihrer Hobby-Fotografie zu haben, um sie im Lebenslauf anzugeben. Tatsächlich kann das Betreiben der Fotografie aus reiner Leidenschaft, dem Wunsch, die eigene Umgebung festzuhalten oder künstlerische Ideen umzusetzen, sogar positiver wirken. Es zeigt intrinsische Motivation und eine tiefe Verbindung zum Thema, frei von finanziellem Druck. Konzentrieren Sie sich darauf, wie Ihr Hobby Ihre Fähigkeiten und Ihre Sichtweise prägt. Beschreiben Sie vielleicht kurz, welche Art der Fotografie Sie betreiben oder welche Projekte Sie verfolgen, um es greifbarer zu machen.

Wie Sie Hobbys und Interessen optimal im Lebenslauf präsentieren

Sobald Sie entschieden haben, welche Hobbys Sie anführen möchten, geht es um die richtige Platzierung und Formulierung im Lebenslauf. Der gängigste Platz ist am Ende des Dokuments, nach den Abschnitten über Berufserfahrung, Ausbildung und Kenntnisse.

Erstellen Sie einen separaten Abschnitt. Sie können ihn „Hobbys“, „Interessen“, „Hobbys und Interessen“ oder „Freizeitaktivitäten“ nennen. Im deutschen Sprachgebrauch ist die korrekte Mehrzahl „Hobbys“.

Was gehört in eine Portfolio-Bewerbung?
In ein Portfolio für eine Bewerbung gehören ein professioneller Lebenslauf, relevante Zeugnisse und Zertifikate, ein Anschreiben, Arbeitsproben oder Projekte (wenn zutreffend), sowie manchmal auch persönliche Empfehlungsschreiben.

Listen Sie nicht zu viele Hobbys auf. Drei bis vier relevante und aussagekräftige Interessen sind meist ausreichend. Eine lange Liste kann den Eindruck erwecken, Sie hätten zu viele Ablenkungen oder würden sich nicht auf eine Sache konzentrieren können.

Werden Sie konkret. Anstatt einfach „Fotografie“ zu schreiben, könnten Sie „Naturfotografie“ oder „Dokumentarische Fotografie von Stadtlandschaften“ angeben. Statt „Lesen“ schreiben Sie „Lesen von Fachbüchern über [Ihr Berufsfeld]“ oder „Lesen internationaler Belletristik“. Wenn möglich, fügen Sie ein Detail hinzu, das Ihre Fähigkeiten unterstreicht, z.B. „Mannschaftssport (Kapitän der lokalen Fußballmannschaft)“ oder „Bloggen über Nachhaltigkeit (mit XX Lesern pro Monat)“. Zahlen und spezifische Beispiele machen Ihr Hobby greifbarer und beeindruckender.

Seien Sie ehrlich. Hobbys können im Vorstellungsgespräch ein guter Eisbrecher sein. Wenn Sie ein Interesse angeben, über das Sie nicht sprechen können oder das Sie gar nicht ausüben, wird das schnell unglaubwürdig. Wählen Sie Hobbys, die Sie wirklich mit Leidenschaft verfolgen und über die Sie gerne erzählen.

Beispiele für die Angabe von Hobbys

Hier einige Beispiele, wie Sie Hobbys im Lebenslauf formulieren könnten:

  • Hobbys und Interessen:
    • Naturfotografie
    • Ehrenamtliche Tätigkeit im Tierschutzverein
    • Lernen der spanischen Sprache (aktuell B2-Niveau)
    • Strategische Brettspiele (Schach, Go)
  • Freizeitaktivitäten:
    • Ausdauersport (Teilnahme an Marathonläufen)
    • Bloggen über Umweltthemen
    • Reparatur und Restaurierung alter Möbel

Passen Sie die Auswahl und Formulierung immer an die spezifische Stelle an, auf die Sie sich bewerben. Überlegen Sie, welche der Anforderungen des Jobs durch Ihre Hobbys unterstützt werden.

Häufig gestellte Fragen zu Hobbys im Lebenslauf

Muss ich Hobbys in meinem Lebenslauf angeben?

Nein, die Angabe von Hobbys ist kein Muss. Ein Lebenslauf ohne Hobbys wird nicht automatisch aussortiert. Besonders wenn Sie bereits über umfangreiche und relevante Berufserfahrung verfügen, kann der Abschnitt weggelassen werden. Für Berufseinsteiger oder zur Abrundung eines eher kurzen Lebenslaufs ist er jedoch oft ein Vorteil.

Wie viele Hobbys sollte ich angeben?

Beschränken Sie sich auf die wichtigsten und aussagekräftigsten. Drei bis vier Hobbys sind in der Regel ideal. Eine zu lange Liste wirkt unübersichtlich und kann den Eindruck erwecken, Sie seien nicht fokussiert.

Welche Hobbys sollte ich auf keinen Fall angeben?

Vermeiden Sie passive Hobbys (Fernsehen, Schlafen), potenziell gefährliche oder sehr zeitintensive Hobbys (Extremsportarten, exzessives Gaming, es sei denn, es ist berufsrelevant) und kontroverse Interessen (politische oder religiöse Aktivitäten, Jagd, es sei denn, sie sind gesellschaftlich unumstritten und relevant für die Stelle).

Sollte ich meine Hobbys detailliert beschreiben?

Eine kurze Konkretisierung ist hilfreich, aber vermeiden Sie zu lange Ausführungen. Ein paar Worte oder eine Klammerbemerkung reichen meist aus, um das Hobby spezifischer zu machen und dessen Relevanz anzudeuten (z.B. „Fotografie (Schwerpunkt Architektur)“).

Können Hobbys im Vorstellungsgespräch zur Sprache kommen?

Ja, sehr oft sogar. Personaler nutzen Hobbys gerne als Eisbrecher und um mehr über Ihre Persönlichkeit zu erfahren. Seien Sie bereit, über die von Ihnen angegebenen Hobbys zu sprechen und zu erklären, warum sie Ihnen wichtig sind und welche Fähigkeiten Sie dadurch erworben haben.

Mein Hobby ist sehr speziell. Sollte ich es trotzdem angeben?

Wenn das spezielle Hobby positive Eigenschaften wie Engagement, Lernbereitschaft oder eine einzigartige Perspektive zeigt und nicht negativ konnotiert ist, kann es durchaus interessant wirken und Sie von anderen abheben. Überlegen Sie, wie Sie es so formulieren, dass der Personaler die positiven Aspekte erkennt.

Fazit

Die Wahl der richtigen Hobbys für Ihren Lebenslauf erfordert Überlegung. Sie sind eine Chance, Ihre Persönlichkeit, Ihre Motivation und Ihre zusätzlichen Fähigkeiten zu zeigen, die über die rein berufliche Qualifikation hinausgehen. Indem Sie Hobbys auswählen, die relevant für die Stelle sind und positive Eigenschaften wie Teamfähigkeit, Kreativität oder Lernbereitschaft unterstreichen – wie zum Beispiel die Fotografie –, können Sie Ihre Bewerbung stärken und einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Seien Sie dabei immer spezifisch und ehrlich. Gut gewählte Hobbys sind kein unwichtiger Anhang, sondern können ein wertvoller Baustein auf dem Weg zu Ihrem Traumjob sein.

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Andenmatten Soltermann

Hallo! Ich bin Andenmatten Soltermann, ein Schweizer Fotograf, der leidenschaftlich die Essenz der Welt durch seine Linse einfängt. Geboren und aufgewachsen in den majestätischen Schweizer Alpen, haben die deutsche Sprache und atemberaubende Landschaften meine kreative Vision geprägt. Meine Liebe zur Fotografie begann mit einer alten analogen Kamera, und seitdem widme ich mein Leben der Kunst, visuelle Geschichten zu erzählen, die berühren und verbinden.In meinem Blog teile ich praktische Tipps, Techniken und Erfahrungen, um dir zu helfen, deine fotografischen Fähigkeiten zu verbessern – egal, ob du ein neugieriger Anfänger oder ein erfahrener Profi bist. Von der Beherrschung des natürlichen Lichts bis hin zu Ratschlägen für wirkungsvolle Bildkompositionen ist es mein Ziel, dich zu inspirieren, die Welt mit neuen Augen zu sehen. Mein Ansatz verbindet Technik mit Leidenschaft, immer auf der Suche nach dem Funken, der ein Foto unvergesslich macht.Wenn ich nicht hinter der Kamera stehe, findest du mich auf Bergpfaden, auf Reisen nach neuen Perspektiven oder beim Genießen der Schweizer Traditionen, die mir so am Herzen liegen. Begleite mich auf dieser visuellen Reise und entdecke, wie Fotografie die Art und Weise, wie du die Welt siehst, verändern kann.

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